[go: up one dir, main page]

DE3900929A1 - Im bauwesen zu verwendendes geraet zum zusammenbauen einer spann- oder halteeinrichtung - Google Patents

Im bauwesen zu verwendendes geraet zum zusammenbauen einer spann- oder halteeinrichtung

Info

Publication number
DE3900929A1
DE3900929A1 DE3900929A DE3900929A DE3900929A1 DE 3900929 A1 DE3900929 A1 DE 3900929A1 DE 3900929 A DE3900929 A DE 3900929A DE 3900929 A DE3900929 A DE 3900929A DE 3900929 A1 DE3900929 A1 DE 3900929A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
clamping
catheter
legs
leg
formwork
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE3900929A
Other languages
English (en)
Inventor
Wolfgang Baumann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE3900929A priority Critical patent/DE3900929A1/de
Publication of DE3900929A1 publication Critical patent/DE3900929A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/14Bracing or strutting arrangements for formwalls; Devices for aligning forms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G13/00Falsework, forms, or shutterings for particular parts of buildings, e.g. stairs, steps, cornices, balconies foundations, sills
    • E04G13/02Falsework, forms, or shutterings for particular parts of buildings, e.g. stairs, steps, cornices, balconies foundations, sills for columns or like pillars; Special tying or clamping means therefor
    • E04G13/023Falsework, forms, or shutterings for particular parts of buildings, e.g. stairs, steps, cornices, balconies foundations, sills for columns or like pillars; Special tying or clamping means therefor with means for modifying the sectional dimensions
    • E04G13/025Falsework, forms, or shutterings for particular parts of buildings, e.g. stairs, steps, cornices, balconies foundations, sills for columns or like pillars; Special tying or clamping means therefor with means for modifying the sectional dimensions with stiff clamping means bracing the back-side of the form without penetrating the forming surface
    • E04G13/026Falsework, forms, or shutterings for particular parts of buildings, e.g. stairs, steps, cornices, balconies foundations, sills for columns or like pillars; Special tying or clamping means therefor with means for modifying the sectional dimensions with stiff clamping means bracing the back-side of the form without penetrating the forming surface the forming surface-element being the same for different sections of the column
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/002Workplatforms, railings; Arrangements for pouring concrete, attached to the form
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/04Connecting or fastening means for metallic forming or stiffening elements, e.g. for connecting metallic elements to non-metallic elements
    • E04G17/042Connecting or fastening means for metallic forming or stiffening elements, e.g. for connecting metallic elements to non-metallic elements being tensioned by threaded elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein im Bauwesen zu verwendendes Gerät aus Baustahl zum Zusammenbauen einer Spann- oder Halteeinrichtung.
Überall dort auf Baustellen, wo etwas gehalten oder verspannt werden muß, wird eine Spann- oder Halteeinrichtung benötigt. So beispielsweise bei einer Säulenschalung, die aus im Viereck aufgestellten Schaltafeln besteht, die miteinander verspannt werden müssen. Auch im Falle einer umfangsseitigen Schalung einer Decke müssen dem Deckenumfang entsprechend verlaufende Schalbretter an Ort und Stelle gehalten werden. Ein weiteres Beispiel sind Spannzwingen, mit denen sich Kanthölzer, Bretter usw. zusammenspannen lassen und die auch vor allem bei Stürzen, Unterzügen sowie in Zusammenhang mit Fundamenten eingesetzt werden. Für alle solche Anwendungen gibt es seither jeweils angepaßte Spann- oder Halteeinrichtungen, die regelmäßig nur für eine einzige Einsatzart gedacht sind. Dies ist umständ­ lich und aufwendig.
Eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, ein Gerät der eingangs genannten Art zu schaffen, das möglichst vielseitig verwendbar und einfach in der Handhabung ist, wobei die unter Verwendung solcher Geräte zusammengebaute Spann- oder Halteeinrichtung sehr stabil sein soll.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gerät die Gestalt eines starren rechtwinkeligen Dreiecks auf­ weist und von zwei rechtwinkelig nach Art eines L zueinander stehenden und die beiden Katheten des Dreiecks bildenden Kathetenschenkeln sowie von einem die freien Endbereiche der Kathetenschenkel verbindenden Hypotenusenschenkel gebildet ist, wobei mindestens die beiden Kathetenschenkel an ihrer den Hypotenusenschenkel abgewandten Außenseite jeweils als Spann­ fläche ausgebildet und jeweils in Schenkellängsrichtung von der Spannfläche bis zur Schenkelinnenseite durchgehend längs­ geschlitzt sind, und daß den längsgeschlitzten Geräteschenkeln Spannteile mit einem durch die Längsschlitze steckbaren Spann­ bolzen zugeordnet sind, so daß über das jeweilige Spannteil an dem betreffenden Geräteschenkel ein weiteres solches Gerät oder eine sonstige Gerätschaft anspannbar ist.
Auf diese Weise läßt sich eine große Vielfalt von Spann- oder Halteeinrichtungen baukastenartig zusammensetzen. Insbesondere lassen sich mehrere solche Geräte zusammensetzen, indem man die Kathetenschenkel der verschiedenen Geräte mittels der Spannteile fest miteinander verbindet. Dies kann wegen der Längsschlitze in beliebiger relativer Längslage erfolgen. Bei den sich so ergebenden Mehrfachanordnungen bilden die nicht miteinander verspannten Kathetenschenkel und Kathetenschenkelbereiche rechte Winkel, die man zum Spannen oder Halten benutzt. Dabei ist es auch möglich, zwischen den Kathetenschenkeln benachbarter Geräte beispiels­ weise ein Brett zu verspannen. Der über die Schenkelbreite ge­ sehen mittige Durchgriff der Spannbolzen durch die Katheten­ schenkel ergibt eine mittige Spannkraft, die genau in der Dreiecksebene verläuft. Dabei können die Spannteile wegen des Durchgriffs der Spannbolzen durch die Längsschlitze nicht unabsichtlich abrutschen.
