DE7400558U - Freizeithose mit langem, vorzugsweise ausgestelltem Hosenbein - Google Patents
Freizeithose mit langem, vorzugsweise ausgestelltem HosenbeinInfo
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_J cable «kehlpatent» essllnganneckar Postscheckamt Stuttgart 100 04
S- t
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O t ^CT?i
acnwanrr-v/iympioae jperroeKieiaung i\v? %/. ^unuur irrt
7334 SUssen Anwaltsakte λ462 ~
Die Erfindung bezieht sich auf ein· Freizeithos« mit langem, vorzugsweise ausgestelltem Hosenbein. Derartige Hosen besitzen heutzutage einer, eleganter! Schnitt mit
moderner ausgestellter Beinweite, so daß derartige Hosen auch für den täglichen Be-
/Xindern darf, vor allem aber als Freizeithosen von Damen,Herren oder sejhr geschätzt werden.
Als Sporthosen,, etwa nach Art von Trainingsanzughosen, jedoch sind sie ungeeignet,,
und zwar wegen der eleganten Beinform und Fußweite, weil derartig geschnittene Hosenbeine bei sportlicher Betätigung, z.B. beim Laufen, Boden-od.Geräteturnen, Fahrrad·
fahren Qa.störend ,ja sogar gefährdendem Wege sind. Aus diesen Gründen kommen als
typische Sporthosen ausnahmslos Keilhosen in Betracht mit etwa ob dem Knie sich eng
an das Bein anschmiegenden Hosenbeinen. Deswegen aber fehlt diesen Sporthosen der
modische elegante Schnitt. Dies zwingt diejenigen Sporttreibenden, die vor oder nach
der sportlichen Betätigung modisch elegant gekleidet sein mochtein, was vor allem
für sportliche Wertkämpfe gilt, dazu, s<*wohl eine modisch elegante Freizeithose als
aoeh eine Keilhose zur Verfügung zu halten und vor allem zu einem Hosenwechsel,
und zwar je nach vorhandenen Umkleideräumlichkeiten notfalls sogar im Freien.
Ein typischer Fall dieser Art ist beispielsweise für Leichtathleten, z,B. bei Olympiaden,
internationalen oder Länderwettkämpfen oder anderen Ereignissen ,gegeben; denn hier
geht den eigentlichen sportlichen Wertkämpfen normalerweise ein Einmarsch voraus, bei
dem die Sportler möglichst modisch und elegant gekleidet sein wollen und sollten und
deshalb mit einer entsprechenden Freizeithose bekleidet sind. Nach dem Einmarsch
beginnen die Sportler hüufig sofort mit der persönlichen Wettkampf vorbereitung,
fUr Laufwettbewerbe z.B. damit, sich warm zu laufen. Hierzu ist aber die modisch
elegante Hose völlig ungeeignet, nicht zuletzt deshalb, weil z.B. die Gefahr besteht, daß ein Läufer mit den Dornen der Spikes an den Hosenbeinen hängen bleibt.
