[go: up one dir, main page]

DE805287C - Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Meldungen ueber besprochene Fernsprechleitungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Meldungen ueber besprochene Fernsprechleitungen

Info

Publication number
DE805287C
DE805287C DET679A DET0000679A DE805287C DE 805287 C DE805287 C DE 805287C DE T679 A DET679 A DE T679A DE T0000679 A DET0000679 A DE T0000679A DE 805287 C DE805287 C DE 805287C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
message
arrangement according
circuit
reporting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET679A
Other languages
English (en)
Inventor
Ludwig Boss
Werner Dardat
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Tenovis GmbH and Co KG
Original Assignee
Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefonbau und Normalzeit GmbH filed Critical Telefonbau und Normalzeit GmbH
Priority to DET679A priority Critical patent/DE805287C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE805287C publication Critical patent/DE805287C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M11/00Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
    • H04M11/04Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with alarm systems, e.g. fire, police or burglar alarm systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Übertragung von Meldungen über besprochene Fernsprechleitungen Es ist bekannt, das vorhandene Fernsprechleitungsnetz zur Übertragung von Meldungen zu benutzen. Die Meldestellen sind in diesem Fall sternförmig verteilt, und die einlaufenden Meldungen werden einer zentralen Meldesammelstelle zugeführt, die vor dem Fernsprechhauptverteiler liegt. Bekannte derartige Anordnungen arbeiten in der Weise, daB bei der Alarmauslösung Schaltmittel wirksam werden, die während eines bestehenden Gesprächs die Fernsprechleitung vom Amt abtrennen und auf die Alarmempfangsstelle umschalten. Bei anderen bekannten Anordnungen dieser Art verläuft die Meldungsübertragung über eine Ader der Fernsprechleitung. Während die eine Anordnung es nicht ermöglicht, während einer Meldungsabgabe gleichzeitig ein Gespräch zu führen, hat die andere den Nachteil, daB in ihr die Symmetrie des Fernsprechübertragungskreises gestört und damit ein normaler Fernsprechverkehr nicht möglich ist.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile bekannter Anordnungen zur Übertragung von Melpngen über Fernsprechleitungen dadurch, daß zur Meldungsübermittlung die durch Verstimmen eines nüber die Meldestelle, simultan über die Adern der Fernsprechleitung und über die Meldesammelstelle verlaufenden, auf Resonanz abgestimmten Schwingungskreises hervorgerufene Stromänderung benutzt wird. Der Resonanzzustand des Kreises gibt gleichzeitig bei einer derartigen Anordnung eine einfache Möglichkeit, den Leitungszustand auf Drahtbruch und Erdschluß zu überwachen. Durch die simultane Anschaltung der Meldestelle und der Meldeempfangsstelle an die Fernsprechleitung wird die Symmetrie des Übertragungskreises auch während der Abgabe einer Meldung aufrechterhalten. Gegenseitige Beeinflussungen von Gespräch und Meldung können in einfacher Weise verhindert werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung besteht das die simultane Anschaltung an die Fernsprechleitung übernehmende Ankopplungsglied der Meldeempfangsstelle aus zwei differenzgeschalteten Wicklungen, die bei Störung der Leitungssymmetrie durch einseitigen Erdschluß oder Drahtbruch über eine sekundäre dritte Wicklung eine Unsymmetrieanzeige auslösen. Weitere Merkmale der Erfindung können aus der nachfolgenden Beschreibung entnommen werden. Es zeigt Fig. i das Prinzip der Anordnung, Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, Fig.3 die zur Kenntlichmachung einer Meldung erforderliche Anzeige- und Regulierungsvorrichtung, Fig. 4 das eine Unsymmetrie anzeigende Gerät. Für die Meldungsübertragung werden die Stromverhältnisse in und vor einem durch Parallelschaltung von Induktivität und Kapazität gebildeten Schwingungskreis, der sich in Stromresonanz befindet, ausgewertet. Dabei wird der Resonanzzustand für die Leitungskontrolle und eine gesteuerte Verstimmung des Kreises zur Auslösung einer Meldung benutzt. In Fig. i ist das Prinzip der Anordnung im Ruhezustand der Anlage dargestellt; an der Meldestelle befindet sich eine Meldedrossel MD, welche für gewöhnlich durch einen bei Abgabe einer Meldung betätigten Schalter S kurzgeschlossen ist. Die Induktivität L und die Kapazität Cs sind so abgeglichen, daß im Ruhezustand Resonanz herrscht. Dadurch erreicht der Strom iA vor dem Resonanzkreis sein Minimum, während der Strom iK eine derGüte des Resonanzkreises entsprechende Überhöhung aufweist. K und A sind induktionsfreie Anzeigeglieder. Zweckmäßig werden sie durch über Gleichrichter eingeschaltete Relais dargestellt. Ihre Bemessung und Justage ist so, daß im Ruhezustand nur das Relais K gezogen hat.
