DE721807C - Wanderpfeiler - Google Patents
WanderpfeilerInfo
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- DE721807C DE721807C DER102664D DER0102664D DE721807C DE 721807 C DE721807 C DE 721807C DE R102664 D DER102664 D DE R102664D DE R0102664 D DER0102664 D DE R0102664D DE 721807 C DE721807 C DE 721807C
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- hiking
- housing
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- Expired
Links
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D15/00—Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
- E21D15/60—Devices for withdrawing props or chocks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
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- Floor Finish (AREA)
Description
- Wanderpfeiler Die Erfindung bezieht sich auf Wanderpfeiler, bei denen die Balken den Gebirgsdruck an dessen Ecken einerseits auf die Giehäuse der Auslöseböcke und andererseits auf Stützen übertragen, die innerhalb der Gehäuse auf deren Böden aufruhen, in der Arbeitsstellung senkrecht .stehen, umlegbar und gegen die Gehäuse feststellbar sind. Das Neue bei solchen Wanderpfeilern besteht darin, daß die Balken mit Längskanten ihrer eisernen. Bewehrungen sich unmittelbar auf die Gehäuse und deren Stützen auflegen, die an ihren beiden Enden an zwei diagonal sich gegemüb.erliegendenEcken abgerundet sind. Weitere Merkmale der Erfindung sind, @daß an den oberen und unteren Enden der Stützen je ein an den Stützen angelenkter Hebel vorgesiehen ist, die an dem Gehäuse ihr Widerlager haben, daß die Eckenrundungen der Stützen bei. senkrechter Abstützlage der letzteren. in der senkrechten Mittellinie der Stützten enden oder diese um ein geringes überschreiten und daß die Armierung der auf den Auslöseböcken unmittelbar aufliegenden Balken an den beiden oberen Kanten abgerundet ist. Entgegen dem Erfindun gsvorschlage ruhten bei Wanderpfeilern der eingangs erwähnten bekannten Art die Balken auf Platten, die an die Gehäuse der Auslöseböcke angelenkt waren. Der Gebirgsdruck wurde erst über diese Platten einerseits auf die Gehäuse der Auslöseböcke und andererseits auf die innerhalb der Gehäuse auf deren Böden aufruhenden Stützen übertragen. Diese Stützen lagen mit ihrem hochgerichteten, eckig ausgebildeten Stirnende flach gegen die Platten an, so daß erst ein wenn auch geringes Anheben der Platten und der daräufliegenden Pfeilerteile erfolgen mußte, ehe ein Umlegen -der Stützen erfolgen konnte. Neben dienern als schwerwiegend zu bezeichnenden Mangel waren. die zwischen den Stützen und den Gehäusen der Auslöseböcke einerseits und den Balken andererseits eingeschalteten Platten insofern nachteilig, daß sie beim Rauben der Wanderpfeilet nach dem Umlegen der Stützen einem sofortigen Zusammenfallen des- Wanderpfeilers wenig entgegenkamen und Anlaß zu Verkantung.en der Balken gaben, die zu einem Festsetzen des Wanderpfeilers führten, wenn man nicht gleichzeitig die beiden den gemeinsamen Balken tragenden Auslöseböcke löste. Durch den Vorschlag gemäß der Erfindung, die Balken reit Längskanten ihrer eisernen Bewehrungen unmittelbar auf die Gehäuse und deren Stützen aufzulegen und die Stützen an ihren beiden Enden an zwei diagonal sich gegenüberliegenden Ecken abzurunden, sind alle diese Nachteile schlagartig beseitigt worden. Überdies sind die Auslöseböcke des Wanderpfeilers gemäß der Erfindung gegenüber den bekannten auch weniger @eisenverbrauchend, da eine Zwischenplatte nicht vorhanden ist.
- Neben den Zuvor dargelegten Vorteilen bleiben auch beim Erfindungsgegenstand die auch einigen bekannten Wanderpfeilern ieigentümlichen Vorteile belassen, daß eine Auslösung der Schwelle zum Pfeilerinnem hin erfolgen kann und daß die Auslöseböcke die Höhe der Absenkung nicht mehr begrenzen.
- Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsfarm veranschaulicht. Es zeigt Abb. i einen senkrechten Mittelschnitt, Abb. 2 eine Vorderansicht, Abb.3 eine Draufsicht.