Der Sportler ist also zum Wechsel der Hose gegen eine typische Sporthose, d.h. eine Keilhose mit engem Hosenbein, genötigt. Dieser Hosenwechsei erfolgt sehr
häufig auf offener Szene und ist schon deshalb unschön. Vor allem aber ist er fUr den Sportler lästig und wegen evtl. UnterkUhlungsgefahr sogar gesundheitsschädlich. Aocl· ist der Bekleidungsaufwand hoch, weil jeder Sportler zwei lange
Hosen fUr die verschiedenen Einsatzzwecke benötigt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, hier Abhilfe zu schaffen. Zu diesem
Zweck ist eitie Freizeithose mit langem, vorzugsweb* ausgestelltem Hosenbein
gemäß der Erfindung derart gestaltet, daß jedes Hosenbein außen, vorzugsweise an der Beininnenseite und ränder Beinaussenseite, mindestens eine in Hosenbeinlängsrichtung bis zym Hosenbeinabschluß verlaufende Längsverschiußvorrichtung,
«two nach Art eines Iteisversehiusses, aufweist, deren zum Ineinandergreifen bestimmte Längsstreifen oberhalb des Hosenbeinabschlusses, in Abstand von diesem,
zusammengeführt sind und zum Hosenbeinabschluß hin keilförmig auseinanderlaufen,
wobei jedes Hosenbein beim Schließen der Längsverschlußvorrichtungen unter Einschlagen des sich zwischen den Längsstreifen erstreckenden, keilförmig·« Hosenbeinzwickels In das Hosenbeininnere KeIIform erhalt. Die erfindungsgemflße Hose kann
aus beliebigem Material, z.B. einer gewirkten oder gestrickten Matchenware,aus
gewebtem Material, aus synthetischen Fasern oder Folien etc. eehen, im Rshaen
der Erfindung Hegt auch die Anordnung einer Längsversc'iiußvorrichtung im Bereich
z.B. der Beinvorderseire und/oder der Beinrückseite jedes Hosenbeines. Da In der
Regel längs der Beininnenseite und/oder Beinaussenseite jedes Hosenbeines eine
Längsnaht verläuft, ist die Änordr.yng der LängsverschiuSvorrichfung vn der &*irrtnnenseite und/oder Beinaussenseite besonders vorteilhaft, weil sich die Längsverschiußvorrichtung im geschlossenen Zustand im wesentlichen als Strich oder als
. 741058«-8. s. w
Naht darstellt, der bzw. die dann in Verlängerung der Längsnaht verläuft und
nicht auffällt. Es kann auch je Hosenbein eine einzige Längsverschlußvorrichtung,
z.B. an der Beininnenseite oder Beinaussenseite, ausreichend sein.
Durch die Erfindung ist eine Vereinigung von Freizeithose modisch eleganter
Form und Keilhose mit sieh «ng gn das Bein anschmiegendem Hosenbein geschaffen;
denn be' geöffneter Längsverschlußvorrichtung hat die Hose den an Freizeithosen
geschätzten modisch eleganten Schnitt mit moderner Beinform und Beinweite. Die
Umwandlung dieser Hose in eine Sporthose mit Keilform erfolgt durch Schließen der Läng*verschlußvorrichtung. Hierdurch schmiegen sich die Hosenbeine wie bei
einer Keilhose eng an das Be ir, an und behindern eine sportliche Betätigung nicht.
Es wird mithin erreicht, Oa(I der Bakleldungsaufwand reduziert wird, da die erfindungsgemäße Hose zweierlei bisher miteinander unvereinbare Funktionen in c 'em
erfüllt. Vor allem ist ein Hosenwechsel nun entbehrlich mit allen damit sonst verbundenen Unannehmlichkeiten^»·«*«1·«1 vortellhofr Iu die erf!ndungsp«mäi3e Hose
such für Fahrrad- sder Krefrredfehrer, da »Ie Manu In »ine Keilhose und nach
End« u*f röhrt m sin« niedlich slsgsr.,i F?s!ss!!*s«s u mgs*-arid* Ir <*#<τίβη
Sei einer vor te Il haften Auafuhnmgsfarm du, , , «I i*irhc·· «im! ·\(*. I tingutreifon
jeder Languvsrsehliidvorrlehfung erwo im Kni*h«i*i>.li
>le« H11**"bein·» /utammcngefUhrt. Hierdurch wird ·Ιη megllchir '*\*\nm<
l«:#iUln(·*! /«inch«n l«n LBngssfreifen
