DE7618894U - Sport-, Spiel und Freizeitgerät, mit zwischen zwei senkrechten Teilen befestigten Stäben - Google Patents
Sport-, Spiel und Freizeitgerät, mit zwischen zwei senkrechten Teilen befestigten StäbenInfo
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Description
Heinz rionge
Architekt
Architekt
Unter der Linde 9
8 München 45
Tel. 52 35 77 April 1976
S P Ü R T - S ? I £ L UND FREIZEITGERaT
Die ,Neuerung betrifft ein SPOUT- SPILL UND FREIZEIT-GERÄT,
ilIT ZWISGHEK ZWEI S£KKI1EC::TE^ TEILEN B^FuSTIGTEK
STiiBEN .
Als Stand der Technik sind bereits bekannt:
1) Zwiscnen Türzargen verspannte bzw. verschraubte Stäbe.
Kachteile: Keine Vielseitigkeit, aufwendiges Umsetzen bei Höhenveränderungen, starke Beschädigung an den Türzargen
wegen großer Bruchbelastungen und damit Probleme der Stabilität
.
2) An rüruntersicht eingeschraubte, aufgehängte
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Kachteile: Keine Vielseitigkeit, Beschädigung der Türzargen durch auf v/endige, nur auf Zug durch das volle Gewicht
belastete Schraubbefestigungen im Türsturz. 5) An Türsturzüberständen mit Scheren eingehängte Einzelgeräte.
Kachteile: Wie unter 2) und die Türe kann nicht geschlossen v/erden.
Die Aufgabe der vorliegenden Keuerung besteht in Folgendem:
^in 5port- Spiel und '· reizeit-^erät mit verschiedenen Verwfcndur^srac^lichkeitfcr.
vor allem für Kinder jeden Alters { mitv/acnsend) und auch für erwachsene zu schaffen, das in
jeder Wohnung mit einfachen Kitteln aufgestellt werden
kann, der. Wohnwert nicht beeinträchtigt.
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Diese aufgäbe wird neuerungsgemä3 dadurch gelöst, daß:
Die senkrecnten Teile als Zargen ausgebildet sind, in
vertikalen iiostand voneinander Lagerstellen f'ir die Stäbe
aufweisen, an Halterungen befestigt sind und daß die Stäbe selbst als oport- und Spielgerät und, oder zur lagerung
von bpiel und Sportgeräten dienen. Zweckmäßig zur Hufstellung des Crerätes erscheinen alle
Durchgangstüren, wooei jedoch folgende Anforderungen gewährleistet
sein müssen:
1 ) Durch den iLinbau dürfen keine Beschädigungen an den
T'irzargen entstehen und die Befestigung muß staoil sein.
2) Die Türe muß Dei eingebautem Gerät immer geschlossen
werden können.
5) Der ireie Durchgang :nuß durch das eingebaute Gerät
i'imer möglich sein, bzw. in Sekundenschnelle geschaffen
werden können.
Hierdurch ergeben sich folgende Vorteile:
Rascher einbau von zv/ei Zargen beidseitig auf Türzargen
fuit einer Anzahl in verschiedener Höhe angeordneten Bohrungen, die das schnelle ^in- und Ausbauen und das stabile
einrasten von mehreren Holzstangen gewährleisten. (Sprossenwand) An diesem Gerät können die verschiedensten
Sport- und Spielbetätigungen vorgenommen werden, und an eine oder mehrere der Stangen können zusätzlich
die verschiedensten Sport- Spiel und Freizeitgeräte aufgehängt oder befestigt v/erden.
Die feuerung wird nachfolgend anhand der Zeichnungen
λ.1 , K2, iO, näher Desctirieoen:
Die Zargen sind bretter (i) (2.1) (2.2) die in jedem
Material möglich sind. Beide Zargen erhalten entlang der Achse der 3retter Bohrungen vom Boden beginnend
in Abständen bis oben hin. (Es sind verschiedene Anzahlen der Bohrungen und verschiedene Größen der Zargen
möglich.)
Die erste Zarge (1) erhält in der Achse der Bohrungen
an der Rückseite bündig eingebaut und mehrmals verschraubt ein durchlaufendes L- Profil. Ein Schenkel des
L- Profiles greift in die Bohrungen ein. Zwei Befestigungsschrauben
gehen durch die Zarge und den zweiten Schenkel des L- Profiles und stabilisieren so und befestigen
diese Zarge z.'j. an der Türzarge. Die zweite Zarge (2.1) (2.2) hat die 3ohrungen wie die
erste Zarge, ist jedoch asymetrisch der Achse der Bohrungen auf die gesa-nte Höhe durchgeschnitten. Diese
beiden Teile (2.1) (2.2) werden durch Scharniere zusammengehalten , die mit zwei verschieden langen Schenkeln
bündig an der Rückseite der Zarge eingebaut sind. An den langen Schenkeln wird der eine Zargenteil (2.1)
angeschraubt und dieser Scharnierschenkel wiederum mit Schrauben an der Türzarge befestigt. Der zweite
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Zargenteil (2.2) wird nur an dem kurzen S?harnierteil j
Defestigt und ist danit gegenüber dem erster. Zargenteil
urn 90 ° herausklappbar. Um ein ungewolltes Herausklappen
dieses Zargenteiles zu verhindern, werden an dem festeingebauten Zargenteil (2.1) kindersichere |
Einreibe j.- befestigt, die durch Vorschieben des Riegels I
den beweglichen Zargenteil (2.2) festhalten. f
Die Zargen können aus Holz, 'ietall, Kunststoff oder I
beliebig anderem .Material hergestellt sein und entsprechend,
z.4. der Türzargen in jedem Parb- bzw.
