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DE2451556A1 - Feststellvorrichtung zur oeffnungsbegrenzung von kipp- und klappfluegeln, insbesondere kipp-schwenkfluegeln, an fenstern, tueren o.dgl. - Google Patents

Feststellvorrichtung zur oeffnungsbegrenzung von kipp- und klappfluegeln, insbesondere kipp-schwenkfluegeln, an fenstern, tueren o.dgl.

Info

Publication number
DE2451556A1
DE2451556A1 DE19742451556 DE2451556A DE2451556A1 DE 2451556 A1 DE2451556 A1 DE 2451556A1 DE 19742451556 DE19742451556 DE 19742451556 DE 2451556 A DE2451556 A DE 2451556A DE 2451556 A1 DE2451556 A1 DE 2451556A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
pin
locking member
drive rod
sliding guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Ceased
Application number
DE19742451556
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Heinz Fischbach
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siegenia Aubi KG
Original Assignee
Siegenia Frank KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siegenia Frank KG filed Critical Siegenia Frank KG
Priority to DE19742451556 priority Critical patent/DE2451556A1/de
Publication of DE2451556A1 publication Critical patent/DE2451556A1/de
Ceased legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/04Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
    • E05C17/12Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod
    • E05C17/24Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod pivoted at one end, and with the other end running along a guide member
    • E05C17/28Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod pivoted at one end, and with the other end running along a guide member with braking, clamping or securing means at the connection to the guide member
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D15/00Suspension arrangements for wings
    • E05D15/48Suspension arrangements for wings allowing alternative movements
    • E05D15/52Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis
    • E05D15/5205Suspension arrangements for wings allowing alternative movements for opening about a vertical as well as a horizontal axis with horizontally-extending checks
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05YINDEXING SCHEME ASSOCIATED WITH SUBCLASSES E05D AND E05F, RELATING TO CONSTRUCTION ELEMENTS, ELECTRIC CONTROL, POWER SUPPLY, POWER SIGNAL OR TRANSMISSION, USER INTERFACES, MOUNTING OR COUPLING, DETAILS, ACCESSORIES, AUXILIARY OPERATIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, APPLICATION THEREOF
    • E05Y2900/00Application of doors, windows, wings or fittings thereof
    • E05Y2900/10Application of doors, windows, wings or fittings thereof for buildings or parts thereof
    • E05Y2900/13Type of wing
    • E05Y2900/148Windows

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

  • Feststellvorrichtung zur Öffnungsbegrenzung von Kipp- und Klappflüffeln, insbesondere Kipp-Schwenklügeln, an Fenstern, Türen od. dgl.
  • Die Erfindung betrifft eine Feststellvorrichtung zur Öffnungsbegrenzung von Kipp- und Klappflügeln, insbesondere Kipp-Schwenkflügeln, an Fenstern, Türen od. dgl., bestehend aus einem am feststehenden Rahmen in einem Lagerbock schwenkbar angelenkten sowie am Flügel in einer ortsfesten Gleitführung durch einen Zapfen schwenkbar und schiebbar angreifenden Ausstellarm und aus einer Rasteinrichtung mit einem am Zapfen des Ausstellarmes angeordneten sowie durch diesen in der Gleitführung verschiebbaren Rastglied und einem über Steuerkurven relativ zum Rastglied durch einen Treibstangenbeschlag ein- und mittels Federkraft ausrückbaren F eststellglied.
  • Solche Feststellvorrichtungen sind bereits bekannt durch die DT-PS 237 048 und 445 962.
  • Auch gehört bereits eine Feststellvorrichtung dieser Art zum Stand der Technik, bei welcher das Feststellglied durch den Treibstangenbeschlag über Steuerkurven sowohl ein- als auch ausrückbar ist (DT-OS 1 459 151).
  • Alle diese bekannten Feststellvorrichtungen sind so ausgebildet, daß mit ihrer Hilfe der Flügel über den Ausstellarm in einer größeren Anzahl verschiedener öffnungslagen gegenüber dem feststehenden Rahmen arretierbar und dabei sowohl gegen Zuschlagen als auch gegen Weiteröffnen gesichert ist.
