[go: up one dir, main page]

DE721807C - Wanderpfeiler - Google Patents

Wanderpfeiler

Info

Publication number
DE721807C
DE721807C DER102664D DER0102664D DE721807C DE 721807 C DE721807 C DE 721807C DE R102664 D DER102664 D DE R102664D DE R0102664 D DER0102664 D DE R0102664D DE 721807 C DE721807 C DE 721807C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
supports
hiking
housing
pillar
trip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER102664D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Rhode
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL RHODE
Original Assignee
PAUL RHODE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAUL RHODE filed Critical PAUL RHODE
Priority to DER102664D priority Critical patent/DE721807C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE721807C publication Critical patent/DE721807C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D15/00Props; Chocks, e.g. made of flexible containers filled with backfilling material
    • E21D15/60Devices for withdrawing props or chocks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Floor Finish (AREA)

Description

  • Wanderpfeiler Die Erfindung bezieht sich auf Wanderpfeiler, bei denen die Balken den Gebirgsdruck an dessen Ecken einerseits auf die Giehäuse der Auslöseböcke und andererseits auf Stützen übertragen, die innerhalb der Gehäuse auf deren Böden aufruhen, in der Arbeitsstellung senkrecht .stehen, umlegbar und gegen die Gehäuse feststellbar sind. Das Neue bei solchen Wanderpfeilern besteht darin, daß die Balken mit Längskanten ihrer eisernen. Bewehrungen sich unmittelbar auf die Gehäuse und deren Stützen auflegen, die an ihren beiden Enden an zwei diagonal sich gegemüb.erliegendenEcken abgerundet sind. Weitere Merkmale der Erfindung sind, @daß an den oberen und unteren Enden der Stützen je ein an den Stützen angelenkter Hebel vorgesiehen ist, die an dem Gehäuse ihr Widerlager haben, daß die Eckenrundungen der Stützen bei. senkrechter Abstützlage der letzteren. in der senkrechten Mittellinie der Stützten enden oder diese um ein geringes überschreiten und daß die Armierung der auf den Auslöseböcken unmittelbar aufliegenden Balken an den beiden oberen Kanten abgerundet ist. Entgegen dem Erfindun gsvorschlage ruhten bei Wanderpfeilern der eingangs erwähnten bekannten Art die Balken auf Platten, die an die Gehäuse der Auslöseböcke angelenkt waren. Der Gebirgsdruck wurde erst über diese Platten einerseits auf die Gehäuse der Auslöseböcke und andererseits auf die innerhalb der Gehäuse auf deren Böden aufruhenden Stützen übertragen. Diese Stützen lagen mit ihrem hochgerichteten, eckig ausgebildeten Stirnende flach gegen die Platten an, so daß erst ein wenn auch geringes Anheben der Platten und der daräufliegenden Pfeilerteile erfolgen mußte, ehe ein Umlegen -der Stützen erfolgen konnte. Neben dienern als schwerwiegend zu bezeichnenden Mangel waren. die zwischen den Stützen und den Gehäusen der Auslöseböcke einerseits und den Balken andererseits eingeschalteten Platten insofern nachteilig, daß sie beim Rauben der Wanderpfeilet nach dem Umlegen der Stützen einem sofortigen Zusammenfallen des- Wanderpfeilers wenig entgegenkamen und Anlaß zu Verkantung.en der Balken gaben, die zu einem Festsetzen des Wanderpfeilers führten, wenn man nicht gleichzeitig die beiden den gemeinsamen Balken tragenden Auslöseböcke löste. Durch den Vorschlag gemäß der Erfindung, die Balken reit Längskanten ihrer eisernen Bewehrungen unmittelbar auf die Gehäuse und deren Stützen aufzulegen und die Stützen an ihren beiden Enden an zwei diagonal sich gegenüberliegenden Ecken abzurunden, sind alle diese Nachteile schlagartig beseitigt worden. Überdies sind die Auslöseböcke des Wanderpfeilers gemäß der Erfindung gegenüber den bekannten auch weniger @eisenverbrauchend, da eine Zwischenplatte nicht vorhanden ist.
  • Neben den Zuvor dargelegten Vorteilen bleiben auch beim Erfindungsgegenstand die auch einigen bekannten Wanderpfeilern ieigentümlichen Vorteile belassen, daß eine Auslösung der Schwelle zum Pfeilerinnem hin erfolgen kann und daß die Auslöseböcke die Höhe der Absenkung nicht mehr begrenzen.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsfarm veranschaulicht. Es zeigt Abb. i einen senkrechten Mittelschnitt, Abb. 2 eine Vorderansicht, Abb.3 eine Draufsicht.
  • Mit i ist ein mit Abrutschkanten 2 für die Pfeilerschwelle 3 versehenes Gehäuse bezeichnet, in dem ein Stützkörper q. untergebracht ist, der an zwei diagonal sich gegenüberliegenden Ecken 5 und 6 abgerundet und an einen Hebel 7 angelenkt ist, der in Bereitschaftsstellung mindestens entgegen der Absenkrichtung des Stützkörpers q. am Gehäuse i bei 8 abgestützt ist. Das untere Ende des Stützkörpers q. ist über einen weiteren an ihn angelenkten und am Gehäuse i bei 9 Widerhalt findenden Hebel io gegen ungewolltes Abrutschen gesichert. Eine Leiste i i auf dem Boden des Gehäuses i justiert die senkrechte Lage des Stützkörpers q. bei eingeklLnkten Hebeln 7 und i o. Die Eckenrundungen 5, 6 des Stützkörpers q. überschreiten bei senkrechter Abstützlage nach dem gewählten Beispiel die senkrechte Mittellinie des Stützkörpers q. um ein geringes.
  • Bei Wahl von Holz als Pfeilerschwelle 3 ist diese an den Auflagestellen mit Eisenband 12 armiert, wobei die oberen Ecken 13 rund gehalten sind. Sie stützt sich sowohl auf den Stützkörper q. äls auch zu einem geringen Teil auf das Gehäuse i ab.
  • Soll der Wanderpfeiler mit fortschreitendem Abbau vorrücken, wird jeder Hebel 7 und io ausgeklinkt und so, nötigenfalls durch einen Hammerschlag gegen den Kopf des unteren Hebels io, die Auslösung, d. h. ein Kippen des Stützkörpers 4., herbeiführt, wobei der Hebel io Wider-halt gegen die Leiste i¢ und der Hebel 7 Anlage gegen die Leiste 15 findet. In sehr schweren Fällen kann der Auslösung durch Eintreiben eines am Gehäuse i Anlage findenden Keils in das Keilloch 16 des oberen Hebels 7 nachgeholfen werden. Durch das Kippen des Stützkörpers q. rutscht die obere Pfeilerschwelle 3 zum Pfeilerinnern hin ab. Je zwei Auslöseköpfe können auf einem U-Eisen 17 befestigt sein. Auch kann auf der Mitte dieses U-Eisens ein aufrechter Steg angebracht sein, um ein Durchrutschen der abgesenkten Pfeilerschwelle über die Pfeilermitte hinweg zu unterbinden.
  • Ein Splint i8 ist geeignet, beim Einbau des Auslösekopfes den Hebel 7 in Hochlage zu halten. Er muß naturgemäß mindestens vor dem Auslösen entfernt «erden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wanderpfeiler, bei denen die Balken den Gebirgsdruck an dessen Ecken einerseits auf die Gehäuse der Auslöseböcke und andererseits auf Stützen übertragen, die innerhalb der Gehäuse auf deren Böden aufruhen, in der Arbeitsstellung senkrecht stehen, umlegbar und gegen die Gehäuse feststellbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Balken mit Längskanten ihrer eisernen Bewehrungen sich unmittelbar auf die Gehäuse und deren Stützen auflegen, die an ihren beiden -Enden an zwei diagonal sich gegenüberliegenden Ecken .abgerundet sind.
  2. 2. Wanderpfeiler mit Auslöseböcken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den oberen und unteren Enden der Stützen je ein an den Stützen angelenkter Hebel vorgesehen ist, die an den Gehäusen ihr Widerlager haben.
  3. 3. Wanderpfeiler mit Auslöseböcken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckenrundungen der Stützen bei senkrechter Abstützlage der letzteren in der senkrechten Mittellinie der Stützen enden oder diese um ein geringes überschreiten. q.. Wanderpfeiler mit Auslöseböcken nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Armierung der auf den Auslöseböcken unmittelbar aufliegenden Balken an den beiden oberen Kanten abgerundet ist.
DER102664D 1938-06-24 1938-06-24 Wanderpfeiler Expired DE721807C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER102664D DE721807C (de) 1938-06-24 1938-06-24 Wanderpfeiler

