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DE8003873U1 - Vorrichtung zum reinigen von farbverschmutzten rollwerkzeugen, wie lammfell- oder kunstfaserfellrollen, zur rationellen flaechenbeschichtung durch schnelle verteilung von leim-, dispersions-, oel- oder lackfarben - Google Patents

Vorrichtung zum reinigen von farbverschmutzten rollwerkzeugen, wie lammfell- oder kunstfaserfellrollen, zur rationellen flaechenbeschichtung durch schnelle verteilung von leim-, dispersions-, oel- oder lackfarben

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DE8003873U1
DE8003873U1 DE19808003873U DE8003873U DE8003873U1 DE 8003873 U1 DE8003873 U1 DE 8003873U1 DE 19808003873 U DE19808003873 U DE 19808003873U DE 8003873 U DE8003873 U DE 8003873U DE 8003873 U1 DE8003873 U1 DE 8003873U1
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DE
Germany
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container body
roller
cover part
cleaning
container
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DE19808003873U
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FOERSTER GERHARD 2000 NORDERSTEDT
UNGETHUEM HEIKO 2000 HAMBURG
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FOERSTER GERHARD 2000 NORDERSTEDT
UNGETHUEM HEIKO 2000 HAMBURG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44DPAINTING OR ARTISTIC DRAWING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; PRESERVING PAINTINGS; SURFACE TREATMENT TO OBTAIN SPECIAL ARTISTIC SURFACE EFFECTS OR FINISHES
    • B44D3/00Accessories or implements for use in connection with painting or artistic drawing, not otherwise provided for; Methods or devices for colour determination, selection, or synthesis, e.g. use of colour tables
    • B44D3/006Devices for cleaning paint-applying hand tools after use

Landscapes

  • Cleaning In General (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von farbverschmutzten Rollwerkzeugen, wie Lammfell- oder Kunstfaserfellrollen, zur rationellen Flächenbeschichtung durch schnelle Verteilung von Leim-, Dispersions-, öl- oder Lackfarben.
Für ein rationelles Flächenbeschichten durch schnelle Verteilung von Leim-, Dispersions-, öl- oder Lackfarben auf einem Untergrund sind Rollwerkzeuge bekannt, die als mit einer Handhabe versehene Roller mit Lammfell - oder Kunstfaserfellbezug ausgebildet sind. Neben den bekannten Streichrollen sind Winkelroller, Rohrroller sowie spezielle zum Streichen von Heizkörpern ausgebildete Farbroller bekannt.
Das Reinigen derart farbverschmutzter Rollwerkzeuge ist jedoch oftmals mit Schwierigkeiten verbunden. Zum einen wird, wenn es sich um wasserlösliche Farbverschmutzungen handelt, sehr viel Wasser benötigt. Die für Reinigungszwekke zur Verfügung stehenden Reinigungsbecken in Haushalten od,dgl, sind oftmals so klein, daß eine Vermeidung von Farbspritzern nicht immer möglich ist. Hinzu kommt, daß ein Ausschleudern der Roller in Räumen nicht möglich ist. Sind dagegen die Rollwerkzeuge mit nur in Terpentin oder anderen geeigneten Lösungsmitteln lösbaren Farbverschmutzungen versehen, so müssen besondere Behältnisse zur Verfügung stehen, die zur Aufnahme des Lösungs- und Reinigungsmittels dienen. Auch hier ist bei einem Reinigen der Rollwerkzeuge nicht zu
vermeiden, daß Farbspritzer oder Spritzer des Lösungsmittels auf den Fußboden gelangen und oftmals nicht immer einwandfrei zu beseitigende Flecken hinterlassen. Da darüber hinaus die Rollwerkzeuge verschiedene Abmessungen aufweisen, müssen entsprechend bemessene Reinigungsbehälter vorhanden sein.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der ein müheloses, einwandfreies und zeitsparendes Reinigen und Waschen von farbverschmutzten Rollwerkzeugen unterschiedlicher Größe unter Verwendung geringer Wassermengen bzw. Lösungsmittelmengen bei gleichzeitiger Erzielung eines hohen Wasch- und Reinigungseffektes der Rollen möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Reinigungsvorrichtung für farbverschmutzte Rollwerkzeuge gemäß der eingangs beschriebenen Art vorgeschlagen, die erfindungsgemäß aus einem mit einem verschließbaren Deckelteil versehenen Behälterkörper mit einer im Behälterinnenraum senkrecht oder waagerecht angeordneten Rollenhalteeinrichtung für die zu reinigenden Rollen besteht, die mit einer kurbelartigen, behälteraußenseitig zu betätigenden Handhabe verbunden ist.
