DE7438031U - Transportvorrichtung für postenförmiges Stückgut - Google Patents
Transportvorrichtung für postenförmiges StückgutInfo
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Description
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Herr Arnfried Meyer, 7100 HEILHRONN-FRANKENBACH,
Würzburger Straese
Transportvorrichtung für postenförmiges Stückgut.
Die Neuerung betrifft eine Transportvorrichtung für postenförmiges
Stück- oder Schüttgut, insbesondere von Wäschepostan,
zwischen einer Vorbehandlungsmaschine und einer Folgemaschine unter Überwindung eines Höhenunterschiedes mit einem an einem
Gestell gelagerten Gutträger.
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Es sind bereite Transportvorrichtungen bekannt, die durch einen
waagerechten und/oder vertikalen Traneport die Ware an den zugeordneten Platz befördern. Die Platzwahl muß hierbei von Hand
eingegeben werden und ist unabhängig von der Belegung dee Speicherraumes. Andererseits sind waagerechte Traneportvorrichtungen bekannt, bei denen der aufgegebene Warenpoeten ia Zuge
eines Beh&ndlungsprogrammee automatisch der jeweils freien
Folgebehandlungsmaschine zugeleitet wird. Nachteilig bei den bekannten Vorrichtungen ist somit einerseits die halbautomatische Arbeitsweise, andererseits die Unmöglichkeit, Höhenunterschiede auf engem Raum zu Überwinden.
Aufgabe der Neuerung ist es daher, die Transportvorrichtung zum insbesondere vollautomatischen Überwinden von Höhenunterschieden auf engstem Raum auszubilden.
Diese Aufgabe wird durch die Neuerung dadurch gelöst, daß der Gutträger als an einem Senkrechtförderer angeordneter Stetigförderer ausgebildet ist.
Eine besonders zweckmäßige Anordnung der Transportvorrichtung ergibt sich in weiterer Ausgestaltung der Neuerung dadurch,
daß das Gestell an der Folgemaschine, insbesondere im wesentlichen von dieser getragen befestigt ist.
Die mit der Neuerung erzielten Vorteile bestehen insbesondere darin, daß durch die Kombination eines Senkrechtförderers und
eines Stetigförderers auf engstem Raum der von der Vorbehandlungsmaschine kommende Gutposten aufgenommen und in eine andere
Höhenebene gebracht werden kann, ohne daß hierbei die Form des aus einzelnen, aneinander haftenden Stücken bestehende Gutpostens verändert, insbesondere in seine Einzelteile aufgelöst
wird. Auf diese Weise kann der Gutposten auf der Transportvorrichtung gespeichert werden, bis die jeweilige Folgesisischine
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auf nähme berei t let. Jede der BehandlungsiBaechiiwa kenn daher
ihr Programm ohne gegenseitige Kopplung ausfuhren, wodurch eich eine einfache Steuerung ergibt. Die TransportVorrichtung
eignet eich daher für vollautomatischen Betrieb in einer Behandlungeetraße, z.B. einer Wasch-Trockeia-Strafte für wasche.
Dies gilt auch dann, wenn mehrere Folgtaaschinen angesteuert
werden mti ssen, um die behandelten Warenposten einer einzigen Vorbehandlungsmaschine auf mehrere NachbiBhandlungsmaschinen
zu verteilen. Die Transportvorrichtung nach der Neuerung läßt sich daher vielseitig anwenden und ist Iu ihrem Aufbau raumsparend und einfach.
AusfUhrungsbeispiele der Neuerung sind in der Zeichnung dargestellt und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Figur 2 die Draufsicht auf die Anordnung der Transportvorrichtung gemäß Figur 1,
Figur 4 die Seitenansicht auf die Transportvorrichtung gemäß Figur 3;
Figur 5 die Seitenansicht auf die Transportvorrichtung
mit Etagenförderung;
Figur 7 die Ausbildung rait einem Gutträger als Schwerkraftbahn·
Die Transportvorrichtung nach der Neuerung besteht aus einem rahmenförmigen Gestell 1, an dem ein im wesentlichen waagerechter Gutträger 2 angeordnet ist. Letzterer wird gebildet
aus einem Stetigförderer 3, der von einem Senkrechtförderer 4 getragen und in der Höhe verstellbar ist (Fig. 1, 3, 4).
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Das Gestell 1 weist beiderseits vertikale Tragprofile 5 und 6 auf, die oben und unten durch Querstreben 7 und 8 starr miteinander
verbunden sind. Jedes Tragprofil 5 und 6 trägt oben ein Lagerstück 9 mit drehbaren Tragrollen 10. Diese laufen
in einem unten offenen Kastenprofil 11, das durch Arme 12 auf der jeweiligen Folgemaschine 13 befestigt ist, so daß bei Anordnung
von mehreren i'olgemaschinen 13 (Fig. 2) das Gestell 1
mit dem Gutträger 2 parallel zur Vorderwand 1Zf der Folgemaschinen
13 bewegt und in die Beladestellung 21 vor der jeweiligen
Beladeöffnung 15 gebracht werden kann.
