DE2137770A1 - Teigstueckbearbeitungseinrichtung - Google Patents
TeigstueckbearbeitungseinrichtungInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. F. \Yeickmann, ^ I w / / /Q
Dzpl.-Inc4. FI.WeickmanNj Dipl.-Phys. Dr. K-Fincke
Dipl.-Ing. F. A.¥eιckmann, Dipl.-Ckem. B. Huber
ε MÜNCHEN £6, DEN
POSTFACH 800 320
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 39.71/22
GH/g!! . <98 39 21/22>
DEBAG Deut β ο he Backof enbau GmbH
8 München 54, Trieb-Straße 3
Teigstüokbearbeitungseinrichtung
Die Erfindung betrifft eine l'eigstückbearbeitungseinriehtung
für Kleinbrot, umfassend mindestens ein Transportband mit einer auf das Fördern mehrerer Teigatüokreihen abgestellten
Breite, welches unter mindestens einem Teigbearbeitungsgerät
hindurch zu einer Abgabestelle führt.
Bei einer solchen bekannten Teigstückbearbeitungseinrichtung
werden die Teigstücke auf Entnahmeträger gegeben, die aufeinanderfolgend unter der Abgabestelle des Transportbandes
hindurch geführt werden und dort die jeweils vor- . dersten der in den nebeneinander liegenden Reihen auf dem
Transportband geförderten Teigstücke aufnehmen. Der Entnahmeträger,
wird dabei entgegen der Förderrichtung des Transportbandes
bewegt.
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Diese Arbeitsweise hat zur Folge, daß die Länge der Entnahme··
träger die Baulänge dor Vorrichtung und damit deren Raumbedarf
wesentlich beeinflußt. Um die Baulänge in vertretbaren G-renaen zu halt en } sind daher die Entnahme trag er verhält- ■
nismäßig kurz und v/er den zum Einschieben in den Backofen
gruppenweise in. einem Suaamnienfassungsrahinen zusammengesetzt *
Die oben erwähnte Arbeitsweise bedingt erheblichen konstruktiven Aufwand, um die 'Entnahmeträger am Anfang ihrer der Abgäbest
alle des Transportbands entgegengeriohteten Förderband einzusetzen und in Längsrichtung sowie anschließend ■-* da der ·■
Entnahmeträger während des Belegens an der Abgabestelle unter
das Transportband geschoben· wird- in Querrichtung fördern au ,
können, letzteres um diesen zu einer nachgeordneten Bearbeitungsstation abtransportieren zu können0 Dieser konstruktive
Aufwand schlägt sich nicht nur in beachtlichen Kosten nieder, sondern auch in langen Wegen für das Bedienungspersonal, da
die Entnahmeträger an einem Ende des Transportbandes aufgegeben und an derem anderen Ende wieder entnommen werden
müssen u.s.f.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Teigbearbeitungseinrichtung
vorzusehen, bei der die oben beschriebenen Nachteile vermieden werden, so daß u.ae eine raumsparende
und einfache Konstruktion sowie die Verwendung von längeren die oben beschriebene Handhabung rationalisierenden Entnahmeträgem
möglich ist«.
Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird vorgeschlagen, eine eingangs beschriebene Teigstückbearbeitungseinriehtung erfindungsgemäß
derart auszugestalten, daß in Förderrichtung des Transportbandes nach der Abgabestelle ein Endlosförderer
mit einem im wesentlichen horizontal in Förderrichtung des Transportbandes laufenden Obertrum angeordnet ist, welches
quer zur Eörderrichtung sich erstreckende in Förderrichtung
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aufeinanderfolgende Kippmulden trägt j, daß. die jeweils im
Otsrtrum angeordneten Kippmulden durch eine Steuereinrichtung
«wischen einer fragstellung und einer Kippstellung
steuerbar sind und daß zwischen den "beiden Trums ein Ent—
nsiimeträger einführbar ist, "auf welchen die Teigstücke "beim
Kippen der Kippmuläen in die Kippstellung herabfallen»
Bei einer derartigen Ausgestaltung der Einrichtung b3.eibt
der Entnahmeträger vom Einsetzen in seine Betriebsstellung bis zum Herausnehmen nach dem völligen Belegen desselben
an seinem Platz zwischen den beiden Trums des Endlosförderers. Es erübrigen sich daher Jfovisc'henwege, beispielsweise
zum Einordnen der Entnahmeträger in Schragen9 aus dem
diese automatisch entnommen und der Abgabestelle des Transportbandes
zugeführt werden sowie eine fördereinrichtung für -den jeweils zu belegenden bzw* belegten Entnahmeträger
in Längs- und in Querrichtung« Die bisherige Baulänge, die bei relativ kurzen Entnahmeträgern die Länge des vor der
Abgabestelle liegenden und dieser zugeführten Entnahmeträgers sowie einen Abstand zwischen dem Schragen und der Abgabestelle
- zwecks Bildung eines den unbehinderten Abwurf der Teigstücke gewährenden freien Raums - berücksichtigen mußte,
kann erfindungsgemäß für eine Verlängerung des Entnahmeträgers genutzt werden.
