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DE738819C - Kesselablassventil mit zwei gleichachsig liegenden, axial gegeneinander bewegbaren Ventilkegeln - Google Patents

Kesselablassventil mit zwei gleichachsig liegenden, axial gegeneinander bewegbaren Ventilkegeln

Info

Publication number
DE738819C
DE738819C DEL101790D DEL0101790D DE738819C DE 738819 C DE738819 C DE 738819C DE L101790 D DEL101790 D DE L101790D DE L0101790 D DEL0101790 D DE L0101790D DE 738819 C DE738819 C DE 738819C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
spindle
cone
valve cone
cones
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEL101790D
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Hoehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARNO LEHMANN FA
Original Assignee
ARNO LEHMANN FA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ARNO LEHMANN FA filed Critical ARNO LEHMANN FA
Priority to DEL101790D priority Critical patent/DE738819C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE738819C publication Critical patent/DE738819C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/32Details
    • F16K1/34Cutting-off parts, e.g. valve members, seats
    • F16K1/44Details of seats or valve members of double-seat valves
    • F16K1/443Details of seats or valve members of double-seat valves the seats being in series

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

  • Ke#sselablaßventil mit zwei gleichachsig liegenden, axial gegeneinander ` bewegbaren Ventilkegeln Um eine möglichst weitgehende Gewähr für gute Abdichtumg von Kesselablaßventilen zu schaffen, die besonders bei solchen Kessieln notwendig ist, die leichtflüssige Stoffe (Benzin o. dgl.) enthalten, ist bereits. der Vorschlag gemacht worden, zwei: zwangsläufig miteinander in Verbindung stehende Ventilsätze nebst Ventilkegeln zu verwenden. Bei denhekamm@en Ausführungen sind die beiden Ventilkegel entweder gleichläufig oder gegenläufig angeordnet.
  • Bei gleichläufiger Lagerung der Ventilkegel sihd diese entweder starr miteinander verbunden oder sind elastisch aneinander angeschlossen, so daß säe nacheinander zur Auflage auf ihren Sitzen kommen. In beiden Fällen stehen die Ventile mit seiner einzigen Ventilspindel in Verbindung.
  • Bei @gegenläufi;ger Anordnung, der Ventilkegel haben se entweder ein gemeinsames Antriebsmittel, oder ,es kann jeder Ventilkegel gesondert bewegt werden. Bei allen bekannten Ausführungen erfolgt die Verstellung der Ventilkegel durch Schraubenspir%deln oder Zahnstengentriebe. Diese Antriebsmittel leiden unter dem Mangel, daß sie sich unter der Einwirkung von _ Stößen selbsttätig lösen, was besonders @ dann leicht eintreten kann, wenn die Kessel, an dernen.,die Ablaßventile angu&bräicht sind, ;auf Eisenbahnwagen ruhen, also der ständigen Einwirkung der Sichienenstöße unterliegen.
  • Die Erfindung ist nun ein Kesselablaßventil mit zwei. gleichachsig liegenden, axial gegeneinander bewegbaren Ventilkegeln, bei dem ebenfalls die Bewegung der Ventilkegel mit Hilfe von Schraubenspindeln bzw. Zahnstangen jerfolggt Abweichend vorn den oben angegebenen bekannten Ausführungen ist mit mindestens einem der beiden Ventilkegel eine an :sich bekannte, vom Antrieb unabhängige, selbsttätig wirkende Zwangsschlußeinrichtung verbunden. Die Eigenart der Erfindung besteht also in der Kombination der bekannten Doppelsitzventile mit gleichläufig gelagerten Ventilkegeln und gemeinsamen Antrieb mit der bekannten Zwrangsschlußeinrich.tung für mindestens einen der Ventilkegel.
  • Durch diese Anordnung ist eine unbedingte Gewähr dafür gegeben, daß der Ventilkegel, auf den die Zwangsschlußeinrichtungeinwirkt, auch dann einwandfrei abdichtet, wenn sich der andere Ventilkegel infolge selbsttätigen Lös:ens der Schraubenspindel oder Zahnstange von seinem Sitz abhebt.