  • Soll nun eine Meldung durchgegeben werden, so wird der Kurzschluß der Meldedrossel MD aufgehoben. Sie ist so bemessen, daß sie mit der Kapazität Cs in Reihenresonanz liegt. Die dadurch erfolgte größtmögliche Verstimmung des Parallelkreises läßt den Strom iA stark ansteigen, was zum Ansprechen des über Gleichrichter angeschalteten j Alarmrelais A führt.
  • In Fig. 2 ist die Meldestelle über ein symmetrisches Ankopplungsglied Ü i und zwei symmetrisch angeordnete Kondensatoren Cg an die vom Teilnehmer Tn über ein Kabel K zum Amt führende Fernsprechleitung angeschlossen. Wie im Prinzipschaltbild gezeigt, ist die Meldedrossel MD über den Schalter LS kurzgeschlossen. Sie ist zudem mit einer zweiten Wicklung ausgerüstet, die zur Kennzeichnung einer nach Meldungsabgabe von der Meldeempfangsstelle einlaufenden Rückmeldung dient.
  • Die Meldeempfangsstelle ist ebenfalls über einen Übertrager C2, der symmetrisch geschaltet ist, und über zwei Kondensatoren Cg an die Fernsprechleitung angekoppelt. Als für die Parallelresonanz bestimmende Induktivität dient die Drossel LP. Die Kapazität des Resonanzkreises wird durch die zur Ankopplung er -1 forderlichen Kondensatoren Cg zusammen mit der ohnehin vorhandenen Kabelkapazität gebildet. Es kann erforderlich sein, um auf günstige Betriebswerte zu kommen, die Kabelkapazität teilweise zu kompensieren. Dies besorgt eine Erddrossel ED. Gespeist wird die gesamte Anordnung durch einen Tonfrequenzgenerator GE, der in irgendeiner bekannten, nicht dargestellten Weise auf seinen Frequenzgang kontrolliert wird. Die einzelnen, eine Meldung aufnehmenden Relais K, P, A sind in bekannter Weise über Gleichrichter angeschaltet. Es ist ferner eine Nachbildung des gesamten Übertragungskreises, bestehend aus dem Kondensator CN und dem regelbaren Widerstand RN, vorgesehen, die dann in Funktion tritt, wenn die Anzeige einer Meldung verhindert werden soll.
  • Das auf eine etwa bestehende Unsymmetrie in der Übertragungsleitung ansprechende Gerät ist an die Wicklungen III und IV des Übertragers Ü2 angeschlossen und besteht aus einem auf die Betriebsfrequenz abgestimmten Filter F und einem die Störspannung auf einen das Relais S zu betätigenden Wert bringenden Verstärker V.
  • Das Anzeigegerät für Meldungen und Störungen, das in Fig. 3 dargestellt ist, enthält einen in irgendeiner bekannten Art angetriebenen Abtastwähler DT, der die gemeinsame Meldeempfangsstelle in periodischen Abständen mit den einzelnen Meldestellen verbindet. Eine :Vieldung oder Störung wird je nach ihrer Art durch eines der Relais ?6I, D, E aufgenommen und auf sich bis zu ihrer manuellen Abschaltung haltende Relais Ta und Tst weitergegeben. Von diesen kann dann die Meldung über eine Leitung zu einer Notrufzentrale weitergegeben werden.
