DE7122298U - Dachrandprofil zum Abschließen von Flachdachrändern - Google Patents
Dachrandprofil zum Abschließen von FlachdachrändernInfo
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Description
bachranaprofil zum Abschliessen von Fiachdachränder
Die Neuerung betrifft ein Dachrandprofil zus Abschiiesser.
von Fiachdachrändern, mit eineiu Befestigungsbügel, dessen
Auflageplatte an der Betondecke befestigt wird.
Uxa das Eindringen von V/asser unter die Dach bed eckung von
eben und von der Seite zu verhindern, werden an Flachdachrändern '«inkelprofile montiert. Bei einer der bekannten Ausführungen
wird die Halterung, die an der Betondecke befestigt ist, mit dea Schutzprofil, der parallel zur Fassade verläuft,
fest zusanmengeschraubt.
Bei einer anderen Ausführung ist das Schutzprofi2. als eine U-förniige Schiene ausgebildet, in deren unterem U-förcigen
Rand das eine Ende des Faltewinkels eingeschoben wird, v/obei
das andere Ende des Haltevinkels an der Betondecke befestigt ist.
Die Montage einer anderen Au·.;führung geschieht so, dass in
einen Halter, der an der Betondecke befestigt wird, die
Leisten eingelegt werden. Nachdem v/ird die mit der Fassade
paraiiej vi;rl,iufuuw^ aa;".c!1:i:;tc :in 'Ic η Η'Ή'Μ-η bpffi?·. tj rt, wobei
die horizontal verlaufende Auflagefläche den Halter:-: an
der Oberse'te der Leisten anliegt.
Bei einer anderen bekannten Ausführung sitzt das Profil auf einer Halterung, die mittels Schrauben auf dem Dach angebracht
wird. Dar, Profil ist auf ein T-förmiges "Ende der Hai- «
terung angeschoben und in gewissen Grenzen höhenverstellbar. Dabei greifen die Zähne an der Innenseite des Profils in die
entsprechenden Ansätze des T-förmigen Endes der Halterung.
Die Montage dieser bekannten Schutzprofile ist schwierig und
. Bei der let/,',genannten Ausführung ist die Höhenverstellbarkeit
des Profils sehr gering.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen und ein universales Dachrandprofil zu schaffen.
Gemäss der Naj3"un^vird dies durch ein Dachrandprofil erreicht,
welches durch folgende Merkmale gekennzeichnet ist:
Einen an einem Ende des Profils angeordneten Schenkel zur Aufnahme eines Abdeckmaterial,durch mehrere, gleich gebildete,
T-förmige Führungsnuten, in welchen zwei T-förmige, zur Profilebene senkrecht verlaufende Arme des Befesbigungsbügels
einsetzbar und verschiebbar sind, und durch einen Distanzhalter, der an einem dem Schenkel gegenüberliegenden Ende
des Profils parallel zu den Führungsnuten angeordnet ist, dessen Länge grosser ist als die Länge der T-förmigen Arme.
Die feuerung wird nachstehend anhand dor beiliegenden Zeichnung
beispielsweise naher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 einen Querschnitt eines Dachrandprofils ait einem
an der Betondecke befestigten Eefcstigungsbügel und
einer dickeren Isolationsschicht,
Fig. 2 einen Querschnitt desselben mit einer dünneren Isolationsschicht,
und
Fig. 3 einen Querschnitt desselben ohne die Isolationsschicht.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen ein am Rand einer- Betondecke 6 eines
Flachdaches montiertes Daenrandprofil 1. Ars oberen Ende des
Profils 1 befindet sich ein zum Abführen des ■assers von der
Horizontalen abgeneigter Schenkel la. An dca dein Schenkel la
gegenüberliegenden Ende des Profils 1 ist ein Distanzhalter Ib angeordnet. An seiner der Fassade 5 zugekehrten Seite v?eist
das Profil 1 mehrere, gleich gebildete T-förir.ige Führungsnuten 3 auf, die sich zwischen dem Schenkel la und den Distanzhalter
Ib befinden und horizontal entlang der ganzen Länge des Profils 1 verlaufen. Das Profil 1 ist als Aluinanprofil stranggepresst
und üblicherweise in Längen von 6 ml geliefert.
In die T-förmigen Führungsnuten 3 des Profils 1 werden zwei
Arme 2a eines Befestigungsbügels 2 senkrecht zur Profilebene eingesetzt. Die Arme 2a sind auch T-förmig und in den Führungsnuten 3 verschiebbar angeordnet. Der Befestigungsbügel 2 weist
eine in der Gegenrichtung zu den Armen 2a waagrecht auslaufende Auflageplatte 2b, die an der Betendecke 6 anliegt und mittels
Schrauben 8 mit versenktem Kopf an der Decke 6 befestigt, ist. Die Arme 2a sind von der Längsachse der Auflageplatte ungLeichTrssig2b
fernl, so dass beim Verstellen der Arme 2a ι.™ MiO' das Profil
1 gegenüber der Ebene des Daches höher.verstellt wird.
Die Abstände der einzelnen voneinander liegenden Bügeln 2 sind vorzugsweise so gewählt^ dass pro 1 ml des Profils 1 ein Bügel
2 mit zwei Schrauben B vorgesehen ist. Die Abstände könne,n jedoch nach Belieben verkürzt werden.
Um den Schenkel la wird vom Spengler ein Ortsprofil 11 aus .
