DE8003873U1 - Vorrichtung zum reinigen von farbverschmutzten rollwerkzeugen, wie lammfell- oder kunstfaserfellrollen, zur rationellen flaechenbeschichtung durch schnelle verteilung von leim-, dispersions-, oel- oder lackfarben - Google Patents
Vorrichtung zum reinigen von farbverschmutzten rollwerkzeugen, wie lammfell- oder kunstfaserfellrollen, zur rationellen flaechenbeschichtung durch schnelle verteilung von leim-, dispersions-, oel- oder lackfarbenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Reinigen von farbverschmutzten Rollwerkzeugen, wie Lammfell- oder
Kunstfaserfellrollen, zur rationellen Flächenbeschichtung
durch schnelle Verteilung von Leim-, Dispersions-, öl-
oder Lackfarben.
Für ein rationelles Flächenbeschichten durch schnelle Verteilung von Leim-, Dispersions-, öl- oder Lackfarben auf
einem Untergrund sind Rollwerkzeuge bekannt, die als mit einer Handhabe versehene Roller mit Lammfell - oder Kunstfaserfellbezug
ausgebildet sind. Neben den bekannten Streichrollen sind Winkelroller, Rohrroller sowie spezielle zum
Streichen von Heizkörpern ausgebildete Farbroller bekannt.
Das Reinigen derart farbverschmutzter Rollwerkzeuge ist
jedoch oftmals mit Schwierigkeiten verbunden. Zum einen wird, wenn es sich um wasserlösliche Farbverschmutzungen
handelt, sehr viel Wasser benötigt. Die für Reinigungszwekke zur Verfügung stehenden Reinigungsbecken in Haushalten
od,dgl, sind oftmals so klein, daß eine Vermeidung von Farbspritzern
nicht immer möglich ist. Hinzu kommt, daß ein Ausschleudern der Roller in Räumen nicht möglich ist. Sind
dagegen die Rollwerkzeuge mit nur in Terpentin oder anderen geeigneten Lösungsmitteln lösbaren Farbverschmutzungen versehen,
so müssen besondere Behältnisse zur Verfügung stehen, die zur Aufnahme des Lösungs- und Reinigungsmittels dienen.
Auch hier ist bei einem Reinigen der Rollwerkzeuge nicht zu
vermeiden, daß Farbspritzer oder Spritzer des Lösungsmittels auf den Fußboden gelangen und oftmals nicht immer einwandfrei
zu beseitigende Flecken hinterlassen. Da darüber hinaus die Rollwerkzeuge verschiedene Abmessungen aufweisen, müssen entsprechend
bemessene Reinigungsbehälter vorhanden sein.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der ein müheloses, einwandfreies
und zeitsparendes Reinigen und Waschen von farbverschmutzten Rollwerkzeugen unterschiedlicher Größe unter Verwendung geringer
Wassermengen bzw. Lösungsmittelmengen bei gleichzeitiger Erzielung eines hohen Wasch- und Reinigungseffektes der Rollen
möglich ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird eine Reinigungsvorrichtung für farbverschmutzte Rollwerkzeuge gemäß der eingangs beschriebenen
Art vorgeschlagen, die erfindungsgemäß aus einem mit einem verschließbaren
Deckelteil versehenen Behälterkörper mit einer im Behälterinnenraum senkrecht oder waagerecht angeordneten Rollenhalteeinrichtung
für die zu reinigenden Rollen besteht, die mit einer kurbelartigen, behälteraußenseitig zu betätigenden Handhabe
verbunden ist.
Der Behälterkörper mit einem quadratischen oder kreisförmigen
oder eine andere geometrische Form aufweisenden Querschnitt weist bodenseitig ein federbeaufschlagtes, um seine senkrechte
Achse drehbares Rollentragteil und an der Innenseite seines
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Deckelteils ein dem Rollentragteil gegenüberliegendes um
seine senkrechte Achse drehbares Rollenhalteteil auf, dessen Lagerachse durch den Deckelteil hindurchgeführt und mitder
kurbelartigen Handhabe verbunden ist.