  • Die einzelnen Schaltvorgänge bei Abgabe einer Meldung oder bei Vorliegen einer Störung, sei es durch Drahtbruch oder Erdschluß, sind nun im einzelnen folgende Der Abtastwähler DT wird schrittweise von Kontakt zu Kontakt geschaltet. Durch jeden einer -Meldestelle zugeordneten Kontakt wird ein Relais T- und ein dieser Meldestelle eigenes Relais T erregt (in Fig. 3 sind die Relais 2 T und 3 T der Meldestellen N r. 2 und Nr. 3 dargestellt) -1 -, TgI, D T, 2 tst4, 2T, i t4, Tgll, -.
  • Mittels der Kontakte ti, t5, 12, 16 des individuellen Relais 2 T und durch Kontakt 194 werden der Generator GE, die Meldedrossel LP und die Anzeigeglieder K, P und A an die Cbertragerleitung K zu der Meldestelle 2 gelegt und damit der Schwingungskreis über die Schaltmittel dieser Meldestelle geschlossen. Wird keine Meldung abgegeben, d. h. ist in der Meldestelle der Schalter LS geschlossen, so wird in der Meldeempfangsstelle auch keine Meldung registriert, da in diesem Fall der Schwingungskreis in Resonanz kommt und dadurch das Relais K und das Relais S, welches nur bei auftretender Unsymmetrie abfällt, erregt sind, während die Relais A und P stromlos bleiben. Dadurch wird keines der eine Meldung kennzeichnenden Relais M, D und E erregt.
  • Ist der Schalter LS in der Meldestelle geöffnet, d. h. soll eine Meldung abgegeben werden, so erhält das Relais A durch die Verstimmung des Resonanzkreises eine derartige Stromüberhöhung, daß es ansprechen kann. Dadurch werden die Relais M und G in Fig. 3 erregt: @-, s2, k2, p3, a2, 117, G, -.
  • Mittels der Kontakte g2 und m4 erhält das Anzeigerelais Ta Strom über: +,g2, m4, P4, Tal, 24 Tgll, -.
  • Durch den Kontakt ta 2 hält sich das Relais Ta weiter und schaltet eine eine Meldung kennzeichnende Lampe L i ein. Durch den Kontakt g6 wurde unmittelbar nach Meldungseingang das Relais B eingeschaltet. Dieses Relais, das mit einer gewissen Abfallverzögerung ausgestattet ist, hat den Zweck, unmittelbar nach Meldungseingang und eingeleiteter Registrierung durch die Relais T1 oder Tst das Relais A, das ja auch nach Aufhebung der Verstimmung seitens des Schalters LS der Meldestelle von einem Ruhestrom durchflossen wird, wieder zum Abfall zu bringen, und zwar durch seinen Kontakt b2. Der Kontakt 1a6 legt über den Kontakt s6 nach Meldungseingang die volle Generatorspannung unmittelbar unter Umgehung der Empfangsstelle an die CTbertragerleitung. Die dadurch bewirkte Spannungsüberhöhung zündet in der Meldestelle über die Wicklung 1I der Meldedrossel MD eine Glimmlampe G i.
