[go: up one dir, main page]

DE748919C - Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen

Info

Publication number
DE748919C
DE748919C DE1935748919D DE748919DD DE748919C DE 748919 C DE748919 C DE 748919C DE 1935748919 D DE1935748919 D DE 1935748919D DE 748919D D DE748919D D DE 748919DD DE 748919 C DE748919 C DE 748919C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
parts
metals
mixtures
production
pigment dyes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1935748919D
Other languages
English (en)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE748919C publication Critical patent/DE748919C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B47/00Porphines; Azaporphines
    • C09B47/04Phthalocyanines abbreviation: Pc
    • C09B47/06Preparation from carboxylic acids or derivatives thereof, e.g. anhydrides, amides, mononitriles, phthalimide, o-cyanobenzamide
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B47/00Porphines; Azaporphines
    • C09B47/04Phthalocyanines abbreviation: Pc
    • C09B47/06Preparation from carboxylic acids or derivatives thereof, e.g. anhydrides, amides, mononitriles, phthalimide, o-cyanobenzamide
    • C09B47/067Preparation from carboxylic acids or derivatives thereof, e.g. anhydrides, amides, mononitriles, phthalimide, o-cyanobenzamide from phthalodinitriles naphthalenedinitriles, aromatic dinitriles prepared in situ, hydrogenated phthalodinitrile

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Developing Agents For Electrophotography (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung vön Pigmentfarbstoffen Es wurde gefunden, daß man wertvolle Pigmentfarbstoffe erhält, wenn man Abkömmlinge von Phthalsäure oder Naphthalin-o-dicarbonsäuren, die durch Bindung von Stickstoff an die Kohlenstoffatome der benachbarten. Carboxylgruppen gebildet sind, mit Legierungen oder Gemischen von - Metallen miteinander oder mit Metallverbindungen oder mit Gemischen von Verbindungen desselben Metalls oder verschiedener Metalle behandelt. Das Verfahren bietet vor. allem den Vorteil, daß es in vielen Fällen Farbstoffe von besonders wertvollem Farbton ergibt.
  • Man arbeitet zweckmäßig in der Weise, daß man die Gemische von Metallen oder Metallverbindungen, gegebenenfalls auch Leffi U erungen, auf die erwähnten geschmolzenen oder gelösten Abkömmlinge von Phthalsäure oder Naphthalin-o-dicarbonsäuren oder ihren Substitutionsprodukten einwirken läßt. Die Verwendung von Mischungen von Metallsalzen, als welche auch Metallkomplexsalze. Doppelsalze oder- Mischkristalle in Fragekommen, bietet außer dem obengenannten Vorteil _ noch den besonderen Vorteil - der Erzielung von Pigmentfarbstoffen größerer Farbstärke und feinerer Verteilung oder Verteilbarkeit. In manchen Fällen tritt auch eine Beschleunigung der Farbstoff bildurig ein. Als weiterer Vorzug des Verfahrens sei erwähnt, daß im allgemeinen die Menge der wertvolleren Metalle oder Metallverbindungen stark herabgesetzt werden kann. Während es beispielsweise bei Verwendung von Kupferchlorür allein zur Erzielung der besten Farbstoffausbeute notwendig ist, Phthalonitril und Kupferchlorür im molekularen Verhältnis q.: z anzuwenden, kann man bei Zusatz von Zinksalzen zum Kupferchlorür dessen Menge um mindestens a 5 0'0 herabsetzen.
  • In manchen Fällen gelingt es auch, durch Verwendung von Gemischen von Metallverbindungen, sich wenig oder schlecht umsetzende Metallverbindungen, z. B. Metalloxyde,. leichter zur Umsetzung zu bringen. So setzt sich z. B. Kupferoxydul allein mit Phthalonitril nicht gut um; gibt man jedoch etwa ioo;o Kupferchlorür hinzu, so tritt glatte Umsetzung ein, und die Ausbeute an Pigmentfarbstoff steigt beträchtlich: Die._ in den folgenden Beispielen angegebenen Teile sind Gewichtsteile. Beispiel i i o Teile Phthalonitril werden mit 2 Teilen Kupferoxydul und o,25 Teilen Kupferchlorür unter Zusatz von 6o Teilen Glaubersalz 9o Minuten lang auf Zoo bis 2 r o° erhitzt. Man erhält in guter Ausbeute einen leuchtend blauen Pigmentfarbstoff.
  • In ähnlicher Weise verfährt man bei Anwendung von o-Cyanbenzamid oder Naphthalin-o-dicarbonsäurenitrilen. Beispiel Man erhitzt i 5 Teile Phthalonitril, 7,5 Teile Pv,ridin und 1,8 Teile sehr fein verteiltes Monelmetall. einige Zeit über den Siedepunkt des Pyridins. Man erhält einen Farbstoff, der grünstichiger ist als der mit Kupfer allein erhältliche. Beispiel 3 i 5 Teile Kupferchlorür und 7 Teile Zinkchlorid werden innig miteinander vermischt und mit 16 Teilen Pyridin versetzt. Hierzu gibt man eine Lösung oder Aufschlämmung von 51 Teilen Phthalonitril in 225 Teilen Nitrobenzol. und erhitzt das Gemisch etwa i Stunde lang zum Sieden. Der abgeschiedene Farbstoff wird abgesaugt, durch Waschen mit geeigneten Lösungsmitteln, z. B. Alkohol, oder durch Behandeln mit Wasserdampf vom Nitrobenzol befreit und durch ein- bis zweimaliges Auskochen mit verdünnter Salzsäure gereinigt, dann gewaschen und getrocknet. Durch Umlösen aus konzentrierter Schwefelsäure läßt sich der Farbstoff in sehr fein verteilte Form überführen. ' Beispiel 4.
  • 2o Teile Kupferchlorür werden in 16 Teilen Pyridin bei etwa ioo' gelöst. Hierzu gibt man 5 i Teile Phthalonitril, 225 Teile Nitrobenzol und ioTeile Ferrichlorid. Die Farbstoff bildung beginnt bei 1,45-'. Man rührt etwa 2 Stunden lang nach. Der Farbstoff der sich äußerst fein kristallinisch abscheidet, wird auf die in Beispiel 3 beschriebene Weise gereinigt. Beispiel 5 Ein Gemisch von 51 Teilen Phthalodinitril, 12,9 Teilen Nickel(2)-chlorid, 9,9 Teilen Kupfer(i )-chlorid und 25o Teilen Chinolin erhitzt man unter Rühren 2 Stunden lang auf i 8o bis 2oo°. Den in guter Ausbeute gebildeten Farbstoff saugt man ab, befreit ihn von Chinolin und trocknet ihn. Er kann durch Umlösen aus Schwefelsäure und Ausfällen in feine Verteilung gebracht werden und färbt Lacke in leuchtend grünblauen Tönen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen durch Erhitzen der Abkömmlinge von Phthalsäure oder N aphthalino-dicarbonsäuren, die durch Bindung von Stickstoff an die Kohlenstoffatome der benachbarten Carboxylgruppen gebildet sind, mit Metallen oder Metallverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man Legierungen oder Gemische von Metallen miteinander oder mit Metallverbindungen oder Gemische von Verbindungen des gleichen Metalls oder verschiedener Metalle verwendet. Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DE1935748919D 1935-05-05 1935-05-05 Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen Expired DE748919C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE748919T 1935-05-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE748919C true DE748919C (de) 1944-11-13

