DE7119128U - Rahmenloser Bildträger - Google Patents
Rahmenloser BildträgerInfo
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Description
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H.SEILER. J. PFENNING MEINIG" """-'N ι.
PATBNTANWÄLTE " Telefon! 3Ο4 ©β 21 / 22
Teleoramm-Adreeee: Sallwehrpatent
Poeteoheokkonto: Berlin Weet SO 38
G 71 19 128.1 3. Februar 1972
Me/St
Herr Harald Israelewski 1 Berlin 28, Graneweg 18
"Rahmenloser Bildträger"
Es ist bereits ein rahmenloser Bildträger, bestehend aus einer durchsichtigen Deckscheibe als Vorderwand und einer
Rückwand, zwischen welche beide ein Bild, wie ein Druck, eine Zeichnung, Preisliste oder ein Lehr- bzw. flächenhaftes Anschauungsmittel eingelegt ist, und aus einer zum
Aufhängen geeigneten Klammerbindung, bekannt.
Diese rahmenlosen Bildträger haben, gegenüber gerahmten
Bildern bzw. Wechselrahmen, den Vorteil, daß sie leicht und bequem gehandhabt werden können. Das Öffnen und
Schließen des Trägers zum Fassen oder Wechseln von Bildern kann auf sehr einfache Weise und schnell erfolgen. Die die
Deckscheibe umgreifenden Klammern sind kaum sichtbar und
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storen den Bildeindruck nicht, so daß sie für jedes Bild
passen und demzufolge in zunehmender Stückzahl im Verkehr sind, wie in Schulen, Ausstellungen, und auch als Reklamemittel verwendet werden.
Ein anderer derartiger Bildträger benutzt eine hinter der Rückwand liegende Klammerbindung für eine Anordnung von
vier oder sechs Klammern als Vierer- bzw. Sechsergruppe, deren Halterung aus von dünnen kurzen Drähten gebildeten
Spannbügeln besteht, an denen jede Klammer relativ großer Länge mittels eines Spannschlosses befestigt wird. Jede
Klammer ist mit einem Aufhängeloch versehen, so daß dieser j rahmenlose Bildträger für Ein- oder Zweipunkt-Aufhängung
verwendet werden kann. Jede Klammer kann außerdem ?At einem
Schaumgummipolster versehen sein, die die Wand schonen und an dieser ein Rutschen vermeiden.
Es ist auch ein rahmenloser Bildträger mit einer Klammerbindung bekannt geworden, bei dem die Klammern von einer
rückseitigen Metallklammer getragen werden· Diese Bindung
setzt sich aus ein- oder mehrfach gekreuzten Metallbändern zusammen in Anordnungen, die ebenfalls die Einpunkt- bzw·
die Zweipunktaiafhängung durch ein oder mehrere in festem
Abstand zueinander stehenden Aufhängelöchern ermöglichen·
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Auch hierbei werden Bild mit Deckglas und Rückwand stark gespannt· Xn beiden Fällen kommt es deshalb vor, daß das
Bild vom Deckglas und der Rückwand dadurch nicht fest gehalten wird, weil die Klammern über Druck verkanten und
besonders dann, wenn es im Vergleich zum Bildträger klein
ist, rutscht und sich schiefstellt· Es kommt hinzu, daß bei starker Sonneneinstrahlung die Deckscheibe, sofern sie aus
Plexiglas besteht, sich konvex aufwälbt und die Bindung lockert. Man hat diesen Nachteil dadurch zu beseitigen versucht, indem man eine dicke Glasscheibe benutztt die das
Verkanten der Klammern verhüten soll· Es ist auch beobachtet worden, daß bei derartig starren Deckscheiben die Rückwand aufbaucht, was ebenfalls #in Rutschen des Bildes verursacht.
Außerdem neigt dünnes Glas, das genauso wie das zuvor genannte Dickglas geschliffen werden muß, zum Zerspringen
neigt, wenn der Effekt des Verkentens der Klammern auftritt.