Zur weiteren Führung des Gestells 1 dient oben eine Führungsrolle 16, ^.ie mittig an ier oberen Querstrebe 7 angeordnet
ist und in einer maschinenseitig offenen, unten am Kastenprofil
11 befestigten U-fö'rraigen Profilschiene 17 läuft. An
den unteren Enden der Tragprofile 5 und 6 sind um vertikale Achsen drehbare Führungarollen 18 vorgesehen, die sich seitlich
in einer nach oben offenen U-förmigen Profilschiene 19 abstützen. Letztere wird von maschinenfesten Halterungen 20 getragen.
Als Antrieb zum Bewegen des Gestells 1 dient ein Getriebemotor 21, der im Kastenprofil 11 laufende Reibräder 22 antreibt und
an einer, an der oberen Querstrebe 7 befestigten Lagerplatte 23 angelenkt ist.
Der Senkrechtförderer 4 beisteht aus einem Rahmen 24, der mit seitlich angebrachten JRollen 25 in an den Tragprofilen 5 und
6 befestigten ü-förmigen Profilen 26 geführt ist, so daß er auf- und abbewegt werden kann. Bewirkt wird dies© Bewegung
durch ein Hubwerk 44, das an der Lagerplatte 2j> angelenkt und
mit seinem Haken 27 in eine öse 28 des Rahmens 24 eingehakt
ist. Auf einem Querträger 29 des Rahmens 24 sind in parallelen Abständen zwei waagerechte, im wesentlichen entgegengesetzt
zur Folgemaschine 13 gerichtete Längsträger 30 angeordnet,
zwischen denen der Stetigförderer 3 vorgesehen ist. Dieser kann aus einem Förderband bestehen, das über an den Enden der
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Längsträger 30 vorgesehene Rollen 31 gelegt ist. Die maschinenseitige
Rolle 31 ist mit einem Rad 32 verbunden, über das
ein Zugmittel 33 in Gestalt eines Riemens oder einer Kette gelegt ist. Ein an einem Längsträger 30 befestigter Motor 3*f
setzt das Zugmittel 33 und damit das Förderband in Umlauf.
Zur Steuerung der Quer- und Hubbewegung dienen an sich bekannte Endschalter, die elektrisch so miteinander gekoppelt sind, daß
der Gutträger 2 aus der Grundstellung vor dem Entladeband 35 der Vorbehandlungsnaschine, z.B. einer Entwässerungspresse, in
die Beladestellung vor der Beladeöffnung 15 der jeweils freien Folgemaschine 13, z.B. einer Trockenmaschine, angehoben und
eventuell seitlich verschoben wird, flach dem Beladen fährt der Gutträger 2 automatisch in seine Ausgangsstellung zurück.
Das Beschicken des Gutträgers 2 mit einem kuchenartigen Gutposten 36, z,3. aus zusammengepreßten V/äschestücken, wird
durch eine Lichtschranke 3? beendet. Die Schaltung ist dabei se ausgelegt, daß erst nach Unterbrechen der Lichtschranke 37
und bei Vorliegen des Freisignales einer Fclgeaaschine 13 die
Hub- und Querbewegung des Gutträgers 2 eingeleitet wird.
Es ist ersichtlich, daß eine Folgemaschine 13 oder auch mehrere
Folgemaschinen 13 beladen werden können. Die Anordnung der Folgemaschinen
13 kann hierbei seitlich nebeneinander sein, und zwar von der Grundstellung heraus gesehen nur nach einer Seite
oder auch nach beiden Seiten, wie in Figur 2 angedeutet ist. Die Hubbewegung des Gutträgere 2 kann zum Überwinden des Höhenunterschiedes
zwischen dem Entladeband 35 der Vorbehandlungsmaschine und der Beladeöffnung 15 der auf gleicher Ebene stehenden
Folgemaschine 13 dienen. Die Folgemaschinen 13 können aber auch über mehrere Stockwerke verteilt angeordnet sein, wie Figur
5 zeigt. Die Tragprofile 5 und 6 sind dann entsprechend
verlängert und in beschriebener Weise über Arme 12 und Halterungen
20 an den Folgemaschinen 13 befestigt. Den Durchtritt
des Gutträgers 2 durch die Decke 38 gestattet eine öffnung
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Das Gestell 1 kann feststehend oder auch in beschriebener
Weise querverschiebbar ausgebildet sein, wobei in der Decke 38 ein entsprechender Schlitz /fO vorgesehen ist, in den die
Tragprofile 5 und 6 eintauchen, nachdem der Gutträger 2 seine obere Endstellung 2" eingenommen hat.
