DE2124358A1 - Abdeckvornchtung fur horizontale Be wegungsfugen - Google Patents
Abdeckvornchtung fur horizontale Be wegungsfugenInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B1/00—Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
- E04B1/62—Insulation or other protection; Elements or use of specified material therefor
- E04B1/66—Sealings
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Description
- Abdeckvorrichtung für horizontale Bewegungsfugen Die Erfindung betrifft eine Abdeckvorrichtung für horizontale Bewegungsfugen in vertikalen Außenputzflächen. So sollen z*Bo Fugen zwischen Attika und Ringgurt oder Ringanker in senkrechten Außenputzflächen konstruktiv so überdeckt werden, daß freie Beweglichkeit der berührenden Bauglieder (z.B. Attika und Ringgurt bzw. Ringanker) gewährleistet bleibt, ohne daß Spannungen aus diesen Bewegungen auf den Außenputz im Bereich der Berührungspunkte der verschiedenst beanspruchten Bauglieder übertragen werden.
- Im Gegensatz zu Wandanschlußschienen, bei denen die Schiene dazu dient, Anschlußatreifen zur ttberdeckung von Dachbahnen - im Anschluß an aufgehendem Mauerwerk - aufzunehmen und bei denen der Einbau weitgehend starrer Profilteile in massive Betonwände erfolgt (vgl. OS 1 918 761), so hat man für das Verputzen einer Flachdachat-tika meist versucht, die erforderlich werdende Puge entweder zu ignorieren oder mit großem Aufwand konstruktiv zu umgehen. Die Nichtbeachtung der Fuge führte in vielen Fällen zu schweren Bauschäden. Die Fuge konstruktiv zu umgehen ist sehr teuer und der Erfolg zweifelhaft.
- Als sichere Lösung galt bisher nur, auf eine verputzte Attika zu verzichten und die Fuge zwischen Attika und mauerwerk (bzw. Ringanker) mit einer Attikaverkleidung (Asbestzementplatten, holz, Aluminium usw.) oder einem übergreifenden Attikaelement aus Beton zu überdecken, odep die Fuge durch einen entsprechend weiten Dachüberstand gegen Wasser zu schützen.
- Ziel der Erfindung ist demgegenüber die konstruktiv einwandfreie und wirtschaftliche Ausführung einer verputzten Attika durch eine einfache und im Dauerbetrieb bewährte Abdeckvorrichtung zu ermöglichen, welche eintretenden gegenseitigen Bewegungen der Bauteile beiderseits der Fuge elastisch nachgeben kann.
- Das konnte unter Benutzung von einfach zu verarbeitenden, leicht federnden Blechteilen erreicht werden durch Verbindung von zwei oberhalb und unterhalb längs der Fuge einzuputzenden Winkelblechprofilen, deren oberes Profil aus einem an der Wand anliegenden, gelochten oder als Streckmetall ausgebildeten Befestigungsteil besteht, an dem sich ein schräg nach außen gerichteter Wasserableitungsstreifen anschließt, der zusammen mit anschließenden Streifen einen die Profilbleche von der Fuge fernhaltenden Hohlraum bildet, dessen untere Begrenzung durch einen wieder schräg nach oben in Richtung auf die Wand zurückgebogenen Tropfkantenschenkel gebildet wird, welchem sich ein schräg nach unten in Richtung auf die Wand abgebogener, als obere Wasserschranke dienender Randschenkel anschließt, und deren unteres Profil aus einem gleichfalls an der Wand anliegenden gelochten eder als Streckmetall ausgebildeten Befestigungsteil besteht, an den sich eine an der Hinterwand des genannten Hohlraumes in sich selbst zurückgehende, als untere hintere Wasserschranke dienende Aufkantung anschließt, von der aus eine als Waserableitung nach außen dienende Abkantung schräg nach vorn unten zur Putzoberfläche läuft, gegen die sich der genannte Randschenkel des oberen Winkelblechprofila federnd legen kann.
- Bei einem solchen zweiteiligen Pugenprofil dient der untere Teil als Putzabschlußschiene unterhalb der Bewegungsfuge.
- Der obere Teil ermöglicht den Putzabschluß oberhalb der Bewegungsfuge und greift in den unteren Teil so ein, daß von der Putzfläche senkrecht ablaufendes Wasser auch dann nach außen abgeleitet wird, wenn keine zusätzliche Regendichtung vorhanden ist. Durch die Fedrigkeit der Profilmaterialien ist außerdem eine gewisse Nachgiebigkeit und Anpassung an Relativbewegungen der Bauteile beiderseits der Fuge gewährleistet.
- Bei ungünstigen und erschwerten Bedingungen kann die Möglichkeit, weitere Dichtungen anzubringen, dadurch geschaffen werden, daß die zur Putzoberfläche laufende Abkantung des unteren Winkelblechprofils an ihrem Außenende einen schräg nach oben in Richtung auf die Wand zurückgebogenen kürzeren Wandachenkel trägt, der federnd in den unter den Schenkelteilen des oberen Winkelblechprofils gebildeten Raum ragt, Dadurch können abdichtende Regenschutzmittel leicht eingebracht und sicher gehalten werden.
