DE8007669U1 - Presse - Google Patents
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- DE8007669U1 DE8007669U1 DE19808007669U DE8007669U DE8007669U1 DE 8007669 U1 DE8007669 U1 DE 8007669U1 DE 19808007669 U DE19808007669 U DE 19808007669U DE 8007669 U DE8007669 U DE 8007669U DE 8007669 U1 DE8007669 U1 DE 8007669U1
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B15/00—Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
- B30B15/02—Dies; Inserts therefor; Mounting thereof; Moulds
- B30B15/028—Loading or unloading of dies, platens or press rams
-
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21D—WORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B1/00—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
- B30B1/26—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks
- B30B1/28—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks the cam, crank, or eccentric being disposed below the lower platen or table and operating to pull down the upper platen or slide
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Description
Die Erfindung betrifft eine Presse, insbesondere eine doppeltwirkende Presse mit zwei einander gegenüber angeordneten Schlitten, zwischen denen eine Aufspannvorrichtung angeordnet ist. Die Erfindung ist mit eesenderem Vorteil bei
solchen Pressen verwendbar» bei denen die Aufspannvorrichtung einerseits und die Schlitten andererseits zusammenwirkende Werkzeugeinrichtungen tragen, die ein kreisrundes
Stanzstück aus einem ebenen Metallblech ausschneiden und dieses in eine Napfform ziehen. Demgemäß wird die Erfindung
im einzelnen anhand einer solchen Presse und einer für diesen Zweck geeigneten Werkzeugkonstruktion beschrieben. Man
wird aber gleichzeitig erkennen, daß die Aufspannvorrichtung nach der Erfindung auch bei doppeltwirkenden Pressen
mit einander gegenüber angeordneten Schlitten verwendbar 1st, bei denen die Werkzeugausrüstung in der Aufspannplatte
und in den Schlitten andere Bearbeitungsvorgänge durchführt als das Schneiden und Ziehen von Blechrohlingen·
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Doppeltwirkende Pressen mit Je einem oberen und unteren, |
vertikal hubbeweglichen, einander gegenüberliegenden Schilt- § ten und einer zwischen diesen angeordneten Aufspannvorrich- |
tung sind aus vielen Gründen für eine Metallbearbeitung vor- | teilhaft, welche die Eigenschaften einer doppeltwirkenden
Presse erfordert, bei der die Werkzeugausrüstung eines ersten Schlittens mit der Werkzeugausrüstung in der Aufspannplatte zusammenwirkt, um einen Rohling auszuschneiden und §
festzuhalten, und bei der die Werkzeugausrüstung eines zwei- § ten Schlittens mit der Werkzeugausrüstung in der Aufspann- %
platte zusammenarbeitet, um dem Rohling eine Raumform oder
eine Gestalt zu geben. Unter den Vorteilen einer doppeltwirkenden Presse mit einander gegenüberliegenden Schlitten und
einer dazwischen angeordneten Aufspannvorrichtung ist die
Tatsache, daß beide Schlitten eine größtmögliche, nutzbare
Werkzeugaufspannfläche haben, wodurch bei jedem Arbeitshub
der Presse eine große Anzahl von Werkstücken hergestellt
werden kann. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die
beiden einander gegenüberliegend angeordneten Schlitten bei
ihrer gegenüber dem Pressenrahmen hin- und hergehenden Be- , wegung unabhängig voneinander gelagert sind, so daß unerwünschte Schwingungen und Führungsprobleme vermieden wer- ;
den, die bei dem Innenschlitten einer konventionellen, dop- § peltwirkenden Presse auftreten, bei der der Außenschlitten f:
im Pressenrahmen und der Innenschlitten im Außenschlitten 1 geführt ist. Ferner haben die Beschleunigungs- und Breas- !
kräfte der Schlitten bei einer doppeltwirkenden Presse mit j einander gegenüber angeordneten Schlitten, bei der die I
Schlitten sich auf eine zwischen ihnen angeordnete Auf spann- |
vorrichtung zu und von dieser fort bewegen, die Neigung, f sich gegenseitig aufzuheben, während bei einer doppeltwir- |
kenden Presse, in der beide Schlitten in gleicher Richtung | laufen, die Beschleunigungs- und Bremskräfte der Schlitten |
eich teilweise addieren. h
Es ist natürlich bekannt, daß die Pressenwerkzeugeinrich- j
tungen, wie die Rohlingstanzwerkzeuge, Formwerkzeuge, Zieh- |
ft I
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werkzeuge und Ziehstempel, häufige Kontrollen erfordern, um
Ihren Zustand zu überprüfen, und wenn notwendig, die Werkzeugausrüstung herauszunehmen, um sie zu reparieren und/oder
auszutauschen. Bei einer doppeltwirkenden Presse mit einander gegenüber angeordneten Schlitten 1st eine solche Inspektion der Werkzeugausrüstung, wenn diese sich In den Grenzstellungen der Presse befindet, sehr schwierig, Insbesondere
dort, wo eine solche Inspektion die Feststellung des Zustandes der Inneren Teile von Werkzeughöhlungen od.dgl. erfordert. Darüber hinaus 1st eine solche Werkzeuginspektion In
den Totpunktstellungen der Presse zeltaufwendig und schafft für das Personal gefährliche Arbeltsbedingungen. Der Ausbau
der Werkzeugeinrichtung aus den Schlitten und der Aufspannvorrichtung einer doppeltwirkenden Presse mit einander gegenüber angeordneten Schlitten und der Wiedereinbau eines
solchen Werkzeugsatzes 1st sohwlerlg und zeltaufwendig und schafft auch für die Arbeiter gefährliche Arbeltsbedingungen. Hierbei begrenzt die Anordnung der Aufspannvorrichtung
zwischen dem oberen und unteren Schlitten den verfügbaren Arbeltsraum auf denjenigen Raum, der zwischen der jeweiligen Seite der Aufspannvorrichtung und der gegenüberliegenden Seite des Schlittens verbleibt. Hierdurch wird der Zugang zu Befestigungsmitteln, wie Schrauben od*dgl«, die ent-C fernt werden müssen, um Werkzeugteile zu lösen, erschwert,
wodurch die Entfernung der Befestigungsmittel langwierig und zeitraubend wird.
