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DE10115791A1 - Vorrichtung zum Präsentieren von Gegeständen - Google Patents

Vorrichtung zum Präsentieren von Gegeständen

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Publication number
DE10115791A1
DE10115791A1 DE2001115791 DE10115791A DE10115791A1 DE 10115791 A1 DE10115791 A1 DE 10115791A1 DE 2001115791 DE2001115791 DE 2001115791 DE 10115791 A DE10115791 A DE 10115791A DE 10115791 A1 DE10115791 A1 DE 10115791A1
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DE
Germany
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carrier
exhibit
support
sheet
arch
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Withdrawn
Application number
DE2001115791
Other languages
English (en)
Inventor
Christoph Hohlweck
Hartmut Luebbert
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Individual
Original Assignee
Individual
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Publication of DE10115791A1 publication Critical patent/DE10115791A1/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F7/00Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
    • A47F7/14Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for pictures, e.g. in combination with books or seed-bags ; for cards, magazines, newspapers, books or booklike articles, e.g. audio/video cassettes
    • A47F7/143Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for pictures, e.g. in combination with books or seed-bags ; for cards, magazines, newspapers, books or booklike articles, e.g. audio/video cassettes hanging or attached on show stands by means of brackets, clips, slits or the like
    • AHUMAN NECESSITIES
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    • A47FSPECIAL FURNITURE, FITTINGS, OR ACCESSORIES FOR SHOPS, STOREHOUSES, BARS, RESTAURANTS OR THE LIKE; PAYING COUNTERS
    • A47F7/00Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials
    • A47F7/02Show stands, hangers, or shelves, adapted for particular articles or materials for jewellery, dentures, watches, eye-glasses, lenses, or the like

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Abstract

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Präsentieren von zwei- und/oder dreidimensionalen Gegenständen, wie beispielsweise Bilder oder Schmuck, mit einem Trägerbogen (1), einer Spannvorrichtung (2) und einem an dem Trägerbogen (1) angeordneten Exponatträger (3), wobei der Trägerbogen (1) mittels der Spannvorrichtung (2) in einer gekrümmten Stellung gehalten wird.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Präsentieren verschiedenster Exponate, insbe­ sondere von Fotos, Bildern, Kalendern oder auch dreidimensionalen Objekten, die, zum Zwecke ihres Verkaufs und/oder zum Zwecke ihrer zur Schau Stellung, für den Betrachter plaziert werden sollen.
Es ist bekannt, Abbildungen, beispielsweise Fotos, Bilder oder dergleichen dadurch zu prä­ sentieren, daß sie gerahmt und dann an einer Wand befestigt werden, mit geeigneten Schnüren bzw. Drähten aufgehängt oder, bei entsprechender Ausgestaltung des Rahmens, auf eine ebe­ ne Fläche gestellt werden. Ebenso ist es allgemein üblich, dreidimensionale Exponate, bei­ spielsweise künstlerische Plastiken, Schmuck oder auch besondere handwerkliche Produkte, z. B. Hörgeräte, auf Regalböden, Säulen, Cuben oder sonstigen, eine Auflagefläche bietenden Vorrichtungen zu präsentieren.
All diesen Vorrichtungen zum Präsentieren von zwei oder dreidimensionalen Exponaten ist gemein, daß sie in ihrer Formgebung und Gestalt durch den Anwender nicht oder kaum an die jeweiligen Bedingungen des Einsatzortes und dessen gestalterische Wechselwirkung mit dem Exponat angepaßt werden können.
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, eine mechanisch einfach aufgebaute Vorrichtung zum Präsentieren von zwei- oder dreidimensionalen Exponate zu schaffen, die an räumliche Um­ gebungsbedingungen flexibel angepaßt werden kann.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Vorrichtung nach Anspruch 1 gelöst.
