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DE806007C - Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Blechbaendern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Blechbaendern

Info

Publication number
DE806007C
DE806007C DEP50099A DEP0050099A DE806007C DE 806007 C DE806007 C DE 806007C DE P50099 A DEP50099 A DE P50099A DE P0050099 A DEP0050099 A DE P0050099A DE 806007 C DE806007 C DE 806007C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing
sheet metal
machines
prints
cylinders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP50099A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Georg Weddige
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEORG WEDDIGE DR ING
Original Assignee
GEORG WEDDIGE DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEORG WEDDIGE DR ING filed Critical GEORG WEDDIGE DR ING
Priority to DEP50099A priority Critical patent/DE806007C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE806007C publication Critical patent/DE806007C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F13/00Common details of rotary presses or machines
    • B41F13/48Arrangements to enable printing to be effected over selected areas of a single forme cylinder

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Rotary Presses (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Blechbändern Das serienweise Bedrucken von Blechtafeln geschieht auf Rotationsblechdruckmaschinen, die mit drei Walzen oder Zylindern ausgestattet sind. Auf dem obersten dieser Zylinder ist die den Druck tragende Zinkplatte aufgespannt, die wiederum bei jedem Umlauf des Zylinders durch ein besonderes Farbwerk eingefärbt wird. Der Mittelzylinder ist mit einem Gummituch bespannt, während der untere Zylinder als voller Stahlzylinder blankläuft. Beim Bedrucken gibt nun der obere Zylinder den Farbdruck auf das Gummituch ab, das seinerseits auf die zwischen den beiden unteren Zylindern durchlaufenden Blechtafeln druckt, die dabei von dem Stahlzylinder angepreßt werden. Im ganzen ist die Anordnung so getroffen, daß die Zinkplatte auf dem oberen und das Gummituch auf dem mittleren Zylinder den Zylinderumfang jeweils auf etwa 18o° bedecken. Alle Zylinder laufen mit gleichbleibender Geschwindigkeit um, wobei die zu bedruckenden Blechtafeln selbsttätig oder von Hand jeweils dann in den Walzspalt eingeschoben und dort mitgenommen werden, wenn das Gummituch in den unteren Walzspalt eintritt. Die Zwischenzeit benutzt man zum Anlegen einer neuen Blechtafel.
  • Wenn eine solche zum Bedrucken von Blechtafeln bekannte Rotationsdruckmaschine zum Bedrucken durchlaufender Blechbänder benutzt werden soll, dann muß sowohl die Zinkplatte auf dem oberen als auch das Gummituch auf dem mittleren Zylinder über den ganzen Zylinderumfang gespannt werden. Ganz abgesehen davon, daß das Befestigen beispielsweise der Zinktafel in diesem Falle erhebliche Schwierigkeiten bereitet, ist es technisch auch nicht möglich, die Platte so eng mit ihren Enden aneinanderstoßen zu lassen, daß dieser Stoß beim fortlaufenden Drucken keine Fehlstellen erzeugt. Deshalb muß man beim fortlaufenden Banddrucken auf der bekannten zwischen zwei Druckfolgen jedesmal einen größeren Abstand schaffen. Dadurch aber entsteht bei der Verarbeitung des Bande,4:`iW: den nachfolgenden Stanzautomaten ein erheblicher Verlust an Bandwerkstoff; weil die zwischen den Drucken liegenden unbedruckten Bandabschni%te völlig ausfallen. Da aus Gründen der Werkstoffersparnis naturgemäß besonderer Wert auf geringsten Abstand zwischen zwei Druckfolgen gelegt werden muß, ergeben sich für die verschiedenen Drucklängen auch verschie-. den lange Umfangsabwicklungen. Das bedeutet dann aber wiederum, daß man beim Bedrucken von Bändern auf den bekannten Rotationsblechdruckmaschinen für die verschiedenen Drucklängen äuch entsprechende Durchmesser für alle drei Zylinder ansetzen muß. Schließlich ist es auch nicht möglich, zum späteren Rondenstanzen nebeneinanderhegend, versetzte Schnitte anzuwenden, da hiervon bei jedem Umgang einer davon durch die Stoßstelle unbrauchbar werden würde.
