DE7212321U - Fluid-dosierventil - Google Patents
Fluid-dosierventilInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K21/00—Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
- F16K21/04—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
- F16K21/06—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening
- F16K21/10—Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening with hydraulic brake cylinder acting on the closure member
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Description
• ·
patbntanwalt DIPL.-PHYS. DR. W. LANGHOFF rcchtsanwalt B. LANQHOFF* "
Unser Zeichen! 5? - 95?
München, den 30. Mars 1972
Die .Neuerung betrifft ein Fluid-Dosierventil mit einem Gehäuse,
einem darin befindlichen Schließventil, das mit einer
Kolbenstange verbunden ist, und Kit eins= Betätigung·,
glied für die Kolbenstange-
Bekannte Fluid-Dosierventile dieser Art weisen im allgemeinen
ein Metallgehäuse auf, welches mit einem Eingangsanschluß und einem Ausgangsanschlufi oder einer Auegangeöffnung
versehen ist. Der Eingangsanschluß kann koaxial su
dem Gehäuse liegen und ist im allgemeinen sylindriech, während
die Auelaßöffnung notwendigerweise seitlich liegt. Das Gehäuse ist daher nicht symmetrisch aufgebaut und verhältnismäßig kompliziert. Dies erschwert die Herstellung
wesentlich, da insbesondere das Polleren umständlich ist, welches nicht auf einfachen automatischen Maschinen ausgeführt
werden kann. Derartige Fluid-Dosierventile sind
daher verhältnismäßig teuer. Außerdem müssen Fluid-Dosierventile, welche am Rand eines Waschbeckens oder an Händen
montiert werden.sollen, eine andere Lage der Auslaßöffnung
haben, die sich nicht mit einer einheitlichen Gehäusekonstruktion realisieren läßt.
Der 'Heuerung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Fluid-Busier«
ventil su schaffen, welches sich in allen Herstellungsphasen
einfacher herstellen läßt und sich für verschiedene
Jill • · · · ·
Die Löeunjr. dieser Aufgabe ist in wesentlichen darin zu sehen,
date die Kolbenstange eine LSngäuöhfüng aufweist, dis eine
Öffnung im Schließventilbereich aufweist, das das Betätigungsglied
fluid-dicht mit der Kolbenstange verbunden ist
und eine Auslaßt) ff nun? aufweist, und daß diese mit einer
Querbohrung in der Kolbenstange in Verbindung steht. Hierbei ist also die Aueflußöffnung nicht, wie üblich, an dem
Gehäuse selbst vorgesehen, sondern an dem Betätigungsglied. Dieses ist vorzugsweise drehfest mit dem Gehäuse gekuppelt,
so daß die Ausflußrichtung sich nicht ungewollt verändern
kann.
Dia Kupplung zwischen Gehäuse und Betätigungsglied kann
gemäß einem weiteren Merkmal auch so beschaffen sein, daß
die Ausflußöffnung zwei oder mehrere verschiedene Stellungen
einnehmen kann, so daß a\ch die Stellung der Ausfluß-Öffnung
in Bezug auf das Gehäuse ändern läßt, etwa zum Anpassen an verschiedene Installationsarten des Dosierventilee,
etwa an horizontalen oder vertikalen Oberflächen.
Die Neuerung ist im folgenden anhand schematischer Zeichnungen
an einem Ausführungsbeispiel ergänzend beschrieben.
Figur 1 ist ein Axialschnitt durch ein Fluiddosierventil
nach der Steuerung
nach Figur 1 an einer vertikalen bzw. einer horizontalen Wand.
Das in Figur 1 dargestellte Fluid-Dosierventil umfaßt ein
festes Gehäuse 1, welches mit einem Einlaßanschluß 2 versehen ist, der im Innern des Gehäuses an einem Sitz 3 mündet.
• · · Il
■ ■ · I
Das Gehäuse selbst weist keinen Anschluß auf und ist verhältnismäßig
einfach und regelmäßig gestaltet.
Der ei »entliehe ventiimechanxsmuB umfiuov öincn Gvwinüsstopfen
5, der in das Gehäuse 1 eingeschraubt ist und durch eine Dichtung 6 abgedichtet ist. Der Gewindestopfen
weist einen Zylinderraum 7 auf» dessen Boden 8 einen Abschluß bildet, der gegen den Sits 3 kommen kann, so
daß der Fluiddurchtritt durch den freien Raum «wischen
Site 3 und Boden β mehr oder weniger gedrosselt werden
kann, um die Fluid-Stromstärke durch das Pluid-Dosierventil
einstellen au kennen« Zu dem Zweck weist der Kolben 5 ein Gewinde 22 auf, welches in ein Innengewinde S3 des
Gehäuses 1 eingeschraubt 1st. Dab Verschraubfen geschieht
von dem Ende des Kolbens 5 aus.
