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DE752311C - Einrichtung zum Abbau von Kohle u. dgl. Materialien - Google Patents

Einrichtung zum Abbau von Kohle u. dgl. Materialien

Info

Publication number
DE752311C
DE752311C DEH166805D DEH0166805D DE752311C DE 752311 C DE752311 C DE 752311C DE H166805 D DEH166805 D DE H166805D DE H0166805 D DEH0166805 D DE H0166805D DE 752311 C DE752311 C DE 752311C
Authority
DE
Germany
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attached
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH166805D
Other languages
English (en)
Inventor
Elmar Wittkop
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Original Assignee
Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG filed Critical Hauhinco Maschinenfabrik G Hausherr Jochums GmbH and Co KG
Priority to DEH166805D priority Critical patent/DE752311C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE752311C publication Critical patent/DE752311C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B15/00Supports for the drilling machine, e.g. derricks or masts
    • E21B15/006Means for anchoring the drilling machine to the ground

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Abbau von Kohle u. dgl. Materialien Zwecks Entlastung des Bedienungsmannes und Steigerung der Abbauleistung wird auch in unterirdischen Grubenbetrieben zunehmend versucht, das Ce.wi:n.nungs-,verkzeug, beispielsweise einen Abbauhammer, durch besondere Vorrichtungen tragen und wenn möglich auch gegen das Abbaugut vorführen zu lassen.
  • Es sind schon besondere Vorrichtungen bekanntgeworden, bei welchen das Abbauwerkzeug an einem Seil aufgehängt ist. Hierdurch wird zwar der Bedienungsmann von dem eigentlichen Gewicht des Wer#kzeuges# befreit, er muß jedoch auch weiterhin die nicht unbeträchtliche Andrückkraft aufbringen und den Werkzeugrückstoß in sich aufnehmen. Andererseits ist eine solcheAufhängevorrichtung ziemlich umständlich, insbesondere da sie auch eine leichte Hähene@instellbarkeit des Werkzeugs zulassen muß.
  • Außerdem sind Stützsäulen bekannt, die aus. mehreren durch Druckmittel auseinanderbewegbaren Teilen bestehen. Derartige Säulen finden vielfach als sog. Bohrknechte Verwendung, die mit ihrem einen Ende an dem Werkzeug angreifen und sich mit dem anderen Ende gegen ein Widerlager, beispielsweise das Liegende, abstützen. Derartige Einrichtungen stellen nur eine Teillösung dar und können lediglich als Behelfsmittel angesprochen werden, da durch sie wohl unter
    gUtlstigen Umstanden eine gewisse Entlastung
    des B dienungsmazizr:s erzielt «-erden kann.
    Ein Teil des Hammergewichts und auch des
    Rückstoßes muß immerhin von dem Bedie-
    nungsmami übernommen werden. Dieser
    inuß die gesamte Eiziriclittitig, also Werkzeug
    und Stütze:, insbesondere beim Ansetzen des
    tt'erl:zeuges, solange das 53,pitzeisen oder der
    Bohrer noch nicht so tief in das Abbau-' tit
    t-izigedrung eti ist, dali :es dort eine sichere
    Führung findet, in der richtigen Lage halten,
    uni ein seitliches Abkippen der ganzen Ein-
    richtung zu verhindern. Andere Einrichtun-
    gen Bekannter Art gehen von dein Gedanken
    aus, das Werkzeug in einer standfest aus-
    gebildeten Säule so zu befestigen, daß die
    Säule das Gesamtgewicht des @'ei-hzeuges
    iiiyerniinint und gleichzeitig auch als Wider-
    1 ager für die Andrückkraft und den R chstol;i
    desselben dient. Derartige Säulen sind in sich
    standfest ausgebildet, sei es dadurch, daß sie
    auf einer entsprechenden Unterlage befestigt