Als Endlosförderer ist ein Kettenförderer gut geeignet. Die an dessen Ketten €taa?a& günstig zu befestigenden Kippmulden
können nahe einer ihrer beiden in Forderrichtung beabstandeten
Kanten Stützelemente auf v/eisen, welche mit einer parallel zum Obertrum verlaufenden Steuerbahn gleitend oder rollend
zusammenwirken.und die Kippmulden in ihrer Tragstellung
sichern*
Sei der bekannten eingangs beschriebenen Teigstückbearbei-
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~~ A. —.
tungseinriolitung ist das Aufnehmen des belegt on Entnahmetracers
äußerst mühsam. Dies ergibt sich aus dem Umstand, daß die Entnahmetrager unter der Abgabestelle des !Transportbandes
hindurohgeführt werden, die Höhe des Obertrums des Transportbandes jedoch von den zu unterfahrenden vorgeordneten
Keigbearbeitungsgeräten bestimmt wird und somit
die Stelle j an der der belegte Entnahmeträger c^uer
unter dem Transportband herausgefördert und aufgenommen
wird, nur wenig über lußbodenhöhe liegt. Die den Abtransport
der belegten Entnahmeträger ausführenden Personen sind somit gezwungen, die belegten Entnahmeträger in stark gebückter
Stellung aufzuheben, was häufig zu Ermüdungserscheinungen
beim Bedienungspersonal führt.
Der vorliegenden Erfindung liegt somit die weitere Aufgabe
zugrunde, die Teigbearbeitungseinrichtung derart auszüge-.
stalten, daß der Entnahmeträger mühelos in seine Betriebsstellung eingesetzt und aus dieser entnommen werden kann?
Diese Aufgabe wird in weiterer Ausgestaltung der Erfindung dadurch gelöst, daß der Obertrum des Endlosforderers in einer
Ebene über dem Transportband verläuft und an der Abgabestelle' des Transportbandes eine vom Untertrum zum Obertrum
führende Steigstrecke des Endlosförderers vorbeiläuft, in welche die Kippmulden in Tragstellung einlaufen. Durch
die der Abgabestelle des Transportbandes zugeordnete Steigstrecke des Endlosförderers läßt sich der Obertrum in jede
gewünschte Horizontalebene legen, die ein bequemes Einsetzen der Entnahmeträger in den Raum zwischen den beiden Trums des
Endlosförderers, ohne daß sic'h das^Bedienungspersonal bücken"
muß, erlaubt. Die Neigung der Steigstrecke verläuft dabei vorteilhafterweise in Pörderriohtung des Bandförderers und
des Obertrums des Endlosförderers.
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_ 5 —
Die Kippffiuiden lassen sich beim Einlauf in die Sbeigstreoke
durch einfache konstruktive Mittel in ihre Tragstellung bringen, wenn am Übergang des Endlosförderers vomüntertrum
in die Steigstrecke eine Stützscheibe angeordnet ist, Vielehe die im Bereich des Untertrums in Kippst'ellung liegenden
Kippmulden durch Zusammenwirken mit den Stützelementen in ihre Tragstellung überführt und wenn an der Stützscheibe eine
im Bereich der Steigstrecke angeordnete Stützschiene anschließt, welche wiederum im Zusammenwirken mit den Stützeiementen
die Kippmulden im Bereich der Stützstreck'e bis zuinübergang in den Obertrum in Tragstellung hält. Die weitere
Aufreohterhaltung der Tragstellung der Kippmulden kann dar-n durch, eine parallel zum Obertrum des Endlosförderers
verlaufende der Steuerbahn vorgeordnete Stützbahn erfolgen, in v/elche die Stützschiene beim Erreichen des Obertrums
übergeht.
