DE2851C - Typen-Schleifmaschine - Google Patents
Typen-SchleifmaschineInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41B—MACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
- B41B5/00—Devices for making type or lines
- B41B5/08—Tools or auxiliaries
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)
Description
1878.
Klasse 67.
OTTO ASSMANN in BERLIN. Typen-Schleifmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. Februar 1878 ab.
Ein wesentliches Merkmal einer brauchbaren Schleifvorrichtung, welche die Typen, wie
nothwendig, von beiden Seiten gleichzeitig schleifen soll, ist eine bequeme, einfache und
genaue Einstellung der zum Abtrennen der Gufsnaht bestimmten Werkzeuge und eine möglichst
einfache Transportvorrichtung zwischen diesen Werkzeugen hindurch. Im Hinblick auf
diese beiden Punkte ist die vorliegende Typen-Schleifmaschine construirt; dieselbe ist auf beiliegender
Zeichnung in
Fig. ι im Längenschnitt, Fig. 2 in der Seiten-Ansicht,
Fig. 3 in der Ober-Ansicht dargestellt; Fig. 4, s, 6, 7 sind Details der Einlegevorrichtung
und zwar: Fig. 4 Schnitt A B, Fig. 5 Ober-Ansicht, Fig. 6 Hinter-Ansicht, Fig. 7 Schnitt CD
der Fig. 5, Fig. 8 ein Transportarm.
Auf der Platte α ruht ein viereckiger oder ähnlich gestalteter Schleifstein b, dessen obere
Fläche gut gerade geschliffen und dessen Kanten sanft abgerundet sind.
Dieser Stein b liegt zwischen Knaggen c c'
der Platte a, so dafs er sich wohl in verticaler, jedoch nicht in horizontaler Richtung verschieben
läfst. Er liegt auf einer schwachen Blechplatte d und kann mittelst vier Stellschrauben /, welche
je unter eine Ecke fassen, genau bezw. in die Wasserwaage gelegt werden. Ein gleicher
Stein g liegt auf dem genannten Stein b und
ist mit einem Ziehband versehen; dasselbe besteht
aus zwei gufseisernen Schienen h, welche durch Zugstangen * fest gegen den Stein g geprefst
werden. Vier Schrauben m, unten mit Links-, oben mit Rechtsgewinde versehen, fassen
einerseits in die Knaggen cl der Platte a,
andererseits ■ in die Schienen h des Ziehbandes, so dafs der Stein g je nach Drehung derselben
vom Stein b entfernt oder genähert werden kann.
Das Einstellen eines bestimmten Zwischenraumes zwischen beiden Steinen, die natürlich
parallel sein müssen, geschieht wie folgt: Von den zu schleifenden Typen werden vier Stück
mit der Hand sorgfältig geschliffen und neben den Schrauben m in den oben beschriebenen
Zwischenraum gelegt und die genannten Schrauben m sanft angezogen.
Eine Scheibe η ist auf der stehenden Welle ο
festgekeilt und mit einer beliebigen Anzahl Arme / versehen (Fig. 1, 2, 3, 8), welche den
Zweck haben, je eine Type zwischen den beschriebenen Steinen hindurchzuschieben und
'folglich dünner sein müssen als die Dicke der Typen bezw. die Weite des Spaltes zwischen
beiden Steinen (^" und U).. Diese Arme ρ sind
ihrerseits mit Nuthen oder Schlitzen q versehen, die verschieden breit sind, um der Verschiedenheit
der Kegel der Typen Rechnung zu tragen; gleichzeitig sind dieselben noch durch Schlitze,
in welchen sich die Befestigungsschrauben schieben, auf der Scheibe η verstellbar. Die
Welle 0 ist, wie die Platte a, an dem Gestell B gelagert und ruht unten auf einer Schraube a,
wodurch sich die Welle 0 nebst Scheibe η in verticaler Richtung innerhalb gewisser Grenzen
verstellen läfst, wobei der Stellring β gelöst werden mufs. Die Welle 0 empfängt ihre Bewegung
von der Kurbelwelle r, welche auf bekannte Weise in zwei Spitzen gelagert ist.
