DE7439310U - Handlampe mit einer Leuchtröhre und einer Startvorrichtung - Google Patents
Handlampe mit einer Leuchtröhre und einer StartvorrichtungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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Description
Erich Haller, Konstrukteur, Lerchenstrasse 1Θ, ÖQ45 Zürich (Schweiz)
Handlampe mit einer Leuchtröhra und einer Startvorrichtung
Die Neuerung bezieht sich auf eine Handlampe mit einer Leuchtröhre,
welche mit einer Startvorrichtung verbunden ist und von einem mindestens teilweise durchsichtigen Schutzrohr umgeben ist, das an
seinem einen Ende mit einer Kappe und an seinem anderen Ende mit einem über das Schutzrohr geschobenen, als Kabelzuführung dienenden,
rohrförmigen Handgriff abgeschlossen ist, wobei der Handgriff in seinem Innern erste Kontaktelemente für den elektrischen Anschluss
der Leuchtröhre an das in den Handgriff geführte Kabel aufweist .
Eine Handlampe dieser Art mit einem Glimmstarter ist bekannt. Bei der bekannten Handlampe sind sowohl die Leuchtröhre als auch der
Glimmstarter im durchsichtigen Schutzrohr untergebracht, das an seinem einen Ende mit der Kappe verschlossen ist und an seinem anderen
Ende eine mit dem Schutzrohr fest verbundene Steckkontaktvorrichtung aufweist, deren in einer Abschlussscheibe des Schutzrohrs
liegenden Kontaktstifte am Schutzrohrende vorstehen und deren
zugehörigen Kontakthülsen im über das Schutzrohr geschobenen, als Kabelzuführung dienenden Handgriff liegen und mit dem Kabel verbunden
sind.
Im Falle eines Defektes der Leuchtröhre oder des Glimmstarters
kann bei der bekannten Handlampe zwar das Schutzrohr vom Handgriff
zufolge der dazwischenliegenden Steckverbindung ohne weiteres getrennt werden. Dagegen erfordert das Entfernen der Leuchtröhre
und des Glimmstarters aus dem Schutzrohr bzw. deren Wiedereinbringen in das -Schutzrohr komplizierte und aufwendige Lötarbeiten,
die im allgemeinen von einem nicht fachkundigen Benutzer nicht durchführbar sind.
Auch bekannte Handlampen ähnlicher Bauart erfordern für ein Auswechseln
der Leuchtröhre und des Glimmstarters zeitraubende und entsprechend kostspielige Werkstattarbeiten.
Zweck der vorliegenden Neuerung ist, eine Handlampe der eingangs
genannten Art zu schaffen, welche die angeführten Nachteile vermeidet und es gestattet, die Bauteile der Handlampe, insbesondere
die Leuchtröhre und einen gegebenenfalls vorgesehenen Glimmstarter,
unter Vornahme einiger weniger Handgriffe ohne Werkzeug einzeln auch durch ungeübte Benutzer aus^uwe-chseln. Es soll auch eine
Handlampe geschaffen werden, die bei einer Zerlegung in ihre Bauteile ausreichenden Schutz vor einer Berührung stromführender Teile
bietet, falls versehentlich der Netzstecker nicht gezogen wird.
Gemäss der Neuerung ist die Handlampe dadurch gekennzeichnet, dass
sie einen sich längs des Schutzrohrs erstreckenden, mit Kontakt-H.altefedern
versehenen Halter für die Leuchtröhre aufweist, und dass die eine Stirnseite des Halters mit weiteren Kontaktelementen
zur mittel- oder unmittelbaren Verbindung mit den ersten Kontaktelementen
im Handgriff versehen ist.
Ausführungsbeispiele der Neuerung werden nachstehend anhand der
Zeichnung erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durG*. eine Handlampe gemäss einem ersten
Ausführungsbeispiel der Neuerung,
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Fig. 2 eine Seitenansicht des Glimmstarters der Fig. 1 mit der
zugehörigen Fassung,
Fig. 3 sin-Ίπ Querschnitt durch den Halter für die Leuchtröhre αι1.
der Stelle der Linie II in Flg. 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt durch einen Teil einer Handlampe gemäss einem zweiten Ausführungsbeispiel,
Fig. 5 einen Längsschnitt durch ein Kabelanschlussteil der Handlampe
der Fig. 4,
Fig. b eine Stirnansicht des Kabelanschlussteils der Fig. 5,
Fig. 7 einen Längsschnitt durch eine Handlampe gemäss einem dritten
Ausführungsbeispiel.