Beizton behandelt werden.
Zur Punktionsfähigkeit des Gerätes gehören der Anzahl j
der Bohrungen entsprechend viele Stangen O) mit run- j
dem oder ovalen Querschnitt. Als ständige Grundein- |
richtung wird bei der höchsten Bohrung eine dieser j
Stangen eingelegt. Jede ütange O) hat an dem einen Ende bei Zarge (1) eine Nut. Diese Nut greift mit
Luft über den in die 3ohrung hineinragenden Schenkel des in der Zarge eingebauten L- Profiles und verhin- ]
dert so das Durchdrehen der Stangen. Am anderen linde j
wird die Stange entsprechend der Türlichte abgeschnit- i
Das einlegen der Stangen läuft folgendermaßen ab:
Die Riegel an der zweigeteilten Zarge (2.1) (2.2) werden zurückgeschoben. Der bewegliche Zargenteil (2.2)
wird um 90 aufgeklappt. Die Stange O) mit dem hütende
in die Bohrung der Zarge (1) eingeschoben und auf der anderen Seite in die große Hälfte der asymetrischen
Bohrung eingelegt. (Durch die asymetrisch halbierte Bohrung bleibt die Stange auch in aufgeklapptem
Zustand der Zarge liegen.) Der bewegliche () i l
g g
(2.2) wird zugeklappt 11T^ ί·=^ -?i Rgel vorgeschoben.
Die Befestigung des Gerätes an den Türzargen ist nach den Konstruktionszeichnungen folgendermaßen:
Wie vor beschrieben werden die Zargen an den Türzargen mit je zwei Schrauben befestigt. Da diese Schrauben
nur auf Abscheren beansprucht werden, ist die Dimension der Schrauben sehr gering. Bei Holztürzargen
v/erden Holzschrauben verwendet. Bei Stahltürzargen werden diese angekörnt bzw. angebohrt und die Zarge
mit zwei selbstschneidenden Schrauben befestigt. 3ei der Montage werden pro Schraube Gummischeiben
zwischengelegt, um Beschädigungen an der Türzarge zu vermeiden. Bei Ausbau der gesamten Zinriehtung
können die 4 Löcher problemlos verspachtelt und überstrichen bzw. durch kleine Kunststoffkappen abgedeckt
werden.
Nachfolgend werden Variationsmöglichkeiten auch unter
Verwendung der verschiedensten Zusatzgeräte aufgezeigt
Eine, in die oberste 3ohrung eingelegte Stange, die immer eingelegt bleiben kann, (Durchgang in erforder-
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derlicrier Höhe ist gewährleistet.) ermöglicnt das einhängen
verschiedener Geräte, die mittels Ringen oder Seilschlaulen lediglich über diese Stange geschoben
werden. V4,
Vorschläge hierzu nach Zeichnung 71, V2, Vj, sind:
1) Verwendung als Reckstange auch für irwachsene für
Turnübungen wie Klimnzüge, Aushängen etc.
2) Zum Aufhängen von Kleidern zum Lüften etc.
!>) z,um einhängen einer Tu^nstange, die an kurzen Seilen
hängt.
4) Zum £inhängen
4) Zum £inhängen
Aufhänger.
kufhängen
Aufhänger.
Aufhängen
Aufhängen einer
5)
6)
7)
8)
9)
den
6)
7)
8)
9)
den
von ein ader zwei uingen an Seilen,
einer Kleinkinderschaukel, eines glatten , dicken Seiles,
einer Strickleiter, eines Seiles mit Knoten.
3rettschaukel für Kinder je-
Zum
Zum
Zum
Zum
Alters, höhenverstllbar.
10) Zum Aufhängen eines Babywippkorbes. Alle diese Sport- und Spielgeräte können gen bleiben, da das Beiseiteschieben der freien Durchgang
sen werden kann.
10) Zum Aufhängen eines Babywippkorbes. Alle diese Sport- und Spielgeräte können gen bleiben, da das Beiseiteschieben der freien Durchgang
sen werden kann.
Höhenverstellungen sind entweder an den verschiedenen
Geräten selbst, bzw. durch 3inlegen der Stangen in den verscniedenen Höhen möglich.
