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DE809638C - Pflug zum strangweisen Tonabbau - Google Patents

Pflug zum strangweisen Tonabbau

Info

Publication number
DE809638C
DE809638C DEG1667D DEG0001667D DE809638C DE 809638 C DE809638 C DE 809638C DE G1667 D DEG1667 D DE G1667D DE G0001667 D DEG0001667 D DE G0001667D DE 809638 C DE809638 C DE 809638C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
strand
plow
clay
frame
mining
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG1667D
Other languages
English (en)
Inventor
Willi Walterfang
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEWERKSCHAFT OTTO
Original Assignee
GEWERKSCHAFT OTTO
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEWERKSCHAFT OTTO filed Critical GEWERKSCHAFT OTTO
Priority to DEG1667D priority Critical patent/DE809638C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE809638C publication Critical patent/DE809638C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C47/00Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines
    • E21C47/10Machines for obtaining or the removal of materials in open-pit mines for quarrying stone, sand, gravel, or clay
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B33/00Tilling implements with rotary driven tools, e.g. in combination with fertiliser distributors or seeders, with grubbing chains, with sloping axles, with driven discs

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Excavating Of Shafts Or Tunnels (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 2. AUGUST 1951
G 1667 VIb j 80 a
Es ist bereits ein Pflug zum strangweisen Tonabbau bekannt, dessen Andrückwalze auf der waagerechten Abbaufläche läuft und bei dem unterhalb dieser Walze ein Schneidrahmen und hinter dem Schneidrahmen ein den Strang quer zerteilendes Flügelmesser mit gewölbten Flügeln angeordnet ist. Der zweckmäßig an einem Handgriff geführte und mittels eines Seiles von einem feststehenden Antriebsmotor aus gezogene Pflug teilt den abgebauten Ton in gleichförmige Batzen von
ίο für den Transport und die Trocken- und Brennvorgänge geeigneter Größe.
Gegenstand der Erfindung ist die Übertragung der genannten Konstruktion auf einen Pflug zum strangweisen Tonabbau an senkrechten Abbauflächen, wie sie sowohl im Tagebau als auch insbesondere beim Abbau unter Tage vorkommen. Zu diesem Zweck sind der Schneidrahmen und das Messer mit gewölbten Flügeln zwischen zwei senkrecht auf und ab bewegten endlosen Ketten angebracht. Zweckmäßig findet der Schneidvorgang bei der Aufwärtsbewegung statt, das 2c* Flügelmesser zerteilt den abgeschnittenen Strang, und ein darunter befindlicher, ebenfalls auf den endlosen Ketten sitzender Abstreifer wirft die gebildeten Schollen beiseite, so daß sie leicht entfernt werden können.
Wenn ein senkrechter Strang auf diese Weise geschnitten ist, so muß natürlich die ganze Einrichtung um eine Strangbreite zur Seite gesetzt werden, damit das Messer nach einmaligem Rundgang auf der Kette wieder in Tätigkeit treten kann. Die endlosen Ketten werden zweckmäßig über je ein oberes und unteres Umlenkrad geführt, und das Gestell, auf dem diese Umlenkräder sitzen, von denen eines gewöhnlich maschinell angetrieben wird, muß also verschiebbar angeordnet sein. Entweder befindet es sich auf einem Wagen, der bei ebener Abbaufläche längs dieser verschoben wird, oder es ist an Auslegern drehbar angeordnet.
Die letzte Anordnung ist besonders für den Abbau
im Stollen geeignet; der den Pflug tragende Wagen steht hierbei vor Ort und wird gegen Stollensohle und Stollendecke, fest abgestützt. Dann wird unter absatzweisem Drehen des Gestelles eine halbkreisförmige Zylinderfläche ausgeschnitten, der gewonnene Ton beiseite geschafft und der Wagen in Richtung des Stollenausbaues um eine Strangdicke weitergeschoben, wo erneut ein halbkreisförmiger Ring ausgeschnitten wird usf.
ίο Zum Abstemmen gegen die Stollendecke befindet sich an dem Wagen eine in der Höhe verstellbare Stützplatte, die sich mit einem oder mehreren Vorsprüngen in die Decke eingräbt, um dem Pflug während des Schneidvorganges den nötigen Halt zu geben. Das Bestreben des Gerätes, beim Lösen der Tonschollen nach vorn zu kippen, kann auch z. B. durch mittels Exzentern verstellbare Druckwalzen, die sich gegen den Boden abstützen, verhindert werden.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des neuen Tonpfluges dargestellt: Auf einem Wagen 1, der mittels Räder 2 auf der Sohle 3 verfahrbar ist, befindet sich eine Tragsäule 4, die an um die Tragsäule schwenkbaren Auslegern 5 das Gestell 6 für die Umlenkräder 7 trägt. Über diese läuft je eine endlose Kette 8, die sich in der Pfeilrichtung, d. h. auf der Innenseite nach unten und auf der Außenseite nach oben, bewegt. An den Gliedern dieser Kette sitzt zunächst der Schneidrahmen 9, der aus zwei Seitenmessern, die die seitliche Begrenzung des Tonstranges festlegen, und einem beide verbindenden Messer besteht, das den Tonstrang abhebt. Dahinter sitzt, lose drehbar, das Flügelmesser 10 mit den gewölbten Flügeln, die sich beim Fortschreiten der Kette mit der konkaven Seite auf den Ton legen und aus dem abgeschnittenen Strang einzelne Batzen abteilen, die dann von dem Abweiser 11 beiseite gelenkt werden und an die Sohle fallen, von wo sie aufgeladen werden.
