DE7317330U - Grillvorrichtung - Google Patents
GrillvorrichtungInfo
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- DE7317330U DE7317330U DE7317330U DE7317330DU DE7317330U DE 7317330 U DE7317330 U DE 7317330U DE 7317330 U DE7317330 U DE 7317330U DE 7317330D U DE7317330D U DE 7317330DU DE 7317330 U DE7317330 U DE 7317330U
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- gears
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- Baking, Grill, Roasting (AREA)
Description
Hans GIESBERT Kommanditgesellschaft
8752 M ö m 1) r i s
Grillvorrichtung
Die Neuerung betrifft eine GrAlJL- oder Backvorrichtung mit
einer Schaschlikgarnitur· mit mehreren Spießen, die an jeweils einem ihrer Enden mit einem Zahnrad versehen sind und die in
Haltdeinrichtungen eingelegt um eine gemeinsame Mittelachse gedreht werden.
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Bei den bekannten Grillvorrichtungen werden die Heizspiralen im Boden, in der Decke und auch in der Seitenwand des Gerätes
angeordnet. Zumindest eine Seite des Gerätes wird Jedoch mit einer Glasscheibe versehen, um das zu grillende fleisch oder
dergl. beöbachteju. zu küimeii. Sas Grillgüt wird eviüit nicht
von allen Seiten einer gleichmäßigen Hitze ausgesetzt. Um dennoch ein gleichmäßiges Grillen zu erreichen, ist es üblich,
das Grillgut von Hand oder über einen Motor selbsttätig zu drehen. Für das Grillen von Schaschlik sind Geräte bekannt, bei
denen mehrere Schaschlikspießchen gleichzeitig gegrillt werden können. Damit die Fleischstückchen auf den Schaschlikspießen
möglichst von allen Seiten gegrillt werden, sind die Schaschlikspießchen an jeweils einem ihrer Enden mit einem Zahnrad versehen
worden, dessen Zähne an einem in der Wand der Grillvorrichtung eingesetzten Stift zum Anschlag kommen und dadurch dem
Schaschlikspieß eine teilweise Drehung geben. Die Zahnräder sind mit vier- Zähnen ausgestattet und bei einem Anschlag eines
Z-ahn.es as den» Stift bei jede? Brehuiig de» St>jftßeR yan die
achse wird der entsprechende Spieß um 90° gedreht. Damit der Spieß
in dieser vorgegebenen Lage verbleibt und nicht durch das unregelmäßige
Gewicht der an ihm aufgespießten Fleischstückchen in eine dem Schwergewicht folgende Lage zurückgedreht wird, werden die
Spieße kraftschlüssig in Halteeinrichtungen gehalten. Für die kraftschlüssige Lagerung kommen entsprechend geformte Federn zur
Anwendung«
Diese bekannten Vorrichtungen sind in ihrer Herstellung relativ
aufwendig und stellen nicht sicher, daß jeder Schaschlikspieß von allen Seiten gleichmäßig gegrillt wird.
Die Aufgabe der Neuerung ist darin zu sehen, hier Abhilfe
zu schaffen und bei einer Grill- oder Backvorrichtung ein gleichmäßiges Grillen der Schaschlikspieße sicherzustellen.
Dieses soll darüber hinaus mit einem technisch möglichst geringem Aufwand erreicht werden·
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Die Lösung der gestellten Aufgabe wird, bei einer Grill- oder
Backvorrichtung der eingangs genannten Art, dadurch erreicht, daß im Bereich der Zahnräder der Spieße auf der gemeinsamen
Mittelachse ein ortsfestes zentrales Zahnrad angeordnet ist, in das die Zahnräder der Spieße eingreifen. Bevorzugt wird
das zentrale Zahnrad in der Mitte zwischen den Zahnrädern der Spieße eingesetzt. Das zentrale Zahnrad wird an der Gehäusewand der Grillvorrichtung oder am Grillrahmen abgestützt, so
daß es seine Lage nicht verändert. Das Zahnrad bewirkt, daß die Spieße während ihrer Drehung um ihre Mittelachse nicht
nur eine teilweise Eigendrehung vollführen, sondern daß sie ununterbrochen während des Grillvorganges gedreht werden· Die
Anzahl der Zähne der Zahnräder an den Spießen und des zentralen Zahnrades kann so aufeinander abgestimmt sein, daß Jeder Spieß
während einer Umdrehung um die gemeinsame Mittelachse eine volle Eigendrehung erfährt. Durch eine entsprechende Zahnwahl kann
aber auch erreicht werden, daß der Spieß langsamer oder schneller um seine eigene Achse dreht. Auf diese Weise kann das Gerät an bevorzugte Fleischsorten angepaßt werden.
