DE838658C - Differenzdruckmesser - Google Patents
DifferenzdruckmesserInfo
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- DE838658C DE838658C DEZ1490A DEZ0001490A DE838658C DE 838658 C DE838658 C DE 838658C DE Z1490 A DEZ1490 A DE Z1490A DE Z0001490 A DEZ0001490 A DE Z0001490A DE 838658 C DE838658 C DE 838658C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01L—MEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
- G01L9/00—Measuring steady of quasi-steady pressure of fluid or fluent solid material by electric or magnetic pressure-sensitive elements; Transmitting or indicating the displacement of mechanical pressure-sensitive elements, used to measure the steady or quasi-steady pressure of a fluid or fluent solid material, by electric or magnetic means
- G01L9/0091—Transmitting or indicating the displacement of liquid mediums by electrical, electromechanical, magnetic or electromagnetic means
Landscapes
- Physics & Mathematics (AREA)
- Electromagnetism (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Measuring Fluid Pressure (AREA)
Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 12. MAI 1952
Z if go IXb 142 k
Differenzdruckmesser
Man kann die durch eine Rohrleitung· strömende
Flüssigkeit oder Gasmenge aus dem Druckabfall errechnen, den das strömende Medium an einem
in die Leitung eingebauten Widerstand, z. B. genormten Blenden, Düsen od. dgl., erleidet. Für
genauere Messungen, l>eispiels\veise bei Abnahmeversuchen, pflegt man den Druck vor und hinter
einem solchen Widerstand auf die beiden Schenkel eines mit einer MeB- und Sperrflüssigkeit gefüllten
U-Rohres einwirken zu lassen, mißt den Höhenunterschied der Flüssigkeitssäule in den beiden
Schenkeln des U-Rohres und erhält daraus den Differenzdruck, aus dem die Durchflußmenge errechnet
wird.
Derartige Differenzdruckmesser sind in verschiedenen
Ausführungen bekannt. Besonders bewährt hat sich ein Gerät, l>ei dem durch QuerschnittsvergTÖBeruiig
des einen U-Rohr-Schenkels mittels eines sog. Plusgefäßes die Höhendifferenz
der Flüssigkeitssäule praktisch vernachlässigt wer- ao den konnte, indem gleichzeitig das verbleibende
Querschnittsverhälitnis bei einer entsprechendien
Maßstabverkürzung· am anderen U-Rohr-Schenkel
l>erücksichtigt wurde. Es hat sich indessen herausgestellt,
daß man auch dieses Gerät für Hochdruck- as messungen nicht mit Sicherheit verwenden kann,
weil der zum Messen bestimmte U-Rohr-Schenkel durchsichtig sein muß. In Anbetracht deir Bruchgefährlichkeit
durchsichtigen Materials ist es aber nicht ratsam, diese Meßgeräte bei Überschreitung
einer !«stimmten Druckgrenze zu benutzen.
Erfindun'gsgemäß sollen diese Schwierigkeiten bei einem Differenzdruckmesser mit in einer Glasröhre
eingeschlossener Quecksilbersäule als Meß- und Sperrflüssigkeit dadurch behoben werden, daß
das gläserne Meßrohr innen und außen unter Druck
steht und in ein unmagnetisches Druckrohr eingeschlossen
ist, wobei sich auf der Quecksilbersäule ein magnetischer Schwimmer befindet, der mit
einem außerhalb des Druckrohres angebrachten Magnetzeiger zusammenwirkt. Ein solches Gerät
ermöglicht gefahrloses Arbeiten bis zu höchsten Drücken mit dem zusätzlichen Vorteil einer genaueren
und das Auge weniger ermüdenden Ablesemöglichkeit.
ίο Es empfiehlt sich, daß auf das Meßrohr innen
und außen gleicher Druck einwirkt. Der Magnetzeiger kann als frei schwingende Magnetnadel ausgebildet
sein. Zweckmäßig ist der Magnetzeiger Bestandteil eines Meßschiebers und auf dem Meßschieber
in Querrichtung verfahrbar. Man erreicht dadurch eine zusätzliche Dämpfung der ständigen
Anzeigeschwankungen und damit eine noch größere A blesegen au i gke it.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem schematischen Ausführungsbeispiel
dargestellt.
In einer Druckleitung a, die von einem hochgespannten Medium durchströmt wird, ist eine
Stauscheibe b angeordnet, um das strömende Medium zu einem Druckabfall zu zwingen. Vor
der Stauscheilx; b zweigt eine Zuleitung c zum Meßgerät ab, das grundsätzlich im Aufbau dem
!«kannten U-Rohr gleicht. Ein Plusgefäß d, das
als Ausgleichsgefäß für das als Sperrflüssigkeit dienende Quecksill)er dient, ist durch eine Verbindungslei't'ung
d' mit einem Glasrohr e über einen Sockel / verbunden. Das Glasrohr e bildet den Meßschenkel
des U-Geräts und ist ebenfalls teilweise mit Ouecksill)er angefüllt. Auf die Quecksilbersäule
im Glasrohr e wirkt der hinter der Stauscheibe b abgenommene verminderte Druck des
strömenden Mediums, das mittels der Zuleitung h Zugang zum Meßrohr e hat.