    sind. sei es dadurch, daß sie: zwischen festen
    `@'iderlagern, beispielsweise dein Liegenden
    und dein MIangenden, durch geeignete Mittel,
    wie durch Sclirauhen oder durch Druckmittel
    Betätigte Verlängerungsteile -, festgespannt
    werden.
    Eine bekannte Ausführungsart ist so ge-
    staltet, daß an einer Spannsäule für Gesteins-
    üohrinaschinen das Arbeitsgerät durch eine
    Drticlzznittellitibvorriclitung angehoben bzw.
    l>y@=senlzt «-erden kann. Die Säule selbst jedoch
    1@@
    niul,l durch eine von Hand zu betätigende
    Schraubenspindel, also mechanisch fest-
    gespatmt werden. Bei einer anderen bekannten
    Ausführung wird zwar die Spa.rnisäule für
    eine Gesteinsbohrmaschine auf hydraulischem
    @@'eg-e zwischen dein Liegenden und Hangen-
    den dadurch ,festgelegt, claß ein Druckkolben
    durch Druckwasser aus c'ier Säule ausgefahren
    wird. Hierbei ist jedoch die Bohrmaschine
    seli}st fest auf der Säule: angeordnet üzw. inul
    sie zwecks I-MOlient`erstellung durell andere
    Hilfsmittel in umständlicher Weise an der
    Säule "iitlang bewegt werden.
    Die Einrichtung nach der Erfindung be-
    s@_°itigt diese- Nachteile und ermöglicht eine
    gegenüber den bekannten Einrichtungen
    aulVero rdentlich große Beweglichkeit des Ab-
    vor allen Dingen auch in der
    Höhenlage, so daß der Bedienungsmann das
    @Z'erh-r_.e,ug mit deich tigkeit olnie besondere
    hraftanstre-ngtzng an dein jeweiligen Abbati-
    punkt ansetzen kann. Der besondere Vorteil
    d-es Erfindungsgegenstandes gegenüber den
    Bekannten hestelit darin, daß sowohl das Fest-
    spannen der Säule als auch das Bewegen des
    Abbauwerkzeuge s in Längsrichtung der
    Säble ausschließlich durch Druckmittelbetä ti-
    gttng erfolgt. Der Bedienungsmann hat hierzu
    le=diglich einige Ventile zu bedienen. Die Ein-
    ric]ituzig ist dabei so gestaltet. daß immer zu-
    erst die Säule festgespannt wird, elie das
    Abbauwerkzeug in seine Petriehslage ge-
    bracht wird. Hierdurch ist eine hohe lie-
    triei>ssicherheit gegeben und die LTnfallgc#f@ilii-
    bedeutend vermindert. Nach der I?rfitiduiig
    besteht die Tragsäule aus Endteilen und einem
    1li-tt.elteil, wobei die Endteile durch Kolben
    in dein als Zylinder ausgtl>ildeten Mittelteil
    geführt sind, während das eine Endteil eine
    das Druckmittel in das zvlindrische'Mittelteil
    zwischen die Kolben führende ßnlii-ting auf-
    -,v-c- ist.
    Zweckmäßig ist auf einem Icolli:enartigen
    Ansatz, welchen das Mittelteil an seinem Uni-
    fang hat, ein Gerätetragteil verschiehhar ;in-
    geni-cInet, welches an seilten linden finit stopf-
    büchsenartigen Führungen versehen ist. Ent-
    spi-ecliend der Füllung der Räume z«-ischen
    dein Ansatz und der einen stopfbüchsenarti-
    gen Führung einerseits sowie dem Ansatz und
    der anderen stopfhüchsenartigen Führung an-
    derseits, zwischen der Mantelfläche des (3c-
    .- tetragteiles und der Mantelfläche des 'Mittel-
    r
    teiles, .erfolgt die Verschiebung des Geräte-
    tragteiles auf dein 'Mittelteil. Dadurch ist es
    dein Bedieütingsmann in denkbar einfacher
    Weise lediglich durch Ventilbetätigung in<rg-
    lich, auch bei festaespaunter :Säule ein Ver-
    schieben des Werkzeuges auf ihr in @\-eitcn
    Grenzen vorzunehmen.
    geh der Erfindung wird ferner vorgesclila-
    gen, den Untersatz für die Tragsäule, falls
    diese auf einem verfahr- oder- verschiebbaren
    Untersatz (Fahr@verl#: oder Schlitten) lyefestigt
    sein sollte, in der Breite einstellbar auszu-
