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DE809603C - Isolierbeton-Bauwerk - Google Patents

Isolierbeton-Bauwerk

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Publication number
DE809603C
DE809603C DEP55205A DEP0055205A DE809603C DE 809603 C DE809603 C DE 809603C DE P55205 A DEP55205 A DE P55205A DE P0055205 A DEP0055205 A DE P0055205A DE 809603 C DE809603 C DE 809603C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
concrete
insulating
layer
structure according
layers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP55205A
Other languages
English (en)
Inventor
Sebastian Haessig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE809603C publication Critical patent/DE809603C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04CSTRUCTURAL ELEMENTS; BUILDING MATERIALS
    • E04C2/00Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels
    • E04C2/02Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials
    • E04C2/04Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres
    • E04C2/044Building elements of relatively thin form for the construction of parts of buildings, e.g. sheet materials, slabs, or panels characterised by specified materials of concrete or other stone-like material; of asbestos cement; of cement and other mineral fibres of concrete
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/02Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements
    • E04B1/04Structures consisting primarily of load-supporting, block-shaped, or slab-shaped elements the elements consisting of concrete, e.g. reinforced concrete, or other stone-like material

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Building Environments (AREA)

Description

  • Isolierbeton-Bauwerk Bekanntlich hat bei jedem Bauwerk die Außenmauer die tragende Funktion und zugleich auch die Isolierung gegen Kälte und Wärme zu übernehmen.
  • Das beste Mauerwerk im Hinblick auf Tragfähigkeit und Isolation ist bis heute die Backsteinmauer, sofern sie in genügender Stärke gewählt wird. Jedoch hat sie den großen Nachteil, daß ihre Herstellung viel Zeit benötigt und daß durch die sehr zahlreichen Mörtelfugen große Wassermengen in den Bau eingebracht werden, so daß auch für die Austrocknung des Baues wiederum sehr viel Zeit verlorengeht.
  • Auch Betonmauerwerke, welche in statischer Hinsicht sehr tragfähig sind und bei welchen die mangelnde Isolierfähigkeit dadurch hereingebracht wird, daß die Betonmauer als tragender Teil durch Ausgießen des Zwischenraumes zwischen zwei auf die Scfialung aufgesetzten Isolierplatten von a bis 3 cm Dicke erstellt wird, haben den Nachteil, daß die mit dem Beton eingebrachten großen Wassermengen viel Zeit für die Austrocknung des Mauerwerkes erfordern.
  • Mit dem Bekanntwerden des sogenannten Schaumbetons oder Gasbetons sind verschiedene Bausysteme geschaffen worden, mit welchen die Nachteile der langen Trocknungszeiten zu beseitigen gesucht worden sind. Diese Bausysteme bestehen im allgemeinen darin, daß vorfabrizierte Trockengasbetonplatten in ein tragendes Skelett aus Eisenprofilen oder Eisenrohren eingesetzt werden. Nun besitzt aber der Gasbeton keine Volumenbeständigkeit, so daß die äußeren urd inneren Flächen mit Rabitz armiert werden müssen, bevor mit dem Grundputz begonnen werden kann. Ein nach dieseln -Trockenbausystem hergestellter Bau zeichnet sich durch eine sehr gute Isolierfähigkeit ausbat. aber den Nachteil der durch den Eisenständer Beschränkten architektonischen Gestaltungsmöglichkeit und der hohen Baukosten.
