DE724816C - Seilscheibe aus zwei gepressten Stahlblechhaelften - Google Patents
Seilscheibe aus zwei gepressten StahlblechhaelftenInfo
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- DE724816C DE724816C DEE51589D DEE0051589D DE724816C DE 724816 C DE724816 C DE 724816C DE E51589 D DEE51589 D DE E51589D DE E0051589 D DEE0051589 D DE E0051589D DE 724816 C DE724816 C DE 724816C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H55/00—Elements with teeth or friction surfaces for conveying motion; Worms, pulleys or sheaves for gearing mechanisms
- F16H55/32—Friction members
- F16H55/36—Pulleys
- F16H55/50—Features essential to rope pulleys
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Pulleys (AREA)
Description
- Seilscheibe aus zwei gepreßten Stahlblechhälften Es ist bereits vorgeschlagen worden, die Scheibenkörper von Seilscheiben, die früher aus Grauguß, Stahlguß !o. dgl. hergestellt würden, aus Stahlblech anzufertigen und die Seilscheibe hierbei aus zwei Hälften zusammen= zusetzen, deren Teilfuge senkrecht zur Drehachse der Scheibe liegt. Die Vereinigung der beiden Hälften erfolgte in der Regel durch Vernietung. Diese Seilscheiben sind für eine Beanspruchung durch zur Radebene schrägen Seilzug wenig geeignet, sofern sie nicht aus besonders starken Stahlblechen hergestellt werden. .
- Der Erfindung gemäß kann eine weitgehende Materialersparnis erzielt werden, wenn die Scheibenhälften als Preßstücke mit eingepreßten, diese stark versteifenden Speichen oder Rippen ausgeführt werden, wodurch ein Armstern mit kräftigen seitlichen Versteifungen ientsteht. Die Anordnung von Speichen an seinem Rad ist üblich. Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der versteifenden Rippen oder Speichen erhält die Seilscheibe einte besondere Widerstandskraft gegen die durch schrägen Seilzug hervorgerufenen Seitenkräfte. Diese Widerstandskraft besitzen die bisher bekannten Scheiben nicht. Zwar hat man schon bei kleinen auf Kugellagern befestigten Seilrollen versucht, durch Pressung bzw. Vertiefung die Schalen zu versteifen; diese in axialer Richtung sehr sperrige Ausführung ist aber für größere Seilscheiben nicht geeignet, zumal keine Kraftübertragung über die Nabe dort vorgesehen war. Dank der Ausbildung der Scheibenhälfte mit einem Armstern aus versteifenden Speichen können die beiden Hälften nach ihrer Vereinigung größere Seitenkräfte übertragen als es bisher möglich war, obwohl die Wandstärke auf ein geringes Maß herabgesetzt werden kann.
- Der Erfindung gemäß werden die beiden Scheibienhälften aus Stahlblech in die gewünschte Form gepreßt und, in der in der Zeichnung dargestellten " Weise, diese Scheiben durch Pressung auch mit der Nabe verbunden. Durch ihre Formgebung sitzen sie vollkommen fest, so daß eine Drehung der Scheibe auf der Nabe nach ihrer Vereinigung ausgeschlossen ist.
- Die beeiden Schalen können an ihrem Umfang so geformt sein, daß sie ein Einbauelement aufnehmen können, welches nach dem Zusammenbau die Seilrille bildet. Diese Zwischenlage kann aus Hartholz, Gußeisen o. dgl. bestehen. Sie hat den besonderen Vorteil. daß die Rille in diesem Element dem Seildurchmesser angepaßt werden kann, und zwar unabhängig von den Scheibenhälften. Infolgedessen können die gepreßten Stahlblechscheiben für eine bestimmte Anzahl Seildurchmesser genormt werden.
- Man kann also die Seilscheiben in Serien von bestimmten Durchmessern herstellen und den Ring zwischen den Scheiben nachträglich mit der gewünschten oder .erforderlichen Seilrille versehen. Diese besondere Ausbildung des Seilrinnenfutters bildet jedoch keinen Bestandteil der vorliegenden Erfindung.
