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DE7345440U - Maschine zur Durchbrechung von Drainageröhren - Google Patents

Maschine zur Durchbrechung von Drainageröhren

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Publication number
DE7345440U
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DE
Germany
Prior art keywords
tube
machine according
attached
circular saws
machine
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7345440U
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English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VALSEMEY P
Original Assignee
VALSEMEY P
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Publication date
Publication of DE7345440U publication Critical patent/DE7345440U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Hamburg, den 14. Dezember, 1973 154473
Priorität: 12.Nov. 1973 Frankreich, Anm. Nr. 73 40 o79
Anmelder;
Pierre VAISEMEY
95400 Arnouville-les-Gonesse
Frankreich
/Maschine zur Durchbrechung von Drainageröhren .
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Maschine zur Durchbrechung von Drainageröhren aus Kunststoff, die Schlitze aufweisen sollen, die sioh über Seile des Umfange erstrecken.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Maschine der eingangs erwähnten Art zu schaffe»., die von einfachem und kostengünstigem Aufbau ist und dabei sicher funktioniert.
-2 -
Zu diesem Zweck ist die erfin&ungsgemäße Maschine dadurch ge-
kennzeichnet, daß sie im wesentlichen ein Mascinengesteil aufweist, das zwei senkrecht und parallel zueinander angeordnete Planschplatten trägt, die eine mittige Ausnehmung zur Einführung der zu schlitzenden Kunststoffröhre aufweisen, sowie einen Röhrenträger, der sich in Längsrichtung und senkrecht zu den Planschplatten zur Unterstützung einer zu bearbeitenden Kunststoffröhre,in der Höhe der mittigen Ausnehmung in •den Planschplatten erstreckt, daß Gruppen von Kreissägen zwischen den beiden Flanschplatten und zu beiden Seiten der senkrechten Längsmittelebene des Röhrenträgers auf Wellen angeordnet sind, deren Enden von Lagern getragen werden, die in zur Erstreckungsebene der Planschplatten parallelen Ebenen derart verfahrbar sind, daß sich die auf einer Seite der genannten Längsmittelebene des Röhrenträgers befindlichen Kreissägen denjenigen Kreissägen nähern und von ihnen entfernen können, die sich auf der anderen Seite der Längsmittelebene befinden, daß eine erste Vorrichtung zur Steuerung der Verschiebung der genannten Lager vorgesehen ist, und daß eine zweite Vorrichtung zum Antrieb der die Kreissägen tragenden Wellen vorgesehen ist.
Um eine Drainageröhre aus Kunststoff auf einer erfindungsgemäßen Maschine zu durchbrechen, gentigt es, die zu bearbeitende Röhre durch die Ausnehmungen in den Planschplatten hindurch einzuführen und sie auf dem Röhrenträger zu arretieren, wobei die Sägen voneinander entfernt sind, und dann die Sägen einander zu nähern, wobei sie sich, drehen," um die Schlitze
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in dor vorgenannten Röhre auszuführen, und dann die Sägen wieder zu entfernen, um die nunmehr mit Schlitzen versehene Röhre herausnehmen zu können.
Weitere Merkmale und Vorzüge der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen, sowie aus den 'beigefügten Zeichnungen, in welchen eine "bevorzugte Ausführungsform beispielsweise dargestellt und erläutert wird. Es zeigen:
Pig. I
Pig. 2
Pig. 3
Pig. 4
Pig. 5
eine perspektivische Ansicht eines Stückes einer Drainageröhre aus Kunststoff von"der Bauform, die durch die erfindungsgemäße Maschine mit Schlitzen · versehen werden kann,
eine Seitenansicht der Gesamtanordnung der erfinduiißsgemäßen Kaschine, eine Teilansieht der erfindungsgemäßen faschine in Richtung des Pfeiles III ■·::: der Pig. 2,
eine Ansicht im Länsschnitt der erfindungsgemäßen Maschine im vergrößerten Maßstab, im wesentlichen durch die mittlere, senkrechte Ebene der Maschine gehend
eine andere Ansicht in einem Längsschnitt, der im wesentlichen durch die HÖheneinstellvorrichtung des Röhrenträgers und die die Sägen tragenden Wellen gelegt ist, und
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Pig. 6 ein Schaubild der pneumatischen Einrieb-·.
