DE7208378U - Bettlaken mit Einschlagteil - Google Patents
Bettlaken mit EinschlagteilInfo
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Description
Dr-/ng. Herbert Moser
Δ 608
Patentanwalt
75Ka!isruhe,EWinger»traß$2a
Anmelderin: Hildegard Gackle, Karlsruhe
Bettlaken mit Einschlagteil
Die technische Neuerung betrifft ein Bettlaken mit Einschlagteil, welches für verschiedene Bettformen und Abmessungen
hergestellt werden kann.
Bettlaken bestehen im allgemeinen aus einem rechteckigen, an den Rändern gesäumten bzw. mit einer Webabschlußkante
versehenen Lakenteil, der an seinen Randteilen in das Bett
eingeschlagen und dadurch festgehalten wird. Neben dieser einfachsten Lakenform sind bereits Bettlaken bekannt, deren
Randteil ein elastisches Zugelement enthält, so daß der rechteckige Lakenteil an den Rändern des Bettes aufgespannt
werden kann, wodurch sich eine Verbesserung hinsichtlich der glattgespannten Lakenoberfläche und ein
Schutz gegen unbeabsichtigtes Ablösen ergibt. Derartige Lakenteile mit elastischem Zug sind jedoch beim Waschen
und Bügeln erheblich nachteilig, weil der elastische Zug der Herstellung eines spannungsfreien, ebenflächigen Wäschestückes
entgegenwirkt.
Die technische Neuerung geht von der Aufgabenstellung aus, ein Bettlaken mit Einschlagteil zu schaffen, welches leicht
und sicher am Bett befestigt werden kann, und das außerdem den Vorteil einer mühelosen Behandlung als ebenflächiges
Wäschestück im Bügelverfahren bietet« Das Kennzeichnende der technischen Neuerung ist darin zu sehen, daß an einem rechteckigen
Lakenteil mindestens zwei Seitenteile angeordnet sind, deren Breite vorzugsweise der Höhe der Bettkante entspricht.
In einer bevorzugten Ausführung können drei Seitenteile vorhanden sein. Hier wird somit die bisher bekannte
Form des Bettlakens dadurch ergänzt, daß Seitenteile vorgesehen sind, welche bei aufgelegtem Bettlaken die Seitenteile
des Bettes überdecken, wobei die drei Seitenteile in zwei Eckkanten aneinanderstoßen.
Die Seitenteile können mit dem rechteckigen Lakenteil einstückig gestaltet sein, jedoch empfiehlt es sich in vielen
Fällen aus herstellungstechnischen Gründen die Seitenteile an den rechteckigen Lakenteil im Bereich des Randes anzunähen,
wobei die Verbindungsnaht gleichzeitig zur Bildung eines als Saum gestalteten Randteiles dienen kann, der von
den Seitenteilen übergriffen wird.
Es kann außerdem zweckmäßig sein, daß im Bereich der aneinanderstoßenden
Eckkanten der Seitenteile Eckenabdeckteile vorgesehen sind. Diese Eckenabdeckteile dienen einerseits
einer optisch ansprechenden Gestaltung und können andererseits zur Verbesserten Lagefixierung des Lakenteils benutzt
werden.
Eine empfehlenswerte Ausführung kann so gestaltet sein, daß
die Befestigungselemente der Eckenabdeckteile Knopflochleisten sind, die in einem Randteil des Lakenteils liegen,
und daß die Seitenteile des Lakenteils derart angeordnet sind, daß sie den Randteil mit den Knopflochleisten
übergreifen. Dabei können die Eckenabdeckteile zweckmäßig in die Knopflochleiste einknöpfbare Umschlagstreifen
sein, deren Höhe vorzugsweise der Höhe der Bettkante entspricht. Damit ergeben sich im Bereich der aneinanderstossenden
Eckkanten der Seitenteile eingeknöpfte Auflageekken, welche die Lage des Lakenteils sichern. In weiterer
Ausgestaltung der technischen Neuerung kann es zweckmäßig sein, daß die Eckenabdeckteile mit den Seitenteilen derart
versetzt verbunden sind, daß die Eckkanten der Seitenteile die Anschlußstellen der Eckenabdeckteile übergreifen.
Die Eckenabdeckteile können dabei zweckmäßig mit den Seitenteilen durch Nahtlinien verbundene, abgerundete Ansatzstücke
sein. Wesentlich ist dabei die Anordnung der Nahtlinien derart, daß die Seitenteile im Bereich der aneinanderstoßenden
Eckkanten die Nahtlinien übergreifen, so daß Hohlfalten entstehen, wobei im Bereich der aneinanderstoßenden
Eckkanten zusätzliche Knüpfverbindungen, beispielsweise in Form von Eckbändern, vorgesehen sein können.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform kann der Zuschnitt
so gewählt werden, daß die beiden parallel liegenden, längeren Seitenteile des Lakenteils einen Einschlagteil am
Kopfende freilassen, der in bekannter Weise in das Bett eingeschlagen werden kann.
