DE7328656U - Fegeschutzvorrichtung für Pflanzen, insbesondere für junge Waldbäume - Google Patents
Fegeschutzvorrichtung für Pflanzen, insbesondere für junge WaldbäumeInfo
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Landscapes
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Description
7300 Esslingen (Neckar), Fabrikstraße 24, Postfach 348
24. Juli 1973 Telefon
Stuttgart (0711)356539
Gm 6 ruhe 359619
Telegramme Patentschutz Esslingenneckar
Firma Wilhelm Frech Metallwarenfabrik, 7301 Deizisau,
Plochinger Str. 55
Fegeschutzvorrichtung für Pflanzen, insbesondere junge Waldbäume
r Die Neuerung betrifft eine Fegeschutzvorrichtung für
Pflanzen, insbesondere junge Waldbäume, die aus einem formstabilen, vertikalen Drahtstab besteht, der endseitig
in den Erdboden einsteckbar ist und der eine Anzahl in verschiedenen Höhenlagen angeordneter, abstehender
Arme trägt.
Durch das sogenannte Fegen des Rehbockes, d.h. durch das im Frühjahr erfolgende Abstreifen des Bastes des
Gehörnes, wird an jungen Pflanzen ein erheblicher Schaden verursacht. Um hier abzuhelfen, ist unter anderem
eine Fegeschutzvorrichtung bekannt, die einen vertikalen Drahtstab aufweist, der mit seinem Ende in den Erdboden
eingesteckt und dort erforderlichenfalls durch einen Widerhaken verankert werden kann. Die in verschiedenen
Höhenlagen angeordneten, abstehenden Arme sind in Gestalt von verhältnismäßig dünnen, biegsamen Querdrähten
ausgebildet, welche nach dem Einstecken d^s
, vertikalen Stabes U-förmig um die zu schützende Pflanze
ι herumgebogen und erforderlichenfalls verdreht werden.
Die Enden dieser Querdrähte wirken als Stacheln, sodaß das Rehwild von den zu schützenden Pflanzen oder Bäumchen
ferngehalten wird.
VJ.» «."".i. ". ,.,'U.JWIM1'
Das Anbringen dieser bekannten Fegeschutzvorrichtung ist verhältnismäßig umständlich und mit erheblichem Zeitaufwand
verbunden. Außerdem erfordert es eine gewisse Sorgfalt, weil bei zu engem Zusammenbiegen der Drähte
die Pflanze selbst beeinträchtigt wird.
Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Fegeschutzvorrichtung zu schaffen, die sich bei einfacher,
rasch zu bewerkstelligender Anbringung durch eine hohe Wirksamkeit bei geringem Herstellungsaufwand auszeichnet.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist die e'ingangs genannte Fegeschutzvorrichtung neuerungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß die sprossenartig angeordneten Arme als formstabile und im wesentlichen gerade Drahtstücke ausgebildet
sind.
Bei der neuen Fegeschutzvorrichtung entfällt jedes Biegen oder Verdrehen von Querdrähten. Es genügt, den vertikalen
Stab einfach in der Nähe der zujschützenden Pflanze in den Erdboden einzudrücken, wozu der unterste, formstabilde
Arm als Auftritt für den Fuß benützt werden kann, sodaß die Handhabung einfach und zeitsparend ist. Wie
die praktische Erfahrung gezeigt hat, ergeben die stachelartigen, abstehenden, formstabilen Arme, die zwischen
die Zweige oder Äste der zu schützenden Pflanzen oder Bäumchen ragen, einen ausgezeichneten Schutz gegen das
Fegen.
In einer bevorzugten Ausführungsform kann die Anordnung
derart getroffen sein, daß die Arme von dem vertikalen Stab im wesentlichen rechtwinkelig abstehend angeordnet
sind. Hierbei ist es zweckmäßig, wenn die Arme in zwei
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Vertikalebenen liegen, welche sich längs der Achse; des
vertikalen Stabes schneiden. Diese beiden Ebenen können rechtwinkelig aufeinanderstellen, wodurch sich besonders
einfache Verhältnisse ergeben. Es sind aber auch Ausführungen denkbar, bei denen die Arme in mehr als zwei
Vertikalebenen liegend angeordnet sind oder die Vertikalebenen sich unter einem anderen Winkel als einem
rechten Winkel schneiden.
Für die Herstellung der Fegeschutzvorrichtung hat es sich als vorteilhaft herausgestellt, wenn die in der
einen Ebene liegenden Arme jeweils aus einem durchgehenden, im Bereich zwischen den beiden Enden an dem
vertikalen Stab befestigten ersten Drahtstück bestehen und die in der anderen Ebene liegenden Arme endseitig
anfder Befestigungsstelle der ersten Drahtstücke mit diesen und dem vertikalen Stab verbunden sind.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes
der Neuerung dargestellt. Die Figur zeigt eine Fegeschutzvorrichtung gemäß der Neuerung in perspektivi-O
scher Darstellung.
