DE7200463U - Gebinde für Schaustellungsstücke - Google Patents
Gebinde für SchaustellungsstückeInfo
- Publication number
- DE7200463U DE7200463U DE7200463U DE7200463DU DE7200463U DE 7200463 U DE7200463 U DE 7200463U DE 7200463 U DE7200463 U DE 7200463U DE 7200463D U DE7200463D U DE 7200463DU DE 7200463 U DE7200463 U DE 7200463U
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- support body
- projections
- collar
- container
- plastic
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Landscapes
- Packages (AREA)
Description
7. Januar 1972 g.ni 71 55o
Wilhelm Ingelbach, 5l6l Merken, Industriestraße
Die Neuerung bezieht sich auf ein Gebinde für Schaustellungsstücke, bestehend aus einem Tragkörper und zwei durchsichtigen,
aneinander liegenden Kunststoffolien, die mit ihren offenen Enden sich gegenüber liegende Vertiefungen zur Aufnahme der Schaustellungsstücke
und einen in Richtung der Vertiefungen hochgezogenen, umlaufenden Kragen zur Abstützung im Tragkörper aufweisen.
Für die Aufnahme von Schaustellungsstücken, insbesondere der kosmetischen Industrie, sind Gebinde bekannt, die aus zwei
meist spiegelbildlich gestalteten Kunststoffolien bestehen, die von einem Tragkörper aufgenommen werden. Die beiden Kunststoffolien
weisen dabei in ihrer ebenen Grundfläche jeweils mindestens eine im Thermoformverfahren geformte Vertiefung
auf, deren Form und Größe so bemessen ist, daß zwei sich gegenüber liegende Vertiefungen zweier mit ihrer Grundfläche aneinander
liegender Kunststoffolien ein Schaustellungsstück fast spielfrei aufnehmen können. Der äußere Rand jeder Kunststofffolie
ist dabei als in Richtung der Vertiefung hochgezogener, umlaufender Kragen ausgebildet, dessen Höhe geringfügig größer
ist als die größte Tiefe einer Vertiefung in einer Kunststofffolie. Der Tragkörper ist als Schachtel aus einem aus Pappe
bestehenden Unter- bzw. Hinterteil und einem aus durchsichtigem Kunststoff bestehenden Ober- bzw. Vorderteil gebildet,
in die die beiden mindestens ein Schaustellungsstück aufnehmenden Kunststoffolien derart eingesetzt werden, daß sie sich
spielfrei mit ihren Kragen im Tragkörper abstützen und damit die Lage des Schaustellungsstückes in bezug auf den Tragkörper
sichern. Im Hinblick darauf, daß derartig ausgebildete Ge-
PATENTANWÄLTE F .W. H EM M E R ICH · G Ej* D MjOi. b E rf · rf. QR Q SSE '·
- 2 -
\o
binde stapelbar sein müssen, ist eine stabile Ausbildung der beiden Tragkörperteile erforderlich, wodurch sich
ein sehr aufwendiges Gebinde ergibt. Weiterhin besteht bei einem solchen Gebinde die Gefahr, daß die schachtelartig
zusammengesetzten Tragkörperteile auseinandergehen und die Kunststoffolien mit dem Schaustellungsstück herausfallen.
Es ist zwar möglich, die beiden Tragkörperteile durch besondere Mittel lösbar miteinander zu verbinden; dies verteuert
jedoch das Gebinde.
Der Neuerung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, ein Gebinde für Schaustellungsstücke zu schaffen, das einen einfachen
und dennoch stabilen Aufbau besitzt, und das sich selbst in ungünstiger Transport- oder Stapellage nicht öffnen kann.
Dies wird gemäß der Neuerung bei dem eingangs genannten Gebinde dadurch erreicht, daß der Tragkörper aus einem geschlossenen,
sich über die Kragen beider Kunststoffolien erstreckenden Rahmen gebildet ist, der an seinen offenen Stirnflächen
Vorsprünge für die Abstützung der Polienkragen besitzt. Diese Tragkörperausbildung ermöglicht es, daß die Kunststoffolien
in das Schaustellungsstück unter geringfügiger elastischer Verformung der Kragen in den Tragkörper eingesteckt werden.
Die Kragen liegen in der eingesteckten Stellung an den Innenseiten
der Vorsprünge an und sichern dadurch die Lage des Schaustellungsstückes in bezug auf den Tragkörper.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Neuerung sind die Vorsprünge als sich über den gesamten Rand des Rahmens erstreckende Leisten
ausgebildet. Dadurch wird eine besonders gute Abstützung der Polienkragen im Tragkörper erzielt. Um eine besonders einfache
Fertigung des Tragkörpers zu ermöglichen, wird vorgeschlagen, daß der Rahmen mit den Vorsprüngen vorzugsweise aus
Kunststoff besteht. Selbstverständlich können Rahmen und/oder Vorsprünge auch aus Holz und/oder Pappe und/oder aus anderen
Werkstoffen hergestellt sein. Dabei kann der Rahmen mit den Vorsprüngen einstückig gefertigt sein.