  • Die beiden Ventilkegel sind gleichachsig und gleichläufig angeordnet. Bei einer Ausführungsform besitzen beide Ventilkegel für das öffnen und Schließen je eine Gewindespindel, und die beiden Spindeln sind so miteinander gekuppelt, daß sich bei einer Drehung der oberen Spindel im Sinne des öf2nens zunächst der obere Ventilkegel abhebt, ohne zunächst eine Drehbewegung auszuführen, und daß er sich erst dann in Drehung versetzt,, wenn seine öffnungshewegung beendet ist und er mit einem Anschlag in Eingriff kommt. Dann überträgt der obere Ventilkegel seine Drehbewegung auf die Spindel des unteren Kegels. Diese hebt sich ebenfalls, und es erfolgt nun die Auslösung des Zwangsschlusses.
  • Sind beide Ventilkegel voll geöffnet und wird nun die obere Spindel im Sinne des Schließens verdreht, so bewegt sich zunächst der untere Kegel nach unten und wird nach der Auflage auf seinen Sitz durch den Zwangsschluß stoßfrei verriegelt. Erst dann setzt die Abwärtsbewegung des oberen Ventilkegels ein, bis er ebenfalls an seinem Sitz zur Anlage kommt.
  • Bei :einer anderen Ausführungsform ist nur die obere Ventilspindel mit Gewinde ausgestattet, und die Spindel des unteren Kegels is,t mit dem oberen Ventilkegel derart gekuppelt, daß sie bei der Bewegung des oberen Ventilkegels von diesem im Sinne des öffnens und Schließens mitgenommen wird. Hier öffnet -sich zunächst der obere Ventilkegel um ein gewisses Maß, und @es wird erst dann die öffnungsb.ewegung des unteren Kegels, also die Aufhebung des Zwangsschlusses, eingeleitet.
  • Bei einer dritten Ausführungsform, bei der ebenfalls nur eine Gewindespindel benutzt wird, sitzen beide Ventilkegel auf einer gemeinsamen Achse, bewegen sich also mich beine öffnen und Schließen gemeinsam.
  • Während bei den obenbehandelten Anordnungen das Ventil durch einen vorn der Kesseloberseite eingesetzten Schlüssel betätigt wird, äst bei einer vierten Ausführungsform Unterantrieb vorgesehen. Hier besitzt der obere Ventilkegel eine Federbelastung, @er wird also durch die Feder in Abschlußstellu g gehalten, die öffnungsbewe,gung des unteren, mit Zwangsschluß versehenen Kegels überträgt sich auch auf den oberen Kegel.
  • In der Zeichnung ist das Kesselablaßventil in vier Ausführungsformen beispielsweise im Längsschnitt veranschaulicht, und zwar zeigen die Abb. i und 2 die erste Ausführungsforen in zwei zueinander senkrechten Längsschnitten hei geschlossenem bzw. geöffnetem Ventil. Die Abb.3 bis 5 sind der Abb. i entsprechende Schnitte.
  • Bei der Ausführungsform nach den Abb. i und 2 ist in das unmittelbar mit dem Kessel zu verbindende Gehäuse i von oben her der Körper 2 dichtend eingesetzt, der die Durchlaßöftnungen 3 für den Kesselinhalt enthalt und auf den mit einem Bajonettverschluß und infolgedessen leicht lösbar der Deckel .l aufgesetzt ist. In diesem Deckel ist die mittels des Vierkants 5 drehbare, aber axial nicht verschiebbare Mutter 6 gelagert, in welche die Ventilspindel ; mit Gewinde eingreift, die mit dem oberen Ventilkegel 8 starr verbunden ist. Der Ventilsitz 9 für .diesen Kegel. bildet mit dem Gehäuse 2 ein Stück. In eine Vierkantbohrung des Ventilkegels 7 greift der Vierkant io ein, der mit der Spindel ii in fester Verbindung steht. Auf dieser ist der Ventilkegel 12 mittels der Mutter 13 undrehbar gelagert. Der Ventil@si.tz 14 des Kegels 12 bildet mit dem Körper 15 ein starres Stüek, das nach unten .aus dem Gehäuse i herausgezogen werden kann. Auf der Spindel i i sitzen ferner die um Zapfen 16 drehbaren Hebel 17, welche unter der Wirkung der abgefederten Kipphebel. 18 stehen. Am unteren Ende der Hebel 17 sitzen Leitzungen i9, die bei der Aufwärtsbewegung der Spindel r i mit im Gehäuse fest gelagerten Rollen 20 in Eingriff kommen und dabei die Hebel 17 um ein gewisses Maß nach außen schwenken. Im Bereich dieser Hebel 17 befindet sich ferner ein Entlaster 2 i, der mit der Ge@vindeb@üchs:e 22 fest verbunden ist. In diese Gewindebüchse greift axial verschiebbar, aber undrehbar, das untere Ende 23 der Spindel i i ein, und die Gewindebüchse dreht sich in einer axial verschiebbaren, undrehbaren Mutter 2;1. Für die Mutter 24. ist, wie Abb.2 erkennen läßt, eine abgefederte Rast 25 vorgesehen, die eine Axialverschiebung der. Mutter aus ihrer höchsten Stellung erst nach Überwindung eines gewissen Widerstandes erlaubt.