tüngen der erf indungs gemäßen «laschine. ·
Die in Fig. 1 teilweise dargestellte Drainageröhre 1 weist auf gegeneinander versetzten Teilen Schlitze 2 in der Form von Kreisbögen auf. Ein Teil des Umfange der Röhre 1, der mit 3 bezeichnet ist und Abzugsrinne genannt wird, weist keine Sohlitζe 2 auf und dient dazu, das abzuführende Wasser aufzu- · fangen. .
Die in Fig. 2 bis Fig. 5 dargestellte, erfindungsgemäße Maschine dient daau, die Schlitzung einer solchen Röhre auszuführen.
Die Maschine umfaßt im wesentlichen ein Maseinengesteil 11, das zwei zueinander parallele, senkrecht angeordnete Flansch- · platten 12, 13 trägt, die eine mittige Ausnehmung 15 aufweisen (Siehe Fig. 3) ,um die zu schlitzenden Röhren 1 einzuführen, die auf einen in Längsrichtung verlaufenden Röhrenträger 16 mit V-förmigem Querschnitt aufgelegt werden, dessen ürstreckungsrichtung senkrecht zu den Flanschplatten 12,13 verläuft .
Der Röhrenträger 16 ist angebracht, um die mit Schlitzen zu versehende Röhre 1 in der Höhe der Ausnehmungen 15 in den Flanschplatten 12,13 zu unterstützen, und wird im vorliegenden Beispiel von i:zwei gegeneinander angewinkelten Stützen 21,22 (Siehe Fig. 5) getragen, die ihrerseits jeweils mit
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den beweglichem Teilen von zwei Schraubenwinden 23, 24 verbunden sind. Dies bedeutet, daß sie mit Schrauben 25, siehe ebenfalls Fig. 3, in Muttergewinden an den Gehäusen der beiden Schraubenwinden 23, 24 angebracht sind, wobei die Schraubenwinden 23, 24 unterhalb'des Tisches 29 befestigt sind, der auch zu dem Maschinengestell 11 gehört. Sie unteren Enden der beiden Schrauben tragen.jeweils ein Kegelrad 31» 32, das jeweils im Eingriff mit einem anderen Kegelrad 33 bzw. 34* steht. Die-. Kegelräder 33» 34- sind auf einer horizontal liegenden Welle 35. \ angebracht, die in den Lagern 36, 37 drehbar gelagert ist, die am Maschinenteil 11 befestigt sind, wobei die Welle 35 mit einem Eineteilrad 39 für die Höheneinstellung des Röhrenträgers 16 versehen ist·
Man kann eine zu bearbeitende Röhre 1 auf den Röhrenträger 16 vermittele einer oberen Klemmbacke 42, siehe Fig. 2, arretieren, die in der Höhe z.B. durch einen mit einem Strömungsmittel beaufschlagbaren Sruokkolben V1 verfahrbar ist·
In dem dargestellten Aueführungsbeispiel ist die erfindun$sgemäße Maschine mit einer schrittweise wirkenden Vorschubeinrichtung ausgestattet, die einen Gleitschlitten 51 umfaßt, der auf einer horizontalen, in Längsrichtung verlaufenden Gleitschiene 52 verschiebbar.ist, z.B. durch einen mit Strömungemittel be-
aufschlagbaren Druckkolben V3. Der Gleitschlitten 51 trägt einen zusätzlichen Röhrenträger 54, welcher vorzugsweise in gleicher Weise höhenverstellbar ist, sowie eine Klemmbacke 55, welche beispielsweise unter der Wirkung eines weiteren Druckkolbens V2 vertikal verstellbar ist· -