  • Die bekannten Feststellvorrichtungen haben jedoch verschiedene Nachteile.
  • So liegt einer dieser Nachteile darin, daß für das Ein- und Ausrücken des Feststellgliedes praktisch der gesamte Schaltweg des am Flügel befindlichen Treibstangenbeschlages benötigt wird und demzufolge der Treibstangenbeschlag außer der Feststellfunktion bestenfalls noch die Verschlußfunktion für den Flügel übernehmen kann. Weitere Schaltfunktionen, wie sie beispielsweise bei Kipp-Schwenkflügeln für das Eins tellen der Kippbereitschaft und der Schwenkbereitschaft notwendig sind, können daher in Verbindung mit den bekannten Feststellvorrichtungen nicht ausgeübt werden.
  • Eine weitere Unzulänglichkeit der bekannten Feststellvorrichtungen ist darin zu sehen, daß sie verhältnismäßig aufwendig gestaltet sind und daher einen Einbauraum benötigen, welcher in Sonderheit dann nicht zur Verfügung steht, wenn der Treibstangenbeschlag außer der Verschluß- und Feststellfunktion noch weitere Umschaltfunktionen zu erfüllen hat, wie das bei Kipp-Schwenkflügeln mit Eingriffbedienung der Fall ist.
  • Der Hauptzweck der Erfindung liegt in der Vermeidung aller den bekannten Feststellvorrichtungen anhaftenden Nachteile. Demnach ist es Aufgabe der Erfindung, eine Feststellvorrichtung der eingangs näher erläuterten Gattung so weiterzubilden, daß sie einem Treibstangenbeschlag mit geringem Einbauraum zugeordnet werden kann und zugleich für das Ein- und Ausrücken des Feststellgliedes nur einen äußerst geringen Schaltweg der Treibstangen benötigt. Die Lösung dieser Aufgabe besteht erfindungsgemäß in der Hauptsache darin, daß das Rastglied ein am Zapfen des Ausstellarmes in Fluchtlage mit dessen Längsachse sitzender Ansatz ist und das Feststellglied aus einer nur quer zur Ebene der Gleitführung verstellbar an dieser geführten Platte besteht, welche Vertiefungen für den Ansatz aufweist und über an einer Treibstange sitzende Nocken oder Warzen entgegen der Federkraft mit dem Ansatz des Zapfens in Eingriff bringbar ist.
  • Es hat sich dabei als besonders vorteilhaft erwiesen, wenn nach einem weiterbildenden Erfindungsmerkmal die Treibstange mittels Längsschlitzen auf an beiden Enden der Gleitführung sitzenden Kopfbolzen verschiebbar geführt ist und die die Vertiefungen aufweisende Platte durch an ihren Enden befindliche Ausnehmungen quer zur Bewegungsrichtung der Treibstange verlagerbar auf den Kopfbolzen sitzt und wenn die Platte durch von den Kopfbolzen getragene Federn gegen die Treibstange gedrückt sowie über deren Nocken bzw. Warzen nach dem Ansatz des Zapfens hin verstellbar ist.
  • Erfindungsgemäß ist weiterhin vorgesehen, daß die Nocken oder Warzen an der der Platte abgewendeten Seite der Treibstange sitzen und die Köpfe der an der Gleitführung befestigten Kopfbolzen die ortsfesten Auflaufflächen für die Nocken oder Warzen bilden.
  • In baulicher Hinsicht ist zufolge der Erfindung vorgesehen, daß der Ansatz am Zapfen des Ausstellarmes eine Kegelspitze ist, währenddie Vertiefungen in der Platte als Löcher oder eingedrückte Kerbverzahnungen gestaltet sind.
