DE7411585U - Eckumlenkung für Treibstangenbeschläge - Google Patents
Eckumlenkung für TreibstangenbeschlägeInfo
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Description
74 112 G SIEGENIA-FRANKKG, 59 Siegen-Kaan-Marienborn, Eisenhütenstr. 22
Gegenstand der Neuerung ist eine Eckumlenkung für Treibstangenbe»chläge
mit in hinterschnittenen Profilnuten von aus Metall- oder Kunststoffprofilen bestehenden Kipp-Schwenkflügeln von Fenstern, Türen od. dgl. geführten
Treibstangen, bei welcher wenigstens eines der mit den Treibstangen zu
verbindenden Kupplungsstücke einen in der hinterschnittenen Profilnut
formschlüssig geführten Stützansatz sowie einen mit dem Sohlieflnooken
einer Schließplatte am Festrahmen zusammenwirkenden Riegelnocken besitzt.
Derartige Eckumlenkungen sind bereits in Verbindung mit einem Dreh-Kippbeschlag für Leichtmetall-Fenster durch das Prospektblatt "Siegenia-LM 4000"
bekanntgeworden, welches auf der Titelseite die Schließplatte mit Schließnocken und auf der Rückseite, in der unteren rechten Figur, dieEckumlenkung mit dem am Kupplungsstück befindlichen Riegelnocken zeigt. In der
"Anschlagap.'eitung für DKB SIEGENIA-LM 4000", Zeichnungs-Nr. A 2/74c
ist außerdem das Zusammenwirken der Schließplatte mit dem Riegelnocken der Eckumlenkung gezeigt.
Bei dieser bekannten Beschlagausführung ist die Eckumlenkung zum Verbinden zweier im rechten Winkel zueinander verschiebbar geführter Treibstangen an der oberen, verschlußseitigen Flügelecke eingebaut, während
die mit ihren Riegelnocken zusammenwirkende Schließplatte in der Nähe der oberen Ecke des Festrahmens sitzt.
Der unter«) verschlußseitigen Ecke des Fensters bzw. der Tür ist ein
sogenannter Kippriegel-Verschlufibeschlag zugeordnet, der aus einem in
der hinterschnittenen Profilnut des Flügels längsverschiebbaren Kippriegel
und einem am Festrahmen sitzenden Kippschließteil beßteht. Der Kippriegel
trägt an seiner vom Flügel weg gerichteten Seitenfläche drei Nocken bzw. Ansätze, von denen der untere für das Kippöfi'nen des Flügels riegelnd in
eine Tasche am Kippechließteil eingreift. Der mittlere Nocken oder Ansatz
dient in Verbindung mit zungenartigen Vor Sprüngen am Kippechließteil zur Verriegelung des geschlossenen Flügels am Festrahmen, während der obere
Nocken oder Ansatz einerseits beim Kippöffnen des Flügels unter die zungenartigen Ansätze am Kippschließteil geschwenkt wird und mit diesen eine
Einstiegsicherung bildet, die den Treibstangenbeschlag bei gekipptem Flügel gegen Betätigung sperrt. Andererseits wirkt der obere Nocken bei in Verschlußstellmig verriegeltem Flügel auch noch als zusätzliches Riegelglied
mit einem Schliefinocken am Kipp-Schließteil zusammen.
Ähnliche Kippriegel-Verschkflbesohläge sind auch vorbekannt durch das
DT-GM 1 934 778 (Fig. 10 bis 12) und durch die DT-AS1 ?84 947.
Solche mit als Einstiegsicherungen wirkenden Schaltsperre!! kombinierte
Klppriegel-Verschlußbeschlüge lassen sich Jedoch nur dann verwenden, wenn
Treibstangenbeschläge benutzt werden, bei denen an der versohluSseitigen
unteren Flügelecke keine Eckumlenkung zum Verbinden zweier im rechten Winkel zueinander verschiebbarer Treibstangen eingebaut werden muß. Ist
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jedoch an dieser Stelle der Einbau einer Eckumlenkung notwendig, dann wird
die zum Kippöffnen des Flügels notwendige Kippverriegelung im Abstand von der Flügelecke zwischen den unteren waagerechten Schenkeln von Flügel und
Rahmen eingebaut (vgl. "Anechlaganleitung für DKB SDEGENIA-LM 3000").