Im Bereich der Kanten der Seitenteile können zusätzlich Oberflächenzierstreifen angebracht werden, welche nicht
nur weite Möglichkeiten der dekorativen Gestaltung einschließen, sondern darüberhinaus durch ihre Beschwerungswirkung eine einwandfreie Lage der vertikal, frei herabhängenden
Seitenteile des Bettlakens herbeiführen.
Bei vollständig freistehenden, sogenannten Studiobetten, ohne besonders ausgeprägten Kopfteil kann es ferner zweckmäßig
sein, daß an jeder Seite des rechteckigen Lakenteils ein Seitenteil angeschlossen ist» und daß im Bereich der
von den benachbarten Kanten der Seitenteile gebildeten Ecken vier Eckenabdeckteile vorgesehen sind.
Eine weitere Verbesserung läßt sich gegebenenfalls dadurch erreichen, daß unterhalb wenigstens eines Seitenteils ein
zusätzlicher Einschlagteil vorgesehen ist, In vielen Fällen erscheint die Anbringung eines zusätzlichen Einschlagteils
unterhalb des an der Stirnseite des Bettes liegenden Seitenteils ausreichend. Bei der Anwendung mehrerer Einschlagteile
können entsprechende Eckverbindungen bzw. Ekkenabdeckteile
zusätzlich vorgesehen sein.
Das neuartige Bettlaken kann aus den verschiedensten Stoffqualitäten
und in allen gebräuchlichen Abmessungen hergestellt werden. Gegenüber den bekannten Ausführungsformen
wird eine wesentliche Neugestaltung dadurch erzielt, daß der rechteckige Lakenteil auf der Bettoberfläche sicher gehalten
werden kann, wobei die angesetzten Seitenteile einen optisch ansprechenden Gesamteindruck vermitteln, ohne daß
Schwierigkeiten beim Bügelyorgang des Wäschestückes entstehen·
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der technischen Neuerung schematisch dargestellt, aus denen sich weitere
schutzfähige Merkmale ergeben. Es zeigen:
Figur 1 eine Draufsicht auf die Oberseite
des ausgebreiteten Bettlakens gemäß der technischen Neuerung,
Figur 2 eine Draufsicht auf die Unterseite
des Bettlakens nach Figur 1,
Figur 3 eine Draufsicht auf einen ausgebreiteten, einknöpfbaren Umschlagstreifen,
Figur 4 eine perspektivische Darstellung einer Eckkante mit aneinanderstoßenden
Seitenteilen,
Figur 5 eine Draufsicht auf die Oberseite eines Bettlakens gemäß der technischen
Neuerung mit eingenähten, abgerundeten Eckenabdeckteilen,
Figur 6 eine Draufsicht auf die Unterseite
eines Bettlakens nach Figur 5,
Figur 7 eine perspektivische Eckansicht bei einem Bettlaken nach Figur 5
und 6,
Figur 8 eine perspektivische Ansicht mit
unterhalb des stirnseitigen Seitenteil
zusätzlich angeordnetem Ein-r schlagteil.
In der Ausführungsform der Figuren 1 und 2 ist ein rechteckiger
Lakenteil 1 in Normalgröße (z.B. 100 χ 240 cm) erkennbar, der an seinem Umfang mit einem etwa 3 cm breiten
Randteil 2 eingesäumt ist, wobei im Bereich der Saumnaht drei Seitenteile 3,4 und 5 (z.B. 43 χ 200 cm bzw. 43 χ 100
cm) derart angesetzt sind, daß sie den Randteil 2 übergreifen.
Im Bereich der aneinanderstoßenden Eckkanten der Seitenteile 3,4;4,5 befinden sich in den verdeckten Randteil 2 eingesetzte
Knopflochleisten 6,7,8,9. In diese, von den Seitenteilen 3,4,5 abgedeckten Knopflochleisten 6,7,8,9 werden
als Eckenabdeckteile Umschlagstreifen 10 eingesetzt, welche an ihrer Oberkante eine Knopfleiste 11 aufweisen (vergl.
Figur 3 und 4). Das Einknöpfen der Umschlagstreifen 10 erfolgt dabei derart, daß die Knöpfe durch die Knopflochleisten
des Randteiles 2 hindurch nach der Bettseite eingeknöpft werden. Dadurch wird eine einwandfreie Abdeckung und
ein sicherer Sitz des Bettlakens erzielt. Auf der Oberseite der Seitenstreifen 3,4,5 befinden sich Oberflächenzierstreifen
12, welche - wie bereits erwähnt - technischen und dekorativen Zwecken dienen.