|eder LBn(|ivenchluflvarrlchtung ö*l u'*1·='1"1 ÖHnunytUrMiiM im , tti»*nbelnab»chluß
mugllch und damit b«i e»i«hlβ«··«·» I iiny»'*r»»,hl<4(l^>jni»;h»gnQ «In guter harmonischer Keil verlauf arraUht. Ii l»«nr )·Η«κΙι |« >iu»,h V.hmff n.rtr*!ch*nd sein,
wann die LBn§Mtrelr*n |o4ar Lan^iyermSluHuMiili.hn.nfl in * B. geringem Absfand
un.jrheMi ifat Kni«bsir«l«Nit luwmiNiiieefuhH tind, hnNihr dl« LHngsverschlußvorffehtun§ um minmm Hm\ftvmnmh\uf\, 1«nn «Ifi» 4·**βη Schieber bei geöffnetem Reiß-
VsrfsU bann ei ternär tein, wenn die LUngiverschlußvorrichtungen aussen
auf dl« H««nb*fr» aufgeseri» sind. Im einfachsten Fall ist die Längsverschlußvorrlchtuns auuen am Hosenbein b«festigt, z.B. aufgenäht. Dies eröffnet die
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Möglichkeif, vorhandene Hosen für die Doppel funktion auch als Keilhose noch
nachträglich umzugestalten. Hierbei kann es z.B. von Vorteil sein, wenn die
beiden Langss!reifen jeder Längsversc'nlußvorrichtung jeweils in einer Uberwurffalte
des Hosenbeines befestigt, vorzugsweise eingenäht sind. Dies ergibt ein noch schöneres Bild.. Der sich zwischen den Längsstreifen jeder Längsverschlußvorrichtung
erstreckende keilförmige Hosenbeinzwickel kann einstückig mit dem Hosenbein sein. Dies ist z.B. bei beiden vorgenannten Fällen gegeben.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der sich zwischen den Längsstreifen
jeder Längsverschlußvorrichtung erstreckende keilförmige Hosenbeinzwickel gegenüber dem Hosenbein stofflich selbständig und am Hosenbein befestigt, vorzugsweise
angenäht, vorzugsweise zusammen mit der Längsverschlußvorrichtung. Der Hosenbeinzwickel kann z.B. bei ausgefütterten Hosen aus einem Futterstoff
bestehen, der im Bereich des Hosenbeinzwickeis dann zugleich eine dekorative Funktion erhält, neben der Funktion, einen Teil des Hosenbeines seibst zu bilden.
Ferner eröffnet diese Ausführungsform ebenfalls die Möglichkeit der nachträglichen
Umgestaltung einer Hose zur erfindungsgemäßen Freizeithose, indem die Hosenbeine
entlang den seitlichen Längsnähten aufgetrennt werden und sodann ein keilförmiger
Hosenbeinzwickel zusammen mit den Längssireifen der Längsverschlußvorrichtung
eingenäht oder sonstwie befestigt wird. In gleicher Weise kann auch die Neufertigung
erfolgen, bei der jedoch das Auftrennen der Längsnähte entfällt.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform ist der keilförmige Hossnbeinzwicke!
Träger der Längsverschlußvorrichtung. Der keilförmige Hosenbeinzwickel kann zusammen
mit der Längsverschlußvorrichtung außen auf dem Hosenbein befestigt, vorzugsweise
angenäht sein. Auch hierdurch U eine: nachträgliche Umgestaltung möglich, indem
der keilförmige Hosenbeinzwickel,an dem sich schon die Längsverschlußvorrichtung
befindet, auf das Hosenbein aufgesetzt und an diesem befestigt wird. Auch bei allen
vorgenannten AifcfUhrungsformen kann es ferner von Vorteil sein, wenn der keilförmige
Hosenbeinzwickel aus einem anderen Materia! als das Hosenbein besteht und/oder
gegenüber dem Hosenbein anders eingefärbt ist. Auch ein anderes Dekor oder auch
Streifenmuster ist für den Hosenbeinzwickel möglich. Hierdurch wird erreicht,daß die
Befestigungsnähte für die Längsstreifen der Längsversohlußvorrichtung und deren
Verlauf dadurch kaschiert werden, daß sich entlang des keilförmigen Hosenbeinzwickels ohnehin bei unterschiedlicher Farbgestaltung eine färb, :he Trertnaht
ergibt.
Als Längsverschlußvorrichtung kann ein Reißverschluß, z.B. RiiienvefsemuS,
Spiral Verschluß oder Zahnverschluß/oder ein sogenannter Klettenverschluß vorgesehen
sein.
