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DE808891C - Ringwaage fuer Druck- und Mengenmessung - Google Patents

Ringwaage fuer Druck- und Mengenmessung

Info

Publication number
DE808891C
DE808891C DEL1021A DEL0001021A DE808891C DE 808891 C DE808891 C DE 808891C DE L1021 A DEL1021 A DE L1021A DE L0001021 A DEL0001021 A DE L0001021A DE 808891 C DE808891 C DE 808891C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
pipe
balance
loop
pressure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL1021A
Other languages
English (en)
Inventor
Rico Hofmann
Dr Ruedi Koller
Albin Laternser
Jakob Ruetsch
Paul Zamboni
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Application granted granted Critical
Publication of DE808891C publication Critical patent/DE808891C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L7/00Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements
    • G01L7/18Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges
    • G01L7/24Measuring the steady or quasi-steady pressure of a fluid or a fluent solid material by mechanical or fluid pressure-sensitive elements using liquid as the pressure-sensitive medium, e.g. liquid-column gauges involving balances in the form of rings partly filled with liquid

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Fluid Pressure (AREA)

Description

  • Ringwaage für Druck- uüd Mengenmessung Ringwaagen in Verbindung mit Staugerät sind als besonders betriebssichere Mengenmeßgeräte bekannt und werden für Gasmessung bei kleinen statischen Drücken und auch als Mengenmesser für Dampf, Preßgas, Wasser und sonstige unter Druck stehende Flüssigkeiten angewendet. Ohne Staugerät und ohne Radizierung finden sie Anwendung für Druck-, Zug-, Differenzdruckmessung, für Dichtemessung usw. Bei diesen Waagen ist besonders für Mengenmessung der Meßbereich wegen der quadratischen Beziehung von Differenzdruck und Menge beschränkt, und er erreicht nicht den Meßbereich von Schwimmermanometern, insbesondere solcher mit Erweiterung in der Niveaugegend der Sperrflüssigkeit. Unter etwa 15 °'" o des Endwertes kann man mit Ringwaagen beschränkter Baugröße nicht messen. Mit Schwimmermanometern ist dies aber mit entsprechend hohem Wirkdruck und Hg-Gewicht der Sperrflüssigkeit bis auf etwa 2 ° /o vom Endwert möglich. Bei Gasringwaagen kann man bei etwa I6 bis 25 mm WS max. Wirkdruck höchstens auf etwa 20 °,',) Menge vom Endwert herunter messen, was mit Bezug auf den Differenzdruck immerhin nur mehr 4 °/O vom Endwert entspricht. Bei tieferen Wirkdrücken werden deshalb die Ringwaagen durch Tauchgiocken ersetzt.
  • Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Ringwaage für Druck- und Mengenmessung, in deren Rohrring eine einseitige Erweiterung vorgesehen ist, die bei unbelasteter Waage in der Zone des Sperrflüssigkeitsniveaus im Rohrring liegt.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Fig. I und 2 veranschaulichen schematisch die Waage in zwei verschiedenen Stellungen, und die Fig. 3 und 4 sind Diagramme.
  • Bei Ringwaagen ist der Ring aus einem kreisförmig gebogenen, runden Rohr gebildet, und diese Ringe erfordern für die praktischen Bedürfnisse bis zu 4 kg Hg als Sperrflüssigkeit, weil sie für möglichst hohen Wirkdruck mit entsprechend großem Ringdurchmesser gebaut werden müssen. Sie sind entsprechend schwer, und der Meßbereich ist deshalb, wie bereits bemerkt, beschränkt. Die Drehung des Ringes erfolgt bekannterweise durch die Hg-Verlagerung von der einen auf die andere Seite des Ringes bzw. durch Einwirken des Wirkdruckes, der von einem Staugerät erzeugt wird, auf die im oberen Teil des Ringinnern vorgesehene Trennwand. Das Wirkmoment wird durch ein Gewicht im Gleichgewicht gehalten, bzw. dieses Gewicht bildet die Richtkraft. Je größer der Wirkdruck, um so größer wird dieses Gewicht.