Die in Fig. 1 dargestellte Handlampe weist ein aus einem durchsichtiger.
Material, z.B. einem durchsichtigen Kunststoff, bestehendes Schutzrohr 1 zur Aufnahme biner Leuchtröhre 2, eine
über das eine Ende des Schutzrohrs 1 geschobene Kappe 3 und einen über das andere Ende des Schutzrohrs geschobenen, adf das Schutzrohr
gepressten, rohrförmigen Handgriff 4 auf, der zugleich als
Zuführung für ein Kabel 5, z.B. ein Widerstandskabel, zur Speisung der Leuchtröhre 2 dient. Die Kappe 3 und der Handgriff 4 bestehen
aus Gummi oder einem schlagfesten Kunststoff mit ähnlichen Eigenschaften. Die Kappe 3 dichtet das offene Ende des Schutzrohrs
1 gegen das Eindringen von Staub oder Wasser ab und ist mit einem kegelförmigen, vorzugsweise mehrkantigen Ring 6 versehen, der als
Auflage für die Handlampe zur Vermeidung einer Beschädigung der
Leuchtröhre bei einem harten Aufschlag dient. Die Stirnseite der
Kappe 3 ist ferner mit einer Ausnshmung 7 versehen, welche das Einsetzen eines Aufhängeorgans für die Handlampe, z.B. eines Hakens,
erlaubt.
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Um den auf das Schutzrohr 1 geschobenen Handgriff 4 fest mit dem Schutrrohr zu verbinden und dieses gegen das Eindringen von Staub
ader Wasser abdichten zu können, weist der rohrförmige Handgriff
4 an seinem über dem Schutzrohr 1 liegenden Endteil ein Gewinde 10 auf, auf das eine Ueberwurfmutter 11 geschraubt ist. Zwischen
die Stirnfläche des Handgriffs 4 und die konisch verlaufende Innenwand der Ueberwurfmutter 11 ist ein Dichtring 12, z.B. ein
Gummiring, eingelegt. Beim Anziehen der Ueberwurfmutter 11 auf dem Gewinde 10 wird der Dichtungsring 12 auf das Schutzrohr 1 gepresst,
so dass eine mechanische Fixierung des Handgriffs 4 auf dem Schutzrohr 1 und rine Abdichtung der aufeinanderliegenden
Flächen des Handgriffs und des Schutzrohrs gegen die Umgebung erzielt wird. Das genannte Endteil des Handgriffs 4 ist wie die
Kappe 3 mit einem Auflagering 13 versahen.
Das andere Endteil des Handgriffs 4 ist als kombinierter Kabelanschluss
und Anschluss für einen Glimmstarter bzw. die Leuchtröhre ausgebildet. Hierzu ist das Innere des Handgriffs 4 mit
einer Querwand 15 versehen, in welche zwei Steckkontakte 16 eingesetzt sind, die auf der Kabelseite als Kontaktstifte 17 und
auf der Schutzrohrseite als Kontakthülsen 18 ausgebildet sind. Besonders vorteilhaft ist es, den Handgriff 4 mittels eines Spritzverfahrens
einstückig herzustellen und beim Spritzen des Handgriffmaterials gleichzeitig die aus einem Stück bestehenden Steckkontakte
16 einzuspritzen. Die Steckkontakte 16 können aber auch in die Querwand 15 eingepresst sein, oder es kann jeweils ein
Stift 17 mit einer Hülse 18 verschraubt sein. In den äusseren, zylinderförmigen,
die Kontaktstifte 17 enthaltenden Hohlraum des Handgriffs 4 ist eine ebenfalls zylindrische Kabelkupplung 19 mit
Kontakthülsen 20 für die Kontaktstifte 17 einführbar, so dass sich
die Handlampe jederzeit vom Stromzuführungskabel 5 trennen lässt.
Die dargestellte Anordnung der Steckkontakte 16 in der Querwand 15 erlaubt eine staub- und flüssigkeitsdichte Abschliessung des
Innern des Handgriffs 4 und damit des Schutzrohrs 1.