Mit einer derart ausgebildeten Vorrichtung ist das einwandfreie und mühelose Reinigen von farbverschmutzten Rollwerkzeugen,
wie Lammfell- oder Kunstfaserfellrollen, möglich, ohne daß große Mengen Wasser oder anderes geeignetes Lösungsmittel
verwendet werden muß. Dadurch, daß die Reinigung der Rollwerkzeuge in einem geschlossenen Behälter erfolgt,
werden sonst beim Reinigen entstehende Farbspritzer u.dgl. vermieden. Dadurch, daß für die Erzielung eines hohen Reinigungseffektes
keine großen Mengen an Wasser verwendet werden müssen, trägt die Vorrichtung darüber hinaus zu einer
wesentlichen Wasserersparnis bei. Handelt es sich bei den zu reinigenden Rollwerkzeugen um solche» die Farbverschmutzungen
aufweisen, welche nur mittels spezifischer Lösungsmittel herausgelöst werden können, so ist auch hier ein sparsamer
Verbrauch von Lösungsmitteln gegeben. Hinzu kommt noch, daß das dann vom Reinigungsvorgang zurückgebliebene und verschmutzte
Lösungsmittel in besondere Behälter zur Vernichtung und Beseitigung abgefüllt werden kann, so daß
vermieden wird, daß derart farbverschmutzte Lösungsmittel in die Kanalisations und somit in die Abwasser gelangen.
Damit trägt die erfindungsgemäß ausgebildete Vorrichtung zur Vermeidung einer Umweltverschmutzung bei. Hinzu kommt noch,
daß durch die Verwendung der Reinigungsvorrichtung sehr viel
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Arbeitszeit gespart wird, denn das Reinigen von Rollwerkzeugen nach ansich bekannten Methoden nimmt relativ viel Zeit in Anspruch.
Ein nachträgliches Ausschleudern der gereinigten Rollwerkzeuge ist nicht erforderlich. Die Rollwerkzeuge können
in der Vorrichtung fast bis zur Trocknen von Wasser, Lösungsmittel u.dgl. befreit werden.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung ergeben
sich aus den Unteransprüchen, wobei besonders vorteilhaft diejenige Ausgestaltung ist, bei der an der Innenwandfläche
des Behälterkörpers mehrere halbkreisbogenförmig ausgebildete Flüssigkeitsführungsflachen mit in Richtung zur Längsachse
des Rollenaufnahmelagers gerichteten Richtungsflächen um die Längsachse des Rollenaufnahmelagers herum angeordnet sind,wodurch
eine intensive Reinigung farbverschmutzter Rollen von Rollwerkzeugen insofern möglich ist, als die durch die Rotation der
im Reinigungsbehälter angeordneten Rolle oder Walze in Richtung zur Behälterinnenwandfläche geschleuderten Flüssigkeitsteilchen von diesen Führungsflächen so abgeleitet werden,
daß sie wiederum auf die Oberfläche der Rolle auftreffen, so
daß durch diese Maßnahme eine intensive Reinigung der Rollwerkzeuge in kürzester Zeiteinheit möglich ist.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt:
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Fig. I eine Reinigungsvorrichtung für die Rollen
von Rollwerkzeugen, bei der die zu reinigende farbverschmutzte Rolle in waagerechter Stellung
gehalten ist, in einer schaubildlichen Ansicht,
Fig. 2 eine weitere Ausführungsform der Reinigungsvorrichtung für in deren Innenraum in senkrechter
Richtung anzuordnene und zu reinigende Rollen von Rollwerkzeugen ,in einer schaubildlichen
Ansicht,
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt gemäß Linie III-III
in Fig. 2 und
Fig. 4 eine Reinigungsvorrichtung mit in deren Innenraum angeordneten Flüssigkeitsumlenkflächen mit ;
abgenommenem Deckelteil in einer Ansicht von oben. J;
Die Reinigungsvorrichtung für farbverschmutzte Rollwerkzeuge besteht aus einem kastenförmigen oder zylindrischen Behälterkörper
10 mit einem quadratischen, rechteckförmigen, kreisförmigen oder eine andere geometrische Form aufweisenden
Querschnitt. Dieser Behälterkörper 10 ist mittels eines Deckelteils 11 verschließbar ausgebildet. Der Dekkelteil
11 kann mittels Scharniere im oberen Bereich einer der Seitenwände 13 des Behälterkörpers 10 befestigt sein.
Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, den Deckelteil 11 um einem umlaufenden Rand zu versehen und so zu bemessen, daß
der auf den umlaufenden Rand der Seitenwände 13 des Behälterkörpers 10 aufgesetzte Deckelteil 11 unter Preßsitz auf dem
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Behälterkörper gehalten wird. Der Behälterkörper 10 weist einen Bodenteil 12 auf. der Innenraum des Behälterkörpers
10 ist mit 15 und seine Innenwandfläche mit 14 bezeichnet.
In dem Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 ist eine Halteeinrichtung
20 für die zu reinigenden farbverschmutzten Rollen 100 !■1! vorgesehen, wobei diese Rollenhalteeinrichtung 20 in dem Behäl-
terinnenraum 15 derart ausgeordnet sein kann, daß die eingesetzte , zu reinigende Rolle waagerecht liegend oder senkrecht
stehend in dem Behälterinnenraum angeordnet ist (Fig. 1 und 2)
Die Rollenhalteeinrichtung 20 besteht bei der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform aus einem bodenseitigen Tragteil
ι 21 und einem oberen Halteteil 26. Das Tragteil 21 besteht aus
einem in einem an der Innenwandfläche des Bodenteils 12 angeformten
Lagergestell 25 gelagerten Haltezapfen 22 mit einer Tragscheibe 23, auf der sich die aufgesetzte und zu reinigende
Rolle 100 abstützt und gleichzeitig mittels des Haltezapfens 22 in einer senkrechten Stellung zentriert wird. Der Haltezapfen
22 ist so ausgebildet, daß dieser in die mittige Durchbohrung in der Rolle 100 eingreifen kann. Der Haltezapfen 22
mit seiner Tragscheibe 23 stützt sich in dem Lagergestell 25 gegen eine Feder 24 derart ab, daß eine Beweglichkeit des Haltezapfens
22 mit der Tragscheibe 23 in Pfeilrichtung X gegeben ist. Darüber hinaus ist der Haltezapfen 22 mittels seiner
Tragscheibe 23 in dem Lagergestell 25 um seine Längsachse drehbar gelagert.
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Das mit dem Tragteil 21 korrespondierende Halteteil 26
ist oberhalb und in einem Abstand von dem Tragteil 21 an dem Deckelteil 11 des Behälterkörpers 10 befestigt. Auch dieses Halteteil 26 besteht aus einem Haltezapfen 27 und kann ebenfalls mit einer der Tragscheibe 23 entsprechend ausgebildeten Tragscheibe versehen sein. Dieser Haltezapfen 27 des Halteteils 26 ist in dem Deckelteil 11 bei 28 drehbar gelagert. Die Lagerachse 26a des Haltezapfens 27 ist durch den Deckelteil 11 hindurchgeführt und steht mit einer kurbelartig ausgebildeten Handhabe 30 in Verbindung. Zwischen dem Halteteil 26 und der kurbelartigen Handhabe 30 kann ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Übersetzungsgetriebe vorgesehen sein, so daß es möglich ist, dem Halteteil 26 und somit der in die Rollenhalteeinrichtung 20 eingespannten Rolle 100 gegenüber der Umlaufgeschwindigkeit der kurbelartigen Handhabe 30 eine größere Umlaufgeschwindigkeit zu verleihen. Die von dem Tragteil 21 und dem Halteteil 26 für die Rolle 100 gebildeten Längsachse ist in Fig. 3 bei 29 angedeutet.
