DE10115791A1 - Vorrichtung zum Präsentieren von Gegeständen - Google Patents
Vorrichtung zum Präsentieren von GegeständenInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Präsentieren von zwei- und/oder dreidimensionalen Gegenständen, wie beispielsweise Bilder oder Schmuck, mit einem Trägerbogen (1), einer Spannvorrichtung (2) und einem an dem Trägerbogen (1) angeordneten Exponatträger (3), wobei der Trägerbogen (1) mittels der Spannvorrichtung (2) in einer gekrümmten Stellung gehalten wird.
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Präsentieren verschiedenster Exponate, insbe
sondere von Fotos, Bildern, Kalendern oder auch dreidimensionalen Objekten, die, zum
Zwecke ihres Verkaufs und/oder zum Zwecke ihrer zur Schau Stellung, für den Betrachter
plaziert werden sollen.
Es ist bekannt, Abbildungen, beispielsweise Fotos, Bilder oder dergleichen dadurch zu prä
sentieren, daß sie gerahmt und dann an einer Wand befestigt werden, mit geeigneten Schnüren
bzw. Drähten aufgehängt oder, bei entsprechender Ausgestaltung des Rahmens, auf eine ebe
ne Fläche gestellt werden. Ebenso ist es allgemein üblich, dreidimensionale Exponate, bei
spielsweise künstlerische Plastiken, Schmuck oder auch besondere handwerkliche Produkte,
z. B. Hörgeräte, auf Regalböden, Säulen, Cuben oder sonstigen, eine Auflagefläche bietenden
Vorrichtungen zu präsentieren.
All diesen Vorrichtungen zum Präsentieren von zwei oder dreidimensionalen Exponaten ist
gemein, daß sie in ihrer Formgebung und Gestalt durch den Anwender nicht oder kaum an die
jeweiligen Bedingungen des Einsatzortes und dessen gestalterische Wechselwirkung mit dem
Exponat angepaßt werden können.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine mechanisch einfach aufgebaute Vorrichtung zum
Präsentieren von zwei- oder dreidimensionalen Exponate zu schaffen, die an räumliche Um
gebungsbedingungen flexibel angepaßt werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst.
Ein wesentlicher Vorteil, welcher mit der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik er
reicht wird, besteht darin, daß die äußere Formgebung der Vorrichtung dem Anwender nicht
starr vorgegeben ist. Vielmehr kann der Anwender mit Hilfe der Spannvorrichtung die
Krümmung des Träger-Bogens, somit die vertikale Ausdehnung die Präsentationsvorrichtung
und zugleich den Grad der horizontalen Plazierung des Exponates in dem umgebenden Raum
festlegen, also beispielsweise den Abstand zwischen einem präsentierten Bild und einer hinter
der Vorrichtung befindlichen Wand den jeweiligen Anforderungen anpassen. Dem Anwender
ist also für die jeweilige Verwendung eine passende Präsentationsvorrichtung zur Verfügung
gestellt.
Als Träger-Bogen kann eine je nach Materialwahl bis zu etwa 5 mm starke, elastisch ver
formbare, vorzugsweise gestreckt-rechteckige Platte vorgesehen sein. Die Spannvorrichtung,
welche auch verstellbar sein kann, wird hierbei parallel zur Längsachse der gestreckt rechtec
kigen Platte in der Weise angebracht, daß die Platte durch Kürzung der Spannvorrichtung eine
Biegung, ähnlich der eines mittels gespannter Sehne geformten Bogens, erfährt. Hierbei wer
den die Befestigungspunkte der Spannvorrichtung an der Platte vorzugsweise so gewählt, daß
die von der Spannvorrichtung auf die Platte wirkenden Haltekräfte mittig an der jeweiligen
kurzen Kante der Platte wirken, wodurch eine Torsion der Platte vermieden wird.
Der Grad der sich ergebenden Biegung des als Platte ausgebildeten Träger-Bogens ist, im
Rahmen der von Material, Länge und Stärke der Platte gesetzten Grenzen, einer zerstörungs
freien, vorzugsweise elastischen Verformung, durch beliebige Wahl der Länge der Spannvor
richtung frei wählbar. Die Befestigung der Spannvorrichtung an der Platte kann mittels die
Platte umfassender Halterungen erfolgen, an denen neben der eigentlichen Spannvorrichtung
auch Aufnahmen für eine Befestigung der gesamten Vorrichtung u. a. auf einer Wand, bei
spielsweise mit einer Schraube, oder aber auch einer andersartigen Aufhängung vorgesehen
sein kann.
