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DE813900C - Stroemungsmesser fuer Fluessigkeiten, insbesondere Hauswaermemengenmesser - Google Patents

Stroemungsmesser fuer Fluessigkeiten, insbesondere Hauswaermemengenmesser

Info

Publication number
DE813900C
DE813900C DEP3221A DEP0003221A DE813900C DE 813900 C DE813900 C DE 813900C DE P3221 A DEP3221 A DE P3221A DE P0003221 A DEP0003221 A DE P0003221A DE 813900 C DE813900 C DE 813900C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diving bell
flow meter
measuring
vessel
bell
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP3221A
Other languages
English (en)
Inventor
Albin Laternser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Landis and Gyr AG
Original Assignee
Landis and Gyr AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Landis and Gyr AG filed Critical Landis and Gyr AG
Application granted granted Critical
Publication of DE813900C publication Critical patent/DE813900C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F1/00Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow
    • G01F1/05Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects
    • G01F1/34Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure
    • G01F1/36Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction
    • G01F1/37Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction the pressure or differential pressure being measured by means of communicating tubes or reservoirs with movable fluid levels, e.g. by U-tubes
    • G01F1/375Measuring the volume flow or mass flow of fluid or fluent solid material wherein the fluid passes through a meter in a continuous flow by using mechanical effects by measuring pressure or differential pressure the pressure or differential pressure being created by the use of flow constriction the pressure or differential pressure being measured by means of communicating tubes or reservoirs with movable fluid levels, e.g. by U-tubes with mechanical or fluidic indication

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Volume Flow (AREA)

