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DE731169C - Fenster- oder Tuerangel - Google Patents

Fenster- oder Tuerangel

Info

Publication number
DE731169C
DE731169C DEG101270D DEG0101270D DE731169C DE 731169 C DE731169 C DE 731169C DE G101270 D DEG101270 D DE G101270D DE G0101270 D DEG0101270 D DE G0101270D DE 731169 C DE731169 C DE 731169C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
window
sleeve
sash
door hinge
stick
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEG101270D
Other languages
English (en)
Inventor
Viktor Gretsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GRIESHAMMER WERKE AG
Original Assignee
GRIESHAMMER WERKE AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GRIESHAMMER WERKE AG filed Critical GRIESHAMMER WERKE AG
Priority to DEG101270D priority Critical patent/DE731169C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE731169C publication Critical patent/DE731169C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05DHINGES OR SUSPENSION DEVICES FOR DOORS, WINDOWS OR WINGS
    • E05D7/00Hinges or pivots of special construction
    • E05D7/12Hinges or pivots of special construction to allow easy detachment of the hinge from the wing or the frame

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hinges (AREA)

Description

  • Fenster oder Türangel Die Erfindung betrifft Fenster- oder Türangeln, bei denen das Flügelband mit einem hakenartigen Fortsatz in einer in der Schwenkachse.des Flügels am Stock drehbar gelagerten, hohlen Stockhülse verhakt ist.
  • Die Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt, derartige Angeln sowohl zu verbessern, wie leichter herstellbar zu machen.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der Hakenkörper mit einer Abbiegung aus der Ebene des Flügelbandes nach vorn in die hohle Stockhülse von hinten eingeführt wird. Die Eintrittsstelle ist also bei geschlossenem Flügel unsichtbar. Ein weiterer Vorteil hiervon ist es, daß das Flügelgewicht nicht in derselben Ebene wirkt, in der der Schlitz der Stockhülse und der Hakenkörper selbst liegen, sondern rechtwinklig dazu. Das Flügelgewicht wird daher nicht von dem Hakenvorsprung selbst aufgefangen, der dabei nur mit seiner schmalen Stärke an der Wandung der Stockhülse anliegt und diese deshalb hoch beansprucht. Statt dessen wirkt das Flügelgewicht rechtwinklig zur Fläche des Hakenkörpers, der dieser Beanspruchung durch Anlage an dem Eintrittsschlitz über seine ganze Höhe begegnet. Hohe und schädliche Flächendrücke können dabei nicht auftreten. Hierdurch wird «-eiter ermöglicht, daß das Flügelband hinter dem Deckfalz des Flügels in das volle Rahmenholz hineingetrieben wird, wo es einen viel festeren Halt bekommt, als wenn es, wie üblich, in der Mitte des Falze selbst eingeschlagen wird, für den dabei die Gefahr des Spaltens entsteht. Es kann dann z. 13. bei geschlossenem Flügel an der \ orderfläche oder einer :Xusnelimurig in der ordertläche des Stockes anliegen.
  • Weiter besteht die Erfindung darin, dal.; sich der Hakenk:irper auf dem unteren Drehzapfen der Stockhülse unmittelbar abstützt, anstatt daß er mit der unteren Begrenzung seines Halses auf der unteren Begrenzung des Schlitzes der Stockhülse ruht, was dort wiederum besonders hohe Materialbeanspruchungen mit sich brachte. Man ist durch diese neue Maßnahme weiter in die Lage gesetzt, die Stützfläche des Hakenkörpers besonders auszubilden, um den Flächendruck lierabzusetzen. Die Erfindung sieht zu diesem Zweck eine V erbreiterung der Stützfläche, z. B. eine Abbiegung, vor. Sie bezweckt außerdem, die NVandung der Stockhülse zu hintergreifen und die Zentrierung des Hakenkörpers in der Stockhülse gegen radiale Verdrehung zu sichern.
  • Die Erfindung ermügliclit weiterhin die Recht.- und Linksverwendung derartiger Angeln dadurch, dah der Hakenkörper zur waagerechten Symmetrieachse des Flügelbandes zwei symmetrisch, also in gleichem Abstunde liegende Stützflächen aufweist.
  • Eine besonders einfache Form erhalten gemäß der Erfindung die Halslager für die Drehzapfen und ihre Befestigung am Stock. Eine einen rechten Winkel bildende Hülse nimmt in ihrem einen, senkrechten Schenken als Halslager den Drehzapfen auf und dient mit ihrem anderen waagerechten, mit einer Stiftlochung versehenen Schenkel in an sich bekannter Weise der Befestigung im Stock, in den eine Bohrung von solchem Durchmesser vorgebohrt wird, daß sie diesen waagerechten Hülsenschenkel stramm sitzend gerade aufzunehmen vermag. Da Fenster- und Türangeln in einem Zimmer sichtbar sind, beeinflussen sie mit den geschmacklichen Eindruck. Die neue Angel hat in dieser Beziehung durch die Winkelhülse den Vorzug schlichtester Außenumrisse, die vom technischen Aufbau nichts erkennen lassen. Sie erlaubt es aber auch, in der äußeren Form bisher gebräuchliche Formen leicht nachzuahmen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Fig. i ist eine Vorderansicht einer Angel gemäß der Erfindung.