Der Behälterkörper mit einem quadratischen oder kreisförmigen oder eine andere geometrische Form aufweisenden Querschnitt weist bodenseitig ein federbeaufschlagtes, um seine senkrechte Achse drehbares Rollentragteil und an der Innenseite seines
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Deckelteils ein dem Rollentragteil gegenüberliegendes um seine senkrechte Achse drehbares Rollenhalteteil auf, dessen Lagerachse durch den Deckelteil hindurchgeführt und mitder kurbelartigen Handhabe verbunden ist.
Mit einer derart ausgebildeten Vorrichtung ist das einwandfreie und mühelose Reinigen von farbverschmutzten Rollwerkzeugen, wie Lammfell- oder Kunstfaserfellrollen, möglich, ohne daß große Mengen Wasser oder anderes geeignetes Lösungsmittel verwendet werden muß. Dadurch, daß die Reinigung der Rollwerkzeuge in einem geschlossenen Behälter erfolgt, werden sonst beim Reinigen entstehende Farbspritzer u.dgl. vermieden. Dadurch, daß für die Erzielung eines hohen Reinigungseffektes keine großen Mengen an Wasser verwendet werden müssen, trägt die Vorrichtung darüber hinaus zu einer wesentlichen Wasserersparnis bei. Handelt es sich bei den zu reinigenden Rollwerkzeugen um solche» die Farbverschmutzungen aufweisen, welche nur mittels spezifischer Lösungsmittel herausgelöst werden können, so ist auch hier ein sparsamer Verbrauch von Lösungsmitteln gegeben. Hinzu kommt noch, daß das dann vom Reinigungsvorgang zurückgebliebene und verschmutzte Lösungsmittel in besondere Behälter zur Vernichtung und Beseitigung abgefüllt werden kann, so daß vermieden wird, daß derart farbverschmutzte Lösungsmittel in die Kanalisations und somit in die Abwasser gelangen. Damit trägt die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zur Vermeidung einer Umweltverschmutzung bei. Hinzu kommt noch, daß durch die Verwendung der Reinigungsvorrichtung sehr viel
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Arbeitszeit gespart wird, denn das Reinigen von Rollwerkzeugen nach ansich bekannten Methoden nimmt relativ viel Zeit in Anspruch. Ein nachträgliches Ausschleudern der gereinigten Rollwerkzeuge ist nicht erforderlich. Die Rollwerkzeuge können in der Vorrichtung fast bis zur Trocknen von Wasser, Lösungsmittel u.dgl. befreit werden.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen, wobei besonders vorteilhaft diejenige Ausgestaltung ist, bei der an der Innenwandfläche des Behälterkörpers mehrere halbkreisbogenförmig ausgebildete Flüssigkeitsführungsflachen mit in Richtung zur Längsachse des Rollenaufnahmelagers gerichteten Richtungsflächen um die Längsachse des Rollenaufnahmelagers herum angeordnet sind,wodurch eine intensive Reinigung farbverschmutzter Rollen von Rollwerkzeugen insofern möglich ist, als die durch die Rotation der im Reinigungsbehälter angeordneten Rolle oder Walze in Richtung zur Behälterinnenwandfläche geschleuderten Flüssigkeitsteilchen von diesen Führungsflächen so abgeleitet werden, daß sie wiederum auf die Oberfläche der Rolle auftreffen, so daß durch diese Maßnahme eine intensive Reinigung der Rollwerkzeuge in kürzester Zeiteinheit möglich ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
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Fig. I eine Reinigungsvorrichtung für die Rollen
von Rollwerkzeugen, bei der die zu reinigende farbverschmutzte Rolle in waagerechter Stellung gehalten ist, in einer schaubildlichen Ansicht,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung für in deren Innenraum in senkrechter Richtung anzuordnene und zu reinigende Rollen von Rollwerkzeugen ,in einer schaubildlichen Ansicht,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie III-III in Fig. 2 und
Fig. 4 eine Reinigungsvorrichtung mit in deren Innenraum angeordneten Flüssigkeitsumlenkflächen mit ; abgenommenem Deckelteil in einer Ansicht von oben. J;
Die Reinigungsvorrichtung für farbverschmutzte Rollwerkzeuge besteht aus einem kastenförmigen oder zylindrischen Behälterkörper 10 mit einem quadratischen, rechteckförmigen, kreisförmigen oder eine andere geometrische Form aufweisenden Querschnitt. Dieser Behälterkörper 10 ist mittels eines Deckelteils 11 verschließbar ausgebildet. Der Dekkelteil 11 kann mittels Scharniere im oberen Bereich einer der Seitenwände 13 des Behälterkörpers 10 befestigt sein. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, den Deckelteil 11 um einem umlaufenden Rand zu versehen und so zu bemessen, daß der auf den umlaufenden Rand der Seitenwände 13 des Behälterkörpers 10 aufgesetzte Deckelteil 11 unter Preßsitz auf dem
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Behälterkörper gehalten wird. Der Behälterkörper 10 weist einen Bodenteil 12 auf. der Innenraum des Behälterkörpers 10 ist mit 15 und seine Innenwandfläche mit 14 bezeichnet.
