DE7435655U - Aufsetzkranz fuer lichtkuppeln - Google Patents
Aufsetzkranz fuer lichtkuppelnInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04D—ROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
- E04D13/00—Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
- E04D13/03—Sky-lights; Domes; Ventilating sky-lights
- E04D13/0305—Supports or connecting means for sky-lights of flat or domed shape
- E04D13/0315—Supports or connecting means for sky-lights of flat or domed shape characterised by a curb frame
Landscapes
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- Structural Engineering (AREA)
- Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)
Description
Nürnberg, 18Λ8
Artweger-Industrie-Gesellschaft m.b.H., 4580 Windischgarsten
(Österreich)
"Aufsetzkranz für Lichtkuppeln"
Die Erfindung betrifft einen Aufsetzkranz für Lichtkuppeln,
mit einem Rahmen und einem an dessen Unterseite nach außen vorspringenden Befestigungsflansch, wobei der Rahmen mit
dem Befestigungsflansch aus aus Schaurastoff bestehenden Einzelstücken gebildet ist.
Ein derartiger bekannter Aufsetzkranz ist aus einzelnen, jeweils
über Eck gehenden Stücken gebildet, die jeweils an einem Ende mit einem längsverlaufenden Einschnitt und am anderen
Ende mit einem dem Einschnitt entsprechenden Vorsprung versehen sind, die bei der Montage ineinander geschoben werden.
Die Verbindung der Einzelstücke erfolgt dann durch Verschrauben. Anstelle einer derartigen Nut-Feder-Verbindung
können die freien Enden der über Eck gehenden Einzelstücke auch auf Gehrung geschnitten und dann miteinander verschraubt
werden. Derartige Einzelstücke sind immer nur für die Herstellung eines Aufsetzkranzes bestimmter Größe
geeignet; durch die Herstellung in Einzelstücken werden lediglich die Formkosten und das Transportvolumen verringert.
— 2 —
und Zahlung: Nürnberg.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Aufsetzkranz
der eingangs beschriebenen Art so auszubilden, daß mit geringstmöglichem Aufwand Aufsetzkränze unterschiedlidBr
Größe herstellbar sind.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der aus Integralschaurast off bestehende Aufsetzkranz aus Eckstücken
und winkelprofilförmigen Abschnitten gebildet ist, die an den Stoßfugen miteinander verbunden sind. Durch die
erfindungsgemäße Ausbildung wird erreicht, daß aus lediglich zwei verschiedenen Teilen, nämlich den Eckstücken einerseits
und den winkelprofilförmigen Abschnitten andererseits Aufsetzkränze beliebiger Länge und Breite für Lichtkuppeln
hergestellt werden können. Die Herstellung aus den winkelprofilförmigen
Abschnitten und den Sckstücken kann gegebenenfalls auch auf der Baustelle erfolgen, da die winkelprofilförmigen
Abschnitte lediglich auf Länge geschnitten zu werden brauchen. Dies führt zu dem großen Vorteil, daß die
winkelprofilförmigen Abschnitte im kontinuierlichen Ausschäumverfahren
als Profilstrang hergestellt werden können.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung sind die Eckstücke und die winkelprofilförmigen
Abschnitte mittels Schaumstoff miteinander verbunden. Ein derartiges Ausschäumen der Stoßfugen kann mit einer äußerst
einfachen Form gegebenenfalls auch auf der Baustelle vorgenommen werden, wodurch einerseits eine äußerst genaue
Anpaßbarkeit an die bauseitig vorgegebenen Abmessungen möglich ist, andererseits der Aufsetzkranz anschließend
aber einen praktisch homogenen Körper bildet.
Eine optimale Verbindung zwischen dem Aufsetzkranz und der
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Dachhaut wird erreicht, wenn der Befestigungsflansch an
seiner Oberseite mit einer Schicht aus Klebefolie, Dachpappe od. dgl. versehen ist.