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Im Innern des rohrförmigen HandgrifFs 4 ist eine Fassung 24 mit einem Glimmstarter 25 koaxial angeordnet. Der Glimmstarter ist
ein handelsüblicher Typ mit einem zylinderformigen Becher als Gehäuse
und zwei knopfartigen Kontaktstiften 26 an der einen Stirnfläche. Die Fassung 24 weist zwei Endscheiben 27 und 28 auf, die
durch Längsstreben 29 derart miteinander verbunden sind, dass sich der Glimmstarter 25 seitlich in die Fassung 24 einführen
bzw. aus ihr entfernen lässt. Die eine Endscheibe 27 weist auf ihrer Innenseite zwei federnde, in Fig. 2 angedeutete Kontakte
30 für die Kontaktstifte 26 des Glimmstarters 25 auf. Der Druck
der Kontaktstifte 26 auf die Kontakte 30 der Scheibe 27 wird durch die andere Endscheibe 28, an welche der Glimmstarter 15 anliegt,
ausgeübt. Die Endscheibe 28 ist auf ihrer Aussenseite mit zwei Kontaktstiften 31 versehen, welche in die Kontakthülsen 18
des Handgriffs 4 passen. Die erstgenannte Endscheibe 27 weist auf ihrer Aussenseite vier Kontakthülsen 32 auf. Elektrische,
nicht dargestellte Leitungen verbinden die Kontaktstifte 31 der
Endscheibe 28 mit zwei Kontakthülsen der Endscheibe 27, während die federnden Kontakte 30 der Endscheibe 27 mit den beiden anderen
Kontakthülsen 32 verbunden sind. Die Fassung 24 besteht beispielsweise aus Kunststoff, wobei die genannten Verbindungsleitungen
in die Kunststoffmasse eingebettet sein können.
In der die Kontakthülsen 18 umgebenden Ringnut 33 ist ferner eine Druckfeder 34 angeordnet, die auf die Endscheibe 28 der Fassung
24 drückt.
Im Schutzrohr 1 ist ein Halter 35 für die Leuchtröhre 2 angeordnet,
wobei der sich längs des Schutzrohrs erstreckende Halter mit an der Innenwand des Schutzrohrs anliegenden Flächen lose in
diesem liegt. Der Halter 35 weist zwei Endteile 36 und 37 sowie ein rinnenförmiges Verbindungsteil 38 auf und ist einstückig, beispielsweise
aus einem Kunststoff, hergestellt. Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, weist jedes Endteil 36, 37 auf seiner Innenseite
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zwei Kontakt-Haltefedern 39 auf, die in an sich bekannter Weise
derart ausgebildet sind, dass sich die beiden Kontaktstifte 40
der Leuchtröhre 2 durch Drehen der Leuchtröhre um etwa 90 zwischen den Haltefedern 39 einrastend einspannen lassen. Das dem
Glimmstarter 25 zugewandte Endteil 35 ist auf seiner Aussenseite mit vier Kontaktstiften 41 versehen, welche im zusammengebauten
Zustand der Handlampe in die entsprechenden Kontakthülsen 32 der Fassung 24 gesteckt sind. Zwei dieser Stifte 41 sind mit den Haltefedern
39 des einen Endteils 36 und die beiden anderen Stifte 41 mit den Haltefedern 39 des anderen Endteils 37 verbunden, wobei
die Verbindungsleitungen 42 (Fig. 3] zum äusseren Endteil 37 in
Kanälen liegen, die durch innere Längsrippen 43 im rinnenformigen
Teil 38 des Halters 35 gebildet werden,
Die Innenfläche des rinnenformigen Teils 3B des beispielsweise aus
einem weissen Kunststoff hergestellten Halters 35 wirkt als Reflektor für die Leuchtröhre 2, so dass ein spezieller Reflektor nicht
vorgesehen werden muss. Der rinnenförmige Teil 38 wirkt aber gleichzeitig
auch als Abschirmung des in der unerwünschten Richtung austretenden Lichtes. Falls das Material des rinnenformigen Teils
allein als Abschirmung nicht genügt und Licht durchscheinen lasst, so kann die Aussenseite des rinnenformigen Teils mit einer Folie,
z.B. einer Metallfolie, versehen werden, auf welcher gleichzeitig die Kenn- und Betriebsdaten der Handlampe angegeben werden können.
Zum Zusammenbau der beschriebenen Handlampe wird der Glimmstarter 25 in die Fassung 24 und die Leuchtröhre 2 in den Halter 35 eingesetzt.
