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DE7615888U - Geschicklichkeitsspielzeug - Google Patents

Geschicklichkeitsspielzeug

Info

Publication number
DE7615888U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
balls
tube
toy according
skill
plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19767615888
Other languages
English (en)
Original Assignee
Prerovsky, Bruno, 5805 Breckerfeld
Filing date
Publication date
Application filed by Prerovsky, Bruno, 5805 Breckerfeld filed Critical Prerovsky, Bruno, 5805 Breckerfeld
Publication of DE7615888U publication Critical patent/DE7615888U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

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Snr·" . ■·'■■■ DlpWhg. ii :-i,BTahr
KS^1*"*1 " Dipl.-Phys. Eduard Beizler
51014 Dipl.-lng. W. Herrmann-Trentepohl
Ttiegrammanschritt:
Bahrpatonte Herne PATENTANWÄLTE
Telex 08 228 853
Γ ~!
1
6000 München 40, s \
Elsonacher Strnio 17 /
Pal.-Anw. Bettler / A\ !
Fernsprecher: 30 30 n Vi/ :
38 30 12 :
3C 'JO 13 '
Teloflrammanschrlfl: :
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Dresdner Bank AG Herne 7-520 499
Postscheckkonto Dortmund 558 68-167
"Geschicklichkeitsspielzeug"
Re(-: A 27 785 /X/S.
In der Antwort bitte arv.obon
Die Erfindung betrifft ein Geschicklichkeitsspielzeug;
der Erfindungsgegenstand dient auch zur sportlichen
V Betätigung, er kann im Freien aber auch in geschlossenen
Räumen benutzt werden.
Von derartigen Gegenständen wird vor allem verlangt,
daß sie die Freude am Spiel bsim Benutzer wecken und
wach halten. Dabei strebt man an, mit möglichst ein
fachen Vorgaben den Benutzer anzuregen, sich immer neue
Variationen auszudenken und auszuprobieren. Daneben soll
mit dem Gegenstand aber durch eine gewisse Schwierigkeit
bzw. Geschicklichkeit verbunden sein, welche erforderlich
ist, das Gerät in Gang zu setzen bzw. zu benutzen.
- 2 -
1
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Bruno Prerovsky, 5805 Breckerfeld 1,
Egenstraße 29
Zuschritt bitte nach:
Abholfach
17. Mai 1976
Solche Forderungen werden bereits von bekannten Geschicklichkeitsspielzeugen erfüllt, Beispiele sind der Hula-Hub-Reifen oder die sog. Klick-Klack-Kugeln. Die Klick-Klack-Kugeln bestehen aus zwei Vollkugeln, die durch eine Schnur miteinander verbunden sind. Durch geschicktes Drehen und Bewegen werden diese Kugeln gegeneinander geschleudert, was nit dem Geräusch verbunden ist, das diesem Spielzeug seinen Namen gegeben hat. Dann springen sie in die Gegenrichtung und werden wieder gegeneinander geschleudert. Es gehört eine gewisse Geschicklichkeit dazu, die Kugeln immer wieder so.zu schleudern, daß sie aufeinandertreffen und sich abstoßen, ohne daß die Kugeln die Hand treffen. Da die Kugeln aus Vollmaterial sind, ist dieses Spielzeug nicht ganz ungefährlich. Darin liegt einer seiner Hauptnachteile.
Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, ein derartiges Spielzeug derart auszubilden, daß es den eingangs Deschriebenen Zweck erfüllt, aber in dem Sinne sicherer ist, daß bei der Verwendung keine Verletzungsgefahr, insbesondere für die Hände besteht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch mehrere Kugeln, die jeweils an einem von mehreren unterschiedlich langen, flexiblen Zugmitteln befestigt sind, welche aus einem als Handgriff dienenden Rohr austreten. Wenn man die Kugeln nacheinander in entgegengesetzte Richtungen schleudert, so kreisen diese um das Ende des Rohres, aus dem die Zugmittel austreten. Da die Bänder unterschiedlich lang sind, können die Kugeln gegeneinander kreisen, ohne zusammenzustoßen. Das Rohr ermöglicht eine Hand-
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Stellung unter, neben oder über der Bewegungsebene der Kugeln. Hierdurch sind die geforderten Spielvarianten gegeben und eine Gefährdung ist ausgeschlossen. Außerdem erfordert es einige Geschicklichkeit, zwei Kugeln gegensinnig in Bewegung zu versetzen, d.h. zum Kreisen zu bringen, noch höher sind die Anforderungen, wenn mehr als zwei Kugeln vorhanden sind.
Insbesondere bei Kugeln größeren Durchmessers und zur weiteren Verminderung einer Gefährdung des Benutzers werden erfindungsgemäß die Kugeln vorzugsweise hohl außgebildet, die dann zweckmäßig aus zwei Halbschalen zusammengesetzt sind. Das Gewicht der Kugeln wird auf diese Vieise in ungefährlichen Grenzen gehalten und eine kostengünstige Herstellung ermöglicht. Denn Halbschalen zu fertigen ist kostengünstiger, als Vollkugeln herzustellen. Die Halbschalen können zusammengeklebt oder geschweißt werden. Ferner dienen diesem Zweck Raster an den Ha±bscnaJ.en , durch die du drxfiw.cizcZurarmenfügen ermöglicht wird, insbesondere wenn die Teile durch Spritzen hergestellt werden.
