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DE968611C - Wandbauweise mit einheitlichen Formsteinen, insbesondere Leichtbausteinen - Google Patents

Wandbauweise mit einheitlichen Formsteinen, insbesondere Leichtbausteinen

Info

Publication number
DE968611C
DE968611C DEH9537A DEH0009537A DE968611C DE 968611 C DE968611 C DE 968611C DE H9537 A DEH9537 A DE H9537A DE H0009537 A DEH0009537 A DE H0009537A DE 968611 C DE968611 C DE 968611C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stones
wall
wall construction
construction according
frame
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH9537A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Fritz Hoeffer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ HOEFFER DIPL ING
Original Assignee
FRITZ HOEFFER DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FRITZ HOEFFER DIPL ING filed Critical FRITZ HOEFFER DIPL ING
Priority to DEH9537A priority Critical patent/DE968611C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE968611C publication Critical patent/DE968611C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B2/00Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
    • E04B2/02Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
    • E04B2/28Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid
    • E04B2/40Walls having cavities between, but not in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts kept in distance by means of spacers, all parts being solid the walls being characterised by fillings in all cavities in order to form a wall construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Door And Window Frames Mounted To Openings (AREA)

Description

  • Wandbauweise mit einheitlichen Formsteinen, insbesondere Leichtbausteinen Die Erfindung betrifft eine Wandbauweise mit einheitlichen Formsteinen, insbesondere Leichtbausteinen. Bei den bekannten Bauweisen dieser Art ist meistens die Erstellung eines besonderen, Schalholz erfordernden Skeletts erforderlich, was teuer und umständlich ist. Die Bauweise gemäß der Erfindung vermeidet diesen Nachteil dadurch, daß die -mit einer an den Stirnseiten vorstehenden Bewehrung versehenen Formsteine in lotrechter Deckung übereinander und mit Zwischenräumen an den Stoßseiten verlegt, die Zwischenräume nach außen abgeschlossen und die so entstandenen. Hohlräume, in welche die sich jeweils übergreifende, waagerecht über die ganze Wandlänge durchgehende -Bewehrung der Steine hineinragt, die gegebenenfalls mit Längsbewehrungsstäben zu einem Korb verbünden ist, zwecks Bildung von tragenden Stützen mit Beton verfüllt werden und daß lediglich zum Abschluß von außernormalen Tür-, Fensteröffnungen- u. dgl. besondere, jedoch den sonst verwendeten Steinen ähnliche Formsteine als Stürze benutzt werden, wobei in alle Tür- und Fensteröffnungen gewöhnliche Rahmen eingesetzt werden können.-Die mit Keilnuten und entsprechenden Federn ausgebildeten Steine können in Serienfabrikation hergestellt und auf Grund ihres geringen Gewichtes und ihrer Handlichkeit trotz ihrer Größe sehr schnell zusammengesetzt werden. Die Verbindung der getrennten Wandteile ist durch die eingegossenen Bewehrungseisen gewährleistet. Die Steine und in Randfalze der aufeinanderliegenden Steine eingefügte Wärmedämmplatten begrenzen den Zwischenraum zwischen den benachbarten, in lotrechter Deckung übereinanderliegenden Steinen und bilden auf diese Weise die Schalung für den Beton der Stützen. Es ist, wie schon erwähnt, ein wesentliches Merkmal der neuen Bauweise, daß für die Herstellung des Betonskeletts keinerlei Schalholz nötig ist, die Schalung vielmehr durch das Zusammensetzen der einzelnen Wandelemente von allein, ohne Sonderarbeit, entsteht. Dies bringt eine bedeutende Kostenersparnis mit sich.