Hierauf wird die Fassung 24 in den Handgriff 4 und der Halter 35 in die Fassung 24 eingesteckt oder zuerst der Halter 35
in die Fassung 24 und dann die Fassung 24 in den Handgriff 4 eingesteckt. Das mit der Kappe 3 versehene Schutzrohr 1 wird anschliessend
über den Halter 35 und die Fassung 24 in den Handgriff 4 eingeführt und bis zum Anschlag auf einem vorstehenden Rand der
äusseren Endscheibe 27 eingeschoben. Hierauf wird die Ueberwurf-
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mutter 11 auf dem Gewinde IG angezogen. Nach dem Einstecken dsr
Kabelkupplung 19 in den Handgriff 4 ist die Handlampe betriebsbereit.
In umgekehrter Reihenfolge kann die Handlampe ohne Zuhilfenahme
eines Werkzeuges demontiert werden, um irgend eines der beschriebenen
Bauteile aufgrund eines Defektes oder einer durch äussere Einwirkung erfolgten Beschädigung zu ersetzen. Insbesondere der
Ersatz des Glimmstarters 25 und der Leuchtröhre 2 erfordert keine Lötarbeit, kein Lösen von Schrauben, keine Verwendung eines nicht
handelsüblichen Ersatzteiles, wie beispielsweise e.'nes Glimmstarters mit Drahtanschlüssen. Aber auch bei einer Beschädigung eines
anderen Bauteiles, z.B. des Schutzrohrs 1 infolge mechanischer oder Wärmeeinwirkung, muss nur das betreffende defekte Bauteil ausgewechselt
werden, was durch den Benutzer selbst erfolgen kann.
Zu erwähnen ist noch, dass beim Entfernen des Schutzrohrs 1 aus dem Handgriff 4 die Druckfeder 34 die zusammengesteckte Kombination
des Halters 35 und der Glimmstarterfassung 24 aus dem Handgriff 4 nach aussen drückt, so dass sich die Verbindung der Kontaktrtifte
31 mit den Kontakthülsen 32 automatisch löst. Dies erleichtert nicht nur die Entnahme des Halters 35 und der Fassung
aus dem Handgriff 4, sondern beseitigt vor allem jede Unfallgefahr, die beim Berühren der genannten Teile vorliegen könnte, wenn
versehentlich das Stromzuführungskabel 5 nicht vom Netz getrennt
werden sollte.
Zahlreiche Varianten der vorliegenden Handlampe sind möglich. So kann beispielsweise statt der Steckverbindung zwischen der Fassung
24 mit dem Glimmstarter 25 und dem Halter 35 mit der Leuchtröhr3 eine feste mechanische und elektrische Verbindung dieser beiden
Bauteile vorgesehen werden. Entsprechend ist es auch möglich, die
Fassung 24 und den Halter 35 einstückig auszubilden. Ferner kann die Kabelkupplung 19 statt zwei nebsneinaiderliegenden Kontakthül-
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sen 20 koaxiale, buchsenförmige Kontaktelement.B und der Handgriff
4 entsprechende Kontaktelemente aufweisen.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel dar vorliegenden Handlampe ist
zur Verwendung mit einem normalen zweiadrigen Kabel des Widerstandskabels
5 der Fig. 1 vorgesehen und enthält deshalb zur Erzeugung
des zum Betrieb der Leuchtröhre erforderlichen Spannungsabfalls
eine Kleindrossel. Die Handlampe der Fig. 4 weist wiederum ein in einen Handgriff 45 geschobenes und in diesem mechanisch fixiertes
Schutzrohr 1 auf, das nur teilweise dargestellt ist und mit dem in Fig. 1 dargestellten Schutzrohr 1 übereinstimmt. Insbesondere
enthält das Schutzrohr 1 den Halter 35 für die Leuchtröhre 2 und ist ebenfalls mit der nicht dargestellten Kappe 3 versehen.
