DE2246469A1 - Spielzeug in form einer fliegenden untertasse - Google Patents
Spielzeug in form einer fliegenden untertasseInfo
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Description
Z Z H O H O χί
Bernard Friedman, Allentown, Pennsylvania, USA
Spielzeug in Form einer fliegenden Untertasse
Die Erfindung betrifft ein neues und verbessertes Spielzeug und insbesondere eine neue und verbesserte Spielzeug-Luftscheibe,
die allgemein als fliegende Untertasse bezeichnet wird.
Die Spielzeug-Luftscheibe oder fliegende Untertasse ist äusserst populär geworden und infolgedessen sind Verbesserungen
und Abänderungen eines solchen Spielzeugs erforderlich, um eine grössere Stabilität und Steuergenauigkeit zu erreichen,
wie auch neue Spiele zu ermöglichen, die damit-gespielt werden können.
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vorstehende Erfindungsgemäss wird die/Aufgäbe dadurch gelöst, dass eine
Spielzeug-Luftscheibe eine Spindel aufweist, die von der Oberfläche der Scheibe nach aussen ragt. Die Spindel dient
der Verbesserung des Gleichgewichte und der Stabilität des Spielzeugs, wenn es geworfen wird, wobei die Luftscheibe bein
Flug eine vorzugsweise horizontale Stellung einnimmt, selbst wenn sie von dem Werfer vorzugsweise mit vertikaler Stellung
freigegeben wird.
Eine vorteilhafte Ausführungsform der Spielzeug-Luftscheibe
weist eine Spindel mit einer derartigen Länge und nasse auf,
dass auf die fliegende Scheibe-eine genügend grosse Kraft
einwirkt, um sie in eine horizontale Lage zu bringen und diese aufrechtzuerhalten, selbst wenn die Scheibe mit einer
vorzugsweise vertikalen Stellung freigegeben wird.
Venn nun das Spielzeug mit einer im wesentlichen vertikalen
Stellung freigegeben wird, hat die Spindel eine im wesent lichen horizontale Stellung und übt eine nach unten gerichtete
Kraft auf das fliegende Spielzeug aus, und diese Kraft bewirkt ein Kippen des Spielzeugs und die Einstellung einer im
wesentlichen horizontalen Stellung, wobei die Spindel nach unten in einer im wesentlichen vertikalen Stellung ausge
richtet ist.
Die Eigenschaft des Spielzeugs, beim Flug eine im wesentlichen horizontale Stellung einzunehmen und einzuhalten wird
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dadurch begünstigt, dass der Schwerpunkt der Spindel weiter
weg vom Hauptkörper des Spielzeugs gerückt wird. Diese Entfernung
zwischen dem Schwerpunkt der Spindel und den Hauptkörperteilen kann vergrÖssert werden mittels einer Vergrösserung
der Länge der Spindel und/oder der Hasse am Ende der Spindel. Beispielsweise könnte die Kasse am Ende der
Spindel mittels einer Verstärkung an deren Ende vergrössert
werden, oder mittels Hinzufügens eines Gewichts, beispielsweise in Form eines Wulstes, am Ende der Spindel.
-Die Möglichkeit, die Entfernung zwischen dem Schwerpunkt der
Spindel und dem Hauptkörper des Spielzeugs zu vergrössern,
ist jedoch begrenzt durch das Erfordernis, die für das Segeln des Spielzeugs in der Luft erforderlichen Gewichtsverhältnisse zu erhalten, d.h. die Hasse der Spindel kann
nicht so gross sein, dass das Spielzeug nicht mehr durch
die Luft segelt. Die Wahl der optimalen Hasse und Länge .
der Spindel, um die zum Einstellen und Einhalten einer im
wesentlichen horizontalen Stellung des Spielzeugs im.Flug
erforderliche Kraft zu erhalten, wie auch die Einstellung
der gesamten Gewichtsverhältnisse, die ein Segeln des Spielzeugs in der Luft ermöglichen, liegt im Rahmen des Könnens
eines Durchschnittsfachmanns...
Die zur Erzielung der oben beschriebenen Segeleigenschaften
des Spielzeugs vorgesehene Spindel'dient auch als Griff
zum Fangen des Spielaeugs in der Luft.
309813/035CM .-. ·
Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben eich aus der folgenden Beschreibung eines bevorzugten
Ausführungsbe£piels anhand der Zeichnung sowie aus den
weiteren Unteransprüchen. Es zeigen:
Figur 1 ein erfindungsgemässes Spielzeug in der Draufsicht;
Figur 2 einen Schnitt nach Linie 2-2 der Figur 1 und Figur 3 eine perspektivische Ansicht der Figur 1.
