DE7209756U - Temperaturmesstab fuer getraenke und speisen - Google Patents
Temperaturmesstab fuer getraenke und speisenInfo
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Landscapes
- Measuring Temperature Or Quantity Of Heat (AREA)
Description
DR. JUR. DIPL-CHERWALtER Olli.
ALFRED HOEPPENER
DR. JUR. DIPL-CHEM. H.-J. W0L#
DR. JUR. HANS CHR. BEIL
*" P-Pl\HA™V** MAJN-MOCHST !
Unsere Nr] 17 7°5
Hermann M. Timm
6 Prankfurt am Hain, Eschenbachstr· 35
Gegenstand der Erfindung1' ist ein Temperaturmeßstab für Getränke
und Speisen, enthaltend ein TPeil (1), auf bzw. in
dessen zum Einführen in das Getränk oder die Speise best! ten Bereich mindestens ein, eine Füllung enthaltender
Streifen (2) aus Kunststoff oder -harz angeordnet ist, wobei das stabförmige Teil(l), falls der Streifen (2) in ihm
angeordnet ist, zumindest in dem zur Einführung in das Be- tränk bzw. die Speise bestimmten Bereich mindestens einseitig
transparent ist, und wobei die Füllung visuell erkennbar in Abhängigkeit von der Temperatur von farblos oder
einer bestimmten Farbe in eine Farbe oder nacheinander in mehrere Farben übergeht.
Das Teil (1) kann stabförmig, von konstantem Durchmesser
^i;V;Kt.f^\vf: ^ ! oder konisch sein und einen runden, ovalen oder mehreckigen
■'"''·' r ^ ■■·■■- QUer8cnnitt aufweisen, wobei ein oder beide Enden des Teils
'.kV
spitz, in eine runde oder eckige, z.B. kreisrunde oder: :'·
herzförmige Fläche oder in ein sphärisches Gebilde, s.B« ^ ;V|
ein· Kugel, auslaufen kann. ■;. ^--j:, -.·.-. ■-·.;.;/'-,:' ;s.·^ '-' '^->- S-1^i-- -»..,.-I:
72« 9 7561 a.7. η
Unter den Gegenstand der Erfindung fallen demgemäß Cocktail-Sticks, Quirle für Speisen und Getränke, wie z.B.
Schaumweine und Sekt, sowie Fleischspießchen und Spießchen für Früchte in Getränken, wie z.B. Cocktails und Bowle.
Während bei den Spießchen Teil (1), das stabförmig ist, in eine Spitze ausläuft* unterscheidet sich ein Quirl lediglich dadurch, daß sein zum Eintauchen* in das Getränk oder
die Speise bestimmtes Ende nicht konisch zuläuft und in einer Spitze endet, sondern als üblicher Quirl ausgebildet
ist. Das entgegengesetzte Ende des Teils (1) kann als Griff und dergl. ausgebildet sein, oder es kann auch die gleiche
oder eine andere Form wie das andere Ende aufweisen und zur Ausübung der gleichen oder einer zusätzlichen Funktion
dienen.
Mittels des neuen Gebrauchsgegenstandes gemäß der Erfindung ^st eB möglich, neben der bekannten bestimmungsgemäßen Benutzung, z.B. «um Rühren oder Aufspießen, in einfacher Weise
Qp^i80J1 festzustellen, Ob das jeweilige Getränk oder die
Speise die richtige bzw: für den Konsumenten bekömmlichste Temperatur aufweist; er>erleichtert deshalb z.B. der Haus-.··
frau und Kindern die Zubereitung und Aufnahme richtig tem- ;
perierter Speisen und Getränke. Die Füllung zeigt infolgedessen einen augenfälligen Farbumschlag im Bereich von etwa
O0C bis etwa 50°C. Die Füllung kann sich bei Nachlassen ·
der Temperatur zurückbilden, wobei der ursprünglich farb- ; ^i ; : ν V lose oder farbige Zustand wieder erscheint. Die Füllung kann
siv ;v\ : aber auch durch entsprechende Einstellung einen irreversibi;VV «S λ' len Farbeffekt zeigen, d.h. die gewünschte, durch Tempera-
^v=--V■··■■,■'·■',?λ" turänderung erreichte Farbe bleibt bestehen, wie es z.B. bei
ifWh^i ^ ^ ^ den bekannten Thermocolprfarben der Fall ist. Bei der Ver-
\ÄI · A I^ ί Wendung einer einen irreversiblen Farbumschlag aufweisenden
.Füllung dient der neue Temperaturmeßstab sum einmaligen
Gebrauch·,' .■ "■ :-''.■■■.·■ ■'■ ·-
j-I .