In Ül>ereinstimmung mit der Erfindung wird jedoch die Höhenlage der Quecksilbersäule im
Meßrohr e nicht unmittelbar abgelesen, sondern das gläserne Meßrohr ist von einem druckfesten Rohr g
aus unmagnetischem Werkstoff, beispielsweise Messing, umgeben. Das Glasrohr e selbst steht
innen und außen unter dem Druck der Flüssigkeitssäule bzw. des strömenden Mediums auf Grund
der Zuleitung h, ist also selbst drucklos. Das als Sperrflüssigkeit verwendete Quecksilber befindet
sich innerhalb des Glasrohres e und kann keine schädlichen Amalgame mit dem Werkstoff des
Druckrohres g bilden.
Um die Höhenlage des Quecksill>erspiegels trotz
des undurchsichtigen Druckrohres g ablesen zu können, schwimmt ein Magnet i auf dem Quecksilberspiegel,
der aus einem Werkstoff besteht, der keine schädlichen Verbindungen mit Quecksilber
eingeht, z. B. aus normalem Kohlenstoffstahl. Die Höhenlage des Magnetschwimmers i wird durch
einen außen befindlichen Magnetzeiger k in Form
einer Magnetnadel angezeigt, die genau waagerecht steht, wenn ihr einer Pol in die Höhe des Gegenpols
des Schwimmers i gefahren wird. Zur Verstellung der Höhenlage des Magnetzeigers k dient
ein Meßschieber /, der auf einem Skalenträger m
auf und ab bewegt werden kann.
Die unvermeidlichen Schwankungen in der Höhenlage des Quecksilberspiegels werden gegenüber
den bekannten Geräten bereits weitgehend durch das Gewicht des Magnetschwimmers i gedämpft.
Eine weitere Dämpfung und damit eine entsprechende Verringerung mechanischer Ubertragungsfehler
ist möglich durch Veränderung des Abstandes zwischen der Magnetnadel k und dem
Schwimmer i. Deshalb ist die Magnetnadel k auf dem Meßschieber / zwar frei schwingend, aber so
gelagert, daß sie quer zum Meßrohr verfahren werden kann.
Ein weiterer Vorteil des neuen Differenzdruckmessers besteht/ darin, daß eine Nullpunktkontrolle
während der Messung möglich ist, so daß man das Gerät zum Eichen von Hochdruckbetriebsmengenmeßgeiräten
benutzen kann.
Claims (5)
1. Differenzdruckmesser mit in einer Glasröhre eingeschlossener Quecksilbersäule als
Meß- und Sperrflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß das gläserne Meßrohr (e) innen
und außen unter Druck steht und in ein unmagnetisches Druckrohr (g) eingeschlossen
ist, wobei sich auf der Quecksilbersäule ein magnetischer Schwimmer (i) l>enndet, der mit einem
außerhalb des Druckrohres (g) angebrachten Magnetzeiger (k). zusammenwirkt.
2. Differenzdruckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Meßrohr (e)
innen und außen unter gleichem Druck steht.
3. Differenzdruckmesser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetzeiger
(k) als frei schwingende Magnetnadel ausgebildet ist.
4. Differenzdruckmesser nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetzeiger
(k) Bestandteil eines vorzugsweise auf einem Skalenträger (m) verschiebbaren Meß-Schiebers
(/) ist.
5. Differenzdruckmesser nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Magnetzeiger (k) quer zum Meß rohr (V), vorzugsweise
auf einem Meßschieber (/), verfahrbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
5115 5. %1
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ1490A DE838658C (de) | 1950-11-05 | 1950-11-05 | Differenzdruckmesser |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEZ1490A DE838658C (de) | 1950-11-05 | 1950-11-05 | Differenzdruckmesser |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE838658C true DE838658C (de) | 1952-05-12 |
Family
ID=7618137
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEZ1490A Expired DE838658C (de) | 1950-11-05 | 1950-11-05 | Differenzdruckmesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE838658C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1133916B (de) * | 1958-02-12 | 1962-07-26 | Junkalor Dessau | Wobbezahlgeraet mit einer Einrichtung zur Einstellung und Berichtigung des Brenngasstromes |
-
1950
- 1950-11-05 DE DEZ1490A patent/DE838658C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1133916B (de) * | 1958-02-12 | 1962-07-26 | Junkalor Dessau | Wobbezahlgeraet mit einer Einrichtung zur Einstellung und Berichtigung des Brenngasstromes |
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