DE726032C - Sicherheitsvorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen - Google Patents
Sicherheitsvorrichtung fuer EinspritzbrennkraftmaschinenInfo
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- DE726032C DE726032C DEM149366D DEM0149366D DE726032C DE 726032 C DE726032 C DE 726032C DE M149366 D DEM149366 D DE M149366D DE M0149366 D DEM0149366 D DE M0149366D DE 726032 C DE726032 C DE 726032C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D17/00—Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling
- F02D17/04—Controlling engines by cutting out individual cylinders; Rendering engines inoperative or idling rendering engines inoperative or idling, e.g. caused by abnormal conditions
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Description
- Sicherheitsvorrichtung für Einspritzbrennkraftmaschinen Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung für Einspritzbrennkraftmaschinen, die verhindert, daß die Brennkraftmaschine beispielsweise bei plötzlicher Entlastung eine unzulässig hohe Drehzahl annimmt, Es sind derartige Sicherheitsvorrichtungen bekannt, bei denen ein besonderer Sicherheitsregler das Reguliergestänge der Einspritzbrennstoffpumpe bei Überschreitung der zulässigen Höchstdrehzahl auf Nullfüllung drückt. Ferner sind Reguliervorrichtungen bekannt, bei welchen mittels ausschlagender Pendelgewichte bei Überschreitung einer Grenzdrehzahl die Ansauge- bzw. Übe:rlaufventile der Brennstoffpumpe angehoben werden und somit die Brennstofförderung unterbrochen wird. Diese bekannten Ausführungen haben den Nachteil, daß bei Störungen am Reguliergestänge, am Betriebsdrehzahlrzg@er oder an sonstigen Reglerteilen die Sicherheitsvorrichtung .unter Umständen nicht zur Wirkung kommen kann, da die Reguliervorrichtung der Einspritzbrennstoffpumpe blokkiert ist. Es ist daher weiterhin vorgeschlagen worden, durch Absperren der Brennstoffzufuhr zur Einspritzpumpe mittels eines vom Sicherheitsregler gesteuerten Absperrorgans jede weitere Brennstoffzufuhr zur Pumpe zu unterbinden. Der jedoch schon im Saugraum der Einspritzpumpe befindliche Brennstoff, den die Pumpe trotz der Absperrung der Zufuhr noch in die Arbeitszylinder der Brenn-. kraftmaschine einspritzt, genügt, um ein Durchgehen der Brennkraftmaschine und die dadurch hervorgerufenen Beschädigungen derselben herbeizuführen.
- Zur Beseitigung dieser Mängel ist erfindungsgemäß in den Antrieb der Brennstoffeinspritzpumpe eine an sich bekannte, bei Überschreitung einer vorbestimmten Grenzdrehzahl sich selbsttätig auslösende Kupplungsvorrichtung, bestehend aus Klauenkupplung und Grenzdrehzahlregler, eingebaut. Die Sch-"vungmasse der entkuppelten Brennstoffpumpenwelle ist so gering, daß die Brennstoffpumpe und damit die Brennkraftmaschine nach sehr kurzer Zeit zum Stillstand kommt. Es ist zwar schon vorgeschlagen worden, einen Fliehkraftpendelgrenzdrehzahlregler zur vorübergehenden Lösung einer in den Antrieb einer Steuernockenwelle eingebauten Kupplung zu benutzen, um damit eine Regulierung einer Brennkraftmaschine zu erreichen. Da jedoch mit dieser Vorrichtung eine Brennkraftmaschine praktisch nicht reguliert werden kann, hat diese Vorrichtung auch keinen Eingang in die Praxis gefunden.
- In der Zeichnung ist ein Längsschnitt durch die Sicherheitsvorrichtung nach der Erfindung dargestellt.