- In den Zeichnungen sind Ausführungsbeispiele dargestellt und zeigen Abb. i und z im Querschnitt und Ansicht die obere Hälfte zweier Seilscheiben.
- Abb. 3 zeigt ;eine Draufsicht auf diese Seilscheiben, gleichfalls in ihrer oberen Hälfte. Wie aus der Abb. i ersichtlich, besteht die Seilscheibe aus vier Teilen, der Nabe a, den beiden Scheibenhälften b und c und der Einlage d. Die beiden Scheibenhälften sind in der beschriebenen Weise als Preßstücke mir eingepreßten, stark versteifenden Speichen ausgeführt. Die Nabe a kann jede beliebige Form haben. Es können auch Kugellagernaben, Keilnaben o. dgl. eingesetzt werden. Die Befestigung der Nabe erfolgt vorteilhaft in der Weise, daß die Scheibenhälften b und c durch Pressung mit der Nabe verbunden werden. Durch Formgebung der Hohlräume im Preßstück wird ,ein so guter Festsitz erreicht, daß eine Verdrehung der Nabe gegenüber dem Scheibenkörper zuverlässig verhindert wird.
- Am Umfang sind die Scheibenhälften so ausgebildet, daß ein Ring aus Hartholz, Gußeisen @o. dgl. d eingelegt werden kann, der vor oder nach der Vereinigung der Scheibenhälften mit einer passenden Seilrille versehen wird. Die beiden Scheibenhälften werden durch beliebige geeignete Mittel miteinander verbunden. Die neuen Seilscheiben erhalten eine sehr starke Versteifung gegen Seitenkräfte und sind sehr wirtschaftlich herzustellen.
- In Abb. z ist eine Ausführungsform dargestellt, bei der die Scheibenhälften b und c durch Schweißung miteinander verbunden sind und der Rillengrund in an sich bekannter Weise durch Schweißmasse gebildet wird. Bei der Formgebung der Scheibenhälften känn die Anordnung einer Schmiervorrichtung in üblicher Weise vorgesehen, werden. Es besteht auch die Möglichkeit, die Scheibenhälften aus mehreren Stücken zusammenzusetzen bzw. zusammenzuschweißen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Seilscheibe, die aus zwei gepreßten Stahlblechhälften besteht, deren Teilungsfuge senkrecht zur Drehachse der Scheibe liegt, dadurch gekennzeichnet, daß in jede Scheibenhälfte nach außen gewölbte Rippen gepreßt sind, die sich beim Zusammensetzen der beiden Hälften zu Radspeichen ergänzen.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE51589D DE724816C (de) | 1938-09-13 | 1938-09-13 | Seilscheibe aus zwei gepressten Stahlblechhaelften |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE51589D DE724816C (de) | 1938-09-13 | 1938-09-13 | Seilscheibe aus zwei gepressten Stahlblechhaelften |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE724816C true DE724816C (de) | 1942-09-05 |
Family
ID=7081405
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE51589D Expired DE724816C (de) | 1938-09-13 | 1938-09-13 | Seilscheibe aus zwei gepressten Stahlblechhaelften |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE724816C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4197756A (en) * | 1976-09-15 | 1980-04-15 | Peters Manufacturing Company, Inc. | Method of making a pulley |
| AT402094B (de) * | 1987-11-02 | 1997-01-27 | Schweiger Fulpmes Ges M B H In | Seilrolle |
-
1938
- 1938-09-13 DE DEE51589D patent/DE724816C/de not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4197756A (en) * | 1976-09-15 | 1980-04-15 | Peters Manufacturing Company, Inc. | Method of making a pulley |
| AT402094B (de) * | 1987-11-02 | 1997-01-27 | Schweiger Fulpmes Ges M B H In | Seilrolle |
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