  • Die Steine fachen das Stahlbetonskelett aus. Da sie keine statischen Aufgaben zu erfüllen haben, können sie so dünn gehalten werden, wie es hinreichender Wärme- und Schallschutz zulassen. Diese Eigenart führt zu einer gegenüber bisherigen Bauweisen beachtlichen Verringerung des Baugewichts, wodurch eine weitere Verbilligung eintritt.
  • Alle Erfindungsmerkmale werden aus der Beschreibung der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele erkennbar. Es zeigt Abb. i einen Formstein gemäß der Erfindung mit Bewehrung, und zwar von oben und von der Stirnseite gesehen, Abb.2 einen Wandteil mit Eckabschluß und sichtbaren Bewehrungskörben in Ansicht, Abb. 3 den dazu gehörigen Grundriß, Abb. q. einen waagerechten Schnitt durch eine Türöffnung in Sturzhöhe, Abb.5 einen als Sturz dienenden eingebauten Türbaustein samt Türöffnung usw. in isometrischer Darstellung.-Bei der Errichtung eines Gebäudes wird zuerst ein Fundament i (Abb. 2) geschaffen, das bei den niedrigen Mauergewichten in entsprechend geringer Dicke gehalten sein kann. Auf dem Fundament läuft ringsherum eine z. B. keilnutförmige Vertiefung z, die zur Aufnahme einer entsprechenden Feder 3 auf der Unterseite der Steine io dient. An Stellen, wo zwischen den Wandelementen Zwischenräume q. zu erwarten sind, deren Abstand voneinander normalerweise 125 cm oder die Hälfte, das Eineinhalbfache oder Doppelte davon beträgt, werden Bewehrungseisen 5 in das Fundament eingegossen, deren zweckmäßigerweise umgebogene Enden 6 später in die erwähnten Zwischenräume q. hineinragen. Vor Auflegen der Steine wird das Fundament in üblicher Weise gegen Feuchtigkeit von unten isoliert.
  • Die Steine besitzen auf der Unterseite eine z. B. dreieckige Feder 3, die in die Nut 2 des Fundaments eingreift, auf der Oberseite und den beiden Stirnseiten eine entsprechend geformte Nut 7 sowie an beiden Stirnflächen zwei Randfalze B. In den Stein eingegossen sind Bewehrungseisen 9, für gewöhnlich ein oder zwei Stück, die an beiden Stirnseiten ein Stück herausragen und an einer Seite als Bügel i i, an der anderen als Haken i2 ausgebildet sein können. Die Länge der herausragenden Bewehrung richtet sich nach der Größe des in Aussicht genommenen Zwischenraumes q. zwischen den Wandsteinen io. Die Länge derselben ist gleich dem Abstand von Mitte bis Mitte Zwischenraum, z. B. 125 cm, vermindert um das Lichtmaß eines Zwischenraumes, z. B. 12 cm. Aus den Beispielen ergibt sich eine Steinlänge von 113 cm. Die Höhe des Steines beträgt normal 5o cm.
  • Als Material für die Steine kommen Leichtbaustoffe in Frage, die bei möglichst geringer Rohwichte hohe Festigkeit und Wärmedämmung haben, z. B. Porengips oder -beton allein oder in Verbindung mit geeigneten Zuschlagstoffen, wie Bims, Hochofenschlacke u. a. Es können auch magnesitgebundene Steine mit Zuschlagstoffen aus organischen Fasern, wie Holz, Faserabfällen aus der Kunstfaserfabrikation u. a., in Frage kommen.
  • Die Steine werden, wie Abb. 2 zeigt, in bestimmtem Abstand voneinander auf das Fundament gesetzt. Auf die unterste Lage kommt die nächste mit bündigen Stirnflächen, und zwar derart, daß jeweils die Feder des oberen Steines in die Nut des unteren Steines greift. Die Bewehrungen benachbarter Steine liegen sich gegenüber und werden, falls nötig, so nachgebogen, daß sie aufeinanderzuliegen kommen. Fünf .Steinreihen übereinander, die durch die Zwischenräume d. getrennt sind, bilden normalerweise ein Geschoß. Die Bewehrungseisen der einzelnen Steine werden mittels lotrechter Bewehrungsstangen 13, deren Stärke sich nach den statischen Aufgaben der zu errichtenden Stütze richtet, zu je einem Bewehrungskorb verbunden. Ihre Länge ist so bemessen, daß sie in den korrespondierenden Zwischenraum des nächsthöheren Geschosses reichen.