  • Zusammenfassend ergibt sich die Regel, daß bei den bekannten Bausystemen eine Erhöhung der Tragkraft auf Kosten der Isolation und umgekehrt erreicht werden kann und daß ferner die Vermeidung der Einbringung großer Wassermengen in das Bauwerk gewöhnlich eine Erhöhung der Baukosten verursacht.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Isolierbeton-Bauwerk, welches die folgenden Vorteile in sich vereinigt: i. hohe Tragfähigkeit des Betons als tragender Teil, 2. die Verwendung des Gasbetons als Isolierschicht unter Beseitigung der durch Schwunderscheinungen des Gasbetons bedingten Veränderungen, 3. die Verwendungsmöglichkeit vorfabrizierter Platten . beliebiger Größe, die trocken im Bau versetzt werden können, 4. verringerte Baukosten und stark verkürzte Bauzeit unter etwa Soprozentiger Ersparnis von Arbeitszeit und 5.' absolute Feuerfestigkeit.
  • Zur Erreichung dieser Vorteile ist das Bauwerk erfindungsgemäß aus vorfabrizierten, . tragenden und zugleich isolierenden Platten erstellt, welche zwei tragende Betonschichten und eine zwischen diesen liegende volumenunbeständige Isoliermasse aufweisen, welche mit den Betonschichten verbunden ist, wobei die Baukörper im Verband so verlegt sind, daß die Isolierschicht einen ununterbrochenen raumabschließenden Mantel bildet und sich zwischen den Betonschichten bewegen kann, so daß Rißbildungen in letzteren vermieden werden.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. i einen senkrechten Teilschnitt durch das Bauwerk, parallel zu den Deckenbalken, Fig.2 einen senkrechten Teilschnitt durch das Mauerwerk, quer zu den Deckenbalken, Fig. 3 einen senkrechten Teilschnitt durch das Bauwerk, parallel zu dexi Deckenbalken, quer durch eine Innentragwand, und .
  • Fig. 4 einen . horizonta['en.; Schnitt durch das Bauwerk, Fig. 5 einen horizontalen Teilschnitt durch das Bauwerk mit weiteren Einzelheiten, Fig. 6 einen senkrechten Teilschnitt parallel zu den Deckenbalken nach der Linie I-I der. Fig. 5, Fig. 7 einen senkrechten Teilschnitt quer zu den Deckenbalken nach der Linie II-II der Fig. 5. Das dargestellte Beispiel des Isolierbeton-Bauwerkes weist als Hauptbauelement für die Herstellung der Außen- und Innenwände, welche als Tragwände dienen, sowie der Decken vorfabrizierte, flache Baukörper auf, welche aus zwei äußeren, den tragenden Teil bildenden Betonschichten i und 2 und aus einer mittleren, mit den beiden Außenschichten verbundenen Isolierschicht 3 aus Gasbeton, oder auch Schaumbeton genannt, gebildet sind. Für die Bildung der Ecken der Außenmauer weisen die Platten, wie aus Fig.4 ersichtlich ist, Winkelform auf, während sie im geraden Teil der Mauer und der Innenwände gerade Platten bilden. Die Platten weisen Stockwerkhöhe, also durchschnittlich 25o cm auf und sind etwa 70 cm breit. Die Wandstärke der Platten beträgt beim dargestellten Beispiel etwa 18 cm für die Wände und etwa 9 bis 14 cm für die Decken. Die Abmessungen der Platten können aber je nach Charakter des Baues von obigen :Maßen beliebig abweichen. Je nachdem die Platten für Außenwände, Innenwände oder Decken bestimmt sind, können die Baukörper mit Aussparungen, Falzen, vorstehenden Enden von Armierungseisen usw. versehen sein.
  • Wie aus den Fig. i bis 3 ersichtlich ist, sind die Baukörper 1, 2, 3 für die Außen- und Innenwände des Erdgeschosses auf einer auf das Kellermauerwerk 4 aufgebrachten Isolierzwischenschicht 5 aus Zementmörtel, der mit einem Dichtungszusatz vermengt ist, aufgesetzt. Die Baukörper werden mit ihren senkrechten Stoßseiten, an welchen die Isolierschicht 3 mit den Betonschichten 1, 2 bündig ist, stumpf aneinandergestoßen und auf die Kanten der Betonschichten ein isolierende Masse 6 (Fig. 4) mit Zementzusatz aufgetragen. Auf diese Weise wird, wie aus Fig.4 ersichtlich ist, ein geschlossener Isoliermantel gebildet. Bei den Außenwänden übernimmt die innenseitige Betonschicht 2 der Platten die tragende Funktion für die Decken. Die Decken werden gebildet aus