Im Innern des rohrförmigen Handgriffs 45 ist wiederum die Fassung 24 mit dsm Glimmstarter 25 untergebracht, die mit dem
Halter 35 in der vorgängig beschriebenen Weise über Steckkontakte verbunden ist. Die beiden Kontaktstifte 31 der Fassung 24 (vgl.
auuh Fig. 2) sind bei der Handlampe der Fig. 4 nun nicht in entsprechende
Kontakthülsen des Handgriffs gesteckt. Vielmehr ist im Handgriff 45 zwischen der Fassung 24 mit dem Glimmstarter 25
und einem nachfolgend noch näher beschriebenen Kabelanschlussteil eine zylindrische Kleindrossel 46 koaxial angeordnet, welche auf
ihrer der Fassung 24 zugewandten Stirnseite Kontakthülsen für die Kontaktstifte 31 der Fassung 24 aufweist. Die andere Stirnseite
der Drossel 46 liegt an einen inneren Vorsprung 47 de? Handgriffs
45 an und ist mit zwei kugeligen Kentaktstiften 48 versehen, die mit entsprechenden Kontaktflächen eines Kabelanschlussteiles 50 in
Berührung stehen.
Das im einzelnen in den Fig. 5 und 6 dargestellte Kabelanschlussteil
50 weist einen Flansch 51 und ein hülsen- oder schlauchformiges,
an den Flansch 51 angeformtes Teil 52 zur Zuführung eines normalen zweiadrigen Kabels 53 zu· ι Flansch auf. Das Kabelanschlussteil
kann beispielsweise aus Gummi oder einem Kunststoff mit ähnlichen
Eigenschaften hergestellt ssin. Im Flansch 51 sind zwei
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einander diametral gegenüberliegende, axiale, quadratische Bohrungen
vorgesehen, die stirnseitig in vorstehenden runden Schutznasen 51 liegen und über radiale Ausnehmungen 55 mit einer zentralen
Bohrung 56 in Verbindung stehen, welche koaxial zur Bohrung 57 des Kabelzuführungsteils 52 ist. In jede quadratische Bohrung
ist eine Mutter 59, eine Klemme 58 mit einer seitlichen Bohrung 59 und einer Schraube 60 eingelegt. Die Klemme 58 dient zum Festklemmen
je eines durch die radiale Ausnehmung 55 zugeführten, in die Bohrung 59 gesteckten Leiters des zweiadrigen Kabels 53, und
die Schrauben 60 dienen gleichzeitig als Kontaktelemente für die kugeligen Kontaktstifte 48 der Drossel 46. Zu diesem Zweck weist
die Stirnseite jedes Schraubenkopfes eine kugelige Vertiefung 61
auf. Zum einfachen Festklemmen der Leiter des Kabels 53 können die Klemmen 58 mit den Schrauben 60 aus den quadratischen Ausnehmungen
und den Schutznasen 54 herausgeschoben werden. Ein Schutzdeckel 62 ist als Berührungsschutz und zur Verhinderung des
Heraustretens der Klemmen 58 mit den angeschlossenen Leitern auf
dem Flansch 51 befestigt, z.B. geschraubt oder festgeklemmt. Die als Druckkontakte für die kugeligen Kontaktstifte 48 der Drossel
46 ausgebildeten Köpfe der Schrauben 60 können auch als Steckkontakte ausgebildet sein, indem die Schraubenkopfe aus je einem geschlitzten,
mit einer Längsbohrung versehenen, sechskantigen Stück besteht, das als Kontakthülse zur Aufnahme des entsprechenden Kontaktstiftes
48 der Drossel 46 dient.
Zur Befestigung des beschriebenen Kabelanschlussteils 50 im Handgriff
45 ist das zylindrische Ende des Handgriffs mit einem Innengewinde 63 (Fig. 4) versehen, in welches ein mit einer Bohrung für
das Kabelzuführungsteil 52 versehener Stopfen 64 schraubbar ist. Zwischen das in den Handgriff 45 eingesetzte Kabelanschlussteil
und den Stopfen 63 sind ein elastischer Ring 65, z.B. ein Gummiring, und eine Unterlagscheibe 66 eingebracht»
Die in Fig. 4 dargestellte Handlampe wird wie folgt zusammengesetzt:
Die Drossel 46, die Fassung 24 mit dem Glimmstarter 25 und der
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- in
Halter 35 mit der Leuchtröhre 2 werden zusammengesteckt und bis
zum Anschlag 47 in den Handgriff 45 geschoben. Hierauf wird das mit der Kappe 3 versehene Schutzrohr 1 über die genannten Bauteile
in den Handgriff 45 bis zum Anschlag auf dem Absatz der Endscheibe
27 der Fassung 24 geschoben und durch Anziehen der Ueberwurfmutter
11 festgeklemmt. Anschliessend wird das Kabelanschlussteil 50,
auf welches der elastische Ring 64, die Unterlagscheibe 65 und der
Stopfen 63 lose aufgelegt worden sind und in welchem die Leiter des Kabels 53 befestigt worden sind, in den Handgriff 45 eingeschoben,
derart, dass die Schrauben 60 auf die Kontaktstifte 4B
der Drossel 46 zu liegen kommen. Schliesslich wird der Stopfen in den Handgriff 45 eingeschraubt. Der dadurch über den elastischen
Ring 64 auf den Flansch 51 ausgeübte Druck sorgt für den erforderlichen Kontaktdruck zwischen den angesenkten Köpfen der Schrauben
60 und den kugeligen Köpfen der Kontaktstifte 4Θ der Drossel 46.