  • In die lotrechten Falze 8 der Steine werden Dämmplatten 1q. eingelegt, die aus dem gleichen oder einem ähnlichen Material wie die Steine gefertigt sind, eine leichte Bewehrung enthalten können und in geeigneter Weise mit der Stützenbewehrung fest verbunden sind. Sie schließen auf diese Weise die beiden anderen Seiten des Zwischenraumes ab. Die Stütze ist also ausschließlich durch die zum Bau verwendeten Elemente eingeschalt, und diese Schalarbeit ergibt sich beim Bauen ohne besondere Aufwendungen von selbst.
  • Nach dem Ausgießen der Stütze sind die Wandelemente gegen jegliche Verschiebung senkrecht zur Wandebene gesichert, da der Beton der Stütze die sich gegenüberliegenden Nuten 7 an den Stirnflächen der .Steine ausfüllt. Das Einbinden der Bewehrung der Steine in die Stütze gibt dem ganzen Baukörper eine hohe Festigkeit, die eine große Materialersparnis ermöglicht. Da die als Ausfachung zu betrachtenden Steine fest in Stützen einbinden, ist jede Rißbildung zwischen Betonskelett und Füllwand verhindert. .
  • Die Wandecke wird-durch Abschluß des an den mit den Innenkanten winklig aufeinanderstoßenden Wandelementen entstehenden Eckraumes gebildet. Auch hier sind die Bewehrungseisen der Steine mittels lotrechter Bewehrungseisen zu einem Korb verflochten. Als Eckschalung dienen wieder die Dämmplatten 18.
  • Wandteile, die Fenster oder Türen erhalten sollen, wie Abb. 5 zeigt, werden mit Hilfe eines als Sturz dienenden Fenster- oder Türbausteines und normaler Steine hergestellt. Ein Stahlrahmen 23 hat die Breite einer Steinlänge und die Höhe eines Mehrfachen der 5o cm betragenden Steinhöhe. Für eine Tür von 2 m Höhe ist demnach das Höhenmaß des Türrahmens gleich viermal der Höhe eines Steines. Der Stahlrahmen besitzt auf den Längsseiten eine z. B. dreieckige Nut 22 und eine ebensolche auf der oberen Begrenzungsschiene. Die untere Begrenzungsschiene trägt eine dreieckförmige Feder. An den Längsseiten sind am Stahlrahmen Bewehrungseisen angenietet oder angeschweißt, die der Höhe nach mit den Eisen 9 der gegenüberliegenden Steine korrespondieren. In den Stahlrahmen wird eine Normal-Stahlzarge 25 für Tür oder Fenster einge schweißt, und der verbleibende Zwischenraum zwischen Zarge und Rahmen wird mit einer wärmedämmenden Masse 26 in gleicher oder ähnlicher Zusammensetzung, wie sie der Stein aufweist, ausgegossen. Bei Bedarf können die in den Rahmen 23 eingebauten Zargen 25 gegen die Längsseiten des Rahmens durch eingeschweißte Zwischenstücke ig ausgesteift werden. Normaltüren von 2 m Höhe erhalten auf ihren Stahlrahmen im allgemeinen einen normalen Stein gesetzt.
  • Der Einbau von Fenstern erfolgt in gleicher Weise. Die Höhe des Stahlrahmens ist wieder ein gerades Vielfaches einer Steinhöhe.
  • Für anomal große Fenster- oder Türöffnungen kann der Stein über dem Fenster- bzw. Türelement regelrecht als Sturz ausgebildet sein, der, je nach den aufzunehmenden Auflagerdrücken, bewehrt ist. Bei großen Spannweiten und entsprechenden Auf.-lagerdrücken muß der Sturz unter Umständen abgestützt werden. Der Tür- oder Fensterrahmen wird wie ein normaler Stein in die Wand eingefügt. Durch Verwendung eines Stahlrahmens mit angeschweißten Bewehrungseisen ist die durchlaufende Bewehrung der Wand, die ein besonderes Kennzeichen der neuen Bauweise ist, in vollem Umfang aufrechterhalten.