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72097S613.7.72
• · »ft
Die Füllung beisteht vorzugsweise aus zumindest einem flüssigen Kristall, !gegebenenfalls in Form einer Paste und/oder
zusammen mit üblichen Farbstoffen und/oder Pigmenten in
feinverteilter Form. '
Der Gegenstand der Erfindung wird anhand der schematischen Zeichnungen, die bevorzugte Aus f ilhrungsf onnen darstellen»
näher erläutert.
'""' Abb. la stellt einen Querschnitt durch den unteren, zum
Einführen in das Getränk oder die Speise bestimmten Bereich eines im Querschnitt runden stabförmigen Teils (1) des Gegenstandes
der Erfindung dar, in dessen Inneren sich ein Streifen (2) aus einer transparenten, allseitig verschlossenen
doppelwandigen Kunststoffolie befindet, die die . Füllung enthält und zur optischen Temperaturbereichsanzeige
dient.
Das im vorliegenden stabförmige Teil (1) runden Querschnitts -.■-,.-" .-v kann jedoch anstelle dessen auch einen ovalen, drei- oder
: >* ;; viereckigen etc. Querschnitt aufweisen.
7λ : Der Streifen (2) kann auch aus einer, z.B. durch Kleb-
^: ^ λ ^-=si{T >■ "v oder insbesondere Schweißverbindungen allseitig verschlossen,
Svl^^'^'v' i*1 mehrere voneinander abgeschlossene Kammern unterteilten
!.^:.;:.isö.¥r^i;s; V'ν-;'- doppelwandigen und mindestens einseitig transparenten Kunst-■
N stoffolie oder aus einem Gewebe aus endseitig verschlossenen,
transparenten Hohlfäsern bestehen, in der bzw. denen
sich die Füllung befindet. Er kann aber auch aus einer un- ;■'.'■ durchsichtigen, z.B. schwarzen Kunststoffolie bestehen, die
beiderseitig nit der Füllung beschichtet und nach außen ;, durch je eine transparente Kunststoffolie abgedeckt ist,
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wobei die beiden transparenten Abdeckfolien an ihren Rändern mit der undurchsichtigen "Trägerfolie" dicht verklebt oder verschweißt sind; jede .der beiden, linke und
rechts von der Trägerfolie gebildeten Kammern enthält hier0·
bei vorzugsweise eine Füllung, die bei einer unterschied-* liehen Temperatur eine Farbveränderung zeigt.*)
Die Kunststoffolien und !die Hohlfasern können auch transparent eingefärbt sein. :
In vorliegender Ausführungsform ist der Streifen (2) in
ein stabförmigeε Teil (1) eingegossen. Beispielsweise kann
das Folien- oder Fasermaterial aus Polyvinylchlorid und Teil (1) aus einem transparenten, physiologisch unbedenklichen
Kunststoff, wie z.B. Polystyrol oder einem Gießharz, z.B. einem ausgehärteten Polyesterharz, bestehen.
Abb. Ib zeigt die Draufsicht auf einen Schnitt entlang
der Symmetrieebene A-B durch das Teil (1) gemäß Abb. la, wobei man den im Teil (i) befindlichen Streifen (2) erkennt.
Abb. 2a und Abb. 2c zeigt je einen Querschnitt durch den
zur Einführung in das Getränk bestimmten Bereich eines ursprünglich aus 2 Teilen (la und Ib) bestehenden stabförmigen Teils (1) eines Cocktail-Sticke und dergleichen runden
Querschnitte, wobei in Abb. 2a beide Teile (la) und (Ib)
je eine und in Abb. 2c nur ein Teil (Ib) eine Aussparung (5) zur Aufnahme des Streifens (2) aufweisen.
Zur Herstellung dieser Aus führungs form des Erfindungsgegenstandes werden nach Einlegen des Streifens (2) beide Teile
+) Der Streifen kann aber auch aus einer Lack- »der Leimschicht, z.B.aus Kaseinlack, bestehen, in die das bzw. die :
flüssige(n) Kristall(e) «ingebettet ist bzw. sind.