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-Die drei Druckkolben V1, V2, V3, die vorzugsweise pneumatische Druckkolben mit Dämpfung mit einem einzigen Schaft sind, werden jeweils über die Leitungen 44, 45, 46 mittels der drei Schieber D1, D2 und D3 gesteuert (siehe Fig. 2 und 6), die manuell einzustellen, sowie von differentieller Bauart, als Zuteilschieber ausgeführt sind und zwei Betriebsstellungen" fünf Öffnungen aufweisen. Die Schieber D1, D2 und D3 gehören zu einer Installation, die außerdem eine F ilt er an Ordnung 56, , ein Druckreduzierventil 57 mit einem Überwachungsmanometer und ein Sicherheiteablaßventil 59 aufweist und an eine Zufuhrleitung 60 angeschlossen sind«
Die erfindungsgemäße Maschine umfaßt zwei Gruppen von unteren Kreissägen 61, 62 (siehe Fig. 3)» die symmetrisch zu beiden Seiten der senkrechten Längsmittelebene angebracht sind, sowie zwei weitere Gruppen von oben angeordneten Kreissägen 63» 65» die ebenfalls zu beiden Seiten dar Längsmittelebene der Maschine angeordnet sind«
Die vier Gruppen von Sägen werden jeweils von in Längsrichtung angeordneten Wellen 65, 66, 67 und 68 getragen, die alle auf dieselbe Weise gelagert sind. Beispielsweise dreht sich dieWelle 66 (siehe Fig. 3 und 4) mit ihren beiden Enden in
. den beiden Lagern 72, 73, die jeweils auf einem Ende eines angewinkelten Hebele 74 bzw· 75 montiert sind, die an ihrer Spitze jeweils auf zwei GIeitschuhen 76, 77 berschwenkbar angeordnet sind, die in Längsrichtung verschiebbar in gegenüber der Senkrechten geneigten Gleitbahnen, wie beispieIs-
. weise Gleitbann 78, angeordnet sind, die in den entsprechenden
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Planschplatten 12 oder 15 der erfindungsgemäßen Maschine angebracht sind. Die beiden angewinkelten Hebel ?4 und 75 sind durch ein Zwischenstück 81 aneinander befestigt. Die Enden der beiden anderen Arme der angewinkelten Hebel 74 und 75» die ebenfalls durch das Zwischenstück 81 miteinander verbunden sind, werden durch das letztere und eine Schubstange 82 mit einem Exzenter 83 verbunden, der von einer Welle 84 getragen wird, die in der Planschplatte 13 und in einem am Ma*- schinengestell 11 angebrachten Lager 85 drehbar gelagert ist*
Die eine Sägen-Gruppe tragende Welle 66 wird über einen Kettentrieb 91 (siehe Fig. 4) durch einen Elektromotor 92 angetrieben, der von einem Auflagebock 93 getragen wird, der am Gleitschuh ?6 befestigt ist.
Die Welle 84, die den Exzenter 83 trägt^ wird durch einen Elektromotor 96 in Drehung versetzt, der im Maschinengestell 11 angebracht ist, und awar über ein Untersetzungsgetriebe mit den Zahnrädern 98, 99 und durch einen Kettentrieb 101.
Die eine Kreissägen-Gruppe tragende Weite 65 (siehe Pig. 3) wird in ähnlicher Weise von einem angewinkelten Hebel 102 getragen, der sich unter der Einwirkung einer Schubstange 103 und eines Exzenters 104 hin und her bewegen kann, angetrieben durch ein Zahnrad 105, das im Eingriff mit dem Zahnrad 98 des Untersetzungsgetriebes 97 steht. Der Motor 94-, der die Welle 65 der Kreissäge 61 antreibt, ist auf dem Gleitschuh .108 befestigt, an dem der angewinkelte Hebel 102 verschwenkbar an-
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geordnet ist· . . ...