V/eitere Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von Ausführungsbeispielen anhand der
Zeichnung. In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 einen Querschnitt durch einen Aufsetzkranz,
Fig. 2 einen Teilquerschnitt durch einen abgewandelten Aufsetzkranz und
Fig. j5 einen Aufsetzkranz in perspektivischer Darstellung.
Gemäß Fig. 1 weist ein Aufsetzkranz 1 einen etwa pyramidenstumpfförmigen
Rahmen 2 auf, an dessen Unterseite ein waagrechter Befestigungsflansch j5 nach außen vorspringt.
An der Oberseite des Rahmens 2 ist unter Zwischenlegung einer Dichtung 5 eine Lichtkuppel k angebracht.
Der Aufsetzkranz 1 ist aus Schaumstoff, vorzugsweise aus Pclyurethan-Schaumstoff,
hergestellt, wobei durch gesteuerte Temperatureinwirkung der Schaumstoff an seiner Außenseite oberflächlich
verdichtet und somit witterungsbeständig gemacht wird. Derartige Schaumstoffe sind als Hart- und Integralschaumstoffe
bekannt. Im Inneren des Aufsetzkranzes 1 bleibt hingegen die zellige Struktur des Schaumstoffes bestehen, so daß eine
einstückige Sandwichstruktur erhalten wird, die zugleich wärmedämmende als auch witterungsbeständige Eigenschaften
aufweist» Zur Herstellung dieser Struktur werden Formen
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verwendet, in die Heizelemente eingebettet sind.
Außerdem ist infolge dieser Ausbildung der Befestigungsflansch 3 selbsttragend und kann hohe Kräfte aufnehmen.
Die wärmedämmende Schicht setzt sich kontinuierlich vom Rahmen 2 in den Befestigungsflansch j5 fort, der mit einer
Isolierschicht 7 der Dachkonstruktion innig verbunden, z. B.
verklebt werden kann (s. rechte Seite der Fig. 1). Die Dachhaut 8 wird herkömmlicherweise über den Stoß zwischen"
Isolierschicht 7 und Befestigungsflansch 2 bis zum Rahmen 2 r und an diesem hoch gezogen.
Nach einem Merkmal der Erfindung ist die Höhe des Befestigungsflansches 3 der Höhe dieser Isolierschicht J angepaßt, so daß
sich im Bereich des Aufsetzkranzes 1 eine durchgehend ebene Unterseite des Daches ergibt.
Auf gleiche Weise ergibt sich eine durchgehend ebene Unterseite des Daches an jenen Stellen, an denen der Befestigungsflansch ^ des Aufsetzkranzes 1 an eine Dachlattung 6 od. dgl.
angrenzt (s. linke Seite der Fig. 1).
Besteht die Isolierschicht J ebenfalls aus Schaumstoff, so ( ergibt sich der Vorteil, daß sich durch Verschäumen der
Stoßfuge der Aufsetzkranz 1 homogen mit der Isolierschicht verbinden läßt.
Infolge der selbsttragenden Eigenschaften des Befestigungsflansches 3 kann auf quer zur Dachlattung 6 angeordnete Verstärkungsleisten
od. dgl. verzichtet werden, so daß Material für die Dachlattung eingespart wird.
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Die Dachhaut S wird mit dem Rahmen 2 des Aufsetzkranzes 1
verklebt; günstig hierbei ist die Verwendung eines Polyurethanklebers, wenn der Aufsetzkranz 1 wie vorhin erwähnt, aus
Polyurethanschaum besteht.
Gemäß Fig. 2 1st der Befestigungsflansch } an seiner Oberseite
mit einer Schicht 9 versehen; diese Schicht 9 besteht entweder aus einer Klebefolie oder auch Dachmaterial, wie
Dachpappe od. dgl·.. Diese Schicht 9 wird vor der Herstellung
des Aufse*"zkranzes 1 in die Form eingelegt und somit beim
/ Schäumungsvorgang i.inig und dicht mit dem Befestigungsflansch 5 verbunden.