  • Tritt ein einseitiger Erdschluß auf, so ist die Leitungssymmetrie gestört. In diesem Fall wird in den Wicklungen III und IV des Übertragers Ü2 (Fig. 2) eine Spannung induziert. CTber das Filter F, das zur Ausschaltung aller Störfrequenzen dient, wird diese Spannung über ein Potentiometer PM (Fig. 4) dem Gitter einer Penthode R i zugeführt. . Der Außenwiderstand dieser Röhre ist so bemessen, daß sie für die Betriebsfrequenz die maximal mögliche Verstärkung ergibt. Vom Cbertrager Ü3 wird diese verstärkte, eine Unsymmetrie kennzeichnendeWechselspannung abgenommen und in der Gleichrichteranordnung DG gleichgerichtet. Das eine Unsymmetrie kenntlich machende Schaltglied besteht ebenfalls aus einer Penthode R 2 und einem in den Anodenstromkreis dieser Röhre eingeschalteten ruhestromdurchflossenen Relais S. Am Gitterableitwiderstand Rg der Penthode R 2 wird durch die verstärkte und gleichgerichtete Unsymmetriespannung eine derartige negative Gittervorspannung eingestellt, daß der Anodenstrom der Röhre zum Halten des Relais S nicht mehr ausreicht. Das Relais S fällt also ab und kennzeichnet über den betätigten Kontakt k6 (Fig. 3) des Relais K eine Störungsmeldung: +, s2, k 6, E, G, - und +, b-2, m4, Tstl, 2 t4, Tgll, -.
  • Im Signalfeld kommen sowohl die Störungsl_ampeL 2 durch das Relais Tst als auch die einen Erdschluß kennzeichnende Lampe Le über das Relais E.
  • Tritt ein doppelter Erdschluß auf, so wird durch die dadurch bedingte starke Stromerhöhung in der Meldesammelstelle neben den Relais K, A auch das Relais P (Fig. 2) erregt, ohne daß das Relais S abfällt. Durch den Kontakt p 3 (Fig. 3) wird Spannung an die Relais E und G und mittels des Kontaktes g2 Spannung an das Relais Tst gelegt. Mit den Kontakten e4 und tst 2 wird also auch bei doppeltem Erdschluß eine Störungsmeldung durch Einschalten der Lampen Le und I_ 2 angezeigt. Bei einseitigem Drahtbruch ist die Resonanz des Kreises derart verstimmt, daß auch das Relais K abfällt. Es erhält nun das Relais D Strom über: +, s2 (da das Relais S ebenfalls abgefallen ist), k 6, D, G, -.
  • Es werden wieder, wie bei jeder Störung, das Relais Tst und die ihm zugeordnete Lampe L2 zum Ansprechen gebracht, und über den Kontakt d4 wird die Drahtbruchmeldung durch die Lampe Ld festgehalten.
  • Bei doppeltem Drahtbruch sind die Relais K, P und A abgefallen, während das Relais S, da ja die Leitungssymmetrie nicht gestört ist, sich weiter hält. Das Relais D erhält in diesem Falle Strom über den Kontakt k 2 und bewirkt, wie bei einseitigem Drahtbruch unter Zuhilfenahme des Relais Tst, die Registrierung der Meldung.
  • Läuft der Abtastwähler DT auf einen nichtbelegten Kontakt auf, so muß verhindert werden, daß eine Störungsmeldung zur Anzeige gebracht wird. Dies geschieht dadurch, daß in diesem Falle Relais T, -nicht erregt wird und die Empfangseinrichtung durch den Kontakt t,-,4 an eine aus dem Kondensator CN und dem regelbaren Widerstand 1Z7\' bestehende Leitungsnachbildung gelegt wird.
  • Auch beim Auflaufen des Wählers auf einen Kontakt, über den zuvor eine Meldung empfangen wurde, die aber noch nicht gelöscht ist, muß ein nochmaliger Meldungsempfang verhindert werden. Diese Aufgabe lösen die Kontakte ia 4 bei einer normalen '_Meldung und tst6 bei einer Störmeldung, da ja in diesem Falle die Kontakte geschlossen sind.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur C bertragung von Meldungen über besprochene Fernsprechleitungen mit sternförmig verteilten, örtlichen Meldestellen und zentraler, vor dem Fernsprechhauptverteiler liegender Meldesammelstelle, dadurch gekennzeichnet, daß zur Meldungsübermittlung die durch Verstimmung eines über Meldestelle, simultan über die Adern der Fernsprechleitung und über die Meldesammelstelle verlaufenden, auf Resonanz abgestimmten Schwingungskreises hervorgerufene Stromänderung benutzt wird.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Resonanzzustand des Schwingungskreises zur Leitungskontrolle benutzt wird.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstimmung des Schwingungskreises durch Zuschalten einer mit den vorhandenen Kapazitäten (C-) in Reihenresonanz liegenden Drossel (:'VID) erfolgt.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazität des als Resonanzkreis ausgebildeten MeldeÜbertragungskreises durch die Kapazitäten (C-) der Ankopplungsglieder (C) und der Kabelkapazität gebildet wird. 6.
