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DE7240900U - Schrank mit Facheinteilung, insbe sondere zum Einbau in Anbau Schrankwanden - Google Patents

Schrank mit Facheinteilung, insbe sondere zum Einbau in Anbau Schrankwanden

Info

Publication number
DE7240900U
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rear wall
cabinet
cupboard
compartments
drawer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE7240900U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Uppenkamp H & Co
Original Assignee
Uppenkamp H & Co
Publication date
Publication of DE7240900U publication Critical patent/DE7240900U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

Anmelder: Hermann Uppenkamp & Co., Möbelfabrik, 4421 Lsgden
Schrank mit Facheinteilung, insbesondere zum Einbau in Anbau-Schrankwänden
Die Neuerung betrifft einen Schrank mit Facheinteilung und Rückwand, insbesondere zum Einbau in Anbau-Schrankwänden.
Schränke und Anbai-Schrankwände sind bekannt. Sie sind in Fächer eingeteilt, wobei es bekannt ist, einzelne Fächer uls Barfach, Fernsehschrank und dgl. auszustatten. Dabei ist die Tiefe der Schrankwand beispielsweise auf 40 cm festgelegt. Sollen derartige Schrankwände mit einem Farbfernseher, mit einer KUhlbox und dgl. ausgestattet werden, die eine größere Bautiefe haben als die Schrankwand, so ist es erforderlich, das betreffende Gerät ein Stück aus der Front der Schrankwand ragen zu lassen. Diese Anordnung hat jedoch den Nachteil, daß sie ästhetisch unbefriedigend ist und daß das herausragende Gerät eine Gefahrenquelle bildet.
Es stellt sich damit die Aufgabe, einen Schrank mit Facheinteilung und Rückwand zu schaffen, in den auch Geräte eingestellt werden können, deren Tiefe größer als die vorgesehene Normaltiefe des Schrankes ist.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, einen oinem
Fach entsprechenden Teil der Rückwand in Richtung senkrecht zur Rückwand verschiebbar mit den Übrigen Schrankteilen zu verbinden. Durch einen solchen, insbesondere zur Zimmerwand nach hinten verschiebbaren RUckwandteil, erweitert sich die Tiefe des betreffenden Schrankfaches, so daß entsprechend tiefe Geräte eingestellt werden können.
Vom Grundgedanken der Neuerung her genügt es, wenn nur die Rückwand des betreffenden Schrankfaches verschiebbar gemacht wird. Da jedoch hierbei Decke, Boden und Seitenteile des herausschiebbaren Teiles offen sind, genUgt diese AusfUhrungsform der Neuerung nur geringerer, Ansprüchen.
Zur Verbesserung wird daher vorgeschlagen, einen mit dem RUckwandteil verbundenen Kastenteil vorzusehen, der wenigstens zwei symmetrisch zueinander liegende Seitenteile aufweist. Es wird demnach vorgeschlagen, den Rü^kwandteil entweder nur mit Boden oder Decke oder nur mit zwei Seitenwänden oder mit allen vier seitlichen Wänden zu verbinden, wobei je nach Anforderung und Aufgabe des betreffenden Schrankteils entschieden werden kann.
Eine solche aus Rückwand- und Kastenteilen bestehende verschiebbare Lade kann grundsätzlich in ein Fach des Schrankes ohne weitere Führungsmittel verschoben werden. Im allgemeinen
wird dabei so vorgegangen, daß nach Einstellen des betreffenden Gerätes, z. B. eines Farbfernsehers, die Lade in der herausgezogenen Stellung fixiert, d.h. beispielsweise mit dem Schrank verschraubt wird.
Bei höherer Belastung und fUr den Fall, daß die Lade öfter verschoben werden soll wird außerdem vorgeschlagen, den Rückwandteil und/oder den Kastenteil an Teleskopschienen verschiebbar zu befestigen.
Eine solche verschiebbar «it den Übrigen Schrank verbundene Lade, bsstehend aus Rückwand= und Kastenteilen, kann auch größere Lasten aufnehmen. Um das auf den gesamten Schrank wirkende Drehmoment zu verringern, wird weiterhin vorgeschlagen, eine Stutze an der Lade anzubringen, die auf de» Fußboden aufstellbar ist und den herausziehbaren Teilen einen sicheren Halt gibt.
Außerdem wird vorgeschlagen, den Schrank zusätzlich mit wenigstens einer Seitenblende zu versehen, die entsprechend der Ausziehtiefe des Rückwandteile verstellbar ist. Durch eine solche Seitenblende erscheint der Schrank in geschlossener Form, da seitlich keine Einblicke mehr möglich sind. Bei zu fixierender Lade kann der Schrank auch mit einer festen Blende versehen werden, die entsprechend der Ausziehtiefe der Lade bemessen ist.
Schließlich wird vorgeschlagen, die herausziehbare Lade mit einem fUr sich herausnehmbaren Facheinsatz zu umgeben, der jeweils in ein bestimmt«» Fach entsprechender Grüße in der Schrankwand eingeschoben werden kann. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß der Facheinsatz mit der beweglichen Lade an beliebigen Stellen einer Anbau-Schrankwand eingebaut werden kann.
Weitere Vorteile und Eigenschaften der Vorrichtung gemäß der Neuerung gehen aus der Beschreibung der Zeichnung hervor. Die Figuren der Zeichnung zeigen:
Fig. 1 in perspektivischer Darstellung einen Teil einer An-
_ bau-Schrankwand mit. einem Facheinsatz, bei dem die
Rückwand verschiebbar ist;
Fig. 2 einen Schnitt gemäß der Linie 2-2 in Fig. 1.
In der Fig. 1 ist ein Schrank 1 mit Facheinteilung dargestellt, dessen Vorderfront in verschiedene Fächer aufgeteilt ist. Das Fach 2 ist als sog. Fernsehfach ausgestaltet und kann als quaderförmiger Korpus in die an sich bekannten Lochreihen einer Anbau-Schrankwand eingehängt werden, deren Tiefe beispielsweise 40 cm ist. Da dieee Tiefe für die Aufstellung eines Farbfernsehgerätes nicht ausreicht, das mit seiner Front bUndig zu der Übrigen Schrank-Vorderflache liegen soll, ist der Rück-
wandteil 3 der Schrankwand vom übrigen Schrankfach 2 getrennt und verschiebbar mit diesem verbunden.
Am RUckwandteil 3 sind drei Seitenwandteile 4 und eine Bodenplatte 10 angebrecht, so daß eine Lade 7 entsteht. Die Lade ist an Teleskopschienen 5 verschiebbar befestigt. Um die Lade 7 in einer bestimmten Stellung festlegen zu können, sind die Schienen mit Feststellern 6 versehen. Es ist aber auch möglich, die Lade ohne Schienen im Fach 2 verschiebbar zu machen. In vielen Fällen wiari das eingestellte Gerät nicht mehr verschoben, so daß die Lade 7 anschließend t'urch Schrauben fixiert werden kann.
Die Lade 7 ist außerdem noch mit zwei Stützen 8 und mit einer auf dem Boden 9 des Faches 2 aufliegenden Bodenplatte 10 ausgestattet. Die Stützen 8 sorgen dafür, daß das auf die aufgestellte Anbau-Schrankwand wirkende Drehmoment nicht durch den nach hinten verlagerten Schwerpunkt in gefährlichem Maße vergrößert wird. Damit wird möglich, die Tiefe des Schrankes für den betreffenden Teil zu verdoppeln.
Da bei herausgezogenem Rückwandteil die gesamte Schrankwand etwas von der Zimraerwand abgerückt werden muß, ergibt sich eine Lücke zwischen der Schrankwand und der Zimmerwand. Zur Überbrückung dieser LUcke ist an der Seite des Schrankes eine herausziehbare Blende Π vorgesehen, die entsprechend dar ent-
standenen Lücke zwischen Schrankwand und Zimmerwand herausgezogen werden kann und eine geschlossene Verbindung zwischen den Wänden bildet.
In das Fach können Fernsehgeräte, Kühlboxen und ähnliche Geräte gestellt werden. Um die Luft zirkulieren zu lassen, sind in Boden und Decke der Lade Lüftungsschlitze 12 eingelassen, durch die die Luft an der Rückseite des Gerätes vorbeistreichen kann.