  • Eine Feststellvorrichtung für Kipp-Schwenkflügel von Fenstern, Türen od. dgl., die mit einem in drei verschiedene Schaltstellungen bewegbaren Treibstangenbeschlag ausgestattet sind, dessen Treibstangen in ihrer dem Kippöffnen des Flügels zugeordneten Schaltstellung über eine als Einstiegsicherung wirksame Schaltsperre blockierbar sind, welche aus einem mit einer Treibstange verschiebbaren Sperranschlag und einem in der Kippöffnungs-Schaltstellung des Treibstangenbeschlages in die Bewegungsbahn des Sperranschlages blockierend einrückbaren Sperrglied besteht, ist es nach der Erfindung besonders vorteilhaft so gestaltet, daß das Sperrglied an einem über einen Zapfen ausschließlich schwenkbar an der Gleitführung für den Ausstellarm lagernden Zusatzarm nahe dem Zapfen drehfest sitzt, der ebenfalls ausschließlich schwenkbar mit dem Ausstellarm verbunden ist, und daß der Sperranschlag der Treibstange in deren Kippöffnungs-Schaltstellung einen seitlichen Abstand vom Sperrglied aufweist, der gleich der Distanz zwischen den Nocken oder Warzen der Treibstange und den zugehörigen Auflaufflächen an der Gleitführung ist. Schließlich liegt ein Erfindungsmerkmal auch noch darin, daß der Abstand und die Distanz.
  • wesentlich kleiner als der Schaltweg des Treibstangenbeschlages zwischen zwei benachbarten Schaltstellungen ist, vorzugsweise etwa einem Drittel dieses Schaltweges entspricht.
  • Durch die DT-OS 2 037 496 ist zwar bereits für Kipp-Schwenkflügel von Fenstern, Türen od. dgl., die mit einem in drei verschiedene Schaltstellungen bewegbaren Treibstangenbeschlag ausgestattet sind, eine als E instiegsicherung wirksame Schaltsperre bekanntgeworden, durch die die Treibstangen in ihrer dem Kippöffnen des Flügels zugeordneten Schaltstellung blockierbar sind, indem an einem über einen Zapfen ausschließlich schwenkbar an der Gleitführung für den Ausstellarm lagernden Zusatzarm nahe dem Zapfen drehfest ein Sperrglied sitzt, das in der Kippöffnungsstellung des Flügels in die Bewegungsbahn eines mit einer Treibstange verschiebbaren Sperranschlages blockierend einrückbar ist.
  • Hierbei liegt jedoch das Sperrglied in der Kippöf£nungsstellung des Flügels praktisch unmittelbar neben dem Sperranschlag, so daß diese als Einstiegsicherung wirkende Schaltsperre nicht ohne weiteres in Verbindung mit einer erfindungsgemäßen Feststellvorrichtung benutzbar ist.
  • Anhand der Zeichnung soll der Gegenstand der Erfindung nunmehr im einzelnen beschrieben werden, und zwar zeigt Fig. 1 in schematischer Gesamtansicht ein Kipp-Schwenkfenster mit erfindungsgemäßer Feststellvorrichtung, Fig. 2 etwa in natürlicher Größe und ausführlicher Darstellung den in Fig. 1 mit II bezeichneten Teilbereich mit der erfindungsgemäßen Feststellvorrichtung in Seitenansicht und teilweise im Schnitt und bei Schließlage des Flügels, Fig. 3 ebenfalls in natürlicher Größe und ausführlicher Darstellung den in Fig. 1 mit m bezeichneten Teilbereich mit der der erfindungsgemäßen Feststellvorrichtung zugeordneten Schaltsperre in Seitenansicht und teilweise im Schnitt sowie bei Verschlußlage des Flügels, Fig. 4 eine gemeinsame Draufsicht auf die Fig. 2 und 3 bei Schließlage des Flügels, Fig. 5 die der Fig. 4 entsprechende Draufsicht, jedoch in teilweiser Kippöffnungsstellung des Flügels, Fig. 6 eine der Fig. 2 entsprechende Darstellung der Feststellvorrichtung, jedoch bei teilweise gekipptem Flügel nach Fig. 5 vor Betätigung der Feststellvorrichtung und Fig. 7 eine der Fig. 6 entsprechende Darstellung nach Einrücken der Feststellvorrichtung.
