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Warenregal l)ie I?rtinduttg I@(,trittt ein Warenregal.
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1)as I',estreben der (;cscläftsleute und <lemgemül3 auch der ctttslirechenden
Fabrikationsbetriebe gelt dahin, dein Käufer die angebotene Ware in so anziehender
und geschmackvoller Weise anzubieten, daß der Anreiz ztttii Kauf erh<iht wird.
Für den Geschiiftsutatiti kommt als weiteres :Moment in Betracht, die Ware bequem
und rasch greifbar zu hallen und troitzdetn staubgeschützt lagern zu können. Keine
unbcachtliche Rolle spielt beim Kauf der erste Eindruck, den der Käufer beim Betreten
c 1 Ladenlokals empfängt, der z. 13. \-ermittelt iies @@ ird durch
eine besonders geschmackvolle Auf- und Einteilung der in Warenregalen, deren vordere
Abschlüsse und Seitenwinde zweckmäßig aus Glas bestehen, zur Schau gestellten Waren.
Besonders für kleinere Spezialgeschäfte, z.13. Wäschegeschäfte, sind Warenregale
mit verschiedenen Unterteilungen (F@icher), z. 13. für tlerrenheinden, Datnenw;isrhe.
Strümpfe 1t. (1g1.. Zur anziehend wirkenden L'nterl»-ittgung der anzubietenden Ware
uner@äl.ilich. Solche Regale köiineti entweder nach einer bestimmten Norm oder auch
nach besonderen Wünschen des Geschäftsmannes gefertigt werden. Dabei hat sich als
erheblicher Mangel herausgestellt, daß diese Regale in ihrer Einteilung unveränderbar
sind. Hat z. B. ein Inhalier eines @%,'äscliegescltiifts im Augenblick nur eine
geringe 1lenge Hemden zum Anbieten, so ist er nicht mehr in der Lage, (las Warenregal
geschmackvoll zu dekorieren, denn entweder bleiben dafür bestimmte Fächer leer oder
sie werden mit in der Größe nicht passenden anderen @-\'äscliestücketi belegt, beides
aber ist unpraktisch, wenig schön und 1ä ßt unter l'mständen unliebsame Rückschlüsse
auf die Fähigkeiten des Geschäftsinliabers zu. Der gleiche Umstand tritt ein, wenn
z. B. die für Strümpfe vorgesehenen Fächer nicht ausgefüllt werden können und mangels
anderer Wäschestucke in gleicher @rüßettanorclnung leerbleiben tniisseii.
Die
Aufgabe der Erfindung war nun, diesen erlieblichen Mangel zu beseitigen.
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Die Erfindung besteht ein wesentlichen darin, (laß bei Warenregalen
durch Versetzen der Zwischenwän<.ie die Unterteilung beliebig veränderbar und
den jeweiligen Bedürfnissen anpassungsfähig ist. Insbesondere ist die Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß die die Fächer bildenden Boden-und Deckenplatten mit
einer beliebigen .Anzahl L.iiclier oder Bohrungen in je einer Reihe vorn und leinten.
zweckmäßig in bestimmten, den I3edürfnissen angepaßten Abständen, unmittelbar oder
mittelbar unter Benutzung von Lochschienen u. dgl. versehen sind, in die oben und
unten Schienen zur Führung und Einfassung der Zwischenwände mit den 13ohrtlngen
und Lochzwischenräumen angepaßten zapfen an beliebig erwünschter Stelle einsetzbar
sind.
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:11s günstigster Werkstoff für die ZV1-1SClien@-,'ände ist (.las anzusehen,
(las Veränderungen durch Witterungseinflüsse (Feuchtigkeit, Wärme usw.) am wenigsten
unterliegt und außerdem die Sicht nicht behindert. Daß bei vorderen Abschlüssen
Glastüren ver«en(let werden, versteht sich von selbst.
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Ini Rahmen der Erfindung ist auch jede andere Maßnahme, die zur beliebigen
Versetzung der Seitenwände führt, denkbar, so z. B. in die Bodenuni Deckenplatten
eingelassene Nuten, in die die Zwischenwände unmittelbar eingeschoben werden.