73454*0-1,8.«
Die Anordnung einer Welle für die oberen Kreissägen ist analog zu der Anordnung einer Welle für die unteren Kreissägen, jedoch ist die Anordnung der die hin- und hergehende Bewegung verursachenden Bauelemente geringfügig abgewan- ' delt. So wird die Welle 68 von zwei angewinkelten Hebeln 111,112.getragen, die mittels eines Zwischenstücks 113 aneinander befestigt sind. Der angewinkelte Hebel 112 ist beispielsweise verschwenkbar auf einer Welle 116 angeordnet, .die von einem Gleitschuh 117 getragen wird, der in einer geneigten Gleitbahn 118 verschiebbar ist, die in der Planschplatte 13 angebracht ist. Der andere Arm des angewinkelten Hebels 112, der dem ersten Arm gegenüberliegt, der die Welle 68 trägt, ist mittels einer Schubstange 121 mit einem Exzenter 122 verbunden, der an einer Welle 123 befestigt ist, die ebenfalls von dem Gleitschuh 117 getragen wird. Die Welle wird von der Welle 84 her durch einen Kettentrieb 125 in Drehung versetzt (Siehe Fig. 4), dessen Spannung einzustellen ist, wenn der Gleitschuh 117 in seiner Gleitbahn verschoben wird. Die Welle 67 für die obere Kreissäge wird durch einen Elektromotor 95 (Siehe Pig. 2) angetrieben, der an dem zugehörigen Gleitschuh 99 (Siehe Pig. 3) befestigt ist; in analoger Weise wird die Welle 68 für die obere Kreissäge durch einen Elektromotor 90 angetrieben, der an dem entsprechenden Gleitschuh 117 befestigt ist.
Kan kann die Stellung dec Gleitschuhs 77 in seiner Gleitbahn 78 über eine Winde 131 durch eine Steuervorrichtung einstellen, die zwei. Kegelräder 132,133 (Siehe Pig. 5) und eine Schraubenspindel 134 (Siehe Pig. 3) umfaßt,
wobei die letztere in ein Muttergewinde eingreift, das am Gleitschuh 77 angebracht ist. Der entsprechende Gleitschuh, ! der an der anderen Planschplatte 12 entlang- gleitet, wird über dieselbe Winde 131 betätigt, und zwar durch eine gleichr artig aufgebaute Schraubenspindelanordnung und ein Kegelradpaar, von welchem ein Kegelrad 136 (Siehe Pig. ·5) an einer Welle 137 befestigt ist, die schon das Kegelrad 132 und die Winde 131 trägt. Somit, werden die Wellen für die unteren Kreis-isägen, die von den beiden Planschplatten 12,13 der erfindungsgemäßen Maschine unterstützt v/erden, in einwandfreiem Gleichlauf verschoben. . .
Die Verschiebung der oberen Gleitschuhe, wie z.B. Gleitschuh 117 geschieht mittels einer anderen Winde 138 (Siehe Pig. 3 und Pig. 5), über eine Steuervorrichtung, die der Steuervorrichtung für die unteren Gleitschuhe ähnelt. Die entsprechen- ' den oberen Gleitschuhe, die in den beiden Planschplatten 12, 13 gleiten, werden selbstverständlich auch durch eine Steuervorrichtung in Gleichlauf gebracht, die beispielsweise eine Welle 139 (Siehe Pig. 5) umfaßt. Zwei weitere Winden 142,143 '. gestatten, die Stellung der Gleitschuhe 99,108 (Siehe Pig» 3) S-J einzuregeln.
Die erfindungsgemäße Maschine ist ferner mit der elektrischen Ausrüstung versehen, die für die Versorgung der Motoren notwendig ist, die die Wellen für die Kreissägen und die beiden" Exzenter antreiben,. * die den Wellen ihre hin- und hergehende Bewegung aufprägen, gesteuert von .geeignete^
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Steuer- und Anzeigevorrichtungen, die in einem Bedienungspult 141 '(Siehe Pig. 2) eingebaut sind.
Schließlich ist eine (nicht dargestellte) Vorrichtung vorgesehen, die- die Sägespäne absaugt, die durch die Herstellung der Schlitze in den Rohren aus Kunststoff entstehen.