Die mit einer Spann- und Aufhängevorrichtung versehene, gekrümmte Platte dient der Auf
nahme eines oder mehrerer, den jeweiligen Proportionen angepaßten Exponat-Trägern wobei
der Eponat-Träger beispielsweise zum Halten von Bildern oder dergleichen oder zum Tragen
von Gegenständen genutzt wird. Die (der) Exponat-Träger werden (wird) auf die Platte mit
Hilfe geeigneter Befestigungsvorrichtungen aufgeschoben, bevor die Platte mit den Halterun
gen der Spannvorrichtung versehen wird. Hierbei ist es möglich, wahlweise nur einen oder
gleich mehrere Exponat-Träger an der Platte zu befestigen. Auch die kombinierte Verwen
dung beispielsweise eines Exponat-Träger für Bilder (Bilderrahmen) mit einer Haltevorrich
tung für eine kleine Plastik oder mit einem, ähnlich einem Bild gehaltenen, Spiegel kann vor
gesehen sein. Auf die vielfältige gestalterische Variabilität der Kombination mehrerer, auch
unterschiedlicher Exponat-Träger soll an dieser Stelle hingewiesen werden.
Grundsätzlich werden die Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich der ästhetischen Wirkung
durch die gewählte Größe der Platte sowie der verwendeten Materialien für Platte, Spannvor
richtung und Exponat-Träger geprägt. Jedoch hat der Anwender die Möglichkeit, nämlich
durch die Ausgestaltung der Vorrichtung, Einfluß auf die Eigenschaften der Vorrichtung zu
nehmen. Letztendlich ergibt sich aus der Kombination von Materialwahl und Proportion als
Gestaltungsfaktoren einerseits, und Formgebung mittels Spannvorrichtung sowie Design, An
zahl und Gruppierung der Exponate als weitere Gestaltungsfaktoren andererseits, das letzt
endlich erzielte Resultat, insbesondere hinsichtlich der gestalterischen Wirkung. Die erfin
dungsgemäße Vorrichtung eröffnet dem Anwender gestalterische Möglichkeiten bei der
raumgerechten Präsentation verschiedenster Exponate.
Die Vorrichtung ergibt, insbesondere bei der Verwendung eines Träger-Bogens aus Karton,
eine Präsentationsvorrichtung, die im Vergleich zu herkömmlichen Problemlösungen ein
vorteilhaft geringes Gewicht aufweist. Hierdurch eröffnen sich dem Anwender eine Vielzahl
von zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten, weil diese Präsentationsvorrichtung auch an
Wandbespannungen, Vorhängen, leichten Trennwänden oder an Fensterflächen aufgehängt
werden kann.
Die Vorrichtung ist in besonderer Weise dazu geeignet, auch kleinere Exponate besonders
auffällig zu präsentieren. Es ist bekannt, daß ein gewöhnlich direkt auf einer Wand plaziertes,
gerahmtes Bild die Aufmerksamkeit eines Betrachters erst bei einem relativ stumpfen Winkel
zwischen Betrachter und Exponat erreicht. Wird jedoch ein Bild mit der erfindungsgemäßen
Vorrichtung präsentiert, so wird bereits bei einem sehr spitzen Blickwinkel die Aufmerksam
keit des Betrachters auf das Exponat gelenkt, weil weil das Exponat von der Vorrichtung in
den Raum hineinragend präsentiert wird. Diese Möglichkeit zum gestalterischen Hervorhe
ben des Exponates mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist also geeignet, die An
wendungsmöglichkeiten zu erweitern und die Aufmerksamkeit des Betrachters in besondere
Weise zu wecken.
Neben der besonders effektiven Präsentation verschiedenster Exponate bei sehr verschiedenen
räumlichen Umgebungen ermöglicht die Vorrichtung auch eine positive Einflußnahme auf die
Wirkung des Raumes, in welchem die Vorrichtung zur Anwendung kommt. Während her
kömmliche Vorrichtungen kaum von dem sie tragenden Hintergrund (z. B. Wand) hervortre
ten, und auf das sich dem Betrachter eröffnende Raumgefühl nur geringe Auswirkungen ha
ben, ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung eine positive Veränderung der räumlichen
Wahrnehmung insbesondere in größeren Ausstellungsräumen. In Räumen mit niedriger Dec
kenhöhe bewirkt die längliche Bauform bei vertikalen Ausrichtung der Präsentationsvorrich
tung eine optisch-streckende Wirkung, so daß auch derartige Räume für die Präsentation ge
nutzt werden können. Bei der Verwendung in schmalen, länglichen Räumen, beispielsweise
Fluren, wird, bei ebenfalls vertikaler Verwendung, durch die in den Raum hinein ragende
Vorrichtung eine optisch-verkürzende Wirkung erzielt.