Description

  • Strömungsmesser für Flüssigkeiten, insbesondere Hauswärmemengenmesser Im Gegensatz zu Industriewärmezählern sind Hauswärmezähler in praktischer Ausführung nicht bekannt. Die praktische Verwendung als Hauswärmezähler setzt entsprechende Größe, Gewicht und Preis neben technischer Vollkommenheit und Zuverlässigkeit voraus. Trotz sehr vieler Versuche ist es bis jetzt nicht gelungen, eine entsprechende Konstruktion herauszubringen, weil eine zweckentsprechende Mengenmeß- oder Druckmeßvorrichtung fehlt. Besonders bei Schwerkraftheizungen liegen die Betriebsbedingungen derart ungünstig, d. h. die Umtriebskräfte des Heizmediums sind so gering, daß mit denselben eine Afengenmeßvorrichtung nicht betätigt werden kann.
  • Die bekannten Flügelradmesser erfordern einen zu großen Druekabfall in der Heizleitung, um sie verwenden zu können. Mengenmesser mit Staugerät in Form von Schwimmerapparaten sind für kleine Differenzdrücke ungeeignet und wären auch zu teuer und zu schwer. Auch die bekannten Ringwaagen sind bei den erforderlichen kleinen Dimensionen speziell für Schwerkraftheizung ungeeignet. Spezielle Ringwaagen kommen wenigstens in den Bereich des Gewünschten, ohne aber restlos zu befriedigen.
  • Mehr erreicht als mit einer speziellen Ringwaage wird mit Tauchglockenkonstruktionen. Auch derartige Einrichtungen befriedigen jedoch nicht restlos, obwohl bereits Tauchglockeneinrichtungen bekanntgeworden sind, die den besonderen Ansprüchen bei Hauswärmezählern weitgehend angepaßt sind.
  • Gegenstand der vorliegenaen Erfindung ist ein Strömungsmesser für Flüssigkeiten mit einem Differenzdruckmesser, der sich dadurch auszeichnet, daß eine zylindersektorförmige, in einem Gefäß um die Zylinderachse drehbare Tauchglocke angeordnet ist, die auf eine Zähleinrichtung wirkt, wobei das Innere der Tauchglocke, das sie umschließende Gefäß und die Meßleitungen zum Stauorgan mit einem Gas gefüllt sind.
  • In der Zeichnung ist schematisch eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
  • Darin bedeutet I eine zylindersektorförmige Tauchglocke, die über einen Arm 2 mit einer Achse 3 fest verbunden ist. Letztere ist in einem die Tauchglocke 1 völlig umschließenden Gehäuse 4 drehbar gelagert und ragt auf der vorderen Seite des Gehäuses 4 aus demselben heraus. Der untere Teil des Gehäuses 4 ist mit einer Sperrflüssigkeit 5, wie Wasser, t)l usw., ausgefüllt, während der übrige Teil des Gehäuses sowie der obere innere Teil der zylindersektorförmigen Tauchglocke 1 beispielsweise mit Luft angefüllt ist. In das Gehäuse 4 sind unten und oben je eine Meßleitung 6 bzw. 7 eingeführt, wobei die untere Meßleitung 6 in das Innere der Tauchglocke I soweit hineinragt, daß sich ihr freies Ende oberhalb des Spiegels 8 der Meßflüssigkeit befindet. In jeder der beiden Meßleitungen ist ein Gefäß g bzw. 10 eingefügt, und beide Leitungen stehen in Verbindung mit einer Heizleitung I I, und zwar so, daß die Meßleitung6 vor und die Meßleitung 7 hinter einem in der Heizleitung II eingebauten Staugerät 12 angeschlossen sind. In der Heizleitung II fließt in der angebenenen Pfeilrichtung ein flüssiger Wärmeträger. Die durch denselben übertragene Wärmemenge wird durch die beschriebene Einrichtung gemessen, wobei einerseits die Verdrehung der Achse 3, die eine Funktion der Durchflußgeschwindigkeit des Mediums ist, als erste Variable und anderseits die Temperaturdifferenz, die an der Vor- und Rücklaufleitung der Heizanlage ermittelt wird, als zweite Variable auf ein an sich bekanntes Meßsystem 13, welches ein Multiplizier- und Integriergetriebe umfaßt, einwirken. Die Mittel für die Messung und Auswertung der Temperaturdifferenz sowie das Meßsystem I3 wurden in der Zeichnung nicht näher angegeben, da sie für das Verständnis der Erfindung nicht notwendig sind. Die Durchführung der Achse 3 aus dem Gehäuse muß selbstverständlich gasdicht sein. Dazu dient z. B. eine Fettkammer 14. Die durch die beschriebene Einrichtung ermittelten Wärmemengenwerte werden durch ein Zählwerk 15 angezeigt. Die Richtkraft für das Mengenmeßsystem wird durch den Auftrieb der Glocke und eine Feder 16 erzeugt, die mit ihrem unteren Ende an einem auf der Achse 3 fest angeordneten Hebel 17 angreift, während ihr oberes Ende mit einem festen Punkt verbunden ist.
  • In der Zeichnung ist die Tauchglocke I in ihrer Ruhelage gezeichnet, d. h. für den Fall, daß in der Heizleitung 11 der Wärmeträger nicht fließt. Das Flüssigkeitsniveau in den beiden Gefäßen 9, 10 ist in diesem Falle gleich hoch. Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, weisen diese Gehäuse vorteilhafterweise eine Erweiterung auf. Die Verhältmsse sind aus.Gründen der Temperaturkompensation so gewählt, daß in der Ruhelage der Glocke das mit Luft erfüllte Volumen oberhalb des Niveaus des Gefäßes 9 in der Meßleitung 6 und Tauchglocke.I gleich ist demjenigen oberhalb des Niveaus im Gefäß 1o, in der Meßleitung 7 und Gehäuse 4. Das Gefäß 10 weist demzufolge ein kleineres Volumen auf als das Gefäß 9. In der Zeichnung sind die beiden Gefäße g und Io im Verhältnis zur Tauchglockeneinrichtung verzerrt, d. h. zu klein gezeichnet.