In dem Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 ist eine Halteeinrichtung 20 für die zu reinigenden farbverschmutzten Rollen 100 !■1! vorgesehen, wobei diese Rollenhalteeinrichtung 20 in dem Behäl-
terinnenraum 15 derart ausgeordnet sein kann, daß die eingesetzte , zu reinigende Rolle waagerecht liegend oder senkrecht stehend in dem Behälterinnenraum angeordnet ist (Fig. 1 und 2)
Die Rollenhalteeinrichtung 20 besteht bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform aus einem bodenseitigen Tragteil ι 21 und einem oberen Halteteil 26. Das Tragteil 21 besteht aus
einem in einem an der Innenwandfläche des Bodenteils 12 angeformten Lagergestell 25 gelagerten Haltezapfen 22 mit einer Tragscheibe 23, auf der sich die aufgesetzte und zu reinigende Rolle 100 abstützt und gleichzeitig mittels des Haltezapfens 22 in einer senkrechten Stellung zentriert wird. Der Haltezapfen 22 ist so ausgebildet, daß dieser in die mittige Durchbohrung in der Rolle 100 eingreifen kann. Der Haltezapfen 22 mit seiner Tragscheibe 23 stützt sich in dem Lagergestell 25 gegen eine Feder 24 derart ab, daß eine Beweglichkeit des Haltezapfens 22 mit der Tragscheibe 23 in Pfeilrichtung X gegeben ist. Darüber hinaus ist der Haltezapfen 22 mittels seiner Tragscheibe 23 in dem Lagergestell 25 um seine Längsachse drehbar gelagert.
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Das mit dem Tragteil 21 korrespondierende Halteteil 26
ist oberhalb und in einem Abstand von dem Tragteil 21 an dem Deckelteil 11 des Behälterkörpers 10 befestigt. Auch dieses Halteteil 26 besteht aus einem Haltezapfen 27 und kann ebenfalls mit einer der Tragscheibe 23 entsprechend ausgebildeten Tragscheibe versehen sein. Dieser Haltezapfen 27 des Halteteils 26 ist in dem Deckelteil 11 bei 28 drehbar gelagert. Die Lagerachse 26a des Haltezapfens 27 ist durch den Deckelteil 11 hindurchgeführt und steht mit einer kurbelartig ausgebildeten Handhabe 30 in Verbindung. Zwischen dem Halteteil 26 und der kurbelartigen Handhabe 30 kann ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Übersetzungsgetriebe vorgesehen sein, so daß es möglich ist, dem Halteteil 26 und somit der in die Rollenhalteeinrichtung 20 eingespannten Rolle 100 gegenüber der Umlaufgeschwindigkeit der kurbelartigen Handhabe 30 eine größere Umlaufgeschwindigkeit zu verleihen. Die von dem Tragteil 21 und dem Halteteil 26 für die Rolle 100 gebildeten Längsachse ist in Fig. 3 bei 29 angedeutet.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausfhrungsform der Reinigungsvorrichtung sind an der Innenwandfläche 14 der Seitenwände des Behälterkörpers 10 mehrere halbkreisbogenförmig ausgebildete Flüssigkeitsführungsflachen 40 vorgesehen, von denen jede Flüssigkeitsführungsfläche 40 zwei schenkelartig
ausgebildete Richtflächen 41 und 41a aufweist, die eine Winkelstellung derart aufweisen, daß auf die Flüssigkeitsführungsfläche 40 aufgeprallte Flüssigkeit über die Richtflächen 41,41a
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so abgeleitet werden, daß die Flüssigkeit die sich im Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 befindende und zu reinigende Rolle 100 beaufschlagt. Die Flüssigkeitsführung mittels dieser Führungsflächen 40,41,41a ist in Fig. 4 durch den Pfeil Y angedeutet.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind vier halbkreisbogenförmig ausgebildete Flüssigkeitsführungsflachen 40 vorgesehen, die über die Innenwandfläche 14 des Behälterkörpers verteilt angeordnet und alle gleich ausgebildet sind. Die Anzahl dieser Flüssigkeitsführungsflachen 40 richtet sich jeweils nach dem Durchmesser und der Form des Behälterkörpers 10.