Diese Kippverriegelungen sind zwar auch bereits so ausgebildet, daß sie in der Schließstellung des Flügels eine Verriegelung desselben mit dem Festrahmen bewirken kennen. Da jedoch in diesem Falle die Riegelstelle einen
relativ großen Abstand von der versohluBseltigen Flttgelecke hat, wird in
der Regel auch noch ein zusätzlicher Verschlußriegel oberhalb der Eckumlenkung zwischen den aufrechten Schenkeln von Flügel und Festrahmen vorgesehen.
Eine solche vorbekannte Beschlaganordnung bedingt nioht nur einen beträchtlichen Aufwand an Teilen, sondern bei ihr besteht auch das Problem, daß
eine über den gesamten Klppöffnungsbereich des Flügels formschlüssig
wirksame Schaltsperre als Einstlegsicherung nioht eingebaut werden kann.
Zur Vermeidung von Fehleohaltungen der Treibstangenbesohläge bei geöffnetem Flügel hat man diesen zwar schon durch Federkraft betätigte Sohaltsperren zugeordnet, dia selbsttätig in Sperrlage gelangen, sobald sich der
Flügel vom Festrahmen entfernt. DlMe Sohaltsperren lassen sieh jedoch
leicht von außen betätigen und können daher bei in Kippetellung geöffnetem
Flügel nioht als Einatiegsioherung wirken.
Es hat auoh nicht an Versuchen gefehlt, bei solchen Beschlägen eint Einstiegsicherung in Wirkverbindung mit der zwischen den unteren waagereoltttn
Schenkeln von Flügel und Festrahmen gelegenem türverriegelung wiirksam
zu machen. Da diese Kippverriegelungen jedoch gegwunge« AranÄen in uamittelberer Nachbarschaft der waagerechten Kippaohse für den Flügiil angeordnet sind, ergeben sich dort beim Kippöffnen des Flügels nur relativ kleine
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Bewegungen zwischen zusammenwirkenden Sperrteilen, durch die eine sichere
Funktionsweise der EinstiegBicherung über den gesamten Kippöffnungsbereich
des Flügels nicht gewährleistet werden kann.
Die Neuerung zielt nun darauf ab, die den Treibstangenbesehlägen mit in
hinterschnittenen Profilnuten von aus Metall- oder Kunststoffprofilen bestehenden Kipp-Schwenkflügel von Fenstern, Türen od. dgl. geführten und durch eine
an der verschlußseitigen unteren Flügelecke eingebaute Eckumlenkung miteinander verbundenen Treibstangen, anhaftenden Nachteil zu beheben. Es liegt
daher der Neuerung die Aufgabe zugrunde, für einen Beschlag mit einer zwischen dem unteren waagerechten Flügelschenkel und dem unteren waagerechten Rahmenschenkel eines Dreh-Kippfensters oder einer -tür verdeckt angeordneten Kippverriegelung eine Ausbildung zu finden, die trots Einbau einer
Eckumlenkung an der unteren verschluBeeitlgen Flügelecke mit bettlich einfachen Mitteln eine Verechlufiverriegelung mit einer als BisetiagMiefaantBg
wirkenden Schaltsperre für den gekippten FlBfBl vereinigt.