ist oberhalb und in einem Abstand von dem Tragteil 21 an dem Deckelteil 11 des Behälterkörpers 10 befestigt. Auch dieses Halteteil 26 besteht aus einem Haltezapfen 27 und kann ebenfalls mit einer der Tragscheibe 23 entsprechend ausgebildeten Tragscheibe versehen sein. Dieser Haltezapfen 27 des Halteteils 26 ist in dem Deckelteil 11 bei 28 drehbar gelagert. Die Lagerachse 26a des Haltezapfens 27 ist durch den Deckelteil 11 hindurchgeführt und steht mit einer kurbelartig ausgebildeten Handhabe 30 in Verbindung. Zwischen dem Halteteil 26 und der kurbelartigen Handhabe 30 kann ein in der Zeichnung nicht dargestelltes Übersetzungsgetriebe vorgesehen sein, so daß es möglich ist, dem Halteteil 26 und somit der in die Rollenhalteeinrichtung 20 eingespannten Rolle 100 gegenüber der Umlaufgeschwindigkeit der kurbelartigen Handhabe 30 eine größere Umlaufgeschwindigkeit zu verleihen. Die von dem Tragteil 21 und dem Halteteil 26 für die Rolle 100 gebildeten Längsachse ist in Fig. 3 bei 29 angedeutet.
Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausfhrungsform der Reinigungsvorrichtung
sind an der Innenwandfläche 14 der Seitenwände des Behälterkörpers 10 mehrere halbkreisbogenförmig ausgebildete
Flüssigkeitsführungsflachen 40 vorgesehen, von denen jede Flüssigkeitsführungsfläche 40 zwei schenkelartig
ausgebildete Richtflächen 41 und 41a aufweist, die eine Winkelstellung derart aufweisen, daß auf die Flüssigkeitsführungsfläche 40 aufgeprallte Flüssigkeit über die Richtflächen 41,41a
ausgebildete Richtflächen 41 und 41a aufweist, die eine Winkelstellung derart aufweisen, daß auf die Flüssigkeitsführungsfläche 40 aufgeprallte Flüssigkeit über die Richtflächen 41,41a
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so abgeleitet werden, daß die Flüssigkeit die sich im Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 befindende und zu reinigende
Rolle 100 beaufschlagt. Die Flüssigkeitsführung mittels dieser Führungsflächen 40,41,41a ist in Fig. 4 durch den Pfeil Y angedeutet.
Bei der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform sind vier halbkreisbogenförmig
ausgebildete Flüssigkeitsführungsflachen 40 vorgesehen, die über die Innenwandfläche 14 des Behälterkörpers
verteilt angeordnet und alle gleich ausgebildet sind. Die Anzahl dieser Flüssigkeitsführungsflachen 40 richtet sich jeweils
nach dem Durchmesser und der Form des Behälterkörpers 10.
Bei Nichtgebrauch der Reinigungsvorrichtung können in dem Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 noch mehrere Rollen 100
untergebracht werden.Hierzu sind an der Innenwandfläche des
Bodenteils 12 des Behälterkörpers 10 an dem Bodenteil 12 angeformte und senkrecht stehende Zapfen 50 vorgesehen, auf
die weitere Rollen aufsetzbar sind. Die Anordnung dieser Rollenaufnahmezapfen 50 ist dergestalt, daß die auf die Zapfen
aufgesteckten Rollen 100 innerhalb des von den Flüssigkeitsführungsf lachen 40,41,41a teilumschlossenen Raumes zu stehen
kommen. Auf diese Weise ist es möglich, mehrere Rollen von Rollwerkzeugen in Wasser oder einer anderen geeigneten Flüssigkeit
für längere Zeit aufzubewahren, um zu vermeiden, daß bei einer nicht vollständigen Reinigung der Rollen noch anhaftende
Farbschmutzteilchen erhärten. Dadurch, daß der Behälterkörper
10 mittels des Deckelteils 11 verschließbar ist, ist ein
Verdunsten der sich dann im Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 befindenden Flüssigkeit vermieden.
