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DE727215C - Reglung des Mischungsverhaeltnisses zweier Stroemungsmittel - Google Patents

Reglung des Mischungsverhaeltnisses zweier Stroemungsmittel

Info

Publication number
DE727215C
DE727215C DEA80828D DEA0080828D DE727215C DE 727215 C DE727215 C DE 727215C DE A80828 D DEA80828 D DE A80828D DE A0080828 D DEA0080828 D DE A0080828D DE 727215 C DE727215 C DE 727215C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
lever
regulation
mixing ratio
ratio
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA80828D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Hartung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Askania Werke AG
Original Assignee
Askania Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Askania Werke AG filed Critical Askania Werke AG
Priority to DEA80828D priority Critical patent/DE727215C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE727215C publication Critical patent/DE727215C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D11/00Control of flow ratio
    • G05D11/003Control of flow ratio using interconnected flow control elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

  • Reglung des Mischungsverhältnisses zweier Strömungsmittel Die Erfindung betrifft die Regelung des Mischungsverhältnisses zweier Strömungsmittel mit Hilfe zweier Ventile, die je einer der beiden Strömungen zugeordnet und deren Ventilstößel an einen Hebel angelenkt sind. Durch Schwenken dieses Hebels um seinen Drehpunkt werden die Querschnitte der beiden Ventile derart geändert, daß sich das Verhältnis der beiden Strömungsmengen ändert.
  • Der Erfindung gemäß soll eine derartige einfache Regelung in der Weise verbessert werden, daß der durch Verschwenken des Hebels zu bewirkenden Grobregelung eine Feinregelung überlagert wird. Zu diesem Zweck soll erfindungsgemäß der Hebeldrehpunkt, wie bei hydraulischen Treibvorrichtungen an sich bekannt, in Hebellängsrichtung verlagert und damit das Verhältnis der den beiden Ventilstößeln zugehörigen Hebelarme verändert werden. Mit denkbar kleinstem Aufwande läßt sich so die bekannte einfache Grobregelung durch eine Feinregelung vervollständigen und deshalb auch in solchen Fällen verwenden, in denen einerseits die einfache Grobregelung unzureichend ist, andererseits aber ein besonderer Aufwand an Mitteln oder eine Komplizierung des Aufbaues zu vermeiden ist. Dabei ist wesentlich, daß die Veränderung des Übersetzungsverhältnisses durch Verlagerung des Hebeldrehpunktes in Hebellängsrichtung ohne Schwierigkeiten auch selbsttätig erfolgen kann, so daß der selbsttätig arbeitende Regler nur die Fehler zu berichtigen hat, die nach der etwa von Hand vorzunehmenden Grobregelung noch verbleiben.
  • Die Feinregelung des Mischungsverhältnisses kann der Erfindung gemäß auch durch Änderung der Ventilstößellänge oder mit anderen Worten durch Änderung des Abstandes zwischen dem jeweiligen Ventilkörper und dem Hebel bewirkt werden; denn eine Änderung der Ventilstößellänge bedeutet bei ein und derselben Lage des Hebels eine Änderung des einen Ventilquerschnittes gegenüber dem anderen.
  • Die Erfindung kann überall dort mit Vorteil angewendet werden, wo es sich darum handelt, das Verhältnis zweier Strömungsmittel zu regeln. So z. B. kommt die Erfindung für Gemischregler inBetracht,bei denen das Mischungsverhältnis zweier Gase in Abhängigkeit vom Heizwert des Gasgemisches oder auch eines einzelnen Gases berichtigt werden soll. Ein anderes Anwendungsgebiet sind Klimaanlagen aller Art, bei denen Trokken- und Feuchtluft miteinander gemischt und in Abhängigkeit von dem Feuchtigkeitsgrad berichtigt werden soll oder wenn warme und kalte Luft gemischt und die Temperatur gleichgehalten werden soll und zu dieseln Zweck das durch den Hebel vorgeregelte Mischungsverhältnis von einem Temperaturfühler aus nachzuregeln ist.