Wenn auch die Werkzeugteile auf einem gemeinsamen Träger befestigt werden können, um sie als Einheit von einem der
Schlitten oder von der Aufspannvorrichtung abziehen zu können, war doch bisher zum Herausnehmen eine äußere Vorrichtung zum Handhaben und eine Vorrichtung zum Manövrieren einer solchen Handhabe und einer Werkzeugeinheit beim Zusammenbau oder der Demontage erforderlich. Diese Arbeitsvorgänge sind nicht nur zeitraubend und gefährlich, sondern
erfordern auch hohe Sorgfalt„ um eine Beschädigung der Werk-
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zeugtolle zu vermeiden, wenn diese mit anderen Pressenteilen
zusammenkommen. Auch wenn die Aufspannvorrichtung la Pressenrahmen so montiert wird, daß sie herausgenommen werden
kann, um den verfügbaren Arbeitsraum gegenüber der Werkzeugausrüstung auf den Pressenschlitten zu vergrößern, war das
Herausnehmen der Aufspannvorrichtung bisher ein sehr zeitraubender Vorgang, der wiederum eine besondere äußere Transporteinrichtung zum Herausnehmen und Wiederinstellungbriagen
der Aufspannplatte und zusätzlich eine besondere Bank oder einen Träger erforderte, auf dem die Aufspannplatte nach ihrer Herausnahme abgelegt werden konnte. Außerdem hat die
Aufspannvorrichtung oftmals an ihrer Unterseite eine Werkzeugeinrichtung, so daß die spezielle Tragvorrichtung für
die Aufspanqiatte den Zugang zu ihrer- Unterseite ermöglichen
muß, oder die Aufspannvorrichtung muß, nachdem sie aus der Presse herausgenommen wurde, noch weiter gedreht oder so gehandhabt werden? daß diese Werkzeugeinrichtung zugänglich
wird. Wenn auch die Aufspannvorrichtung auf diese Weise herausgenommen werden kann, müssen doch die Werkzeugausrüstungen auf dem Schlitten gelöst und durch von der Aufspannplatte unabhängige Arbeitsvorgänge herausgenommen werden.
Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile dadurch zu
O vermeiden,oder auf ein Minimum zurückzuführen, daß eine Aufspannvorrichtung vorgesehen wird, die im Betrieb der Presse
mit dem Pressenrahmen lösbar verbunden und so ausgebildet ist, daß sie leicht gelöst und seitlich aus dem Pressenrahmen auf einer Unterstützung herausgefahren werden kann, um
eine Inspektion ihrer Werkzeuge und, falls notwendig, das Entfernen der Werkzeugausrüstung und ihre Reparatur oder
ihre Auswechslung zu erleichtern. Während die Aufspannvorrichtung, vom Pressenrahmen unterstützt, seitlich aus diesem herausgefahren wird, ist die Werkzeugausrüstung am Pressenschlitten für eine Inspektion dadurch leicht zugänglich,
daß das von der Aufspannvorrichtung gebildete Hindernis beseitigt 1st. Gleichzeitig wird durch das Entfernen der Auf-
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spannvorrichtung der verfügbare Arbeitsraum vergrößert, wenn
es notwendig oder wünschenswert sein sollte» am Schlitten angeordnete Werkzeugteile entweder einzeln oder als Gesamtheit
zu entfernen» um sie zu reparieren und/oder auszutauschen.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung erleichtert die ausfahrbare Aufspannvorrichtung das Herausnehmen und Einsetzen der gesamten Werkzeugausrüstung der Presse» Zu diesem
Zwecke können die der Oberseite zugeordneten Werkzeugteile auf einer gemeinsamen Tragplatte montiert sein» die lösbar
am Schlitten befestigt ist und vor dem Ausfahren der Aufspannvorrichtung seitwärts aus dem Pressenrahmen gelöst und
auf der Oberseite der Aufspannvorrichtung abgesetzt und zusammen mit dieser ausgefahren wird« Ferner können die dem
unteren Schlitten zugeordneten Werkzeugteile an einer ihnen gemeinsamen Tragplatte montiert sein» die lösbar am Schlitten befestigt ist und die gelöst und zeitweilig an der Aufspannvorrichtung derart befestigt ist» daß sie unter dieser
hängt und zusammen mit ihr seitwärts aus dem Pressenrahmen herausgefahren wird. Wenn sich dann die Aufspannvorrichtung
außerhalb des Pressenrahmens seitlich neben diesem befindet» können die Werkzeugausrüstungen für die Schlitten leicht von
der Aufspannplatte abgenommen und gewartet oder instandgesetzt und dann wieder in ihre Transportstellung auf der Aufspannplatte zurückgebracht und dann in den Pressenrahmen
wieder eingeschoben und an den ihnen zugeordneten Schlitten befestigt werden.
Besonders zweckmäßig ist es» wenn die Aufspannvorrichtung in einer Klemmverbindung mit dem Pressenrahmen aus Stabilitätsgründen beim Betrieb der Presse verkeilt 1st und nach dem
Lösen von Schienen unterstützt wird» auf denen an der Aufspannplatte befestigte Rollen sich abstützen» mit denen die
Aufspannplatte seitlich aus dem Pressenrahmen herausrollen kann. Man erkennt hieraus» daß die Aufspannvorrichtung allein leicht zu lösen ist und seitlich aus dem Pressenrahmen
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herausgefahren werden kann, um eine Besichtigung der Schlittenwerkzeuge
in der Presse und die Inspektion der auf der Aufspannplatte angeordneten Werkzeugausrüstung außerhalb der
Presse zu erleichtern.
Wenn als Ergebnis dieser Inspektion eine Wartung und/oder ein Austausch nicht für erforderlich gehalten wird, kann die
Presse lediglich durch Zurückschieben der Aufspanneinrichtung
in den Pressenrahmen und durch nachfolgendes Festklemmen in diesem für den weiteren Betrieb leicht wieder vorbereitet
werden. Wenn andererseits eine genauere Inspektion der Schlittenwerkzeuge oder deren Wartung und/oder Austausch
erwünscht oder notwendig ist, können eine oder beide Werkzeugeinrichtungen von dem ihnen jeweils zugeordneten Schlitten
gelöst und auf der Aufspannvorrichtung abgesetzt und zusammen mit dieser aus dem Pressenrahmen herausgezogen werden.
