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DE732132C - Vielraedriger Anhaenger mit tief zwischen einschlagbaren Aussenraedern liegender Buehne - Google Patents

Vielraedriger Anhaenger mit tief zwischen einschlagbaren Aussenraedern liegender Buehne

Info

Publication number
DE732132C
DE732132C DEC55181D DEC0055181D DE732132C DE 732132 C DE732132 C DE 732132C DE C55181 D DEC55181 D DE C55181D DE C0055181 D DEC0055181 D DE C0055181D DE 732132 C DE732132 C DE 732132C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
springs
axle fork
axle
trailer according
fork pieces
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEC55181D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Johann Culemeyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JOHANN CULEMEYER DR ING
Original Assignee
JOHANN CULEMEYER DR ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JOHANN CULEMEYER DR ING filed Critical JOHANN CULEMEYER DR ING
Priority to DEC55181D priority Critical patent/DE732132C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE732132C publication Critical patent/DE732132C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P3/00Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
    • B60P3/06Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for carrying vehicles
    • B60P3/07Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for carrying vehicles for carrying road vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Vielrädriger Anhänger mit tief zwischen einschlagbaren Außenrädern liegender Bühne Es sind Straßenfahrzeuge für Eisenbahnwagen und Schwerlasten bekanntgeworden, deren Räder an einarmigen, quer zur Tragbühne angeordneten Schwingachsen sitzen, die entweder unter den Hauptträgern oder durch letztere hindurchreichen und denen Lager zwischen den Hauptträgern angebracht sind. Diese Achsen bedingen, wenn sie unter den die Fahrbühne seitlich begrenzenden Hauptträgern oder durch diese hindurchreichen, eine um ihre eigene Stärke und das notwendige Spiel vermehrte zusätzliche Bauhöhe, um deren Maß die Fahrschiene und damit der Eisenbahnwagen selbst höher zu liegen kommen. Mit Rücksicht. auf Unterführungen und Hauseinfahrten, die häufig das Hindurchfahren mit hohen Eisenbahnwagen unmöglich machen, und die erwünschte möglichst niedrige Anlage der Überladerampen auf den Bahnhöfen und der Absetzgleise auf den Werkhöfen sowie deren Ladebühnen ist aber eine besonders niedrige Fahrschienenlage dringend erwünscht und aus diesem Grunde jede Steigerung der Fahrschienenhöhe durch quer geführte, die Hauptträger kreuzende Achsen sehr hinderlich.
  • Die Notwendigkeit, bei Straßenfahrzeugen für Eisenbahnwagen die technisch niedrigst mögliche Fahrhöhe herbeizuführen, ist somit zwingend, weil nur diese im Hinblick auf die gegebene Lichthöhe der Unterführungen und Werkeinfahrten den größten Verkehrsbereich sichert und ferner das leichteste Absetzen der Güterwagen von dem Straßenfahrzeug auf Schienen in Pflasterhöhe mit Hilfe von durch Hand ansetzbaren Rampenschienen geringsten Gewichts und kürzester Länge gestattet. Diese niedrigste Fahr- bzw. Bauhöhe ermöglicht andererseits die größte Nutzhöhe für Schwerlasten jeder Art.
  • Bei Straßenfahrzeugen mit tief zwischen Außenrädern liegender Fahr- oder Tragbühne ist die niedrigste Fahrhöhe gegeben durch die Mindestmaße für die Bodenfreiheit der Bühne B, die zur Übertragung der Achsmomente auf den Rahmen benötigte Querversteifung d unterhalb des Spurkranzes der Eisenbahnräder und die Höhe s des Spurkranzes selbst. Diese praktisch erreichbare Mindesthöhe H der Fahrschiene im Straßenfahrzeug (Fahrhöhe genannt, Abb. 8) konnte bisher bei allen Straßenfahrzeugen für Eisenbahnwagen und Schwerlasten mangels geeigneter Achs- und Federanordnungen nicht erreicht werden. i\Timmt man die äußerst zulässige Bodenfreiheit 13 mit etwa 15 cm, die kleinste Höhe d des zur Übertragung der Achsmomente benötigten Querschnitts mit etwa 6 cm und die Höhe des Spurkranzes mit max. 4 cm an, so ergibt sich die niedrigst mögliche Falirschienenhöhe zu 25 cm bei Vollast. Die nachweisbar bisher erreichte tiefste Fahrschienenlage bei Straßenfahrzeugen für Eisenbahnwagen mit Lenkrädern oder Lenkachsen beträgt demgegenüber .42 cm über dem Erdboden. Der Gewinn an Höhe ist, gemessen an der Erweiterung des Verkehrsbereichs und an der Vereinfachung des Überladeverfahrens, ein besonders großer.
  • Erfindungsgemäß bestehen die Mittel zur Erreichung der durch diese Rahmenkonstruktion bedingten niedrigsten Fahrhöhe und der dadurch ermöglichten tiefsten Absenkung des Eisenbahnwagens, der mit seinen Achsbuchsen zwischen die einander gegenüberliegenden, außen angeordneten Räder des Straßenfahrzeugs gesenkt wird, in der Vereinigung folgender Merkmale: a) Die Räder sind an den in ihre Begrenzungsebenen hineinragenden Schenkeln von Achsgabelstücken einschlagbar gelagert.
  • b) Die Achsgabelstücke sind an den Hauptlängsträgern angelenkt und liegen samt ihren Lenkern außerhalb dieser.
  • c) Die Achsgabelstücke können lediglich in einer senkrechten Querebene schwingen.
