DE731567C - Verfahren zur Synchronisierung von Fernsehsendungen nach dem Sprungzeilenverfahren - Google Patents
Verfahren zur Synchronisierung von Fernsehsendungen nach dem SprungzeilenverfahrenInfo
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- DE731567C DE731567C DEF83905D DEF0083905D DE731567C DE 731567 C DE731567 C DE 731567C DE F83905 D DEF83905 D DE F83905D DE F0083905 D DEF0083905 D DE F0083905D DE 731567 C DE731567 C DE 731567C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04N—PICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
- H04N5/00—Details of television systems
- H04N5/04—Synchronising
- H04N5/12—Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising
- H04N5/123—Devices in which the synchronising signals are only operative if a phase difference occurs between synchronising and synchronised scanning devices, e.g. flywheel synchronising whereby the synchronisation signal directly commands a frequency generator
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Description
- Verfahren zur Synchronisierung von Fernsehsendungen nach dem Sprungzeilenverfahren Bei einer bestimmten Art dez Synchronisierung der Bildwechsel- und Zeilenkppgeräte für die Fernsehübertragung und -wiedergäbe folgt den Zeilenimpulsen, die etwa io oho der Zeilenabtastdauer betragen, ein sich über mehrere Zeilenerstreckender Bildwechselimpuls. Während der Dauer dieses Impulses werden die Zeil:eninnpulse meist unterdrückt. Dies -ergibt die bekannten Einschwingvorvorgän;ge und Störungen, die sich im Fernsehbild dadurch bemerkbar machen, daß die ersten zehn oder zwanzig Zeilen seitlich-verschoben werden. Aus diesem Grunde ist nun. ,auch schon vorgeschlagen worden, die Bildwechselimpulse wesentlich kürzer zu machen, und. zwar @annähernd gleich den Zeilenimpulsen, so daß die Reihe der Zeilenimpulse an sich nicht oder nur ganz kurzzeitig unterbrochen zu werden braucht. Bildwechselkippgeräte können nun zwar durch solche kurzzeitigen Impulse ausgelöst und im Gleichlauf gehalten werden; nun wirken .aber die dem schmalen Bildwechselimpuls sofort nachfolgenden Zeilenimpulse auf den sich über mehrere Zeilen erstreckenden Rücklaufvorgang des BildwechselkippgeneratoTs störend .ein, so. daß z. B. bei Sprungzeilenrastern eine Paarigkeit der Zeilen hervorgerufen wird.
- Wird z. B. ein Sperrschwinger nach Fig. i mit den beiden Röhren -i und i', den Kopplungskondensatoren.3 und S und dein Ableitwiderständen 6 und g als Bildwechselkippgerät verwendet, so tritt an dem Gitter 2 der Fntladeröhre i ein Spannungsverlauf sauf, der in Fig. 2 in der Kurve a dargestellt ist. Dieser Spannungsvezlauf setzt sich zusammen aus einem Abschnitt, der der Aufladung des Kondensators 8 während der kurzen Zeit 4 entspricht, während der :das Gitter 2 vön außen einen positiven Impuls :oder auch einen eigenen Rückkopplungsimpuls erhält, und einem Abschnitt 5, der der Entladung des Kondensators 8 z. B. über den Widerstand 9 bis zum neuen Einsatz des positiven Impulses tentspricht.
- Während der kurzen Zeit, in der das Gitter 2 positiv ist, fließt in der Röhre i ein Strom, der den Rücklauf des sägezahnförmigen Stromes bzw. der Spannung an dem Kondensator 3 bewirlzt. Die Spannung an dem Kondensator 3 ist in der Kurve U dargestellt. Die Breite des Rücklaufes T ist abhängig von der Breite des zugeführten Impulses und bzw. oder von den verwendeten Schaltelementen. Werden diese z. B. zur Einstellung der Eigenfrequenz geändert, so kann dies auf die Breite des Rücklaufes Einfluß haben.
- Wird ein derartiges Kippgerät mit einer Impulsfolge nach Fg.2,e synchronisiert, bei der dem kurzen Bildwechselimpuls sofort die Zeilenimpulse folgen, so kommt es vor, daß die Zeilenimpulse noch auf das steuernde Gitter 2 :einwirken. und, da sie gegenüber dem Bildwechselimpuls bei jedem Zeilenzug um einen verschiedenen. Betrag verschoben sind, tritt eine verschiedene Beeinflussung des Rücklaufs und damit der Wirkungsweise des Bildwechselhippgerätes ,ein.
- Gemäß der Erfindung werden daher nach denn Bildwechselimpuls, der aus vorerwähnten Gründen zweckmäßig kurz gegenüber dem Rücklauf des Kippgenerators gemacht wird, die Zeilenimpulse während einer Zeit unterdrückt, die nur wenig, z. B. :eine Zeile, länger ist als der Rücklauf des Bildwechselkipp:generators, jedoch kürzer als der Rücklauf in den Ablenkorganen. Der Rücklauf in der Ablenkspule oder an :den Ablenkplatten selbst kann nach Fig. 2c, die den Verlauf des Ablenkstromes zeigt, wesentlich länger sein und wird in der Regel dem genormten vorgeschriebenen Wert von zur Zeit 5 °/o etwa entsprechen. Voraussetzung für die Erfindung ist, daß der Kippgenerator selbst einen kürzeren Rücklauf aufweist als die Ablenkorgane. Die Impulsfolge wird also etwa dass Aussehen der Fig. 2 d haben.
- Die Zeilenimpulse können auf bekannte Art auf der Sendeseite unterdrückt werden. Sie können auch mitübertragen und erst auf der Empfangsseite kurz vor dem Eingang des Bildwechselkippgerätes durch geeignete, beispielsweise von diesem Gerät selbst abhängige Impulse unterdrückt oder kompensiert weTden.
Claims (3)
- I'.\'CI:NTANSPRÜCHI:: i. Verfahren zur Synchronisierung von Fernsehsendungen nach dem Sprungzeilenverfahren, bei dem nach dem Bildwechselimpuls Zeilenimpulse unterdrückt werden und bei dem die Ablenkorgane an den Kippgenerator angekoppelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnungen, in denen der Rücklauf des Bildwechselkippgenerators wesentlich kürzer ist als der Rücklauf in den Ablenkspulen oder -platten, nur die der auslösenden Flanke des Bildwechselsägnals folgenden Zeilenimpulse während einer Zeit ferngehalten -werden, die nur wenig, z. B. eine Zeile, länger ist als der Rücklauf des Bil.dwechselkippgenerators, jedoch kürzer als der Rücklauf in den Ablenkorganen.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß., die - Zeilenimpulse sendeseitig unterdrückt werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenimpulse während des Rücklaufes des Bildw echselkippgenerators empfangsseitig unterdrückt werden. q.. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenimpulse durch vom Bildwechselkippgerät selbst abhängige Impulse unterdrückt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF83905D DE731567C (de) | 1937-11-05 | 1937-11-05 | Verfahren zur Synchronisierung von Fernsehsendungen nach dem Sprungzeilenverfahren |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF83905D DE731567C (de) | 1937-11-05 | 1937-11-05 | Verfahren zur Synchronisierung von Fernsehsendungen nach dem Sprungzeilenverfahren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE731567C true DE731567C (de) | 1943-02-11 |
Family
ID=7114183
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF83905D Expired DE731567C (de) | 1937-11-05 | 1937-11-05 | Verfahren zur Synchronisierung von Fernsehsendungen nach dem Sprungzeilenverfahren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE731567C (de) |
-
1937
- 1937-11-05 DE DEF83905D patent/DE731567C/de not_active Expired
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