- Ein bewährtes Mittel solcher Art ist z.B. ein zwischen die Schenkelteile des oberen Winkelblechpßrofils und die Schenkelteile des unteren Winkelblechprofils einschiebbares gewinkeltes Abdeckblech, welches mit seinem inneren Schenkel hinter den Randschenkel des unteren Winkelblechprofils greift und mit seinen äußeren Schenkeln die Fuge zwischen Putz und unterem Winkelblechprofil überdeckt. Das Abdeckblech dient also als Zusatzsicherung bei größerer Beanspruchung durch Windwasser, Staudruck und dergl. Die Anbringung ist grundsätzlich zu empfehlen, bei durch Wind und Sohlagregen wenig beanspruchten Bauten aber nicht immer unbedingt erforderlich.
- Ganz besonders sicheren Schutz bietet ein zwischen die Schenkelteile des oberen Winkelblechprofils und das vom federnden Randschenkel des unteren Winkelblechprofils gehaltene Abdeckblech eingeklemmtes Dichtungsband.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der schematischen Querschnittszeichnung einer verputzten Wand mit Bewegungsfuge beschrieben. Die Darstellung zeigt ein Mauerwerk mit der Attika A oben und dem Ringanker R unten.
- Zwischen diesen Bauwerksteilen verläuft die abzudichtende Fuge X, die eine schematisch durch Kreise angedeutete Gleitfolie G enthält. An der linken Außenseite der Wand ist eine Isolierschicht I vorgesehen. Uber und unter der Fuge sind Dübel D zur Aufnahme von Halteschrauben oder -nägeln für die Teile der Abdeckvorrichtung vor dem Verputzen eingelassen.
- Links trägt die Wand auf der Isolierschicht I eine Putzschicht von etwa 20 mm Stärke. Vor dem Verputzen wird die Abdeckvorrichtung angebracht und dann eingeputzt. Sie besteht aus Winkelblechprofilen aus Metall, Leichtmetall, vorzugsweise verzinktem Stahlblech, Aluminium oder Aluminiumlegierung.
- Zum Anbringen wird das obere Winkelblechprofil I durch in die oberen Dübel D greifende Schrauben oder Nägel 5, und das untere Winkelblechprofil II durch entsprechende Schrauben oder Nagel15 beiderseits der Rewegungsfuge befestigt. Das obere Winkelblechprofil trägt einen als Streckmetall ausgebildeten Befestigungsteil 1, der dann unten in den schräg nach vorne gerichteten Wasserableitungsstreifen 2 übergeht.
- In einem der Putzstärke entsprechenden Wandabstand geht die obere Bugenabdeckechiene dann in einen wandparallelen Streifen 3 über, so daß also in Höhe der Fuge ein Hohlraum 4 entsteht. Dieser ist unten begrenzt durch einen schräg nach oben zurückgebogenen Tropfkantenschenkel 6, welchem sich ein schräg nach unten in Richtung auf die Wand abgebogener Randschenkel 7 anschließt, der als obere Wasserschranke dient.
- Das untere Winkelblechprofil IL besteht unmittelbar an der Wand zunäch>-t auch aus einem Streckmetallabschnitt 8. Dieser geht nach oben in eine in sich selbst zurückgeführte Au£kantung 9 über, von der aus eine als Wasserableitung nach außen dienende Abkantung 11 abgeht. Unter diese Abkantung und in den durch die in sich zurückgeführte Aufkantung gebildeten 10 Zwischenraum ist ein Blech/in die Aufkantung eingeschoben, welches als zusätzliche Sicherung und
Von der nach außen gerichteten Abkantung 11 geht eine schräg nach innen und oben gerichtete Abkantung in Form eines zurückge bogenen kürzeren Randschenkels 12 abO Dieser Schenkel ragt also federnd in den unter den Schenkelteilen des oberen Schenkelblechprofils gebildeten Raum hinein. Die geschilderten Teile sind so bemessen, daß sich der Randschenkel 7 des oberen Winkelblechprofils leicht federnd gegen die obere Fläche der Abkantung 11 des unteren Winkelblechprofils legen kann.J*< 9 tt Gt e VePtk r - Wenn diese hilfsweise am Mauerwerk befestigten beiden Winkelblechprofilteile I und II unter Abdecken der Bewegungsfuge angebracht sind, so wird sowohl das aufgehende Mauerwerk (Ringanker) als auch die darüber befindliche Attika verputzt.
- Dabei wird zum Schutz gegen das Eindringen von Verunreinigungen und Feuchtigkeit in den Schlitz zwischen Ober- und Unterteil ein Schaumstoffstreifen eingelegt, der nach Fertigstellung des Verputzes aber wieder herausgenommen wird.