Eine vorteilhafte Variationsmöglichkeit wird weiterhin dadurch erzielt, daß die Kugeln vorzugsweise mindestens zwei, jeweils etwa im Tiefsten der Halbschalen angeordnete Öffnungen ausweisen. Beim Herumschleudern der Kugeln geben diese einen von der Form und Größe der Löcher abhängigen und daher wählbaren Ton von sich, der sich bis zu einer Art Heulton steigeriy;asobald die Kugeln mit entsprechender Umdrehungszahl harumgeschleudert werden.
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Bei entsprechender Umdrehungsgeschwindigkeit täuschen die Kugeln optisch jeweils einen Kreis vor. Diese Kreise können gekennzeichnet werden, indem die/aus unterschiedlich eingefärbtem Kunststoff gefertigt sind. Es ist auch denkbar, die zusammenzufügenden Halbschalen unterschiedlich einzufärban. Insgesamt lassen sich dadurch mit den kreisenden Kugeln regelrechte Farbfiguren darstellen.
Vorzugsweise weisen die Kugeln erfindungsgemäß Vorsprünge und in diesen ösen auf, in denen die Zugmittel befestigt sind. Deren Enden können in bzw. an den ösen verschweißt sein, um ein Lösen der sonst nötigen Knoten zu verhindern.
Zweckmäßig werden die Zugmittel an einer sich auf einer Öffnung des Rohres abstützenden Platte befestigt. Diese Platte ist beweglich und ermöglicht es, die Zugmittel bei Beschädigungen oder völligem Ausfall zu ergänzen bzw. zu reparieren. Ihre Befestigung an der Platte ist einfacher, wenn die Platte zum Durchführen der hinter der Platte vorzugsweise zusammengeschweißten Zugmittel wenigstens zwei Öffnungen aufweist.
Um die Reibung der vorzugsweise mit Fäden verwirklichten Zugmittel an dem anderen Ende des Rohres herabzusetzen, ist vorgesehen, daß das der Platte gegenüberliegende Ende des Rohres einen Außenflansch aufweist, der im Inneren des Rohres eine gebrochene Kante aufweis υ. Hierdurch entsteht eine annähern trichterförmige Erweiterung. Es hat sich gezeigt, daß schon eine Erweiterung die sich nur über etwa 1?5 cm der Rohrlänge erstreckt schon zu einer wesentlich Verminderung der Beschädigungsgefahr
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führt. Der Außenflansch verhindert seinerseits ein Zerschneiden bzw. Durchscheuern der Zugmittel und vermindert die Gefahr, daß sich diese um das Rohr unbeabsichtigt herumwickeln.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles näher beschrieben; es zeigen:
Fig. 1 das neue Spielgerät gemäß einer ersten Ausführungsform, welche zwei Kugeln verwendet und
Fig. 2 eine abgeänderte Ausführungsform des Spielgerätes.
Das im wesentlichen aus den beiden Fäden 9, 10, den daran hängenden Kugeln 1, 2, dem rohrförmigen Handgriff 3 und Platte 4 bestehende Geschicklichkeitsspielzeug ist in Fig. 1 im Ruhezustand dargestellt. Die Fäden 9» 10 haben unterschiedliche Längen. Deshalb können die einmal geschleuderten Kugeln nicht gegeneinander stoßen, sondern kreisen wie Planeten z.B. in entgegengesetzten Richtungen um den Handgriff. Die Fäden 9» 10 sind durch das als Handgriff dienende Rohr 3 und durch die öffnungen 5, 6 der Platte 4 hindurchgeführt und hinter der Platte befestigt, z.B. miteinander verschweißt.
Die freien Enden der Fäden 9» 10 sind in ösen 7, 8, die neben öffnungen 11 angeordnet sind, an den Kugeln 1, 2 befestigt, z.B. verschweißt. Das Rohr 3 weist einen Flansch 14 auf. Im übrigen sind die Kugeln 1, 2 aus Halbschalen zusammengesetzt und weisen nicht dargestellte
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Raster auf.
Der Benutzer nimmt das Rohr 3 z.B. in die rechte Hand und die Kugel 1 mit dem kürzeren Faden 9 in die linke Hand. Er bringt dann die Kugel 2 mit dem längeren Faden 10 entgegen dem Uhrzeigersinn zum Kreisen. Dann wirft er die Kugel 1 mit dem kürzeren Band 9 in die entgegengesetzte Richtung und bringt diese ebenfalls zum Kreisen. Dazu genügen kurze Auf- und Abbewegungen de£i Rohres mit der Hand.
Fig. 2 zeigt das Spielzeug in Aktion. Hierbei ist das Rohr 3 zusätzlich an- dem mit der Platte 4 verdeckten Ende entgegengesetzten Rohrende 13 trichterförmig ausgebildet. Der Trichter 12 verhindert zusammen mit dem auch hier vorgesehenen Außenflansch 14 ein Abscheren der Fäden 9, 10. Gleichzeitig verhindert er, daß die Kugeln 1, 2 nicht hinten oder unten auf die Hand des Benutzers schlagen.
Statt der Fäden können Drähte oder Bänder vorgesehen werden. Die öffnungen 11 können von der Kreisform abweichende Begrenzungskanten aufweisen und abweichende Größen aufweisen.
Schutzansprüche
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Claims (11)

