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DE800051C - Verriegelungsvorrichtung fuer mehrteilige Grubenstempel - Google Patents

Verriegelungsvorrichtung fuer mehrteilige Grubenstempel

Info

Publication number
DE800051C
DE800051C DEG133A DEG0000133A DE800051C DE 800051 C DE800051 C DE 800051C DE G133 A DEG133 A DE G133A DE G0000133 A DEG0000133 A DE G0000133A DE 800051 C DE800051 C DE 800051C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lock
upper punch
sliding wedge
pawls
punches
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG133A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dipl-Ing Reulecke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Oberhausen AG filed Critical Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority to DEG133A priority Critical patent/DE800051C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE800051C publication Critical patent/DE800051C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/14Telescopic props
    • E21D15/28Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping
    • E21D15/285Telescopic props with parts held relatively to each other by friction or gripping by means of wedges or wedge combinations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mounting, Exchange, And Manufacturing Of Dies (AREA)

Description

  • Gutehoffnungshütte Oberhausen Akt.-Ges. in Oberhausen, Rheinl. Bei mehrteiligen Grubenstempeln, deren Ober-und Unterstempel ineinander verschiebbar sind und durch ein Schloß gegenseitig verspannt werden, sind zusätzliche Klemmglieder, z. G. in Form von Rutschkeilen, gebräuchlich. Diese sollen den vom Schloß ausgeübten Widerstand gegen das Einsinken des Oberstempels in einem reit der Verschiebung desselben zunehmenden Maße verstärken und dadurch eine erhöhte Tragfähigkeit des ganzen Stempels bewirken. Dazu Nvird der Rutschkeil mit der Spitze nach unten zwischen dein Schloß und dem Oberstempel angeordnet, wobei seine Widerlagerflächen einerseits auf der Innenseite des Schlosses, andererseits auf der Außenseite des Oberstempels entsprechend dein Keilwinkel zueinander verlaufen. Da der Keilwinkel für eine günstige Wirkung des Rutschkeiles nicht beliebig klein :ein darf, nimmt die Klernrnkraft, anfangend von der beim Setzen des Stempels vorhandenen Stempellänge mit dem Einsinken des Oberstempels und des von diesem mitgenommenen Rutschkeiles verhältnismäßig schnell zu.
  • Es kann nun jedoch in bestimmten Fällen erwünscht sein. daß der bereits gesetzte Stempel zunächst eine geNvisse Absenkung des Hangenden ohne zunehmenden Widerstand zuläßt und erst nach dem entsprechenden Einsinken des Oberstempels die zum " Abstützen erforderliche Tragfähigkeit entwickelt. Um das unter grundsätzlicher Beibehaltung des bewährten Rutschkeiles zu errreichen, wird abweichend von einer bekannten Anordnung mit auf einem begrenzten Einsinkweg des Oberstempels gleichbleibendem Widerstand und anschließender z-,vangsläutiger Mitnahme mehrerer Keilstücke erfindungsgemäß eine @"erriegelung für den Rutschkeil gegenüber dem Schloß vorgesehen, die erst nach einer bestimmten Abwärtsbewegung des Oberstempels gelöst wird und dann bei dein weiteren Einsinken desselben eine Mitnahme des Rutschkeiles ermöglicht. Eine solche Anordnung läßt sich etwa mittels zweier auf gegenüberliegenden Seiten mit dein Rutschkeil schwenkbar verbundener Sperrklinken äusführen, die sich in der Verriegelungslage gegen die Oberseite des Schlosses abstützen und aus dieser Lage zu gegebener Zeit durch einen die Bewegung des Oberstempels mitmachenden Anschlag ausgeschwenkt werden. Als Entriegelungsorgan für die Sperrklinken eignet sich insbesondere ein Mitnehmerbolzen, der @in jeweils einer von mehreren in verschiedener Höhe des Oberstempels angeordneten Bohrungen gelagert ist.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel in zwei Abbildungen in Ansicht von verschiedenen Seiten dargestellt.