Man erkennt, daß deshalb die Werkzeuginspektion allein und/ oder das Entfernen der Werkzeuge zur Inspektion, Reparatur
oder zum Austausch viel leichter als bisher und mit geringerer Wahrscheinlichkeit einer Beschädigung der Werkzeugteile,
mit größerer Sicherheit für das Personal und mit weniger Betätigungsvorrichtungen
zum Ablegen und Entfernen einzelner Teile gegenüber dem Pressenrahmen durchgeführt werden können.
Auf diese Weise werden Inspektion und Wartung wirtschaftlicher, die Wartungskosten sinken und die Wartungszeit und damit
auch die Totzeit der Presse wird in vorteilhafter Weise verringert.
Die Presse nach der Erfindung hat den Vorteil, daß die Aufspannvorrichtung
während des Pressenbetriebes lösbar am Pressenrahmen festgeklemmt und nach dem Lösen in eine Stellung
außerhalb des Pressenrahmens seitlich ausgefahren werden kann und dort am Pressenrahmen abgestützt wird, so daß
die Inspektion und Wartung der Presse und der zu ihr gehörenden Werkzeugausrüstung erleichtert wird. Ein weiterer
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Vorteil besteht darin, daß der Wirkungsgrad bei Pressen- und
Werkzeuginspektionen und bei der Wartung erhöht und gleichzeitig gefährliche Arbeltsbedingungen für das Wartungspersonal verringert werden. Außerdem wird die Wartungszeit und
damit auch diejenige Zeit verkürzt, in der sich die Presse bei der Inspektion, der Herausnahme und dem Austausch von
Pressenwerkzeugen nicht in Betrieb befindet. Hierdurch wird die Produktionsmenge der Presse vergrößert.
Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß die den Pressen-C schlitten zugeordneten Werkzeugausrüstungen wahlweise auf
der Aufspannvorrichtung abgesetzt und zusammen mit dieser zwischen einer Stellung innerhalb des Pressenrahmens und
einer Stellung seitlich außerhalb des Pressenrahmens verschoben werden können.
Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den beigefügten
Zeichnungen, In denen eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung an einem Beispiel näher erläutert ist. Es zeigt:
Fig. 1 eine doppeltwirkende Presse mit einander gegenüber angeordneten Schlitten und einer Aufspanneinrichtung nach der Erfindung in einer Seitenansicht und teilweise im Sohnitt, die Träger
für die Aufspannvorrichtung zeigt, welche sich von der Rückseite des Pressenrahmens aus seitwärts erstrecken,
Fig. 2 eine Vorderansicht der Presse nach Fig. 1, teilweise im Sohnitt,
Fig. 3 eine Teildraufsicht auf die Presse und Aufspannvorrichtung nach Linie 3-3 der Fig. 1,
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Fig, 4 einen Teilschnitt der Presse, welche die Aufspannvorrichtung mit den von ihr getragenen,
oberen und unteren Schlittenwerkzeugen zeigt,
Tragvorrichtungen für die Aufspannvorrichtung
in vergrößertem Maßstab,
( ' Fig. 7 den Gegenstand der Fig. 5 in einem Vertikal-
sohnitt nach Linie 7-7 und
Fig. 8 eine Stirnansicht der Tragvorrichtung für die Aufspannvorrichtung nach Linie 8-8 der Fig. 5.
In den Fig. 1 bis 3 ist mit 10 eine doppeltwirkende Napfziehpresse mit einander gegenüber angeordneten Schlitten bezeichnet, die einen Rahmen aufweist, der aus einem unteren
Teil 12 und im Abstand voneinander angeordneten Seitenteilen 14 besteht, die sich vom unteren Teil 12 aus nach oben erstrecken. Die Presse hat ferner einen unteren Sohlitten 16,
Ο der in einer Keilführung 18 gegenüber dem Rahmen in Vertikalrichtung hubbeweglich geführt ist, und einen oberen
Sehlitten 20. der gegenüber dem Rahmen durch Führungsschienen 22 in Vertikalrichtung hubbeweglich geführt ist. Die
Führungsschienen 22 laufen senkrecht durch die Seitenteile 14 des Rahmens hinduroh und sind an einer oberen und einer
unteren Keilführung 24 und 26 gleitend geführt. Die einander gegenüberliegenden Seiten des Schlittens 20 sind an den
oberen Enden der Führungsschienen 22 festgekeilt und verschraubt. Zwischen den oberen Enden der Seitenteile 14 und
dem oberen Ende des Schlittens 20 sind zum Gewichtsausgleich Luftzylinder 28 angeordnet.
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Der obere und der untere Schlitten werden von einer gemeinsamen Kurbelwelle 30 gegenüber dem Rahmen auf- und abbewegt·
Die Kurbelwelle 30 ist auf ihren einander gegenüberliegenden Enden mit Hauptzahnrädern 32 versehen, von denen sie in Umdrehung
versetzt wird. Die Hauptzahnräder werden in bekannter Weise von ihnen zugeordneten Ritzeln angetrieben, die
auf einer gemeinsamen, nicht näher dargestellten Zwischenwelle sitzen, die in geeigneter Weise, beispielsweise durch
ein von einem Elektromotor angetriebenes Antriebsgetriebe mit Kupplung, Bremse und Schwungrad, angetrieben wird, das
aber nicht näher dargestellt ist. Der untere Schlitten 16 kann in Abhängigkeit von der Drehung der Kurbelwelle 30 mit
Hilfe von Exzentern 34 auf der Kurbelwelle angetrieben werden·
Hierbei sind die zugeordneten Pleuelstangen 36 mit ihren unteren Enden schwenkbar an den Exzentern und mit ihren
oberen Enden schwenkbar am unteren Schlitten mit Zapfen 36 angeschlossen.
Der obere Schlitten 20 kann in Abhängigkeit von der Drehung der Kurbelwelle 30 von Exzentern 40 auf- und abbewegt werden,
die bei der dargestellten Ausführungsform mit den Hauptzahnrädern 32 aus einem Stück bestehen. Die ihnen zugeordne-.
ten Pleuelstangen 42 sind mit ihren unteren Enden an den Exzentern und mit ihren anderen Enden an den unteren Enden der
Führungsstangen 22 mit Hilfe von Zapfen 44 angeschlossen.