Ein wesentlicher Vorteil, welcher mit der Erfindung gegenüber dem Stand der Technik er­ reicht wird, besteht darin, daß die äußere Formgebung der Vorrichtung dem Anwender nicht starr vorgegeben ist. Vielmehr kann der Anwender mit Hilfe der Spannvorrichtung die Krümmung des Träger-Bogens, somit die vertikale Ausdehnung die Präsentationsvorrichtung und zugleich den Grad der horizontalen Plazierung des Exponates in dem umgebenden Raum festlegen, also beispielsweise den Abstand zwischen einem präsentierten Bild und einer hinter der Vorrichtung befindlichen Wand den jeweiligen Anforderungen anpassen. Dem Anwender ist also für die jeweilige Verwendung eine passende Präsentationsvorrichtung zur Verfügung gestellt.
Als Träger-Bogen kann eine je nach Materialwahl bis zu etwa 5 mm starke, elastisch ver­ formbare, vorzugsweise gestreckt-rechteckige Platte vorgesehen sein. Die Spannvorrichtung, welche auch verstellbar sein kann, wird hierbei parallel zur Längsachse der gestreckt rechtec­ kigen Platte in der Weise angebracht, daß die Platte durch Kürzung der Spannvorrichtung eine Biegung, ähnlich der eines mittels gespannter Sehne geformten Bogens, erfährt. Hierbei wer­ den die Befestigungspunkte der Spannvorrichtung an der Platte vorzugsweise so gewählt, daß die von der Spannvorrichtung auf die Platte wirkenden Haltekräfte mittig an der jeweiligen kurzen Kante der Platte wirken, wodurch eine Torsion der Platte vermieden wird.
Der Grad der sich ergebenden Biegung des als Platte ausgebildeten Träger-Bogens ist, im Rahmen der von Material, Länge und Stärke der Platte gesetzten Grenzen, einer zerstörungs­ freien, vorzugsweise elastischen Verformung, durch beliebige Wahl der Länge der Spannvor­ richtung frei wählbar. Die Befestigung der Spannvorrichtung an der Platte kann mittels die Platte umfassender Halterungen erfolgen, an denen neben der eigentlichen Spannvorrichtung auch Aufnahmen für eine Befestigung der gesamten Vorrichtung u. a. auf einer Wand, bei­ spielsweise mit einer Schraube, oder aber auch einer andersartigen Aufhängung vorgesehen sein kann.
Die mit einer Spann- und Aufhängevorrichtung versehene, gekrümmte Platte dient der Auf­ nahme eines oder mehrerer, den jeweiligen Proportionen angepaßten Exponat-Trägern wobei der Eponat-Träger beispielsweise zum Halten von Bildern oder dergleichen oder zum Tragen von Gegenständen genutzt wird. Die (der) Exponat-Träger werden (wird) auf die Platte mit Hilfe geeigneter Befestigungsvorrichtungen aufgeschoben, bevor die Platte mit den Halterun­ gen der Spannvorrichtung versehen wird. Hierbei ist es möglich, wahlweise nur einen oder gleich mehrere Exponat-Träger an der Platte zu befestigen. Auch die kombinierte Verwen­ dung beispielsweise eines Exponat-Träger für Bilder (Bilderrahmen) mit einer Haltevorrich­ tung für eine kleine Plastik oder mit einem, ähnlich einem Bild gehaltenen, Spiegel kann vor­ gesehen sein. Auf die vielfältige gestalterische Variabilität der Kombination mehrerer, auch unterschiedlicher Exponat-Träger soll an dieser Stelle hingewiesen werden.