  • In der Fig. I ist die neue Ringwaage gemäß dem Ausführungsbeispiel in der Nullage dargestellt. I ist der Ring mit gleichförmigem Querschnitt. Auf der linken Seite ist die Erweiterung 2 in den Ring eingefügt. Diese ist als nach außen gerichtete runde Rohrschleife mit kreisförmigem Querschnitt angenommen, wobei der Querschnitt gleich dem Rohrquerschnitt des Ringes ist. Diese Schleife ist dazu um einen Betrag a aus der horizontalen Mittellinie des Ringes nach unten versetzt. Letzteres hat den Zweck einer guten Ausnutzung des Fassungsvolumens des Ringes für den maximalen Wirkdruck und setzt die Menge der Sperrflüssigkeit und damit dessen Hg herab. 3 ist ein Anschluß kopf des Ringes für die flexiblen Zuleitungen 8, welcher Kopf auch die Trennwand 3a, die den Ring I in die beiden Druckkammern unterteilt, enthält; gsind die festen Anschlußstellen für die Zuleitungen 8. 4 ist ein Lagerbock, der sich vom Anschlußkopf 3 gegen das Zentrum des Ringes I erstreckt und im Ringzentrum eine Pfanne 5 trägt, die sich auf eine Schneide 6 abstützt, die ihrerseits in einen Lagerbock 7 des Ringwaagengehäuses eingesetzt ist. I3 ist das den Meßdruck übertragende Medium, das bei Dampf- und Wassermessungen Wasser, bei Preßgasmessungen das Preßgas selbst ist. 14 ist die Sperrflüssigkeit bzw. das Hg. Ioist ein Gegengewicht zur Erweiterung 2 und II ein Balancegewicht zum Anschlußkopf 3, dem Lagerbock 4 und zu den flexiblen Zuleitungen 8, die, wie üblich, aus dünnen federnden Rohren bestehend gedacht sind.
  • Das Gewicht II ist so bemessen, daß die Ringwaage bei Wirkdruck Null in der gezeichneten Nullage steht.
  • Die aus den Rohren 8 gebildete federnde Zuleitung ist dabei gespannt. In der Mittellage der Waage ist diese entspannt und in der Endlage, d. h. beim Maximalausschlag, wieder gespannt. Wenn der Anschluß kopf 3 und der Lagerbock 4 entsprechend leicht sind, so kann das Balancegewicht II weggelassen werden. 12 stellt das eigentliche Eichgewicht der Waage dar, das sich einzig nach dem Wirkdruck bzw. dem absoluten Meßbereich richtet. Das Hg-Niveau liegt in Nullage so, daß die Sperrflüssigkeit in die Schleife 2 eindringt (Fig. I links), und die genaue Lage des Hg-Niveaus wird experimentell bestimmt.
  • Werden nun die beiden Anschluß köpfe g der Leitungsrohre 8 einem Differenzdruck bzw. einem maximalen Wirkdruck ausgesetzt, so wird die Sperrflüssigkeit 14 aus der Schleife 2 verdrängt, und ihr Niveau steigt im Ring I auf der der Schleife gegenüberliegenden Seite. Dadurch dreht sich der Ring in Richtung des Pfeiles in Fig. I unter Steigen des Hg im rechten Schenkel des Ringes rechts herum. Hg-Säule und Eichgewicht 12 halten sich hierbei das Gleichgewicht, und wenn der maximale Ausschlag = 100 () o erreicht ist, d. h. das Hg die in Fig. 2 mit h bezeichnete Niveaudifferenz erreicht hat, hat die Waage die Stellung dieser Fig. 2.
  • Der Erfindungseffekt geht aus den Diagrammen Fig. 3 und 4 hervor. Im Diagramm nach Fig. 3 sind die Drehwinkel cp in Funktion von Wirkdruck d p und Menge Q sowohl für eine gewöhnliche als für die neue Ringwaage für den Meßbereich o bis IooO/, dargestellt, wobei die Kurvenlinien a, b für die gewöhnliche und diejenigen c, d für die neue Waage gelten. Es geht daraus und auch aus Fig. 4 hervor, daß die neue Ringwaage bei gleichem Endwinkel mit größerem Winkel aus Null herausläuft, d. h. sie besitzt ein größeres Anlaufmoment. Bei beispielsweise d p = Ion/, ist für die neue Ringwaage der Drehwinkel ? = 200/ gegenüber nur Ion/, bei der gewöhnlichen Ringwaage. Bei IO% Menge indessen ist der Drehwinkel g für die neue Ringwaage 70/0 gegenüber nur I°/o für die gewöhnliche Ringwaage. Der Unterschied ist noch drastischer im eigentlichen Anlaufgebiet. Bei beispielsweise 20/,Menge ist das Drehwinkelverhältnis I,40/o zu - o°/O, der neue Ring macht also bei Q = 20/o bereits einen gut meßbaren Winkel zip = I,40/o, während sich der gewöhnliche Ring praktisch noch gar nicht bewegt. Um den gewöhnlichen Ring um den Winkel (p = I,40/o zu drehen, braucht es I20/o Menge. Mit anderen Worten: wenn der neue Ring mit 20/o Menge anfängt zu messen, so kann es der gewöhnliche Ring erst bei I20/o. f = f (Q) ist für die neue Ringwaage bis - 440/0 eine Gerade (Kurve d, Fig. 3), darüber bis IooO/, eine Parabel; für die gewöhnliche Ringwaage ist ? = f (Q) von o bis Io0°/o eine Parabel (Kurve b, Fig. 3). q1 = f i (d p) ist für die neue Ringwaage bis j p = 200/, eine mindestens angenäherte Parabel (Kurve c, Fig. 3) und darüber bis 1000/o eine Gerade, während p = f (d p) für die gewöhnliche Ringwaage von o bis IooO/, d p eine Gerade ist (Kurve a, Fig. 3).