Das erfindungsgemäße Gerät läßt sich insbesondere für eine rechteckige Säulenschalung mit vier den Säulenraum umschließenden Schaltafeln verwenden, von denen jede Schaltafel einerseits mit ihrer Längskante gegen die Innenseite der einen benachbarten Schaltafel gestoßen ist und andererseits über die gegen ihre lnnenseite gestoßene Längskante der anderen benachbarten Schal­ tafel übersteht, wobei mit Höhenabstand zueinander jeweils vier Geräte um die Schaltafeln herum angebracht werden, deren einer Kathetenschenkel länger als die Schaltafelbreite und deren anderer Kathetenschenkel länger als die Breite des überstehenden Schaltafelbereichs ist, so daß jeder überstehende Schaltafelbe­ reich zwischen zwei zu benachbarten Geräten gehörenden Katheten­ schenkeln angeordnet ist, die über den überstehenden Schaltafel­ bereich vorstehen, wobei die vorstehenden Kathetenschenkelbereiche mittels eines Spannteils miteinander verspannt sind.
Auf diese Weise bildet das Gerät sozusagen einen Säulenspanner für eine Säulenschalung, wobei zum Zusammenhalten und Ver­ spannen der Schaltafeln in der jeweiligen Höhe nur vier gleich ausgebildete Geräte benötigt werden, die gegen die Schaltafeln gespannt und dabei über ihre vorstehenden Kathetenschenkel­ bereiche miteinander verspannt werden. Wegen der längsge­ schlitzten Kathetenschenkel ist es hierbei unerheblich, wie weit jede Schaltafel über die benachbarte Schaltafel übersteht, solange die zugewandten Kathetenschenkelbereiche vorstehen.
Das Gerät läßt sich auch zweckmäßig für eine umfangsseitige Decken- oder Gesimsschalung oder für ein Konsolgerüst benutzen, wobei ein Gerät mit einem seiner Kathetenschenkel, zweckmäßiger­ weise mit seinem längeren Kathetenschenkel, an der die Decke tragenden Gebäudewand befestigt wird und ein zweites Gerät mit einem seiner Kathetenschenkel auf den von der Gebäudewand abstehenden Kathetenschenkel des an dieser befestigten Geräts aufgesetzt und mit diesem mittels eines Spannteils verspannt wird. Der vom ersten Gerät hochstehende Kathetenschenkel des zweiten Geräts hält dann das Schalelement für den Deckenumfang. Dabei ist der Abstand des hochstehenden Kathetenschenkels des zweiten Geräts zur Gebäudewand wiederum wegen der Längsschlitze beliebig einstellbar, so daß sich auch eine vor die Gebäude­ wand auskragende Decke oder ein Gesims schalen läßt. Anstelle des zweiten Gerätes kann man an den von der Gebäude­ wand abstehenden Kathetenschenkel des an der Gebäudewand befestigten Geräts auch ein Spannteil mit einem hochstehenden Haltestück anspannen, das als Schalbretthalter und/oder als Geländerstangenhalter ausgebildet ist.
Des weiteren läßt sich das Gerät zum Zusammenbauen einer Spannzwinge benutzen, indem an ein den Kathetenschenkeln ent­ sprechend geschlitztes Schaftteil zwei Geräte mit einem ihrer Kathetenschenkel mittels eines Spannteils angespannt werden, deren andere Kathetenschenkel einander zugewandt sind. Da der Abstand zwischen den beiden Geräten variier­ bar ist, können praktisch beliebig dicke Teile einge­ spannt werden.
In jedem Falle nimmt das Gerät die auftretenden Kräfte sicher auf, da es in sich starr ist und der Hypotenusenschenkel eine Versteifungsstrebe bildet, so daß der rechte Winkel zwischen den beiden Kathetenschenkeln auch bei sehr großen Kräften stets eingehalten wird.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß auch der Hypotenusen­ schenkel entsprechend geschlitzt sein könnte, so daß je nach dem Einsatzgebiet auch an den Hypotenusenschenkel ein weiteres Gerät angesetzt werden könnte.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung und dieses weiterbildende zweckmäßige Ausgestaltungen sowie verschiedene Verwendungen werden nun anhand der Zeichnung im einzelnen beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 ein erfindungsgemäßes Gerät ohne Spannteil in Schrägansicht,
Fig. 2 eine mit Hilfe von mehreren Geräten gemäß Fig. 1 errichtete Säulenschalung in Schrägansicht,
Fig. 3 eine erste Variante des Spannteils, wie es bei der in Fig. 2 gezeigten Säulenschalung verwendet wird, ohne Spannmutter in Schrägansicht,
Fig. 4 zwei unter Einspannen einer Schaltafel miteinander verspannte Kathetenschenkel zweier Geräte der Anordnung nach Fig. 2 im Querschnitt neben einem Spannteil,
Fig. 5 eine zweite Variante des Spannteils in Schrägansicht, wieder ohne Spannmutter,
Fig. 6a und 6b jeweils die Verwendung von zwei aneinander befestigten Geräten nach Fig. 1 für eine umfangsseitige Deckenschalung od.dgl. in schematischer Darstellung,
Fig. 7 eine weitere Verwendung des gleichen Geräts für ein Konsolgerüst in gleicher schematischer Darstellungsweise,
Fig. 8a und 8b jeweils eine unter Verwendung von zwei erfindungs­ gemäßen Geräten nach Fig. 1 zusammengebaute Spannzwinge in gleicher schematischer Seitenansicht,
Fig. 9 das Schaftteil der Spannzwingen nach den Fig. 8a und 8b in Schrägansicht in Teildar­ stellung,
Fig. 10 ein mit einem Haltestück versehenes Spannteil zusammen mit einem erfindungsgemäßen Gerät in Schrägansicht, wobei das Spannteil noch nicht angespannt ist,
Fig. 11 eine zum Befestigen an dem Spannteil nach Fig. 10 ausgebildete Geländerstange in Schrägansicht und
Fig. 12 eine der Fig. 7 entsprechende schematische Dar­ stellung, aus der die Verwendung des Geräts zu­ sammen mit dem Spannteil nach Fig. 10 für ein Konsolgerüst hervorgeht, bei dem das mit dem Halte­ stück ausgestattete Spannteil zum Halten des umfangs­ seitigen Schalbretts und/oder zum Befestigen der Geländerstange nach Fig. 11 dienen kann.
Aus Fig. 1 geht ein aus Baustahl bestehendes Gerät 1 in Einzeldarstellung hervor, das zum Zusammenbauen verschiedener Spann- oder Halteeinrichtungen verwendet wird, mit denen auf Baustellen unterschiedliche Dinge gehalten oder gespannt werden können.