  • Der Oberstempel i und der Unterstempel 2 sind in bekannter Weise durch ein mit (nicht gezeichneten) Keilen versehenes Schloß 3 gegenseitig verspannt. Außerdem befindet sich zwischen der Innenseite des Schlosses und dem Oberstempel ein Rutschkeil 4, an dessen oberem Ende zwei sieh symmetrisch zur Mittellängsachse des Stempels gegenüberliegende Sperrklinken 5 angeordnet sind. Die Sperrklinken sind um einen im Rutschkeil gelagerten Drehbolzen 6 schwenkbar und stützen sich .in der gezeichneten Lage mit ihrem einen Schenkel gegen je eine Widerlagerfläche 7 an der Oberseite des Schlosses ab.
  • Der Oberstempel enthält mehrere in gleichmäßigen Abständen übereinanderliegende Bohrungen 8; in einer dieser Bohrungen befindet sich ein Mitnehmerbolzen 9, der nach einer bestimmten Abwärtsbewegung des Oberstempels zum Anschlag gegen die freien waagerechten Sehenkel der beiden Sperrklinken kommt. Wenn sich der Oberstempel dann noch weiter abwärts bewegt, werden die Sperrklinken aus der gezeichneten Lage geschwenkt - in Abb. i im Uhrzeigersinne -, wodurch die Abstützung des Rutschkeiles gegenüber dem Schloß aufgehoben wird. Der Rutschkeil kann nun von dem weiter einsinkenden Oberstempel bei gleichzeitiger Zunahme der Klemmwirkung reitgenommen werden, bis die zum Abfangen des Hangenden erforderliche Tragfähigkeit erreicht ist.
  • Je nachdem, in welchem Ausmaß der Oberstempel einer Absenkung des Hangenden ohne Zunahme seines durch das Einstellen der Spannvorrichtung des Schlosses gegebenen Widerstandes nachgeben soll, wird der llitnehmerbolzen 9 beim Setzen des Stempels in größerer oder geringerer Höhe über den in der Verriegelungslage waagerechten Schenkeln der Sperrklinken 5 angeordnet. Die Länge ihrer Stützschenkel ist entsprechend dem beim Setzen des Stempels aus dem Schloß herausragenden Teil des Rutschkeiles zu bemessen. Dieser Teil muß jeweils so lang sein, daß nach der Entriegelung durch Mitnahme des Rutschkeiles die vorgesehene größte Klemmkraft und die davon abhängige Tragfähigkeit des ganzen Stempels erreicht werden.
  • Gegebenenfalls kann in geeigneter Weise auch dafür gesorgt werden, daß der zunächst zwangsmäßig festgehaltene Rutschkeil nach seiner Entri.egelung vom Oberstempel nicht nur durch Reibung, sondern zwangsläufig mitgenommen wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRUCiIE: i. Verriegelungsvorrichtung für mehrteilige Grubenstempel, deren Ober- und Unterstempel ineinander verschiebbar sind und durch ein Schloß gegenseitig verspannt werden, wobei ein zusätzliches Klemmglied, z. B. in Form eines Rutschkeiles, zwischen dem Schloß und dem Oberstempel angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß eine Verriegelung, vorzugsweise in Form von Sperrklinken (5), für den Rutschkeil (.4) gegenüber dem Schloß (3) vorgesehen ist, die erst nach einer bestimmten Abwärtsbewegung des Oberstempels (i) gelöst wird und dann ben dem weiteren Einsinken desselben eine Mitnahme des Rutschkeiles ermöglicht.
  2. 2. Vorrichtung für mehrteilige Grubenstempel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwei, auf gegenüberliegenden Seiten mit dem Rutschkeil sch-,venkbar verbundene Sperrklinken in der Verriegelungslage sich mit ihrem einen Schenkel gegen die Oberseite des Schlosses abstützen und aus dieser Lage zu gegebener Zeit durch einen die Bewegung des Oberstempels mitmachenden Anschlag ausgeschwenkt werden.
  3. 3. Vorrichtung für mehrteilige Grubenstempel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Entriegelungsorgan für die Sperrklinken ein Mitnehmerbolzen (9) dient, der in jeweils einer von mehreren in verschiedener Höhe des Oberstempels angeordneten Bohrungen (8) gelagert ist.
DEG133A 1949-10-22 1949-10-22 Verriegelungsvorrichtung fuer mehrteilige Grubenstempel Expired DE800051C (de)

Priority Applications (1)

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DEG133A DE800051C (de) 1949-10-22 1949-10-22 Verriegelungsvorrichtung fuer mehrteilige Grubenstempel

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DEG133A DE800051C (de) 1949-10-22 1949-10-22 Verriegelungsvorrichtung fuer mehrteilige Grubenstempel

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DE800051C true DE800051C (de) 1950-08-25

Family

ID=7115665

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