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DE8009687U1 - Vorrichtung zum loesbaren verbinden eines traegers eines schalungselementes mit einem stahlriegel o.dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum loesbaren verbinden eines traegers eines schalungselementes mit einem stahlriegel o.dgl.

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Publication number
DE8009687U1
DE8009687U1 DE19808009687 DE8009687U DE8009687U1 DE 8009687 U1 DE8009687 U1 DE 8009687U1 DE 19808009687 DE19808009687 DE 19808009687 DE 8009687 U DE8009687 U DE 8009687U DE 8009687 U1 DE8009687 U1 DE 8009687U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
leg
retaining
carrier
pair
legs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808009687
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fa E & G Kronsteiner Krieglach Steiermark (oesterreich)
Original Assignee
Fa E & G Kronsteiner Krieglach Steiermark (oesterreich)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fa E & G Kronsteiner Krieglach Steiermark (oesterreich) filed Critical Fa E & G Kronsteiner Krieglach Steiermark (oesterreich)
Priority to DE19808009687 priority Critical patent/DE8009687U1/de
Publication of DE8009687U1 publication Critical patent/DE8009687U1/de
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Description

E. & G. KEONSTEIUER
Lastenstraße 13
Krieglach (Steiermark) / Österreich
Vorrichtung zum lösbaren Verbinden eines Trägers eines Schalungselementes mit einem Stahlriegel od.dgl.
Die Neuerung betrifft eine bügeiförmige Vorrichtung zum lösbaren Verbinden eines Trägers eines Schalungselementes mit einem im wesentlichen horizontal und quer zum Träger verlaufenden Stahlriegel,einer Traverse od.dgl., mit zwei miteinander verbundenen Paaren von Halteschenkeln, von denen jedes Paar auf einer Seite des Trägers am Trägergurt und über Krallen an Profilschenkeln des Stahlriegels angreift, wobei die Halteschenkel
sind/ Paares schwenkbar miteinander verbunden/und ein Halteschenkel des einen HalteschenkeIpaares mit einem entsprechenden Halteschenkel des anderen Paares über ein den Trägergurt untergreifendes Verbindungsglied verbunden ist und wobei ferner Spannorgane zum Festspannen der Vorrichtung am Stahlriegel vorgesehen sind.
Verbindungsvorrichtungen dieser Art sind in verschiedenen Ausführungen bekannt und dienen insbesondere zum Verbinden von Querriegeln mit Längsträgern von Schalungselementen. Bei der Montage von Betonschalungselementen werden zuerst die Querriegel auf einer Plattform angeordnet, sodarm die Schalungsträger auf die Querriegel aufgelegt und mittels der Verbindungsvorrichtungen
befestigt. Danach wird die Schalhaut aufgebracht. Bei bekannten Ausführungen (z.B. DE-AS 22 60 559) sind die | Halteschenkel über einen den Trägergurt übergreifenden Quersteg verbunden. Diese Ausführung hat den Nachteil, daß sie sich nur für Gitterträger eignet und die Montage der Vorrichtung relativ aufwendig ist, weil der Quersteg durch den Gitterträger hindurch gesteckt werden muß. Die bekannten Vorrichtungen können deshalb auch nicht an beliebigen Stellen des Längsträgers angebracht werden.
Es ist ferner eine Konstruktion bekannt (DE-OS 25 57 bei welcher zwei einander zugeordnete Halteschenkel der beiden Paare durch einen Quersteg einstückig miteinander verbunden sind, welcher den Trägergurt untergreift. Auch diese Ausführung hat den Nachteil einer komplizierten Kontage, weil die Vorrichtung auf den Längsträger von dessen Ende her aufgeschoben werden muß und zur Demontage jeweils alle übrigen Vorrichtungen entfernt werden müssen. Überdies ist die bekannte Vorrichtung relativ aufwendig in der Herstellung.
Ziel der Neuerung ist es, eine für beliebige Trägerformen geeignete Verbindungsvorrichtung zu schaffen, die einfachen Aufbau hat und leicht montiert werden kann. Dieses Ziel wird neuerungsgemäß dadurch erreicht, daß das Verbindungsglied auf den zugeordneten Halteschenkeln verstellbar und lösbar angeordnet ist und an seinen Enden Haltekrallen bildende Ausnehmungen aufweist, wobei das Verbindungsglied durch auf die zugeordneten Halteschenkel aufschraubbare Muttern am Stahlriegel festgespannt ist.