vorfabrizierten und mit Armierungsstäben 7, 8 versehenen Betonbalken 9 und aus zwischen diesen verlegten Platten 1, 2, 3. Der Unterteil der Betonbalken bildet einen verbreiterten Fuß, auf dessen Absätzen to die Platten mittels eines entsprechenden Falzes aufliegen. Sowohl die Deckenbalken 9 als auch die auf diesen verlegten Platten liegen mit ihrem einen Ende auf der inneren Betonschicht 2 der die Außenwand bildenden Platten auf, während die anderen Enden der Balken und der zwischen diesen gelagerten Platten auf der zugekehrten Betonschicht der die Innenwand bildenden Platten aufliegen. Die Kellerdecke dagegen ist direkt auf einem vorspringenden Teil der Kellermauern abgestützt, welche mit 4 (Fig. 1, 2) und 4 (Fig. 3) bezeichnet sind.
  • Durch das Aufliegen der Deckenbalken und der zwischen ihnen verlegten Platten nur auf der innenseitigen Betonschicht 2 wird eine : Unterbrechung der Isolierschicht 3 von einem Stockwerk zum anderen vermieden und ein nach außen vollkommen abschließender Isoliermantel gebildet, welcher ringsum geschlossen ist und alle Stockwerke umfaßt (s. Fig. 1, 2 und 4).
  • Die an den Enden der Deckenbalken vorstehenden Armierungseisen 7 und 8 bilden ösen,'durch welche ein Armierungsdraht i i (Fig. 3, 4) geflochten ist, und über die mit Platten versehenen I:eckcnball:cn sind Drtickverteilereisen 12 (Fig.2) gelegt. Über die so armierten Tragelemente der Decke ist eine Üherbetonschicht 13 aufgegossen. Durch die Überbetonschicht 13 werden die Deckentragcleincnte zusammen mit ihren Armierungseisen zu einer kompakten Isolierbetondecke von hoher Tragfähigkeit verbunden.
  • Bei der Erdgeschoßdecke und den Decken der weiteren Stockwerke ist zwischen je zwei Balken beim Auflager an der Außenwand auch der Spielratttn zwischen den Enden der Platten und der Isolierschicht 3 der Außenwand mit Überbeton ausgegossen, wodurch Druckverteilerbalken 14 gebildet werden, welche durch die seitlich vorstehenden .lrntierttngseisen 7 und 8 an den Balkcnendcn diese miteinander verbinden (Fig.4). )')ei allen Decken greift der Überbeton auch in den Zwischenraum zwischen den Platten über der Innenwand (Fig.4) ein, wodurch ein quer zu den Balken g liegender Verbindungsbalken 15 (vgl. auch Fig. 3) gebildet wird, in welchen die Armierungseisctl i r und die vorstehenden Enden der lösen 7 und 8 eingebettet sind. Der zwischen den Iwiden Betonschichten i und 2 liegende Raum r!tif der Höhe der Erdgeschoßdecke sowie der ::citcrcn Decken ist nachträglich mit Gasbeton ;:ttsgcgossen, wodurch eine dichte Verbindung 3' der . Isolierschicht 3 zwischen den Stockwerken mid in der gleichen Stärke wie die Decke gehildet ist.
  • Bei der obersten Decke unter dem Dachgebälk sind im Druckverteilerbalken 14 bzw. im überbeton t3-I3attschrauben r6 in wählbaren Abständen citigegosscn. An diesen ist mittels Muttern die I"tißl)fette 17 befestigt.
  • An der Außenwand ist der Außenputz 18 und innenseitig der Weißputz rg aufgetragen.
  • Fig. i zeigt ein in die Außenwand eingebautes Fenster und Fig. 2 eine in die Außenwand eingelaute Tür. In beiden Fällen ist eine Kunststeincinfassung 2o in eine hierfür ausgesparte öffnung der Baukörper eingesetzt. Als Verbindung dient ein Zementinörtelbett 21, welches einerseits in eine Aussparung 22 der Gasbetonschicht 3 des liatik(>rpers, die durch einen einwärts springenden Keil 23 der äußeren Betonschicht verengt ist, und ;inilercrseits in eine Aussparung 24 in der l\'utiststeineinfassttiig eingreift. Der Blendrahmen 2 3 für (las hctister stößt allseitig an den Gasbeton und derjenige für die Tür an drei Seiten an den Gasbeton und nur unten an den Zementboden des I@:rc1geschosscs. Auf diese Weise ist auch durch den Finhau von Fenstern und Türen an keiner Stelle der Isoliermantel in der Außenwand des Gebäudcs unterbrochen.