• · i
Insbesondere wenn der Tragkörper aus Pappe besteht^ können
die Vorsprünge für die Abstützung der Folienkragen auch durch vorgestanzte, leicht nach innen ausgeklinkte Zungen
gebildet sein.
Die Merkmale der Neuerung werden folgend an Hand von Ausführungsbeispielen
in Verbindung mit diese darstellenden Zeichnungen erläutert. Es zeigen hierbei:
Figur 1 im Querschnitt ein einen Kunststoff-Tragkörper
aufweisendes Gebinde,
Figur 2 im abgebrochenen Querschnitt ein einen aus Karton bestehenden Tragkörper aufweisendes Gebinde, und
Figur 3 in perspektivischer Ansicht den zum Halten der Kunststoffolien mit Zungen ausgestatteten Tragkörper
des Gebindes nach Fig. 2.
Die in den Figuren 1 und 2 der Zeichnung als Ausführungsbeispiele im Schnitt dargestellten Gebinde 1 und 15 dienen je zur Aufnahme
von zwei Schaustellungsstücken, und zwar von einen flaschenartigen
Körper 2 und einem quaderförmigen Körper 3- Das Gebinde 1 der Fig. 1 besteht aus einem Tragkörper 4, der als
geschlossener Rahmen ausgebildet und aus Kunststoff einstückig gefertigt ist. Der Tragkörper 4 weist dabei im Querschnitt ein
verhältnismäßig breites und flaches Profil auf. An beiden Stirnflächen dieses rahmenartigen Tragkörpers 4 sind in den freien
Querschnitt des Tragkörpers 4 ragende Vorsprunge 5 und 6 angeordnet, die einstückig mit dem Tragkörper 4 gefertigt und in
diesem Ausführungsbeispiel als sich über den gesamten Rand erstreckende Leisten ausgebildet sind.
Im Tragkörper 4 sind zwei im Thermoformverfahren verformte, durchsichtige Kunststoffolien 7 und 8 angeordnet, die mit
ihren ebenen Grundflächen 9 und Io aneinander liegen. In jeder Folie 7 und 8 sind nach außen gerichtete Vertiefungen
11, 11a, 12 und 12a eingearbeitet, in welcne^örper 2, 3
spielfrei oder fast spielfrei eingelegt werden, d.h. die Form dieser Vertiefungen 11, 11a, 12, 12a entspricht den Konturen
der Körper 2, 3. Der Rand dieser Kunststoffolien 7, 8 weist
PATENTANWÄLTE F.W. H EMM ER ICH - G EjID MjOLbEfS - d. QRQSSE ·
~
~
n
die Form eines in Richtung der Vertiefungen 11, lla, 12, 12a
hochgezogenen, umlaufenden Kragens 13, 1*} auf, deren su-jnarische
Höhe dem Abstand zwischen den Vorsprüngen 5, 6 des Tragkörpers 4 entspricht, über diese Kragen 13, I1I stützen
sich die Kunststoffolien 7, 8 ic Tragkörper 4 ab und sichern
damit die Lage der Körper 2, 3 in bezug auf den Tragkörper *?.
Das Einsetzen der Kunststoffolien 7» 8 in den Tragkörper *1
geschieht in der Weise, daß die Kunststoffolien 7, 8, insbesondere aber deren Kragen 13, I1S, geringfügig elastisch verformt
werden. Nach den Einsetzen der Folien 7,8 rasten die
Kragen 13, 1Ί hinter den Vorsprüngen 5, β ein. Der Tragkörper
U sichert dabei durch seine Belastbarkeit die Stapelmöglichkeit
des Gebindes 1.
Eine andere Ausführung eines neuerungsgenäEen Gebindes 15 ist an Hand der Figuren 2 und 3 erläutert. In abgebrochenen
Querschnitt der Fig. 2 sind, entsprechend dem Gebinde 1 der
Fig. 1, Kunststoffolien 7 und 8 gezeigt, die nut ihren Vertiefungen
11 und lla den flaschenartigen Körper 2 UESchließen und seitlich in sie abschließende Kragen 13 und Ik enden. Ce<
halten sind die Kunststoffolien 7 und 8 in einem in Fig. 3 perspektivisch dargestellten Tragkörper 16, der aus Pappe,
Karton, ebenfalls einer Kunststoffolie oder dergleichen hergestellt sein kann. Aus dem Tragkörper 16 sind Laschen 17 und
18 zweckmäßig so ausgestanzt, daß sie elastisch in den vom Tragkörper
umschlossenen Raum hineinragen. Beim Eindringen der Kunststoffolien 7 und 8 federn daher die Laschen in die Bbe
des Tragkörpers zurück, um nach Passieren des jeweiligen Kragens sich wie der aufzurichten und beici Zurückschieben desselben
diesen zu übergreifen. Die Laschen bilden damit entsprechend den in Fig. 1 gezeigten Leisten Vorsprünge zum Abstützen
der Folienkragen. Als vorteilhaft erweist sich die einfache Herstellung durch einen Stanzvorgang; es ist jedoch auch möglich,
mit zwei Kartonschichten oder bspw. einer Kunststoff- und einer inneren, die Laschen aufweisenden Kartonschicht zu arbeiten.