Die Arbeitsweise der erfindungsgemäßen maschine ist wie folgt: je nach der Stellung der Schlitze, die in einem Drainagerohr anzubringen sind, setzt man nur einige der Gruppen von Kreissägen oder alle vier gruppen in Betrieb. Die nicht zu verwendenden Gruppen von Kreissägen bleiben voneinander entfernt. Mittels der Winden, wie beispielsweise 131 oder 138, wird die Stellung der-einzusetzenden Kreissägen in Abhängigkeit von der Länge der in dem Rohr auszuführenden Schlitze eingestellt..
Eine mit Schlitzen zu versehende Röhre 1 wird auf den feststehenden Röhrenträger' 16 und der verfahr'bar en zusätzlichen Stütze 54 aufgelegt, die beide auf die richtige Höhe eingestellt sind. Die Röhre wird mittels der oberen Arretierungsklammern 42 und 55 festgelegt, indem die Sdieber Dl und D2 (Siehe Pig. 2 und Fig. 6) betätigt werden. Von den Elektromotoren 90,92,94 und 95 werden diejenigen in Gang gesetzt, die für die anzutreibenden Sägen benötigt werden, ebenso wird der Elektromotor 96 zur Steuerung der hin- und hergehenden Bewegung der Wellen der Kreissägen in Gang gesetzt. Die Drehung der Exzenter, wie beispielsweise 83 (Fig. 3 und 4) öfter 122, bewirkt die hiia- und hergehende Bewegung · der angewiii-
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kelten Hebel, die die entsprechenden Wellen für die Sägen tragen, derart, dall die Sägen in die Röhre 1 eindringen und dort die gewünschten Schlitze ausführen·
Wenn die Sägen von der Röhre 1 nach einer Umdrehung des Exzenters entfernt sind, genügt es, die Röhre 1 in Längsrichtung zu verschieben, um eine weitere Gruppe von Schlitzen auszuführen. Zu diesem Zweck löst man die obere, fest angebrachte Arretierungsklammer 42 durch Betätigung des Schiebers D1 und man bewirkt, daß der Gleitscnlitten 51 in der Richtung des Pfeiles f (siehe Fig. 2) um einen Schritt vorgerückt wird, indem man den Schieber D$ betätigt. Man zieht dann die obere, ortsfeste Halteklammer durch erneute Betätigung des Schiebers D1 wieder an. , so daß die Röhre 1 in der neuen Stellung wiederum blockiert wird, während mittels des Schiebers D2 die obere, beweglich angeordnete Arretierungsklammer 55 gelöst wird, und der Gleitschuh 51 mittels des Schiebers D3 derart zurückbewegt wird, daß er in seine Ausgangsstellung zurückkehrt für die nächste Vorschubfolge der. Rohre 1. Dann wird eine weitere Gruppe von Schlitzen ausgeführt, und dies wiederholt sich so oft, wie es für die Länge der Röhre notwendig ist.