Zwischen dem oberen Schlitten und dem unteren Schlitten ist nach der Erfindung eine Aufspannvorrichtung 46 angeordnet,
die während des Pressenbetriebes in eine Klemmverbindung mit dem Pressenrahmen gebracht und aus dieser Verbindung gelöst
und in eine Stellung außerhalb des Rahmens zu Inspektionsund Wartungszwecken abgestützt werden kann. Bei der dargestellten
Ausführungsform hat die Aufspannvorrichtung 46 eine horizontal angeordnete Aufspannplatte 48, deren einander
gegenüberliegende Seitenränder sich neben den Seitenteilen 14 des Rahmens befinden, und herabreichende Seitenteile 50
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auf jeder Seite der Aufspannplatte. Die Seitenteile 50 befinden sich oberhalb der Tragvorriohtungen 52 für die Aufspannvorrichtung» die am unteren Teil des Pressenrahmens befestigt
sind. Zwischen jeden Seitenteil 50 und dem ihm zugeordneten Träger 52 sind Keilleisten 54 ad,dgl«, angeordnet, die ein Anheben und Absenken der Aufspannvorrichtung in und aus einer
Klemmverbindung mit dem Rahmen ermöglichen· Eine solche Klemmverbindung mit dem Fressenrahmen wird durch vertikal
einander gegenüberliegende Klemmflächen an der Aufspannvorrichtung und am Pressenrahmen erreicht, die bei der dargestellten Ausführungsform von oberen Flächen 55 auf der Aufspa&nplatte 48 und von gegenüberliegenden Flächen 57 an den
Seitenteilen 14 des Maschinenrahmens gebildet werden (Fig. 2 und 7)· Die Konstruktion der Seitenteile 50 der Aufspannvorrichtung, der Stutzvorrichtungen 52 und der Kellleisten 54
und ihr Zusammenwirken mit den vorhergehenden Funktionen wird im folgenden noch im einzelnen beschrieben werden.
Zum Herstellen von napfförmigen Rohlingen aus Blech ist die Unterseite der Aufspannplatte 48 mit mehreren kreisförmigen
Stanzringen §6 versehen, die in geeigneter Weise an der Aufspannplatte montiert sind. Der untere Schlitten 16 hat mehrere, mit diesen Stanzringen korrespondierende Stanz-, Halte-
und Ziehringe 58, und der obere Schlitten 20 ist mit einer entsprechenden Vielzahl von Stanzstempeln 60 versehen, die
durch Öffnungen 62 in der Aufspannplatte 48 hindurchgehen.
Zusätzlich trägt der untere Teil 12 des Pressenrahmens eine entsprechende Zahl von Auswurfbolzen 64.
Die Stanz-, Halte- und Ziehringwerkzeuge 58 sind in geeigneter Weise an einer ihnen gemeinsamen Befestigungs- oder
Adaptttrplatte 66 montiert, die ihrerseits an der unteren Schiittonplatte 68 mit mehreren Schrauben 70 lösbar befestigt ist. In ähnlicher Weise sind, die Stempel 60 an einer
gemeinsamen Adapter- oder Befestigungsplatte 72 lösbar befestigt, die ihrerseits lösbar an der oberen Schlittenplat-
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te 74 mit mehreren Sehrauben 76 befestigt ist·
Aus der vorhergehenden Beschreibung der Napfziehpresse und aus der wohlbekannten Konstruktion und Wirkungsweise der
Werkzeugausrüstung, deren Eigenarten weiter oben beschrieben wurden, erkennt man, da8 ein flaches, nicht näher dargestelltes Blech zwischen dem unteren Schlitten 16 und der
Aufspannvorrichtung 46 eingeführt werden kann, wenn sich der Schlitten in seiner untersten Stellung befindet. Danach
wird bei einer Drehung der Kurbelwelle 30 der untere Schlitten 16 angehoben, damit das Blech von den Werkzeugen 56 und
58 erfaßt wird, welche zusammenwirken, um eine kreisförmige Scheibe aus dem Blech auszusehneiden und das Stanzstück
festzuhalten, während der Schlitten 20 niedergeht, damit der zugehörige Stempel 60 die Stanzsoheibe in die Höhlung
des Werkzeuges 58 schiebt, um die Stanzscheibe in eine napfförmige Form zu ziehen. Danach werden die Schlitten auseinander und von der Aufspannvorrichtung weggefahren, und der
Auswurfzapfen 64 schiebt den tiefgezogenen Napf aus der Werkzeughöhlung aus, damit er aus der Presse ausgeworfen
werden kann.
Wie weiter oben erwähnt wurde und im folgenden noch mehr deutlich werden wird, kann die Aufspannvorrichtung 46 aus
ihrer Klemmstellung mit dem Pressenrahmen gelöst und zum Ausschieben seitlich aus dem Rahmen in eine Position abgesetzt werden, die in Fig. 1.J.n strichpunktierten Linien dargestellt ist. Bei der dargestellten Ausführungsform können
die unteren und oberen Schlittenwerkzeugsätze, die von den Werkzeugen 58 an der Befestigungsplatte 66 des unteren
Schlittens und von den Stempeln 60 an der Befestigungsplatte 72 des oberen Schlittens gebildet werden, von der Aufspannvorrichtung aufgenommen werden, um zusammen mit dieser
aus dem Pressenrahmen entfernt zu werden. Hierbei kann die obere Schlittenbefestigungsplatte 72, wie dies aus den
Fig. 2 und 4 hervorgeht, leicht von der oberen Schlitten-
• ■ ■ ■ ■ *
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platte 74 durch Entfernen der Schrauben 76 gelöst werden, worauf die obere Befestigungsplatte 72 auf die Oberseite
der Aufspannplatte 48 abgesetzt werden kann, die dann die obere Werkzeugeinrichtung trägt. In gleicher Weise wird die
Befestigungsplatte 66 von der unteren Schlittenplatte 68
durch Entfernen der Schrauben 70 gelöst, woraufhin die Befestigungsplatte 66 und die an ihr sitzenden Werkzeuge 58
zeitweilig an der Aufspannplatte 48 befestigt werden können
und dann unter dieser hängend von der Aufspannplatte getragen werden. Eine solche zeitweilige Abstützung der unteren
.j Werkzeugeinrichtung kann auf Jede geeignete Weise erreicht
werden, beispielsweise durch Verwendung von Klemmen, Schrauben, Zugstangen od.dgl. Eine mögliche Tragvorrichtung
ist in Fig. 4 beispielsweise dargestellt. Hierbei sind die Vorder- und Rückseiten der Aufspannplatte 48 mit nach außen
offenen Ausnehmungen 78 versehen, welche Hängestangen 80 aufnehmen, die an ihrem oberen Ende 82 mit einem Kopf versehen sind, der die Oberfläche der Aufspannplatte 48 hintergreift. Die unteren Enden 84 der Hängestangen sind mit
Gewinde versehen und greifen in mit entsprechendem Gewinde versehene öffnungen 86 in der Befestigungsplatte 66 ein.