  • Gegenstand der Erfindung ist riun ein ,Verfahren zum fortlaufenden Bedrucken von Bändern,, bei dem diese .Nachteile dadurch vermieden werden, daß das Band dergestalt satzweise. bedruckt wird, daß im ersten Satz auf dem Band zwischen zwei Drucken oder zwischen zwei Serien . von Folgedrucken ein größerer Zwischenraum gelassen -wird, den man dann beim zweiten Drucksatz ausdruckt.. Wichtig ist, daß beim ersten Drucksatz der Zwischenraum zwischen zwei Drucken oder zwischen zwei Serien von Folgedrucken genau eine Drucklänge oder ein Mehrfaches davon beträgt bzw. die Länge einer Serie von Folgedrucken ausmacht.
  • Am zweckmäßigsten wird das Verfahren nach dieser Erfindung in zwei Rotationsdruckmaschinen durchgeführt, -wie sie' auch- für -das Bedrucken -von Blechtafeln Verwendung finden und die nun dergestalt hintereinander angeordnet- sind, .daß das zu bedruckende Band beide Maschinen nacheinander durchläuft. Die erste Rotationsdruckmaschine arbeitet dabei so, daß zwischen zwei Drucken oder zwischen zwei Serien von Folgedrucken auf dem Band stets ein bestimmter Zwischenraum verbleibt, der genau eine Drucklänge oder ein Mehrfaches davon beträgt. Die zweite, in Laufrichtung des Bandes nachgeschaltete Rotationsdruckmaschine ist demgegenüber so eingerichtet, daß sie die von der ersten beim Drucken frei gelassenen Zwischenräume ausdruckt,: so daß das and nach dem Durchgang durch. beide Maschinen' einen fortlaufenden gleichmäßigen Druck aufweist.
  • Natürlich kann das Verfahren nach dieser Erfindung auch auf einer einzigen Rotationsdruckmaschine ausgeführt werden, durch die das Band dann ;zweimal hindurchlaufen muß. Dabei kann man es durch besondere Vorschub- und Zubringereinrichtungen so einrichten, da$ beim zweiten Durch-)auf: die Druckfolge regelmäßig und genau in die !von : der ersten Druckmaschine frei gelassenen Räume paßt.
  • .; In- der. Zeichnung sind_'d;ks. Verfahren und eine zur...Ausführung des Verfahrens dienende Vorrichtung an einem Ausführungsbeispiel erläutert; und zwar zeigen die Fig. i und 2 das Verfahren nach der Erfindung im Schema und Fig. 3 eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens.
  • Bei dem Verfahren zum Bedrucken von Bändern nach dieser Erfindung werden zwei Sätze von Druckmaschinen verwendet, die aus den Zylindern i bis 3 und 4 bis 6 bestehen. Auf die oberen Zylinder 1, 4 sind die Zinkplatten 7, 8 dergestalt aufgespannt, daß sie den Umfang der Zylinder in einem Winkel von 18o° bedecken. Die mittleren -Zylinder 2, 5 tragen das Gumniituch 9, 1o, während ifie unteren Zylinder 3, 6 blanke Stahlzylinder sind. Die Farbwerke i 1, 12 färben die auf den Oberwalzen ,angebrachten Zinkplatten ein. Das zu bedrucI-e4de $leehband 13 läuft von der Trommel 14 kommend zunächst durch den Druckspalt zwischen den Zylindern 2, 3 des ersten und alsdann durch den Druckspalt zwischen den Zylindern 5, 6 des zweiten Maschinensatzes zur Aufwickeltrommel 15. Da die Zinkplatten 7, 8 und die Gummitücher 9, 1o auf den Zylindern der beiden Maschinen gegeneinander versetzt aufgespannt sind, kann man es durch die Abstimmung der Drucklänge beider Druckmaschinen sowie den .Abstand dieser Maschinen und - deren Umdrehungstakt erreichen, daß das durch beide Maschinen durchlaufende Band mit fortlaufenden Folgedrucken stets gleicher Abstände bedruckt wird. Dabei sind die Abstände zwischen den Folgedrucken nun, unabhängig von der Druckeinrichtung, nur nach den Erfordernissen der Weiterverarbeitung und der Materialersparnis leicht einzustellen. Schließlich ist es nach dem Verfahren dieser Erfindung auch ohne weiteres möglich, die Druckfolge so zu gestalten, daß man beim Rondenstanzen nebeneinanderliegende versetzte Schnitte anwenden kann. Fig. 2 zeigt, daß in dem Falle der erste Maschinensatz das Druckbild 16 und der zweite Maschinensatz das Druckbild 17 drucken ,muß, die sich dann in regelmäßiger Folge abwechseln.