- Anschließend wird nun zwischen die Schenkelteile 6 und 7 des eingeputzten oberen Winkelblechprofils I und die Schenkelteile 11 und 12 des eingeputzten unteren Winkelblechprofils II ein gewinkeltes Abdeckblech III eingehängt, dessen Winkel so gekantet sind, daß ein Mittelteil 14 als schräg nach oben innen gerichteter Abschnitt in einigen Millimetern Abstand parallel zur Abkantung 11 des unteren Winkelblechprofils II verläuft.
- Ein innen abwärts gerichteter Randschenkel 17 des Abdeckbleches III stützt sich dabei auf die genannte untere Abkantung 11. Am äußeren gegenüberliegenden Randabschnitt des Abdeckbleches ist ein senkrechter Schenkel 16 zur Uberdeckung der Fuge zwischen Putz und Profilunterteil vorhanden. Zwischen Winkelblechprofil I und das Einhängeblech III wird nun ein Dichtungsband 13 eingeklemmt, wodurch die ganze Fugenabdeckung dicht, aber beweglich abgeschlossen wird. Das kompressible Dichtungsband besteht z. B. aus Schaumgummi mit geschlossenen Poren, also sogenannter Moosgummi, Zellkautschuk oder dergl.
- Die geschilderte Abdeckvorrichtung ist in der Lage, alle im Fugenbereich auftretenden Bewegungen, wie Dehnen, Schwinden, Klaffen oder Pressen aufzunehmen. Außerdem wird mit Sicherheit das Eindringen von Regenwasser verhindert.
- Patentansprüche:
Claims (5)
- Patentansprüche Abdeckvorrichtung für horizontale Bewegungsfugen in vertikalen Außenputzflächen, gekennzeichnet durch zwei oberhalb und unterhalb längs der Fuge einzuputzende Winkelblechprofile, deren oberes Profil (I) aus einem an der Wand anliegenden, gelochten oder als Streckmetall ausgebildeten Befestigungsteil (1) besteht, an den sich ein schräg nach außen gerichteter Wasserableitungsstreifen (2) anschließt, der zusammen mit anschließenden Streifen (3 usw.) einen die Profilbleche von der Fuge fernhaltenden Hohlraum (4) bildet, dessen untere Begrenzung durch einen wieder schräg nach oben in Richtung auf die Wand zurückgebogenen Tropfkantenschenkel (6) gebildet wird, welchem sich ein schräg nach unten in Richtung auf die Wand abgebogener, als obere Wasserschranke dienender Randschenkel (7) anschließt; und deren unteres Profil (II) aus einem gleichfalls an der Wand anliegenden gelochten oder aLs Streckmetall ausgebildeten Sfestigungsteil- (8) bestejit;, an den sich eine an der Hinterwand des genannten Hohlraums (4) in kch selbst zuriickgehende, als untere hintere Wasserschranke dienende Aufkantung (9) anschließt, von der aus eine als Wasserableitung nach außen ienende Abkantang (11) schräg vorn unten zur Put@oberfläche läuft, gegen die sich der genannte Randschenkel (7) des oberen Wink£ib Lechprofils federnd legen kann.
- 2o Abdeckvorricht;ung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß unter die Abkantung (11) und in den durch die Aufkantung (9) gebildeten schmalen Hohlraum ein Verstarkungsblech (10) eingeschoben ist.
- 3. Abdeckvorrichtung nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Putzoberfläche laufende Abkantung (1 1) des unteren Winkelblechprofils (II) an ihrem Außenende einen schräg nach oben in Richtung auf die Wand zurückgebogenen kürzeren Randschenkel (12) tragt, der federnd in den unter den Scherikelteilen (6 und 7) des oberen Winkelblechprofils (I) gebildeten Raum ragt.
- 4. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein zwischen die Schenkelteile (6, 7) des oberen Winkelblechprofils (I) und die Schenkelteile (11, 12) des unteren Winkelblechprofils (Il) einschiebbares gewinkeltes Abdeckblech (III), welches mit seinem inneren Schenkel (17-) hinter den Randschenkel (12) des unteren Winkelblechprofils greift und mit seinen äußeren Schenkeln (14, 16) die Fuge zwischen Putz und unterem Winkelblechprofil (II) überdeckt.
- 5. Abdeckvorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein zwischen die Schenkelteile (6, 7) des oberen Winkelblechprofils (I) und das vom federnden Randschenke3 (12) des unteren Winkelblechprofils (II) gehaltene Abdeckblech (3) eingeklemmtes Dichtungsband (13).L e e r s e i t e
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Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3420897A1 (de) * | 1984-06-05 | 1985-12-05 | Protektorwerk Florenz Maisch Gmbh & Co Kg, 7560 Gaggenau | Profilkombination fuer die trennung von putzflaechen im bereich waagerechter fugen bei bauwerken |
| DE10064735A1 (de) * | 2000-12-22 | 2002-08-14 | Fels Werke Gmbh | Fassade |
| EP1327731A1 (de) | 2002-01-14 | 2003-07-16 | FELS-WERKE GmbH | Fassade |
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1971
- 1971-05-17 DE DE19712124358 patent/DE2124358A1/de active Pending
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