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(la) und (Ib), von denen!mindestens eines transparent ist,
beispielsweise durch Verschweißen, vorzugsweise mittels Ultraschall, oder durch Verkleben, bleibend und dicht miteinander
verbunden. ι f
Abb. 2b zeigt die Draufsicht auf einen Schnitt entlang der Ebene C-D gemäß Abb.ι 2a oder 2c, wobei eine besondere
Ausfuhrungeform dargestellt ist, die sich dadurch auszeich- \
• (^ . net, daß zwei Aussparungin (5) vorgesehen sind, welche
''""' * je einen Streifen (2a) und (2b) aufnehmen, die vorzugsweise
jeweils eine Füllung enthalten, die bei einer unterschiedlichen Temperatur, z.B. (2a) bei +10C und (2b) bei +60C,
einen augenfälligen Farbumschlag, beispielsweise (2a) von farblos nach rot und (2b) von rot nach blau, zeigen.
Während die vorausgegangenen'sowie die Abbildungen 6 und 7 be-
\\ sondere Ausfuhrungsformen darstellen, bei denen der Strei-.
■:-'')'' - J fen (2) zur optischen Temperaturbereichsanzeige innerhalb
'■;■]■' ' ,<
;' des zum Einführen in das1 Getränk oder die Speise bestimmten
ν ;· ! Λ Bereich des Teils (1) angeordnet ist, werden in den nach-A^
' folgenden Abbildungen 3a, 3b, 1Ja, 4b, sowie 5a und 5b bei-
'.«_ ^ · //r i ■ spielhafte Ausführungsformen dargestellt, bei denen der
i/^f■.·( · '\ Streifen (2) auf diesem Bereich des Teils (1) angeordnet ist.
'^.■'^::^'^':.':^..::-- Abb. 3a zeigt einen Querschnitt durch den zum Einführen in
; ΐ I I? "¥ ^f -. da,s Getränk oder die Speise bestimmten Bereich eines runden
iv ^'·; r ^ /^ ν ■ stabförmige η Teils (1) mit einem darauf angeordneten Strei- ,
W] -''Pj^y .:v ·■; "^ t fen (2) aus einer mindestens nach oben einseitig transparenten
oder transparent eingefärbten, allseitig verschlossenen doppelwandigen Kunststoffolie. Wie Abb. 3b in einer
Draufsicht auf den Gegenstand gemäß Abb. 3a zeigt, ist die Folie z.B. durch Kleb-, insbesondere aber Schweißverbindungen
In mehrere im vorliegenden runde Kamera unterteilt und
10m ja. 7.72
I I I · t · t
nach außen verschlossen. Die Kammern (Ja), (3b) und (3c.)
können farblich unterschiedliche oder farblich gleichartige
Füllungen enthalten, die bei unterschiedlichen Temperaturen» z.B. bei 0°, 5° und 100C, einen Farbumschlag zeigen.
Selbstverständlich können die Kammern aber auch verschiedene Formen, z.B. diejenigen von Buchstaben, Ziffern und
dergl., sowie Größe aufweisen, und können nur teilweise eine Füllung mit mindestens einem flüssigen Kristall zur
Temperaturbereichsanzeige aufweisen.
Der Streifen kann sich, wie im vorliegenden, über einen
Teil des Umfangs des stabförmigeη Teils (1) oder aber auch
; * über dessen ganzen Umfang, d.h. hülsen- oder ringartig,
; /": , erstrecken. So zeigt Abb. 4a einen Querschnitt durch ein
*^ : ' rundes stabförmiges Teil (1), über dessen ganzen Umfang
V-~f... sich ein Gewebe (2) aus endseitig verschlossenen, transpa-
'■/''_'■ V renten Hohlfasern, welche die Füllung aus mindestens einem
* ^' flüssigen Kristall und gegebenenfalls Zusätzen aus Farb-■'-_■
, stoffen und/oder Pigmenten enthalten, erstreckt.
g. Abb. 4b zeigt ein derartiges stabförmiges Teil (1) eines
-, ' .■'" Cocktail-Sticks, Getränkequirls oder dergl. in Draufsicht,
; : auf dem zwei Streifen (4a und 4b) angeordnet sind, die aus
einem Gewebe, wie vorstehend näher beschrieben, bestehen,
ΐ, wobei die Füllung des Gewebestreifens 4a vorzugsweise einen
.- . y Farbumschlag bei einer anderen Temperatur (im Bereich von
,',- ; .; ';'■;'- ' etwa 0° bis etwa 10°C) als diejenige des Streifens 4b (im
*■ K genannten Bereich) aufweist.