Eine fertigungs- und montagetechnisch sehr zweckmäßige Ausführungsform sieht vor, daß das zentrale Zahnrad abgekantete
Lappen hat, in die die Zähne der Zahnräder der Spieße eingreifen. Die Lappen stellen die Zähne des zentralen Zahnrades dar. Geringfügige Verschiebungen der Spieße, die bei deren Einsatz in
die Halteeinrichtung möglich sind, können nicht dazu führen, daß die Zahnräder außer Eingriff gelangen.
Bevorzugt werden die Zahnräder der Spieße und das zentrale
Zahnrad so angeordnet und ausgebildet, daß sie in dauerndem Eingriff miteinander stehen. Hierdurch wird den Spießen zwangsweise eine genau vorgeschriebene Drehbewegung erteilt und der
Spieß wird dadurch unabhängig von Drehungen, die durch unsymmetrische Aufspießung der Fleischteilchen verursacht werden.
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Außerdem werden auf diese Weise die Spieße unabhängig von irgendwelchen
form- oder kraftschlüssigen Federhalterungen in der Halteeinrichtung. Bei der neuen Grillvorrichtung kann die Halteeinrichtung
βehr einfach aus zwei flachen Scheiben bestehen, die an
den Enden der Mittelachse angeordnet die Spieße aufnehmen, wobei die den Zahnrädern zugeordnete Scheibe Einlageöffnungen hat, die
jede aus einer Bohrung und einem vom Rand der Scheibe zur Bohrung geführten Einschnitt besteht, in die das eine Ende des Spießes eingelegt
wird. Hierfür sind die Abschnitte der Scheibe zwischen Bohrung und Rand in gegensätzlichen Richtungen umgebogen. Die andere
Scheibe hat lediglich Bohrungen zur Aufnahme der Spießspitzenenden. Die Einlage der Spieße in diese Halteeinrichtung erfolgt in der
Weise, daß zuerst das mit dem Zahnrad ausgestattete Spießende schräg zur Seheibenflache zwischen die gegensätzlich umgebogenen Ränder
eingeführt wird bis der Spieß in der Bohrung zu liegen kommt· Danach
wird der Spieß parallel zur Mittelachse ausgerichtet und das Spießspitzenende in die zugehörige Bohrung in der anderen Scheibe
eingeschoben. Die Halteeinrichtung ist zweckmäßig unverdrehbar auf
der drehbaren Mittelachse aufgesetrv.
Anhand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung nachstehend näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 eine Schaschlikgarnitur für eine Grillvorrichtung
in der Seitenansicht,
Fig. 2 einen einzelnen Schaschlikspieß,
Fig. 3 das Zahnrad eines Schaschlikspießes in der Draufsicht,
Fig. 4 das zentrale Zahnrad in der Draufsicht, Fig. 5 das zentrale Zahnrad in der Seitenansicht,
Fig. 6 die Scheibe der Halteeinrichtung mit den Einlageöffnungen und
Fig. 7 einen Abschnitt der Scheibe nach Fig. 6 in der Draufsicht auf eine Einlageöffnung.
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Die in der Fig. 1 gezeigte Schaschlikgarnitur besteht im
wesentlichen aus einer Mittelachse 1, auf der die Scheiben 2 und 3 cLer Halteeinrichtung unverdrehbar aufgesetzt sind,
den gleichartig ausgebildeten Spießen 4 mit den Zahnrädern 5 und dem zentralen ortsfesten Zahnrad 6. Die Befestigung der
Scheiben 2 und 3 auf der Mittelachse 1 erfolgt über angeschweißte Ansätze 7 und 8, in die Klemmschrauben 9 eingefügt
sind. Das zentrale Zahnrad 6 ist durch einen Anschlag an der Gehäusewand 11 der Grillvorrichtung unbeweglich festgehalten.
Das Gehäuse der Grillvorrichtung ist nicht näher gezeigt, da dieses üblicher Bauweise ist. Die Mittelachse 1 ist einseitig
im Gehäuse der Grillvorrichtung gelagert und mit einer nicht näher gezeigten bekannten Antriebseinrichtung versehen.
Die Schaschlikgarnitur weist 4 Spieße auf, die im Abstand von jeweils 90° zueinander in der Halteeinrichtung angeordnet sind.
In der Fig. 2 ist ein einzelner Spieß 4 mit Zahnrad 5 in der
Seitenansicht dargestellt. Dieser Spieß ist ansich bekannter Bauart. Eine Draufsicht auf das Zahnrad 5 zeigt Fig. 3· Das
Zahnrad 5 ist mit fünf Zähnen ausgestattet und mit dem Spieß
vernietet oder verschweißt.