Im bodenseitigen Bereich ist der Behälterkörper 10 noch mit einem Ableitstutzen 60 versehen, der ein Absperrventil 61
trägt. Nach erfolgter Reinigung einer Rolle kann dann über diesen Ableitstutzen 60 bei geöffnetem Absperrventil 61 mühelos
die Waschflüssigkeit aus dem Behälterkörper entfernt werden.
Die erfindungsgemäß ausgebildete Reinigungsvorrichtung wird
wie folgt verwendet: Nach dem Abnehmen des Deckelteils 11 von dem Behälterkörper 10 wird die zu reinigende, vom Rollwerkzeug
abgenommene Rolle 100, beispielsweise eine Lammfell- oder Kunstfaserfellrolle,
auf den Tragteil 21 der Rollenhalteeinrichtung 20 aufgesteckt, so daß der Haltezapfen 22 in die mittlere Durchbohrung
der Rolle 100 eingreift. Hierauf wird dann der Deckelteil 11 mit dem Halteteil 26 der Rollenhalteeinrichtung
20 so aufgesetzt, daß der Haltezapfen 27 des Halteteils 26 ebenfalls in die mittlere Durchbohrung der Rolle eingreift,
so daß die zu reinigende Rolle 100 zwischen dem Tragteil und dem Halteteil 26 der Rollenhalteeinrichtung 20 eingespannt
ist. Dadurch, daß der Tragteil 21 in dem Lagergestell 25 federnd gelagert ist, sind in die Rollenhalteeinrichtung
20 auch Rollen mit unterschiedlichen Längenabmessungen einsetzbar. Werden Rollen mit größerer Länge eingesetzt,
so wird lediglich der Tragteil 21 gegen die Feder gedrückt, so daß auch diese Rolle fest in der Rollenhalteeinrichtung
20 gehalten ist.
Das Einfüllen der Waschflüssigkeit kann vor dem Aufsetzen
des Deckelteils 11 erfolgen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, nach aufgesetztem Deckelteil 11 die Waschflüssigkeit
durch eine im Deckelteil 11 vorgesehene, in der Zeichnung nicht dargestellte und verschließbare öffnung in den Innenraum
15 des Behälterkörpers 10 einzuführen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, wenn viel Waschflüssigkeit
benötigt werden sollte, die Reinigungsvorrichtung an ein Wasserzuflußnetz anzuschließen. Hierzu weist der Deckelteil
11 noch einen Eintrittsstutzen 65 auf, an den für die Wasserzufuhr ein Wasserschlauch od.dgl. angeschlossen wird, während
der Ableitstutzen 60 bei geöffnetem Absperrventil 61 dann über einen weiteren Schlauch mit einem Ablauf, Kanalisation
od.dgl., verbunden ist.
Durch Betätigung der kurbelartigen Handhabe 30 wird die im Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 angeordnete farbverschmutzte
Rolle 100 in Rotation versetzt und mittels der sich im Innenraum des Behälterkörpers 10 befindenden Waschflüssigkeit
gereinigt. Die Intensivität der Reinigung wird noch durch die Flüssigkeitsführungsflachen 40, 41, 41a des
Behälterkörpers 10 erhöht (Fig. 4). Diese Flüssigkeitsführungsflachen
40, 41, 41a können an der Innenwandfläche 14 des Behälterkörpers 10 angeformt sein. Es besteht jedoch
auch die Möglichkeit, diese Flüssigkeitsführungsflachen 40,
41,41a als in den Innenraum 15 des Behälterkörpers 10 einsetzbaren Einsatzkörper auszubilden.