In den auf dem unteren der Ausleger 5 angebrachten Zahnkranz 12 greift das ausrückbare Kegelrad 13 ein, das mittels des Hebels 14 bedient wird und nach Abschneiden eines Stranges durch das Messer 9, während sich dieses abwärts bewegt, das Gestell 6 dreht, so daß das Messer 9 vor die noch ungeritzte Tonfläche kommt, um einen weiteren Strang daraus abzutrennen.
Ebenfalls mit drehbar ist der Motor 15, der über einen Riemen oder Kette 16 das obere der beiden Umlenkräder 7 antreibt.
Die Achsen, auf denen die Umlenkräder sitzen, können durch Schraubenspindeln gegeneinander weitgehend verstellt werden, um die Durchfahrtshöhe des Gerätes beim Zurückfahren unter der zur Sicherung der Bedienungsmannschaft notwendigen Zimmerung des Stollens zu ermöglichen.
Dem gleichen Zweck kann z. B. dadurch entsprochen werden, daß die Säule 4 und das Gestell 6 als Zahnstange oder Teleskoprohre ausgebildet werden, die nach Bedarf einzeln oder zusammen durch einen Ritzelantrieb oder eine Druckölpumpe ausgezogen oder zusammengeschoben werden können.
Eine mit einem Dorn 17 versehene Druckplatte 18 sitzt auf einer Spindel 19 und kann durch einen Kegelantrieb mittels der Kurbel 20 verstellt werden. Die Platte 18 wird gegen das Hangende gedrückt, um zusammen mit den Rädern 2 dem Wagen einen festen Halt zu geben. Beim Verfahren des Wagens wird die Platte 18 gesenkt.
Mit der neuen Einrichtung ist es möglich, einen Stollen so vorwärts zu treiben, daß immer eine Tonfläche von der Form eines halben Zylindermantels abgetrennt wird; es wird also fortschreitend ein im senkrechten Querschnitt rechteckiger Stollen gebildet. Durch diese Abbauweise kann das bisher unter Tage übliche Sprengen des Tones abgelöst werden; dadurch werden zunächst alle mit dem Sprengen verbundenen Nachteile vermieden: die Gefahr von Unfällen beim Versagen der Zündung, die Erschütterung der Erdschichten durch die Sprengung, die Möglichkeit von Wassereinbrüchen. Die Arbeit selbst kann in beliebiger Weise. eingeteilt werden, z.B. durch mechanischen Abtransport der Tonschollen mittels Band- oder Gurtförderers direkt oder unter Zuhilfenahme von Grubenwagen auf den Hauptförderstrecken; dadurch können bedeutende Leistungen erreicht werden. Es ist eine größere Leistung pro Mann und Schicht zu erwarten, und der Ton fällt in einer Form an, in der er sowohl besser befördert als auch gleichmäßiger getrocknet und gebrannt werden kann, anstatt ihn nach Zerkleinerung und Formgebung unter Wasserzusatz erst in Batzen zu pressen.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Pflug zum strangweisen Tonabbau mit einem Schneidrahmen und einem den Strang zerteilenden Flügelmesser, dadurch gekennzeichnet, daß Schneidrahmen, Flügelmesser und ein die abgeschnittenen Schollen seitlich werfender Abstreifer zwischen zwei senkrecht auf und ab bewegten endlosen Ketten sitzen.
2. Pflug zum strangweisen Tonabbau nach Ansprach i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell mit den Führungsrädern für die endlosen, die Abbauelemente tragenden Ketten an Auslegern drehbar auf einem Wagen angeordnet ist.
3. Pflug zum strangweisen Tonabbau nach Ansprach ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine in der Höhe verstellbare Platte zum Abstützen des Wagens an der Stollendecke vorgesehen ist und das Kippbestreben des Wagens nach vorn durch exzentrische verstellbare Walzen abgefangen wird, die sich gegen den Boden stützen.
4. Pflug zum strangweisen Tonabbau nach Anspruch i, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arbeitshöhe des Gerätes für das Zurückfahren unter der Stollenzimmerung sehr beträchtlich vermindert werden kann, z. B. durch Ausbilden des Gestelles und der Säule als geteilte Zahnstangen, Teleskoprohre oder in ähnlicher Weise.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
O 929 7.51
DEG1667D 1944-11-22 1944-11-22 Pflug zum strangweisen Tonabbau Expired DE809638C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG1667D DE809638C (de) 1944-11-22 1944-11-22 Pflug zum strangweisen Tonabbau

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG1667D DE809638C (de) 1944-11-22 1944-11-22 Pflug zum strangweisen Tonabbau

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE809638C true DE809638C (de) 1951-08-02

Family

ID=7116375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG1667D Expired DE809638C (de) 1944-11-22 1944-11-22 Pflug zum strangweisen Tonabbau

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE809638C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212460B (de) * 1961-07-26 1966-03-10 Kaerlicher & Co Kg Vorrichtung zum strangweisen Abbau von Ton
WO2008123791A1 (fr) * 2007-04-04 2008-10-16 Levon Muradovich Muradyan Dispositif de forage de puits de gaz et de pétrole

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1212460B (de) * 1961-07-26 1966-03-10 Kaerlicher & Co Kg Vorrichtung zum strangweisen Abbau von Ton
WO2008123791A1 (fr) * 2007-04-04 2008-10-16 Levon Muradovich Muradyan Dispositif de forage de puits de gaz et de pétrole

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