Die Erfindung hai: sich die Aufgabe gestellt, diese Nachteile bei den genannten rahmenlosen Bildträgern zu vermeiden.
Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die Erfindung deshalb bei dem eingangs erwähnten rahmenlosen Bildträger in der
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sache vor, daß eine an die Rückwand anlegbare und aus zumindest
einem glatten Stab bestehende Halte- und Stützvorrichtung von einer Umfangslänge, die etwas kleiner als
die der Rückwand ist, und von dieser getragene Klammern vorgesehen sind (Fig.2).
Diese Halte- und Stützvorrichtung, im Folgenden kurz Halter genannt, kann demgemäß sowohl einstückig sein als
auch aus mehreren Stäben, vorzugsweise aus vier Stäben, bestehen. Dabei verläuft die Richtung des einen oder der
Stäbe parallel zum Außenumfang der Rückwand, so daß der erfindungsgemäße Halter sowohl für vier- oder rechteckige
als auch für runde Bilder ausführbar ist. Vorzugsweise besteht der Halter (Gestell) aus Rundstahl, insbesondere
Silberstahl.
Mit diesen erfindungsgemaßen Maßnahmen werden zugleich
mehrere Vorteile gegenüber dem eingangs gewürdigten bekannten Stand der Technik dadurch erreicht, daß das aus
dem federnden Stahl bestehende Gestell an der Rückwand anliegt und über die Klammern, die hier kurz sind, fest zusammendrückt
und in dieser Lage erhält· Ein Verbiegen der Deckscheibe kann selbst bei an sich biegsamem Material derselben
nicht eintreten, so daß ein Rutschen des zwischen Deckscheibe und Rückwand eingelegten Bildes nicht auftreten
kann.
Gemäß der Erfindung sind die Klammern auf dem Gestell oder
Halter verschiebbar. Das hat den besonderen Vorteil, daß nach Wunsch eine oder mehrere Klammern zur Einpunkt- oder
Zweipunktaufhängung gewählt werden können, aber darüber hinaus den zusätzlichen Vorteil, daß sich die Aufhängung
wesentlich vereinfacht, weil der Abstand zwischen zwei j
Aufhängepunkten, d.h. der Abstand zwischen zwei Stan!haken
innerhalb der Länge des Silberstahlstabes beliebig gewählt werden kann.
Im übrigen ergibt sich der Vorteil, daß die verschiebbaren \
Klammern je nach Bedarf und Geschmack des Benutzers einge- | stellt werden können, ohne den Bildträger zu öffnen. >
ι Die Erfindung läßt schließlich zu, den Bildträger auch zum i
Aufstellen zu verwenden. Hierfür ist erfindungsgemäß am I
Gestell ein verschwenk- und verstellbarer Bügel angeordnet,:
der das Bild beim Aufhängen nicht stört. I
! Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nunmehr anhand J
der Zeichnung beschrieben. !
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rahmenlcsen Bildträgers, dessen Deckglas, Bild und Rückwand von Klammern einer hinter der Rückwand
liegenden nicht sichtbaren Klammerbindung gehalten werden,
Fig. 2 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Bildträgers, bestehend aus einem Silberstahlhalter und Klammern.
Fig. 3 eine Ansicht einer Klammer in vergrößerter Darstellung nach Fig. 2,
Fig. 4 eine Seitenansicht einer Klammer nach Fig.3, und
Fig. 5 einen erfindungsgemäßen Bildträger nach Fig. 1,
der mit einem verschwenkbaren Ständer oder Bügel zur wahlweisen Aufstellung versehen ist.
Die Fig. 1 zeigt zur Verdeutlichung der Erfindung eine Teilansicht auf die Vorderseite des erfindungsgemäßen
Bildträgers, bei dem zwei von einer Anzahl von an einem ι
Halter 1 (Fig. 2) angeordneten Klammern eine Deckscheibe D j
und eine Rückwand R, zwischen denen ein Bild B eingelegt i
ist, an zwei ihrer Kanten zusammenhalten. !