Man erkennt, daß bei Verwendung solcher Hängestangen der I) untere Schlitten gegenüber der Unterseite der Aufspannplatte 48 zollweise aufwärtsbewegt wird, vorzugsweise nachdem
die Befestigungsschrauben 70 entfernt worden sind, und daß die Hängestangen seitlich in die Ausnehmungen 78 eingeführt
und gedreht werden, so daß ihre Enden 84 in öffnungen 86 in der Befestigungsplatte 66 eingreifen, und daß dann der
Schlitten von der Befestigungsplatte 66 aus nach unten gefahren wird, so daß diese und die daran befestigten Werkzeuge unter der Aufspannplatte hängenbleiben.
Die Konstruktion eines der Seitenteile 50 der Aufspannvorrichtung und die hierzu gehörende Tragvorrichtung 52 und
die Keilleiste 54 sind mehr im einzelnen in den Fig. 5 bis
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Gl 164 - 13 -
bis 8 der Zeichnung dargestellt. Die Baugruppen dieser Teile
sind, wie in den Fig. 1 bis 3 gezeigt, jeweils neben den Seitenteilen 14 des Pressenrahmens angeordnet (Flg. 3)· Die
einzelnen Teile einer jeden Baugruppe sind konstruktiv
gleich, so daß die folgende Beschreibung der in den Fig. 5 bis 8 dargestellten Teile für beide Baugruppen zutrifft.
Wie aus den Fig. 5 bis 8 hervorgeht, ist das innere Ende 88 des Trägers 52 innerhalb des Pressenrahmens angeordnet
(Fig. 5) und mit mehreren Schrauben 90 an Montageböcken 12a ~\ des darunter angeordneten, unteren Rahmens befestigt. Das
äußere Ende 92 des Trägers hat die Form eines Armes, der vom inneren Ende 88 ausgehend aus dem Pressenrahmen seitlich
nach außen herausragt. Der Träger ist mit einer vom inneren zum äußeren Ende durchlaufenden, horizontalen Fahrschiene 94
versehen, welohe die ihr zugeordnete Seite der Aufspannvorrichtung trägt, wenn diese aus dem Pressenrahmen seitwärts
nach außen und wieder hineingeschoben wird, wie dies im folgenden noch näher erläutert werden wird. Hierbei ist natürlich klar, daß beide Träger 52 in seitlichem Abstand voneinander angeordnete, parallele Schienen für diesen Zweck aufweisen.
Bei der dargestellten Ausführungsform kann das Seitenteil 50 der Aufspannvorrichtung 46 an der Unterseite der Aufspannplatte 48 verkeilt und festgeschraubt werden. Zu diesem
Zweck hat das Seitenteil 50 einen Körperteil 96, der an seiner Oberseite Schlitze zur Aufnahme von Keilfedern 98 und
100 und Schraubenlöcfeer 102 zur Aufnahme von Schrauben aufweist, mit denen die Aufspannplatte 48 am Körperteil befestigt ist. Man erkennt, daß die Unterseite der Aufspannplatte 48 mit entsprechenden Keilleistenschlitzen und Gewindeöffnungen versehen ist, in die die Befestigungsschrauben
eingeschraubt werden können.
'••It
Gl 164 " - Ϊ4 -
der Körperteil 96 mit je einer seitlichen öffnung versehen,
in denen de eine Rolle 104 mit einem Achszapfen 106 gelagert
ist· Wenn die Aufspannvorrichtung aus ihrer festen Verbindung mit dem Fressenrahmen gelöst ist, können die Rollen
die Aufspannvorrichtung längs der Schiene 94 zwischen deren innerem und äußerem Ende rollend tragen und bewegen«
Der äußere Teil 92 des Trägers 52 hat vorzugsweise einen nach oben ragenden Vorsprung 108, gegen den die Rolle 104
am entsprechenden Ende der Aufspannvorrichtung anstoßen kann und der die Auswärtsbewegung der Aufspannvorrichtung gegenüber
der Presse begrenzt. Ferner ist das innere Ende 88 des Trägers 52 mit einem Anschlag 110 versehen, der an diesem so
befestigt ist, daß er mit dem ihm zugewandten Ende des Körperteiles 96 des Seitenteiles 50 zusammenwirkt und die Bewegung
der Aufspannvorrichtung ins Innere des Pressenrahmens begrenzt und die Aufspannvorrichtung im Rahmen für eine
Klemmverbindung mit diesem genau positioniert.
Wenn sich die Aufspannvorrichtung im Inneren des Pressenrahmens befindet, wird sie angehoben, um die Rollen 104 von der
Schiene 94 abzuheben. Durch das Anheben der Aufspannvorrichtung
werden die einander gegenüberliegenden Flächen 55 und 57 der Aufspannvorrichtung und des Pressenrahmens gegeneinander
zur Anlage gebracht, so daß die Aufspannvorrichtung mit dem Pressenrahmen beim Preßvorgang klemmend miteinander
verbunden ist. Bei der bevorzugten Ausführungsform wird dieses Anheben und die klemmende Verbindung durch eine Keilvorrichtung
erreicht, die einen Keil 54 aufweist, der an der Innenseite der Schiene 94 am inneren Ende 88 des Trägers 52
angeordnet ist. Hierzu hat das innere Ende 88 des Trägers eine Ausnehmung 112, die einen Keil aufnimmt und die sich
parallel zur Schiene 94 erstreckt. Der Keil 54 greift gleitend in die Ausnehmung 112 ein und trägt an seinem inneren
Ende einen Betätigungsstößel 114, der frei durch eine öffnung 116 im inneren Ende 88 des Trägers hindurchgeht
Gl 164
(Fig. 5). Der Stößel 114 hat ein Außengewinde und trägt eine Betätigungsmutter 118, die sieh an die Außenfläche des inneren
Endes 88 des Trägers anlegen kann. Durch eine Drehung der Mutter 118 in derjenigen Richtung, in der sich ihre
Stirnseite an die Außenfläche des Trägers anlegt, kann der Keil 54 in Fig. 5 axial von rechts nach links verschoben
werden.