L/. In Abb. 5a ist ein Teil (1) eines Temperaturmeßstabs gemäß
der Erfindung dargestellt» dessen eines Ende als kreisrunde
I til* ·
Scheibe (6) ausgebildet ist, auf deren einen Seite eine kreisförmige, allseitig verschlossene, mindestens einseitig transparente Kunststoffolie (2c), welche die Füllung
aus mindestens einem flüssigen Kristall enthält, angeordnet ist; die auf der anderen Seite der Scheibe (6) gegebenenfalle angeordnete derartige Folie (2d), welche eine bei einer unterschiedlichen Temperatur eine Farbveünderung zeigende Füllung enthält, ist aus der Abb. 5b. welche eine
Schnittdarstellung entlang der Ebene L-M zeigt, erkennbar.
Selbstverständlich kann auch das andere Ende des Teils (1) wie vorstehend beschrieben oder ähnlich ausgebildet and
ein- oder beidseitig mit derartigen Folien (2c) und (2d) versehen sein, die bei wiederum unterschiedlichen Tempe-. raturen eine Farbveränderung zeigen. Anstelle der Folien
'f können auch Gewebe aus endseitig verschlossenen, solche
Füllungen enthaltenden Hohlfasern angebracht sein. Auch ist es möglich, daß ein oder beide Enden der Teile (1) in
andere gleich- oder verschiedenartige, z.B. herzförmige, \ - ■ .. Flächen ausgebildet se°ind, und daß letztere nur einseitig ■;
eine derartige Folie oder ein derartiges Gewebe tragen·
Ein oder beide Enden des Teils (1) können aber auch sphärisch z.B. als Kugel augebildet sein, in der ein Stück der ;
vorstehend beschriebenen Folien oder Gewebe angeordnet ist, wobei mindestens die derart ausgebildeten Enden aus einem
transparenten Kunststoff bestehen. Abb. 6a zeigt einen derart ausgebildeten Tesperaturmeßstab gemäß der Erfindung in
einem Längsschnitt entlang seiner Symmetrieebene, bei .dem beide Enden des Teils (1) als transparente Kugeln ausgebildet sind, in denen ein weiter oben eingehend beschriebenes Folien- oder Gewebestück (2e), (2f) angeordnet ist.
Die Stücke (2e) und (2f) zeigen hierbei eine unterschiedliche Abhängigkeit ihrer Farbe von der Temperatur. So kann
beispielsweise das Stück (2e) bei einer Temperatur zwischen etwa 0° und etwa 10°C einen Farbumschlag, z.B. von gelb
nach rot oder auch einen Übergang von farblos nach grün zeigen, während das Stück (2f) ein derartiges oder ähnliches Verhalten beispielsweise in einem- Temperaturbereich
'von 35° bis 45°C. zeigt. Mittels eines derartigen Temperaturmeßetabe
ist es möglich, sowohl kalt als auch warm einzunehmende Getränke oder\ Speisen auf ihre richtige Tempera-:
tür zu prüfen und gewünschterialls gleichzeitig umzurühren.
Ein solcher Temperaturmeßstab kann beispielsweise aus zwei
Teilen, ähnlich wie unter Abb. 2a und 2b beschrieben, oder durch Eingießen der Folien- und Qewebestücke hergestellt
werden. ;
Abb. 7 schließlich zeigt die Seitenansicht eines Teils (1) eines als Spieß für Fleisch oder Früchte in Getränken ausgebildeten
Temperaturmeßstabs, in dem ein Stück einer Folie (2) angeordnet ist. Wie aus Abb. 8, die eine Schnittdarstellung
zeigt, hervorgeht, besteht diese aus einer mittleren, undurchsichtigen, beiderseits mit bei verschiedenen
Temperaturen ihre Farbe verändernden Überzügen (loa) und (lob) versehene Trägerfolie (8), welche durch je eine transparente oder transparent1 eingefärbte Folie (9a) und (9b)
nach außen abgedeckt ist, wobei letztere mit der Trägerfolie an ihren Rändern mittels Schweiß- oder Klebeverbindungen
(11) dicht verbunden sind.
Selbstverständlich können die Streifen (2), wenn sie auf dem Teil (1) angeordnet sind, auch in auf Teil (1) angeordnete
Aussparungen entsprechender Form und Größe eingelassen
sein» wobei sie-mit Teil (1) durch Verklebung oder Versohweißung fest verbunden sind.