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Kippöffnungsbereiohs des Flügels bei jedem möglichen KSppwinkel des Flügels
eine gleichbleibende exakte Wirkung der Schaltsperre zu erzielen, kann nach einem
weiterbildenden Neuerungsmerkmal der Steg die Form eines Kreisringabschnittes haben, dessen Bogenmittelpunkt bei seiner Wirkstellung als Schaltsperre
wenigstens annähernd im Bereich der Kippachse des Flügels liegt, wobei sein von der Riegelfläche abgewandtes Ende zungenartig über die Längsbegrenzungskanten des Kupplungsstücks hinausragt.
Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, wenn neuerungsgemäß der Steg eine sich
von der Riegelfläche nach seinem freien Ende hin vermindernde Dickenabmessung hat und dabei seine freie Stirnfläche eine gegen die Hauptebene des Kupplungsstücks geneigte Lage aufweist. Diese Ausgestaltung bringt nümlich den
Vorteil, daß die Stirnfläche des Steges an allen Stellen beim Schwenköffnen des Flügels um die seitliche lotrechte Achse innerhalb eines Schwenkkreises liegt,
der die Begrenzungskanten des Festrahmens an keiner Stelle berührt.
Neuerungsgemäß hat es sich schließlich auch noch als zweckmäßig erwiesen,
daß die Schließplatte eine zu einer durch den Anschlagnocken gehenden Querebene spiegelsymmetrische Ausbildung aufweist, weil sie damit gleichermaßen
gut für Rechts- und Linksanschlag des Beschlages geeignet ist.
Da es bei Kipp-Schwenkbeschlägen der betroffenen Gattung üblich ist, auch
an derjenigen Flügelecke, die dem Schnittpunkt zwischen der Kippachse und der Schwenkachse des Flügels benachbart ist, eine Eckumlenkung anzuordnen,
die eine Verbindung zwischen der die Kippverriegelung betätigenden Treibstange und der die Schwenkgelenke betätigenden Treibstange herstellt, ist
es auf Grund der Neuerung besonders empfehlenswert, beide Eckumlenkungen
an dem längs des aufrechten Flügelschenkfcls geführten Kupplungsstück eine
spiegelbildlich übereinstimmende Ausbildung zu geben, damit unter Verwendung des gleichen Satzes von Beschlagelementen je nach Bedarf ohne weiteres rechts
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oder links angeschlagene Fenster bzw. Türen bestückt werden können. Bei
gleichzeitiger Ausstattung des Beschlagteil-Satzes mit zwei gleichen Schließplatten wäre dann auch die Möglichkeit gegeben, den Flügel in seiner Verschlußstellung noch zusätzlich in der Nähe seiner schwenkgelenkseitigen
unteren Ecke mit dem Festrahmen zu verriegeln und gewissermaßen dort
auch noch eine zweite Schaltsperre als Einstlegsicherung wirken zu lassen,
also gewissermaßen eine doppelte Einstiegsicherung zu schaffen.
Anhand der Zeichnung soll der Gegenstand der Neuerung nunmehr im einzelnen erläutert werden. Es zeigt
Fig. 1 in stark vereinfachter, iiohematischer Ansichtsdarstellung ein Klpp-Schwenkfenster mit zugehörigem Beschlag,
Fig. 2 in größerem Maßstab und ausführlicher Darstellung den unteren, neuerungswesentlichen Bereloh des Fensters nach Fig. 1 teilweise im
Schnitt,
Fig. 3 eine Seitenansicht auf den Fensterflügel in Pfeilrichtung m der Fig.
gesehen und etwa in natürlicher Größe,
Fig. 4 eine Seitenansicht auf den feststehenden Rahmen in Pfeilrichtung IV
der Fig. 2 gesehen, ebenfalls etwa in natürlicher Größe, wobei zusätzlich noch die drei verschiedenen Wirkstellungen des neuerungsgemäßen Flügelbeschlagteils angedeutet sind und
Fig. 5 etwa in natürlicher Größe und räumlicher Ansichtsdarstellung eine
neuerungsgemäße Eckumlenkung mit zugeordneter Schließplatte.