Die Neuerung hat zunächst den Vorteil, daß sie für alle handelsüblichen Träger- bzw. Holmausbildungen und -stärken geeignet ist. Ein besonderer Vorteil der Neuerung besteht ferner darin, daß die Vorrichtung einfach um den Trägergurt herumgelegt und festgespannt werden kann, was eine erhebliche Einsparung an Rüstzeit ergibt. Schließlich kann die neuerungsgemäße Vorrichtung entlang des Trägers an beliebiger Stelle zwischen bereits montierte Vorrichtungen eingesetzt werden, ohne daß die bereits montierten gelöst werden müßten.
Eine bevorzugte Ausführungsform der Neuerung zeichnet sich dadurch aus, daß der eine Halteschenkel jedes Halteschenkelpaares aus Hachmetall gebildet ist und einen den Profilschenkel des Stahlriegels mit einer krallenartigen Ausnehmung umfassenden Abschnitt sowie einen auf der Oberseite des Trägergurtes aufliegenden Abschnitt aufweist, an dem eine Lagerhülse für den anderen, in an sich bekannter Weise als Rundstab ausgebildeten Halteschenkel des Paares befestigt ist, und daß die Rundstäbe über das als Elachsteg ausgebildete Verbindungsglied miteinander verbunden sind. Hiedurch wird eine gute Auflage der Halteschenkelpaare auf dem % ( Trägergurt erreicht und eine kostengünstige Herstellung
der Vorrichtung ermöglicht. Da die Halteschenkel auf den in der Regel aus Holz bestehenden Trägern flach aufliegen und die Halteschenkelpaare in gewissem Ausmaß relativ zueinander beweglich sind, wird die Klemmwirkung erhöht und zugleich eine Schonung der Träger erreicht. Bei den bisher bekannten Ausführungen werden nämlich die Kanten des Trägergurtes infolge des starren gegenseitigen Abstandes der Halteschenkelpaare beschädigt, wenn die Holzabmessungen nicht genau der Halteschenkelbreite entsprechen.
Nach einem weiteren Merkmal der Neuerung weist der Flachsteg abgewinkelte Endabschnitte auf, in welchen die krallenartigen Ausnehmungen ausgebildet sind.
Ein Ausführungsbeispiel der Neuerung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert.
Fig. 1 zeigt in einer perspektivischen Ansicht eine
neuerungsgemäße Verbindungsvorrichtung zur kraftübertragenden Verbindung zwischen einem Holzträger und einem Stahlriegel und
Fig. 2 eine Seitensicht der montierten Vorrichtung nach Fig. 1.
Bei der in Fig. 1 gezeigten Anordnung wird ein Holzträger 1, z.B. ein Vollwandträger, mit einem Stahlriegel 2, der aus zwei Einzelprofilen 21 und 2" besteht, verbunden. Der Holzträger 1 ruht mit seinem Untergurt 3 auf den oberen Flanschen der Einzelprofile 2', 2" auf. Anstelle der Einzelprofile könnte auch ein Doppel-T-Träger od.dgl. vorgesehen sein.
Die neuerungsgemäße Verbindungsvorrichtung weist zwei abgewinkelte Halteschenkel 4- aus Stahlblech od.dgl. auf, die zu beiden Seiten des Trägergurtes 3 angeordnet sind. Jeder Halteschenkel 4- liegt mit einem Abschnitt 5 auf der Oberseite des Trägergurtes 3 auf, während der andere Schenkel 6 mit einer Ausnehmung 7 den oberen Flansch des Einzelprofils 2' krallenartig umfaßt.
An dem auf dem Trägergurt 3 aufliegenden Schenkel 5 eine Lagerhülse 8 angeschweißt, die sich parallel
zur Längsrichtung des Stahlriegels erstreckt. In der Lagerhülse 8 ist ein abgewinkelter Endabschnitt eines Rundstabes 10 schwenkbar gelagert, der sich am
Flansch, des Einzelprofiles 2" vorbei erstreckt und an seinem anderen Ende einen Schraubgewindeabschnitt 11 aufweist.
Auf die Schraubgewindeabschnitte 11 der beiden Bundle stäbe 10 ist ein den Trägergurt 3 untergreifender Flachsteg 12 aus Stahlblech od.dgl. über Stegbohrungen oder schlitzförmige Ausnehmungen aufgeschoben, der den oberen Flansch des Einzelprofils 2" krallenartig umgreifende Ausnehmungen 13 hat. Der Flachsteg 12 wird mittels Muttern 14 auf den Gewindeabschnitten 11 der Rundstäbe 10 fixiert. Durch Anziehen der Muttern 14 wird die erforderliche Spannkraft zum Festspannen der Vorrichtung auf dem Trägergurt und auf dem Stahlriegel erzielt. Durch Verwendung von unterschiedlich langen Flachstegen kann die Vorrichtung auf einfache Weise an verschieden breite !rager angepaßt werden.
Der Patentanwalt
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Claims (3)