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1>ie VerNvendung von schubladenähnlichen Kästen ist auch bei solchen
in ihrer Einteilung veränderlichen Warenregalen möglich, dabei steht entweder eitle
gewisse Anzahl solcher Kästen in verschiedenen Größen über die normale Anzahl hinaus
zur Verfügung, wobei zwecks günstiger Aufbewahrungsmöglichkeit einfache Bretter
mit abnehmbaren Seiten- und Rückwandbügeln am günstigsten erscheinen, oder es können
auch Kästen mit veränderlichen Breiten verwendet werden.
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Der besondere Vorteil dieser Warenregale finit beliebig veränderlicher
Fächereinteilung liegt in der Möglichkeit, daß nun dieDekoration undAusgestaltung
nicht nur dem Warenanfall, sondern auch (lern Geschmack beliebig angepaßt werden
kann.
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Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einem Ausführungsbeispiel
dargestellt.
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Abb. i zeigt ein Warenregal in Ansicht, Abb. 2 zeigt Einzelheiten.
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Ein Warenregal a z. B. für Wäschegeschäfte zeigt meist eitle größere
Anzahl verschieden großer Fächer b sowie eine Anzahl Schubläden c unterhalb der
normalerweise sichtbaren Teile des Regals. Die einzelnen Fächer b werden voneinander
abgegrenzt durch das Gerippe des Regals bildende Boden-bzw. Deckenplatten
d und Seitenwände e und außer-(lern durch Zwischenwände f. Die eigentliche
Aufgabe, (las Regal a in Fächer zweckmäßiger Größenanordnung aufzuteilen, fällt
den Zwischenwänden f zu. Diese Zwischenwände f, zweckmäßig aus Glas, um die Warenschaustellung
voll zur `'Wirkung kommen zu lassen, sind lose eingesetzt und werden in Schienen
g geführt, die mit Zapfen la in Bohrungen i, je eine Reihe vorn und hinten, in die
Bocder-und Deckenplatte d eingelassen sind. Je nach Wunsch und Bedarf l:i>nneii
die Zwischenwände f versetzt werden, indem sie zunächst aus den Schienen g herausgezogen
werden und dann die Schienen g in andere Bohrungen i umgesteckt werden, in die dann
die Zwischenwände f wieder eingescholten werden (vgl. Abb. 2). Statt zwei Reiben
Bohrungen i, die zweckmäßig ausgebuchst sind, können auch Längsschienen mit entsprechenden
Löchern in die Boden- und Deckenplatten d eingelassen sein. Fier die beliebige Versetzbarkeit
der Zwischenwände fgibt es noch eine weitere große Zahl von Möglichkeiten, deren
Aufzählung sich hier aber erübrigt. Um ein langes Suchen auf günstigsten Lochabstand
zu vermeiden, sind die Bohrungen nach einem bestimmten, dem möglichen Verwendungszweck
angepaßten Schema angeordnet. So läßt sich rasch ein Fach für Herrenwäsche in ein
solches für Damenwäsche oder auch für Strümpfe umändern, weil die Bohrungen i nicht
willkürlich, sondern nach den erforderlichen ZwischenNvandabständen in die Boden-
und Deckenplatten ci eingelassen sind.
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Diese Möglichkeit, die Einteilung der Fächer Lt nach dem Geschmack
und dem Warenlager beliebig zu gestalten, hat dekorativ besondere Bedeutung.
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Um die in dem Regal a lagernden Waren vor Staub usw. zu schützen,
sind in der Regel als Abschluß nach vorn Glasschiebetüren vorgesehen, die in Verbindung
mit gläsernen Zwischenwänden f die dekorative Wirkung des Warenregals noch wesentlich
erhöhen. Die Zwisclienwäiide f aus Glas herzustellen, hat außer der dekorativen
Wirkung noch den Vorteil, .daß Glas viel weniger als andere Werkstoffe durch Temperatur-
und Witterungswechsel beeinflußt wird.