DE7314750U - Ski, insbesondere Kurzski - Google Patents
Ski, insbesondere KurzskiInfo
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Description
Albert Wedekind, 3l*2o Herzberg, Mooswiese 2a
Ski, insbesondere Kurzski
Die Erfindung betrifft einen Ski, insbesondere Kurzski mit einem auf der Unterseite in Richtung der Skilängsachs·
verlaufenden Führungselement.
Es sind bereits sogenannte Kurzski bekannt, die sich im Aufbau und Form nicht von den Skiern üblicher Länge unterscheiden.
Diese Ski haben in der Regel eine in die
Sohle eingearbeitete, in Richtung der Mittellängsachse verlaufend· gerundete Nut oder eine Rechtecknut. Diese Kurzski eignen sich in erster Linie zum Gleiten auf
Schnee. Zum Gleiten auf vereisten und verharschten Schneeflächen, sind diese Kurzski wegen der schlechten Seitenführung ungeeignet.
Sohle eingearbeitete, in Richtung der Mittellängsachse verlaufend· gerundete Nut oder eine Rechtecknut. Diese Kurzski eignen sich in erster Linie zum Gleiten auf
Schnee. Zum Gleiten auf vereisten und verharschten Schneeflächen, sind diese Kurzski wegen der schlechten Seitenführung ungeeignet.
Andererseits sind auch sogenannte Eisgleiter bekannt,
welche nach Art eines anschnallbaren Schlittschuhs aufgebaut sind und anstelle einer schmalen Schlittschuhkufe eine relativ breite metallische Gleitfläche aufweisen,
welche nach Art eines anschnallbaren Schlittschuhs aufgebaut sind und anstelle einer schmalen Schlittschuhkufe eine relativ breite metallische Gleitfläche aufweisen,
t ·
welche an den Längsrändern nach unten, d.h. in Richtung auf die Eisfläche leicht abgekantet sind. Diese Eisgleiter
eignen sich in erster Linie zum Gleiten auf Eisflächen oder vereisten Schneeflachen. Zum Gleiten auf Schneeflächen
sind diese Eisgleiter völlig ungeeignet, da sie aufgrund der geringen Abmessung eine zu kleine Auflagefläche
aufweisen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, mit einfachen Mitteln die Mängel der bekannten Kurzski und Eisgleiter
zu beseitigen und einen Kurzski zu schaffen, welcher sowohl ein gutes Gleiten auf Schnee als auch auf verharschten
und vereisten Schneeflächen ermöglichte
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das
Führungselement durch einen über die Oberfläche der Skisohle hervorragenden Wulst, Steg oder dergleichen gebildet
ist. Der Wulst, Steg oder dergleichen läuft an der hochgebogenen Skispitze aus. Der Wul3t, Steg oder dergleichen
ist vorzugsweise aus einer Metal!verstärkung, Metalleinlage
oder dergleichen gebildet. In der einen Ausführungsform
steigt die Sohle im Querschnitt vom Wulst, Steg oder dergleichen aus nach den Seitenrändern hin an. In der einen
AusfUhrungsform ist die Skisohle aus einem einstückigen
Metallkörper gebildet, während in einer anderen Ausführungsform die Skisohle aus einem einstückigen Kunststoffkörper
gebildet ist.
Der Erfindungsgedanke, der die verschiedensten Ausführungsmöglichkeiten zuläßt, ist in mehreren AusfUhrungeformen
anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert.
Fig. 3
bis 5 mögliche Querschnittformen des Ski
gemäß der Schnittlinie A-B in Fig· I.
{ Der Kurzski hat eine stärker gerundete und nicht zu hoch
abgebogene Spitze 1 als die üblichen Kurzski und eine
Länge von etwa 5oo mm und eine Breite von ca« loo mm«
Auf der Oberseite trägt der Kurzski eine Bindung B, mit welcher dieser in der üblichen Weise an den Schuhen des
Benutzers befestigt werden kann.