Bei Nichtgebrauch der Reinigungsvorrichtung können in dem Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 noch mehrere Rollen 100 untergebracht werden.Hierzu sind an der Innenwandfläche des Bodenteils 12 des Behälterkörpers 10 an dem Bodenteil 12 angeformte und senkrecht stehende Zapfen 50 vorgesehen, auf die weitere Rollen aufsetzbar sind. Die Anordnung dieser Rollenaufnahmezapfen 50 ist dergestalt, daß die auf die Zapfen aufgesteckten Rollen 100 innerhalb des von den Flüssigkeitsführungsf lachen 40,41,41a teilumschlossenen Raumes zu stehen kommen. Auf diese Weise ist es möglich, mehrere Rollen von Rollwerkzeugen in Wasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit für längere Zeit aufzubewahren, um zu vermeiden, daß bei einer nicht vollständigen Reinigung der Rollen noch anhaftende Farbschmutzteilchen erhärten. Dadurch, daß der Behälterkörper 10 mittels des Deckelteils 11 verschließbar ist, ist ein
Verdunsten der sich dann im Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 befindenden Flüssigkeit vermieden.
Im bodenseitigen Bereich ist der Behälterkörper 10 noch mit einem Ableitstutzen 60 versehen, der ein Absperrventil 61 trägt. Nach erfolgter Reinigung einer Rolle kann dann über diesen Ableitstutzen 60 bei geöffnetem Absperrventil 61 mühelos die Waschflüssigkeit aus dem Behälterkörper entfernt werden.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Reinigungsvorrichtung wird wie folgt verwendet: Nach dem Abnehmen des Deckelteils 11 von dem Behälterkörper 10 wird die zu reinigende, vom Rollwerkzeug abgenommene Rolle 100, beispielsweise eine Lammfell- oder Kunstfaserfellrolle, auf den Tragteil 21 der Rollenhalteeinrichtung 20 aufgesteckt, so daß der Haltezapfen 22 in die mittlere Durchbohrung der Rolle 100 eingreift. Hierauf wird dann der Deckelteil 11 mit dem Halteteil 26 der Rollenhalteeinrichtung 20 so aufgesetzt, daß der Haltezapfen 27 des Halteteils 26 ebenfalls in die mittlere Durchbohrung der Rolle eingreift, so daß die zu reinigende Rolle 100 zwischen dem Tragteil und dem Halteteil 26 der Rollenhalteeinrichtung 20 eingespannt ist. Dadurch, daß der Tragteil 21 in dem Lagergestell 25 federnd gelagert ist, sind in die Rollenhalteeinrichtung 20 auch Rollen mit unterschiedlichen Längenabmessungen einsetzbar. Werden Rollen mit größerer Länge eingesetzt, so wird lediglich der Tragteil 21 gegen die Feder gedrückt, so daß auch diese Rolle fest in der Rollenhalteeinrichtung 20 gehalten ist.
Das Einfüllen der Waschflüssigkeit kann vor dem Aufsetzen des Deckelteils 11 erfolgen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, nach aufgesetztem Deckelteil 11 die Waschflüssigkeit durch eine im Deckelteil 11 vorgesehene, in der Zeichnung nicht dargestellte und verschließbare öffnung in den Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 einzuführen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, wenn viel Waschflüssigkeit benötigt werden sollte, die Reinigungsvorrichtung an ein Wasserzuflußnetz anzuschließen. Hierzu weist der Deckelteil 11 noch einen Eintrittsstutzen 65 auf, an den für die Wasserzufuhr ein Wasserschlauch od.dgl. angeschlossen wird, während der Ableitstutzen 60 bei geöffnetem Absperrventil 61 dann über einen weiteren Schlauch mit einem Ablauf, Kanalisation od.dgl., verbunden ist.