Die Kippmulden können von den Kettenbolzen des Kettenförderers getragen sein, wobei sich die Stützelemente zwischen
den sich zugekehrten Seiten der Ketten des Kettenförderers anordnen lassen, wenn im Bereidh des Übergangs der Stützschiene
eine Weiche für das. Hindurchführen der Kettenbolzen durch die Stützbahn vorgesehen wird·
Der Antrieb des Endlosförderers erfolgt zweckmäßigerweise in Übereinstimmung mit der Förderbewegung des Transportbandes,
so daß der Endlosförderer entsprechend dem üblichen intermittierenden
Antrieb des Transportbandes schrittweise antreibbar und belegbar ist. Dabei kann die Bewegung des Endlosförderers-
durch ein Schrittschaltwerk^erreicht werden, wobei·
die Ankopplung der an der Steigstrecke befindlichen unteren Umlenkrolle des Endlosförderers an das Schrittschaltwerk eine
besonders vorteilhafte Lösung darstellt, weil sich damit u.a. eine kurze Antriebsverbindung mit dem Antrieb der vorgeordnet
en iSinrichtungen, beispielsweise des Transportbandes., ergibt,
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Die Steuerung der Kippmulden kann für eine ν orb e.stimm te
Anzahl gleichzeitig erfolgen, indem die Steuerbahn von der Oberkante einer in einer vertikalen Ebene bewegbaren Steuerschiene gebildet ist, die auf eine vor "bestimmte Anzahl
von Kippraulden einwirkt. Die !Führung derselben kann duroh
ein .Parallelograiiimgestänge und die Bewegung derselben
durch zv/ei die Steuerschiene tragende Exsenterscheiben erfolgen. Die Exzenterscheiben bewirken ein sanftes Anlaufen
der Bewegung, was sich auf die zuverlässige Übergabe der Teigstücke von den Kippmulden auf den Entnahmeträger
vorteilhaft auswirkt. Die Steuerbewegung läßt sich durch einen der Steuereinrichtung zugeordneten Taster erreichen,
der am Obertruin des Endlosförderers angeordnet ist und in den Förderbereich für die Teigstücke hineinreicht.
Ein zugeordneter Schalter kann den Anlauf des Exzenterantriebs auslösen und ein vom Exzenterantrieb angetriebener
Schaltnocken kann das Abschalten des Exzenterantriebs bewirken. ·
Bei der bekannten Teigstüokbearbeitungseinriehtung wirkt sich nachteilig aus, daß nur eine vorbestimmte Anzahl von
Reihen, entsprechend der auf dem Transportband liegenden Anzahl von Reihen von Teigstücken, auf den Entnahmeträger
aufgegeben werden können. Wenn beispielsweise Entnahme-.träger
mit mehr als die dieser Anzahl entsprechenden Reihen von Teigstücken belegt werden sollten, würde dies eine völlige
Feuauslegung der Transportbandbreite und sämtlicher diese.; beschickenden Vorrichtungen erfordern, was einer Erneuerung des Maschinenparks gleichkäme, wobei bei einer
späteren Verringerung dieser Reihe"hzahl die Vorrichtung
nicht voll ausgenutzt würde, da ein entsprechender Randbereich des Transportbandes, entsprechend der den Entnahmeträger
überragenden Breite, von Teigstückreihen freigehalten werden müßte.