In USm Sylinisrrsur. 7 befindet »ich diehtsitzend ein Kolben
18, der eine Dichtung 9 trägt, -vi^he an einem Ventilsitz
10 anliegt. Der Zylinderraum 7 ist über öffnungen
nit dem Innenraum des Gehäuses 1 verbunden. Der Ventilsitz 10 ist von diner Kolbenstange 14 durchquert, die den Kolben 18 trägt, wobei die Abdichtung durch eine Dichtung
erfolgt. Am außenliegenden Ende ist die Kolbenstange Ik mittels Dichtungen 25 fluid-dicht in ein Betätigungsglied
16 eingesetzt, welches unter Vorspannung einer Feder 19 steht, welche das Betätigungsglied 16 nach außen zu drükken
bestrebt ist, so daß die Dichtung" 9 auf dem Ventilsits
10 aufliegt. Das eine Ende der Feder 19 drückt über eine Beilagscheibe 20 auf die Dichtung 15*
Die Kolbenstange 14 weist eine Längsbohrung 26 auf, .
welche ttber eine öffnung: 27 in der Nähe der Dichtung 9
mit dem Außenraum der Kolbenstange in Verbindung steht. An dem anderen Ende ist die Längsbohrung 26 mit einer
Schraube 28 verschlossen, die das Betätigungsglied 16
festhält und beispielsweise aus einem weichen Material besteht» etwa Polyamid, so daß sie gleichzeitig eine Dichtung
bildet. Die Schraube 28 kann mit einem Deckel verkleidet sein, der in clem Betstigungsgxiea ίο mibbeiö Zapfen
festgehalten ist, die in entsprechende Löcher des Betätigungsgliedes eingreifen.
Die Längsbohrung 26 steht über eine Querbohrung 32 mit einem
Pingraum 33 in Verbindung, der in der Kolbenstange 1*1
eingebracht ist und mit einer Ausflußftffnung 2ft in Verbindung
steht, welche eine Aushöhlung in dem Betätigungs
glied bildet. Die Ausflußßffnung 24 kann noch mit einem
Ausflußorgan, etwa einem Perlator 31> einem flexiblen
Schlauch oder dergleichen versehen sein.
Beim Drücken des Betätigunpsgliedes 16 entfernt sich die
Dichtung 9 von dem Yentilsit·» IQ? so daß eine Fluid-Verbindung
zwischen dem Einlaßanschluß 2 und der Ausflußöffnung
24 über den Sita 3* den Innenraum des Gehäuses 1,
die Öffnung 17, den Zylinderraum 7, die öffnung· 27, die
Länpsbohrung 26, die Querbohrung 32 und den Ringraum 33
hergestellt wird, unter der Druckkraft der Feder 19 gelangt
der Kolben 18, der in Bezug auf den Zylinderraum 7 eine unvollständige Abdichtung aufweist, langsam wieder
in seine Ruhelage zurück, in der die Dichtung 9 auf dem Ventilsitz 10 aufliegt, so daß die Strömung dann unterr
bunden ist.
um die genaue Orientierung der Ausflußöffnung 24 aufrechtzuerhalten,
ist das Betätigungsglied 16 vorzugsweise t-opfförmig ausgebildet und mit einem Flansch 31» des Oe-jhäuses
·.. gekuppelt, und zwar derart, daß das BetätigungB-glied
sich zwar axial verschieben, jedoch nicht verdrehen kann. Zugleich verhindert das topf farbig« Betätipunsrsr'
plied 16,29 eine nichtgewollte Betätigung des Einstellringes
21 des Kolben 5.
Das Bet äti guilds glied l6 kann jedoch auch mit einem Flansch
dea Einstellringes 21 gekuppelt sein anstatt mit dem Gehäuse
1.
Die Kupplung kann mittels zähnen erfolgen, so daS das Betätigungsglied
16 sieh in zwei diametral gegenüberliegenden Stellungen festlegen läßt zu einem weiter unten noch
erläuterten Zweck.