Neben einer Handbetätigung der Reinigungsvorrichtung ist auch die Möglichkeit gegeben, andere Arten von Antriebseinrichtungen zu verwenden. So kann der Antrieb der zu reinigenden
Rollen 100 auch mittels motorischer Antriebe erfolgen.
Bei den in Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsformen handelt
es sich um eine Reinigungsvorrichtung, die zur Aufnahme jeweils einer zu reinigenden Rolle ausgebildet ist. Es besteht
jedoch auch die Möglichkeit, bei einer entsprechenden Wahl der Abmessungen des Behälterkörpers 10 mehrere Rollenhalteeinrichtungen
20 im Innenraum des Behälterkörpers anzuordnen, so daß eine größere Anzahl von Rollen gleichzeitig
eingespannt und gereinigt werden kann. Die Lagerachsen 26a der Rollenhalteeinrichtungen 20 sind dann mittels mechanischer
Getriebe od.dgl.zu einem einzigen Antrieb bzw. zur kurbelartigen
Handhabe 30 geführt, so daß bei deren Betätigung alle Rollen 100 gleichzeitig in Umdrehung versetzt werden.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Reinigen von farbverschmutzten Rollwerkzeugen,
wie Lammfell- oder Kunstfaserfellrollen, zur rationellen Flächenbeschichtung durch schnelle Verteilung
von Leim-, Dispersions-, öl- oder Lackfarben, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorrichtung aus einem
mit einem verschließbaren Deckelteil (11) versehenen Behälterkörper (10) mit einer im Behälterinnenraum (15)
senkrecht oder waagerecht angeordneten Rollenhalteeinrichtung (20) für die zu reinigenden Rollen besteht,
die üiit einer kurbelartigen, behälteraußenseitig zu
betätigenden Handhabe (30) verbunden ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterkörper (10) mit einem qa^fdra ti sehen
oder kreisförmigen oder eine andere geometrische Form aufweisenden Querschnitt bodenseitig ein federbeaufschlagtes
/ um seine senkrechte Achse drehbares Tragteil (21) und an der Innenseite seines Deckelteils
(11) ein dem Rollentragteil (21) gegenüberliegendes, um seine senkrechte Achse drehbares Rollenhalteteil
(26) aufweist, dessen Lagerachse (26a) durch den Dekkelteil (11) hindurchgeführt und mit der kurbelartigen
Handhabe (30) verbunden ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenwandfläche (14) des Behälterkörpers
(10) mehrere halbkreisbogenförmig ausgebildete Flüssigkeitsführungsflachen (40) mit in Richtung zur
Längsachse (29) der Rollenhalteeinrichtung (20) gerichteten Richtflächen (41,41a) um die Längsachse (29)
der Rollenhalteeinrichtung (20) herum angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteil (12) des Behälterkörpers (10)
an seiner dem Behälterinnenraum (15) zugekehrten Fläche mehrere senkrechte und feststehende Rollenaufnahmezapfen
(50) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälterkörper (10) im Bereich seines Bodenteils
(12) einen Ableitstutzen (60) mit einem Absperrventil (61) aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckelteil (11) des Behälterkörpers (10) einen
Schlauchanschlußstutzen (65) und im Bereich seines Bodenteils (12) einen Schlauchanschlußstutzen (60) mit einem
Absperrventil (61) aufweist.
Priority Applications (4)
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| IT23400/80A IT1194672B (it) | 1980-02-14 | 1980-07-11 | Dispositivo per pulire utensili a rullo sporchi di colore,come rulli in agnellino o in fibra sintetica,per il razionale rivestimento di superfici con la rapida distribuzione di pittura pigmentata,ad olio,a dispersione e a colla |
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Publications (1)
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ID=6712859
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| GB (1) | GB2072001A (de) |
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