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Llit der vorliegenden Erfindung soll daher weiter die Aufgabe
gelöst werden 5 in der Teigstüokbearbeitungseinrichtung
Entnahraetragor unterschiedlicher Breite verwenden Nzu
können»
Zu diesem Zweck ist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung .vorgesehen, daß der Taster längs des Obertrums des
Endlosförderers versetzbar.ist» Da der Taster durch sein
Eingreifen in den ÜPörderbereich der Teigstücke vom jeweils
führenden Teigstück einer Reihe berührt wird und darauf den AbwurfVorgang einleitet, kann durch die vorstehende erfindungsgemäße
Maßnahme die Länge des Abwurfbereichs", in dem die im Obertrum von der Steuerschiene abgestützten Eippmulden
aus ihrer Tragstellung in ihre Kippstellung wechseln,
variiert werden· Während der Entnahmeträger bei im wesentlichen voller Ausnutzung der Länge des Obertrums des Endlosförderers
in Deckung mit mindestens dem größten Teil der Länge des Obertrums ist und von oben her mit einem einzigen
Übergabevorgang belegt werden kann, läßt sich, das Belegen
von Entnahmeträgern, die breiter oder schmaler als der Endlosförderer sind, durch kürzere, sich mit der Breite des
zu belegenden Entnahmeträgers deckende: v über der Steuerschiene
liegende; Obertrumlängen, erreichen, wobei der Entnahmeträger schrittweise zwischen dem Obertrum und dem
Untertrum hindurch bewegt und belegt wird. In beiden fällen können bekannte Entnahmeträger verwendet werden, beispielsweise
Kipptrcgelj, doch kann anstelle der Entnahmeträger auch
eine Beschickungseinrichtung für eine dem Endlosförderer nachgeordnete Bearbeituhgsstation verwendet werden.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemäße
Teigstückbearbeitungseinrichtung schematisch dargestellt, das anhand der nachstehenden Beschreibung im
einzelnen erläutert wird.
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Die Zeichnungen zeigenί
Figur 1 eine perspektivische Gesamtansicht der ückbearbeitungs einrichtung,
Figur 2 eine l'eilansicht des Endlosförderers,
welcher der Teigstüokbearbeitungneinriehtung
in Figur 1 zugeordnet ist nach der Linie H-II in Figur 3, wobei die Steigstrecke zwischen dem TJntertruci und
dein Obertruin gezeigt ist,
Mgur 3 einen Schnitt durch den Endlosförderer
nach der Linie III-III in Figur 2^ ~
Figur 4 einen vergrößerten Ausschnitt gemäß der Sektion 17 in Figur 2f
Figur 5 einen Längsschnitt durch den Endlosförderer nach der Linie V-V in Figur 6,
mit einem in Längsrichtung desselben angeordneten Entnähmetrager,
Figur 6 einen Schnitt durch den Endlosförderer
nach der Linie VI-VI in Figur 9»
Figur 7 einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Figur 6, wobei der Antrieb für eine die
Kippmulden stützende'Steuerschiene dargestellt ist, ^
Figur 8 einen Schaltnocken für das Abschalten
des die Steuerschiene bewegenden Antriebs,
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Figur 9 eine Ansicht des Bndlosförderers gemäß Figur 1, wobei jedoch die Abwurflänge
des Obertrums desselben kürzer' und der Entnähmetrager quer zwischen Ober-
und Untertrum eingesetzt ist, und
Figur 10 eine Draufsicht auf die in Figur 9 dargestellte Anordnung.
Die in den Zeichnungen dargestellte Teigstüokbearbeitun^seinrichtung
11 erstreckt sich im. wesentlichen über die Längen eines Transportbandes 12 und eines Endlosförderers 13,
denen Teigstückbearbeittmgsgeräte 14 und 15 zugeordnet sind«.
Das Transportband 12 fördert dabei Teigstücke 16 unter"dem
Bearbeitungsgerät 15 hindurch und übergibt sie auf den Endlosförderer 13» so daß die Abgabestelle des Transportbandes
12 im wesentlichen am Ausgang des Bearbeitungsgerätes 15 liegt.
Der Endlosförderer 13 ist ein Kettenförderer mit Eippmulden
17r die jeweils mit den führenden Teigstücken 16 der in
Reihen der auf dem Transportband 12 liegenden Teigstücke belegt werden. Die Förderebene 18 des Obertrums 19 des Endloaförderers
13 liegt höher als die Förderebene 20 des Tränsportbandes 12. Unter dem Obertrum 19 liegt, sich mit diesem
deckend, ein Entnähmetrager 21, der als Kipptrögel ausge~
bildet ist. Die Aufnahmen desselben für die Teigstücke 16 sind in Abmessung und Anordnung den Kippmulden 17 angepaßt*
Am Obe-rtrum 19 ist ein längs desselben versetzbares Tastgerät
22 mit Tastern 23 vorhanden. Die Taster 23 reichen bis in den Förderbereich der auf den Kippmulden 17 liegenden
Teigstücke 16 hinein, im vorliegenden Ausführungsbexßpiel (siehe auch Figur 6) v/erden sie von den führenden Teigstücken
16 der äußeren Teigstückreihen berührt, wenn diese die.ent-
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- ίο -
sprechende Förderstrecke 24 auf dem Obertrum 19 zurückgelegt
haben. Diese Förderstrecke 24 deck!; sich mit der Lan^e
der unter dem Obertrara IQ liegenden Aufnahmen 25 des Entnahmeträgers
21«.