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER102664D DE721807C (de) 1938-06-24 1938-06-24 Wanderpfeiler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE721807C true DE721807C (de) 1942-06-19

Family

ID=7420751

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER102664D Expired DE721807C (de) 1938-06-24 1938-06-24 Wanderpfeiler

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE721807C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE721807C (de) Wanderpfeiler
DE440915C (de) Einstellbare Stuetze zum Lagern von Faessern auf Fahrzeugen
DE740974C (de) Wanderpfeiler mit Ausloesebock
DE808948C (de) Eiserner Grubenstempel, insbesondere fuer hohe Druecke
DE705784C (de) Zerlegbarer Kran
DE1555670C2 (de) Kraftfahrzeug zum Transport von kastenförmigen Baukörpern, insbesondere Fertiggaragen
DE722457C (de) Durch Zugmittel bewegbares wandartiges Stuetzglied fuer den Bruchbau
DE699243C (de) Raubvorrichtung fuer Wanderpfeiler und Grubenstempel
DE708176C (de) Verankerung fuer Koks- und Kammeroefen
DE526950C (de) Dreiteiliger eiserner Grubenstempel
DE942382C (de) Verfahren zum Strebausbau mit aufeinanderfolgenden, seitlich vom Stempelkopf angeordneten Schaleisen
AT159357B (de) Wanderpfeiler für den Bergbau zur Stützung des Hangenden.
DE1201792B (de) Antriebs- oder Umkehrstation eines Strebfoerderers
DE1583105C3 (de) Vorrichtung zum Transportieren und Setzen von Holz- und Betonbalkenpackungen als Pfeilerausbau unter Tage
DE2029357A1 (de) Strebförderer
DE1530800A1 (de) Auf Waggons zu verladender Sattelschlepperanhaenger und Methode zur Verladung dieses Sattelschlepperanhaengers
AT260787B (de) Ladevorrichtung
DE1583071C (de) Strebausbauaggregat
DE705740C (de) Loesevorrichtung fuer Wanderpfeiler
AT209253B (de) Kastenförmiger, heb- und senkbarer Transportbehälter
DE640844C (de) Loeseschuh fuer Wanderpfeiler
DE2200567C3 (de) Container für Schüttgut
DE7432126U (de) Kupplung zur loesbaren verbindung einer baugeruest saeule mit einer querstange
DE1085120B (de) Schreitender Strebausbau fuer die flache Lagerung
DE6903411U (de) Selbstfahrende tandemwalze, insbesondere doppelvibrationswalze