In der Zeichnung ist eine Spielzeug-Luftscheibe mit 10 bezeichnet, die ein scheibenförmiges Hauptkörperteil 11 aufweist
und einem sich nach aussen erstreckenden,zylindrisch geformten, mit dem Hand des Hauptkörpers 11 einstückig ausgebildeten
Ansatz 14, der die Form eines äusseren Randes hat
und zum Greifen des Spielzeuge benutzt werden kann, um es in die Luft segeln zu lassen. Der Ansatz 14 vergröesert
auch das Gewicht des Spielzeugs an seinem Aussenbereich und verbessert damit das Rotationsträgheitsmoment des Spielzeugs,
wodurch die Stabilität beim Segeln verbessert wird. Das Hauptkörperteil 11 und der Hand 14 bilden eine obere
Seite des Spielzeugs mit einer leicht konvexen Oberfläche 12 und eine untere Seite mit einer leicht konkaven Oberfläche
13. Die Oberflächen 12 und 13 sind, wie dargestellt, glatt, Jedoch könnten auch, wie dem Fachmann bekannt ist,
Wülste, Hippen od.dgl. vorgesehen sein, um das aerodynamische
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Verhalten des Spielzeugs zu verbessern. Auch kann ein griffiges Muster auf der konkaven Seite vorgesehen sein, um die Grifffläche
griffiger zu machen, um das Spielzeug beim Werfen mit einem Drall zu versehen und/oder ein griffiges Muster könnte
auf der konvexen Seite vorgesehen sein, ohne dass es wie
ta - ·'
eine Luftklappe wirkt, um das aerodynamische Verhalten zu'
verbessern.
Mit der unteren Fläche 13 des Körpers 11 und lotrecht dazu ist mittig eine nach aussen sich erstreckende Spindel 15 fest
verbunden. Die Spindel 15 hat eine derartige länge und Masse, dass eine genügend grosso Kraft auf das Spielzeug ausgeübt
wird, um es beim Plug in eine im wesentlichen horizontale Lage zu führen und einhalten zu lassen, selbst wenn das Spielzeug
in einer im wesentlichen vertikalen Stellung abgeworfen wird. Wie gezeigt, wird die Masse der Spindel 15 an ihrem
äusseren Ende vergrössert durch Verstärkung der Wand der Spindel, um hierbei die Entfernung zwischen dem Schwerpunkt
der Spindel und dem Hauptkörperteil 11 zu vergrössern.
Wie gezeigt, is+- iie Spindel 15 hohl, um deren Gesamtmasse
zu verringern und dadurch die Segeleigenschaften des Spielzeugs zu verbessern; aber die Spindel könnte auch solide
ausgebildet sein.
Der Körper 11 1st zwischen seinem Zentrum und Aussenrand
weiterhin mit einer Anzahl ringförmig angeordneter, trapezförmiger
Aussparungen 16 versehen, die
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— ο —
kreisförmig um die Spindel 15 angeordnet sind. Sie Aussparungen bewirken eine Verringerung des Gewichts des Spielzeugs, wodurch dessen Flugeigenschaften verbessert werden.
Barüberhinaus verbessern die Aussparungen das Eotationsträgheitsmoment des Spielzeugs beim Fliegen, indem hierdurch
der Gewichtsanteil des Spielzeugs an seinem Band vergrössert wird, wodurch die Jlugstabilität des Spielzeuge infolge der
Kreiselwirkung verbessert wird. Es ist jedoch auch möglich, dass die Aussparungen wegfallen können oder zusätzliche Aussparungen vorgesehen sein können, um das Gewicht des Spielzeugs noch mehr zu verringern.
Die Spielzeug-Luftscheibe ist vorzugsweise aus einem leichten synthetischen Plastikmaterial hergestellt, wie beispielsweise aus Polyäthylen, um sowohl die erforderliche Stabilität
als auch die aerodynamischen Eigenschaften zu gewährleisten. Bas in der Zeichnung dargestellte Spielzeug weist eine einstückige Bauart auf, jedoch können auch die Scheibe und die
Spindel getrennt ausgeführt und die Spindel lösbar mit der Scheibe verbunden sein, so dass im letzteren Fall die Scheibe
mit und ohne Spindel benutzt werden kann.