In allen Fällen wird ein sicherer Halt der Kunststoffolien er-
reicht. Bei der Anwendung von Laschen gemäß Fig. 2 und 3 ergibt sich, wie auch bei einer Zurückverlegung der Vorsprünge
5 und 6 der Fig. 1, der Vorteil einer Verringerung der Höhe der Kragen 13 und 1*4 der Kunststoffolien 7 und 8,
so daß sich hier zusätzlich eine Materialersparnis ergibt.
-s-
Claims (4)
1. Gebinde für Schaustellungsstücke, bestehend aus einem Tragkörper und zwei durchsichtigen, aneinander liegenden
Kunststoffolien, die mit ihren offenen Enden sich gegenüber liegende Vertiefungen zur Aufnahme der Schaustellungsstücke und einen in Richtung der Vertiefungen hochgezogenen,
umlaufenden Kragen zur Abstützung im Tragkörper aufweisen, dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragkörper (1O aus einem geschlossenen, sich über
die Kragen (13, I1*) beider Kunststoffolien (7, 8) erstrekkenden
Rahmen gebildet ist, der an seinen offenen Stirnflächen Vorsprünge (5, 6) für die Abstützung der Folienkragen
(13, I1I) besitzt.
2. Gebinde nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Vorsprünge (5» 6) als sich über den gesamten
Rand des rahmenartigen Tragkörpers (1O erstreckende Leisten ausgebildet sind.j
3. Gebinde nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (4) mit den Vorsprüngen (5, 6)
vorzugsweise aus Kunststoff besteht. /
4. Gebinde nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Tragkörper (1O nat den Vorsprüngen (5, 6)
einstückig gefertigt ist. /
PATENTAN1V ALTE F. W. HEMMERICH · GERD MÖLLER · U. CRO-SE 7 ~
Gebinde nach Anspruch 1, 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragkörper (16) vorzugsweise aus Pappe besteht
und die Vorsprünge für die Abstützung der Kragen (13,
der Kunststoffolien durch vorgestanzte Zungen (15, 16) gebildet sind.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7200463U true DE7200463U (de) | 1972-04-20 |
Family
ID=1276017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7200463U Expired DE7200463U (de) | Gebinde für Schaustellungsstücke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7200463U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2903190A1 (de) * | 1979-01-27 | 1980-07-31 | Schroeter & Bake Gmbh Co Kg | Faltschachtelverpackung |
-
0
- DE DE7200463U patent/DE7200463U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2903190A1 (de) * | 1979-01-27 | 1980-07-31 | Schroeter & Bake Gmbh Co Kg | Faltschachtelverpackung |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19605080B4 (de) | Transportbehälter mit lösbar verrastbaren Klappwänden | |
| DE3611481A1 (de) | Schublade | |
| DE1283740B (de) | Fischkasten aus Kunststoff | |
| DE2236426C3 (de) | Formschachtel zum Aufnehmen von zerbrechlichen Gütern | |
| DE2905516A1 (de) | Verpackung fuer bildroehren | |
| DE1120358B (de) | In Behaeltern fuer Tabletten, Pillen od. dgl. ueber diesen herausnehmbar einzubringende Einlage | |
| DE7200463U (de) | Gebinde für Schaustellungsstücke | |
| DE3010066A1 (de) | Polsterecke und arbeitsverfahren zu deren herstellung fuer die verpackung von grossgeraeten | |
| DE2200710C3 (de) | Gebinde für Schaustellungsstücke | |
| DE2200710A1 (de) | Gebinde fuer schaustellungsstuecke | |
| DE1536071C (de) | Verpackung aus tiefgezogener Kunst stoffohe | |
| AT312408B (de) | Verfahren zur Herstellung einer Verpackung | |
| DE2840426C2 (de) | Palette | |
| EP0464437A1 (de) | Behälter für Pflanzen | |
| DE102015216600B4 (de) | Faltschachtel zur Aufnahme von abgerundeten Gegenständen, Faltschachtelzuschnitt für eine Faltschachtel sowie Verfahren zum Formen der Faltschachtel | |
| DE2335557C3 (de) | Aufbewahrungsbehälter für Münzen | |
| CH547216A (de) | Verpackungskoerper fuer gegen druck empfindliche gegenstaende, insbesondere fuer christbaumkugeln. | |
| DE1958821A1 (de) | Mit einer Sortiereinlage versehene Packung fuer Einzelstuecke,insbesondere Pralinen | |
| DE2050692A1 (de) | Pikierkiste | |
| AT332720B (de) | Verfahren zur herstellung eines verpackungsteiles insbesondere zur aufnahme von ampullen | |
| DE2002821C (de) | Rechtkant-Hohlkörper | |
| DE2162585C3 (de) | Kunststoffpalette | |
| DE2760458C2 (en) | Plastic container | |
| DE491212C (de) | Blechoese | |
| DE9306662U1 (de) | Kunststoffbehälter mit einer in der Umrandungsleiste integrierten Vertiefung zur Einlage eines Etiketts |