Family

ID=6649118

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1935748919D Expired DE748919C (de) 1935-05-05 1935-05-05 Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE748919C (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE747046C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen
DE1143176B (de) Verfahren zur Herstellung farbstarker und kornweicher hochhalogenierter Phthalocyaninpigmente
DE929805C (de) Verfahren zur Herstellung von Nickel- oder Kobalttetra-aza-porphinen bzw. ihren alkyl- und cycloalkylsubstituierten Derivaten
EP0253276B1 (de) Pigmente der Chinacridonchinon-Reihe, Verfahren zu ihrer Herstellung und ihre Verwendung
DE2353987A1 (de) Verfahren zur isolierung leichtloeslicher basischer oxazin- und phenazinfarbstoffe
DE748919C (de) Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen
DE1569695B2 (de) Verfahren zur Herstellung von nicht ausflockenden, nicht kristallisierenden Phthalocyaninplgmenten
DE69226015T2 (de) Verfahren zur herstellung eines pigments ausgehend vom 2,9-dimethylchinacridon
DE1619618C3 (de) Chinacridon-Pigmentmasse
DE698218C (de) Herstellung von Farbstoffen der Phthalocyaninreihe
DE658781C (de) Verfahren zur Herstellung von Phthalocyaninen
DE745465C (de) Verfahren zur Herstellung von Phthalocyaninfarbstoffen
DE599810C (de) Verfahren zur Herstellung von Farbstoffen
DE1020138B (de) Verfahren zur Herstellung von Kupferphthalocyaninfarbstoffen
DE974670C (de) Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonkuepenfarbstoffen
DE816721C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen
DE347692C (de) Verfahren zur Herstellung von fein verteilten N-Dihydro-1, 2, 2, 1-anthrachinon-azinfarbstoffen
DE964976C (de) Verfahren zur Herstellung von Anthrachinonkuepenfarbstoffen
DE552025C (de) Verfahren zur Herstellung metallhaltiger Azofarbstoffe
DE544360C (de) Verfahren zur Darstellung von Perylentetracarbonsaeure
DE1095430B (de) Verfahren zur Herstellung von loesungsmittelbestaendigen Metallphthalocyaninpigmenten mit verbesserter Kristallisationsbestaendigkeit
AT157098B (de) Verfahren zur Herstellung von metallischen Phtalcyaninen.
DE242149C (de)
DE840132C (de) Verfahren zur Herstellung von Pigmentfarbstoffen
DE935988C (de) Verfahren zur Herstellung von Kuepenfarbstoffen