DE7308159U - Tisch mit einem zentralen Fuß - Google Patents
Tisch mit einem zentralen FußInfo
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Landscapes
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Description
Z Stuttgart-N, Menzelstraße iß
A 33 526
t - Wäre 1973
Neon-Technik AG, Zürich (Schweiz)
Tisch mit einem zentralen Fuss
Die Neuerung betrifft einen Tisch, der einen zentralen Puss aufweist. Solche Tische werden bevorzugt bei
Konferenzen verwendet, Ja an einem solchen Tisch mehrere Personen sitzen können, ohne äussere störende Tischbeine
wahrnehmen zu müssen. Solche Tische mit einem zentralen Puss werden deshalb auch gerne als Esstische verwendet.
Da diese Tische wegen ihres zentralen Fusses auch ein
gefälliges, kompaktes Aussehen haben, werden sie auch für Direktionszimmer gerne bevorzugt.
Infolge des nur einen zentralen Pusses muss dieser, um die nötige Standfestigkeit des Tisches zu erzielen,
relativ schwer ausgebildet werden und genügende Standbreite haben. Dies gilt in besonderem Masse für die erwähnten
Konferenztische, da ihre Tischplatten oft erhebliche Abmessungen haben. Da auch diese grossen Tischplatten
verhältnismässig dick sein müssen, muss also ein besonders schwerer zentraler Puss, den man schon als
Sockel bezeichnen kann, vorgesehen werden. Diese mit einem Sockel versehenen Konferenztische haben ein sehr gefälliges
Aussehen und passen sehr gut auch in eins luxuriöse Ausstattung eines Raumes, z.B. eines Direktionszimmers.
Auf der anderen Seite stellen die heutzutage mehr und mehr verwendeten Tresore (Panzerschränke) ein unschönes
und daher zumindest in Direktionszimmern störendes Möbel dar. Ein solcher Panzerschrank mit seiner üblicherweise
metallenen Aussenseite wirkt sowohl in Wohnräumen als auch in komfortabel ausgestatteten Büroräumen
störend. Um das zu vermeiden, sind zwar bereits die Hersteller von Panzerschränken teilweise dazu übergegangen,
diesen Panzerschränken ein gefälligeres Aussehen zu geben, indem sie Aussenverkleidungen in Holzimitation vorsehen.
Trotz dieser modischen Auffrischung stellt ein solcher
quaderförmiger Klotz ein ebenso unschönes Möbel dar wie
ein Kühlschrank-Standmodell; welche Möbel keine Zierde eines komfortablen Wohnraumes oder Direktionszimmers
ist.
Natürlich stellen die bekannten Wandtresore in dieser Beziehung eine Verbesserung dar, doch haben auch
diese Wandtresore erhebliche Nachteile. Die Wandtresore können nicht in jede Wand eingebaut werden. Des weiteren
kommen als Wandtresore eigentlich nur kleinere Panzer-Bohränke in Frage. Wandtresore können verhältnismässig
einfach aua der Wand herausgebrochen werden und können dann wegen ihrer beschränkten Grosse von Dieben leioht
wegtransportiert werden.
Es wird nunmehr bezweckt, ein Möbel zu schaffen, mit dem die erwähnten Nachteile der Tresore vermieden
werden können. Ein solches neues Möbel stellt der eingangs erwähnte Tisch mit seinem zentralen Puss dar, der
dadurch gekennzeichnet ist, dass der Puss eine Ummantelung für einen im Pussinnern plazierten und nach oben
aus der Tischplatte ausfahrbaren Tresor bildet.
Es sind zwar schon zahlreiche Büro-Schreibpilte bekannt
geworden, die versenkbare Pächer haben. Der Grund dieser Versenkbarkeit war durch Platzersparnis begründet,
in manchen Fällen durch eine bessere Zugänglichkeit von tiefen Pultfächern, bei denen man den hinteren, sonst
schwer zugänglichen Teil der Schubfächer nach oben aus
der Tischplatte heraus bewegt. Es sind auch schon Tisohe mit eingebauter heb- und senkbarer Serviervorrichtung bekannt.
Bei diesen wird ein Teil der Tischplatte nach auseen gefahren, so dass ein Serviertablett mit darauf liegenden,
zu servierenden Gegenständen nach oben zur Tischplatte gebracht wird.
Bei diesen bekannten Pulten ist die versenkbare Anordnung eines Teiles des Pultes aus Platzgründen gewählt
worden. Daa gleiche gilt auoh für den bekannten Tisch mit der eingebauten Serviervorrichtung.
Beim neuen Tisch dagegen wird der Tresor einmal dazu benutzt, um dem Tisüh die notwendige Standfestigkeit
zu geben, da ein Tresor vüv:. Haus aus ein beträchtliches
Gewioht aufweis*. und weiterhin stellt die Ummantelung
des zentralen Pusses eine ideale Schutzwand für den innenliegenden Tresor dar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Schutzgegenstandes dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 einen Tisch mit eingefahrenem Tresor in
schaubildlicher Ansicht und Pig. 2 den Tisch nach Pig. I bei ausgefahrenem
und geöffnetem Tresor.