  • Die Fig. 1 der Zeichnung zeigt als Anwendungsbeispiel der Erfindung ein Fenster mit einem feststehenden Rahmen 1 und einem darin gehaltenen Flügel 2.
  • Dabei ist der Flügel 2 einerseits um eine seitliche, lotrechte Achse x - x in Schwenköffnungsstellung bewegbar und kann andererseits um eine untere, waagerechte Achse y - y in Kippöffnungsstellung gebracht werden. Hierfür ist der Flügel 2 am feststehenden Rahmen 1 im Schnittpunkt der beiden Gelenlachsen x - x und y - y über ein EckgelenkXabgestützt, welches zusammen mit einem Lagerbock 4 Schwenkgelenke für den Flügel 2 in der lotrechten Gelenkachse x - x bildet, während es im Zusammenwirken mit einer Kippverriegelung 5 dessen Kippgelenke in der unteren, waagerechten Achse y - y schafft.
  • Im Lagerbock 4 ist am feststehenden Rahmen 1 eine Ausstellvorrichtung 6 schwenkbar angelenkt, deren Ausstellarm 7 mit einem an seinem freien Ende sitzenden Kopfbolzen 8 schwenkbar und verschiebbar in eine am Flügel 2 sitzende Gleitführung 9 eingreift. Weiterhin ist ein Zusatzarm 10 einerseits am Ausstellarm 7 durch einen Gelenkzapfen 11 und andererseits am Flügel 2 durch einen Gelenkzapfen 12 ausschließlich schwenkbar angelenkt.
  • Diese Ausstellvorrichtung 6 dient nicht nur zur Begrenzung der Kippöffnungsweite für den Flügel 2, sondern in Verbindung mit dem Lagerbock 4 auch zur Bildung des oberen Flügelgelenkes beim Schwenköffnen des Flügels 2.
  • Deshalb ist der Ausstellarm 7 nahe seinem im Lagerbock 4 angelenkten Ende mit einem Riegelsteg 13 versehen, hinter den ein am Flügel 2 sitzender Riegelzapfen 14 eingerückt werden kann. Der Riegelzapfen 14 befindet sich an einer Treibstange 15, die längs des oberen waagerechten Flügelschenkels verschiebbar geführt ist und über eine Eckumlenkung 16 mit einer Treibstange 17 in Stellverbindung steht, welche sich längs des verschlußseitigen, aufrechten Flügelschenkels verschieben läßt. Die Treibstange 17 kann über einen Bedienungsgriff 18 zwischen drei verschiedenen Schaltstellungen bewegt werden, und zwar befindet sie sich in der aus Fig. 1 ersichtlichen Betätigungslage des Bedienungsgriffs 18 in ihrer Verschluß-Schaltstellung. In dieser Verschluß-Schaltstellung sind an der Treibstange 17 sitzende Riegelzapfen 19 mit am feststehenden Rahmen 1 angeordneten Schließplatten 20 in Riegeleingriff gehalten, wie das die Fig. l deutlich zeigt. Wird der Bedienungsgriff 18 um 900 nach oben gedreht, dann kommen die Riegelzapfen 19 mit den Schließplatten 20 außer Eingriff, während derRiegelzapfen 14 noch mit dem Riegelsteg 13 des Ausstellarms 7 in Eingriff bleibt. In dieser Schaltstellung kann daher der Flügel 2 um die seitliche, lotrechte Achse x - x in Schwenköffnungsstellung bewegt werden.
  • Wird aber der Bedienungsgriff 18 aus der Schaltstellung nach Fig. 1 um 180 nach oben geschwenkt, dann kommen die Riegelzapfen 19 mit den Schließplatten 20 außer Eingriff und auch der Riegelzapfen 14 wird mit dem Riegelsteg 13 des Ausstellarmes 7 außer Eingriff gebracht. Es gelangt jedoch hierbei der untere Riegelzapfen 19 mit einer Kippriegelplatte 21 am Rahmen 1 in Eingriff, wodurch sich der Flügel 2um die untere waagerechte Achse y -kippen läßt. Seine Kippöffnungsweite wird dabei vom Ausstellarm 7 und dem Zusatzarm 10 der Ausstellvorrichtung 6 begrenzt.