- Auf der Pumpenantriebswelle i ist ein Drehzahlregler 2 mit Schwunggewichten 3 angeordnet, der mit der Welle i umläuft. Die Schwunggewichte 3 stehen mit dem Regl:erkörper durch Federn 4. in Verbindung. An den Schwunggewichten 3 sind ferner Anschläge 5 angeordnet, die gegen die Stirnfläche des verschiel)baren Kupplungsteils 6 anliegen. Der Kupplungsteil 6 wird von der Welle i mittels des Keiles 7 bei der Umdrehung mitgenommen. Der verschiebbare Kupplungsteil 6 ist mit einer Feder 8 belastet, die bestrebt ist, die Klauen 9 aus den Ausnehmungen des zweiten Kupplungsteils io, der mit der Pumpenwelle i i verbunden ist, herauszudrücken.
- Während des normalen Betriebes der Brennkraftmaschine werden die Schwunggewichte 3 des Sicherheitsreglers durch die Federn q. in ihrer Innenlage gehalten. Überschreitet jedoch die Drehzahl der Brennkraftmaschine das höchstzulässige Maß, dann überwinden die Schwunggewichte die Kraft der Federn q. und entfernen bei ihrem Weg nach außen die Anschläge 5 von der Stirnseite des Kupplungsteils 6, so daß diese von der Feder 8 nach rechts verschoben wird, bis die Klauen 9 aus den entsprechenden Ausnehmungen der Kupplungsscheibe io austreten und die Entkupplung zwischen Antriebsivelle i und Pumpenwelle i i eintritt. Die Entkupplungsstellung der Schwunggetvichte 3 und des Kupplungsteils 6 ist mit strichpunktierter Linie dargestellt. Es ist natürlich nicht unbedingt notwendig, daß die Anschläge 5 der Schwunggewichte unmittelbar auf den Kupplungsteil6 einwirken, man kann auch ein Hebelgestänge, eine Sperrklinke o. dgl. zwischenschalten.
- Soll die Brennkraftmaschine wieder angelassen werden, so wird mittels des fIebels i? das Kupplungsteil 6 entgegen der Kraft der Feder 8 wieder zum Eingriff mit der Kupplungsscheibe io gebracht. Der Hebel 12 greift mit einem Stift 13 in die Aussparung 1a des Kupplungsteils 6 ein. Die Feder 15 zieht den Hebel 12 nach der Einkupplung wieder in seine Ruhestellung zurück. Die Fliehgewichte 3 folgen der Bewegung des Kupplungsteils 6 mit ihren Anschlägen 5, durch die Federn q. nach innen gezogen, und legen sich wieder gegen die Stirnfläche des Kupplungsteils 6. Da es notwendig ist, die Kupplung der Einspritzpumpemvelle i i mit der Antriebswelle i in einer ganz bestimmten Winkelstellung vorzunehmen, ist es zweckmäßig, einem der Kupplungsglieder, z. B..der Klaue 9`, eine von den anderen Klauen abweichende Form zu geben, so daß die Kupplung nur in einer ganz bestimmten Stellung vorgenommen werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Sicherheitsvorrichtung für Einspritzbrennkraftmaschinen zur Unterbrechung der Brennstofförderung beim überschreiten der Grenzdrehzahl der Brennkraftmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß in den Antrieb der Brennstoffeinspritzpumpe eine an sich bekannte, bei überschreitung einer vorbestimmten Grenzdrehzahl sich selbsttätig auslösende Kupplungsvorrichtung, bestehend aus Klauenkupplung und Grenzdrehzahlregler, eingebaut ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM149366D DE726032C (de) | 1940-12-10 | 1940-12-10 | Sicherheitsvorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM149366D DE726032C (de) | 1940-12-10 | 1940-12-10 | Sicherheitsvorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE726032C true DE726032C (de) | 1942-10-05 |
Family
ID=7336679
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM149366D Expired DE726032C (de) | 1940-12-10 | 1940-12-10 | Sicherheitsvorrichtung fuer Einspritzbrennkraftmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE726032C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1091380B (de) * | 1958-03-19 | 1960-10-20 | Cav Ltd | Selbsttaetig ausschaltende Kupplung zum Antrieb von Einspritzpumpen fuer Brennkraftmaschinen |
-
1940
- 1940-12-10 DE DEM149366D patent/DE726032C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1091380B (de) * | 1958-03-19 | 1960-10-20 | Cav Ltd | Selbsttaetig ausschaltende Kupplung zum Antrieb von Einspritzpumpen fuer Brennkraftmaschinen |
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