Das Gerät 1 weist die Gestalt eines starren rechtwinkeligen Dreiecks auf. Hierzu wird es von zwei rechtwinkelig nach Art eines L zueinander stehenden und die beiden Katheten des Dreiecks bildenden Kathetenschenkeln 2, 3 sowie von einem die freien Endbereiche der Kathetenschenkel 2, 3 verbindenden Hypotenuseschenkel 4 gebildet. Letztere stellt eine Ver­ steifungsstrebe dar, so daß sich die Kathetenschenkel 2,3 auch bei großen auf sie einwirkenden Kräften nicht verbiegen können und der rechte Winkel zwischen den Kathetenschenkeln stets genau beibehalten wird. Die verschiedenen Geräteschenkel sind durch Verschweißen miteinander verbunden. Im Unterschied zur Zeichnung könnten die Kathetenschenkel 2, 3 auch über den Hypotenusenschenkel 4 überstehen. Am stabilsten ist jedoch die dargestellte Anordnung.
Die dem Hypotenuseschenkel 4 abgewandte Außenseite der Kathetenschenkel 2 und 3 ist als ebene Spannfläche 5 bzw. 6 ausgebildet. Mit diesen Spannflächen 5, 6 läßt sich das Gerät gegen einen zu haltenden oder zu spannenden Gegenstand oder gegen die zugewandte Spannfläche eines weiteren gleichen Gerätes legen.
Ferner sind die beiden Kathetenschenkel 2, 3 jeweils in Schenkel­ längsrichtung längsgeschlitzt, wobei der jeweilige Längsschlitz 7, 8 von der Spannfläche 5 bzw. 6 bis zur dem Hypotenuseschenkel 4 zugewandten Schenkelinnenseite durchgeht. Die beiden Längs­ schlitze 7, 8 verlaufen also in der Dreiecksebene und unterteilen die Kathetenschenkel 2, 3 und mit diesen die Spannflächen 5, 6 jeweils in zwei sich längs erstreckende Hälften.
Auch der Hypotenusenschenkel könnte mit einem entsprechenden Längsschlitz versehen sein, ebenso wie man seine den Katheten­ schenkeln abgewandte Außenseite als Spannfläche ausbilden könnte. Man könnte dann auch den Hypothenusenschenkel zum Spannen und Halten eines Gegenstandes oder zum Ansetzen eines weiteren gleich ausgebildeten Gerätes heranziehen. In der Zeichnung ist diese Variante nicht dargestellt.
Die Geräteschenkel 2, 3, 4 sind aus Profilmaterial hergestellt. Dabei werden beim zweckmäßigen Ausführungsbeispiel die Katheten­ schenkel 2 und 3 jeweils von zwei mit den Längsschlitz 7 bzw. 8 bildendem Abstand parallel zueinander verlaufenden Profilstücken 9, 10 bzw. 11, 12 gebildet, die zweckmäßigerweise, wie dargestellt, L-förmigen Querschnitt aufweisen und mit Bezug auf die durch den Längsschlitz 7 bzw. 8 gehende Längsmittelebene spiegelbildlich zueinander angeordnet sind. Dabei sind die L-Stege 13, 14 bzw. 15, 16, die die Spannfläche 5 bzw. 6 bilden, der beiden Profil­ stücke 9, 10 bzw. 11, 12 voneinander weg gerichtet, so daß sie rechtwinkelig aus der Dreiecksebene abstehen. Diese Querschnitts­ gestalt der Kathetenschenkel 2, 3 ergibt bei geringem Gewicht eine große Stabilität und eine große Spannfläche.
Es versteht sich, daß die den jeweiligen Kathetenschenkel er­ gebenden Profilstücke 9, 10 bzw. 11, 12 durch geeignete Zwischen­ stücke auf Abstand zueinander gehalten werden. Dabei sollten die Zwischenstücke die zweckmäßigerweise über praktisch die ganze Kathetenschenkellänge durchgehenden Längsschlitze 7, 8 möglichst nicht beschränken. Daher genügt es, wenn man an den beiden Enden jedes Kathetenschenkels zwei bzw. drei solche Zwischenstücke anbringt, wobei an dem Eck, an dem die beiden Kathetenschenkel miteinander verbunden sind, ein beiden Kathetenschenkel gemeinsames Zwischenstück vorgesehen werden kann.
In diesem Zusammenhang ist es zweckmäßig, daß der Hypotenusen­ schenkel 4 bei jedem Kathetenschenkel 2 bzw. 3 zwischen die beiden diesen bildenden Profilstücke 9, 10 bzw. 11, 12 greift. Auf diese Weise sind an diesen Kathetenschenkelenden keine gesonderten Zwischenstücke erforderlich, da die Profilstücke 9, 10 bzw. 11, 12 von dem eingreifenden Hypotenusenschenkel 4 auf Abstand gehalten werden. Der Hypotenusenschenkel 4 wird hierzu zweckmäßigerweise von einem im Querschnitt recht­ eckigen Profilstück gebildet.
Eine weitere zweckmäßige Maßnahme besteht darin, daß mindestens die Kathetenschenkel 2, 3 Nagellöcher 17 aufweisen. Dabei ist an jedem Kathetenschenkel 2, 3 mindestens eine solche sich in Schenkellängsrichtung erstreckende Nagellochreihe vorhanden. Beim zweckmäßigen Ausführungsbeispiel ist an jedem L-Steg 13, 14 bzw. 15, 16 des Kathetenschenkels 2 bzw. 3 eine derartige Lochreihe ausgebildet. Mit Hilfe dieser Nagellöcher läßt sich das Gerät an ein von ihm zu haltendes Brett, eine Schaltafel od.dgl. annageln. Im Falle der anhand der Fig. 2 noch zu beschreibenden Säulenschalung, bei der auf den Katheten­ schenkel 3 in Längsrichtung eine Kraft ausgeübt wird, geben die durch diesen Kathetenschenkel 3 eingeschlagenen Nägel einen zusätzlichen Halt. Ansonsten werden die Nägel sozusagen als Montagehilfe benutzt, bis die jeweilige Spann- und Halte­ einrichtung insgesamt verspannt ist.
Die beiden Kathetenschenkel 2, 3 können gleich lang sein.
Zweckmäßigerweise sind sie jedoch unterschiedlich lang, wie beim Ausführungsbeispiel, wodurch die Anwendungsvielfalt erhöht wird, wie aus der folgenden Beschreibung noch hervor­ gehen wird.
Den längsgeschlitzten Geräteschenkeln 2, 3 sind noch Spann­ teile mit einem durch die Längsschlitze 7, 8 steckbaren Spann­ bolzen zugeordnet, so daß jeweils zwei gleich ausgebildete Geräte 1 mit einander zugewandten Spannflächen miteinander verspannbar sind.