Der Tisch hat eine Tischplatte 1 und einen zentralen Puss 2, den man im Beispiel als Sockel bezeichnen
kann. Die Tischplatte 1 hat eine Durchbrechung 3, die
im Beispiel rechteckige Grundfläche besitzt. Durch diese Durchbrechung 3 hindurch ist ein Tresor 4 ins Innere des
Fusses 2 versenkbar, so dass die Oberseite 5 des Tresors 4 bündig ist mit der- Tisohplattenoberseits 5 (Fig. 1),
Die Ummantelung des Pusses 2, das ist der in der Zeichnung sichtbare Teil des Pusses 2, kann z.B. aus Beton
bestehen. Diese Ummantelung kann aber auch aus Naturstein oder aus Kunststein sein. Ist die Ummantelung 8
aus Beton, so kann dieser aussen auch z.B. mit Marmorplatten verkleidet sein. Es sind hier viele Abbildungen
der äusseren Pläche des Pusses 2 denkbar, so dass der Tisch einen gefällig aussehenden zentralen Sockel erhalt.
Auf jeden Fall kann dieser Tischsookel mit einer erheblichen Waiiddiöke ausgebildet werden, die einen
feuersicheren und einbruchsicheren Schutz für den innenliegenden, versenkten Tresor darstellt. Diese dicke Wandung des Sockels 2 muss nun nicht nur wegen des Schutzes
des innenliegenden Tresors gewählt werden, sondern dient auoh zum Erzielen der notwendigen Standfestigkeit des
Tisches. Bei einem derartigen Tisch ergänzen sich srnit
in idealer Weise die Massnahmen, um den einerseits beim Tisch und andererseits beim Tresor gestellten Forderungen
naohzukemmen.
Das Heben und Senken des Tresors kann auf irgendeine Weise bewerkstelligt werden, sowohl mit Rädergetrieben,
als auch hydraulisch oder pneumatisch. In Fig.
2 ist ein kleines Schaltbrett 7 bei der Tischplatte 1 vorhanden, auf dem die Bedienungsknöpfe und die Verriegelungseinrichtung
angeordnet sind. Zum Verriegeln der Hub- und Senkbewegung des Tresors kann irgend ein
Schlüssel verwendet werden, so wie er heutzutage an der Tür bei üblichen Panzerschränken vorhanden ist.
Stellt die Ummantelung 8 des Sockels 2 die feuersichere und einbruchsichere Schutzwand für den innenliegenden
Tresor 4 dar, so kann der heb- und senkbare Teil des Tresors 4 selbst ohne einen solchen feuerfesten
Mantel sein. Es genügt dann, wenn die Deckplatte 9 des Tresors einen solchen feuerfesten und einbrucheicheren
Mantel trägt.
Beim erläuterten Tisoh wird somit auf elegante Weise
der Tresor versorgt. Weiterhin wird ohne zusätzlichen Ballast die notwendige Standfestigkeit des Tisches erzielt.
Der Sockel 2 kann in ausreichender Wanddicke hergestellt werden, um den nötigen Schutz für den Tresor
und das nötige Gewicht für die Standfestigkeit des Tisches zu erreichen. Der Tresor kann verhältnismäcs.ig
gross ausgebildet werden, und ist im eingefahrenen Zustand nicht sichtbar. Einem solchen Tisoh sieht man ea auoh
nicht ohne weiteres an, dass er im Inneren einen Tresor verbirgt. Durch die Tischplatte 1 liegt weiterhin ein
verhältnismässig grosses, sperriges Möbelstück vor, das auch von Dieben nicht leicht wegtransportiert werden
kann.
Claims (6)
1. Tisch mit einem zentralen Puss, dadurch gekennzeichnet,
dasa der Puss (2) eine Ummantelung (8) für einen im Pussinnern plazierten und nach oben aus der
Tischplatte (1) ausfahrbaren Tresor (4) bildet.
2. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Beton-Ummantelung (8) vorhanden ist.
3. Tisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Stein-Ummantelung (8) vorhanden ist.
4. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Ummantelung (8) beim Puss (2)
feuersicher ausgebildet ist, während der im Puss plazierte, heb- und senkbare Tresor (4) zumindest teilweise
ohne einen solchen feuersicheren Mantel ist.
5. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 4» dadurch gekennzeichnet, dass der in den Fuss (2) eingefahrene
Tresor (4) mit seiner Oberseite (5) bündig mit der Tischplattenoberseite (6) ist»
6. Tisch nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen mechanischen, pneumatischen oder
elektrischen Antrieb zum Hochfahren des Tresors aus dem Sockel.
26273H
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH325972 | 1972-03-06 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7308159U true DE7308159U (de) | 1973-06-07 |
Family
ID=1290640
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7308159U Expired DE7308159U (de) | 1972-03-06 | Tisch mit einem zentralen Fuß |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7308159U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8906291U1 (de) * | 1989-05-20 | 1989-09-14 | Fräulin, Erhard, 7850 Lörrach | Mehrteilige Tischkombination |
-
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- DE DE7308159U patent/DE7308159U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8906291U1 (de) * | 1989-05-20 | 1989-09-14 | Fräulin, Erhard, 7850 Lörrach | Mehrteilige Tischkombination |
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