Die Versetzung der Förderebenen 24 und 20 zueinander ist durch eine Steigstrecke 26 ermöglicht? die in Einzelheiten
in den Figuren 2 bis 6 dargestellt ist» Diese Steigstrecke 26 befindet sich in der Übergangsstrecke vom Untertrum 27
zum Obertrum 19 des Endlosförderer^ 13* Der Übergang wird
durch zwei als Kettenräder ausgebildete Umlenkrollen 28 und 29 bewirkt, die in verschiedenen senkrechten Ebenen
liegen, so. daß die Steigstrecke eine Neigung in Förder-" richtung des Obertrums 19 aufweist« Etwa in der Mitto der
Steigstreoke 26 liegt die Abgabestelle des Transportbandes 12. Der Endlosförderer 13 läuft in einem Maschinengestell
30 um, das mittels Verbindungselementen 31 mit den weiteren
Teilen der Teigbearbeitungseinrichtung verbunden ist.
Die Kippmulden 17 sind an den Kettenbolzen 32 der Ketten
33 des Endlosförderer 13 schwenkbar aufgehängte An ihrem
freien Ende tragen sie eine Stützrolle 34· Diese Stützrollen
34 laufen während des Umlaufs durch den Obertrum 19 derart auf einer Steuerschiene 35? daß die Kippmulden 17 im wesentlichen
horizontal und somit in ihrer Tragsteilung gehalten
werden, während sie am Untertrum 27 frei nach unten hängend zurücklaufen» Die Stützrollen 34 sind dabei an Stütznocken
36 gelagert j die sich über die Stirnseiten der Kippmulden 17 ex'Btrecken und an ihren angelenkten Enden glatte Stirnflächen
37 aufweisen. ^
Diesen Stirnflächen 37 ist eine Stützscheibe 38 zugeordnet, die sich koaxial neben der Umlenkrolle 28 befindet und auf
der eich die Stütznocken 36 während des Umlenkens der Ketten
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radial abstützen» Im Anschluß an die Stützacheibe 38 er- ·
streckt sich bis in die Porderebene 18 des Obertrums 19
eine Stützschiene 39 s auf der die Stützrollen 34 während
des Durchlaufs durch die Steigstrecke 2.6 derart aufliegen,
daß die Kippmulden 17 schon vom Übergan'g von der Stützscheibe
38 aus in die Steigstrecke 26 in ihrer Trägstellung
befördert werden und so die Abgabesteile des Transportbands
12 passieren.
Beim Übergang von der Steigstrecke 26 in die Förderebene
18 durchlaufen die Kettenbolzen 32 den horizontalen I-eil
40 der Stützschiene 39· Um dies technisch ermöglichen zu
können, ist- in diesem horizontalen Teil 40 eine Weiche 41
angeordnet, die nach Art einer Klappe von den durchlaufenden Kettenbolzen 32 angehoben wird und zurückfällt, \>?enn
dem vorlaufenden Kettenbolzen eine an der gleichen &ipp~ mulde 17 sitzende Stützrolle .34 in die horizontale Förderebene
18 nachfolgt»
Wie weiter aus Figur 2 zu erkennen ist, greift eine Schubstange 42 eines Schrittschaltwerks an ein nicht sichtbares
Ratschenrad an, das fest mit der Umlenkrolle 28 verbunden ist und so den Endlosförderer 13 schrittweise antreibt, wobei
dieser Antrieb synchron mit dem Antrieb des Transportbandes 12 erfolgt.
Im Anschluß an den horizontalen Teil 40 der Stützschiene erstreckt sich die Steuerschiene 35 im wesentlichen über
die restliche Länge des Obertrums 19>, wie es in Figur 5
dargestellt ist· Wie es am besten aus Figur 6 zu erkennen
ist, ist die Steuerschiene 35 an einem Träger 43 höhenver-r
stellbar befestigt. Dieser Träger 43 wird von einem Parallelogramsigestänge
44 in. einer vertikalen Ebene geführt und stützt sich mit seiner unteren Kante auf awei Exzentern 45
ab, die mittels Wellen 46 drehbar gelagert sind« Die Wellen
209IM/011I ,»«»">"■
■- 12 - .