Diese Kurbelwelle r trägt nämlich ein Kegelrad s, welches in ein Gegenrad s' eingreift und
so der Welle 0 ungefähr eine dreimal langsamere Bewegung verleiht, als sie selbst besitzt.
Die Trittvorrichtung T dient zum Umdrehen der Welle r und kann bei Maschinenbetrieb
passend durch Riemscheiben ersetzt werden. Das Schwungrad w erleichtert das Inganghalten
der Maschine.
Zum Einlegen der Typen dient eine besondere Vorrichtung (Fig. 2, 3, 4, 5, 6, 7). Der
Tisch ν ruht auf eisernen Winkeln -x, welche
unter der Platte α befestigt sind, und seine obere Fläche ist in einer Ebene mit dem Bodenstein
b. Das Blech y bedeckt den Tisch in seiner ganzen Fläche und ist stellbar durch die
Schrauben z, welche in Schlitzen desselben gehen. Die Schrauben ζ greifen in ein Flacheisen
ζ' mit Gewinde, welches in dem Tisch ν
eingelassen und mit Holzschrauben befestigt ist. Vorn ist das beschriebene Blech y mit einer
aufgelötheten schrägen Leiste k versehen, welche
den Zweck hat, die Typen nach dem Schlitz / zu führen. Derselbe ist durch ein verstellbares
Blechstück λ, je nach der Gröfse der Type enger oder weiter zu stellen. Die Druckschraube d,
welche im Blech y in Gewinde geht und auf den Tisch ν drückt, dient zum Hochheben des
Bleches y am Vorder-Ende und zwar wird dasselbe so hoch gehoben, dafs die Arme/ zwischen
Blech y und Tisch ν hindurchpassiren und, eine
zwischenliegende Type in einen der Schlitze q fassend, zwischen die Steine hindurchschieben
können. Der Arbeiter hat also nur den Schlitz oder Spalt γ genau in die Bahn der Schlitze q
der. Arme ρ zn stellen und eine Type nach
der andern durch erstgenannten Spalt γ zu schieben, wobei nur darauf zu achten ist,
dafs das Kopf- oder Bild-Ende der Type nach vorn, also zuerst zwischen die Steine kommt,
um Beschädigungen zu verhüten. Die fertiggeschliffenen Typen fallen in den Kasten D,
welcher auf zwei Flacheisen ε ruht.
Zum Schutz des betreffenden Arbeiters kann die Scheibe η mit einem Schutzmantel E umgeben
werden (in Zeichnung Fig. ι nur angedeutet).
Schliefslich sei noch erwähnt, dafs die Maschine mit einem Mann Bedienung soviel leistet,
als vier Arbeiter, und Ausschufs-Typen nicht vorkommen können.
Claims (4)
1. Die Anwendung gewöhnlicher Sandsteine behufs Schleifens der Typen in Verbindung
mit der dargestellten Stellvorrichtung derselben mit Schrauben m etc.
2. Die Anwendung einer mit Armen f versehenen
Scheibe η in Combination mit den unter ι genannten Steinen g und b.
3. Die Verbindung der unter 1 und 2 genannten
Theile mit einer Trittvorrichtung oder irgend einem Maschinenbetrieb.
4. Die in Fig. 3, 4, 5, 6, 7 gezeigte Einlegevorrichtung,
bestehend aus Blech y nebst Zubehör. ' %
Alles in der Hauptsache wie beschrieben und gezeichnet. >1'
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2851C true DE2851C (de) |
Family
ID=282022
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT2851D Active DE2851C (de) | Typen-Schleifmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2851C (de) |
-
0
- DE DENDAT2851D patent/DE2851C/de active Active
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