•ν
Bei der Ausführungsform der figuren 5 und 6 sind die Ekkenabdeckteile
eingenähte, abgsrundete Ansatzstücke 13, deren Nahtlinien gegenüber den Kanten der Seitenteile derart
rückwärts versetzt sind, daß die Eckkanten der Seitenkante die Anschlußstellen der Eckenabdeckteile übergreifen.
Wie in Figur 7 erkennbar, bilden die abgerundeten Ansatzstücke 13 eine einwandfreie Eckenabdeckung, wobei zur Befestigung
in Form einer Knüpfverbindung umschlingbare Eckbänder 14,15 vorgesehen sind. Die beiden parallel liegenden
Seitenteile 3,5 des Bettlakens lassen einen Einschlagteil 16 frei, der im allgemeinen am Kopfende des Bettes eingeschlagen
wird.
Schließlich zeigt die alternative Ausführungsform der
Figur 8 die Anordnung eines zusätzlichen Einschlagteils 17, welcher unterhalb des stirnseitigen Seitenteiles 4 liegt
und am Fußteil des Bettes eingeschlagen werden kann. In ähnlicher Weise können auch unterhalb der Seitenteile 3,5 zusätzliche
Einschlagteile liegen.
-8-
| . , . , , , ... | |
| - 11 - | |
| Kennziffern | |
| 1 | Lakenteil |
| 2 | Randteil |
| 3,4,5 | Seitenteile |
| 6,7 3,9 |
Knopflochleisten |
| 10 | Umschlagstreifen |
| 11 | Knopfleiste |
| 12 | Oberflächenzierstreifen |
| 13 | Ansatzstücke |
| 14,15 | Eckbänaer |
| 16 | Sinschlagteil |
| 17 | zusätzliches Einschlagteil |
Claims (12)
1. Bettlaken mit Einschlagteil, dadurch gekennzeichnet,
daß an einem rechteckigen Lakenteil (1) mindestens zwei Seitenteile (3,5) angeordnet
sind, deren Breite vor;- sweise der Flöhe der Bettkante entspricht.
2. Bettlaken nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß an dem rechteckigen Lakenteil drei Seitenteile (3,4,5) vorgesehen sind.
3. Bettlaken nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der aneinanderstoßenden Eckkanten der Seitenteile (3,4,5) Eckenabdeckteile
(10,13) vorgesehen sind.
4. Bettlaken nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungselemente der Eckenabdeckteile (10) Knopflochleisten (11) sind, die in einem
Randteil (2) des Lakenteils (1) liegen, und daß die Seitenteile (3,4,5) des Lakenteils (1) derart angeordnet
sind, daß sie den Randteil (2) mit den Knopflochleisten (6,7,8,9) übergreifen.
5. Bettlaken nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Eckenabdeckteile in die Knopflochleisten
(6,7,8,9) einknöpfbare Umschlagstreifen (10) sind, deren Höhe der Höhe der Bettkante entspricht.
6. Bettlaken nach Anspruch 3,dadurch gekennzeichnet,
daß die Eckenabdeckteile (13) mit den Seitenteilen (3,4,5) derart versetzt verbunden sind, daß die Eckkanten der Seitenteile
die Anschlußstellen der Eckenabdeckteile übergreifen.
7. Bettlaken nach Anspruch 3 und 6,dadurch gekennzeichnet,
daß die Eckenabdeckteile mit den Seitenteilen (3,4,5) durch Nahtlinien verbundene,
abgerundete Ansatzstücke (13) sind.
8. Bettlaken nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der aneinanderstoßenden Eckkanten der Seitenteile (3,4,5) zusätzliche
Knüpfverbindungen (14,15) vorgesehen sind.
9. Bettlaken nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß die beiden parallel liegenden Seitenteile (3,5) des Lakenteils (1) mindestens
einen Einschlagteil (16) freilassen.
10. Bettlaken nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet,
daß im Bereich der Kanten der Seitenteile (3,4,5) Oberflächenzier streif en (12) angebracht
sind.
- 10 -
- 10 -
/ 5
11. Bettlaken nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß an jeder Seite des rechteckigen Lakenteils (1) ein Seitenteil angeschlossen ist, und daß im Bereich der von den benachbarten
Kanten der Seitenteile gebildeten Ecken vier Jickenabdeckteile vorgesehen sind.
12. Bettlaken nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet,
daß unterhalb wenigstens eines Seitenteils (4) ein zusätzliches Einschlagteil (17) vorgesehen ist.
- 11 -
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7208378U true DE7208378U (de) | 1972-05-18 |
Family
ID=1278164
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7208378U Expired DE7208378U (de) | Bettlaken mit Einschlagteil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7208378U (de) |
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0
- DE DE7208378U patent/DE7208378U/de not_active Expired
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