    hilden, damit ein möglichst einfaches An-
    pass:n an die jeweils vorliegenden C.rtilren-
    bzw. Betriebsverhältnisse moglich ist. Außer-
    dem kann zu dieseln Zweck geni'iß der I?ifin-
    dung die Tragsäule etrt«-°der in dein Unter-
    satz verschiebbar gelagert sein oder auch
    nach Art einer @relischel@e.
    Das Verschieben der Tragsäule finit dein
    Tiagsäulenuzit-ersatz in dein @alir«-erk bz«-.
    dem Schlitten kann auf verschiedene Weise
    erfolgen, sei es durch Hand, sei es durch ein
    mechanisches Getriebe bekannter Art, wie
    Zahnstange od. dgl. Es besteht alter auch die
    M;>glichkeit, zti diesem 7weck besondere
    Preßluftzyl-inder anzuordnen, die in einfacher
    Weise durch den Bedienungsmann über Hand-
    bzw. Fußlielbel mit Preßluft beaufsclilagt
    werden können, und damit das Verschieben
    der Tragsäule in dein Fahrwerk bzw. dein
    Schlitten selbsttätig bewirken und somit den
    Bedienungsmann weitgehend entlasten.
    Die Zeichnung stellt verschiedene Ausfüh-
    rtirigslieispie)e de; Erfindungsgegenstandes
    teilweise ini Schnitt dar.
    Abb. 1, 2 und 3 zeigen eine auf einem
    Fahrwerk verlagerte dreiteilige Tragsäule
    nach, der Erfindung in verschiedenen Stel-
    hing °,n ;
    Abb. 4 und 5 zeigen die verschiebbare
    Anordnung der Säule in einem breiteren als
    Wagen au.sgebildeten Untergestell; aus der
    Abb. 6 geht eine weitere bewegliche
    Verlagerungsmöglichkeit der Säule in einem
    Untergestell hervor, wobei eine, Art Dreh-
    scheibe verwendet wird;
    Abb. 7, 8 und 9 zeigen die- Anordnung
    der Säule auf einem Schlitten, wobei die
    Säule in Ouerrichtung des Schlittens ver-
    schiebbar angeordnet ist;
    Abb. 8 und 9 zeigen außerdem die Breiten-
    veränderlichkeit des Schlittens.
    Mit a ist das Liegende bezeichnet und mit b
    das Hangende. i bezeichnet das Fahrwerk,
    Raupe bzw. Wagenrad mit dem Tragwerk 2.
    3 ist ein auf dem Trag@verk 2 angebrachter
    Untersatz, 4 ein Führungsteil, in welchem
    Aussparungen 5 und 6 angebracht sind. 7 ist
    eine Tragplatte, die über Achsen 8 in Rollen 9
    gelagert ist.
    Die Tragsäule besteht aus den Teilen io,
    20, 30. Das Teil io ist durch den Kolben i i
    und das Teil 2o durch den Kolben 21 in dem
    als Zylinder ausgebildeten Mittelteil 30,
    welches an seinen Enden stopfbüchsenartige
    Dichtungen 31, 32 trägt, geführt. An seinem
    oberen 1?tid@e ist das Teil io mit einem kugel-
    artigen Kopf 12 versehen, auf dem gelenk-
    artig die Druckplatte 13 befestigt ist. Das
    Teil 20 besitzt. an seinem unteren-Ende, ein als
    WiderlaMer für die Ahstützurg auf dem
    Liegenden a ausgebildetes Teil 23, welches in
    d,-in T geführt ist. 24 und 25 sind Boh-
    riiii"'-:ii in dein Teil 20. Die Bohrung 24-
    mündet oberhalb des Isolb,ens 2i und die Boh-
    rung 25 unterhalb, desselben. 26 ist ein zu ,
    der Bohrung 24 und 27 ein zu der Bohrung 25
    führender Anschlußstutzen. Diese beiden An-
    schlulästutzen besitzen in den Aussparungen 5
    und 6 die nötige Bewegungsfreiheit. Sie treten
    aul@ei-dein durch entsprechende Öffnungen
    durch den Untersatz 3 hindurch.
    33 ist ko.lbe-nartiger Ansatz auf dem
    "feil 30. -",--; lch,es an seinem oberen Ende , den
    zum Druckluftnetz führenden Anschluß-
    stUtz2:n 3.1 trägt. 35 ist eine Festsbell-
    #chraub.e für das Teil 3o auf dem Teil 2o.
    .1o ist das Gerätvtragteil, welches auf dem
    "1'-:1.13o @@@rscliiebbar ausgebildet ist und an
    s-inen 1?nden mit den stopfbüchsenartigen