  5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem 'Meldeübertragungskreis eine zusätzliche Drossel (,PD) zur teilweisen Kompensierung der Kabelkapazität gelegt ist.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Anzeigeglieder über Gleichrichter angeschaltete Relais (K, A, P) verwendet werden.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegungszeit des eine einlaufende Meldung kennzeichnenden Relais (A) durch vom Beginn der Meldungsanzeige abhängige Schaltmittel (B) begrenzt wird. B.
  8. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Schaltmittel (Tg, T) die Meldeempfangsstelle periodisch mit den einzelnen Meldestellen gekuppelt wird.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch Schaltmittel (ta) der Meldeempfangsstelle beim Einlaufen einer Meldung eine Spannungsänderung auf die Meldeleitung gegeben wird. io.
  10. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, 3 und 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine durch direkte Anlegung der Generatorspannung an die Leitung bewirkte Spannungserhöhung über eine zusätzliche Wicklung der Meldedrossel (MD) eine Glimmlampe (GI) in der Meldestelle zündet. i i.
  11. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß beim Auflaufen des Abtastwählers (DT) auf einen nichtbelegten Kontakt oder beim Abtasten einer bereits registrierten und noch nicht gelöschten Meldung durch Schaltmittel (tg, ta, ist) eine Umschaltung der Empfangseinrichtung auf eine dem ursprünglichen Leitungszustand entsprechende Nachbildung (CN, RN) vorgenommen wird.
  12. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Ankopplungsglied (Ü2) der Meldeempfangsstelle zwei differenzgeschaltete Wicklungen vorgesehen sind, die bei Störung der Leitungssymmetrie durch einseitigen Erdschluß und/oder Drahtbruch über eine sekundäre dritte Wicklung eine Unsymmetrieanzeige auslösen.
  13. 13. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß durch Siebmittel die Einwirkung von Störfrequenzen auf das eine auftretende Unsymmetrie kenntlich machende Anzeigegerät verhindert wird.
  14. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3 und 12 und 13, dadurch gekennzeichnet, daß die bei Unsymmetrie in der dritten Wicklung des Kopplungsgliedes der Meldesammelstelle auftretende Wechselspannung einem Verstärker, der durch geeignete Bemessung seines Außenwiderstandes auf größtmögliche Verstärkung der Meldefrequenz abgestimmt ist, zugeführt wird.
  15. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch i bis 3 und 12 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß durch negative Gitteraussteuerung ein im Anodenkreis ruhestromkontrolliert liegendes Relais (S) ausgesteuert wird.