- Mit i ist ein mit Abrutschkanten 2 für die Pfeilerschwelle 3 versehenes Gehäuse bezeichnet, in dem ein Stützkörper q. untergebracht ist, der an zwei diagonal sich gegenüberliegenden Ecken 5 und 6 abgerundet und an einen Hebel 7 angelenkt ist, der in Bereitschaftsstellung mindestens entgegen der Absenkrichtung des Stützkörpers q. am Gehäuse i bei 8 abgestützt ist. Das untere Ende des Stützkörpers q. ist über einen weiteren an ihn angelenkten und am Gehäuse i bei 9 Widerhalt findenden Hebel io gegen ungewolltes Abrutschen gesichert. Eine Leiste i i auf dem Boden des Gehäuses i justiert die senkrechte Lage des Stützkörpers q. bei eingeklLnkten Hebeln 7 und i o. Die Eckenrundungen 5, 6 des Stützkörpers q. überschreiten bei senkrechter Abstützlage nach dem gewählten Beispiel die senkrechte Mittellinie des Stützkörpers q. um ein geringes.
- Bei Wahl von Holz als Pfeilerschwelle 3 ist diese an den Auflagestellen mit Eisenband 12 armiert, wobei die oberen Ecken 13 rund gehalten sind. Sie stützt sich sowohl auf den Stützkörper q. äls auch zu einem geringen Teil auf das Gehäuse i ab.
- Soll der Wanderpfeiler mit fortschreitendem Abbau vorrücken, wird jeder Hebel 7 und io ausgeklinkt und so, nötigenfalls durch einen Hammerschlag gegen den Kopf des unteren Hebels io, die Auslösung, d. h. ein Kippen des Stützkörpers 4., herbeiführt, wobei der Hebel io Wider-halt gegen die Leiste i¢ und der Hebel 7 Anlage gegen die Leiste 15 findet. In sehr schweren Fällen kann der Auslösung durch Eintreiben eines am Gehäuse i Anlage findenden Keils in das Keilloch 16 des oberen Hebels 7 nachgeholfen werden. Durch das Kippen des Stützkörpers q. rutscht die obere Pfeilerschwelle 3 zum Pfeilerinnern hin ab. Je zwei Auslöseköpfe können auf einem U-Eisen 17 befestigt sein. Auch kann auf der Mitte dieses U-Eisens ein aufrechter Steg angebracht sein, um ein Durchrutschen der abgesenkten Pfeilerschwelle über die Pfeilermitte hinweg zu unterbinden.
- Ein Splint i8 ist geeignet, beim Einbau des Auslösekopfes den Hebel 7 in Hochlage zu halten. Er muß naturgemäß mindestens vor dem Auslösen entfernt «erden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wanderpfeiler, bei denen die Balken den Gebirgsdruck an dessen Ecken einerseits auf die Gehäuse der Auslöseböcke und andererseits auf Stützen übertragen, die innerhalb der Gehäuse auf deren Böden aufruhen, in der Arbeitsstellung senkrecht stehen, umlegbar und gegen die Gehäuse feststellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Balken mit Längskanten ihrer eisernen Bewehrungen sich unmittelbar auf die Gehäuse und deren Stützen auflegen, die an ihren beiden -Enden an zwei diagonal sich gegenüberliegenden Ecken .abgerundet sind.
- 2. Wanderpfeiler mit Auslöseböcken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den oberen und unteren Enden der Stützen je ein an den Stützen angelenkter Hebel vorgesehen ist, die an den Gehäusen ihr Widerlager haben.
- 3. Wanderpfeiler mit Auslöseböcken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckenrundungen der Stützen bei senkrechter Abstützlage der letzteren in der senkrechten Mittellinie der Stützen enden oder diese um ein geringes überschreiten. q.. Wanderpfeiler mit Auslöseböcken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung der auf den Auslöseböcken unmittelbar aufliegenden Balken an den beiden oberen Kanten abgerundet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER102664D DE721807C (de) | 1938-06-24 | 1938-06-24 | Wanderpfeiler |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER102664D DE721807C (de) | 1938-06-24 | 1938-06-24 | Wanderpfeiler |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE721807C true DE721807C (de) | 1942-06-19 |
Family
ID=7420751
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER102664D Expired DE721807C (de) | 1938-06-24 | 1938-06-24 | Wanderpfeiler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE721807C (de) |
-
1938
- 1938-06-24 DE DER102664D patent/DE721807C/de not_active Expired
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