    liüliruiigen 41, 42 versehen ist. 43 ist eine
    Feststellschraube zwischen den Teilen 40
    und 30.-50 ist der Geräteträger, der um die
    .-lrhse5 t schwenkbar angeordnet ist. 52 ist
    .. ine heeststellschraube für den Geräteträger 5o
    auf dem G,erätetragteil4o.
    Die Abb. I zeigt die Tragsäule in Ruhe-
    stellung, in welcher sie vor die abzubauende
    Kohle od. dgl. gefahren wird. Die- Einrich-
    tung kann dabei so getroffen sein, daß in dem
    Fahrwerk ein Druckluftmotor angebracht ist,
    der für die selbsttätige Vorwärtsbewegung
    sorgt. An der Abbaustelle angelangt, wird die
    Schraube 35 gelöst und über den AnSChluß 26
    und über die Bohrung 24 Druckluft zwischen
    die Kolben ii -und 21 gegeben. Das Teil 2o
    sinkt ab., bis es mit dem Widerlager 23 auf
    dem Liegenden a aufliegt, während das Teil
    io angehoben wird, bis es über die Druck-
    platte i3 an dem Hangenden b zur Anlage
    kommt und damit festgespannt ist. Der Raum
    unterhalb des Kolbens 2i ist über die Boh-
    rung 25 und den Anschluß -27 mit der Außen-
    luft verbunden.
    In diesem Zustand befindet sich, wie- in
    Abb.2 dargestellt, die Säule in Arbeitsstel-
    lung. Der Bedienungsmann braucht nun nur
    den Geräteträger 5o mit dem eigentlichen Ab-
    bauwerkzeug in eine solche Lage, zu bringen,
    daß der gewünschte Abbaupunkt durch das
    Werkzeug erreichbar ist. Die hierzu erförder-
    liche Höheneinstellung erfolgt dadurch, daß
    Druckluft zti den Anschltlßstutzen 34 und ..14
    gegeben wird. Hierdurch wandert einmal das
    äußere Teil 30 auf den Kolben i i und 21 nach
    oben und außerdem das Gerätetragteil 4o auf
    dem Ansatz 33 ebenfalls nach oben, bis die in
    der Abb. 3 gezeigte äußerste Endstellung
    erreicht ist. Je nach der Stärke der Druckluft-
    zufuhr hat es nun der Bedienungsmann in der
    Hand, den Geräteträger 5o in einfacher Weise
    unter Vermeidung jeglicher Anstrengung in die
    ihm für den'Abbau am günstigsten erscheinende
    Lage zu bringen. Es ist auch ohne weiteres
    während der Abbauarbeit ein langsames
    Heben und Senken des Geräteträgers 5o durch
    entsprechendes Verschieben der Teile 30 und
    4o möglich, so daß weitgehend die Arbeits-
    weise nachgeahmt werden kann, die bei Füh-
    rung des Werkzeuges lediglich durch Hand
    angewandt wird, Die Schwenkbarkeit des
    Geräteträgers 50 um die waagerechte Achse
    51 sowie die @'prdrehungßmöglichkeit der ge-
    samten Einrichtung um die festgespannten
    Teile io und 2o vervollkommnen die Beweg-
    lichkeit des Werkzeuges in jeder Richtung.
    Die Verschiebbarkeit des Geräteträgers 5o auf
    dem Teil 4o ermöglicht es außerdem, diesen
    schon vor Beginn der Arbeit in der für den
    kommenden Abbau gewünschten Zone oben
    oder unten zu befestigen.
    Als Abba.ti#,ver1tzeug kann zweckmäßig ein
    Abbauhammer Ver@vendung finden, wobei in-
    folge Aufnahme aller Kräfte durch die Säule
    ein Hammer sch@verer oder schwerster i@tts-
    führung Verwendung finden kann. Besonderen
    Vorteil bieten Hämmer, die in bekannter
    Weise mit einer selbsttätigen, beispielsweise
    druckluftbetätigten Vorschubeinrichturig ver-
    sehen sind. L'm lJrifäll_ zu vermeiden, kann
    die Steuerung der Druckluftzufuhr so aus-
    gehild-et sein, daß erst immer dann Druckluft
    zu dem M'erhzeug gelangt, wenn die Säule
    tatsächlich festgespannt ist. Soll die Säule
    nach erfolgtem Abbau vorgeschoben werden,
    so wird der Anschlul3 26 mit der Außenluft
    verbunden und durch den Anschluß 27 Druck-