Die Erfindung ist nachfolgend anhand von in der Zeichnung gezeigten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer getragenen Hose in
ihrer Einstellung als modisch elegante Freizeithose,
gemäß einem ersten Ausfuhrungsbeispiel, Fig. 2 eine gegenüber Fig. 1 verkleinerte Seitenansicht der
Hose, jedoch in ihrer Einstellung als Keilhose, Fig. 3 einen Schnitt eines Hosenbeines entlang der Linie IH-III
in Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt eines Hosenbeinteiles einer Hos« gemäß
Fig. 4 einen Schnitt eines Hosenbeinteiles einer Hos« gemäß
einem zweiten Ausführungsbeispiel, Fig. 5 einen Schnitt eines Hosenbeinteiles einer Hose gemäß
einem dritten Ausfuhrungsbeispiel, und Fig. 6 einen Schnitt eines Hosenbeinteiles einer Hose gemäß
einem vierten Ausfuhrungsbeispiel.
In Fig. 1 - 3 ist eine Freizeithose gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel gezeigt,
die z.B. aus einer Maschenware besteht. Die Freizeithase besitzt lange, aufschlaglose Hosenbeine IC und 11, die etwa im unteren Drittel bis hin zum Hosenbeinabschluß
12 ausgestellt sind. Die Freizeithose besitzt modisch eleganten Schnitt mit
moderner Beinform und Beinweite.
Jedes Hosenbein 10 und 11 weist an der Beininnenseite, wie dies bei dem Hosenbein
11 in Fig. 1 erkennbar ist, und an der Beinaussenseite, wie dies für das
Hosenbein 10 in Fig. 1 erkennbar ist, eine in Hosenbeinlängsrichtung bis zum Hosenbeinabschluß 12 verlaufende LängsvsrschlußvOrrichiung 13, beispielweise
in Gestalt eines Reißverschlusses auf. Die Längsverschlußvorrichtung 13 besteht aus zwei zum Ineinandergreifen bestimmten Löngsstreifen 14 und 15, die oberhalb
des Hosenbeinabschlusses 12, z.B. etwa im Kniebereich der Hosenbeine 10 und 11,
zusammengeführt sind und die bis zum Hosenbeinabschluß 12 fuhren und zu diesem
• hin keilfömrg auseinanderlaufen. In dem Bereich, in dem die Längsstreifen 14 und
15 zusammengeführt sind, befindet sich ein Schieber 16 der als Reißverschlüsse gestalteten Längsverschluiivorrichtungen 13. Zwischen den Längsstreifen 14 und 15
erstreckt sich ein keilförmiger Hosenbeinzwickel 17. Bei dem ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 - 3 ist jeder Hosenbeiinzwickel 17 gegenüber dem Hosenbein
10 bzw. 11 stofflich selbständig und, wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist,
von innen her am Hosenbein 10 bzw. 11 zusammen mit den Längsstreifen 14 und 15 angenäht. Die Hosenbeinzwickel 17 sind ferner anders eingefärbt als die Hosenbeine
10 und 11.
j In der Einstellung der Hose gemäß Fig. 1 hat diese die Form einer modisch
! eleganten Freizeithose mit aktuell ausgestellter Beinweite. Diese Freizeithose
läßt sich zu einer Sporthose, d.h. zu einer Keilhose,umgestalten, wie sie in
( Fig. 2 gezeigt ist . Zu dieser Umgestaltung ist es lediglich erforderlich, die
jeweiligen Schieber 16 der an jedem Hosenbein 10 und 11 vorgesehenen beiden
Längsverschlußvorrichtungen 13 in Gestalt von Reißverschlüssen bis zum Hosenbeinabschluß
12 herunterzuziehen und dabei das Ineinandergreifen der Längsstreifen 14 und 15 zu bewirken. Hierbei wird der Hosenbeinzwickel 17 an der Beininnen-
seite und beinaussenseite jedes Hosenbeines 10 und Π selbsttätig in das Hosenbeininnere eingeschlagen, so daß der HosenbeinzwickeI 17 nun nicht mehr erkennbar ist. Soll in urngekehrter Weise die Keilhose gemäß Fig. 2 wieder in die Freizeithose
gemäß Fig. 1 umgewandelt werden, so brauchen hierzu lediglich die Schieber 16 vom Hosenbeinabschluß 12 ausgehend nach oben hin gezogen zu
werden, so daß sich die Längsverschlußvorrichtungen 13 öffnen und die Hosenbeinzwickel
17 wieder sichtbar ./erden und die Material zugabe zur Bildung der
ausgestellten Hosenbeine 10 und i! darstellen.