Durch Betätigung der kurbelartigen Handhabe 30 wird die im Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 angeordnete farbverschmutzte Rolle 100 in Rotation versetzt und mittels der sich im Innenraum des Behälterkörpers 10 befindenden Waschflüssigkeit gereinigt. Die Intensivität der Reinigung wird noch durch die Flüssigkeitsführungsflachen 40, 41, 41a des Behälterkörpers 10 erhöht (Fig. 4). Diese Flüssigkeitsführungsflachen 40, 41, 41a können an der Innenwandfläche 14 des Behälterkörpers 10 angeformt sein. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, diese Flüssigkeitsführungsflachen 40, 41,41a als in den Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 einsetzbaren Einsatzkörper auszubilden.
Neben einer Handbetätigung der Reinigungsvorrichtung ist auch die Möglichkeit gegeben, andere Arten von Antriebseinrichtungen zu verwenden. So kann der Antrieb der zu reinigenden Rollen 100 auch mittels motorischer Antriebe erfolgen.
Bei den in Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsformen handelt es sich um eine Reinigungsvorrichtung, die zur Aufnahme jeweils einer zu reinigenden Rolle ausgebildet ist. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, bei einer entsprechenden Wahl der Abmessungen des Behälterkörpers 10 mehrere Rollenhalteeinrichtungen 20 im Innenraum des Behälterkörpers anzuordnen, so daß eine größere Anzahl von Rollen gleichzeitig eingespannt und gereinigt werden kann. Die Lagerachsen 26a der Rollenhalteeinrichtungen 20 sind dann mittels mechanischer Getriebe od.dgl.zu einem einzigen Antrieb bzw. zur kurbelartigen Handhabe 30 geführt, so daß bei deren Betätigung alle Rollen 100 gleichzeitig in Umdrehung versetzt werden.

Claims (6)

1. Vorrichtung zum Reinigen von farbverschmutzten Rollwerkzeugen, wie Lammfell- oder Kunstfaserfellrollen, zur rationellen Flächenbeschichtung durch schnelle Verteilung von Leim-, Dispersions-, öl- oder Lackfarben, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem mit einem verschließbaren Deckelteil (11) versehenen Behälterkörper (10) mit einer im Behälterinnenraum (15) senkrecht oder waagerecht angeordneten Rollenhalteeinrichtung (20) für die zu reinigenden Rollen besteht, die üiit einer kurbelartigen, behälteraußenseitig zu betätigenden Handhabe (30) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterkörper (10) mit einem qa^fdra ti sehen oder kreisförmigen oder eine andere geometrische Form aufweisenden Querschnitt bodenseitig ein federbeaufschlagtes / um seine senkrechte Achse drehbares Tragteil (21) und an der Innenseite seines Deckelteils (11) ein dem Rollentragteil (21) gegenüberliegendes, um seine senkrechte Achse drehbares Rollenhalteteil (26) aufweist, dessen Lagerachse (26a) durch den Dekkelteil (11) hindurchgeführt und mit der kurbelartigen Handhabe (30) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenwandfläche (14) des Behälterkörpers (10) mehrere halbkreisbogenförmig ausgebildete Flüssigkeitsführungsflachen (40) mit in Richtung zur Längsachse (29) der Rollenhalteeinrichtung (20) gerichteten Richtflächen (41,41a) um die Längsachse (29) der Rollenhalteeinrichtung (20) herum angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteil (12) des Behälterkörpers (10) an seiner dem Behälterinnenraum (15) zugekehrten Fläche mehrere senkrechte und feststehende Rollenaufnahmezapfen (50) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterkörper (10) im Bereich seines Bodenteils (12) einen Ableitstutzen (60) mit einem Absperrventil (61) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil (11) des Behälterkörpers (10) einen Schlauchanschlußstutzen (65) und im Bereich seines Bodenteils (12) einen Schlauchanschlußstutzen (60) mit einem Absperrventil (61) aufweist.
DE19808003873U 1980-02-14 1980-02-14 Vorrichtung zum reinigen von farbverschmutzten rollwerkzeugen, wie lammfell- oder kunstfaserfellrollen, zur rationellen flaechenbeschichtung durch schnelle verteilung von leim-, dispersions-, oel- oder lackfarben Expired DE8003873U1 (de)

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