    luft gegeb:n. Die Teile 4.o und 30 -wandern
    nach uiiteri, bis sieh das Teil 3o auf den
    Unte rsatz 3 absetzt. Durch Zufuhr von Druck-
    luft in den Raum unterhalb des Kolbens 21
    wird dieser mit dein Teil 2o und dem Wider-
    lager 23 angehoben. Nach Anziehen der
    Schraube 35 kann nunmehr die. Gesamtein-
    riclitung ohne Schwierigkeiten verschoben
    -,erden. Bei der Einrichtung nach den Abb..l
    und 5 ist der Untersatz 3 für die Säule au
    dem U-förmig ausgebildeten Tragwerk 2 über
    Acliswii 8 und Rollen 9 verschiebbar. 6o ist
    -ine F Tatspannschraube.
    In der Abb.6 ist die Drehscheibe für die
    Säule finit 62 h; zeichnet. 63 sind Festspann-
    sclirauti°ri.Der Schlitten gemäß Abb. 7 be-
    steht in der Hauptsache aus den Kufen 65,
    "!.wischen d@Ii##-Ii hochgebogene Gleitbleche 66
    angeordnet sind. 67 sind U-Eisen für die Füh-
    rung d--,s Tragsäulenuntersatzes 3. 68 ist eine
    Festspannschraube und 69 eine Sitzgelegen-
    heit für den Bedienungsmann. B@e,i der Ein-
    richtung nach den Abb. 8 und 9 ist der
    Schlitten in seiner Breite einstellbar aus den
    tibercinander --erschiehl>aren Blechen 70, 71
    g°staltt. 7-2 sind Schraubenlöcher, über
    welche die Bleche7o und 71 je nach der ge-
    wünscht-,n Breit; zusainineagehalten werden.
    ;3 sind die Führungsschienen für den Säulen-
    tint-.ersatz 3. Diese Führungsschienen haben
    die Länge der geringste i Breite des Schlittens
    und können, falls dieser auf eine größere
    Breite eingestellt ist, auf diesem ver-
    schoben und durch die Schrauben 7.4 in
    der gewünschten Lage festgespannt werden.
    75 sind die Feststellschrauben für den
    Tatersatz 3 at?f den Schienen 73. Auf
    diese Weiae ist eine einfache Einstellbarkeit
    der Säule auch bei unterschiedlicher Breite
    des Schlitt:iis erreicht. Der Einfachheit halber
    ist eine maschinell; Versclii-ebbarlzeit der
    Säule nicht näher dargtIstellt. Diese kann in
    lrekanrit2r Weise inechatiisch oder durch
    Druckluft erfolgen.
    Die Erfindung beschränkt sich. nicht auf
    diy dargestellten Ausführungsbeispiele. So ist
    es nicht erford-rlich. daß das Teil 2o mit
    seili:ni tuitei-en Teil 23 durch das Fahrwerk
    hindurchtritt, sondern das Fahrwerk selbst
    bann als Widerlaer ausgebildet sein und den
    Anprßdruck aufne nnen. Es ist auch nicht
    notwendig, daß die Säule aus drei Teilen, wie
    (largestellt, besteht. So kann beispielsweise
    d«s ullttl-e Teil 20 fortfallen und das Teil 30
    auf <lern Falirwei-h aufliegen, während das
    Teil io nach oben gegen das Hangende bewegt
    wird. Die Höhen"cinstellbarkeit des Werk-
    zettges erfolgt hierbei dann in der Hauptsache
    durch das Teil 4.o, -reiches auf dem Teil 30
    durch Druckluft hin und her bewegt wird.
    Eine derartige Einrichtung ist besonders
    brauchbar für niedrigere Flöze. Eine weitere
    _@usliildungsmöglichkeit b°ätelit darin, daß
    das Teil io wegfällt und das Widerlager 13
    tuunittelbar auf denn Teil 3o angebracht wird,
    so daLi dieses sich g°gen das Hangende ab-
    stützt. Die Luftführungen und Zuleitungen
    müssen sinligeinäh abgeändert ---erden.
    Die Erfindung bringt eine weitgehende Ent-
    la:tung des B.edienungsniannes mit sich, er-
    möglicht die Verwendung schwerer und
    schwerster Abbauwerkzeuge, wie es bisher
    nicht möglich zwar trotz leichter Bedienbar-
    heit.- Die Gesamtanlage ist den jeweiligen
    Verhältnissen iin LTntertagebetrieb leicht an-
    paiibar sc@--ie leicht orts:-er;inderlicli.