  • Zur Vermeidung einer Fehlschaltmöglichkeit des Treibstangenbeschlages 15 bis 18 bei gekipptem Flügel 2 wird im Bereich der Ausstellvorrichtung 6 eine besondere Schaltsperre 22 eingebaut, die auch als Einstiegsicherung am Fenster wirkt. Diese Schaltsperre 22 besteht aus einem mit der Treibstange 15 bewegbaren Sperranschlag 23 sowie einem am Gelenkzapfen 12 des Zusatzarmes 10 angeordneten und beim Kippöffnen des Flügels 2 in die Bewegungsbahn des Sperranschlages 23 stellbaren Sperrglied 24.
  • Außerdem ist der Ausstellvorrichtung 6 noch eine Feststellvorrichtung 25 zugeordnet, über die der Flügel 2 durch den Treibstangenbeschlag 15 bis 18 in verschiedenen Kippöffnungslagen arretiert werden kann. Diese Feststellvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem am Kopfbolzen 8 des Ausstellarmes 7 sitzenden Rastglied 26 und einem unterhalb der flügelseitigen Gleitführung 9 angeordneten sowie über die Treibstange 15 relativ zum Rastglied 26 ein- und ausrückbaren Feststellglied 27.
  • Damit bei gekipptem Flügel 2 sowohl die Schaltsperre 22 als auch die Feststellvorrichtung 25 wirksam gemacht werden kann, ist eine besondere Abstimmung beider Elemente auf die Schaltfunktionen des Treibstangenbeschlages 15 bis 18 notwendig.
  • Die Fig. 2, 6 und 7 der Zeichnung lassen die bauliche Ausgestaltung und Wirkungsweise der Feststellvorrichtung 25 deutlich erkennen, während aus den Fig. 3 bis 5 Aufbau und Wirkungsweise der Schaltsperre 22 ersichtlich ist.
  • Die Fig. 2 und 3 zeigen, daß die Treibstange 15 des Treibstangenbeschlages 15 bis 18 unter einer Stulpschiene 28 verschiebbar geführt ist, in welcher sich einerseits die Gleitführung 9 für den Kopfbolzen 8 des Ausstellarmes 7 befindet (Fig. 2), während andererseits ein Loch 29 angeordnet ist, in welches der Gelenkzapfen 12 des Zusatzarmes 10 ausschließlich schwenkbar eingreift (Fig. 3).
  • Im Bereich der Gleitführung 9 für den Kopfbolzen 8 des Ausstellarmes 7 ist die Treibstange 6 mittels Langlöchern 30 an zwei Bundbolzen 31 längssch .iebbar geführt, die fest mit der Stulpschiene 28 verbunden sind. Zwischen der Treibstange 15 und der Stulpschiene 28 ist am Schaft 32 der Bundbolzen 31 über Löcher 33 eine Platte 34 quer zur Bewegungsrichtung der Treibstange 15 und quer zur Ebene der Stulpschiene 28 verschiebbar geführt. Von Federn 35, die jeden der Bundbolzen 31 umgeben und an der Unterseite der Stulpschiene 28 abgestützt sind, wird die Platte 34 mit der Oberseite der Treibstange 15 in Kontaktberührung gehalten und zugleich die Treibstange 15 mit ihrer Unterseite an die Bunde 36 der Bundbolzen 31 angelegt.
  • Die Platte 34 ist mit über die ganze Länge der Gleitführung 9 gleichmäßig verteilt angeordneten Löchern oder aber auf ihrer Oberseite mit Kerbverzahnungen 37 ausgestattet, während der Kopfbolzen 8 des Ausstellarmes 7 an seinem freien Ende einen kegelförmigen Ansatz 38 besitzt.