Dies wird nun in Zusammenhang mit der aus Fig. 2 hervorgehenden Verwendung des Gerätes in Verbindung mit den Fig. 3 und 4 erläutert:
Fig. 2 zeigt eine Schalung für eine rechteckige Säule. Dabei wird der rechteckige Säulenraum 18, der zunächst hohl ist und mit die Säule ergebendem Beton ausgefüllt wird, durch vier Schaltafeln 19, 20, 21, 22 umschlossen, die rechtwinkelig zueinander stehen. Dabei ist jede Schaltafel, beispielsweise die Schaltafel 19, einerseits mit ihrer Längskante 23, die sich in Höhenrichtung erstreckt, gegen die Innenseite 24 der einen benachbarten Schaltafel 20 gestoßen und steht andererseits über die gegen ihre Innenseite 25 gestoßene Längskante 26 der anderen benachbarten Schaltafel 22 über. Auf diese Weise bilden die vier Schaltafeln im Querschnitt gesehen ein den Säulenraum 18 umgebendes Rechteck, wobei an jedem Eck eine der beiden zusammentreffenden Schaltafeln nach außen hin verlängert ist. Beispielsweise bei der Schaltafel 20 ist dieser nach außen überstehende Schaltafelbereich mit der Bezugsziffer 27 gekennzeichnet. Dies gilt ringsum für jedes Eck gleich.
Die Schaltafeln müssen fest gegeneinander gehalten werden, damit die Säulenschalung dem Betondruck standhält. Hierzu sind mit Höhenabstand zueinander jeweils vier Geräte gemäß Fig. 1 um die Schaltafeln herum angebracht, deren einer Kathetenschenkel 2 länger als die Schaltafelbreite B und deren anderer Kathetenschenkel 3 länger als die Breite b des überstehenden Schaltafelbereichs 27 ist.
In Fig. 2 sind drei übereinander angeordnete Sätze von jeweils vier Geräten gemäß Fig. 1 eingezeichnet. Die Montage und das Verspannen der jeweils einen Satz bildenden Geräte wird im folgenden nur anhand der beiden Geräte 1′ und 1′′ des obersten Satzes erläutert, die dem Gerät 1 der Fig. 1 entsprechen. Für jeweils zwei einander benachbarte Geräte gilt stets das gleiche, so daß die Beschreibung anhand der Geräte 1′ und 1′′ genügt.
Bei der Montage wird so vorgegangen, daß man jedes Gerät, beispielsweise das Gerät 1′, mit seinem längeren Katheten­ schenkel 2 gegen die Außenseite der Schaltafeln 19 und mit seinem kürzeren Kathetenschenkel 3 gegen den überstehenden Bereich 27 der benachbarten Schaltafel 20 legt. Die Schal­ tafel 19 bildet ja mit dem überstehenden Bereich 27 der benachbarten Schaltafel 20 ebenfalls einen rechten Winkel. Dabei befindet sich das Gerät 1′ in horizontaler Lage, d.h. die beiden Kathetenschenkel 2 und 3 erstrecken sich in Breiten­ richtung B bzw. b der Schaltafel 19 bzw. des überstehenden Schaltafelbereich 27. Im angelegten Zustand steht der Katheten­ schenkel 2 über die der Längskante 23 entgegengesetzte Längs­ kante der Schaltafel 19 über. Desgleichen überragt der kürzere Kathetenschenkel 3 den vorstehenden Bereich 27 der benachbarten Schaltafel 20. Bei den anderen zu dem gleichen Satz gehörenden Geräten wird gleich vorgegangen, so daß der überstehende Schal­ tafelbereich 27 zwischen dem kürzeren Kathetenschenkel 3 des Gerätes 1′ und dem längeren Kathetenschenkel 2 des benachbarten Geräts 1′′ angeordnet ist. Dabei erstreckt sich der Katheten­ schenkel 2 des Gerätes 1′′ nicht nur über den Schaltafelbereich 27 sondern über die gesamte Schaltafel 20 hinweg bis zum dort außen vorstehenden Bereich der Schaltafel 21. Im Anschluß an den überstehenden Schaltafelbereich 27 liegen sich der Kathetenschenkel 3 des Gerätes 1′ und der Kathetenschenkel 2 des Gerätes 1′′ frei gegenüber, wobei ihre an der Schaltafel 20 anliegenden Spannflächen einander zugewandt sind. Die sich frei gegenüberliegenden Kathetenschenkelbereiche werden nun mittels des shcon erwähnten Spannteils 28 miteinander verspannt.
Das Spannteil 28 besitzt einen Spannbolzen 29, der durch die einander gegenüberliegenden Längsschlitze des Kathetenschenkels 2 des Gerätes 1′′ und des Kathetenschenkels 3 des Gerätes 1′ steckbar ist. An seinem einen Ende ist der Spannbolzen 29 fest, zweckmäßigerweise durch Verschweißen, mit einem Spannkopf 30 verbunden, der mit Bezug auf die Breite der Längsschlitze 7, 8 breiter ist, so daß er nicht durch den betreffenden Längsschlitz paßt sondern bei durchgestecktem Spannbolzen 29 außen je nach Steckrichtung beispielsweise am Kathetenschenkel 2 des Gerätes 1′′ anliegt. Der Spannbolzen 29 ist ferner als Gewindebolzen ausge­ bildet und trägt ein Außengewinde. Somit ist auf den Gewinde­ bolzen vom dem Spannkopf 30 entgegengesetzten Ende her eine Spannmutter 31 aufschraubbar, die sich gegen den anderen der zu verspannenden Kathetenschenkel legt. Zieht man die Spann­ mutter 31 fest, werden die betreffenden Kathetenschenkel 3 und 2 des Gerätes 1′ bzw. des Gerätes 1′′ unter Einklemmen des Schal­ tafelbereichs 27 fest miteinander verspannt. Der einfacheren Handhabung wegen kann die Spannmutter 31 einen Handgriff 32 und einen Sechskant 33 für einen Schraubenschlüssel aufweisen. Es kann günstig sein, wenn man an der dem Schaltafelbereich 27 entgegengesetzten Seite des Spannbolzens 29 ein Holzstück od.dgl. Zwischenteil zwischen die miteinander verspannten Kathetenschenkel legt, das gleich dick wie die Schaltafel ist.