Bie erfindungsgemässe Spielzeug-Luftscheibe stellt'insoweit
eine Verbesserung gegenüber bekannten derartigen Spielzeugen dar, als sie beim Fliegen eine im wesentlichen horizontale
Stellung einnimmt und innehält (wobei die Spindel in wesentlichen eine vertikale Stellung einnimmt), selbst wenn das
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Spielzeug mit einer im wesentlichen horizontalen Lage der
Spindel abgeworfen wird.
Darüberhinaus weist die Scheibe im Flug eine verbesserte Dreh* oder Drallwirkung um eine durch die Spindel definierte
vertikale Achse auf, die die Segelgenauigkeit der Scheibe verbessert. . .
Abgesehen davon, dient die Spindel als Griff, um das Spielzeug
im Flug zu fangen. Dementsprechend kann das Spielzeug entweder an der Spindel oder an einem anderen Teil der Scheibe
aufgefangen werden und insoweit können neue Spiele geschaffen
werden, wobei verschiedene Bewertungspunkte od*dgl. angemerkt werden können, je nach dem ob die Scheibe an ihrer Spindel
oder einem anderen Teil aufgefangen wird.
Die Scheibe wird vorzugsweise, wie bekannt, an ihrem zylindrischen
Ansatz gehalten und kann von dem Werfer abgeworfen werden, wobei die Spindel in eine beliebige Richtung weisen kann.
Während des Flugs nimmt das Spielzeug dann eine Stellung ein, in der die Spindel eine im wesentlichen vertikale Richtung aufweist.
Demgemäss .kann, anders wie bei den bekannten Spielzeug
•!Fliegenden-Untertassen", die Scheibe von dem Werfer freigegeben
werden in entweder einer vorzugsweise vertikalen oder aber horizontalen Ebene, wobei die Untertasse beim Flug sich entweder
in eine vorzugsweise horizontale Ebene dreht oder in dieser Ebene verbleibt. Auf diese Weise kann das erfindungs-
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gemäsae Spielzeug in de Luft geworfen werden, indem es in
einer vertikalen Ebene mit der Spindel vom Körper des Verfers wegweisend, ähnlich wie beim Freigeben einer Bowling-Kugel,
an dessen Schenkel'vorbeigeführt wird und es wird im Flug eine vorzugsweise horizontale Stellung einnehmen.
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Claims (3)
- Patent- (Schutz-) AnsprücheSpielzeug in !Form einer fliegenden Untertasse, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Oberfläche einer Scheibe (11) eine nach aussen sich erstreckende Spindel (15) fest verbunden ist.
- 2. Fliegende Untertasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (15) auf der Scheibe (11) mittig angeordnet ist.5. Fliegende Untertasse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (15) im wesentlichen lotrecht auf der Oberfläche der Scheibe (11) angeordnet ist.4. Fliegende Untertasse nach einem oder mehreren.'der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass einstückig mit dem Rand der Scheibe (11) ein zylindrisch geformter Ansatz (14) verbunden ist, der im Winkel zu der Oberfläche der Scheibe sich nach aussen erstreckt und eine geringere Länge als die Spindel (15) aufweist.3098 13/03505. Fliegende Untertasse nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Scheibe (11) eine konvexe obere Oberfläche (12) und eine konkave untere Oberfläche (15) aufweist und die nach aussen ragende Spindel (15) mit der konkaven unteren Oberfläche fest verbunden ist.6. Fliegende Untertasse nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen Mittelpunkt und Aussenrand der Scheibe liegender Bereich eine Mehrzahl von ringförmig angeordneten Ausnehmungen (16) aufweist, die kreisförmig um die Spindel (15) angeordnet sind.7· Fliegende Untertasse nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche« dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (15) hohl ausgebildet ist.8. Fliegende Untertasse nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche* dadurch gekennzeichnet, dass die Spindel (15) im Mittelpunkt der Scheibe (11) mit der Oberfläche fest verbunden ist.und eine derartige Länge und Masse aufweist, dass auf das Spielzeug im Flug eine genügend grosse Kraft einwirkt, um es in eine horizontale Lage zu bringen und diese aufrechtzuerhalten.309813/03509. Verfahren zum Herstellen einer fliegenden Untertasse nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die sich nach aussen erstreckende Spindel (15) im Zentrum des Spielzeugs mit dessen Ober-» fläche fest verbunden wird und eine derartige Länge und Hasse aufweist, dass auf das Spielzeug im Plug eine genügend gr ο s se Kraft einwirkt, um es in eine horizontale Lage zu bringen und diese aufrechtzuerhalten.
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