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In Fig. 1 der Zeichnung ist ein Kipp-Schwenkflügelfenster dargestellt, das
in üblicher Weise einen Festrahmen 1 und einen Flügel 2 aufweist. Der Flügel 2 kann dabei gegenüber dem Festrahmen 1 entweder um die untere waagerechte Achse 3 - 3 in eine Öffnungsstellung gekippt oder aber um die seitliche
lotrechte Achse 4 - 4 in eine Öffnungsstellung geschwenkt werden. Beim Öffnen des Flügels 2 um die waagerechte Achse 3-3 wird dessen maximale Kippstellung durch eine Ausstellvorrichtung 5 begrenzt, die in Fluchtlage mit der
seitlichen Schwenkachse 4 - 4 am Festrahmen 1 in einem Lagerbock 6 aufgehängt ist. Für das Schwenköffnen des Flügels 2 um die seitliche Achse 4-4
bildet die Ausstellvoi richtung 5 zusammen mit dem Lagerbock 6 das obere
Schwenklager des Flügels 2, nachdem ihr Ausstellarm in der Nähe des Lagerbocks 6 am Flügel 2 verriegelt worden ist.
Unten stützt sich der Flügel 2 über ein Ecklager 7 am Festrahmen 1 ab, ,das
im Schnittpunkt der beiden Achsen 3-3 und 4-4 angeordnet ist. Beim Kippöffnen des Flügels 2 wirkt dieser in der Nähe seiner Verschlußseite mit dem
Blendrahmen 1 noch über eine Kippverriegelung 8 zusammen, die verdeckt
zwischen den unteren waagerechten Schenkeln von Flügel 2 und Festrahmen angeordnet ist.
Die Kippverriegelung 8 und die Scherenverriegelung 9 werden zusammen mit
den Verschlußriegeln 10 durch einen Treibstangenbeschlag 11 betätigt, der über einen Bedienungshandgriff 12 in drei verschiedene Schaltstellungen gebracht werden kann. Dieser Treibstangenbeschlag 11 besteht aus einer verschlußseitig am Flügel verschiebbar geführten Treibstange 13, einer kippgelenkseitig am Flügel 2 verschiebbar geführten Treibstange 14 und einer
schwenkgelenkseitig am Flügel 2 beweglichen Treibstange 15. Dabei ist die Treibstange 14 mit der Treibstange 13 über eine Eckumlenkung 3.6 und die
Treibstange 15 mit der Treibstange 14 wiederum durch eine Eckumlenkung 17 verbunden. Dis Treibstange 13 trägt die Verschlußriegel 10, die Treib-
— 8 —
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In der aus Fig. 1 der Zeichnung ersichtlichen V er Schluß-Schaltstellung des
Treibstangenbeschlages 11 ist der Flügel 2 über die Verschlußriegel 10 am
feststehenden Rahmen 1 in der Geschlossenstellubg gehalten. Gleichzeitig
ist auch der Scherenriegel 9 mit der Ausstellvorrichtung 5 in Eingriff, so daß der Flügel 2 allseitig dicht am Festrahmen 1 anliegt. In der Verschluß-Schaltstellung des Treibstangenbeschlages 11 ist der Kippriegel jedoch ausgerückt.
Wird der Bedienungsgriff 22 aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung um 90
nach rechts gedreht, dann gelangen die Verschlußriegel 10 außer Eingriff,
während der Scherenriegel 9 mit der Ausstellvorrichtung 5 noch in Eingriff verbleibt und der Kippriegel noch nicht in Eingriff gelangt. Demnach
kann der Flügel 2 um die lotrechte Achse 4 - 4 in Öffnungsstellung geschwenkt werden.
Wird der Bedienungsgriff 12 aus der in Fig. 1 gezeigten Stellung um 180
nach rechts gedreht, dann kommen die Verschlußriegel 10 außer Eingriff und auch der Scherenriegel 9 wird ausgerückt, nachdem der Kippriegel 8
in Eingriff gekommen ist. Sodann läßt sich der Flügel 2 gegenüber dem Festrahmen 1 um die waagerechte Achse 3 - 3 in Öffnungsstellung kippen.