  • Der vom Staugerät 12 erzeugte Differenzdruck wird auf die Gefäße g, 10 einerseits und auf die Tauchglocke anderseits gesetzmäßig verteilt. Die gezeichneten Erweiterungen in den Gefäßen g, 10 bewirken beim Ausfahren aus der Ruhestellung eine andere Druc!kverteilung auf Gefäße und Tauchglocke als im oberen Meßbereich. Bei einem zylinderförmigen Gefäß würde eine bestimmte Niveauverschiebung eine entsprechende Verdrehung der Tauchglocke bewirken. Es ist leicht einzusehen, daß demgegenüber durch die Erweiterung aus volumetrischen Gründen eine größere Verdrehung der Tauchglocke erfolgt. Aus der Ruhelage heraus wird daher fast der ganze Druck des Staugerätes auf die Tauchglocke übertragen, die damit gezwungen wird, eine größere Verdrehung auszuführen als ohne die Erweiterungen in den Gefäßen g und 10.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Anordnung ist nun die folgende: Strömt beispielsweise Wasser oder ein anderes Heizmedium in Richtung des Pfeiles durch das Staugerät 12, welches in der Leitung II eingebaut ist, so tritt zwischen den beiden Gefäßen g und 10 eine dynamische Druckdifferenz auf. Dadurch steigt das Wasserniveau im Gefäß g beispielsweise vom eingezeichneten Niveau oO/o auf I 00 °/o, während das Wasserniveau im Gefäß 10 von o°/o auf I004/e absinkt. Ein steigendes Wasserniveau im Gefäß g bewirkt eine Kompression des Gases in der Leitung 6, also auch unter der Glocke I, während das Absinken des Wasserniveaus im Gefäß 10 eine Verkleinerung des Gasdruckes oberhalb der Glocke I im Gehäuse 4 zur Folge hat. Dadurch entsteht zwischen der Unter- und Oberseite der Glocke ebenfalls ein Differenzdruck, und zwar in dem Sinne, daß die Glocke I nach oben gedreht wird. Diese Drehung überträgt sich auf die Achse 3 und auf den Hebel 17.
  • Die Drehung der Achse 3 wirkt auf das Zählwerk I5 des Meßsystems I3 ein und beeinflußt in an sich bekannter Weise das Zählerresultat. Bei Wärmemengenzählern muß noch die Temperaturdifferenz zwischen Vor- und Rücklaufleitung auf das Meßsystem I3 übertragen werden, welche Temperaturdifferenz mit der Menge des Heizmediums, die durch die Tauchglocke in der beschriebenen Weise übertragen wird, multipliziert wird. In der Zeichnung ist die Temperaturmeßvorrichtung nicht dar- gestellt worden, da sie für die Erfindung nicht wesentlich ist. Die auf die Tauchglocke I wirkende Wirkkraft entspricht nach dem Ausführungsbeispiel der auf die Tauchglocke I wirkenden Druckdifferenz.
  • Die Richtkraft, d. h. die Gegenkraft, die der Wirkkraft das Gleichgewicht hält, wird derart gebildet, daß die aus der Sperrflüssigkeit 5 austauchende Tauchglocke 1 an Auftrieb verliert, während die Feder 16 an Spannung ebenfalls verliert. In der Nullstellung der Tauchglocke I ist die Feder I6 so vorgespannt, daß die Glocke in der Sperrflüssigkeit gerade schwimmt, also unten nicht aufliegt; bei i000/o ist die Feder hingegen entspannt, so daß die Wirkkraft nur dem Gewicht der nunmehr fast ganz ausgetauchten Tauchglocke das Gleichgewicht hält.
  • Die beschriebene Einrichtung hat den Vorteil, daß die Bewegungsübertragung von der Tauchglocke des Meßsystems vollständig zwangsläufig erfolgt, was sich bezüglich der Meßgenauigkeit günstig auswirkt. Auch für den Transport der Einrichtung ist es von großer Bedeutung, daß die Konstruktion robust ist. Vorteilhaft ist ferner auch, daß mit der beschriebenen Einrichtung besonders kleine Wärmemengenmesser gebaut werden können.
  • Wie ersichtlich, arl>eitet die beschriebene Einrichtung als pneumatischer Messer und kommt daher mit dem Wärmeträger nicht in Berührung. Bei Wegiassung der beiden Gefäße g, lo kann die Einrichtung ohne weiteres als reiner Gasmesser Verwendung finden. Wird außerdem noch das dann überflüssige Zählwerk I5 fortgelassen, so kann die Einrichtung außerdem als Zug- und Druckmesser, z. B. für Rauchgase, benutzt werden.
  • PATENTANSPRVCHE: 1. Strömungsmesser für Flüssigkeiten mit einem Differenzdruekmesser, insbesondere als Hauswärmemengenmesser, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Gefäß eine zylindersektorförmige, um die Zylinderachse drehbare Tauchglocke angeordnet ist, die auf eine Zähleinrichtung wirkt, und daß das Innere der Tauchglocke, das sie umschließende Gefäß und die Meßleitungen zum Stauorgan mit einem Gas gefüllt sind.

Claims (1)

  1. 2. Strömungsrmesser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Meßleitung Gefäße vorgesehen sind, die den Querschnitt der Meßleitungen erweitern, und daß der Spiegel der Flüssigkeit innerhalb der Gefäße liegt.
    3. Strömungsmesser nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in der zum Gehäuse führenden Meßleitung vorgesehene Gefäß kleiner ist als das Gefäß, das in der in die Tauchgloclke einmündenden Meßleitung liegt.
    4. Strömungsmesser nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Tauchglocke mit dem Wärmemengenmesser oder einer Anzeigevorrichtung über die Tauchglockenachse verbunden ist.
DEP3221A 1948-11-11 1949-06-15 Stroemungsmesser fuer Fluessigkeiten, insbesondere Hauswaermemengenmesser Expired DE813900C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH813900X 1948-11-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE813900C true DE813900C (de) 1951-09-17

Family

ID=4538774

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP3221A Expired DE813900C (de) 1948-11-11 1949-06-15 Stroemungsmesser fuer Fluessigkeiten, insbesondere Hauswaermemengenmesser

Country Status (1)

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DE (1) DE813900C (de)

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