Grundsätzlich werden die Eigenschaften, insbesondere hinsichtlich der ästhetischen Wirkung durch die gewählte Größe der Platte sowie der verwendeten Materialien für Platte, Spannvor­ richtung und Exponat-Träger geprägt. Jedoch hat der Anwender die Möglichkeit, nämlich durch die Ausgestaltung der Vorrichtung, Einfluß auf die Eigenschaften der Vorrichtung zu nehmen. Letztendlich ergibt sich aus der Kombination von Materialwahl und Proportion als Gestaltungsfaktoren einerseits, und Formgebung mittels Spannvorrichtung sowie Design, An­ zahl und Gruppierung der Exponate als weitere Gestaltungsfaktoren andererseits, das letzt­ endlich erzielte Resultat, insbesondere hinsichtlich der gestalterischen Wirkung. Die erfin­ dungsgemäße Vorrichtung eröffnet dem Anwender gestalterische Möglichkeiten bei der raumgerechten Präsentation verschiedenster Exponate.
Die Vorrichtung ergibt, insbesondere bei der Verwendung eines Träger-Bogens aus Karton, eine Präsentationsvorrichtung, die im Vergleich zu herkömmlichen Problemlösungen ein vorteilhaft geringes Gewicht aufweist. Hierdurch eröffnen sich dem Anwender eine Vielzahl von zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten, weil diese Präsentationsvorrichtung auch an Wandbespannungen, Vorhängen, leichten Trennwänden oder an Fensterflächen aufgehängt werden kann.
Die Vorrichtung ist in besonderer Weise dazu geeignet, auch kleinere Exponate besonders auffällig zu präsentieren. Es ist bekannt, daß ein gewöhnlich direkt auf einer Wand plaziertes, gerahmtes Bild die Aufmerksamkeit eines Betrachters erst bei einem relativ stumpfen Winkel zwischen Betrachter und Exponat erreicht. Wird jedoch ein Bild mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung präsentiert, so wird bereits bei einem sehr spitzen Blickwinkel die Aufmerksam­ keit des Betrachters auf das Exponat gelenkt, weil weil das Exponat von der Vorrichtung in den Raum hineinragend präsentiert wird. Diese Möglichkeit zum gestalterischen Hervorhe­ ben des Exponates mit Hilfe der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist also geeignet, die An­ wendungsmöglichkeiten zu erweitern und die Aufmerksamkeit des Betrachters in besondere Weise zu wecken.
Neben der besonders effektiven Präsentation verschiedenster Exponate bei sehr verschiedenen räumlichen Umgebungen ermöglicht die Vorrichtung auch eine positive Einflußnahme auf die Wirkung des Raumes, in welchem die Vorrichtung zur Anwendung kommt. Während her­ kömmliche Vorrichtungen kaum von dem sie tragenden Hintergrund (z. B. Wand) hervortre­ ten, und auf das sich dem Betrachter eröffnende Raumgefühl nur geringe Auswirkungen ha­ ben, ermöglicht die erfindungsgemäße Vorrichtung eine positive Veränderung der räumlichen Wahrnehmung insbesondere in größeren Ausstellungsräumen. In Räumen mit niedriger Dec­ kenhöhe bewirkt die längliche Bauform bei vertikalen Ausrichtung der Präsentationsvorrich­ tung eine optisch-streckende Wirkung, so daß auch derartige Räume für die Präsentation ge­ nutzt werden können. Bei der Verwendung in schmalen, länglichen Räumen, beispielsweise Fluren, wird, bei ebenfalls vertikaler Verwendung, durch die in den Raum hinein ragende Vorrichtung eine optisch-verkürzende Wirkung erzielt.
Der insgesamt sehr einfache Aufbau empfiehlt einen Einsatz der Vorrichtung. Die einfache Konstruktion bietet den Vorteil, daß das Spektrum zur Konstruktion verwendbarer Materiali­ en sehr groß ist, wodurch sich vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen. Die Möglich­ keit, mit Hilfe der erfindungsgemäßen Konstruktion eine Vorrichtung zur wirkungsvollen Präsentation eines Bildes, beispielsweise aus farbigem Karton, zweier metallenen Klammern und einer Perlonschnur nebst schraubbarer Klemmvorrichtung zu fertigen, macht die wirt­ schaftlichen Vorteile der Erfindung deutlich. Die Erfindung ermöglicht die Realisierung ei­ ner ästhetisch ansprechender Präsentation bei sehr niedrigen Fertigungskosten.