  • Abb. i zeigt das Ventil in geschlossenem Zustande. Wird der Vierkant 5 entgegen dem Uhrzeigersinn:e gedreht, so schraubt sich die Spindel 7 in die Mutter 6 hinein, der Ventilkege18 hebt sich also von seinem Sitz ab, ohne jedoch eine Drehbewegung auszuführen, da sich der Vierkant io wegen der Anpressung des Ventilkegels 12 auf seinen Sitz nicht leicht drehen läßt. Ist der Bund 26 der Spindel an der Mutter 6 zur Anlage gekommen, so erfährt nunmehr bei Weiterdrehung des auf den Vierkant 5 aufgesetzten Schlüssels :entgegen dem Uhrzei,gersinne auch der Ventilkegel 8 eine Drehung. Diese Überträgt sich über die Spindel i i auf die Gewindebüchse 22; die Sperrung 25 für die Hülse 24 wird ausgelöst, und diese senkt sich, bis . sie mit ihrer Unterkante zur Auflage kommt. Nunmehr schraubt sich die G,eivindeb chs,e 22 aus der Hü lse 24 heraus, der E:ntlaster 21 bewegt sich nach oben, kommt mit der Unterseite der Mutter i3. in Eingriff, so daß nunmehr die Aufwärtsbewegung der Spindel i i beginnt und dabei zugleich die abgefederten Kipphebel18 nach oben schwingen. Die Spreizbewegung der Hebell7 wird dadurch ;gefördert, daß die Leitzungen i9 an den Rollen 2o entlanggleiten.
  • Sobald die Kipphebel ihre Mittellage Überschritten haben, :drücken sie in bekannter Weise die Spindel i i und damit den Ventilkegel 12 nach oben. Eis wird in geeigneter Art, etwa durch eine Flüssigkeitsbremse oder durch über dem Ventilkegel 12 liegende Federn; dafür gesorgt, daß die Bewegung :des Ventilkegels 12 nicht schlagartig .erfolgt.
  • Abb.2 zeigt die beiden Ventilkege18 und 12 in ihrer höchsten Stellung. Hierbei haben sich die beiden abgefederten Druckstücke 27 gegen die Außenfläche des Ventilkegels 8 gelegt, gestatten also dessien Abwärtsbewegung erst nach überwindungeinesgewissenDruckes.
  • Wird der Vierkant 5 im Uhrzeigersinne gedreht, um -die Schließbewegung der Ventilkegel einzuleiten, so dreht sich der Ventilkegel 8 zwar um eeine Längsachsie, rer verharrt ,aber noch in seiner oberen Stellung. Über den Vierkant io wird :dagegen die Ventilspindel i i nach unten bewegt, und @es erfolgt ein sanftes Schließen des Ventilkegels 12, da der Entlaster mit der Unterseite :der Mutter 13 erst dann außer Eingriff kommt, wenn die .Kippheb:el 18 ihre Ruhelage nach Abb. i wieder :eingenommen haben.