Anstelle des Spannkopfes 30 könnte man auch eine zweite Spannmutter auf dieses Spannbolzenende aufschrauben. Einfacher in der Handhabung ist dagegen die dargestellte Anordnung. Das beschriebene Spannteil 28 verspannt die be­ treffenden beiden Kathetenschenkel in ihrer Längsmittelebene. Dabei können die Spannteile weder bei der Montage noch später unabsichtlich abrutschen, da ja die Spannbolzen durch die Längsschlitze gesteckt sind. Ein weiterer Vorteil des be­ schriebenen Spannteils besteht darin, daß beim Verspannen nur eine Schraubbewegung erfolgt. Dies ist wesentlich günstiger als die Verwendung einer einen Klemmkeil enthaltenden Anordnung, da die auf den Klemmkeil auszuübenden Schläge ein Verrutschen der Geräte relativ zu den Schaltafeln zur Folge haben können. Diese Gefahr besteht beim Ausführungsbeispiel nicht.
Wegen der Längsschlitze 7, 8 der Kathetenschenkel 2, 3 kann der betreffende Spannbolzen an jeder Schenkelstelle durchge­ steckt werden. Dementsprechend kann man bei noch nicht fest­ gezogener Spannmutter 31 das jeweilige Geräte 1′ bzw. 1′′ auf den Spannbolzen 29 verschieben.
Zweckmäßigerweise ist der Spannkopf 30 in Gebrauchslage dreh­ fest am jeweiligen Geräteschenkel gelagert. Dies wird bei dem Spannkopf 30 dadurch erreicht, daß er auf dem betreffenden Geräteschenkel aufgesteckt wird. Hierzu besitzt der Spannkopf 30 einen U-förmigen Querschnitt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 5, die ein variiertes Spannteil 28 a zeigt, ist der Spannkopf 38 a dagegen so ausgebildet, daß er in den betreffenden Geräteschenkel einsteckbar ist. Hierzu weist der Spannkopf 30 a eine gestufte Gestalt auf, und zwar derart, daß sich ein dem Spannbolzen 29 a zugewandter Spannkopfbereich 34 quaderförmiger Gestalt ergibt, der unverdrehbar in die Längsschlitze 7, 8 der Kathetenschenkel paßt. An den Bereich 34 schließt eine größer bemaßte Anschlagpartie 35 an, die außen am jeweiligen Katheten­ schenkel zur Anlage gelangt.
Wie schon erwähnt, werden bei der Säulenschalung nach Fig. 2 alle vier Geräte des jeweiligen Satzes in gleicher Weise mit­ einander verbunden. In Fig. 2 sind einige der Spannteile nur strichpunktiert angedeutet. Ferner ist ohne weiteres ersicht­ lich, daß die beiden jedes Gerät mit den beiden diesen benach­ barten Geräten verbindenden Spannbolzen, die jeweils an einem der beiden Kathetenschenkel angreifen, rechtwinkelig zueinander gerichtet sind. All dies ergibt einen festen Zusammenhalt des jeweiligen Gerätesatzes und somit ein sicheres Verspannen der Schaltafeln.
Bei der Montage sind die schon erwähnten Nagellöcher 17 vor­ teilhaft. Bevor man die Spannteile zur Anwendung bringt, kann man nämlich die vier Geräte ringsum an die Schaltafeln annageln, so daß sie sozusagen provisorisch halten. Sodann erfolgt das Verspannen mit Hilfe der Spannteile 28. All dies kann von einer Person allein durchgeführt werden.
Der beispielsweise auf die Schaltafel 19 von innen her lastende Betondruck wird zwar durch die Spannteile sicher aufgefangen. Durch die Nägel, die durch den Kathetenschenkel 3 des Gerätes 1′ in den vorstehenden Schaltafelbereich 27 eingeschlagen sind, erhält man jedoch eine zusätzliche Stabilität gegen ein Wegdrücken der betreffenden Schaltafel 19 nach außen hin.
Wegen des L-förmigen Querschnitts der die Kathetenschenkel bildenden Profilstücke liegen die am betreffenden L-Steg ausgebildeten Nagellöcher frei, so daß der Hammer zum Einschlagen der Nägel unbehindert geführt werden kann.
Somit läßt sich mit lauter gleichen Geräten 1 eine Säulenschalung errichten. Irgendwelche andere Teile sind zum Verspannen der Schaltafeln nicht erforderlich.
Eine andere Anwendung ist in Fig. 6a skizziert. Es handelt sich hier um das umfangsseitige Schalen einer Decke oder eines Gesimses oberhalb einer Gebäudewand 36. Hierzu wird ein erstes Gerät 1 mit einem seiner Kathetenschenkel, zweckmäßigerweise mit seinem längeren Kathetenschenkel, an der die Decke oder das Gesims tragenden Gebäudewand 36 befestigt, beispielsweise indem ein Maueranker durch den Längsschlitz dieses Katheten­ schenkels in die Wand 36 eingeführt wird. Ein zweites, gleich ausgebildetes Gerät 1 wird mit einem seiner Kathetenschenkel auf den von der Gebäudewand 36 abstehenden Kathetenschenkel des an dieser befestigten Gerätes aufgesetzt und mit diesem mittels eines Spannteils 28 in der beschriebenen Weise ver­ spannt. Dabei kann das Obergerät 1 einen beliebigen Abstand zur Wand 36 einnehmen, da bei gelöstem Spannteil 28 die auf­ einanderliegenden Kathetenschenkel der beiden Geräte ja in Längsrichtung relativ zueinander verschiebbar sind. In Fig. 6a befindet sich das obere Gerät im Abstand zur Gebäudewand 36, so daß ein auskragendes Gesims geschalt werden kann.
Der Gebäudewand entlang werden mehrere solche jeweils aus zwei Geräten 1 bestehende Anordnungen befestigt, wonach man gestrichelt angedeutete Schalbretter mittels der Nagellöcher 17 annageln kann.
In Fig. 6a liegt das obere Gerät 1 mit seinem kürzeren Katheten­ schenkel auf dem mit seinem längeren Kathetenschenkel an der Wand 36 befestigten unteren Gerät 1 auf. Die Anwendung der Fig. 6b unterscheidet sich von der der Fig. 6a dadurch, daß hier das obere Gerät 1 mit seinem längeren Kathetenschenkel auf dem unteren Gerät aufliegt.