  • Besondere Bedeutung hat die Erfindung für Heißdampfkühlanlagen, die darauf beruhen, die Heißdampftemperatur durch Einspritzen von Kühlwasser in die Dampfleitung auf einen vorgegebenen Wert abzusenken. Ein Beispiel hierfür veranschaulicht die Zeichnung.
  • Nach dieser sind die beiden Ventilstößel i und 2 an den Kupplungshebel 3 angelenkt, der seine Schwenkachse bei .a. hat und mit einem Einstellgestänge 5 verbunden ist.
  • Durch die Bewegung des Hebels 3 werden die beiden Einstellorgane i und 2 gleichzeitig betätigt und dadurch das Verhältnis bereits vorgeregelt.
  • Handelt es sich z. B. um die Kühlung von Heißdampf durch Einspritzen von Kühlwasser, so würde beim weiteren Öffnen des Dampfventils i auch das Wasserventil 2 einen größeren Durchflußquerscbnitt freigeben. In vielen Fällen --wird diese Regelung, die durch zwangsläufige Verbindung der beiden Ventile i und 2 durch das Gestänge 3 gegeben ist, den Anforderungen nicht genügen. Es wird also im Falle der Heißdampfkühlung die Heißdampftemperatur auch hinter der Einspritzstelle Schwankungen unterliegen. Die zur Beseitigung dieser Schwankungen notwendige Nachregelung wird nun nach der Erfindung durch die Verstellung eines der beiden Ventile in bezug auf die Stellung des anderen Ventils geändert und zweckmäßig auch gleichzeitig für Veränderung des Übersetzungsverhältnisses gesorgt.
  • Bei dem dargestellten Beispiel wird zu diesem Zweck die Schwenkachse q. des Hebels 3 von einem Schlitten 6 getragen, der an einer Schiene 7 verschiebbar geführt ist. Durch Verstellen des Schlittens 6 wird das Verhältnis der beiden Hebelarme für die Ventile i und 2 und damit das Übersetzungsverhältnis geändert.
  • Für den Fall, daß die Nachregelung selbsttätig erfolgen soll, wird der Schlitten 6 von einem Kraftschalter (Servomotor) beliebiger ' bekannter Bauart verstellt und dieser -Ton einem in die Heißdampfleitung hinter der Einspritzstelle angeordneten Temperaturfühler gesteuert. Bei der Anordnung nach Abb. i hat die Verschiebung des Schlittens 6 in der Schließstellung der beiden Ventile i und 2 auf diese keinen Einfluß, weil der Hebel 3 und die Schiene 7 einander parallel sind. Es wird nur das Übersetzungsverhältnis geändert, eine Änderung, die sich aber erst bei dem Öffnen der Ventile durch Anheben des Gestänges 3 auswirkt. Hat aber z. B. der Hebel 3 die gestrichelt angedeutete Stellung, so wirkt sich eine Verschiebung des Schlittens 6 unmittelbar, d. h. also auch ohne Änderung der Lage des Gestänges 3 auf die Stellung der Ventile aus; denn in diesem Falle ergibt sich wegen der verschiedenen Neigung des Gestänges 3 und der Schiene 7 eine Verstellung des einen oder des anderen Ventils.
  • Grundsätzlich ist es auch möglich, die Anordnung so zu treffen, daß in der Schließstellung des einen Ventils das andere noch nicht geschlossen ist, und die Regelung etwa durch Veränderung der Länge der Ventilspindel zu bewirken, d. h. also den Durchflußquerschnitt, den das eine Ventil bei der Schließstellung des anderen freigibt, zur Regelung zu verstellen. Es könnte dann gegebenenfalls auf die Änderung des Übersetzungsverhältnisses des gemeinsamen Gestänges 3 verzichtet werden.
  • In dem letzterwähnten Falle würde die Regelung, graphisch veranschaulicht, das Bild gemäß Abb. 2 ergeben. Die Neigung der einzelnen Einstellgraden würde bei Gleichhaltung des Übersietzungsverhältnisses die gleiche sein, die Graden würden aber die X-Achse in verschiedenem Abstand vom Nullpunkt schneiden.