  • Normalerweise liegen die Löcher oder Kerbverzahnungen 37 der Platte 34 mit Abstand unterhalb des konischen Ansatzes 38 am Kopfbolzen 8 des Ausstellarmes 7, so daß sich der Kopfbolzen 8 beim Kippöffnen des Flügels 2 unbehindert in der Gleitführung 9 verschieben kann (Fig. 2 und 6). Zum Feststellen des gekippten Flügels 2 in irgendeiner Kippöffnungsstellung läßt sich aber die Platte 34 über die Treibstange 15 entgegen der Kraft der Federn 35 anheben, wodurch dann irgendeines der Löcher oder irgendeine Zahnlücke der Rastverzahnung 37 gegen den Ansatz 38 des Kopfbolzens 8 eingerückt wird (Fig. 7).
  • Das Anheben der Platte 34 wird aus der Verschiebebewegung der Treibstange 15 durch an der Unterseite der Treibstange 15 befindliche Nocken oder Warzen 39 herbeigeführt, indem diese Nocken oder Warzen 39 auf die Bunde 36 der Bundbolzen 31 in einer ganz bestimmten Schaltstellung der Treibstange 15 auflaufen und dadurch eine Querbewegung der Treibstange erzeugen, wie das ein Vergleich der Fig. 6 und 7 deutlich macht.
  • Der für das Anheben und Absenken der Platte 34 notwendige Schaltweg 40 der Treibstange 15 ist dabei relativ gering und braucht in der Praxis höchstens 5 bis 6 mm zu betragen. Der gesamte Schaltweg 41 des Treibstangenbeschlages 15 bis 18 ist jedoch wesentlich größer und hat beispielsweise ein Maß von mindestens 32 mm. In der Verschluß-Schaltstellung des Treibstangenbeschlages 15 bis 18 nimmt die Treibstange 15 relativ zur Stulpschiene 28 die aus den Fig. 2 und 3 ersichtliche Schaltstellung ein, d. h. die Treibstange 15 ist völlig nach rechts geschoben. Für das Kippöffnen des Flügels muß hingegen die Treibstange 15 aus der Schaltstellung nach den Fig. 2 und 3 ganz nach rechts in die Schaltstellung nach Fig. 6 geschoben werden, während es zum Schwenköffnen des Flügels notwendig ist, die Treibstange 15 aus der Schaltstellung nach den Fig. 2 und 3 um den halben Schaltweg 41 nach links zu verstellen.
  • Sowohl in der Verschluß-Schaltstellung des Treibstangenbeschlages 15 bis 18 als auch in dessen Schwenköffnungs-Schaltstellung liegen die Nocken oder Warzen 39 der Treibstange 15 beim gezeigten Ausführungsbeispiel jeweils rechts neben den ihnen an der Stulpschiene 28 zugeordneten Bundbolzen 31, wie das aus Fig. 2 hervorgeht. Bei der Bewegung der Treibstange 15 in die Kippöffnungs-Schaltstellung nach Fig. 6 laufen die Nocken oder Warzen 39 jedoch über die Bunde 36 der Bundbolzen 31 hinweg und kommen jeweils um das Maß 40 links neben diesen zu liegen, wie das Fig. 6 deutlich macht.
  • Nunmehr kann der Flügel 2 gegenüber dem feststehenden Rahmen 1 um die untere, waagerechte Achse y - y gekippt werden. Wird sodann in irgendeiner Kippöffnungslage des Flügels 2 die Treibstange 15 durch entsprechende Betätigung des Bedienungsgriffs 18 um den geringen Schaltweg 40 von links nach rechts verschoben, dann laufen die Nocken oder Warzen 39 auf die Bunde 36 der Bundbolzen 31 auf und heben die Treibstange sowie zusammen mit ihr auch die Platte 34 an. Letztere kommt dadurch mit ihren Löchern oder der Kerbverzahnung 37 mit dem Ansatz 38 des Kopfbolzens 8 in Formschlußeingriff und halten dadurch den Ausstellarm 7 in der Gleitführung 9 gegen eine Relativverschiebung nach beiden Richtungen fest. Der Flügel 2 ist somit sowohl gegen Schließen als auch gegen Weiteröffnen in der jeweiligen Kippöffnungslage blockiert.