i Das äußere Ende des Keiles 54 trägt einen Betätigungsschaft |
120, der durch eine öffnung 122 im Seitenteil 50 der Auf-(
spannvorrichtung frei hindurchgeht. Auch der Betätigungsschaft 120 hat ein Außengewinde und trägt eine Betätigungsmutter 124, die mit ihrer Stirnseite an der Außenfläche des
Schlittens 50 anliegt. Bei einer Drehung der Vorschubmutter 124 in derjenigen Richtung, in der sie mit ihrer Stirnfläche
am Schlittenteil 50 anliegt, wird folglich der Keil 54 in Fig. 5 von links nach rechts verschoben.
Die Keilleiste 54 ist unterhalb des Körperteiles 96 des Seitenteiles
56 angeordnet, wenn sich die Aufspannvorrichtung am Inneren der Schiene 94 befindet. Die Oberfläche 126 der
Keilleiste 54 hat im Querschnitt die Form eines umgekehrten V und ist von ihrem inneren Ende in Richtung auf ihr äußeres
C Ende hin geneigt. Der darüberliegende Teil des Seitenteiles 50 der Aufspannvorrichtung hat eine entsprechende Ausnehmung
128 in Form eines umgekehrten V, die vom inneren Ende des Seitenteiles aus in Richtung auf deren äußeres Ende nach abwärts
geneigt ist. Man erkennt, daß die Oberfläche 126 und
die Ausnehmung 128 eine einander entsprechende Querschnittsausbildung haben und in gegenseitigem, zusammenwirkenden
Eingriff geneigt sind, um das Anheben und Absenken der Aufspannvorrichtung zu ermöglichen.
Bei der in den Fig. 5 bis 8 der Zeichnung dargestellten Stellung der einzelnen Teile stößt das innere Ende der Aufspannvorrichtung
gegen die Anschlagblöeke 110 der Träger 52, und die Keilleisten 54 sind gegenüber den Seitenteilen 50
Gl 164 - V6 -
der Aufspannvorrichtung und den inneren Enden 88 der Träger 52 in Axialrichtung so positioniert, daß die Keilflächen 126
und 128 aufeinanderliegen und die Aufspannvorrichtung in ihrer
gegenüber dem Pressenrahmen angehobenen Stellung unterstützen. Zn dieser Stellung der Aufspannvorrichtung sind die
Rollen 104, wie weiter oben beschrieben, von den Schienen 94 abgehoben und die Oberflächen 55 der Aufspannvorrichtung
fest gegen die Flächen 57 des Pressenrahmens gepreßt, wodurch die Aufspannvorrichtung für den Preßvorgang positioniert und abgestützt wird.
Wenn man die Aufspannvorrichtung lösen möchte, um sie seitlich aus dem Pressenrahmen auszufahren, werden die Betätigungsmuttern
124 von den Schäften 120 entfernt und die Betätigungsmuttern 118 auf den Stößeln 114 so gedreht, daß
sich die Keilleisten 54 in Fig. 5 nach links verschieben. Man erkennt, daß durch diese Verschiebung der Keilleisten
54 die Aufspannvorrichtung abgesenkt wird, so daß die Rollen 104 auf die Schienen 54 gelangen.
Wenn man die Aufspannvorrichtung wieder mit dem Pressenrahmen verbinden will, wird die Aufspannvorrichtung wieder zurückgeschoben,
bis sie an den Anschlagblöcken 110 wieder ( ) anliegt und die Betätigungsmuttern 124 werden auf die
Schäfte 120 aufgeschraubt und mit ihren Stirnseiten an den äußeren Enden der Seitenteile 50 zur Anlage gebracht. Anschließend
werden die Betätigungsmuttern 124 in der Richtung vorgeschoben, in der ihre Stirnfläche anliegt, um die
Keilleisten 54 in Fig. 5 nach rechts zu schieben, wobei die Keilflächen 126 und 128 zusammenwirken und die Aufspannvorrichtung
in ihre klemmende Verbindung mit dem Pressenrahmen anheben. Man wird natürlich erkennen, daß die Betätigungsmuttern 118 von den Stößeln entweder ganz entfernt oder in
Richtung auf die äußeren Enden der Stößel verstellt werden, um die Verschiebung der Keilleisten 54 in Fig. 5 nach
rechts beim Anheben der Aufspannvorrichtung zu erleichtern, und daß sie nach dem Anheben der Aufspannvorrichtung wieder
Gl 164 - 17 ·»
vorgeschoben werden, bis ihre Stirnflächen an den inneren
Enden 88 des Trägers anstoßen, um die Keilleisten während
des Preßvorganges in Axialrichtung in ihrer Stellung zu verriegeln.
Man erkennt, daß bei der beschriebenen Ausführungsform, bei
der die zu dem oberen Schlitten der Presse gehörende Werkzeugausrüstung aus mehreren Stempeln besteht, die durch ihnen
entsprechende Öffnungen in der Aufspannvorrichtung hindurchgehen, der obere Werkzeugsatz, wie beschrieben, vom
-Λ oberen Schlitten gelöst und auf die Oberseite der Aufspannvorrichtung
abgesetzt werden könnte, um zusammen mit dieser aus dem Pressenrahmen ausgefahren zu werden. Man erkennt
gleichzeitig, daß diese Forderung für die Werkzeugausrüstung des oberen Schlittens für die spezifische Werkzeuganordnung
eigentümlich ist, die notwendig ist, um die offenbarte Presse als Napfziehpresse arbeiten zu lassen, und daß Werkzeuganordnungen
bei den Pressenschlitten verwendet werden könnten, welche ein von der Schlittenwerkzeugausrüstung unabhängiges
Herausziehen der Aufspannvorrichtung ermöglichen würden.