Bei dem in Fig. 4 gezeigten zweiten Ausführungsbeispiel sind für die Teile, die
dem 1. Ausführunysbeispiel entsprechen, um 100 größere Bezugszeichen verwendet,
so daß damit auf die Beschreibung des ersten Ausführungsbeispieles Bezug genommen
ist. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiei sind die beiden Längsstreifen 114, 115
jeder Längsverschlußvorrichtung 113 jeweils in eine Überwurffalte 119 des Hosenbeines
110 eingenäht. Der sich zwischen den Längsstreifen Π4, 115 erstreckende
keilförmige Hosenbeinzwickel 117 ist dabei einstückig mit dem übrigen Material des Hosenbeines 110. Mithin sind beim zweiten Ausführungsbeispiel die Längsverschlußvorrichtungen
113 außen auf die Hosenbeine aufgesetzt.
Bei dem in Fig. 5 gezeigten dritten Ausführungsbeispiel sind aus den gleichen
Gründen,wie beim zweiten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4, für gleiche TeUe
um 200 größere Bezugszeichen verwendet. Gemäß Fig. 5 isf jeder Hosenbein zwickel
217 gegenüber dem Material de- Hosenbeines 210 stofflich selbständig,
so wie beim ersten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1-3. Der Hosenbeinzwickel 217 ist jedoch zugleich Träger der Löngsverschluiivorricbtung 213, die z.B. in
einem separaten Fertigungsvorgang zuvor am Hosenbeinzwickel 217 befestigt worden
ist, und zwar mit keilförmigem Verlauf der beiden Längsstreifen. Der Hosenbeinzwicke!
217 ist zusammen mit der Längsverschlußvorrichtung 213 außen auf
dem Hosenbein 210 angenäht. Die Längsverschlußvorrichtung 213 kann auch
erst zusammen mit diesem Befestigungsvorgang am Hosenbeinzwickel 217 und Hosenbein 210 angenäht werden. Bei dem dritten Ausfuhrungsbeispiel gemäß
Fig. 5 ist der Hosenbeinzwickel 217 mithin doppellagig. Dies ist bei dicken
Materialien nicht immer vorteilhaft. Für den letzteren Fall kann eine Anordnung vorteilhafter sein, wie sie das vierte Ausführungsbeispiel gemäß Flg. 6 zeigt,
b«i der die Längsverschlußvorrichtung 213 unmittelbar außen auf das Hosenbein
210 aufgesetzt und an diesem beispielsweise anaenäht ist.
Bei allen Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1 - 6 sind die Längsverschlußvorrichtungen
sowohl an der Beininnenseite als auch an der Beinaussenseite jedes Hosenbeines vorgesehen.
Bei einem abgewandelten, nicht gezeigten AusfUhrungsbeispiel ist lediglich
an einer Beinseite, beispielsweise lediglich an der Beininnenseite, eine Längsvorschlußvorrichtung
vorgesehen.
Bei einem weiteren, nicht gezeigten Ausführungsbeispiel, sind je Hosenbein zwei
Längsverschlußvorrichtungen vorgesehen, diese sind jedoch im Bereich der Beinvorderseite
und der Beinrückseite jedes Hosenbeines angeordnet'. Auch hier kann es ausreichend sein, eine einzige Längsverschlußvorrichtung je Hosenbein vorzusehen, beispielsweise
an der Beinrückseite.