  • Der für das Feststellen des gekippten Flügels notwendige Schaltweg 40 der Treibstange 15 wird über die auch als Einstiegsicherung wirkende Schaltsperre 22 zwischen Ausstellvorrichtung 6 und Treibstange 15 begrenzt. Zu diesem Zweck ist an der Treibstange 15 der Sperranschlag 23 befestigt, welcher beispielsweise aus zwei im seitlichen Abstand nebeneinander liegenden, parallelen Stegen 42 besteht, die in den Fig. 4 und 5 gezeigt sind.
  • Am Gelenkzapfen 12 ist unterhalb der Stulpschiene 28 als Sperrglied 24 drehfest eine schiffchenförmige Platte vorgesehen, die ebenfalls in den Fig. 4 und 5 angedeutet ist. Die Breite dieser Platte 24 ist kleiner als der Abstand zwischen den beiden parallelen Stegen 42 des Sperranschlages 23 während ihre Länge größer als der Abstand zwischen diesen Stegen 42 ist. In der Schließlage des Flügels 2 liegen Ausstellarm 7 und Zusatzarm 10 der Ausstellvorrichtung 6 parallel zur Stulpschiene 28, wie das aus Fig. 4 hervorgeht. Hierbei erstreckt sich auch die schiffchenförmige und als Sperrglied wirkende Platte 24 mit ihren Längskanten parallel zur Stulpschiene 28, so daß sich der Sperranschlag 23 der Treibstange 15 mit seinen beiden Stegen 42 ohne Behinderung am Sperrglied 24 vorbeibewegen läßt.
  • Wird jedoch der Flügel 2 um seine untere, waagerechte Achse y - y gekippt, dann stellen sich Ausstellarm 7 und Zusatzarm 10 der Ausstellvorrichtung 6 und mit ihnen naturgemäß auch das Sperrglied 24 schräg zur Längsrichtung der Stulpschiene 28 ein, wie das in Fig. 5 dargestellt ist. Da beim Kippöffnen des Flügels 2 sich die Treibstange 15 in ihrer gänzlich nach links geschobenen Lage befindet, liegt auch der Sperranschlag 23 der Treibstange 15 um das Maß 40 nach links versetzt neben dem Sperrglied 24 des Zusatzarmes 10.
  • Durch Betätigen des Bedienungsgriffs 18 am Flügel 2 läßt sich somit die Treibstange 15 nur um das Maß 40 von links nach rechts verscí|.eben, bis der Sperranschlag 23 gegen das Sperrglied 24 zur Anlage kommt.
  • Solange also der Flügel 2 auch nur eine geringfügige Kippöffnungsstellung einnimmt, kann der Treibstangenbeschlag 15 bis 18 nicht weiter nach rechts verschoben werden. Ein Ausrücken des unteren Zapfens 19 an der Treibstange 17 aus der Kippriegelplatte 21 wird damit unmöglich.
  • Durch das Verschieben der Treibstange 15 von links nach rechts um den Schaltweg 40 wird aber zugleich in der bereits oben beschriebenen Art und Weise die Feststellvorrichtung 25 zur Arretierung des gekippten Flügels wirksam gemacht.
  • Soll die Feststellvorrichtung 25 zum Schließen des gekippten Flügels 2 unwirksam gemacht werden, muß zunächst die Treibstange 15 durch entsprechende Betätigung des Bedienungsgriffs 18 wieder völlig nach links geschoben werden. Erst wenn das geschehen ist, kann der gekippte Flügel 2 in Schließlage an den feststehenden Rahmen 1 angelegt werden, womit auch wieder die Schaltsperre 22 unwirksam ist und eine völlig unbehinderte Betätigung des Treibstangenbeschlages 15 bis 18 zuläßt.