Insoweit könnten die Ober- und Unterseiten der Aufspannplatte der Aufspannvorrichtung beispielsweise mit voneinander
unabhängigen Werkzeugausrüstungen versehen sein,
J von denen jede mit einer Werkzeugausrüstung an dem entsprechenden
Schlitten zusammenwirkt. Hierbei würden sich die einzelnen Teile der Werkzeugsätze gegenseitig nicht stören
oder miteinander kollidieren, wenn die Schlitten in eine von der Aufspannplatte entfernte Lage gebracht werden· Bei
einer solchen Anordnung wäre es möglich, die Aufspannvorrichtung allein in eine Stellung seitlich außerhalb des
Rahmens herauszuziehen, um die auf ihnen angebrachten Werkzeugsätze zu inspizieren. Außerdem wäre es leicht möglich,
die Werkzeugausrüstung an den Pressenschlitten leicht zu überprüfen, ohne sie von diesen abzunehmen. Gleichzeitig
erkennt man, daß eine solche Werkzeugausrüstung auch das Lösen der an den Schlitten angebrachten Werkzeugeinrichtun-
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Gl 164 - 18 -
gen und ihr Abstützen auf und unter der Aufspannvorrichtung erleichtern würde, um die gesamte Werkzeugausrüstung der
Presse als Einheit herauszuziehen und wieder einzuschieben.
Obgleich besonderer Wert auf die Konstruktion des bevorzugten Ausführungsbeispieles und den konstruktiven Zusammenhang
der dieses bildenden Einzelteile gelegt wurde, sind doch viele Änderungen der bevorzugten Ausführungsform möglich,
ohne die Grundsätze der Erfindung zu verlassen. Insoweit erkennt man beispielsweise, daß die Träger auch mit dem
(~ Pressenrahmen aus einem Stück bestehen kannten, statt von
diesem getrennte und nur hieran befestigte Teile zu sein, und daß mit einer solchen Konstruktion oder der In den
Zeichnungen dargestellten Konstruktion keilförmige Teile 54 zwischen der Aufspannvorrichtung und dem Pressenrahmen so
angeordnet sein könnten, um die gewünschte feste Klemmverbindung zwischen der Aufspannvorrichtung und dem Rahmen zu
erreichen. Man erkennt ferner, daß die Keilvorrichtungen 54 auch unmittelbar auf dem Pressenrahmen montiert und von diesem
abgestützt sein könnten, statt auf besonderen Trägern montiert zu sein. Ferner könnten die Keilleisten statt auf
Trägern auch unmittelbar auf der Aufspannvorrichtung gleitend
montiert sein, und die geneigten Keilflächen könnten
(--' auf den Keilleisten und den Trägern angeordnet sein, anstatt
auf den Keilleisten und der Aufspannvorrichtung. Während Rollen 104 bevorzugt werden, um die Arbelt so gering wie
möglich zu halten, die erforderlich ist, um die Aufspannvorrichtung längs der Schienen 94 zu verschieben, erkennt man
doch, daß die Aufspannvorrichtung auch gleitend auf den Trägern abgestützt sein könnte. Ferner könnten, was die Rollentragvorrichtung
und das Festklemmen der Aufspannvorrichtung am Pressenrahmen anbetrifft, die Rollen gegenüber der Aufspannvorrichtung
auch so verschiebbar sein, daß diese hierdurch auf die Träger abgesenkt vivo, und die Klemmflachen am
Pressenrahmen könnten von Klemmelementen gebildet werden, die zur Anlage mit der Aufspannvorrichtung verschiebbar
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Gl 164 - 19 -
sind. Obgleich die Aufspannplatte der Aufspannvorrichtung
vorzugsweise lösbar am Seitenteil 50 befestigt 1st, an dem
die Rollen montiert sind und der Kellflächen 128 bei der bevorzugten
AusfUbrungsform aufweist, erkennt man doch, daß die Rollen und Kellflächen auch auf den Selten einer Aufspannplatte
allein angeordnet sein könnten oder daß die Selten der Aufspannplatte mit herabreichenden Seitenteilen versehen
sein könnten, die den Seltenteilen 50 entsprechen,
aber mit dem Plattenteil aus einem Stück bestehen. Diese und andere Abwandlungen sind offensichtlich ohne weiteres möglieh
oder ergeben sich zwangsläufig aus der Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung.
Da viele Verkörperungen der vorliegenden Erfindung möglich sind und da die hier dargestellte und beschriebene Ausführungsform
vielfältig geändert werden kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen, ist darauf hinzuweisen, daß die
vorstehende Beschreibung nur als Beispiel und nicht als Beschränkung der vorliegenden Erfindung zu verstehen 1st.
Claims (16)
1. Presse mit im Pressenrahmen hubbeweglich gelagerten
Oberschlitten und Unterschlitten und einer zwischen dem Oberschlitten und dem Unterschlitten angeordneten
Aufspannvorrichtung, gegen welche der Oberschlitten und der Unterschlitten bewegbar sind, dadurch gekennzeichnet,
daß mindestens ein Träger (52) für die Aufspannvorrichtung (46) vorgesehen ist, der aus dem
Pressenrahmen herausragt und auf dem die Aufspannvorrichtung (46) aus einer im Inneren des Pressenrahmens
befindlichen ersten Stellung in eine außerhalb des Rahmens befindliche zweite Stellung seitlich herausbewegbar
ist, und daß die Aufspannvorrichtung (46) im Inneren des Rahmens (12, 14) durch Verbindungsmittel
(54) mit diesem lösbar verbunden ist, wenn sie sich in ihrer ersten Stellung im Inneren des Rahmens befindet.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsmittel (54) zum lösbaren Verbinden der Aufspannvorrichtung
(46) mit dem Rahmen (12, 14) am Rahmen (14) und an der Aufspannvorrichtung (46) angeordnete,
vertikal einander gegenüberliegende Klemmflächen (55
m 7
und 57) und Hubvorrichtungen (54, 114, 118 bzw.120, 122)
zum Heben und Senken der Aufspannvorrichtung (46) aufweisen, um die Kleaunf lachen (55, 57) gegeneinanderzupressen
und voneinander zu entfernen,
3. Presse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtungen zum Heben und Senken der Aufspannvorrichtung
(46) Keile (54) aufweisen, die zwischen dem Rahmen (12, 14) und der Aufspannvorrichtung (46) angeordnet
sind.
4. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet,
daß die Keile (54) Keilleisten sind, die in der Verschieberichtung der Aufspannvorrichtung (46) gegenüber
dem Rahmen (12, 14) hin- und herverschiebbar sind, und daß die Keile (54) geneigte Oberflächen (126)
und die Aufspannvorrichtung (46) geneigte Unterflächen (128) haben, die auf den geneigten Oberflächen (126) der
Keile (54) aufliegen und die Aufspannvorrichtung (46) bei Hin- und Herbewegung der Keilleisten (54) heben bzw.
senken.
5· Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß die Träger für die Horizontalverschiebung der Aufspannvorrichtung am Rahmen (12) angeordnete
Schienen (94) und an der Aufspannvorrichtung (46) angeordnete Rollen ^104) aufweisen.
6. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Verbindungsmittel zum lösbaren Verbinden der Aufspannvorrichtung (46) mit dem Rahmen (12, 14)
Hubvorrichtungen zur gegenseitigen Vertikalverschiebung der Rollen (104) und der Schienen (94) aufweisen, wenn
die Aufspannvorrichtung (46) sich in ihrer ersten Stellung befindet.
Gl 164 ·:<· "'·'«
7· Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubvorrichtungen zur gegenseitigen Vertikalverschiebung von Rollen und Schienen druckmittelbetätigte
Hubzylinder sind und daß die Verbindungsmittel zum lösbaren Verbinden der Aufspannvorrichtung
(46) mit dem Rahmen (12, 14) auf dem Rahmen (12, 14) einerseits und der Aufspannvorrichtung (46) andererseits
einander gegenüberliegende Anlageflächen aufweisen, die in Abhängigkeit vom Heben der Aufspannvorrichtung
miteinander in Eingriff kommen.
8. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubvorrichtungen zum Heben der Aufspannvorrichtung ^46) Hubkeile sind, die relativ zu
den Schienen (94) und der Aufspannvorrichtung (46) verschiebbar sind, und daß die Aufspannvorrichtung (46)
Keilflächen aufweist, die mit den Hubkeilen zusammenwirken.
9. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aufspannvorrichtung (46) einen ersten Werkzeugsatz (56) trägt, der mit einem zweiten
Werkzeugsatz (60) und einem dritten Werkzeugsatz (58) zusammenwirkt, wobei der erste Werkzeugsatz (56) am
Oberschlitten (20) und der dritte Werkzeugsatz (58) am Unterschlitten (16) befestigt ist, und daß die Aufspannvorrichtung
(46) Tragplatten oder -blöcke (72, 66, 80) für den zweiten und den dritten Werkzeugsatz (60
bzw. 58) aufweist, die mit der Aufspannvorrichtung (46)
durch Schrauben ( ) od.dgl. verbindbar sind.
10. Presse mit im Rahmen vertikal hubbeweglich angeordneten Oberschlitten und Unterschlitten, die von einem Antrieb
gegeneinander hin-r- und herbewegt werden, dadurch gekennzeichnet,
daß am Rahmen (12) in horizontalem Abstand voneinander Schienen (94) angeordnet sind, auf denen eine
Aufspannvorrichtung (46) mit Rollen (104) zwischen
Gl 164 ' - IV J
einer ersten, zwischen dem überschütten (20) und dem
Unterschlitten (16) befindlichen Stellung und einer zweiten, seitlich außerhalb des Rahmens (12) befindlichen
Stellung horizontal verschiebbar ist, und daß der Rahmen (12) einerseits und die Aufspannvorrichtung (46)
andererseits vertikal einander gegenüberliegende Klemmflächen (55, 57) im Bereich der ersten Stellung der Aufspannvorrichtung
(46) aufweisen und daß für die Aufspannvorrichtung (46) in ihrer ersten Stellung im Inneren
des Rahmens eine Hub- und Senkvorrichtung vorgesehen ist.
11. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Hubvorrichtung zum Heben und Senken der Aufspannvorrichtung (46) zwischen dem Rahmen
(12) und der Aufspannvorrichtung (46) vertikal einander gegenüberliegende Keilflächen aufweist, die sich jeweils
neben den Schienen (94) befinden, und daß Schraubenspindeln od.dgl. zum gegenseitigen Verschieben der
Keilflächen vorgesehen sind.
12„ Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß die einander gegenüberliegenden Keilflächen (54, 96) auf der Aufspannvorrichtung (46) geneigte
Oberflächen (128) aufweisen und daß ein Keil (54) vorgesehen ist, der gegenüber der jeweiligen Schiene
(94) verschiebbar ist und eine Oberfläche (126) aufweist, die gegenüber der geneigten Oberfläche (128) auf
der Aufspannvorrichtung (46) geneigt ist.
13. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß die Träger (52) zwei horizontal verlaufende, zueinander parallele Schienen (94) aufweisen,
deren innere Enden zwischen dem oberen Schlitten (20) und dem unteren Schlitten (16) angeordnet sind und deren
äußere Enden nach außen über den Rahmen der Presse
Gl 164 - V-
hinausragen, und daß die Aufspannvorrichtung (46) eine horizontale Aufspannplatte (48) und Seitenteile (50)
aufweist, die von der horizontalen Aufspannplatte (48) nach unten gerichtet sind, und daß an jedem Seitenteil
(50) zwei Rollen (104) angeordnet sind, die sich auf der jeweiligen Schiene (94) abstützen.
14. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Keilvorrichtung (54) und der zu ihr gehörende Seitenteil (50) der Aufspannvorrichtung
(46) miteinander zusammenwirkende, geneigte Flächen (126, 128) aufweisen, die bei ihrem Zusammenwirken die
Aufspannvorrichtung (46) in Abhängigkeit von der Verschiebung der Keilvorrichtung (54) heben und senken.
15. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Keilvorrichtung an der Innenseite des inneren Endes der jeweiligen Schiene (94) angeordnet
ist.
16. Presse nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
daß jede Schiene (94) an ihren einander gegenüberliegenden Enden (92, 88) je einen Anschlag
(108 bzs. 110) aufweist, der die Rollbewegung der Aufspannvorrichtung
(46) längs der Schienen (94) in entgegengesetzten Richtungen begrenzt.
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