Die in der Figur dargestellte Fegeschutzvorrichtung weist einen formstabilen, vertikalen Drahtstab 1 auf, dessen
Durchmesser beispielsweise 6 mm beträgt und der bei 2}
in das Erdreich eingesteckt ist. An dein Drahtstab 1 sind in verschiedenen Höhenlagen abstehende Arme 2, 3 sprossenartig
angeordnet, die als formstabile und im wesentlichen gerade Drahtstücke ausgebildet sind. Der Durchmesser
dieser Drahtstücke kann beispielsweise 5 mm betragen.
Wie aus der Figur zu ersehen, sind die Arme 2, 3 an dem vertikalen Stab 1 im wesentlichen rechtwinkelig
abstehend angeordnet, wobei sie in zwei Vertikalebenen Jiegen, welche sich längs der Achse des vertikalen
Suabes 1 schneiden. Diese beiden Ebenen stehen rechtwinkelig aufeinander.
Der vertikale Ctab 1 wird in der Nähe des zu schützenden,
y*-^ bei 4 angedeuteten Bäumchens mit seinem Endteil 2^in
das Erdreich eingedrückt, wobei das Bäumchen 4 mit seinem Stamm in dem Winkelbereich zwischen einander benachbarten
Armen 2, 3 zu liegen kommt, wie dies aus der Figur ersichtlich ist. Die Enden der Arme 2, 3 ragen
durch das Geäst des Bäumchens 4; sie wirλ^n als Zacken,
die das Rehwild von dem Bäumchen 4 abhalten.
Die in der einen Ebene liegenden Arme 2 bestehen jeweils
aus einem durchgehenden, im Bereiche zwisehen seinen
beiden Enden bei 5 an dem vertikalen Stab 1 befestigten Drahtstück, während die in der anderen Ebene liegenden
Arme 3 endseitig bei 5 an der Befestigungsstelle der ersten Drahtstücke mit diesen und dem vertikalen Stab 1
verbunden sind. Box der dargestellten Ausführungsform sind die Arme 3 fänger als die Arme 2.
Die ganze Fegeschutzvorrichtung ist feuerverzinkt oder
mit einem korrosionsfesten Färb- oder Kunststoffüberzug
versehen.
Claims (6)
1. Fegeschutzvorrichtung für Pflanzen, insbesondere junge Wcildbäume, bestehend aus einem formstabilen, vertikalen
Drahtstab, der endseitig in den Erdboden einsteckbar ist und der eine Anzahl in verschiedenen Höhenlagen
angeordneter, abstehender Arme trägt, dadurch gekennzeichnet, daß die sprossenartig angeordneten Arme
(2, 3) als formstabile und im wesentlichen gerade Drahtstücke ausgebildet sind.
2. Fegeschutzvorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (2, 3) von dem vertikalen Stab (1)
im wesentlichen rechtwinkelig abstehend angeordnet sind.
3. Fegeschutzvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (2, 3) in zwei Vertikalebenen
liegen, welche sich längs der Achse des vertikalen Stabes (1) schneiden.
4. Fegeschutzvorrichtung nach Anspruch 3 dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden Ebenen rechtwinkelig aufeinander stehen.
5. Fegeschutzvorrichtung nach Anspruch 3 oder 4 dadurch gekennzeichnet, daß die in der einen Ebene liegenden Arme
(2) jeweils aus einem durchgehenden, im Bereiche zwischen seinen beiden Enden an dem vertikalen Stab (1) befestigten
ersten Drahtstück bestehen und die in der anderen Ebene liegendem Arme (3) endseitig an der Befestigunsstelle
(5) der ersten Drahstücke mit diesen und dem
vertikalen Stab verbunden sind.
6. Fegeschutzvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem vertikalen
Stab (1) befestigten Arme (2, 3) eine unterschiedliche Länge aufweisen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7328656U true DE7328656U (de) | 1974-02-07 |
Family
ID=1295745
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7328656U Expired DE7328656U (de) | Fegeschutzvorrichtung für Pflanzen, insbesondere für junge Waldbäume |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7328656U (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005022067A1 (de) * | 2005-05-12 | 2006-11-16 | Siegfried Kolb | Verbiß und Fegeschutz für junge Forstpflanzen |
| AT524644A1 (de) * | 2020-12-23 | 2022-07-15 | Laimer Rupert | Fegestopp (Stachelmetallstange) |
-
0
- DE DE7328656U patent/DE7328656U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102005022067A1 (de) * | 2005-05-12 | 2006-11-16 | Siegfried Kolb | Verbiß und Fegeschutz für junge Forstpflanzen |
| AT524644A1 (de) * | 2020-12-23 | 2022-07-15 | Laimer Rupert | Fegestopp (Stachelmetallstange) |
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