46 worden ihrerseits über eine Kette 47 von einem Getriebe
48 aus mittels eines nicht dargestellten Antriebs gedreht (siehe Figur 5)* Der Kette 48 ist ein Kettenspanner 49 zugeox-dnet.
Die vertikale Bewegung des Trägers 43 wird durch verstellbare
Anschläge 50 begrenzt, die in Figur 7 zu erkennen ■sindr Dabei ist ebenfalls zu erkennen, daß die Exzenter 45
ein sanftes Anlaufen der Vertikalbewegung bewirken, die . ' bein Auflauf des Trägers 43 auf den Anschlägen 50 aprupt
endet und dann, während des weiteren Umlaufs der Exzenter
45 beim Zurückführen des Trägers 43, in seine AusgangsStellung diesen umgekehrt beschleunigt, also schnell wieder zurückführt
und weich ausläuft. Der in diesem Zusammenhang zu erwähnende Vorteil besteht einerseits aus dem Verhindern
einer eine Wurfwirkung auf die zu übergebenden Teigstücke ausübenden zu plötzlichen Anfangsbeschleunigung und andererseits
aus einem schnellen Zurückführen der Steuerschiene 35 in ihre Ausgangsstellung, die nur während der Förderpausen
der intermittierenden Förderung unterhalb der die Stütsrollen 34 abstützenden Stellung sein disrf^ ., wenn die vom
horizontalen Teil 40.auf die Steuerschiene 35 nachgeförderte
Kippmulde 17 in ihrer Tragstellung bleiben soll.
Während das Einleiten der Bewegung der Steuerschiene 35 von den Tastern 23 bewirkt wird, erfolgt das Abschalten der Bewegung
durch einen Steuernocken 51, der in Figur 8 dargestellt ist. Dieser Steuernocken 51 wird von der die Exzenter
45 treibenden Kette 47 im gleichen Umdrehungsverhältnis wie diese 'angetrieben,- was über ein K&ttenrad 52 erfolgt. Ein .
vom Steuernocken 51 bewegter Mikroschalter 53 ist so ausgebildet,
daß er nach dem Anheben durch den ihn unterlaufenden
Steuernocken 51 und dem Herunterfallen in die in der Zeichnung· dargestellte Stellung den Antrieb für die Exzenter 45
abschaltet. Der Antrieb für die Exzenter 45 wird durch die
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wechselnde Folge der Taster 23 und dem Steuernocken 51 gesteuert.
Im Betrieb werden die Teigstücke 16 an der Abgabestelle des Transportbandes 12 (siehe Figur 2) auf die in Tragstellung
an dieser vorbeigeführten Kippmulden 17 übergeben. Die Kippmulden 17 laufen weiter zum Obertrum 19, bis,
die führende belegte Kippmulde 17 in den Bereich der Taster 23 gelangt. Die diese berührenden auf der führenden Kippmulde
17 liegenden Teigstücke 16 nehmen die Taster' 23 mit,-wobei die letzteren mittels ihrer Schwenkbewegung über
einen zugeordneten Schalter die den Antrieb für die Exzenter
45 einschalten. Diese laufen um und senken dabei den Träger 43 mit der daran befestigten Steuerschiene 35
nach unten bis auf die Anschläge 50 ab* wobei die Stützrollen 34 der vertikalen Abwärtsbewegung folget und die Kippmulden
17 aus ihrer horizontalen Tragstellung in die im wesentlichen vertikale Kippstellung gelangen, wie sie in Figur 5 zu erkennen
ist· Beim Anheben der Steuerschiene 35 in ihre Ausgangsstellung
werden auch die Stützrollen 34 und damit auch die Kippmulden 17 wieder in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht,
bevor die intermittierende .Förderung eingesetzt hat und somit die sich noch auf dem horizontalen Teil 40 der Stützschiene
39 befindlichen Kippmulde 17 mit ihrer Stützrolle 34 von diesem Teil 40 herunterbewegt hat* Erst nach dem durch
die Abwärtsbewegung der Steuerschiene 35 erfolgten Abkippen der.Teigstücke 16 von den Kippmulden 17 setzt die lachförderung
der folgenden die Förderstrecke 24 des Obertrums besetzenden Kippmulden 17 wieder ein, worauf sich der oben be~
schriebene Vorgang des Abkippens wiederholt. Die die Steuerschiene 35 überlaufennen Kippmulden 17 schwenken dabei in
den freien Hang nach unten und werden in dieser Stellung bis Kur Stützscheibe 38 zurückgeführt, wo sie wieder in Tragstellung
gebracht werden.