Die Erfindung wird im folgenden anhand von Ausführungsbeispielen anhand einer Zeichnun­ gen näher beschrieben. Hierbei zeigen:
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer Präsentationsvorrichtung;
Fig. 2 eine schematische Darstellung einer Spannvorrichtung der Präsentationsvorrich­ tung nach Fig. 1;
Fig. 3 eine schematische Darstellung einer Verbindung zwischen einem Träger-Bogen und einem Exponat-Träger in einer rückwärtigen Ansicht;
Fig. 4 eine schematische Darstellung einer Bauweise des Exponat-Trägers nach Fig. 3 als Bilderrahmen;
Fig. 5 eine schematische Darstellung einer anderen Verbindung zwischen einem Träger- Bogen und einem Exponat-Träger;
Fig. 6 eine schematische Darstellung einer weiteren Verbindung zwischen einem Träger- Bogen und einem Exponat-Träger mit einer Plattform;
Fig. 7 eine schematische Darstellung, die die Präsentationsvorrichtung nach Fig. 1 in einer horizontalen Anwendunsglage zeigt; und
Fig. 8 eine schematische Darstellung einer Befestigungsmöglichkeit einer Präsentations­ vorrichtung an einer Wand.
Fig. 1 zeigt eine schematische Darstellung des der Erfindung zugrundeliegenden Prinzips. Dargestellt sind hierbei die folgenden konstruktiven Elemente: ein Träger-Bogen 1, eine Spannvorrichtung 2, ein Exponat-Träger 3 und zwei Verbindungselemente 4.
Fig. 2 zeigt eine Darstellung der Spannvorrichtung 2 mit einer zugbelastbaren Schnur 5 oder einem Draht sowie einer Klemmvorrichtung 6 zur Bildung einer Schnur- bzw. Drahtschlinge. Die am oberen und unteren Ende 7, 8 des Träger-Bogens 1 angebrachten Verbindungsele­ mente 4 umfassen die jeweilige Kante des Träger-Bogens 1 und bieten eine Befestigungs­ möglichkeit (Bohrung) zur Durchführung der mittels der Schnur/Draht 5 und der Klemmvor­ richtung 6 gebildeten Schlinge.
Zum Befestigen, insbesondere zum Aufhängen der Präsentationsvorrichtung in vertikaler An­ ordnung, d. h. die Längsachse des Träger-Bogens 1 verläuft im wesentlichen vertikal, kann eines der Verbindungselemente 4 eine Öffnung (nicht dargestellt) aufweisen, durch welche beim Aufhängen der Präsentationsvorrichtung ein an einem tragenden Hintergrund befestigter Haken, Nagel oder dergleichen greift. Das derart ausgebildete Verbindungselement 4 dient dann zusätzlich der Aufnahme einer Aufhängeeinrichtung.
Die Spannvorrichtung 2 kann eine feste Länge aufweisen, so daß die Krümmung des Träger- Bogens 1 im wesentlichen festgelegt ist. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, daß die Länge der Spannvorrichtung in Abhängigkeit vom Anwendungsfall einstellbar ist. Bei der Ausfüh­ rung nach Fig. 2 kann zu diesem Zweck die Schnur 5 in der Klemmvorrichtung 6 verscho­ ben werden.