  • Fis. 2, 3 und .1 sind Ansichten des Flügelbandes allein von vorn, von oben. und in schaubildlicher Darstellung. Fig. 5 zeigt den Stockteil allein von der Seite.
  • Fig.6 ist eine Draufsicht auf eine angeschlagene Angel.
  • Fig.7 ist eine Einzelheit in Ansicht.
  • Die Angel i besteht aus dem Flügelband i der hohlen Stockhülse 2 und den Halslagern 3. Der Hakenkörper .1 des Flügelbandes i ist zu dem Hals 5 desselben rechtwinklig abgebogen und tritt gemäß Fig. 6 von hinten in den Schlitz 7 der hohlen Stockhülse 2 ein. Das Flügelband i ist gemäß Fig. 6 hinter dem Deckfalz 8 des Flügels in das Rahmenholz 9 eingelassen und in bekannter Weise durch Stifte 6 verstiftet. Der Hakenkörper 4. trägt oben und unten halbkreisförmige Abbiegungen io, die an der Innenwandung der hohlen Stockhülse 2 Anlage haben, und zwar an den Seiten, gegen welche die Komponenten des Flügelgewichtes zur Geltung kommen. Der Schlitz 7 in der Stockhülse 2 hat oben und unten entsprechende rechtwinklige Fortsätze i i. In beiden Enden der hohlen Stockhülse 2 sind die Drehzapfen 13 verstiftet. Die Abbiegungen io des Hakenkörpers 4 liegen symmetrisch zu der waagerechten Symmetrieachse be-12, 12 des Flügelbandes. Die Halslager 3 stehen aus einer Winkelhülse, deren senkrechter Schenkel 14 die Drehzapfen 13 aufnimmt, während der waagerechte Schenkel 15 in an sich bekannter Weise stramm in eine Bohrung im Stock paßt, in dem er mittels der Löcher und des Stiftes 16 verstiftet ist.
  • Gemäß Fig.7 kann der senkrechte Winkelhülsenschenkel 14 auch durch einen Zierkopf 17 abgeschlossen sein, der bekannte Formen zeigt. Er kann auch irgendeine andere Außenform erhalten.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fenster- oder Türangel, bei der das Flügelband mit einem hakenartigen Fortsatz in einer in der Schwenkachse des Flügels am Stock drehbar gelagerten, hohlen Stockhülse verhakt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Hakenkörper (4) aus der Ebene des Flügelbandes (i) nach vorn abbiegt, in die hohle Stockhülse (2) von hinten eintritt und sich auf dem unteren Drehzapfen (13) der Stockhülse abstützt.
  2. 2. Fenster- oder Türangel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Flügelband ( i ) hinter dem Deckfalz (8 ) des Flügels im vollen Rahmenholz (9) sitzt. ;.
  3. Fenster- oder Türangel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine obere und eine untere Stützfläche (i o) des Hakenkörpers (4) des Flügelbandes (i) für Rechts- und Linksverwendung symmetrisch zu dessen waagerechter Symmetrieachse vorgesehen sind. q..
  4. Fensier- oder Türangel nach den Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützflächen des Hakenkörpers (q.) z. B. durch waagerechte Umbiegungen (io) verbreitert sind, und der Einführungsschlitz (7, 11) in der Stockhülse (2) dementsprechend gestaltet ist.
  5. 5. Fenster- oder Türangel nach den Ansprüchen i und 4., dadurch gekennzeichnet, daß die Verbreiterungen der oberen und unteren Stützfläche aus zwei entgegengesetzt gerichteten, halbkreisförmigen Scheiben (i o) bestehen.
  6. 6. Fenster- oder Türangel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Stocklager durch eine obere und eine untere Winkelhülse (1:1, 15) gebildet wird, deren senkrechter Schenkel (14) die aus der Stockhülse (2) herausragenden Drehzapfen (13) aufnimmt, während der waagerechte Schenkel (15) in an sich bekannter Weise stramm in einer entsprechenden Stockbohrung sitzt.
DEG101270D 1940-02-07 1940-02-07 Fenster- oder Tuerangel Expired DE731169C (de)

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DEG101270D DE731169C (de) 1940-02-07 1940-02-07 Fenster- oder Tuerangel

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DEG101270D DE731169C (de) 1940-02-07 1940-02-07 Fenster- oder Tuerangel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE731169C true DE731169C (de) 1943-02-03

Family

ID=7141382

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DEG101270D Expired DE731169C (de) 1940-02-07 1940-02-07 Fenster- oder Tuerangel

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