  • Wie aus obiger Beschreibung hervorgeht, wer-<Ictt <lcr Ülicrbcton 13 und die Druckverteilerschwcllen 14 und 15 nafi in den Bau eingebracht, \\as niit (Irin Verb ndungsausguß der Platten usw. Mtr ctWa 20 Prozent der beim Backsteinbau ein-<'('brachten Wasscrinengen entspricht.
  • Zur (dcrstrllung eines besonders guten Verbandes werden gemäß einem weiteren Erfindungsgedanken, wie Fig.5 zeigt, an den vertikalen Kanten der Baukörper i, 2, 3 Aussparungen 34 eingefräst oder solche beim Gießen freigelassen die sich hauptsächlich in die Isolierschicht 3 eingraben und mit den gleichen Aussparungen 34 ('er anstoßenden Platte i, z, 3 vertikale Kanäle 35 b ilden, die ovalen, runden oder rechteckigen f;ucrschnitt aufweisen können. Diese Kanäle wer-(lctt beim. Verband der Baukörper mit Schaum-' (ton ausgegossen, so daß die Baukörper an il:rcn Längskanten durch in die Längsaussparun-);en 34 eingreifende Schautnbetonsäulen verbunden sind.
  • Wie ferner die Schnittbilder aus der Fig.5, nämlich die Fig.6 und 7 zeigen, werden die Decken aus Platten 36, 37 gebildet, welche zwischen armierten Deckenbalken g verlegt sind. Der Unterteil der Deckenbalken bildet einen verbreiterten Fuß g' als Auflage für die Deckenplatten 36, 37. Die Deckenbalken g liegen mit ihren Enden auf den inneren Betonschichten 2 der Baukörper auf. Die zugehörigen Deckenplatten bestehen hier aus wannenförmigem Beton 36, welcher mit Schaumbeton 37 ausgefüllt ist. Über den Deckenplatten 36, 37 ist die überbetonschicht 39 aufgegossen. In dieser Schicht 39 erhalten die Baukörper 36, 37, welche die zu den Deckenbalken g parallelen Füllmauern bilden, durch quer zu den Deckenbalken verlegte Druckverteilereisen 40 bzw. 41 eine Verbindung sowohl mit der inneren Putzträgerschicht 2 als auch mit der äußeren Putzträgerschicht i. Zu diesem Zwecke werden die vertikalen Armierungseisen der äußeren Putzträgerschichten i mit in Form eines Bügels .Ii' herausgeführten Enden versehen, an welchen die Druckverteilereisen 41 mittels hakenförmiger Enden eingehängt sind. Die Druckverteilereisen 4o finden dagegen ihren Halt mittels abgebogener Enden in der überbetonschicht.
  • Die Baukörper, welche die zu den Deckenbalken rechtwinkligen Außenmauern (vgl. Fig. 6) bilden, sind mit vertikalen Armierungseisen 42 und 43 versehen. Die Armierungseisen 42 der äußeren Putzträgerschicht i sind oben in Form eines Bügels 42' seitlich aus der Schicht i herausgeführt und durch einen Doppelbügel 44 mit dem Druckverteilereisen 40 verbunden. Die vertikalen Artnierungseisen 43 weisen oben ebenfalls hakenförmig gebogene Enden 43' auf, welche durch einen Doppelbügel 45 mit dein Druckverteilereisen 40 verbunden sind.
  • Durch die Verkeilung 35 der Baukörper an ihren vertikalen Stoßkanten und die Verbindung der vertikalen Armierungen der Baukörper einander gegenüberliegender Wände durch im Überbeton 39 der Decken gelagerte Druckverteilereisen und erl»ndungsbügel wird ein besonders fester Zusanitnenhalt des Bauwerkes erzielt.
  • Das Aufstellen einer einzigen Wandplatte von 250 X 70 ctn kann durch vier Mann in i/4 Stunde besorgt werden und entspricht einer Backsteintnatier von etwa 300 Backsteinen und 2001 Mörtel, Für die Erstellung letzterer benötigt ein Maurer mit Handlanger etwa io Stunden.
  • Zusammenfassend kann gesagt werden, daß durch diese Bauweise ein qualitativ hochwertiger, gut isolierender, reiner Betonbau entsteht, der bei rascher Bauzeit (3 Monate) nach Vollendung sofort bezugsbereit ist und keine Feuchtigkeit im Mauerwerk aufweist. Zudem ist ein individuelles Bauen möglich, weil die Größe der Platten variabel gewählt werden kann. Ferner ermöglicht die beschriebene Bauweise etwa 25 Prozent Kostenersparnis auf das Mauerwerk.