Der insgesamt sehr einfache Aufbau empfiehlt einen Einsatz der Vorrichtung. Die einfache
Konstruktion bietet den Vorteil, daß das Spektrum zur Konstruktion verwendbarer Materiali
en sehr groß ist, wodurch sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen. Die Möglich
keit, mit Hilfe der erfindungsgemäßen Konstruktion eine Vorrichtung zur wirkungsvollen
Präsentation eines Bildes, beispielsweise aus farbigem Karton, zweier metallenen Klammern
und einer Perlonschnur nebst schraubbarer Klemmvorrichtung zu fertigen, macht die wirt
schaftlichen Vorteile der Erfindung deutlich. Die Erfindung ermöglicht die Realisierung ei
ner ästhetisch ansprechender Präsentation bei sehr niedrigen Fertigungskosten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen anhand einer Zeichnun
gen näher beschrieben. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Präsentationsvorrichtung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Spannvorrichtung der Präsentationsvorrich
tung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Verbindung zwischen einem Träger-Bogen
und einem Exponat-Träger in einer rückwärtigen Ansicht;
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Bauweise des Exponat-Trägers nach Fig. 3
als Bilderrahmen;
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer anderen Verbindung zwischen einem Träger-
Bogen und einem Exponat-Träger;
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer weiteren Verbindung zwischen einem Träger-
Bogen und einem Exponat-Träger mit einer Plattform;
Fig. 7 eine schematische Darstellung, die die Präsentationsvorrichtung nach Fig. 1 in
einer horizontalen Anwendunsglage zeigt; und
Fig. 8 eine schematische Darstellung einer Befestigungsmöglichkeit einer Präsentations
vorrichtung an einer Wand.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung des der Erfindung zugrundeliegenden Prinzips.
Dargestellt sind hierbei die folgenden konstruktiven Elemente: ein Träger-Bogen 1, eine
Spannvorrichtung 2, ein Exponat-Träger 3 und zwei Verbindungselemente 4.
Fig. 2 zeigt eine Darstellung der Spannvorrichtung 2 mit einer zugbelastbaren Schnur 5 oder
einem Draht sowie einer Klemmvorrichtung 6 zur Bildung einer Schnur- bzw. Drahtschlinge.
Die am oberen und unteren Ende 7, 8 des Träger-Bogens 1 angebrachten Verbindungsele
mente 4 umfassen die jeweilige Kante des Träger-Bogens 1 und bieten eine Befestigungs
möglichkeit (Bohrung) zur Durchführung der mittels der Schnur/Draht 5 und der Klemmvor
richtung 6 gebildeten Schlinge.
Zum Befestigen, insbesondere zum Aufhängen der Präsentationsvorrichtung in vertikaler An
ordnung, d. h. die Längsachse des Träger-Bogens 1 verläuft im wesentlichen vertikal, kann
eines der Verbindungselemente 4 eine Öffnung (nicht dargestellt) aufweisen, durch welche
beim Aufhängen der Präsentationsvorrichtung ein an einem tragenden Hintergrund befestigter
Haken, Nagel oder dergleichen greift. Das derart ausgebildete Verbindungselement 4 dient
dann zusätzlich der Aufnahme einer Aufhängeeinrichtung.
Die Spannvorrichtung 2 kann eine feste Länge aufweisen, so daß die Krümmung des Träger-
Bogens 1 im wesentlichen festgelegt ist. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß die Länge
der Spannvorrichtung in Abhängigkeit vom Anwendungsfall einstellbar ist. Bei der Ausfüh
rung nach Fig. 2 kann zu diesem Zweck die Schnur 5 in der Klemmvorrichtung 6 verscho
ben werden.