  1. Dipl.-Ing. H. MITSCHERLlCH D-8000 MÜNCHEN 22
    Dipl.-Ing. K. GUNSCHMANN SteinsdotfstraßelO
    Dr, rer, not. W. KÖRBER <089> '29 66 84
    Dipl.-Ing. J, SCHMIDT-EVERS
    Patentanwälte 9. April 1980
    E. & G. KRONSTEINER
    Lastenstraße 13
    Krieglach (Steiermark) / Österreich
    Schutzansprüche
    Vorrichtung zum lösbaren Verbinden eines Trägers eines Schalungselementes mit einem im wesentlichen horizontal und quer zum Träger verlaufenden Stahlriegel od. dgl., mit zwei miteinander verbundenen Paaren von Halteschenkeln, von denen jedes Paar im montierten Zustand auf einer Seite des Trägers am Trägergurt und über Krallen an Profi1 schenkel η des Stahlriegels angreift, wobei die Halteschenkel jedes Paares schwenkbar miteinander verbunden sind und ein Halteschenkel des einen Haiteschenkelpaares mit einem entsprechenden Halteschenkel des anderen Paares über ein den Trägergurt untergreifendes Verbindungsglied verbunden ist Q und wobei ferner Spannorgane zum Festspannen der Vorrichtung am Stahlriegel vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsglied (12) auf den zugeordneten Halte-" schenkein (10) verstellbar und lösbar angeordnet ist, an seinen Enden Haltekrallen bildende Ausnehmungen (13) aufweist und durch auf die zugeordnete Halteschenkel (10) aufschraubbare Muttern (14) festspannbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Halteschenkel (4) jedes Haiteschenkelpaares aus Flachmetall gebildet ist und einen den Profi1 schenkel
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    • I » I I ι
    des Stahlriegels (2) mit einer krallenartigen Ausnehmung (7) umfassenden Abschnitt (6) sowie einen im montierten Zustand auf der Oberseite des Trä'gergurtes (3) aufliegenden Abschnitt (5) aufweist, an dem eine Lagerhülse (8) für den anderen, in an sich bekannter Weise als Rundstab ausgebildeten Halteschenkel (10) des Paares befestigt ist, und daß die Rundstäbe (10) über das als Flachsteg ausgebildete Verbindungsglied (12) miteinander verbunden sind.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Flachsteg (12) abgewinkelte Endabschnitte (121) aufweist, in welchen die krallenartigen Ausnehmungen (13) ausgebildet sind.
DE19808009687 1980-04-09 1980-04-09 Vorrichtung zum loesbaren verbinden eines traegers eines schalungselementes mit einem stahlriegel o.dgl. Expired DE8009687U1 (de)

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DE19808009687 Expired DE8009687U1 (de) 1980-04-09 1980-04-09 Vorrichtung zum loesbaren verbinden eines traegers eines schalungselementes mit einem stahlriegel o.dgl.

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DE (1) DE8009687U1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3503692A1 (de) * 1985-02-04 1986-08-07 Emil Steidle Gmbh & Co, 7480 Sigmaringen Vorrichtung zur verbindung von einander kreuzenden traegern
WO2008006916A1 (es) * 2006-07-14 2008-01-17 Ulma C Y E, S. Coop. Dispositivo de unión entre riostra y viga de encofrado
WO2014108383A1 (de) 2013-01-08 2014-07-17 Harsco Infrastructure Services Gmbh Verbindungseinrichtung für schaltafeln

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WO2014108383A1 (de) 2013-01-08 2014-07-17 Harsco Infrastructure Services Gmbh Verbindungseinrichtung für schaltafeln
DE102013200147A1 (de) * 2013-01-08 2014-07-24 Harsco Infrastructure Services Gmbh Verbindungseinrichtung für Schaltafeln
US9487961B2 (en) 2013-01-08 2016-11-08 Hunnebeck Gmbh Connecting device for formwork boards

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