Claims (6)

  1. PATENTANSPHQCHE: i. Isolierbeton-Bauwerk, dadurch gekennzeichnet, daß es aus vorfabrizierten Platten gebildet wird, welche aus zwei äußeren, den tragenden Teil bildenden Betonschichten und einer mittleren, mit den beiden Außenschichten verbundenen Isolierschicht gebildet ist, wobei die Platten so verlegt sind, daß die Isolierschicht einen ununterbrochenen, raumabschließenden Mantel bildet und zwischen den Betonschichten sich bewegen kann.
  2. 2. Isolierbeton-Bauwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Außenschichten (1, 2) der Platten armierte Betonschichten sind, während die mit den Außenschichten verbundene Mittelschicht (3) aus Gasbetonschicht besteht.
  3. 3. Isolierbeton-Bauwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Außen-und Innenwände verwendeten Platten Stockwerkhöhe aufweisen, wobei die Decken nur auf der innenseitigen Betonschicht der Außenwände aufliegen.
  4. 4. Isolierbeton-Bauwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei den Decken die Platten auf Längsfalzen der vorfabrizierten Betonbalken liegen.
  5. 5. Isolierbeton-Bauwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den vertikalen Kanten der die Außen- und Innenwände bildenden Baukörper (1, 2, 3) eine vom oberen Ende bis an das untere Ende reichende Längsaussparung angebracht ist, so daß zwischen je zwei Platten ein senkrechter Kanal (35) entsteht, der mit Isolierbeton als Verbindungselement ausgegossen wird.
  6. 6. Isolierbeton-Bauwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Putzträgerschichten (i) der Baukörper (1, 2, 3) mit Armierungseisen (42) versehen sind, welche oben in Form eines Bügels (41', 42') seitlich aus der Schicht (i) herausragen, teils mittels Verbindungsbügel (44) und teils direkt mit im Überbeton eingegossenen Druckverteilereisen (40, 41) verbunden sind. Isolierbeton-Bauwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die vertikalen Armierungseisen (43) der inneren Putzträgerschicht (2) der Platten (1, 2, 3) an ihren oben aus der Schicht (2) ragenden Enden bügelförmig gebogen und durch einen Verbindungsbügel (45) mit dem im Überbeton (8) eingegossenen Druckverteilereisen (40) verbunden sind. B. Isolierbeton-Bauwerk nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Deckenplatten aus einem wannenförmigen Betonteil (36) und einer Schaumbetonfüllung (37) bestehen.
DEP55205A 1949-02-09 1949-09-17 Isolierbeton-Bauwerk Expired DE809603C (de)

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DEP55205A Expired DE809603C (de) 1949-02-09 1949-09-17 Isolierbeton-Bauwerk

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