Die Fig. 2 der Zeichnung macht deutlich, daß der untere Verschlußriogel
10 des Flügels 2 mit der an dessen verschlußseitiger unterer Ecke eingebauten Eckumlenkung 16 baulich vereinigt ist. Er sitzt nämlich ir. Form
eines Biegelnockens an dem längs des aufrechten Flügelscbenkels geführten
t! Kupplungsstück 16 der Eckumlenkung und ist mit diesem über die Treib
stange 13 verschiebbar.
Damit die beim Zusammenwirken des Riegelnockens 10 mit dem Schließnocken 18 einer am Festrahmen 1 sitzenden ilchlieflplatte 18 auf das Kupplungsstück
16 einwirkenden Querkräfte keinen Einfluß auf die Treibstange
1
10 nehmen können, wird das KupplungsstUck 13 über einen Sttttzansatz 16
in einer hinterschnittenen Profilnut 2 des Flügels formschlüssig geführt.
Der Stützansatz 16 bsvirkt dabei auch gleichzeitig, daß das Kupplungsstück 16 formschlüssig mit der Treibstange 13 in Eingriff bleibt.
Die Eckumlenkung 16 ist mit ihrem Gehäuse ebenfalls in der hinter jchnittenen
Profilnut 2 des Flügels 2 verankert und stellt so eine einwandfreie Übertragung
der Schaltbewegung von der Treibstange 13 auf die Treibstange 14
sicher.
Aus Fig. 3 ist noch ersichtlich, daß der Riegelnocken 10 am Kupplungsstück 16 der Eckumlenkung 16 die Form eines etwa quer zur Längsrichtung
des Kupplungsstücks 16 gerichteten Steges hat, der gewissermaßen als Kreisringabschnitt ausgebildet ist, dessen Bogenmittelpunkt in der
Nähe der Flügelunterkante liegt. Die Riegelfläche 10 ditfses Riegelnockens
10 erstreckt sich etwa parallel zur Längsrichtung des Kupplungsstücks 16 und ist der Überschlagseite des Flügels zugewandt, hat aber einen gewissen
Abstand von dieser. Das der Riegelfläche 10 gegenüberliegende Ende des stegförmigen Riegelnockens 10 ragt um ein relativ großes Ausmaß in
Richtung nach der Außenseite des Flügels 2 über die Längsbegrenzungskanten des Kupplungsstücks 16 hinaus.
Die nach Fig. 2 am feststehenden Rahmen 1 angeordnete Schließplatte 18
wirkt über ihren Schließnocken 18 mit dem Riegelnocken 10 zusammen,
und zwar legt sich der Riegelnocken 10 in der Verschluß-Schaltstellung
des Treibstangenbesohlages 3 mit seiner Riegelfläche 10 gegen die Rttcken-
2 1
fläche 18 des Schließ- ockens 18 an.
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seiner Riegelfläche 10 hinter die Rückenflächen 18 des Schließnockens 18
2 1
gleiten kann, ist der Rückenfläche 18 am Schließnocken 18 noch eine Schräg-
fläche 18 vorgelagert, über die der Riegelnocken bei seinem Verschieben
2
zwangsläufig hinter die Rückenfläche 18 geführt wird.
4
tiefung 18 , in deren Bereich der Riegelnocken 10 zu liegen kommt, wenn
der Treibstangenbeschlag 3 in die Schwenköffnungs-Schaltstellung gebracht
4
ist. Durch diese nutartige Vertiefung 18 kann dann der Riegelnocken 10
unbehindert hindurchtreten, so daß sich der Flügel 2 um die seitliche
Schwenkachse 4-4 ohne Behinderung öffnen läßt.