  • Im Vergleich hierzu veranschaulicht Abb. 3 graphisch den Fall, in dem mit Änderung des Übersetzungsverhältnisses gearbeitet wird, so daß in der Schließstellung des einen Ventils auch das andere geschlossen ist, so daß also sämtliche Regelkurven durch den Nullpunkt gehen, aber wegen des verschiedenen Übersetzungsverhältnisses verschiedene Neigungen haben.
  • Mit der Verstellung des Schlittens 6 kann auch dieRegelung eines zusätzlichen Einstellorgans für den einen oder den anderen Faktor, d. h. also, bei dem erwähnten Beispiel der Heißdampfkühlung, für ein zusätzliches Dampf- oder ein zusätzliches Wasserventil kombiniert werden. Es könnte also ein zweites Wasserventil vorgesehen und an den Schlitten 6 angeschlossen werden. Dieses Zusatzventil hätte einen zusätzlichen Kühlwasserstrorn in die Dampfleitung freizugeben in den Fällen, in denen die vom Hauptventil gesteuerte Wassermenge zur Kühlung nicht ausreicht.
  • In einem solchen Fall wird die Anordnung so getroffen, daß das Zusatzventil so lange geschlossen bleibt, wie die durch das Hauptventil. eingeregelte Wassermenge zu groß oder ausreichend ist. In grundsätzlich derselben Weise könnte ein zusätzliches Dampfventil -von einem Schlitten 6 gesteuert werden. Das Dampfventil hätte einen zusätzlichen Dampfstrom freizugeben, sobald die Temperatur unter die gewünschte Grenze sinkt, weil die eingeführte Kühlwassermenge zu groß ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Regelung des Mischungsverhältnisses zweier Strömungsmittel durch Schwenken eines mit zwei Ventilstößeln verbundenen Kupplungshebels um seinen Drehpunkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Hebeldrehpunkt (4.), wie bei hydraulischen Treibvorrichtungen bekannt, in Längsrichtung des Kupplungshebels (3) zur Änderung des Hebelübersetzungsverhältnisses verschiebbar ist. Ventileinrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der Ventilstößel veränderlich ist. 3. Ventileinrichtung nach Anspruch r oder a, dadurch gekennzeichnet, daß das Verschieben des Hebeldrehpunktes (q.) gleichzeitig zur Steuerung eines dritten Ventils dient.
DEA80828D 1936-10-23 1936-10-23 Reglung des Mischungsverhaeltnisses zweier Stroemungsmittel Expired DE727215C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA80828D DE727215C (de) 1936-10-23 1936-10-23 Reglung des Mischungsverhaeltnisses zweier Stroemungsmittel

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DEA80828D DE727215C (de) 1936-10-23 1936-10-23 Reglung des Mischungsverhaeltnisses zweier Stroemungsmittel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE727215C true DE727215C (de) 1942-10-29

Family

ID=6948149

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA80828D Expired DE727215C (de) 1936-10-23 1936-10-23 Reglung des Mischungsverhaeltnisses zweier Stroemungsmittel

Country Status (1)

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DE (1) DE727215C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206691B (de) * 1955-07-01 1965-12-09 Lodge & Shipley Co Betaetigungsvorrichtung an einer Fluessigkeitssteuerung
DE19702181A1 (de) * 1997-01-23 1998-07-30 Marko Prof Dr Ing Zlokarnik Neue Vorrichtung zur Begasungsflotation

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1206691B (de) * 1955-07-01 1965-12-09 Lodge & Shipley Co Betaetigungsvorrichtung an einer Fluessigkeitssteuerung
DE19702181A1 (de) * 1997-01-23 1998-07-30 Marko Prof Dr Ing Zlokarnik Neue Vorrichtung zur Begasungsflotation

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