Claims (6)

Patentansprüche
1. Feststellvorrichtung zur Öffnungsbegrenzung von Kipp- und Klappilügeln, insbesondere Kipp-Schwealkflügeln, an Fenstern und Türen, bestehend aus einem am feststehenden Rahmen in einem Lagerbock schwenkbar angelenkten sowie am Flügel in einer ortsfesten Gleitführung durch einen Zapfen schwenkbar und schiebbar angreifenden Ausstellarm und aus einer Rasteinrichtung mit einem am Zapfen des Ausstellarmes angeordneten sowie durch diesen in der Gleitführung verschiebbaren Rastglied und einem über Steuerkurven relativ zum Rastglied durch einen Treibstangenbeschlag ein-und ausrückbaren Feststellglied, dadurch gekennzeichnet, daß das Rastglied (38) ein am Zapfen (8) des Ausstellarmes (7) in Fluchtlage mit dessen Längsachse sitzender Ansatz ist und das Feststellglied (34) aus einer nur quer zur Ebene der Gleitführung (9) verstellbar an dieser geführten (32, 33) Platte (34) besteht, welche Vertiefungen (37) für den Ansatz (38) aufweist und über an einer Treibstange (L 5) sitzende Nocken oder Warzen (39) entgegen einer Federkraft (35) mit dem Ansatz (38) des Zapfens (8) in Rasteingriff bringbar ist (Fig. 7).
2. Feststellvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibstange (15) mittels Längsschlitzen (30) auf an beiden Enden der Gleitführung (9) sitzenden Bundbolzen (31) verschiebbar geführt ist und die die Vertiefungen (37) aufweisende Platte (34) durch an ihren Enden befindliche Ausnehmungen (33) quer zur Bewegungsrichtung der Treibstange (15) verlagerbar auf den Bundbolzen (31) sitzt, und daß die Platte (34) durch von dem Bundbolzen (31) getragene Federn (35) gegen die Treibstange (15) gedrückt sowie über deren Nocken bzw. Warzen (39) nach dem Ansatz (38) des Zapfens (8) hin verstellbar ist.
3. Feststellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken oder Warzen (39) an der der Platte (34) abgewendeten Seite der Treibstange (15) sitzen und die Bunde (36) der an der Gleitführung (9) befestigten Bundbolzen (31) die ortsfesten Auflaufflächen für die Nocken oder Warzen (39) bilden.
4. Feststellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz (38) am Zapfen (8) des Ausstellarms (7) eine Kegelspitze ist, während die Vertiefungen (37) in der Platte (34) als Löcher oder eingeformte Kerbverzahnungen gestaltet sind.
5. Feststellvorrichtung für Kipp-Schwenkflügel von Fenstern und Türen, die mit einem in drei verschiedene Schaltstellungen bewegbaren Treibstangenbeschlag ausgestattet sind, dessen Treibstangen in ihrer dem Kippöffnen des Flügels zugeordneten Schaltstellung über eine als Einstiegsicherung wirksame Schaltsperre blockierbar sind, welche aus einem mit einer Treibstange verschiebbaren Sperranschlag und einem in der Kippöffnungs-Schaltstellung des Treibstangenbeschlages in die Bewegungsbahn des Sperranschlages blockierend einrückbaren Sperrglied besteht, nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrglied (24) an einem über einen Zapfen (12) ausschließlich schwenkbar an der Gleitführung (9, 28) für den Ausstellarm (7) lagernden (29) Zusatzarm (10) nahe dem Zapfen (12) drehfest sitzt, der ebenfalls ausschließlich schwenkbar mit dem Ausstellarm (7) verbunden ist (11), und daß der Sperranschlag (23) der Treibstange (15) in deren Kippöffnungs-Schaltstellung (Fig. 6) einen seitlichen Abstand (40) vom Sperrglied (24) aufweist, der gleich der Distanz (40) zwischen den Nocken oder Warzen (39) der Treibstange (15) und dem zugehörigen Auflaufflächen (36) an der Gleitführung (9, 28) ist (Fig. 2).
6. Feststellvorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand (40) und die Distanz (40) wesentlich kleiner als der Schaltweg des Treibstangenbeschlages d5 bis 18) zwischen zwei benachbarten Schaltstellungen ist, vorzugsweise etwa einem Drittel dieses Schaltweges entspricht.
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