Bei Verwendung dieser Variante entfällt die Notwendigkeit, die Dachhaut 8 am Rahmen 2 hochzuziehen, denn die Dachhaut
kann mit dem Befestigungsflansch 3> verklebt oder durch
Anflammen verbunden werden.
Wie aus Fig. 3 hervorgeht besteht der Aufsetzkranz 1 aus
mehreren einzeln hergestellten Teilen, nämlich aus Eckstücken Io sowie aus Abschnitten 11 eines winkelförmigen
Schaumstoffprofiles, welche entweder im Herstellungswerk oder
auf der Baustelle vorzugsweise durch Ausschäumen der Stoß-( fugen 12 miteinander verbunden werden. Dies hat. den Vorteil,
daß die Abmessungen des Aufsetzkranzes 1 leicht den. Gegebenheiten
oder Kundenwünschen angepaßt werden können, wobei :, der Aufwand an Formen auf höchstens drei beschränkt ist;
Ί es sind lediglich Formen für die Eckstücke lo, für den
, längsten erforderlichen Abschnitt 11 und gegebenenfalls zur Herstellung der Stoßfugen 12 nötig.
Kürzere Abschnitte 11 werden durch Abschneiden des herge-
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stellten längsten Abschnittes 11 erreicht. Eine andere Möglichkeit
besteht darin, das Schaumstoffprofil kontinuierlich
zu extrudieren und auf die gewünschten Längen zu schneiden, da an den Stoßfugen 12 eine oberflächliche Verdichtung des
Schaumstoffes entbehrlich ist.
Die Erfindung schafft somit einen Aufsetzkranz für Lichtkuppeln,
der bei geringem Gewicht einfach herzustellen ist, die Wärmedämmung des Daches im Bereich der Lichtkuppel ver- ·
bessert und eine stufenlose Führung der Dachhaut über die Stoßstelle sowie die Ausbildung einer ebenen Dachunterseite
ermöglicht, wozu noch eine Materialersparnis durch Wegfall der Randverstärkungen hinzukommt.
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Claims (1)
1.) Aufsetzkranz für Lichtkuppeln, mit einem Rahmen und einem an dessen Unterseite nach außen vorspringenden
Befestigungsflansch, wobei der Rahmen mit dem Befestigungsflansch aus aus Schaumstoff bestehenden Einzelstücken gebildet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der aus Integralschaumstoff
bestehende Aufsetzkranz (l) aus Eckstücken
(10) und winkelprofilförmigen Abschnitten (11) gebildet ist,
die an den Stoßfugen (12) miteinander verbunden sind.
ν 2.) Aufsetzkranz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Eckstücke (lo) und die winkelprofilförmigen Abschnitte
(11) mittels Schaumstoff miteinander verbunden sind.
J5.) Aufsetzkranz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeich net, daß
der Befesti^ungsflansch (3) an seiner Oberseite
% mit einer Schicht (9) aus Klebefolie, Dachpappe od. dgl.
versehen ist.
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT930673A AT339573B (de) | 1973-11-05 | 1973-11-05 | Aus einem integralschaumstoff bestehender aufsetzkranz fur lichtkuppeln |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7435655U true DE7435655U (de) | 1976-07-01 |
Family
ID=3613009
Family Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19747435655 Expired DE7435655U (de) | 1973-11-05 | 1974-10-24 | Aufsetzkranz fuer lichtkuppeln |
| DE19742450644 Ceased DE2450644A1 (de) | 1973-11-05 | 1974-10-24 | Aufsetzkranz fuer lichtkuppeln |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19742450644 Ceased DE2450644A1 (de) | 1973-11-05 | 1974-10-24 | Aufsetzkranz fuer lichtkuppeln |
Country Status (4)
| Country | Link |
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Families Citing this family (4)
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- 1974-10-24 DE DE19742450644 patent/DE2450644A1/de not_active Ceased
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- 1974-11-04 CH CH1474874A patent/CH588613A5/xx not_active IP Right Cessation
Also Published As
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