Aus Fig. 7 geht hervor, daß sich das Gerät gemäß Fig. 1 auch zum Erstellen eines begehbaren Konsolgerüstes eignet.
Hierzu werden mehrere Geräte 1 mit Horizontalabstand an die Gebäudewand 36 gehängt, und zwar mit von der Gebäudewand abstehendem längerem Kathetenschenkel. Diese abstehenden Kathetenschenkel der horizontal aufeinanderfolgenden Geräte 1 bilden eine Unterlage für irgendwelche Plattformelemente, z.B: für gestrichelt angedeutete Bohlen od.dgl. Am der Gebäude­ wand 36 abgewandten Ende des horizontalen Kathetenschenkels kann man noch eine hochstehende Geländerstange 37 befestigen, an der man Geländerbretter haltern kann. Zum Befestigen der Geländerstange 37 eignet das Spannteil 28 oder 28 a, indem man den zugehörigen Spannbolzen von unten her durch den horizontalen Traversenschenkel steckt und dann die Spannmutter von oben her aufschraubt. Der Spannbolzen wird so lang gewählt, daß er nach oben hin über die Spannmutter vorsteht, so daß auf dieses Bolzenende die hohl ausgebildete Geländerstange 37 aufgesteckt werden kann.
Des weiteren läßt sich mit Hilfe von zwei Geräten 1 auch eine Spannzwinge zusammenbauen, wie aus den Fig. 8a und 8b schematisch hervorgeht. Es ist hier noch ein langgestrecktes Schaftteil 38 vorhanden, das wie die Kathetenschenkel 2, 3 des Gerätes 1 mit einem entsprechenden Längsschlitz 39 ver­ sehen ist. Das Schaftteil 38 besteht beispielsweise aus zwei mit den Längsschlitz 39 bildendem Abstand parallel zueinander verlaufenden Flacheisenstücken 40, 41, zwischen die endseitig jeweils ein Zwischenstück 42 eingeschweißt ist. An dieses Schaftteil lassen sich die beiden Geräte 1 mit einem ihrer Kathetenschenkel anspannen, wozu wiederum die Spannteile 28 oder 28 a dienen, deren Spannbolzen durch den Längsschlitz des betreffenden Kathetenschenkels und durch den Längsschlitz 39 des Schaftteils gesteckt wird. Bei jedem der beiden Geräte 1 steht der nicht am Schaftteil befestigte Kathetenschenkel rechtwinkelig vom Schaftteil 38 ab und bildet einen Zwingen­ arm. Diese Kathetenschenkel der beiden Geräte 1 sind einander zugewandt. Da die Geräte 1 bei gelösten Spannteilen, die nur linienhaft angedeutet sind, längs des Zwingenschaftes 38 verschiebbar sind, können zwischen den beiden Geräten praktisch beliebig dicke Gegenstände verspannt werden.
Im Falle der Fig. 8a sitzen die beiden Geräte 1 a mit ihren längeren Kathetenschenkeln am Schaftteil 38. Im Falle der Fig. 8b sind dagegen die kürzeren Kathetenschenkel am Schaft­ teil angeordnet, so daß sich weiter ausladende Zwingenarme ergeben.
In Fig. 10 ist zunächst wieder ein gleiches Gerät 1 dargestellt, auf das die obige Gerätebeschreibung zutrifft. Ferner geht aus Fig. 10 ein variiertes Spannteil 28 b hervor, das ebenfalls einen Spannbolzen 29 b und einen Spannkopf 30 b aufweist. Der Spannkopf 30 b besitzt plattenförmige Gestalt mit U-förmigem Querschnitt, ähnlich wie beim Spannkopf 30, sowie am Quersteg des U an der dem Spannbolzen 29 b zuge­ wandten Seite ein in der Wirkung dem Spannkopfbereich 34 des Spannkopfs 30 a entsprechendes, rechteckiges Schlitz­ einsetzstück 41. Die dem Spannbolzen 29 b zugeordnete Spann­ mutter ist nicht eingezeichnet. Das Spannteil 28 b wird in gleicher Weise wie anhand der anderen Ausführungsformen beschrieben beispielsweise am Kathetenschenkel 2 befestigt, indem man den Gewindebolzen 29 b durch den zugehörigen Katheten­ schlitz 7 steckt, wonach der Spannkopf 30 b auf der Spannfläche des Kathetenschenkels 2 aufsitzt. Hierbei übergreift der Spannkopf wegen seiner U-Form den Kathetenschenkel, wobei gleichzeitig das Schlitzeinsetzstück in den Schlitz 7 ein­ greift, so daß sozusagen eine doppelte Verdrehsicherung vor­ handen ist. Es versteht sich, daß man gegebenenfalls auch die U-Schenkel oder das Einsetzstück 41 weglassen könnte, auf das entgegengesetzte Spannbolzenende schraubt man dann die Spannmutter auf.
Von der dem Spannbolzen 29 b abgewandten Seite des Spannkopfs 30 b steht ein Haltestück 42 ab, das längliche Gestalt besitzt und von einem Baustahlprofilstück gebildet werden kann. Ist das Spannteil 28 b an das Gerät 1 angespannt, steht das Halte­ stück 42 vom betreffenden Geräteschenkel 2 hoch. Bei diesem Spannteil 28 b kann das Haltestück 42 zum Anbringen einer Ge­ länderstange dienen, wenn man wie anhand der Fig. 7 ein Konsol­ gerüst errichten möchte. Während im Falle der Fig. 7 hierzu das Spannteil 28 oder 28 a verwendet worden ist, das kein ab­ stehendes Haltestück aufweist und auch zum Zusammenspannen zweier Geräte 1 oder zum Zusammenbauen der Zwinge gemäß den Fig. 8a, 8b, 9 dient, ist jetzt das Haltestück 42 zur Be­ festigung der Geländerstange ausgebildet. Im dargestellten Falle stehen vom Haltestück 42 seitlich zwei übereinander ange­ ordnete Haltebolzen 43, 44 ab, die mit Abstand zum Haltestück 42 einen verdickten Kopf besitzen. An diese Haltebolzen 43, 44 kann die aus Fig. 11 ersichtliche Geländerstange 37 b ange­ steckt werden, die hierzu an ihrem unteren Ende zwei jeweils einem Haltebolzen zugeordnete Langlöcher 45, 46 mit einem ver­ größerten unteren Langlochende 47 bzw. 48 aufweist. Die Köpfe der Haltebolzen 43, 44 sind durch die Langlochenden 45, 46 steckbar. Schiebt man die Geländerstange anschließend an das Aufstecken nach unten, hintergreifen die Haltebolzenköpfe die Langlochränder, so daß die Geländerstange 37 b an dem Halte­ stück 42 des Spannteils 28 b hält. An der Geländerstange 37 b lassen sich in üblicher Weise Geländerbretter halten.