Die Handlampe ist damit betriebsbereit. Wie beim Ausführungsbeispiel
der Fig. 1 kann durch eine einfache Demontage in der umgekehrten Reihenfolge jedes Bauteil aer Handlampe ohne Mühe und zusätzlichen
Arbeitsaufwand ausgewechselt werden.
Um eine Zugentlastung für das Kabel 53 zu erzielen, kann das Kabelzuführungsteil
52 in nicht dargestellter Weise mit einer Bride versehen werden, wobei im Stopfen 63 eine sich längs eines Teiles des
Stopfens erstreckende Bohrung entsprechend grösseren Durchmessers vorzusehen ist. Eine Bride kann auch auf dem äusseren Abschnitt
des Kabelzuführungsteils 52 angebracht werden.
Die Drossel 46 mit Eisenkern, Kupferwicklung und gegebenenfalls
weiteren Bauelementen wird vorzugsweise samt den Kontaktstiften und Kontakthülsen als vergossene, zylindrische Einheit ausgebildet.
Es ist auch möglich, zur Verwendung der Handlampe mit einem normalen, zweiadrigen Speisekabel statt der Drossel 46 ein entsprechend
geformtes Widerstandsglied zu verwenden, das den erforderlichen Widerstandsdraht enthält.
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; Ein weiteres Ausführungsbeispiel der vorliegenden Handlampa weist
: gernäss Fig. 7 wiederum das die Leuchtröhre 2 umschlie-ssnde Sc.hut:7-
] rohr 1 auf, das in der vorgängig beschriebenen Weise in den Hand-
• griff 4 gesteckt und in diesem mittels der Ueberwurfmutter II fi-
■ xiert ist. Der Handgriff 4 ist hierbei samt seinen Kontaktelemen-
; ten gleich ausgebildet wie bei der in Fig. 1 dargestellten Hand-
« lampe. Aus diesem Grunde ist in Fig. 7 der den Anschluss für ein
normales, zweiadriges Kabel enthaltende Abschnitt des Handgriffs 4 bloss schematisch wiedergegeben.
Im Gegensatz zur Ausführungsform der Fig. 1, jedoch in Uebereinstimmung
mit der Ausführungsform der Fig. 4 ist in den Kabelanschlussteil
des Handgriffs 4 eine Drossel 46 gesteckt, wobei die Drossel auf der dem Kabelanschluss zugewandten Stirnseite zwei
nicht dargestellte Kontaktstifte nach Art der Kantaktstifte 31
der Fassung 24 in Fig. 7 oder der Kontaktstifte 4B der Drossel 46
in Fig. 4 aufweist. Auf der gegenüberliegenden Stirnseite weist die Drossel 46 zwei Kontakthülsen zur Aufnahme zweier entsprechender
Kontaktstifte 41 (nur ein Kontaktstift sichtbar) des Halters
35 für die Leuchtröhre 2 auf. In Abweichung von den Ausführungsformen
der Fig. 1 und 4 ist der Halter 35 hier bloss mit zwei Kontaktstiften
41 versehen, die über im Heiter 35 liegende Leiter mit je
einem Kontaktstift 40 der Leuchtröhre 2 verbunden sind. Die beiden
anderen Kontaktstifte 40 der Leuchtrönre 2, die in den Ausführungsformen der Fig. 1 und 4 über den Glimmstarter 25 miteinander verbunden
sind, sind über angedeutete Leiter 71 mit zwei an der susseren
Stirnseite des Halters 35 angeordneten Kontaktknopfen 72 verbunden.
An dieser Stirnseite ist ferner ein federndes Kontaktplättchen 73 befestigt.