  • Wenn der Ventilkegel 12 fest auf seinen Sitz .gepreßt ist, so bietet der Vierkant io dem Ventilkegel8einen Widerstand gegen Drehung. Das hat zur Folge, daß sich nun-.mehr dieser Ventilkegel unter Überwindung des Widerstandes der Druckstücke z7 nach unten bewegt und schließlich. auf seinem Sitz zur Auflage kommt.
  • Sollte sich unter der Einwirkung von Stößen der Ventilkegel 8 von seinem Sitz g abheben, so verharrt doch der Ventilkegel 12 unter allen Umständen auf seinem Sitz 14, -da die Stöße den Zwangsschluß nicht aufzuheben vermögen. . Wird der untere Ventilkegel 12 undicht, so kann- man ihn bei gefülltem Kessel mitsamt seinem Sitz 14 nach unten herausziehen, und ebenso ist -es angängig, nach Lösung des Bajonettverschlusses :des Deckels 4 diesen mit dem Ventilkege18 nach obren zu entfernen, da für eine einwandfreien Abschluß durch den Ventilkegel 12 ;gesorgt ist.
  • Den Ausführungsformen nach dein Abb.3 bis 5 ist ,das Merkmal gemeinsam, daß der gleichartig ausgebildete Zwangss:chluß auf den unteren Ventilkegel wirkt. Unterschiede @exgeb@en sich bei den Ausführungen nach den Abb. 3 und ¢ nur durch die Verbindung des oberen Kegels mit dem unteren, während die Ausführung nach Abb.5 von allen anderen Einrichtungen dadurch abweicht, d'aß hier ein unterer Antrieb vorgesehen ist.
  • Bei der Anordnung nach Abb. 3 findet für die Bewegung beider Ventilkegel nur die obere Schraub;ensp-imdel7 Anwendung. Die Spindel i i für den unteren Ventilkegel 12 greift mit :einem Bund 28 in den oberen Ventil-;kegel8 ein und ruht axial verschiebbar in einer Hülste des unteren Ventilkegels 12. Um ein Eindringen von Flüssigkeit an der Spindel i i unmöglich zu machen, ist eine Stopfbüchse 2 9 vorgesehen.
  • Befinden sich hier beide Ventilkegel in der Abschlußstellung und wird in der oben be- schriebenen Weise der obere Ventilkegel 8 angehoben, wobei er durch die Ansätze 3o gegen Drehung gesichert ist, so macht die Spindel i i die Bewegung mit, während der Ventilkegel 12 noch so lange in seiner Ruhelage verbleibt, bis der E:ntlaster 2 i an der Mutter 13 zur Anlage kommt. Dann wird der Ventilkegel 12 mitgenommen, und die Öffnung des Zwangsschlusses erfolgt in der oben beschreb:enen Weise.
  • Beim Schließen legt sich der Ventilkegel 12 zuerst auf seinen Sitz; die Spindel i i setzt dann zusammen mit dem Ventilkegel 8 ihre Abwärtsbewegung fort, bis schließlich alle Teile wieder in die Stellung nach Abb.3 gelangen.
  • Bei der Ausführungsform nach Abb. 4. wird nur eine einzige ungeteilte Spindel 31 benutzt, auf welche die beiden Ventilkegel 8 und 12 unter Zwischenschaltung elastischer Ringe 32 drehbar aufgesetzt sind. Das untere Ende der Spindel 31 steht mit den bereits bei der ersten Ausführungsform behandelten Gewindestücken 22 und 24 in Verbindung.
