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DE7208191U - Saiteninstrument insbesondere gitarre - Google Patents

Saiteninstrument insbesondere gitarre

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Publication number
DE7208191U
DE7208191U DE19727208191 DE7208191U DE7208191U DE 7208191 U DE7208191 U DE 7208191U DE 19727208191 DE19727208191 DE 19727208191 DE 7208191 U DE7208191 U DE 7208191U DE 7208191 U DE7208191 U DE 7208191U
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DE
Germany
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head
slots
string instrument
instrument
cover plate
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19727208191
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hopf W & Co KG
Original Assignee
Hopf W & Co KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Hopf W & Co KG filed Critical Hopf W & Co KG
Priority to DE19727208191 priority Critical patent/DE7208191U/de
Publication of DE7208191U publication Critical patent/DE7208191U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Description

PATENTANWALT DIPL.-PHYS. HEINRICH SEIDS
62 Wiesbaden · Bitistadter Höhe IS · Postfach 12068 · Telefon (06121) 565382 Postsdiedc Frankfurt/Main 181008 · Bank Deutsdie Bank 3956372 · Nass. Sparkasse 108003065
Wiesbaden, den 28. Februar 1972 H 431 S/ri
Willy Hopf & Go. KG
6204 Taunusstein, Wehen
Saiteninstrument, insbesondere Gitarre
Die Erfindung bezieht sich auf Saiteninstrumente, insbesondere Gitarren, in deren Kopf Schlitze angebracht sind, durch die sich die von der Seite her in den Kopf eingesetzten Wellen der Stimm-Mechanik erstrecken.
Bei der Ausbildung des Kopfes von Saiteninstrumenten, insbesondere Gitarren ist es bekannt, die Stimm-Mechanilc mit den Wellen sich von hinten nach vorn durch den Kopf erstreckend anzubringen (Schaufelkopf). Yor allem sind aber Instrumente mit dem sogenannten Embergher-Kopf bekannt, bei dem zwei durchgehende Schlitze in den Kopf eingefräst sind und bei dem die Wellen dann seitlich eingeschoben sind. Diese letztere Bauweise ist die optisch schönere und auch meist verwendete. Sie hat jedoch den Nachteil, dass die Schlitze nach dem Eräsen in aufwändiger
Dipl.-Phys. Heinrich Seids · Patentanwalt · 62 Wiesbaden · Bierstadter Höhe 15 · Postfach 120 68 · Telefon (0 61 21) 56 53 82
Handarbeit egalisiert und geschliffen werden müssen.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine neuartige Ausbildung des Kopfes von Saiteninstrumenten, insbesondere Gitarren zu schaffen, bei der der Vorteil des sogenannten Emberher-Kopfes erhalten bleiben, aber die aufwendige, schwierige Herstellungsweise entfällt.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäss der Erfindung empfohlen, die Schlitze mit einem dünnwandigen Futter auszulegen. Hierdurch kann der besonders aufwändige Teil des Nacharbeitens der Schlitze im wesentlichen unterbleiben.
Besonders vorteilhaft ist es im Rahmen der Erfindung, wenn die Schlitze nur als Nuten in die Vorderseite des Instrumentenkopfes eingefräst und mit wannenartig ausgebildeten Puttern ausgelegt sind. Dabei ist es von besonderem Vorteil, wenn die Futter für alle Schlitze mit einer auf der Vorderseite des Instrumentenkopfes angebrachten Abdeckplatte einstückig geformt sind. Auf diese Weise kann jegliches Nacharbeiten und jegliche Oberflächenbehandlung an der Vorderseite und im Bereich der Schlitze entfallen. Es sind bei dem Instrument mkopf nur noch die Seitenfläche und die Rückfläche mit Oberflächenbehandlung zu versehen. Die Futter und ggf. die Abdeckplatten können im Rahmen der Erfindung aus Kunststoff geformt sein. Dies bietet
Dipl.-Phys. Heinrich Seids · Patentanwalt · 62 Wiesbaden · Bierstadter Höhe 15 ■ Postfach 120 68 · Telefon (0 6121) 56 53 82
den Vorteil der besonders billigen, einfachen Herstellungsweise, wobei der Kunststoff sich auch noch durch entsprechendes Einfärben, beispielsweise,schwarzes Einfärben, den jeweils gewünschten Oberflächenerscheinung anpassen lässt.