Fig. 3 zeigt eine Verbindung zwischen dem Träger-Bogen 1 und dem Exponat-Träger 3 in
der rückwärtigen Ansicht. Der beispielsweise aus einem stabilen Karton gefertigte Exponat-
Träger 3 weist zwei parallel ausgeführte, schlitzförmige Öffnungen 9, 10 auf. Durch diese
Öffnungen 9, 10 wird der Träger-Bogen 1 in ungespanntem Zustand geschoben. Hierdurch
ergibt sich eine verschiebbare Verbindung zwischen beiden Bauteilen. In gespanntem Zu
stand des Träger-Bogens 1 ergibt sich ein erhöhter Flankendruck zwischen den aufeinander
geschobenen Bauteilen, nämlich dem Träger-Bogen 1 und dem Exponat-Träger 3. Der sich
hierdurch ergebende Reibungswiderstand gewährleistet bei leichteren Exponaten eine ausrei
chende Fixierung des Exponat-Trägers 3 auf dem Träger-Bogen 1. Die hier gezeigte Ausfüh
rung wird vorzugsweise bei Ausführung des Exponat-Trägers 3 als Bilderrahmen verwendet.
Fig. 4 zeigt eine bevorzugte Bauweise eines Exponat-Trägers 3 gemäß Fig. 3 als Bilder
rahmen. Die in Fig. 3 gezeigte Verbindung zwischen Träger-Bogen 1 und Exponat-Träger 3
wird hier von der Vorderseite gezeigt. Der Exponat-Träger 3 dient als Rückenplatte, welche
durch Aufkleben einer nach oben geöffneten, vorzugsweise transparenten Bildtasche 3a sowie
eines Passepartouts 3b zu einem Bilderrahmen komplettiert wird.
Fig. 5 zeigt eine weitere Möglichkeit zum Verbinden von Träger-Bogen 1 und Exponat-
Träger 3. Hierbei ist der Exponat-Träger 3 vorzugsweise aus einem Blech oder aber auch aus
Kunststoff gefertigt. Die vertikalen Seiten 11, 12 des Exponat-Trägers 3 bilden rückseitig
eine Nut, in welche der Träger-Bogen 3 eingeschoben wird, so daß der Träger-Bogen 3 im
Bereich des Exponat-Trägers 3 teilweise umgriffen wird. Gegenüber der in Fig. 3 gezeigten
Ausführungsform ergibt die Bauweise nach Fig. 4 bei Biegung des Träger-Bogens 3 eine
noch größere Reibung zwischen dem Träger-Bogen 3 und dem Exponat-Träger 3. Diese Aus
führungsform wird vorzugsweise verwendet, wenn der Exponat-Träger 3 für die Präsentation
dreidimensionaler, häufig auch schwererer Exponate ausgeführt wird.
Fig. 6 zeigt eine gemäß Fig. 5 gefertigten Exponat-Träger 3 mit einer Plattform 3c zur
Aufnahme eines dreidimensionalen Exponates.
Fig. 7 zeigt die alternativ ebenfalls mögliche, horizontale Verwendung der Vorrichtung zum
Präsentieren. Hierbei ist, anders als bei der vertikalen Verwendung, eine Befestigung beider,
den Träger-Bogen 1 umfassenden Verbindungselemente 4 an einem Hintergrund (z. B. Wand)
erforderlich.
Fig. 8 zeigt eine spezielle Befestigung der Verbindungselemente 4 bei horizontaler Verwen
dung (vgl. Fig. 7) an einem tragenden Hintergrund 13. Hierbei werden zwei hakenförmige
Tragelemente 14, welche vorzugsweise aus einem Flacheisen gefertigt sind, in gleicher Höhe
und im passenden Abstand auf dem Hintergrund 13 beispielsweise mittels Spreitzdübel 15
und Schraube 16 befestigt. Die aus den Bauteilen Träger-Bogen 1, Spannvorrichtung 2, Ex
ponat-Träger 3 und Verbindungselemente 4 bestehende, fertig konfigurierte Präsentationsvor
richtung wird mit dem jeweils rückseitigem, flach ausgebildeten Abschnitt der Verbindungs
elemente 4 in die hakenförmige Tragelemente 14 eingehängt. Um ein nach vorne Kippen der
Präsentationsvorrichtung zu verhindern, sind die Formgebungen von Verbindungselement 4
und Tragelement 14 paßgenau mit möglichst geringem Spiel aufeinander abgestimmt.
Eine Fortbildung der Erfindung kann vorsehen (nicht dargestellt), daß mehrere Exponat-Täger
auf dem Träger-Bogen 1 fest oder verschiebbar angeordnet sind.
Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen offenbarten
Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die
Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen von Bedeutung
sein.
Claims (14)
1. Vorrichtung zum Präsentieren von zwei- und/oder dreidimensionalen Gegenständen, wie
beispielsweise Bilder oder Schmuck, mit einem Träger-Bogen (1), einer Spannvorrich
tung (2) und einem an dem Träger-Bogen (1) angeordneten Exponat-Träger (3), wobei
der Träger-Bogen (1) mittels der Spannvorrichtung (2) in einer gekrümmten Stellung ge
halten wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exponat-Träger
(3) an dem Träger-Bogen (1) verschiebbar angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger-
Bogen (1) aus einem flexiblen Material ist, insbesondere Karton, Holz, Kunststoff oder
Metallblech.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Spannvorrichtung (2) starr ausgeführt und somit die Krümmung des Träger-
Bogens (1) fixiert ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß
die Spannvorrichtung (2) verstellbar ausgeführt und somit eine Krümmung des Träger-
Bogens (1) einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Spannvorrichtung (2) aus Metall, textiler Schnur, Kunststoff oder Holz be
steht.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß die Spannvorrichtung (2) an wenigstens einem der Enden (7 bzw. 8) des Trä
ger-Bogens (1) mit Hilfe eines Verbindungselementes (4) befestigt ist, wobei das Verbin
dungselement (4) an wenigstens einem Ende (7 bzw. 8) eine Kante des Träger-Bogens (1)
wenigstens teilweise umgreift.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungs
element (4) einen Durchbruch zur Aufnahme einer Aufhängevorrichtung aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevor
richtung ein hakenförmiges Tragelement (14) ist, welches zum Befestigen der Vorrich
tung auf einem tragenden Hintergrund (13) in den Durchbruch des Verbindungselements
(4) eingreift.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der Exponat-Träger (3) eine Halterung für Bilder oder dergleichen Gegenstände
aufweist, die eine transparente Bildertasche (3a) und ein Passepartouts (3b) umfaßt.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der Exponat-Träger (3) eine Plattform (3c) zur Aufnahme eines dreidimensio
nalen Gegenstands aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der Träger-Bogen (1) durch hierfür vorgesehene Öffnungen (9, 10) des Expo
nat-Trägers (3) geführt ist, wodurch der Exponat-Träger (3) verschiebbar an dem Träger-
Bogen (1) gelagert ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß der Exponat-Träger (3) den Träger-Bogen (1) an Längsseiten (11, 12) umgreift,
wodurch, insbesondere bei Krümmung des Träger-Bogens (1), der Exponat-Trägers (3)
an dem Träger-Bogen (1) aufgrund erhöhter Flankendruckkräfte fixiert ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich
net, daß auf dem Träger-Bogen (1) mehrere Exponat-Träger (3) angeordnet sind.
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|---|---|---|---|
| DE2001115791 DE10115791A1 (de) | 2001-03-29 | 2001-03-29 | Vorrichtung zum Präsentieren von Gegeständen |
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| DE (1) | DE10115791A1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102019217027A1 (de) * | 2019-11-05 | 2021-05-06 | Ursula Wöllzenmüller | Bildhalterset, bildhalter und verfahren zum montieren eines bildhaltersets |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9311301U1 (de) * | 1993-07-24 | 1994-01-05 | Spitzley, Gunther P., Dipl.-Designer, 50937 Köln | Prospekt-Displayständer |
| DE29917536U1 (de) * | 1999-01-12 | 2000-03-23 | Prade, Ernstfried, 86981 Kinsau | Vorrichtung zum Präsentieren von Abbildungen |
-
2001
- 2001-03-29 DE DE2001115791 patent/DE10115791A1/de not_active Withdrawn
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE9311301U1 (de) * | 1993-07-24 | 1994-01-05 | Spitzley, Gunther P., Dipl.-Designer, 50937 Köln | Prospekt-Displayständer |
| DE29917536U1 (de) * | 1999-01-12 | 2000-03-23 | Prade, Ernstfried, 86981 Kinsau | Vorrichtung zum Präsentieren von Abbildungen |
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| DE102019217027A1 (de) * | 2019-11-05 | 2021-05-06 | Ursula Wöllzenmüller | Bildhalterset, bildhalter und verfahren zum montieren eines bildhaltersets |
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