Weitere ^inbaumöglichkeiten, die auf die gesamte Höhe
der Zargen unter Ausnutzung der verschiedenen Bohrun-
jeweils hän-Geräte den gewährleistet und die Türe geschlos-
gen möglich sind, zeigen
von
11)
12)
11)
12)
nachfolgende
Beispiele. Hierist der Durchgang in eingebautem Zustand der Geräte
nicht immer gewährleistet. (z.T. auch nicht gewünscat.) Durch das sefcuriaenscnrieiie &Lu- uuJ Aüstaucn
der Stangen kann jedoch der Durchgang unproblematisch beiden Zugangsseiten geschaffen werden,
einbau einer Stange als Turnstange, .einklinken auf der ganz unten eingelegten Stange
einer Wippe oder eines Schwebebalkens.
1.5) einklinken eines 3abygitters, das ein Zimmer zu einem
großen Laufstall machen kann.
14/15) Einbau der Stange als Turnstange in verschiedener
Höhe als mitwachsende Turnstange für Kinder jeden alters.
1β) Linbau aller Stangen, wobei eine Sprossenwand entsteht
und als besonders vielseitiges Turngerät für Kinder und erwachsene verwendet werden kann.
17) Der Einbau von Stangen in jeweils verscniedenen Höhen
ermcglicnt das einhängen der verschiedensten handelsüblichen
Trimm- Trainings- und S^ieIgerate.
1b) Durch Überhängen von Stoffkulissen auf entsprechend
eingelegte Stangen entsteht eir^ Kasperltheater.
19) Die verschiedensten "ariationsmöglichkeiten mit Stangen
durch Stückzahl- und Höhenveränderung.
ünd unzähl:_ und einbauen der
5 weitere iöglichkciten zum verschiedensten Geräte und
einhängen Vorrichtungen.
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Claims (11)
1.) SPORT-, SPIEI- UND FREIZEITGERÄT, HIT ZvVISGHEE ZWEI SEKKRSCHISh TEILEN (i),(2.1) + (2.2), BEFESTIGTE?, STABiN (3)
B-cSTEHüKO AUS VORGiPiSTIGTEK TEILEN,
dadurch gekennzeichnet, daß die senkrechten Teile (1), (2.1)+(2.2) als Zargen ausgebildet sind, im vertikalen
Abstand voneinander Lagerstellen für die Stäbe (3) auf- |
weisen und an senkrechten und waagrechten Halterungen j
befestigt sind, und daß die Stäbe (3) selbst als Sport und Spielgerät und, oder zur Lagerung von Spiel und Sportgeräten
wie Schaukeln, Seilen, Wippen etc. dienen.
2.) Gerät nach Anspruch 1. dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerstellen durchgehende 3ohrungen in den Zargen
(1), (2.1)+(2.2) sind.
3.) Gerät nach Anspruch 1. und 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Zarge (2.1)+(2.2) im Bereich der Bohrungen über
die ganze Länge geteilt ist, wobei beide Teile (2.1)+(2.2)
über mindestens ein Scharnier miteinander verbunden sind und die Zargenteile (1), (2.1)+(2.2) zur späteren Verbindung
mit waagrechten oder senkrechten Halterungen vorgesehen sind.
4.) Gerät nach Anspruch 3. dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung der Bohrung in Zarge (2.1)+(2.2) asymetrisch
ist.
5.) Gerät nach Anspruch 3. und 4. dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier zwei verschieden lange Schenkel aufweist,
wobei der längere Schenkel an dem breiteren Teil der Zarge (2.1) befestigt ist.
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6.) Gerät nach Anspruch 5- bis 5.dadurch gekennzeichnet,
daß das Scharnier auf der Montageseite der Zarge
(2.1)+(2.2) angeordnet ist.
7·) Gerät nach Anspruch 3· bis 6. dadurch gekennzeichnet,
daß der schmälere Zargenteil (2.2) um ca. 90 gegenüber dem breiteren Zargenteil (2.1) schwenkbar
ist unter Öffnung der Bohrungen.
8.) Gerät na?h Anspruch 3. bis 7. dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Teile der Zarge in Schließstellung verriegelbar sind.
9.) Gerät nach Anspruch b. dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung mindestens ein Einreiber ist.
10.) Gerät nach Anspruch 1. und 2. dadurch gekennzeichnet,
daß die Zarge (1) im 'Hereich der Bohrungen ein durchlaufendes L- Profil aufweist, wobei ein Schenkel
des Profiles in die jeweilige Bohrung und in einen stirnseitigen Schlitz eines in der Bohrung angeordneten
Stabes eingreift.
11.) Gerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Zargen (1),(2.1) + (2.2 )
und die Stäbe (3) aus Holz, Metall, Kunststoff oder anderem material bestehen, und die Stäbe O) bzw. die
Bohrungen runden oder ovalen querschnitt haben.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7618894U true DE7618894U (de) | 1976-10-21 |
Family
ID=
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