Es ist selbstverständlich, daü die vorliegende Erfindung nicht auf die beschriebene und dargestellte Ausführungsform beschränkt ist, sondern man kann Abwandlungen gemäß den
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beabsichtigten Anwendungen durchführen, ohne dabei den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. So kann beispielsweise die Betätigung der Steuerschieber der Druckkolben für Preßluft automatisiert werden, durch Verwendung von pneumatischen oder elektromagnetischen Steuerventilen anstelle der manuellen Bedienung·

Claims (1)

  1. II · · t
    nspr. üche
    1. Maschine ssur Durchbrechung von Dralnageröhren aus Kunststoff, die Schlitze aufweisen sollen, die sich über Teile des Umfange erstrecken, dadurch gekennzeichnet, daß sfe in wesentlichen ein Maschinengestell (11) aufweist, das , zwei senkrecht und parallel zueinander angeordnete Flanschplatten (12,13) trägt, die eine mittige Ausnehmung (15) zur Einführung der zu schlitzenden Kunststoffröhre (1) aufweisen, sowie einen Röhrenträger (16), der sich . in Längsrichtung und senkrecht zu den Flanschplatten (12,15) zur Unterstützung einer zu bearbeitenden Kunststoffrohr (1) in der Höhe der mittigen Ausnehmung (15) in den !Flanschplatten (12,13) erstreckt, daß Gruppen von Kreissägen (61 bis 64) zwischen den beiden Flanschplatten (12,13) und zu beiden Seiten der senkrechten Längsmittelebene des Röhrenträgers (16) auf Wellen (65 bis 68) angeordnet sind, deren Enden von Lagern (72,73) getragen werden, die in zur Erstreckungsebene der Flanschplatten (12,13) parallelen Ebenen derart verfahrbsr sind, daß sich die auf einer Seite der genannten senkrechten Längsmittelebene des Röhrenträgers (16) befindlichen Kraissägen denjenigen Kreissägen nähern und von ihnen entfernen können, die sich auf der anderen Seite der Längsmittelebene befinden,fdaß eine ersto Vorrichtung (74 bis 85, 121 bis 123, 96 bis 101, 125) zur Steuerung der Verschiebung der genannten Lager (72,73) vorgesehen ist, und daß
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    eine zweite Vorrichtung (125, 90, 91, 92, 94, 95) zum Antrieb der die Kreissägen tragenden Wellen (65 bis 68) vorgesehen sind·
    ' 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das
    ,
    jedes Lager (72, 75) der die Kreissägen tragenden Wellen (65 bis 68) am Ende eines Armes eines angewinkelten Hebels (74, 75, 111, 112) befestigt ist, dessen Spitze an der x entsprechenden Planschplatte (12, 15) verschwenkbar angebracht ist, daß die beiden angewinkelten Hebel (74, 75 t 111, 112) die jeweils dieselbe Welle (65 bis 68) für eine Kreissäge tragen, durch ein Zwischenstück (81, 115) miteinander verbunden sind, und daß die anderen Hebelarme über das vorgenannte Zwischenstück (81, 115)und eine Schubstange (82, 121) mit einem Exzenter (85, 122) verbunden sind, der durch die ersten Vorrichtungen (96 bis 98, 125) zur Verschiebung der Lager (72, 75) angetrieben wird.
    . 3,· Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze jedes angewinkelten Hebels (74, 7p, 111, 112) auf einem Gleitschuh (76, 77, 117) verschwenkbar angebracht ist und unter eier Einwirkung synchronisierter Einstellvorrichtungen (151 bis 15Λ, 158, 139) steht, und dieser Gleitschuh (76, 77, 117) in einer Gleitbahn (78, 118) verschieb-. bar ist, die in einer der beiden Planschplatten (12, 15) angebracht und in Bezug auf die Senkrechte geneigt ist·
    f 714544«-!
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    I · ■
    4·« Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dall einige Exzenter drehbar in der entsprechenden Planschplatte (12, 15) angeordnet sind, und weitere Exzenter auf einem der entsprechenden verschiebbaren Gleitschuhe (76, 77» 117) angebracht sind. ,
    5. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daü jede Welle, die eine Kreissäge (61 bis 64) trägt, durch einen Motor (90, 92, 94, 95) angetrieben wird, der auf einem der verschiebbaren Gleitschuhe (76, 77» 117) befestigt isto
    6. · Maschine nach Anspruch 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet,
    daii der Röhrenträger (16) in der Höhe verstellbar ist·
    7· Maschine nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dall sie unter anderem eine Vorrichtung für den schrittweisen Vorschub der Röhre (1) aufweist, die einen in Längsrichtung vorzugsweise unter der Einwirkung eines Druckkolbens (VJ) verfahrbaren Gleitschlitten (51) umfaßt und mit einer zusätzlichen Röhrenstütze (54·) versehen ist, sowie mit einer Vorrichtung (,5^) zur Arretierung der zu· bearbeitenden Röhre (1) auf der zusätzlichen Röhrenstütze (54·).
    7341449-ti M
DE7345440U 1973-11-12 Maschine zur Durchbrechung von Drainageröhren Expired DE7345440U (de)

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