Claims (6)

SchutzansprUche
1. Schrank mit Facheinteilung und Rückwand, insbesondere
zum Einbau in Anbau-Schrankwänden, dadurch gekennzeichnet, daß ein einem Fach entsprechender Teil (3) der Rückwand in Richtung senkrecht zur Rückwand verschiebbar mit den übrigen Schrankteilen verbunden ist.
2. Schrank nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen mit dem RUckwandteil (3) verbundenen Kastenteil, der wenigstens zwei symmetrisch zueinander liegende Seitenteile (4, 10) aufweist, so daß eine herausziehbare Lade (7) entsteht.
3. Schrank nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Rückwandteil (3) und/oder Kastenteil, die an Teleskopschienen (5) verschiebbar befestigt sind.
4c Schrank nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine an dem beweglichen Rückwandteil angebrachte Stütze (8).
5. Schrank nach Anspruch 1 bis 3, gekennzeichnet durch wenigstens eine zusätzliche Seitenblende (11) am Schrank (1), die entsprechend der Ausziehtiefe des RUckwandteiles verstellbar ist.
6. Schrank nach Anspruch 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen herausnehmbaren Facheinsatz, an dem der Rückwandteil (3) verschiebbar befestigt ist.
DE7240900U Schrank mit Facheinteilung, insbe sondere zum Einbau in Anbau Schrankwanden Expired DE7240900U (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE7240900U true DE7240900U (de) 1973-04-26

Family

ID=1286672

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE7240900U Expired DE7240900U (de) Schrank mit Facheinteilung, insbe sondere zum Einbau in Anbau Schrankwanden

Country Status (1)

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DE (1) DE7240900U (de)

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