Das Gehäuse 1 ist gemäß den Figuren 2 und 3 so ausgebildet, daß ee sich in einer geneigten Stellung an einer vertikalen
Wand V oder einer horizontalen Oberfläche 0, etwa an einem Waschtisch, befestigen läßt. Die Orientierung des Betätigungsgliedes
16 in zwei gegenüberliegenden Stellungen ermöglicht die Verwendung ein und desselben Fluid-Dosierventiles
für die beiden in Figur 2 und 3 dargestellten Anbringungsarten. Dadurch wird die Herstellung und Lagerhaltung
und also auch die Kosten eines derartigen Dosierventils merklich verringert.
Während das Gehäuse 1 des Dosierventils aus Metall besteht, welches sich leicht bearbeiten läßt, kann das Betätigungeglied
16 mit der Ausflußöffnung 2t vorzugsweise aus Kunststoff gegessen sein.
Die Neuerung 18ßt sich in mannigfaltiger Weise abändern.
Es 1st suHi Beispiel nicht erforderlich, eine Justiereinrichtung
für den Strömungswiderstand zu verwenden, und eine derartige Justiereinrichtung kann auch andere ausgebildet
sein als vorhergehend beschrieben ist. Die äußere Gestalt der Teile kann natürlich auch entsprechend
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ästhetischen Gegebenheiten verändert werden. Der Erfindungs*·
gedanke läßt eich auch bei verschiedenen Ventilschlieftsysteiren
anwenden.
Claims (6)
1.) Fluid-Dosierventil mit einem Gehäuse, einem darin befind·
liehen Schließventil, das mit einer Kolbenstange verbunden
ist, und mit einen Betätigungsglied für die Kolbenstange,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (ift) eine Längsbohrung (26) aufweist,
die eine öffnung (27) im Schließventilbereieh
aufweist, und daß das Betätigungsglied (16> fluiddicht mit der Kolbenstange verbunden ist und eine Auslaßöffnung
(24) aufweist, die mit einer Querbohrung (32) in
der Kolbenstange in Verbindung steht.
2.) Dosierventil lach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß das Gehäuse mit einen
axialen Einladensehluß (2) versehen ist, welcher iss wesentlichen
rotationssymmetrisch ausgebildet ist.
3,) Dosierventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß das Betä^igungsglied
(l6) mit dem Gehäuse (1) axial verschiebbar, jedoch drehfest gekuppelt ist·
I.) Dosierventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet
, daß die Kupplung einen Fleisch (3M) am Gehäuse (1) aufweist, der mit den
Betfitigungsglied (16) in Verbindung steht.
5.) Dosierventil nach Anspruch ft, dadurch gekennzeichnet
, daß die Kupplung zwei diametral gegenüberliegende Orientierungen dea Be^ätlgungsgXiedee
(16) in Bezug auf das Gehäuse(l) zuläßtJ
» C
6.) Dosierventil nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet , daß das Betfitigungspli«d
(16) aus einem Kunststoff gegossen ist.
7«) Dosierventil nach Anspruch 1 bis 6, dadurch
gekennzeichnet , daß der Ventilsehließmechanisnus
einen !Kolben (5) umfaßt, aer in das Qehäuse
(1) eingeeetEt ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT6804571 | 1971-03-30 |
Publications (1)
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|---|---|---|---|
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Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE (2) | DE2215858A1 (de) |
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| FR (1) | FR2131411A5 (de) |
| NL (1) | NL7204048A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP4414588A1 (de) * | 2023-02-08 | 2024-08-14 | Goodrich Corporation | Wasserhahn mit innerem dämpfer |
-
1972
- 1972-03-09 FR FR7208230A patent/FR2131411A5/fr not_active Expired
- 1972-03-27 NL NL7204048A patent/NL7204048A/xx unknown
- 1972-03-27 ES ES1972178810U patent/ES178810Y/es not_active Expired
- 1972-03-29 BE BE781354A patent/BE781354A/xx unknown
- 1972-03-30 DE DE19722215858 patent/DE2215858A1/de active Pending
- 1972-03-30 DE DE19727212321 patent/DE7212321U/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP4414588A1 (de) * | 2023-02-08 | 2024-08-14 | Goodrich Corporation | Wasserhahn mit innerem dämpfer |
| US12297919B2 (en) | 2023-02-08 | 2025-05-13 | Goodrich Corporation | Faucet with internal damper |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ES178810Y (es) | 1973-05-16 |
| DE2215858A1 (de) | 1972-10-12 |
| ES178810U (es) | 1972-12-16 |
| FR2131411A5 (de) | 1972-11-10 |
| BE781354A (fr) | 1972-07-17 |
| NL7204048A (de) | 1972-10-03 |
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