Das Haltestück 42 besitzt rechteckigen Querschnitt, die Ge­ länderstange weist einen entsprechenden U-förmigen Querschnitt auf. Die Querschnitte könnten auch rund sein.
Würde man das Haltestück als einfachen Steckzapfen oder als Rohrstutzen ausbilden, könnte man eine entsprechend angepaßte Geländerstange auch auf- bzw. einstecken.
Das Spannteil 28 b mit dem Haltestück 42 läßt sich noch zu einem weiteren Zweck verwenden, nämlich beim umfangsseitigen Schalen einer Decke oder eines Gesimses zum Halten des um­ fangsseitigen Schalbrettes. Dies ist anhand der Fig. 6a oder 6b leicht vorstellbar. Ersetzt man dort das auf das gebäude­ wandseitige Gerät 1 aufgespannte zweite Gerät 1 durch das Spannteil 28 b, so läßt sich mit dessen Haltestück 42 eben­ falls das vertikale Schalbrett halten.
In Fig. 12 sind die beiden geschilderten Verwendungen des Spannteils 28 b skizziert. An der Gebäudewand 36 ist wie in Fig. 6 und 7 ein Gerät 1 befestigt. An dem von der Gebäude­ wand abstehenden Kathetenschenkel 2 ist nahe der Gebäude­ wand 36 ein erstes Spannteil 28 b mit hochstehendem Halte­ stück 42 angebracht, das das gestrichelt angedeutete Schal­ brett 49 hält. Außen am Kathetenschenkel 2 ist ein zweites Spannteil 28 b mit hochstehendem Haltestück 42 angespannt, an dem eine Geländerstange 37 b befestigt ist. Man erhält somit, sind mehrere solche Anordnungen mit Horizontalab­ stand an der Gebäudewand 36 angebracht, sowohl eine Decken- oder Gesimsschalung als auch eine begehbare, durch ein Schutz­ geländer gesicherte begehbare Konsole, wenn man zwischen den beiden Spannteilen gestrichelt angedeutete Plattformelemente wie Bohlen od.dgl. auf die Geräte 1 legt.
Es versteht sich, daß man je nach der gewünschten Verwendung in Fig. 12 auch das eine oder das andere Spannteil weglassen kann.
Nachzutragen ist noch der weitere Vorteil insbesondere der Spannteile 28, 28 a, der wiederum auf das Vorhandensein der Längsschlitze in den Geräteschenkeln und den durchgesteckten Spannbolzen zurückzuführen ist. Dieser Vorteil besteht darin, daß sich zwei Geräte 1 nicht nur mit parallel zueinander ver­ laufenden sondern auch mit sich kreuzenden Schenkeln mit­ einander verspannen lassen. Dies kann für andere, nicht darge­ stellte Anwendungsfälle günstig sein.

Claims (12)

1. Im Bauwesen zu verwendendes Gerät aus Baustahl zum Zusammen­ bauen einer Spann- oder Halteeinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß es die Gestalt eines starren rechtwinkeligen Dreiecks auf­ weist und von zwei rechtwinkelig nach Art eines L zueinander stehenden und die beiden Katheten des Dreiecks bildenden Kathetenschenkeln (2, 3) sowie von einem die freien Endbereiche der Kathetenschenkel verbindenden Hypotenusenschenkel (4) gebildet ist, wobei mindestens die beiden Kathetenschenkel (2, 3) an ihrer dem Hypotenusenschenkel (4) abgewandten Außenseite jeweils als Spannfläche (5, 6) ausgebildet und jeweils in Schenkellängsrichtung von der Spannfläche bis zur Schenkelinnen­ seite durchgehend längsgeschlitzt sind, und daß den längsge­ schlitzten Geräteschenkeln (2, 3) Spannteile (28, 28 a) mit einem durch die Längsschlitze (7, 8) steckbaren Spannbolzen (29, 29 a) zugeordnet sind, so daß über das jeweilige Spann­ teil an dem betreffenden Geräteschenkel ein weiteres solches Gerät oder eine sonstige Gerätschaft an­ spannbar ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kathetenschenkel (2, 3) unterschiedlich lang sind.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens die Kathetenschenkel (2, 3) jeweils von zwei mit den Längsschlitz (7, 8) bildendem Abstand zueinander ver­ laufenden Profilstücken (9, 10 bzw. 11, 12) gebildet werden.
4. Gerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilstücke (9, 10 bzw. 11, 12) L-förmigen Querschnitt aufweisen und mit Bezug auf die durch den Längsschlitz gehende Längsmittelebene spiegelbildlich zueinander angeordnet sind, wobei die die Spannfläche bildenden L-Stege (13, 14 bzw. 15, 16) voneinander weg gerichtet sind.
5. Gerät nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Hypotenusenschenkel (4) bei jedem Kathetenschenkel (2, 3) zwischen die beiden diesen bildenden Profilstücke (9, 10 bzw. 11, 12) greift.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenn­ zeichnet, daß mindestens die Kathetenschenkel (2, 3) Nagellöcher (17) aufweisen.
7. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Spannbolzen (29 bzw. 29 a) Gewindebolzen sind und das Verspannen mittels mindestens einer aufgeschraubten Spannmutter (31) erfolgt, wobei im Falle nur einer Spann­ mutter am dieser entgegengesetzten Spannbolzenende ein mit Bezug auf die Längsschlitzbreite breiterer Spannkopf (30 bzw. 30 a) fest angeordnet ist.
8. Gerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannkopf (29 bzw. 29 a) in Gebrauchslage drehfest am jeweiligen Geräteschenkel (2, 3) gelagert ist, zweckmäßiger­ weise in dem er auf diesen aufgesteckt und/oder in diesen einge­ steckt ist.
9. Gerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß von der dem Spannbolzen abgewandten Seite des Spannkopfs ein Haltestück absteht, das als Schalbretthalter und/oder als Geländerstangenhalter ausgebildet ist.