BAD 209886/0119
Gemäß der bisherigen Beschreibung werden die Kippmulden 17 auf den darunter bereitgehaltenen Entnähmetrager 21
entleert. Damit ist dieser, ohne aus seiner Lage bewogt worden zu sein? vollständig belegt und kann vom Bedienungspersonal
«wischen, den Trums des Endlosfördererg
herausgehoben und abtransportiert werden. Durch die hochgelegte Ebene 18 des Endlosförderers 13 ist es möglich ge«-
worden, den Entnahnieträger 21 in einer Höhe einzusetzen,
die ein Bücken des Bedienungspersonals bei der Handhabung
desselben überflüssig macht.
Während also die Teigstücke 16 auf dein Entnahmeträger 21
in der gleichen Anordnung wie auf der Förderstrecke 24. des Obertrums vor der Übergabe liegen, wobei Breite und Länge
der belegten Fläche mit der Förderstrecke 24 übereinstimmen, können auch unterschiedliche Anordnungen auf in ihren Ab~
messungen von der Förderstrecke 24 abweichenden Entnahmeträgern vorgenommen werden.
Zu diesem Zweck werden beispielsweise Entnahmeträger 54 (Figuren 9 und 10) quer zur Förderrichtung des Endlosförderers
13. zwischen dem Obertrum 19 und dem Unter trum 27 eingeschoben, deren Breite der Förderlänge von fünf Kippmulden
17 entspricht. Das Tastgerät 22 wird dementsprechend versetzt, wodurch die Förderstrecke 24 auf fünf Kippmulden
17 verkürzt ist. Bei jedem Üb ergäbe ν or gang v/erden nunmehr
fünf Reihen von Teigstücken 16 auf den Entnahmeträger 54 gelegt, der nach Aufnahme dieser ersten Teigstückgruppe um
die Breite des Endlosförderers 13 vorgeschoben wird, bis
er völlig belogt ist, wobei es bei*1 der-Bemessung des Entnahmeträgers
54 vorteilhaft ist, wenn dieser eine Länge aufweißt,
die einem Mehrfachen der Breite des Endlosförderers 13 entspricht. Die Breite desselben wird dann nur durch die maximale
Länge der Förderstrecke 24 begrenzt.
RAD 209888/0119 B
Claims (1)
- Patentansprüche1» Teigstückbearbeitungseinrichtung für die Herstellung von Kleinbroty umfassend mindestens ein Transportband mit einer auf das !»"ordern mehrerer Teigstückreihen abgestellten Breite, welches unter mindestens einem Teigbearbeitungsgerät hindurch zu einer Abgabestelle führt, dadurch . gekennzeichnet j daß in lörderrichtung des Transportbandes' (12) nach der Abgabestelle ein Endlosfördei'er (13) mit einem im wesentlichen horizontal in Ford einrichtung des .Trans*- ,, portbandes (12) laufenden Obertrum (19) angeordnet ist, welcher quer zur Förderrichtimg sich erstreckende in I1Orderrichtun'g aufeinanderfolgende Kippmulden (17) trägt, daß die jeweils im Obertrum (19) angeordneten Kippmulden (17) durch eine Steuereinrichtung (22,23»35»51) zwischen einer !Dragstellung und einer Kippstellung steuerbar sind und daß. zwischen den beiden Trums {19 s· 27) ein Entnahme trag er (21,54) einführbar ist, auf welchen die Teigetüöke (16) beim Kippen der Kippmulden (17) in die Kippstellung herabfallen92. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, Saß der Endlosförderer (13) ein" Kettenförderer ist«3» Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kippmulden (17) nahe einer der beiden in Förderrichtung beabstandeten Kanten mit Stützelementen (34) versehen sind, welche mit einer parallel zum Obertrum (19) verlaufenden Steuerbahn (35) gleitend oder rollend zusammenwirken.4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Obertrum (19) des Endlosförderer (13) in einer Ebene (18) über dem Teigbea,rbeitungsgerät verläuft und an'der Abgabestelle des Transportbandes (12) eine vom Untertrum (27) zum Obertrum (19) führende Steigstrecke (26)209888/0119des Bndlosförderers (13) vorbeiläuft, in welche die Kippmulden (17) in Trägst ellung einlaufen <,5. Einrichtung na.eh Anspruch 4, dadxjroh gekennzeichnet, daß die JJeigung der Steigstrecke (26) in Förderrichtung des