4
Im Anschluß an die nutartige Vertiefung 18 trägt die Schließplatte 18
noch einen Anschlagnocken 18 , der praktisch die gleiche Höhenabmessung
1 β
wie der Schlieftnocken 18 aufweist, Jedoch mit seiner Rückenfläche 18
2 1
geringfügig gegenüber der Rückenfläche 18 des Schließnockens 18 zurückspringt. Wird der Riegelnocken 10 über den Treibstangenbeschlag 3 in
die Kippöffnungs-Schalt stellung bewegt, dann gelangt er am Anschlagnocken
18 vorbei in eine Stellung über diesen, wie sie aus Fig. 4 ersichtlich ist.
Da In dieser Schalteteilung die Kippverriegelung 8 eingerückt ist, läßt sich
der Flügel 2 um die waagerechte Achse 3-3 gegenüber dem Festrahmen 1 In Kippöffnungsstellung bewegen. Dabei schwenkt der Riegelnocken 10 über
den Anschlagnocken 18 der Schließplatte 18, und zwar so, daß er auch in
der größtmöglichen Kippöffnungs stellung des Flügels 2 noch über den Aneuhlagnocken 18 faßt.
Dadurch wird erreicht, daß beim Kippöffnen des Flügels der Treibstangenbeschlag 3 über den gesamten Kippöffnungsbereich hinweg gegen Umschalten
gesperrt ist, weil sich nämlich der Riegeinceken 10 entgegen der möglichen
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Schaltrichtung des Beschlages am Anschlagnocken 18 abstützt. Der Riegelnocken
10 des KupplungsStücks 16 der Eckumlenkung 16 bildet somit im Zusammenwirken
mit dem Anschlagnocken 18 der Schließplatte 18 eine formschlüssig wirkende Schaltsperre, die nur durch völliges Schließen des Flügels
2 aus seiner Kippstellung unwirksam gemacht werden kann. Es wird also auf diese Weise vom Riegelnocken 10 und der ihm zugeordneten Schlleßplatte 18
eine wirksame Einstiegsicherung gebildet.
Erwähnenswert ist noch, daß die Schließplatte 18 zweckmäßlgerwelse zu
einer quer durch den Anschlagnocken 18 gelegten Ebene 19-19 Spiegelsymmetrisch
ausgestaltet werden kann und sich daduroh ohne weiteres sowohl für Rechts- als auch für Linkeanschlag eignet.
Auch sei noch darauf hingewiesen, daß die Eckumlenkung 17 die gleiche
Ausbildung wie dieEckumlenkung 16 haben kann, jedoch mit der Maßgabe,
daß dann das Kupplungsstüok 16 mit dem Riegelnocken 10 zum entsprechenden
Teil der Eckumlenkung 16 spiegelbildlich ausgeführt ist. Wird dann nämlich der am Flügel 2sitzenden Eckumlenkung 17 am Feetrahmen
1 in der Nahe der seitlichen Schwenkachse 4-4 auch eine Schließplatte 18
zugeordnet, dann ist auoh dort in der Nähe des Eoklagers 7 einerseits eine
Verriegelung des Flügels in der Versohlußstelludg möglich und andererseits wird bei gekipptem Flügel eine zweite, formschlüssig wirkende Schaltsperre
geschaffen. Die Wirkung dieser Teile in der Nähe der Sohwenkgelenkachse
4 - 4 ist dabei praktisch die gleiche wie an der Versohlußselte des
Fensters, mit dem einzigen Unterschied, daß dort die Soialtbewegungen des
KupplungsstUcks 1« mit dem Riegelnocken 10 in entgegengesetzter Richtung,
also statt von unten nach oben, von oben nach unten erfolgt.