DET679A 1950-04-02 1950-04-02 Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Meldungen ueber besprochene Fernsprechleitungen Expired DE805287C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET679A DE805287C (de) 1950-04-02 1950-04-02 Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Meldungen ueber besprochene Fernsprechleitungen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET679A DE805287C (de) 1950-04-02 1950-04-02 Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Meldungen ueber besprochene Fernsprechleitungen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE805287C true DE805287C (de) 1951-05-15

Family

ID=7543102

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DET679A Expired DE805287C (de) 1950-04-02 1950-04-02 Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Meldungen ueber besprochene Fernsprechleitungen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE805287C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933691C (de) * 1951-12-02 1955-09-29 Standard Elek Zitaets Ges Ag Schaltungsanordnung zur Abgabe von Meldungen ueber Fernsprechleitungen
DE943575C (de) * 1952-06-28 1956-05-24 Licentia Gmbh Verfahren zur Selbstsicherung fotoelektrischer Schutz- und Steuer-Einrichtungen
DE1018931B (de) * 1953-09-19 1957-11-07 Danske Securitas As Elektrische Alarmanlage
DE1039107B (de) * 1956-06-28 1958-09-18 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer elektrische, ueber Fernleitungen an eine Zentralbatterie angeschlossene Einrichtungen

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE933691C (de) * 1951-12-02 1955-09-29 Standard Elek Zitaets Ges Ag Schaltungsanordnung zur Abgabe von Meldungen ueber Fernsprechleitungen
DE943575C (de) * 1952-06-28 1956-05-24 Licentia Gmbh Verfahren zur Selbstsicherung fotoelektrischer Schutz- und Steuer-Einrichtungen
DE1018931B (de) * 1953-09-19 1957-11-07 Danske Securitas As Elektrische Alarmanlage
DE1039107B (de) * 1956-06-28 1958-09-18 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer elektrische, ueber Fernleitungen an eine Zentralbatterie angeschlossene Einrichtungen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2356018B2 (de) Schaltungsanordnung zur Prüfung von Verbindungsleitungen in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE805287C (de) Schaltungsanordnung zur UEbertragung von Meldungen ueber besprochene Fernsprechleitungen
DE674741C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb und ueber Vierdrahtleitungen miteinander verbundenen Zweidrahtsystemen
DE3633057C2 (de) Schaltungsanordnung zur Übertragung nachrichtentechnischer Signale
DE1064999B (de) UEberwachungseinrichtung in einem UEbertragungssystem
DE2811388A1 (de) Schaltungsanordnung zur rufspannungszufuehrung in fernsprech-vermittlungsanlagen
DE661785C (de) Schaltungsanordnung zur UEbertragung von regelmaessigen Fortschaltestromstoessen fuer Uhren und von Alarmmeldungen
DE872540C (de) Einrichtung zur elektrischen Meldung von Stoerungen zur Nachrichtenuebertragung benutzter Leitungen
DE581125C (de) Schaltungsanordnung fuer Orts-Fernleitungswaehler zur Vermittlung von Gespraechen im Ortsnetz und ueber das Fernamt
DE694091C (de) Schaltungsanordnung zur Kennzeichnung verschiedener Verkehrsrichtungen in Fernsprechanlagen mit Waehlerbetrieb
DE923921C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit im Sprechweg liegenden Relais
DE933691C (de) Schaltungsanordnung zur Abgabe von Meldungen ueber Fernsprechleitungen
DE3532960C1 (de) Einrichtung an einem Fernsprech-Teilnehmeranschluss mit zwei wechselweise automatisch anschaltbaren Sprechstellen zur Abschaltung einer,einen ungewollten Schleifenschluss aufweisenden Sprechstelle von der Vermittlungsstelle aus
DE965823C (de) Schaltungsanordnung zur Uebertragung von Signalen ueber eine abgeriegelte Verbindungsleitung mittels Wechselstrom
DE562413C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechnebenstellenanlagen
AT235360B (de) System zum Anzeigen des Zustandes der Übertragungsleitungen in telautographischen Anlagen
DE534286C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
DE2540551C3 (de) Schaltungsanordnung zur Überwachung des Steuerstromkreises einer Vorrichtung
DE907310C (de) Schaltungsanordnung in zum mindesten halbautomatischen Fernmeldeamtsanlagen
DE903705C (de) Schaltungsanordnung zur Stromversorgung fuer Verstaerkereinrichtungen bei Fernsprechstellen
AT158518B (de) Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb und mehreren Vermittlungsstellen.
DE442459C (de) Schaltungsanordnung zum Betriebe von Dienstleitungen zwischen A- und B-Fernsprechaemtern
DE408803C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit getrennten Einstell- und Sprechwegen und mehreren Vorwahlstufen
DE446057C (de) Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen
DE723577C (de) Schaltungsanordnung zur Abschaltung gestoerter Anschlussleitungen von Abzweigstellenin Fernsprechanlagen mit mit mehreren Abzweigstellen ausgeruesteten Verbindungsleitungen