Transportbandes (12) und des Obertrums (19) des Endlosforderern (13) verläuft»6« Einrichtung nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß am übergang des Endlosförderer (13) vom Untertrum (27) in die Steigstrecke (26) eine Stützscheibe (38) angeordnet ist, welche die im Bereich des Untertruins (27) in Kippstellung hängenden Kippmulden (17) durch Zusammenwirken mit den Stutzelementen (34) in ihre Tragstellung überführt und daß an der Stützseheibe (38) eine im Bereich der Steigstrecke (26) angeordnete Stützschiene (39) anschließt, welchewiederum im Zusammenwirken mit den Stützelementen (34) die Kippmulden (17) im Bereich der Steigstrecke (26) bis zum Übergang in den Obertrum (19) in Trägst ellung hält»7* Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützschiene (39) im Bereich der oberen TJmlenkrolle (29) in eine parallel zum Obertrum (19) des Endlosförderers (13) verlaufende der Steuerbahn (35) vorgeordnete Stützbahn (40) übergeht.8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Kippmulden (17) von den Kettenbolzen (32) des Endlosförderers (13) getragen werden und bei Anordnung der Stützelemente (34) zwischen den sich zugekehrten Seiten der Ketten (33) des Endlosförderers (13) im Bereich des Übergangs der Stützschiene (39) in die Stützbahn (4-0) eine Weiche (41) für das Ein durchführ en der Kettenbolzen (32) durch die Stützbahn (40) vorgesehen ist.BAD 209886/011996 Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis Oy dadurch gekennzeichnet, daß der Endlosförderer (13) schrittweise angetrieben ist.10. Einrichtung nach einem der Ansprüche ο bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich deo Übergangs vom Untertrum (27) in. die Steigstrecke (26) angeordnete Umlenkrolle (28) durch ein Schrittschaltwerk (42) angetrieben ist.11« Einrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 10t dadurch gekennzeichnet, daß'die Steuerbahn von der Oberkante* einer in einer vertikalen Ebene bewegbaren Steuerschiene (35) gebildet ist.12« Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschiene (35) an einem Parallelogrammgestänge (44) bewegbar aufgehängt ist und durch zwei sie tragende: Exzenterscheiben (45) bewegbar ist.13« Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung für die Kippmulden (17) einen am Obertrum (19) des Endlosförderers (13) in den Förderbereich der Teigstücke (16) eingreifenden Taster (23) für die Auslösung des Exzenterantriebs umfaßt.14· Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuereinrichtung für die Kippmulden (17) ein mit den Exzenterscheiben angetriebener Schaltnocken (51) für das Abschalten des Exzenterantriebs zugeordnet ist.15. Einrichtung nach Anspruch 13,-.dadurch gekennzeichnet,, daß der Taster (23) längs des Obertrums (19) des Endlosförderer (13) versetzbar ist.* BAD 209886/011916o Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 Ms 15 y dadurch "gekennzeichnet y da,ß der Ent η ahmet rag er (21) in Entnahme st ellung in Deckung mit mindestens dem größten Teil (24) der Länge des Obertrums (19) und vom Obertrum. (19) her in einem einzigen ÜbergäbeVorgang belegbar ist·17* Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß der Entnahmetrager (54) zwischen dem Obertrum (19) und dem Untertrum (27) des Endlosförderers (13) schrittweise hindurch bewegbar und belegbar ist.18c Einrichtung nach einem der Ansprüche 16 und 17, dadurch gekennze
Kipptrögel istdurch gekennzeichnet,, daß der Entnahmeträger (21,54) ein19. "Einrichtung nach einem der Ansprüche 16 und 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Entnahmeträger von einer Beschickungseinrichtung für eins nachgeordnete Bearbeitungsstation gebildet wird.BAD209888/01 19JR .Le e rs e 11e
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