Fig. 3 zeigt eine Verbindung zwischen dem Träger-Bogen 1 und dem Exponat-Träger 3 in der rückwärtigen Ansicht. Der beispielsweise aus einem stabilen Karton gefertigte Exponat- Träger 3 weist zwei parallel ausgeführte, schlitzförmige Öffnungen 9, 10 auf. Durch diese Öffnungen 9, 10 wird der Träger-Bogen 1 in ungespanntem Zustand geschoben. Hierdurch ergibt sich eine verschiebbare Verbindung zwischen beiden Bauteilen. In gespanntem Zu­ stand des Träger-Bogens 1 ergibt sich ein erhöhter Flankendruck zwischen den aufeinander­ geschobenen Bauteilen, nämlich dem Träger-Bogen 1 und dem Exponat-Träger 3. Der sich hierdurch ergebende Reibungswiderstand gewährleistet bei leichteren Exponaten eine ausrei­ chende Fixierung des Exponat-Trägers 3 auf dem Träger-Bogen 1. Die hier gezeigte Ausfüh­ rung wird vorzugsweise bei Ausführung des Exponat-Trägers 3 als Bilderrahmen verwendet.
Fig. 4 zeigt eine bevorzugte Bauweise eines Exponat-Trägers 3 gemäß Fig. 3 als Bilder­ rahmen. Die in Fig. 3 gezeigte Verbindung zwischen Träger-Bogen 1 und Exponat-Träger 3 wird hier von der Vorderseite gezeigt. Der Exponat-Träger 3 dient als Rückenplatte, welche durch Aufkleben einer nach oben geöffneten, vorzugsweise transparenten Bildtasche 3a sowie eines Passepartouts 3b zu einem Bilderrahmen komplettiert wird.
Fig. 5 zeigt eine weitere Möglichkeit zum Verbinden von Träger-Bogen 1 und Exponat- Träger 3. Hierbei ist der Exponat-Träger 3 vorzugsweise aus einem Blech oder aber auch aus Kunststoff gefertigt. Die vertikalen Seiten 11, 12 des Exponat-Trägers 3 bilden rückseitig eine Nut, in welche der Träger-Bogen 3 eingeschoben wird, so daß der Träger-Bogen 3 im Bereich des Exponat-Trägers 3 teilweise umgriffen wird. Gegenüber der in Fig. 3 gezeigten Ausführungsform ergibt die Bauweise nach Fig. 4 bei Biegung des Träger-Bogens 3 eine noch größere Reibung zwischen dem Träger-Bogen 3 und dem Exponat-Träger 3. Diese Aus­ führungsform wird vorzugsweise verwendet, wenn der Exponat-Träger 3 für die Präsentation dreidimensionaler, häufig auch schwererer Exponate ausgeführt wird.
Fig. 6 zeigt eine gemäß Fig. 5 gefertigten Exponat-Träger 3 mit einer Plattform 3c zur Aufnahme eines dreidimensionalen Exponates.
Fig. 7 zeigt die alternativ ebenfalls mögliche, horizontale Verwendung der Vorrichtung zum Präsentieren. Hierbei ist, anders als bei der vertikalen Verwendung, eine Befestigung beider, den Träger-Bogen 1 umfassenden Verbindungselemente 4 an einem Hintergrund (z. B. Wand) erforderlich.
Fig. 8 zeigt eine spezielle Befestigung der Verbindungselemente 4 bei horizontaler Verwen­ dung (vgl. Fig. 7) an einem tragenden Hintergrund 13. Hierbei werden zwei hakenförmige Tragelemente 14, welche vorzugsweise aus einem Flacheisen gefertigt sind, in gleicher Höhe und im passenden Abstand auf dem Hintergrund 13 beispielsweise mittels Spreitzdübel 15 und Schraube 16 befestigt. Die aus den Bauteilen Träger-Bogen 1, Spannvorrichtung 2, Ex­ ponat-Träger 3 und Verbindungselemente 4 bestehende, fertig konfigurierte Präsentationsvor­ richtung wird mit dem jeweils rückseitigem, flach ausgebildeten Abschnitt der Verbindungs­ elemente 4 in die hakenförmige Tragelemente 14 eingehängt. Um ein nach vorne Kippen der Präsentationsvorrichtung zu verhindern, sind die Formgebungen von Verbindungselement 4 und Tragelement 14 paßgenau mit möglichst geringem Spiel aufeinander abgestimmt.