  • Sobald hier der Vierkant 5 aus der Abschlußstellung -der Ventilkegel entgegen dem Uhrzeigersinne gedreht wird, bewegt sich die Spindel 31 nach oben, die Ventilkegel 8 und 12 machen diese Bewegung sofort mit, und es erfolgt auch hier die Auslösung des Zwangsschlusses in oben beschriebener Wise. Bei der Anordnung nach Abb. 5 besitzen die beiden Ventilkegel 8 und 12 getrennte Spindeln 33 und 3q., wobei letztere in oben, beschriebener Weise mit der Zwangsschlußeinrichtung verbunden ist. Die Verstellung dieser Spindel erfolgt von unten über den KegelradantrIeb 35, die Gewindespindel 36 und die axial verschiebbare, aber gegen Drehung gesicherte Mutter 38, denen Oberteil zugleich .den Entla@.ster bildet. Der nach oben gehende Ventilteller 12 greift mit einem Ansatz 39 i den Ventilteller 8 ein und drückt diesen entgegen der Wirkung einer Feder 40 nach oben. Der Ventilkegel 8 wird beim Öffnen mitgenommen, sobald der Ventilkegel 12 einen kleinen Weg zurückgelegt hat, während sich beim Schließen zunächst der Ventilkegel 8 auf seinen Sitz legt und dann der Ventilkege112 mit seinem Sitz in Eingriff kommt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kesselablaßventil mit zwei gleichachsig liegenden; axial gegeneinander bewegbaren Ventilkegeln, bei dem die Bewegung der Ventilkegel mit Hilfe von Schraubenspindeln bzw. Zahnstangen erfolgt, gekennzeichnet durch die Kombination, daß die beiden gleichläufig gelagerten Ventilkegel (8, 12) einen gemeinsaunen, die Schließ- und Öffnungslage veranlassenden Antrieb haben und daß mindestens der eine, vorzugsweise der untere Ventilkegel (12) mit einer vom Antrieb unabhängigen, selbsttätig arbeitenden Zwangsschlußeinrichtung (16 bis 21) ausgestattet ist.
  2. 2. Kesselablaßventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d@aß die mit dem oberen Ventilkegel (8) starr verbundene Ventilspindel (7) mit Gewinde in eine drehbare, gegen axiale Verschiebung gesicherte, einen Vierkant (5) zum Aufsetzen eines Schlüssels tragende Mutter (6) eingesetzt ist, daß die Unterseite des Ventilsitzes (8) durchenen Vierkant (io) axial verschiebbar und drehbär mit -der Spindel (I r) des unteren. Ventilkegels (12) in Verhindung steht, welche die Zwangsschlußeinrichtung (16 biss 21) trägt, und daß der Entlaster (21) der Zwangsschlußeinrichtung fest mit einer Gewindebüchse (22) verbunden ist, die axial verschiebbar, aber u-ndrehbar auf dem unteren Ende (23) der Spindel (i i) sitzt und in eine axial verschlebbare, urdrehbare Gewindebüchse (2q.) eingreift.
  3. 3. Kesselablaßventil nach den Ansprüchen i und 2, dadurch. gekennzeichnet, daß mit der Gewindebüchse (2,¢) eine einen gewissen Widerstand gegen axiale Verschiebung verursachende abgefederte Rast (25) in Eingriff steht. q..
  4. Kesselablaßventil nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des oberen Ventilkegels (8) abgefederte Druckstücke (27) angeordnet sind, die- er Abwärtsbewegung des geöffneten Ventilkegels einen Widerstand entgegensetzen.
  5. 5. Kesselablaßventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der mit einer Gewindespindel (7) fest verbundene, gegen Drehung gesicherte obere Ventilkegel (8) mit der Ventilspindel (i i) zwecks gemeinsamer axialer Verschiebung gekuppelt ist und daß die Ventilspindel (i i) axial verschiebbar in dem unteren, mit der Zwangsschlußenrichtung (16 bis 21) verbundenen Ventilkegel (12) gelagert ist (Abb. 3).
  6. 6. Kesselablaßventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß beide Ventilkegel (8 und 12) auf einer gemeinsamen Spindel (31) gelagert sind, die mit unten sitzendem Gewinde meine axial verschiebbare, undpehbare Mutter (2q.) eingreift (Abb. q.).
  7. 7. Kesselablaßventil nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Spindel (3q.) des unteren Ventilkegels (12) eine urdrehbare Mutter (38) verbunden ist, in die eine von unten angetriebene Gewindespindel (36) eingreift, und daß der untere Ventilkugel (12) durch einen Ansatz (39) mit dem oberen, unter der Wirkung einer Feder (q.o) stehenden Ventilkegel (8) in Verbindung steht (Abb. 5).
DEL101790D 1940-09-12 1940-09-12 Kesselablassventil mit zwei gleichachsig liegenden, axial gegeneinander bewegbaren Ventilkegeln Expired DE738819C (de)

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