  • Bei mehrgeschossiger Bauweise werden die zunächst auf den unteren Wandelementen aufgelegten Deckenträger in einen bewehrten, tragenden Betonrahmen eingebunden, der oben zweckmäßig mit einer rundherum laufenden Dreiecksnut, wie die Fundamentnut 2, versehen ist. Die lotrechten Bewehrungseisen der unteren Betonstiele reichen in die oberen Zwischenräume zwischen den Wandelementen, die auf dem Rahmen in gleicher Weise wie unten auf dem Fundament aufgestellt und miteinander verbunden werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wandbauweise mit einheitlichen Formsteinen, insbesondere Leichtbausteinen, dadurch gegekennzeichnet, daß die mit einer an den Stirnseiten vorstehenden Bewehrung (9) versehenen Formsteine (io) in lotrechter Deckung übereinander und mit Zwischenräumen (q.) an den Stoßseiten verlegt, die Zwischenräume nach außen abgeschlossen werden und zur Bildung von tragenden Stützen Beton in die so entstandenen Hohlräume eingebracht wird, in welche die sich jeweils übergreifende, vorzugsweise waagerechte, über die ganze Wandlänge durchgehende Bewehrung (9) der Steine hineinragt, die gegebenenfalls mit Längsbewehrungsstäben (i3) zu einem Korb verbunden ist, und daß lediglich zum Abschluß von außernormalen Tür-, Fensteröffnungen u. dgl. besondere, jedoch den sonst verwendeten Steinen ähnliche Formsteine als Stürze verwendet werden.
  2. 2. Wandbauweise nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume (q.) zwischen den Steinen (io) und die an den Wandecken durch die mit den Innenkanten winklig aneinanderstoßenden Steine gebildeten Eckräume z. B. durch Dämmplatten (1q.) abgeschlossen werden.
  3. 3. Wandbauweise nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Steine (io), die an der Oberseite eine Nut (7), an der Unterseite eine Feder (3) und an den Stirnseiten je eine Nut (7) oder ähnliche Vertiefung aufweisen, auf die gleiche Weise wie untereinander mit dem Fundament sowie den Geschoßrahmen in Eingriff gebracht werden. q..
  4. Wandbauweise nach einem der Ansprüche i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß nur für außernormale Tür-, Fenster- und ähnliche Maueröffnungen besondere Bauelemente als Stürze eingesetzt werden, die wie die sonst für diesen Zweck verwendeten Steine (i o) mit Nuten und Federn versehen sind und die in die Wandsteine (io) eingreifen.
  5. 5. Wandbauweise nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß in die Maueröffnungen ein Stahlrahmen (23) mit daran befestigten Anschlußeisen, z. B. in Bügel- oder Hakenform, einbetoniert wird, der an den Längsseiten durchgehende Nuten (22) aufweist.
  6. 6. Wandbauweise nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Stahlrahmen (23) eineNormal-Stahlzarge (25) eingeschweißt wird und der Zwischenraum zwischen Zarge und Rahmen mit einem wärmedämmenden Stoff (26) ausgefüllt wird. Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsches Patent Nr. 959 76i.
DEH9537A 1951-08-24 1951-08-24 Wandbauweise mit einheitlichen Formsteinen, insbesondere Leichtbausteinen Expired DE968611C (de)

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DE968611C true DE968611C (de) 1958-03-13

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959761C (de) * 1950-10-05 1957-03-14 Kurt Passow Bauweise mit vereinheitlichten, vorgefertigten und raumhohen Wandteilen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE959761C (de) * 1950-10-05 1957-03-14 Kurt Passow Bauweise mit vereinheitlichten, vorgefertigten und raumhohen Wandteilen

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