In einer über die Leuchtröhre 2 geschobenen und diese abschliessenden
Kappe 74 3us Gummi oder einem Kunststoff mit ähnlichen Eigenschaften ist ein Druckstift 75, der über das Kappenende vorragt,
axial geordnet. Damit der Druckstift 75 nicht aus der Kappe 74 herausfällt, ist er mit einem Wulst 76 versehen. Die Kappe 74 weist
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in ihrsrn Inneren eine als Membran ausgebildete Querwand 77 auf,
an deren eine Fläche die innere Stirnseite des Druckstiftes 75 und an deren andere Fläche der freie Abschnitt des Kontaktplättchens
73 anliegt. Wird der Stift 75 nach innen gedrückt, so biegt sich die elastische querwand 77 durch, und das Kontaktplättchen
73 schliesst die Kontaktknöpfe 72 kurz. Auf diese Weise lässt sich
die Leuchtröhre 2 durch kurzzeitiges, impulsartiges Drücken des Stiftes 75 zünden. Der übliche Glimmstarter kann somit entfallen.
Da die Handlampe bezeichnungsgemass mindestens von Hand ergriffen wird, stellt die gleichzeitige Betätigung des Druckstiftes 75
keine nachteilige Erschwerung des Betriebes der Handlampe dar.
Die beschriebenen Ausführungsformen der vorliegenden Handlampe
können auch waiters kombiniert werden. Beispielsweise kann in der Ausführungsform der Fig. 7 die Drossel entfallen, wenn ein Widerstandskabel
zur Stromzuführung verwendet wird. Als weiteres Beispiel
sei erwähnt, dass das Kabelanschlussteil 50 der Fig. 4 für die in Fig. 1 odsr Fig. 7 dargestellte Handlampe vorgesehen werden
kann.
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Claims (13)
1. Handlampe mit einer Leuchtröhre., welche mit einer Startvorrichtung
verbunden ist und von einem mindestens teilweise durchsichtigen Schutzrohr umgeber ist, das an seinem einen Ende mit
einer Kappe und an seinem anderen Ende mit einem über das Schutzrohr geschobenen, als Kabelzuführung dienenden, rohrförmigen
Handgriff abgeschlossen ist, wobei der Handgriff in seinem Innern erste Kontaktelemente für den elektrischen AnschlusF
der Leuchtröhre an das in den Handgriff geführte Kabel aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Handlampe einen sich längs des
Schutzrohrs (1) erstreckenden, mit Kontakt-Haltefedern (39) versehenen
Halter 035) für die Leuchtröhre {2) aufweist, und dass die eine Stirnseite des Halters (15) mit weiteren Kontaktelementen
(41) zur mittel- oder unmittelbaren Verbindung mit den ersten Kontakiele.vienten (18,60) des Handgriffs (4,45) versehen
ist.
2. Handlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass im Handgriff
(4,45) zwischen dem Halter (35) für die Leuchtröhre (2) und den ersten Kontaktelementen (18,60) des Handgriffs (4,45)
ein Drossel- oder Widerstandsglied (46) und/oder eine mit federnden
Kontakten (30) für einen Glimmstarter (25) versehene Fassung (24) angeordnet ist, wobei das Drossel- oder Widerstandsglied
(46) und die Fassung (24) für den Glimmstarter (25) beidseitig mit entsprechenden Kontaktelementen versehen sind.
3. Handlampe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass
die im Handgriff (4) angeordneten ersten Kontaktelemente (16) einen zum Einstecken einer Kabelkupplung (19) bestimmten Stiftteil
(17) und einen zur Aufnahme von Kontaktstiften des Halters (35) für die Leuchtröhre (2) oder der Fassung (24) für den
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Glimmstarter (25) oder des Drossel- oder Wideratandsglied?s
(46) bestimmten Hülsenteil (18) aufweisen.
4. Handlampe n&ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Handgriff mit koaxialen Kontaktelementen zur Verbindung mit einer entsprechende koaxiale Kontaktelemente aufweisenden Kabelkupplung
versehen ist.
5. Handlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Handgriff (45) ein axial eingesetztes Kabelanschlussteil (50) enthält, das einen Flansch (51) mit stirnseitigen ersten Kantaktelementen
(50) und ein hülsanförmiges Kabelzuführungsteil
(52) aufweist, und welches Kabelanschlussteil (50) mittels
einer Stopfbuchse (64,65,66) im Handgriff befestigt ist.