  • d) Die Tragfedern sind innerhalb oder neben den Achsgabelstücken angeordnet. Hierdurch wird erreicht, daß der Raum oberhalb und unterhalb der Achsgabelstücke von allen Bauteilen, insbesondere den üblicherweise hier untergebrachten Federn, frei bleibt und dieser Raum jetzt für die Tieferlegung des Eisenbahnwagens zur Verfügung steht, ohne daß das federnde Ausschwingen des Achsgabelstücks behindert ist.
  • Es sind zwar bei Straßenfahrzeugen an uiid für sich Achsanordnungen bekanntgeworden, die einzelne der vorstehend zusammengefaßten Merkmale aufweisen. Durch sie läßt sich jedoch der aus der Gesamtvereinigung hervorgehende Vorteil nicht erzielen. Eine derartige Zusammenfassung von Merkmalen ist neu und, gemessen an dem Erreichten, erfinderisch.
  • Der Erfindungsgegenstand ist beispielsweise in acht Abbildungen dargestellt: Abb. i zeigt die Seitenansicht eines derartigen Fahrzeuges mit der Fahr- oder Tragbühne i und mit zwölf außenliegenden Rädern q..
  • In Abb. z ist i der Rahmen der Tragbühne mit dem seitlichen Haupt- oder Schienenträger 2, an dem unmittelbar mit Hilfe der Konsole 6 und des Bolzengelenks 7 das als einarmige Schwingachse dienende Achsgabelstück 3 angelenkt ist, zwischen dessen Schenkelenden als lotrechter Drehachse das Radlager samt dem Rade geschwenkt wird. Um die Feder 5 in günstigster Lage in den für die Achsanordnung iiberaus begrenzten, durch Strichelung gekennzeichneten Konstruktionsraum einzuordnen, dabei gleichzeitig die Festigkeit der Achse zu wahren oder zu steigern und durch entsprechenden Abstand der Feder vom Rade dessen Einschlagbarkeit sicherzustellen, ist sie aus der üblichen Lagerung oberhalb oder unterhalb der Achse herausgenommen und hier beispielsweise in einer Öffnung der Achse frei schwingend gelagert.
  • Die Enden der Blattfedern können mit Hilfe von Schäkeln an Konsolen der Hauptträger aufgehängt und in bekannter Weise durch Lastausgleichhebel untereinander verbunden sein, wobei die in der Öffnung der Achse frei schwingend ruhenden Federn als Lastausgleichbalken wirken. Als Feder kann auch eine Drehstabfeder an der Stelle des Bolzengelenkes 7 eingelagert sein; diese kann entweder unter Fortfall der Blattfeder 5 die Federung der Achse allein übernehmen oder in geeignetem Zusammenwirken finit der Blattfeder die Federung der Achse bewirken, wobei etwa der Drehstabfeder die Abfederung des Eigengewichts der Tragbühne und der Blattfeder die Abfederung der Last sowie der Ausgleich der Achslasten zugewiesen werden kann.
  • Abb. 3 zeigt die Anlenkung des AchsgabelstÜcks 3 über mehrere annähernd parallele, in einer lotrechten OOuerebene zum Hauptträger schwingende Lenker 8.-Die Blattfeder 5 ist wie bei Abb. 2 durch eine Aufweitung des Achsgabelstückes frei schwingend hindurchgesteckt. Die Schwinghebel 8 sind in den Gelenken 7 an der Konsole 6 des Hauptträgers 2 angelenkt, in den Gelenken 9 an dem Aclisgabelstück 3. Mit der Parallelführung der Gabel wird dem bei der Ausführung nach Abb.2 zwar unvermeidlichen, wenn auch praktisch wenig fühlbaren Schiefstellen der Radebene vorgebeugt.
  • Der Feder 5 kann die Last auch in anderer als der dargestellten Weise von der Gabel 3 übertragen werden. Die Auflagerung am Rahmen und der Lastausgleich der Blattfedern kann, wie bei :'bb. -2 geschildert, erfolgen. Abb. 4 zeigt die entsprechende Anordnung wie Abb.3, jedoch mit in .der Fahrtrichtung vor und hinter dem Achsgabelstück 3 angeordneten Schraubenfedern 1o, die auf einer Stütze i i der Achsgabel aufruhen, hier die Radlast übernehmen und diese über die konsolartige Stütze 12 auf den Hauptträger übertragen. Die Federn können mit Lastausgleich versehen werden.
  • Abb. 5 zeigt die gleiche Gabelführung mittels zweier Schwinghebel 8 wie bei den Abb. 3 und 4. Als Federn sind Drehstabfedern 13 in die an der Konsöle 6 angeordneten Gelenke 7 eingelegt. Diese Drehstabfederung kann mit und ohne Lastausgleich ausgebildet sein. Derartige Drehstabfedern können auch beispielsweise bei der Ausführung der Abb. 3 am Ort der Gelenke 7 eingelagert sein und mit der Blattfeder 5 in der bei Abb. 2 bereits geschilderten Weise zusammenwirken.
  • Ab. 6 und 7. Dem gleichen Erfindungszweck dient in besonders einfacher Weise die unmittelbare lotrechte Führung des AchsgabelstÜcks 3 mit Hilfe einer Geradführung 14 15. Diese besteht beispielsweise aus einer am Hauptträger angebrachten Konsole 6 mit senkrechten Führungsflächen 14, gegen die sich die entsprechend ausgebildeten Führungskörper 15 des Achsgabelstücks 3 legen. Bei dieser Anordnung entfallen alle Schwinghebel und Gelenke; außerdem ändert die von der Achsgabel geführte senkrechte Drehachse der Räder ihre Lage überhaupt nicht. Die Federaufhängung kann, wie bei Abb.2 geschildert, ausgeführt sein. Die Geradführung kann auch in geeigneter anderer Weise ausgebildet sein.
  • Abb. 8 erläutert die erreichbare geringste Fahrschienenhöhe aus dem Mindestmaß B der Bodenfreiheit und der Mindesthöhe c im Hauptträger, die sich zusammensetzt aus der zur übertragung der auf den Querträger übergehenden Biegungsmomente benötigten Mindesthöhe d der Querversteifung und der Spurkranzliöhe des Rades s. -