Claims (1)

  1. PATENT ANSPPCcnE:
    i. Einrichtung zum Abbau von Kohle u. dgl. -Mineralien, insbesondere in unter- irdischen @_@rubenb.arieben, bei welcher das Z@'erhzeng, beispielsweise ein Abbau- hammer, an einer Tragsäule befestigt ist, die aus inelire#ren durch Druckmittel aus- ei@ianderb@--egbaren Teilen besteht, da- durch gekennzeichnet, daß die Tragsäule aus Enrlteil.en (io, 2o) und einem Mittel- teil (30) besteht, wobei die Endteile (io, 20) durch Kolben (1i, -2i) in dem als Z`-linder ausgebildeten Mittelteil (30) ge- iiihrt sind, und daß das eine Endteil (20) eine das Druckmittel irr das zvlindrische Mittelteil (30) zwischen die Kolben (ii, 12) führende Bohrung (2.1) aufweist. Einrichtung nach Anspruch i, bei «-elches das Mittelteil an seinem Umfang einen kolbenartigen Ansatz hat, dadurch 1@h:rinzeichnet, daß auf dem Ansatz (33) in Gerät-etragteil (d.o), -welches an seinen End:n mit stopfbüchsenartigen Führungen (4i, -12) c-ersehcn ist, entsprechend der Füllung d;-,r Räunie zwischen dein Ansatz (33) und der einen Führung (4i) einer- s:its sowie denn :Ansatz (33) und der an- der-en Führung (_l.2) anderseits zwischen der Mantelfläche des Gerätetragteiles (4o) und der Mantelfläche des Mittelteiles (30) V-e i-schiAbar angeordnet ist. 3. L 'iiiriclittiii nach Anspruch i oder 2, 1,ei t--elcli-er di-.- Tragsäule auf einem ver- fahr- oder verschiebbaren Untersatz
    (Fahrwerk oder Schlitten) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Untersatz in der Breite einstellbar ausgebildet ist. q.. Einrichtung nach Anspruch. i, 2 oder 3, bei welcher die Trägersäule auf einem verfahr- oder verschiebbarem Untersatz (Fahrwerk oder Schlitten) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, da.ß die Tragsäule in dem Untersatz verschiebbar gelagert ist. 5. Einrichtung nach Anspruch i, 2, 3 oder q., bei welcher die Tragsäule auf einem verfahr- oder verschiebbaren Untersatz (Fahrwerk oder Schlitten) befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragsäule in dem Untersatz nach Art einer Drehscheibe gelagert ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr.93ig, 503 589, 596 812, 619 566; französische Patentschrift Nr. 60q.980.
DEH166805D 1941-11-21 1941-11-21 Einrichtung zum Abbau von Kohle u. dgl. Materialien Expired DE752311C (de)

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DEH166805D DE752311C (de) 1941-11-21 1941-11-21 Einrichtung zum Abbau von Kohle u. dgl. Materialien

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE752311C true DE752311C (de) 1952-07-14

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ID=7184223

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH166805D Expired DE752311C (de) 1941-11-21 1941-11-21 Einrichtung zum Abbau von Kohle u. dgl. Materialien

Country Status (1)

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DE (1) DE752311C (de)

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