In Fig. 3 bis 5 sind verschiedene Querschnittformen des
Kurzski dargestellt, und zwar in der Schnittlinie A«B gemäß Fig« 1. Erfindungsgemäß ist das Führungselement
durch einen über die Oberfläche der Skisohle 2 hervorragenden Wulst 3, Steg kt 5 oder dergleichen gebildet.
• In der Ausführungsform gemäß Fig. 3 besteht der Ski aus
einem Rechteokprofil mit einem in der Mitte angeordneten
Wulet'3» dessen Ränder abgerundet in die Sohle 2 übergehen.
In der Ausführungsform gemäß Fig« k ist das Führungselement
durch einen Steg k mit scharfen Kanten gebildet. In der Ausführungβform gemäß Fig« 5 ist das Führungselement durch einen
abgerundeten Stegwulst 5 gebildet. In dieser Aueführungsfore
steigt die Sohle 2 schräg nach außen an, so daß je nach
III I · · · · ·
Festigkeit der Schneedecke eine unterschiedlich große Fläche der Sohle 2 bzw. der Lauffläche zum Tragen kommt.
Bei weichem Schnee drückt sich das Führungselement 3, k, 5
in den Schnee ein und die gesamte Lauffläche trägt. Bei harter bzw. vereister Schneedecke gleitet nur das Führungselement 3» ^, 5 mit geringer Eindringtiefe und niedrigem
Reibangswiderstand über die Schneedeckeo Durch die unter«
schiedliche Eindringtiefe wird bei allen Schneeverhältnis·* sen eine gute Seitenführung erreicht« Durch die relativ
/ geringe Höhe der Führungselement· 3, kt 5 kann jedoch durch
seitliches Ankippen eine gute Kurven- und Bremstechnik erreicht werden« Durch die relativ kurze Bauform des Ski ist
auch für die Fortbewegung der sogenannte Schlittschuhschritt möglich.
Die Querschnittstärke des Ski richtet sich im wesentlichen
nach den verwendeten Materialien und richtet sich nach dem zu erwartenden Gewicht des Benutzers«
Der erfindungsgemäße Ski kann entweder im Querschnitt so aufgebaut sein, wie dies bei den bisher bekannten Langskiern üblich ist oder aber aufgrund der kurzen Baulänge
O aus einem Ganzmetallkörper oder Ganzkunststoffkörper bestehen.
Bewährt haben sich auch Kombinationen aus den Werkstoffen Holz, Metall und Kunststoff, die schichtweise miteinander
verbunden sind«
7114 7 W-μ. η
Claims (6)
1. Ski, insbesondere Kurzski mit einem auf der Unterseite in Richtung der Skilängsachse verlaufenden Führungselement, dadurch gekennzeichnet t daß das Führungselement durch einen
über die Oberfläche der Skisohle hervorstehenden Wulst (3), Steg (k$ 5) oder dergleichen
gebildet ist.
2, Ski nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst (3), Steg (h, 5) oder dergleichen in der hochgebogeinen Skispitze (l) aus·«
läuft.
3· Ski nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Wulst (3), Steg (kt 5) oder
dergleichen aus einer Metal!verstärkung,
Metalleinlage oder dergleichen gebildet ist«
k. Ski nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (2) im Querschnitt vom
Wulst (3), Steg (kt 5) oder dergleichen ausgehend, nach den Seitenrändern der Sohle (2) hin
ansteigt·
5. Ski nach Anspruch 1 bis h, dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (2) aus einem einstUkkigen Metallkörper gebildet ist.
6. Ski nach Anspruch 1 bis kt dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle (2) aus einem einstükkigen Kunststoffkörper gebildet ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7314750U true DE7314750U (de) | 1973-08-09 |
Family
ID=1292328
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7314750U Expired DE7314750U (de) | Ski, insbesondere Kurzski |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7314750U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20305621U1 (de) * | 2003-04-04 | 2004-05-13 | Huber Kunststoff & Technik Gmbh | Abfahrtsski, insbesondere Carvingski oder Snowboard |
-
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- DE DE7314750U patent/DE7314750U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE20305621U1 (de) * | 2003-04-04 | 2004-05-13 | Huber Kunststoff & Technik Gmbh | Abfahrtsski, insbesondere Carvingski oder Snowboard |
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