Schutzansprüche
1. Geschicklichkeitsspielzeug,
gekennzeichnet durch mehrere Kugeln (1, 2), die jeweils an einen von mehreren unterschiedlich langen, flexiblen Zugmitteln (9, 10) befestigt sind, welche aus einem als Handgriff dienenden Rohr (3) austreten.
2. Geschicklichkeitsspielzeug,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (1, 2) hohl sind imd aus zwei Halbschalen bestehen.
3. Geschicklichkeitsspielzeug nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halbschalen Raster zum Zusammenfügen aufweisen.
4. Geschicklichkeitsspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (1, 2) mindestens zwei jeweils etwa im Tiefsten jeder ihrer Halbschalen angeordnete Ausnehmungen (11) aufweisen.
5» Geschicklichkeitsspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kugeln (1, 2) aus '— ,L Ii tt thermoplastischen Kunststoff bestehen,
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der Pigmente enthält.
6. Geschicklichkeitsspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß Jede Kugel (1, 2) einen mit e.vier öse (7, 8) versehenen Vorsprung aufv/eist und an den Vcrsprüngen die Zugmittel (9, 10} befestigt sind.
7. Geschicklichkeitsspielzeug nach einem der ApSprüche 1 bis 7,
• dadurch gekennzeichnet« daß das die Handhabe bildende Rohr· an beiden Enden offen ist, und die durch das Rohr geführten Zugmitte l/un'd1Oah einer Platte (4) befestigt sind, welche sich auf einer der Stirnseiten des Rohres (3) abstützt.
8. Geschicklichkeitsspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Zugmittel eine bauliche Einheit bilden und daß die Platte (4) mindestens zwei öffnungen (5, 6) aufweist, durch die die hinter der Platte (4) zusammengeschweißten Bänder (9» 10) hindurchgeführt sind.
9» Geschicklichkeitsspielzeug nach einsm der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das der Platte (4) gegenüberliegende Ende (13)
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des Rohres (3) einen Außenflansch aufweist, der im Inneren des Rohres eine gebrochene Kante aufweist.
10. Geschicklichkeitsspielzeug nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugmittel bzw. die von ihnen gebildete Einheit aus einem Faden bestehen.
11. Geschicklichkeitsspielzeug nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
gekennzeichnet durch eine trichterförmige Erweiterung des Rohres (3^ unterhalb des Außenflansches.
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DE19767615888 1976-05-19 Geschicklichkeitsspielzeug Expired DE7615888U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7615888U true DE7615888U (de) 1976-12-23

Family

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