72097561*3.7.72
Claims (1)
- !«■■ιSchutzansprücheTemperaturmeßstab für Getränke und Speisen, enthaltend ein +) ^ * ;;,;:,;: Teil (1), auf bzw. in dessen zum Einführen in das Getränk ■ _ .· .;; '. oder die Speise bestimmten Bereich mindestens ein, eine . ,; . Füllung enthaltender Steifen (2) aus Kunststoff oder -harz ,^ / .; ; - angeordnet ist, wobei das stabförmige Teil (1), falls derj. ^ >'· .Streifen (2) in ihm angeordnet ist, zumindest in dem zur ■'·.;,.·% * ■;■·'»■.. Einführung in das Getränk bzw. die Speise bestimmten Be- | .-V,'-' ' 'i- ' reich mindestens einseitig transparent ist., und wobei die 1V /!. ■ Füllung visuell erkennbar in Abhängigkeit von der Tempera-S-, ,' ·':/■".■ tür von farblos oder einer bestimmten Farbe in eine Farbe Γ ;' : ' :v ^ oder nacheinander in mehrere Farben übergeht.' ■.'./;·■ , ; 2. Temperaturmeßstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, . ., ; ; daß der bzw. die die Füllung enthaltende(n) Streifen (2) - ... bzw. (2a, 2b) aus einer allseitig verschlossenen, gegebeneni ν '.-·.- , falls in mehrere voneinander abgeschlossene Kammern (3a, " ^ 3b, 3c) unterteilten, mindestens einseitig transparenten ν doppelwandigen Kunststoffolie besteht, bzw. bestehen, wobei' die Kammern (3a, 3b, 3c) vorzugsweise farblich unterschiedliche oder farblich gleichartige Füllungen, die bei unterschiedlichen Temperaturen einen Farbumschlag zeigen, enthalten.3» Temperaturmeßstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, :' . daß der bzw. die Streifen (2) bzw. (4a, 4b) aus einem Gewebe aus endseitig verschlossenen, tranparenten Hohlfäsern:-;■.■' ■'//. ; :' aus Kunststoff bestehen« die die Füllung enthalten·^ ^. ; ν - ♦) BtabförmigesIII! Iι ιIII tI I »-Ιο-Ί. Temperaturimeßstab nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Streifen (2) aus einer undurchsichtigen Kunststoffolie (8) besteht, die beiderseitig mit je einer, bei einer unterschiedlichen Temperatur ihre Farbe verändernden Füllung (loa), (lob) beschichtet ist, welche jeweils durch eine transparente oder transparent eingefärbte Kunststoffolie (9a) bzw. (9b) abgedeckt ist, die allseitig mit der undurchsichtigen Kunststoffolie dicht verbunden ist.5. Temperaturimeßstab nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Füllung aus mindestens einen flüssigen Kristall, das gegebenenfalls in Form einer Paste und/oder zusammen mit Farbpigmenten vorliegtt besteht.6. Temperaturmeßstab nach einem der Anprüche 1 bis 5» dadurch gekennzeichnet, daß zwei Streifen (2a, 2b) bzw. (4a, 4b) bzw. (2c, 2d) angeordnet sind, welche bei unterschiedlichen Temperaturen einen Farbumschlag zeigen·7. Temperaturmeßstab nach einem der Ansprüche 1 bis 6, <la- d durch gekennzeichnet, daß der Farbumschlag der Füllung bei Temperaturen im Bereich von etwa 0° bis etwa 50°C eintritt.8. Temperaturmeßstab nach einem der Ansprüche 5 bis 7» dadurch gekennzeichnet, daß die flüssigen Kristalle cholesterinische sind.9. Temperau^rmeßstab nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Teil (1) aus zwei Teilen (la, Ib) zusammengesetzt ist, wobei mindestens ein Teil (la oder Ib) zumindest eine Aussparung (5) für den Streifen (2) bzw. die Streifen (2a, 2b) aufwist.10. Temperaturmeßstab nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Steifen (2) bzw. die Streifen (1Ia, 4b) über den ganzen Umfang oder nur Über einen Teil des Teils (1) auf demselben angeordnet sind.11. Temperaturmeßstab nach einem der Ansprache 1 bis 9» dadurch gekennzeichnet, daß das Teil (1) stabförmig und von rechteckigem Querschnitt ist und eines seiner oder beide Enden in je eine kreisrunde Fläche (6) ausläuft, auf der ein- oder beiderseitig Streifen (2c) und/oder (2d) angeordnet sind, welche eine Farbverändeung bei unterschiedlichen Temperaturen aufweisen. '■';Für Hermann M. Timm
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19727209756 DE7209756U (de) | 1972-03-15 | 1972-03-15 | Temperaturmesstab fuer getraenke und speisen |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7209756U true DE7209756U (de) | 1972-07-13 |
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ID=6628928
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DE19727209756 Expired DE7209756U (de) | 1972-03-15 | 1972-03-15 | Temperaturmesstab fuer getraenke und speisen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7209756U (de) |
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1972
- 1972-03-15 DE DE19727209756 patent/DE7209756U/de not_active Expired
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