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It. Fig. 2 ist diese aus dem Halter 1 und den Klammern 2
sich zusammensetzende Klammerbindung in Ansicht auf die Rückseite der Rückwand R dargestellt. Der Halter 1 besteht
in diesem Beispiel aus vier in Rechteckform zusammengesetzten glatten Stäben, die aus vorzugsweise Randstahl,
insbesondere aus Silberstahl, bestehen und sich nahe der
der
etwas kleiner als die/Rückwand R sind.
j Von dem Halter 1 werden eine Anzahl von Klammern 2 getra-
! gen, wobei auf jedem Teil des Halters eine (Fig. 2) oder
mehrere Klammern (Fig. 4) angeordnet sein können.
Jede der Klammern 2 können, wie Fig. 3 zeigt, aus einem Greiferteil und einem 'alteteil, der vom Halter 1 getragen
wird, bestehen. In diesem Beispiel sind diese beiden Teile gegeneinander beweglich und können unter Federdruck oder
—zug stehen.
Xn noch vorteilhafter Weise sind die Klammern 2, wie Fig.4
erkennen läßt, einstückig ausgeführt, wobei diese sowohl aus Metall oder aus Kunststoff gefertigt sind.
Wie die Fig. 3 zeigt, sind die Klammern 2 auf dem Halter 1 entsprechend den Pfeilen verschiebbar.
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In Fig. 4 ist eine Klaramerbindung nach der Erfindung dargestellt,
an deren Halter 1 zusätzlich ein Ständer oder Bügel 3 verschwenkbar angebracht ist, der zum Aufstellen
des Bildträgers dient. Der Kalter 1 und der Ständer oder Bügel 3 sind durch eine Halte- und Feststellvorrichtung 4
verbunden. Sie besteht im Ausführungsbeispiel aus einer Schnur, deren Enden als Schlaufen ausgebildet sind, die !
sowohl auf dem Halter 1 als auch auf einem der Schenkel des
■ Ebene des Halters 1 und der des Bügels 3 nach Belieben ein-:
gestellt werden kann.
Es sei erwähnt, daß bei dem vorgeschlagenen Bildträger
die Deckscheibe D des Bildes B aus beliebigen durchsichti- ' gen Material, Glas, Plexiglas oder dergleichen und die
Rückwand R aus einer Hartfaserplatte oder ähnlichem Material bestehen können, da der erfindungsgemäße Bildträger
ein Verwerfen dieser Teile nicht zuläßt.
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Claims (6)
1. Rahmenloser Bildträger, bestehend aus einer Deckscheibe
als Vorderwand und einer Rückwand, zwischen die ein Bild oder eine sonstige flächenhafte Darstellung einlegbar
ist, und einer hinter der Rückwand anbringbare und zum Aufhängen geeigneten KSrämerbindung, deren
Klammern Rückwand, Bild und Deckscheibe an ihren Kanten umgreifen, dadurch gekennzeichnet,
daß ein an die Rückwand (R) anlegbarer und aus Stäben | bestehender Halter (1) mit Kantenlängen, die etwas klei-j
ner als die der Rückwand sind, und von diesem getragene Klammern (2) vorgesehen sind (Fig. 2).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (1) aus Rundstahl, vorzugsweise aus Silberstahl,
besteht·
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeich- |
net, daß jede der Klammern (2) einstückig ist. ι
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeich- '
I net, daß die Klammern (2) auf dem Halter (1) verschieb- ;
bar sind (Fig. 3). i
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5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennceichnet,
daß an dem Halter (1) ein verschwenkbarer Ständer
oder Bügel (3) als verstellbarer Ständer angeordnet ist (Fig. 5).
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Halter (1) und dem Ständer oder
Bügel (3) eine auf beiden Teilen verschiebbare Halte- und Feststellvorrichtung (4), vorzugsweise eine Schnur,
vorgesehen ist (Fig. 5).
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7119128U true DE7119128U (de) | 1972-04-20 |
Family
ID=1268105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE7119128U Expired DE7119128U (de) | Rahmenloser Bildträger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7119128U (de) |
-
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- DE DE7119128U patent/DE7119128U/de not_active Expired
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