6. Handlampe nach Anspruch 5 oder den Ansprüchen 2 und 5, dadurch
gekennzeichnet, dass die ersten Kontaktelemente als in axiale Bohrungen im Flansch (51) versenkte Schraubklemmen (50,59,60)
ausgebildet sind, deren Schraubenköpfe als Kontaktflächen für
Druckkontakte des Halters (35) für die Leuchtröhre oder der Fassung (24) für den Glimmstarter (25) oder des Drossel- oder
Widerstandsgliedes (64) dienen.
7. Handlampe nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass dar Flansch (51) mit radialen Ausnehmungen (55) versehen ist, welche
die Bohrungen für die Schraubklemmen (58,59,60) mit einer
zentralen Bohrung (56) für die Leiter des Kabels (53) verbinden und der Aufnahme je eines Leiters des Kabels dienen.
8. Handlampe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansc'i (51) einen stirnseitigen, die radialen Ausnehmungen
(55) und die zentrale Bohrung (56) abdeckenden Schutzdsckel
(62) aufweist.
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9. Handlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der
Halter (35) für die Leuchtröhre (2) zwei je mit den Haltefedern (39) zur mechanischen und elektrischen Verbindung mit Kontaktstiften
(40) der Leuchtröhre versehene Endteile (36,37) und ein rinnenförmiges Verbindungsteil (38) aufweist, dessen
Aussenseite an der Innenwand des Schutzrnhrs (1) anliegt und
das sowohl einen Reflektor als auch eine Abschirmung für einen Teil des Lichtes der Leuchtröhre (2) bildet.
10. Handlampe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das
rinnenförmige Verbindungsteil (38) auf seiner Innenseite durch
Längsrippen (43) gebildete Kanäle zur Aufnahme von elektrischen Verbindungsleitungen aufweist.
11. Handlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Fassung (24) für den Glimmstarter (25) zwei scheibenförmige
Endteile (27,28) und diese verbindende Längsstreben (29] aufweist,
und dass das eine Endteil (27) auf seiner Innenseite mit Federkontakten (30) für Kontaktstifte (26) des Glimmstarters
(25) versehen ist, das Ganze derart, dass der Glimmstarter seitlich in die Fassung eingeschoben und mit den Federkontakten
in Berührung gebracht werden kann.
12. Handlampe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Drossel- oder Widerstandsglied (64) als steckbare, vergossene
Einheit ausgebildet ist.
13. Handlampe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der
über das Schutzrohr (1) geschobenen Kappe (74) ein Druckschalter (72,73,75) angeordnet ist, dessen Schliesskontakte (72,73)
mit zwei Kontaktstiften (40) der Leuchtröhre (2) verbunden sind, derart, dass bei einer Kurzzeitigen Betätigung des Druckschalters
die Leuchtröhre zündet.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH1737073A CH581290A5 (de) | 1973-12-12 | 1973-12-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7439310U true DE7439310U (de) | 1975-03-27 |
Family
ID=4424917
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19747439310 Expired DE7439310U (de) | 1973-12-12 | 1974-11-26 | Handlampe mit einer Leuchtröhre und einer Startvorrichtung |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH581290A5 (de) |
| DE (1) | DE7439310U (de) |
| FR (1) | FR2254750A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9003216U1 (de) * | 1990-03-20 | 1990-05-23 | FKB Feinwerktechnik und Kunststoffverarbeitungs-GmbH, 7238 Oberndorf | Stableuchte |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0042362A1 (de) * | 1980-06-16 | 1981-12-23 | Erich Haller | Handlampe mit mindestens einer Leuchtstoffröhre |
-
1973
- 1973-12-12 CH CH1737073A patent/CH581290A5/xx not_active IP Right Cessation
-
1974
- 1974-11-26 DE DE19747439310 patent/DE7439310U/de not_active Expired
- 1974-12-11 FR FR7440856A patent/FR2254750A1/fr not_active Withdrawn
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9003216U1 (de) * | 1990-03-20 | 1990-05-23 | FKB Feinwerktechnik und Kunststoffverarbeitungs-GmbH, 7238 Oberndorf | Stableuchte |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR2254750A1 (en) | 1975-07-11 |
| CH581290A5 (de) | 1976-10-29 |
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