Eine Fortbildung der Erfindung kann vorsehen (nicht dargestellt), daß mehrere Exponat-Täger auf dem Träger-Bogen 1 fest oder verschiebbar angeordnet sind.
Die in der vorstehenden Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen offenbarten Merkmale der Erfindung können sowohl einzeln als auch in beliebiger Kombination für die Verwirklichung der Erfindung in ihren verschiedenen Ausführungsformen von Bedeutung sein.

Claims (14)

1. Vorrichtung zum Präsentieren von zwei- und/oder dreidimensionalen Gegenständen, wie beispielsweise Bilder oder Schmuck, mit einem Träger-Bogen (1), einer Spannvorrich­ tung (2) und einem an dem Träger-Bogen (1) angeordneten Exponat-Träger (3), wobei der Träger-Bogen (1) mittels der Spannvorrichtung (2) in einer gekrümmten Stellung ge­ halten wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Exponat-Träger (3) an dem Träger-Bogen (1) verschiebbar angeordnet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger- Bogen (1) aus einem flexiblen Material ist, insbesondere Karton, Holz, Kunststoff oder Metallblech.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß die Spannvorrichtung (2) starr ausgeführt und somit die Krümmung des Träger- Bogens (1) fixiert ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung (2) verstellbar ausgeführt und somit eine Krümmung des Träger- Bogens (1) einstellbar ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß die Spannvorrichtung (2) aus Metall, textiler Schnur, Kunststoff oder Holz be­ steht.
7. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß die Spannvorrichtung (2) an wenigstens einem der Enden (7 bzw. 8) des Trä­ ger-Bogens (1) mit Hilfe eines Verbindungselementes (4) befestigt ist, wobei das Verbin­ dungselement (4) an wenigstens einem Ende (7 bzw. 8) eine Kante des Träger-Bogens (1) wenigstens teilweise umgreift.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungs­ element (4) einen Durchbruch zur Aufnahme einer Aufhängevorrichtung aufweist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevor­ richtung ein hakenförmiges Tragelement (14) ist, welches zum Befestigen der Vorrich­ tung auf einem tragenden Hintergrund (13) in den Durchbruch des Verbindungselements (4) eingreift.
10. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß der Exponat-Träger (3) eine Halterung für Bilder oder dergleichen Gegenstände aufweist, die eine transparente Bildertasche (3a) und ein Passepartouts (3b) umfaßt.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß der Exponat-Träger (3) eine Plattform (3c) zur Aufnahme eines dreidimensio­ nalen Gegenstands aufweist.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß der Träger-Bogen (1) durch hierfür vorgesehene Öffnungen (9, 10) des Expo­ nat-Trägers (3) geführt ist, wodurch der Exponat-Träger (3) verschiebbar an dem Träger- Bogen (1) gelagert ist.
13. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß der Exponat-Träger (3) den Träger-Bogen (1) an Längsseiten (11, 12) umgreift, wodurch, insbesondere bei Krümmung des Träger-Bogens (1), der Exponat-Trägers (3) an dem Träger-Bogen (1) aufgrund erhöhter Flankendruckkräfte fixiert ist.
14. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeich­ net, daß auf dem Träger-Bogen (1) mehrere Exponat-Träger (3) angeordnet sind.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102019217027A1 (de) * 2019-11-05 2021-05-06 Ursula Wöllzenmüller Bildhalterset, bildhalter und verfahren zum montieren eines bildhaltersets

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DE9311301U1 (de) * 1993-07-24 1994-01-05 Spitzley, Gunther P., Dipl.-Designer, 50937 Köln Prospekt-Displayständer
DE29917536U1 (de) * 1999-01-12 2000-03-23 Prade, Ernstfried, 86981 Kinsau Vorrichtung zum Präsentieren von Abbildungen

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