In den Fig. 4 und 5 ist das zentrale Zahnrad 6 dargestellt. Die
Zähne des Zahnrades 6 werden durch die abgekanteten Lappen 13 gebildet· In der Mitte hat das Zahnrad 6 eine Bohrung 14, mit der
es auf die Mittelachse 1 so aufgesetzt ist, daß die Mittelachse sich ungehindert drehen karau
Fig. 6 zeigt die Scheibe 2 der Halteeinrichtung in der Draufsicht.
In der Mitte hat die Scheibe die Bohrung 15» mit der sie
auf die Mittelachse 1 aufgesetzt wird. Der Ansatz 7 hat ebenfalls eine öffnung für die Mittelachse 1 und nimmt die Klemmschraube
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auf, über die die Befestigung der Scheibe 2 auf der Mittelachse 1
erfolgt. Die Scheibe 2 ist mit 4 Bohrungen 16 versehen, die 90° im Winkelabstand auf dem Umfang der Scheibe verteilt sind. In diese
Bohrungen 16 werden die Spieße 4 eingelegt. Hierfür ist ein spaltartiger
Einschnitt 17 vom Rand 18 der Scheibe 2 bis zur Bohrung 16
geführt. Die verbliebenen Abschnitte 19 und 20 der Scheibe, die sich zwischen, der Bohrung 16 und dem Rand 18 befinden, sind in
gegensätzlichen Richtungen umgebogen und geben zwischen sich einen Spalt frei, in den der Schaschlikspieß schräg zur Scheibe 2
ausgerichtet bis zur Bohrung 16 eingeführt werden kann. Wenn hiernach der Schaschlikspieß parallel zur Mittelachse 1 bzw· senkrecht
zur Scheibe 2 ausgerichtet wird, nimmt er eine Lage ein, bei der er aus der Bohrung 16 nicht herausgenommen werden kann. Die Abschnitte
19 und 20 verhindern dies. In der Fig. 7 sind die Abschnitte 19 und
20 in der Sicht auf den Scheibenrand 18 gezeigt.
Die Scheibe 3 der Halteeinrichtung ist in gleicher Weise wie
die Scheibe 2 aufgebaut, jedoch ohne die Einlegeöffnungen mit dem Einschnitt 17. Sie hat lediglich die Bohrungen 16, die ebenfalls um 90° zueinander versetzt sind.
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Claims (4)
1. Grill- oder Backvorrichtung insbesondere mit einer Schaschlikgarnitur
mit mehreren Spießen, die an jeweils einem ihrer Enden mit einem Zahnrad versehen sind und die in Halteeinrichtungen
eingelegt um eine gemeinsame Mittelachse gedreht werden^ dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Zahnräder (5) der Spieße (4)
auf der gemeinsamen Mittelachse (1) ein ortsfestes zentrales Zahnrad (6) angeordnet ist, in das die Zahnräder (5) der Spieße
(4) eingreifen.
2. Grillvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das zentrale Zahnrad (6) abgekantete Lappen (13) hat, in die
die Zähne (12) der Zahnräder (5) der Spieße (4) eingreifen.
3. Grillvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Zahnräder (5) der Spieße (4) in dauerndem Eingriff mit dem zentralen Zahnrad (6) stehen.
4. Grillvorrichtung insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteeinrichtung aus zwei flachen Scheiben (2 u. 3) besteht, die an den Enden der Mittelachse (1) angeordnet
die Spieße (4) aufnehmen, und daß die den Zahnrädern (5» 6) zugeordnete Scheibe (2) Einlageöffnungen hat, die aus
einer Bohrung (16) und einem vom Rand (18) der Scheibe (2) zur Bohrung (16) geführten Einschnitt (17) besteht, wobei die
Abschnitte (19, 20) der Scheibe C?) zwischen der Bohrung (16) und dem Rand (18) in gegensätzlichen Richtungen umgebogen sind,
und daß die andere Scheibe (3) Bohrungen zur Aufnahme der Spießspitzenenden hat.
5» Grillvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteeinrichtung (2,3) unverdrehbar
auf der drehbaren Mittelachse (1) aufgesetzt ist.
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7317330U true DE7317330U (de) | 1974-10-24 |
Family
ID=1292990
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7317330U Expired DE7317330U (de) | Grillvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7317330U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202008000048U1 (de) | 2008-05-07 | 2008-08-21 | Jauch, Heiner A., Dipl.-Designer | Tischgrill |
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- DE DE7317330U patent/DE7317330U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE202008000048U1 (de) | 2008-05-07 | 2008-08-21 | Jauch, Heiner A., Dipl.-Designer | Tischgrill |
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