Als Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im folgenden anhand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 Einen Gitarrenkopf gemäss der Erfindung
in Vorderansicht und Fig. 2 den Gitarrenkopf in Schnitt nach der Linie
II-II der Figur 1.
Wie die Zeichnung zeigt, ist im dargestellten Beispiel der Gitarrenkopf 1 nach dem Grundprinzip eines Embergher-Kopfes, d.h. mit zwei Schlitzen 2 ausgebildet, durch die sich die von der Seite des Kopfes 1 her eingeschobenen Wellen 3 der an die beiden Seitenflächen des Kopfes 1 angesetzten Stimm-Mechanik 4 erstrecken. In Figur 1 sind der Übersichtlichkeit halber die Stimm-Mechanik 4 und deren Wellen 3 nur in der rechten Hälfte des Kopfes 1 gezeigt. Die linke Hälfte des Kopfes 1 ist mit e ine rrvent sprechend en, spiegelbildlich angeordneten Stimm-Mechanikteil ausgerüstet.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel sind die Schlitze
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2 nur an der Vorderseite und auf einem Teil der Dicke des Instrumentenkopfes 1 eingefräst. Auf die Vorderseite des Instrumentenkopfes ist eine kombinierte Einheit einer Abdeckplatte 5 und zweier daran angeformter Futter 6 für die Schlitze 2 aufgebracht, beispielsweise aufgeklebt und ggf. mittels zusätzlicher Verzierungsnägel 7 o.dgl. befestigt. Wie Figur 2 zeigt, deckt die kombinierte Einheit von Abdeckplatte und Futtern nicht nur die mit den Schlitzen 2 versehene Vorderseite des Instrumentenkopfes 1, sondern auch die innere Umfangsfläche jedes der Schlitze 2 und die Bodenfläche der Schlitze 2 ab. Dadurch ist es möglich, die Vorder-ίlache des Kopfes 1 und vor allem die Innenflächen und die Bodenfläche der Schlitze 2 ohne besondere Oberflächenbearbeitung zu lassen. Viel mehr wird die Oberflächenrauhigkeit, wie in Figur 2 bei 8 angedeutet, dazu ausgenutzt, um einen Kleber oder Kitt zum Befestigen der Einheit von Abdeckplatte 5 und Futtern 6 anzubringen.
Die Vorderplatte 6 erstreckt sich im dargestellten Beispiel bis an den kopfseitigen Steg 9 des Instrumentenhalses 10, der sich an das Griffbrett 11 anschliesst.
Die Einheit von Abdeckplatte 5 und Futtern 6 ist im dargestellten Beispiel aus Kunststoff, beispielsweise Polyurethai?- Basis, hergestellt und entsprechend der gewünsohten Ober-
Dipl.-Phys. Heinrich Seids - Patentanwalt · 62 Wiesbaden · BierstacUer Höhe 15 -Postfach IZOoS -Telefon (0 6121) 56 5382
flächenerscheinung des Instrumentenkopfes eingefär"bt.
Im dargestellten Beispiel wird die Vorderseite des Instrumentenkopfes 1 vollständig von der Abdeckplatte 5 abgedeckt. Es ist aber auch möglich, die Abdeckplatte etwas kleiner als die Vorderseite des Instrumentenkopfes1 auszubilden, und in die Vorderfläche des Instrumentenkopfes 1 einzulegen.

Claims (4)

Dipl.-Phys. Heinrich Seide · Patentanwalt · 62 Wiesbaden · Bierstadter Höhe IS · Postfach 120 68 · Telefon (0 6121) 56 53 Schutzans rüche
1. Saiteninstrument, insbesondere Gitarre, in dessen Kopf Schlitze angebracht sind, durch die sich die von der Seite her in den Kopf eingesetzten Wellen der Stimm-Mechanik erstrecken, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (2) mit einem dünnwandigen Putter (6) ausgelegt sind,
2. Saiteninstrument nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlitze (2) nur als Nuten in die Vorderseite des Instrumentenkopfes (1) eingefräst und mit wannenartig ausgebildetem Futter (6) ausgelegt sind.
3. Saiteninstrument nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Putter (6) für alle Schlitze (2) mit einer auf der Vorderseite des Instrumentenkopfes (1) angebrachten Abdeckplatte (5) einstückig geformt sind.
4. Saiteninstrument nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Putter (<?) u.ggf. die Abdeckplatte
(5) aus Kunststoff geformt sind.
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