Claims (9)
1. Freizeithose mi: langem, vorzugsweise ausgestelltem Hosenbein, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Hosenbein (10, 11; 110 ) außen, vorzugsweise
an der Beininnenseite undfan eier Beinaußenseite, mindestens eine in Hosenbeinlängsrichtung bis zum Hosenbeinabschluß ( 12 ) verlaufende Längsverschlußvorrichtung ( 13; 113; 213 ), etwa nach Art eines Reißverschlusses, aufweist, deren
zum Ineinandergreifen bestimmte Längsstreifen ( 14, 15; 114, 115 ) oberhalb des
Hosenbeinabschlusses ( 12 ), in Abstand von diesem, zusammengeführt sind und
zum Hosenbeinabschluss ( 12 ) hin keilförmig auseinanderlaufen, wobei jedes Hosenbein ( 10, 11; 110 ) beim Schließen der Längsversehlußvorrichtungen ( 13;
113; 213 ) unter Einschlagen des sich zwischen den Löngsstreifen ( 14, 15; 114,
115 ) erstreckenden keilförmigen Hosenbeinzwickels ( 17; 117; 217 ) in das Hosenbeininnere Keilform erhält.
2. Freizeithose nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, daß die Längsstreifen ( 114, 115; 214, 215 ) jeder Längsverschlußvorrichtung ( 13; 113; 213 )
etwa im Kniebereich des Hosenbeines (10, 11; 110; 210 ) zusammengeführt sind.
3. Freizeithose nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
Längsverschlußvorrichtungen ( 113; 213 ) außen auf die Hosenbeine (MO/ 210 )
aufgesetzt sind.
- ίο -
4. Freizelthose nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die
beiden Längsstreifen ( 114, 115 ) jeder Längsverschlußvorrichtung { 113 )
jeweils in einer Überwurffalte ( 119 ) des Hosenbeines ( HO ) befestigt,
vorzugsweise eingenäht sind.
5. Freizeithose nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der sich zwischen den Länysstreifen (114, 115; 214, 215 ) jeder Längsverschlußvorrichtung ( 113; 213 ) erstreckende keilförmige Hosenbeinzwickel
( 117; 217 ) einstückig mit dem Hosenbein ( HO; 210 ) ist.
6. Freizeithose nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet,
daß der sich zwischen den Längsstreifen ( 14, 15; 214, 215 ) jeder Längsverschlußvorrichtung
( 13; 213 ) erstreckende keilförmige Hosenbeinzwickel ( 17; 217 ) gegenüber dem Hosenbein (10; 210 ) stofflich selbständig ist und am
Hosenbein befestigt, vorzugsweise angenäht ist, vorzugsweise zusammen mit
der Längsverschlußvorrichtung ( 13; 213 ).
7. Freizeithose nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß der
keilförmige Hosenbeinzwickel ( 17; 217 ) Träger der Längsverschlußvorrichtung
( 13 ; 213 ) ist.
8. Freizeithose nach Anspruch 3 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß der
keilförmige Hcsenbeinzwickel ( 217 ) zusammen mit der Längsverschlußvorrichmng
( 213 ) außen auf dem Hosenbein ( 210 ) befestigt, vorzugsweise angenäht isi\
9. Freizeithose nach einem der Ansprüche 1 - 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der keilförmige Hosenbeinzwickei ( 17; 217 ) aus anderem Material als
das Hosenbein ( 10, 11; 210 ) besteht und/oder als Zierzuiickel ausgebildet
ist. . ι-
-ΠΙΟ. Freizelthose nach einem der Ansprüche 1-9, dadurch gekennzeichnet,
daß als Längsverschlußvorrichtung ( 13; 113; 213 ) ein Reißverschluß, z.B. Rillenverschluß, Spiral Verschluß oder Zahnverschluß, oder ein Klettenverschluß
vorgesehen ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7400558U true DE7400558U (de) | 1974-05-09 |
Family
ID=1300620
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7400558U Expired DE7400558U (de) | Freizeithose mit langem, vorzugsweise ausgestelltem Hosenbein |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7400558U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3539356C1 (en) * | 1985-11-06 | 1987-06-04 | Kroyer P & H | Trousers |
-
0
- DE DE7400558U patent/DE7400558U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3539356C1 (en) * | 1985-11-06 | 1987-06-04 | Kroyer P & H | Trousers |
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