  • In Fig. 4 ist für die neue Ringwaage noch der Anzeigewert bei dynamischer Wegradizierung (Skala e) in Funktion vom Einstellwert'der Menge (Skala f) dargestellt. Die geringe mechanische Hysterese der neuen Ringwaage zum Sollwert i (Q Ioo) ist bemerkenswert.
  • Der praktische Nullpunkt X liegt bei etwa 1,50/0. Damit ist ein Anlaufmoment erzielt, das besser ist als bei den besten Spezialmengenmessern mit Differenzdruckmanometer. Die Anzeigewerte liegen weit innerhalb der üblichen Toleranzgrenzen g bei den bisher bekannten Mengenmessern, die auf dem Staudruckprinzip beruhen.
  • Die die Erweiterung bildende Rohrschleife 2 kann auch andere Lagen am Ringrohr I haben als im beschriebenen Beispiel. So kann sie auch nach innen gedreht sein. Der Rohrquerschnitt braucht auch nicht kreisrund zu sein. Die Schleife ist aus fabrikatorischen Gründen mit Steigung ausgeführt, sie kann aber auch eben sein, so daß Ein- und Ausgang an derselben auf gleicher Höhe liegen. Die Schleife könnte auch anders als kreisförmig gebogen sein, sie könnte auch ein Stück mit dem Ringrohr, d. h. aus dem gleichen Rohrstück wie dieses gewickelt sein, ein Einschweißen also erübrigt ist. Schließlich ist es auch denkbar, den geschilderten Effekt mit anderer als Schleifenform zu erzielen.
  • Mit der beschriebenen neuen Ringwaage wird eine Winkelverdrehung erreicht, die hinsichtlich der Beziehung iM = C ÜH (Menge = Konstante Wurzel aus Wirkdruck) mit der Menge linear bzw. mit dem Differenzdruck quadratisch ansteigt. Dies ergibt die günstigsten Übersetzungsverhältnisse zwischen Ringbewegung und Zeigerbewegung, wobei die Radizierkurve günstig wird, d. h. ohne starke Übersetzung im untersten Meßbereich, insbesondere aus Null heraus.
  • Die neue Ringwaage zeichnet sich auch durch kleine Dimensionen und demzufolge geringes Gewicht aus, wobei es besonders wenig Hg als Sperrflüssigkeit bedarf. Benötigt eine gewöhnliche Ringwaage ein Rohr von etwa 30 mm Durchmesser mit etwa 4 kg Hg, so kann die neue Ringwaage mit einem Rohr von nur etwa 10 mm Durchmesser mit nur etwa 1/io obigen Hg-Gewichtes ausgeführt werden. Im übrigen stellt sich die neue Ringwaage mit Bezug auf Sperrflüssigkeitsmenge und deren spezifischem Gewicht nicht schlechter als ein Schwimmennanometer, wo eben auch eine ganz bestimmte Hg-Menge eingefüllt werden muß, wenn lalschmessungen vermieden werden sollen.
  • I)ie neue Ringw;ulge läßt sich ohne Staugerät und Radiziervorrichtung auch vorteilhaft für einfache Druck- und Zugmessungen verwenden.
  • PTENTANSPROCHE: I. Ringwaage für Druck- und Mengenmessung, gekennzeichnet durch eine einseitige Erweiterung in deren Rohrring, die bei unbelasteter Waage in der Zone des Sperrflüssigkeitsniveaus im Rohrring liegt.

Claims (1)

  1. 2. Ringwaage nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrerweiterung aus einer Rohrschleife besteht.
    3. Ringwaage nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschleife am Rohrring nach innen gerichtet ist.
    4. Ringwaage nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschleife am Rohrring nach außen gerichtet ist.
    5. Ringwaage nach Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschleife am Rohrring eine Mittellage zwischen außen und innen einnimmt.
    6. Ringwaage nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschleife aus einem Rohr mit Kreisquerschnitt besteht.
    7. Ringwaage nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschleife mit Bezug auf die Nullage der Waage zur Kippebene des Rohrringes nach unten versetzt ist.
    8. Ringwaage nach Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rohrschleife eine Steigung aufweist, wobei das Niveau der Sperrrlüssigkeit bei unbelasteter Waage in einem Teil der Rohrschleife liegt.
DEL1021A 1949-03-05 1950-01-27 Ringwaage fuer Druck- und Mengenmessung Expired DE808891C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH808891X 1949-03-05

Publications (1)

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DE808891C true DE808891C (de) 1951-07-19

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ID=4538313

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL1021A Expired DE808891C (de) 1949-03-05 1950-01-27 Ringwaage fuer Druck- und Mengenmessung

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DE (1) DE808891C (de)

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