Denkbar ist ferner, daß die Folgemaschine 13 mehrere Gutposten 36 aufnimmt, die dann zweckmäßigerweise auf dem Gutträger 2
gespeichert werden. Zu diesem Zweck sind am Rahmen 24 mehrere
Stetigförderer 3· untereinander angeordnet, wie in Figur 5 angedeutet ist. Diese werden nacheinander beladen. Erst nach
vollständiger Beladung erfolgt die Hub- und Verschiebebewegung vor die Beladeöffnung 15 der freien Folgemaschine 13» wo die
Eingabe entsprechend nacheinander erfolgt. Infolge der Höhe des Gutträgers 2 kann hierbei eine Grube 4I notwendig sein,
damit der Gutträger 2 entsprechend eintauchen kann.
Um das Abknicken des Gutpostens % beim übergang vom Entladeband
35 auf den Stetigförderer 3 des Gutträgers 2 zu vermeiden,
kann dieser auch geneigt, vorzugsweise entsprechend der Neigung des Entladebandes 35 angeordnet sein (Figur 6).
Schließlich läßt sich der Stetigförderer 3 auch als Schwerkraftbahn
mit frei drehbar zwischen den Längsträgern 30 gelagerten
Tragrollen 1+2. ausbilden, wobei eine Neigung in Transportrichtung
vorzusehen ist. Als Anschlag in der Beliides teilung kann
hierbei eine Prallwand ^3 zwischen dem Ende des Stetigförderers
3 und der Folgemaschine I3 dienen, die bis zum unteren
Rand der Beladeöffnung 15 ragt und erst dann den Weitertransport freigibt, so daß der Gutposten 36 in die Beladeöffnung
einlaufen kann. Zweckmäßigerweise ist die Prallwand k3 niit
einem Druckkontakt verbunden, der der Steuereinrichtung meldet, ob der Gutträger 2 beladen ist oder nicht. Selbstveretändlich
kann auch ein schaltbarer Anschlag am Ende des Stetigförderers 3 vorgesehen sein, der nach Erreichen der Beladestellung vor
der der Beladeöffnung 15 freigegeben wird, so daß der Gutposten 36 in die Folgemaschine 13 einlaufen kann.
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Claims (9)
1. Transportvorrichtung für postenförmiges Stück- oder
Schüttgut, insbesondere von Wäscheposten, zwischen einer Vorbehandlungsmaschine und einer Folgemaschine unter
Überwindung eines Höhenunterschiedes mit einem an einem Gestell gelagerten Gutträger, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gutträger (2) als an einem Senkrechtförderer (4)
angeordneter Stetigförderer (3) ausgebildet ist.
2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestell (1) an der Folgemaschine (13),
insbesondere im wesentlichen von dieser getragen befestigt ist.
3· Transportvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Gestell (1) Trag- und Führungerollen (10, 16, 18) angeordnet sind, die in an mehreren
Folgema6chinen (13) angebrachten Profilschiwnen ( 11, 17,
19) geführt sind.
if. Transportvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3* dadurch
gekennzeichnet, daß eine Steuereinrichtung mit einer Abrufanlage vorgesehen ist, die zur automatischen Beladung
die jeweils freie Folgemaschine (13) anzeigt.
5. Transportvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stetigförderer (3) insbesondere als
angetriebenes Förderband ausgebildet ist.
6. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stetigförderer (3) als alt Tragrollen
(42) ausgestattete Schwerkraftbahn ausgebildet ist, die einen Anschlag zur Freigabe des Guttraneportes in die
Beladeöffnung (15) aufweist.
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7. Transportvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Gutträger (2) mehrere übereinander angeordnete Stetigförderer (3) am Senkrechtförderer (/f) aufweist.
8. Transportvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis k, dadurch
gekennzeichnet, daß zur Querverschiebung des Gestells (1) ein Reibradantrieb vorgesehen ist. wobei die angetriebenen
Reibräder (ZZ) und die Tragrollen (10) des Gestella
(1) im gleichen Kastenprofil (11) gelagert sind.
9. Transportvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch
gekennzeichnet, daß der Senkrechtförderer (i*) einen den Stetigförderer (3) tragenden, in seitlichen Profilen (2δ)
geführten Rahmen (24) aufweist, der durch ein am Gestell
(1) angehängtes Hubwerk (kk) hebbar ist.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7438031U true DE7438031U (de) | 1975-04-17 |
Family
ID=1310536
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7438031*[U Expired DE7438031U (de) | Transportvorrichtung für postenförmiges Stückgut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7438031U (de) |
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