In Fig. 5 der Zeichnung sind die neuerungswesentlichen Elemente nochmals
In räumlicher Darstellung gezeigt. Dabei wird auch deutlich, daß der naoh
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sich von der Riegelfläche IQ nach seinem freien Ende hin vermindernde
2 Dickenabmessung hat, indem seine freie Stirnfläche 10 eine gegen die
Hauptebene des Kupplungsstücks 16 geneigte Lage aufweist. Durch diese Auebildung wird erreicht, daS der den Riegelnocken bildende Steg 10 beim
Schwenköffnen des Flügels 2 an keiner Stelle gegen den Rühmen 1 anstöfit.
Durch die Neigung der Stirnfläche des Steges 10 wird nthnlich erreicht,
daß diese an allen Stellen innerhalb eines um die seitlich» lotrechte
Schwenkachse geschlagenen Schwenkkreises liegt.
Claims (1)
- 74 112 GSIEGENIA-FEANK KG, 59 Siegen-Kaan-Marienborn, Eisenhüttenstr. 22Schutzansprüche1. Eckumlenkung für Treibstangenbeschläge mit in hinterschnittenen Profilnuten von aus Metall- oder Kunststoffprofilen bestehenden Kipp-Schwenkflügeln von Fenstern, Türen od. dgl. geführten Treibstangen, bei welcher wenigstens eines der mit den Treibstangen zu verbindenden Kupplungsstücke einenin der hinterschnittenen Profilnut formschlüssig geführten Stützansatz sowie einen mit dem Schließnocken einer Schließplatte am Festrahmen zusammenwirkenden Riegelnocken besitzt, dadurch gekennzeichnet,daß der Riegelnocken (LO) an dem längs eines aufrechten Flügelschenkels geführten Kupplungsstück (16 ) angeordnet und durch einen sich von seiner etwa parallel zur Längsrichtung des KupplungsstUcks (L 6 ) liegenden Riegelfläche (LO ) aus etwa quer zur Längsrichtung des Kupplunge Stücks erstreckenden Steg gebildet ist, daß die Schließplatte (18) in einem vorbestimmten Abstand vom Schließnocken (18 ) einen Anschlagnocken (18 ) besitzt und daß der Steg (10) eine Längenabmessung aufweist, mit der er bei jeder vorkommenden Kippstellung des Flügels (2) als Schaltsperre in den Wirkbereich des Anschlagnockens (L8 ) hineinragt, bei Schließstellung des Flügels (?) jedoch außerhalb dem Wirkbereich des Anschlagnockens (18 ) liegt./2„ Eckumlenkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,daß der Steg (10) die Form eines Kreisringabschnitts hat, dessen Bogenmittelpunkt bei. seiner Wirkst llung als Schaltsperre wenigstens annähernd im Bereich der Kippachse des Flügels (2) liegt, wobei sein von der Riegel-74115ISiU.*ι
fläche (10 ) abgewandtes Snde zugenartig über die Ungsbegrenzungskantendes Kupplungsstücks (16 ) hinausragt. /3. Eckumlenkung nach den Ansprüchen 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet,daß der Steg (10) eine sich von der Riegelfläche (10 ) nach seinem freien Ende hin vermindernde Dickenabmessung hat und dabei seine freie Stirn-2 1fläche (10 ) eine gegen die Hauptebene des Kupplungsstücks (16 ) geneigte Lage aufweist.4. Eckumlenkung nach den Ansprüchen 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,daß die Schließplatte (18) eine zu einer durch den Anschlagnocken (18 ) gehenden Querebene (19-19) spiegelsymmetrische Ausbildung aufweist.7411Sf5iw.K
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7411585U true DE7411585U (de) | 1974-07-11 |
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ID=1303779
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7411585U Expired DE7411585U (de) | Eckumlenkung für Treibstangenbeschläge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7411585U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19811375C2 (de) * | 1997-03-19 | 2002-12-05 | Gsg Int Spa | Winkelumlenkung für Metallrahmen |
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- DE DE7411585U patent/DE7411585U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19811375C2 (de) * | 1997-03-19 | 2002-12-05 | Gsg Int Spa | Winkelumlenkung für Metallrahmen |
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