Blech geformt, wobei der Spengler auch allfällige Nähte, Anschlüsse, Dilatationen oder Abschlüsse auf gewohnte Art ausführt.
Das Ortsprofii 11 aus Blech, das immer die gleichen
Äussen- und Irineügehrungen auf weist, kann an einer verschiedenartig
dicken Korkschicht 7 ν cn z.B. 4,3 und 2 cm oder direkt
an der Decke 6 anliegen, ,ie nach der Verstellung des
Bügels 2, wie oben beschrieben. Das Ortsprofil 11 aus Blech ist durch eine Halteschiene 9 und ein Halteblech 10 an seinem
in der Korkschicht 7 abgebogenen Ende abgeschlossen.
Anstatt des Ortsprofils 11 aus Blech kann als Abdeckmaterial eine Bedachungsfolie 12 aus Kunststoffmaterial (siehe die
Fig. 3) verwendet werden, die mittels Pressband und Klebstoff
an der Korkschicht 7, bzw. direkt an der Decke 6 angebracht wird. In diesem Falle ist es vorteilhaft, den Schenkel la
mit einer Profilabschlusskappe 14 zu überdecken, die in eine Fuge 13 an der der Fassade abgekehrten Seite des Profils 1 einrastet.
Die Abschlusskappe 14 fluchtet mit der Aussenseite des
Profils 1 und schützt mit ihrem Ueberhangschenkel 15 den Schenkel la mit der Bedachungsfolie 12, bzw. mit dem Ortsprofil 11
gegen die ungünstigen Wettereinflüsse ab.
712229117.2.72
Ueber das montierte Ortsprofil 11, bzw. die Bedachungsfolie
12 werden dann mehrere, nicht dargestellte Schichten von Kies- oder Betonplatten, Kiesklebedächer, Asphalt oder dergleichen
gelegt.
Der Distanzhalter Ib, 4er parallel zu den Führungsnuten 3
verläuft, ist mit einem Ansatz A aus Kunststof!"material versehen
und mit diesem Ansatz 4 dicht an der Fassade c. anliegt.
Durch diese Anordnung wird das Eindringen des Flugschnees und des Regenwassers durch di? Kapillarerschelr.ung in das
Innere des Profils χ vermieden. Die Länge des Distanzhalters
Ib ist grosser als diejenige der Arme 2a, um das Profil 1 im entsprechenden Abstand von der Fassade 5 zu halten.
Das Abschliessen des Flachdachrandes r.it derr. oben bei-ohriebenen
Dachrandprofil er-spa.rt die Kosten für die Errichtung ei
~~ ner Kronenmauer. Dso gestaute 'iasser kann nach aus?er. abflies
sen, ohne dass es ins Innere eindringen kann. Der Sinhangerstreifen
erübrigt sich.
Die Spenglerarbeiten neraen vereinfacht, aber nicht verdrängt.
Durch die Verstellung der Arme des BefestigungsbUgeis und deren
wahlweises Einsetzen in die Führungsnuten de?; Dachrandprofils
wird das Profil gegenüber 2er Ebene des Daches höhenverstellt, so dass verschiedenartig dicke Isolationssc"; '.cht
oder auch keine I ^lationsschicht bei den gleichbleibenden Abmessungen des Profils verwendet werden können.
Der mit einem Kunststoffmaterialansats versehene Iris tanz-halter
liegt beim montierten Zustand des Dachrandprofils dicht
an der Fassade an, womit das Sindringen des Schnees und Wassers entlang der Fassade ins Innere des Profils vermieden wird.
Die einfache Gestaltung dieses Profils ermöglicht eine leichte Lagerhaltung für den Handwerker.
Claims (6)
1. Dachrandprofil zum Abschliessen von Flachdachrändern, mit
einem Befestigungsbügel, dessen Auflageplatte (2b) an der Betondecke
befestigt wird, gekennzeichnet durch einen an einem Ende des Profils (1) angeordneten Schenkel (la) zur Aufnahne eines Abdeckmaterials
(11;12) durch mehrere, gleich gebildete, ϊ-förmige Fihrungsnuten
(5), in welchen zwei T-förmige, zur Profilebene senkrecht
verlaufende Arme (2a) des Befestigungsbügels (2) einsetzbar und verschiebbar sind, und durch einen Distanzhalter (Ib), der an
einem dem Schenkel (la) gegenüberliegenden Ende des Profils (l) parallel zu den führungsnuten angeordnet ist, dessen Länge grosser
ist als die Länge der T-förmigen Arme \2a).
2. Dachrandprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
die zwei Arme (2a) von der Längsachse der Auflageplatte (2b) ungleichmässig entfernt sind.
3. Dachrandprofil nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Arme (2a) um 180° in der Profilebene verstellbar sind.
4. Dachrandprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Distanzhalter (Ib) mit einem Kunststoffmaterialansatz (4)
versehen ist und eine Plugschneö- und Regensicherung !bildet.
5. Dachrandprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass
der Schenkel (la) mit einer abnehmbaren, in eine Fuge (13) des Schenkels einrastbaren Profilabschlusskappe (14) überdeckt ist.
6. Dachrandprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Profil (1) vorzugsweise in Längen von 6 ml lieferbar ists
wobei pro jeden ml des Profils ein Bügel (2) vorgesehen ist.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7122298U true DE7122298U (de) | 1972-02-17 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7122298U Expired DE7122298U (de) | Dachrandprofil zum Abschließen von Flachdachrändern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7122298U (de) |
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