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vielrädriger Anhänger mit tief zwischen einschlagbaren Außenrädern liegender Fahr- b.zw. Tragbühne für die Beförderung von Eisenbahnwagen und anderen Schwerlasten,. dadurch gekennzeichnet, daß zur Erreichung eines durch die Mindestmaße für die Bodenfreiheit (B) und die Querversteifung (d) sowie durch die Spurkranzhöhe (s) bedingten Kleinstwertes der Fahrschienenhöhe folgende Maßnahmen getroffen werden: a) Die Räder (4) sind an den in ihre Begrenzungsebenen hineinragenden Schenkeln von Achsgabelstücken (3) einschlagbar gelagert. b) Die Achsgabelstücke (3) sind an den Hauptlängsträgern (2) angelenkt und liegen samt ihren Lenkern (8) außerhalb dieser. c) Die Achsgabelstücke (3) können lediglich in einer senkrechten Querebene schwingen. d) Die Tragfedern (5, 1o, 13) sind innerhalb oder neben den Achsgabelstücken (3) angeordnet.
  2. 2. Anhänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkung des Achsgabelstückes (3) am Hauptlängsträger (2) entweder unmittelbar durch einen Bolzen (7, Abb. 2) oder durch eine Geradführung (f4, 15, Abb. 6) oder über mehrere annähernd parallele Lenker (8, Abb. 3, 4 5) erfolgt.
  3. 3. Anhänger nach Anspruch i mit als Blattfedern ausgebildeten Tragfedern, dadurch gekennzeichnet, daß diese (5) durch das Achsgabelstück hindurchgesteckt sind (Abb. 2, 3).
  4. 4. Anhänger nach Anspruch i mit als Schraubenfedern ausgebildeten Tragfedern, dadurch gekennzeichnet, daß diese (1o) in der Fahrtrichtung vor und hinter den Achsgabelstücken (3) sitzen (Abb.4).
  5. 5. Anhänger nach Anspruch i mit als Drehstabfedern ausgebildeten Tragfedern, dadurch gekennzeichnet, daß diese (i3) in die am Hauptlängsträger (2) sitzenden Gelenke (7) für die Achsgabelstücke (3, Abb.2) oder für die Lenker (8) eingeschaltet sind (Abb.5).
  6. 6. Anhänger nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehstabfedern mit Blattfedern oder Schraubenfedern zusammen verwendet werden.
DEC55181D 1939-06-21 1939-06-21 Vielraedriger Anhaenger mit tief zwischen einschlagbaren Aussenraedern liegender Buehne Expired DE732132C (de)

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DE732132C true DE732132C (de) 1943-02-22

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DEC55181D Expired DE732132C (de) 1939-06-21 1939-06-21 Vielraedriger Anhaenger mit tief zwischen einschlagbaren Aussenraedern liegender Buehne

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