  • Die in Fig. 3 in Seitenansicht gezeichneten Druckmaschineni8, i9 .mit ihren -Zylindern i bis 3 bzw. 4 bis 6 sind auf einer gemeinsamen Grundplatte 20 hintereinander aufgestellt, und zwar so, daß ihr Abstand voneinander über eine Spindel 21 beliebig eingestellt werden kann. Um einen genauen Gleichlauf beider Maschinensätze zu erzielen, sind sie in ihrem Antrieb über eine verstellbare Kupplung 22 miteinander verbunden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Bedrucken von Blechbändern auf Rotationsdruckmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Blechband dergestalt satzweise bedruckt wird, daß im ersten Satz auf dem Band zwischen zwei Drucken oder zwischen zwei Serien von Folgedrucken ein Zwischenraum von einer Drucklänge oder einem Mehrfachen davon gelassen wird, den dann der zweite Drucksatz ausdruckt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß es auf zwei Rotationsdruckmaschinen durchgeführt wird, die hintereinander aufgestellt und deren Drucklänge, Abstand und Umdrehungstakt so aufeinander abstimmt sind, daß das Blechband mit fortlaufenden Folgedrucken stets gleicher Abstände gedruckt wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung der Verfahren nach den Ansprüchen i und 2, gekennzeichnet durch zwei Sätze (i8, i9) von Rotationsdruckmaschinen, die in Durchlaufrichtung des Blechbandes auf einer gemeinsamen Grundplatte (2o) o. dgl. hintereinander so aufgestellt sind, daß ihr Abstand voneinander durch Verstellung mindestens einer der Maschinen beliebig einstellbar und der Antrieb beider Maschinen zum Zwecke eines genauen Gleichlaufs durch eine verstellbare Kupplung (22) miteinander kuppelbar ist.
DEP50099A 1949-07-27 1949-07-27 Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Blechbaendern Expired DE806007C (de)

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DEP50099A DE806007C (de) 1949-07-27 1949-07-27 Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Blechbaendern

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DEP50099A DE806007C (de) 1949-07-27 1949-07-27 Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Blechbaendern

Publications (1)

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DE806007C true DE806007C (de) 1951-06-11

Family

ID=7384177

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DEP50099A Expired DE806007C (de) 1949-07-27 1949-07-27 Verfahren und Vorrichtung zum Bedrucken von Blechbaendern

Country Status (1)

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DE (1) DE806007C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4621575A (en) * 1984-04-05 1986-11-11 Heidelberger Druckmaschinen Ag Printing unit of an offset rotary printing machine
DE4014376A1 (de) * 1990-05-04 1991-11-07 Lingemann Helmut Gmbh & Co Farbig beschichtetes abstandhalterrohr fuer isolierverglasungen sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4621575A (en) * 1984-04-05 1986-11-11 Heidelberger Druckmaschinen Ag Printing unit of an offset rotary printing machine
DE4014376A1 (de) * 1990-05-04 1991-11-07 Lingemann Helmut Gmbh & Co Farbig beschichtetes abstandhalterrohr fuer isolierverglasungen sowie verfahren und vorrichtung zu seiner herstellung

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