10. Verwendung des Geräts nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für eine rechteckige Säulenschalung mit vier den Säulenraum (18) umschließenden Schaltafeln (19, 20, 21, 22) von denen jede Schaltafel (z.B. 19) einerseits mit ihrer Längskante (23) gegen die lnnenseite (24) der einen benachbarten Schal­ tafel (20) gestoßen ist und andererseits über die gegen ihre Innenseite (25) gestoßene Längskante (26) der anderen benach­ barten Schaltafel (22) übersteht, wobei mit Höhenabstand zueinander jeweils vier Geräte um die Schaltafel herum ange­ bracht werden, deren einer Kathetenschenkel (2) länger als die Schaltafelbreite (B) und deren anderer Kathetenschenkel (3) länger als die Breite (b) des überstehenden Schaltafel­ bereichs (27) ist, so daß jeder überstehende Schaltafelbereich (27) zwischen zwei zu benachbarten Geräten gehörenden Katheten­ schenkeln angeordnet ist, die über den überstehenden Schal­ tafelbereich vorstehen, wobei die vorstehenden Kathetenschenkel­ bereiche mittels eines Spannteils (28 bzw. 28 a) miteinander verspannt sind.
11. Verwendung des Geräts nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für eine umfangsseitige Decken- oder Gesimsschalung oder ein Konsolgerüst, wobei ein Gerät mit einem seiner Katheten­ schenkel an der die Decke tragenden Gebäudewand (36) befestigt wird und ein zweites Gerät mit einem seiner Kathetenschenkel auf den von der Gebäudewand abstehenden Kathetenschenkel des an dieser befestigten Geräts aufgesetzt und mit diesem mittels eines Spannteils verspannt wird, oder ein Spannteil mit hochstehendem Haltestück an den von der Gebäudewand abstehenden Kathetenschenkel des an dieser befestigten Geräts angespannt wird.
12. Verwendung des Geräts nach einem der Ansprüche 1 bis 8 für eine Spannzwinge, indem an ein den Kathetenschenkeln entsprechend geschlitztes Schaftteil (38) zwei Geräte mit einem ihrer Kathetenschenkel mittels eines Spannteils ange­ spannt werden, deren andere Kathetenschenkel einander zuge­ wandt sind.
DE3900929A 1989-01-14 1989-01-14 Im bauwesen zu verwendendes geraet zum zusammenbauen einer spann- oder halteeinrichtung Withdrawn DE3900929A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3900929A DE3900929A1 (de) 1989-01-14 1989-01-14 Im bauwesen zu verwendendes geraet zum zusammenbauen einer spann- oder halteeinrichtung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE3900929A DE3900929A1 (de) 1989-01-14 1989-01-14 Im bauwesen zu verwendendes geraet zum zusammenbauen einer spann- oder halteeinrichtung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3900929A1 true DE3900929A1 (de) 1990-07-19

Family

ID=6372059

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE3900929A Withdrawn DE3900929A1 (de) 1989-01-14 1989-01-14 Im bauwesen zu verwendendes geraet zum zusammenbauen einer spann- oder halteeinrichtung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3900929A1 (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103331811A (zh) * 2013-06-20 2013-10-02 许金锔 一种混凝土模板用三角型夹紧装置
CN104746871B (zh) * 2015-03-13 2016-08-31 中天建设集团有限公司 一种燕尾形大型混凝土墩柱的钢模板桁架结构
CN110748146A (zh) * 2019-11-05 2020-02-04 山东国建工程集团有限公司 一种建筑工程浇筑模板的安装方法
CN118375302A (zh) * 2024-06-19 2024-07-23 山西三建集团建设工程有限公司 独立的矩形混凝土柱现浇模板的抗扭加固方法

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN103331811A (zh) * 2013-06-20 2013-10-02 许金锔 一种混凝土模板用三角型夹紧装置
CN104746871B (zh) * 2015-03-13 2016-08-31 中天建设集团有限公司 一种燕尾形大型混凝土墩柱的钢模板桁架结构
CN110748146A (zh) * 2019-11-05 2020-02-04 山东国建工程集团有限公司 一种建筑工程浇筑模板的安装方法
CN118375302A (zh) * 2024-06-19 2024-07-23 山西三建集团建设工程有限公司 独立的矩形混凝土柱现浇模板的抗扭加固方法

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2618442C2 (de) Stütze für ein Geländer oder dergleichen
DE4208432C1 (de) Im Erdboden zu verankernde Haltevorrichtung für das Bauwesen
DE19618138A1 (de) Raumhohe Absperrvorrichtung
DE3900929A1 (de) Im bauwesen zu verwendendes geraet zum zusammenbauen einer spann- oder halteeinrichtung
AT396382B (de) In der hoehe variierbare aussparschalung fuer eine tueroeffnung od.dgl. ausnehmung in einer gebaeudewand
DE3424001A1 (de) Vorrichtung zum halten eines umfangsseitigen schalbretts einer deckenschalung
DE3730846C2 (de)
CH662855A5 (de) Geruest, insbesondere baugeruest.
DE9417856U1 (de) Vorrichtung zum lösbaren Befestigen zweier Bauteile aneinander
EP0362584A1 (de) Möbeleckverbinder
DE2718135B2 (de) Wandschalung
DE1804002A1 (de) Schalung fuer aus Beton zu giessende Deckentraeger
DE3903575A1 (de) Im bauwesen zu verwendende haltevorrichtung zum halten von hilfseinrichtungen, insbesondere von gelaenderbrettern oder schalbrettern
DE3307663C2 (de)
DE10035823A1 (de) Schalungsträger
DE19525183A1 (de) Im Bauwesen zu verwendende Vorrichtung zum Halten einer Gerätschaft in der Höhe an einer Gebäudewand
DE3324301C2 (de)
DE3616838A1 (de) Auf baustellen verwendbare vorrichtung zum anbringen von gelaenderbrettern od. dgl.
DE8004954U1 (de) Winkeltraeger zum festlegen von ueber eck benachbarten schaltafeln
DE29705696U1 (de) Vorrichtung zur Vereinfachung der Ein- und Ausschalung von Deckenflächen im Hoch- und Tiefbau
EP0898454B1 (de) Traggestell
DE4303935A1 (de) Kreuzverbinder
DE202018001956U1 (de) Montagehilfsvorrichtung für Zargen
DE4312604A1 (de) Im Bauwesen zu verwendende Vorrichtung zum Befestigen einer Gerätschaft in der Höhe an einer Gebäudewand
DE3730845A1 (de) Zwinge

Legal Events

Date Code Title Description
8139 Disposal/non-payment of the annual fee